"Pakt für Deutschland"

Die Sympathiepunkte für die heutigen Reden gehen an:


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    42
T

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Tomcat25 schrieb:
Also wieder mal eine dieser "ach-was-geht-es-uns-doch-allen-so-furtchbar-schlecht-Diskussionen"

Für die Menschen die (noch) Arbeit haben, mag diese Diskussion uninteressant sein. Aber wie lange noch? Ich sehe leider bisher keine Trendwende.

In früheren Zeiten war die Kaufkraft sicherlich schlechter, dafür waren die Arbeitsplätze über Jahrzehnte sicher. Die Leute konnten das Wagnis aufnehmen, auf Kredit ein Eigenheim zu bauen. Für junge Leute sieht die berufliche Perspektive derzeit sehr schlecht aus. Man hört höchstens von sozialverträglichem Stellenabau. Wenn neue Stellen geschaffen werden, dannn ersetzen 150 neue, 2000 alte Stellen.

Ich sehe momentan leider sehr schwarz für Deutschland, momentan nur an Börsenwerte und "Otimierung des kurzfristigen Gewinns" gedacht wird.

Vor 1 Jahr hat die deutsche Stahlindustrie z.B. die modernste Kokerei Europas zum Schrottpreis an China verkauft und dies noch als Glanzleistung dargestellt. Nun ist der Kokspreis explodiert und man wünscht sich, man hätte diese Kokerei noch. Schremp verbrennt 30 Milliarden Euro und verdopellt sich sleber die Bezüge und kürzt die Gehälter seiner Mitarbeiter. Pichelsrieder wird von BMW (bzw. Familie Quandt) aus gutem Grund rausgeschmissen und darf nun seine Unfähigkeit bei VW beweisen. Diese Liste könnte ich noch lange so weiter führen. In der Politik siehr es leider auch nicht viel besser aus. Obwohl ich Schröder auch nicht gerade für eine Idealbesetzung halte, aber wem könnte man denn sonst überhaupt noch dieses Amt anvertrauen?

Die allgemeine Unfähigkeit in Wirtschaft und Politik sind das eigentliche Problem unseres Landes. Früher haben Leute von der Basis, wenn sie kluge Köpfe waren, die Chance bekommen Verantwortung zu übernehmen. Heute reicht irgend ein Stuidium und anschließende Karriere in einer Partei bzw. Verbindungen innerhalb von Wirtschaftsseilschaften völlig aus. Der eine Unfähige wechslt ins Aufsichtsgremium um dem nachrückenden Unfähigen den Platz frei zu machen.
 

Benutzer15757 

Verbringt hier viel Zeit
Ich sehe momentan leider sehr schwarz für Deutschland, momentan nur an Börsenwerte und "Otimierung des kurzfristigen Gewinns" gedacht wird.

Wenn manmal über die eigenen vier wände hinausdenkt und sich diesen Sachverhalt genauer anschaut -ja -genauso ist es - und ehrlich gesagt als Industrieller würde ich doch ganz ähnlich denken!
In der freien Marktwirtschaft geht es darum maximale gewinne zu erziehlen -denn ansonsten läuft das System ganz einfach nach dem fressen und gefressen werden prinzip.

Vor 1 Jahr hat die deutsche Stahlindustrie z.B. die modernste Kokerei Europas zum Schrottpreis an China verkauft und dies noch als Glanzleistung dargestellt.
Ja - genauso war es - und das hat auch einen guten Grund -die Kohle und Stahlindustrie ist in deutschalnd einfach nichtmehr Tragbar - die Jahrelangen Subventionen die einst zur erhaltung der Arbeitsplätze geflossen sind übersteigen mittlerweile jedes vertretbare maß. Deutsche Arbeitskraft ist schlichtweg zu teuer!

Schremp verbrennt 30 Milliarden Euro und verdopellt sich sleber die Bezüge und kürzt die Gehälter seiner Mitarbeiter.

ja.....die bösenManager und Politiker- bekommen millionen und machen alles kaputt! pfui!

und trotzdem -ich würd den Job nicht machen wollen -auch nicht für Millionenbezüge -siehst ja was dabei rauskommt!

In der Politik siehr es leider auch nicht viel besser aus. Obwohl ich Schröder auch nicht gerade für eine Idealbesetzung halte, aber wem könnte man denn sonst überhaupt noch dieses Amt anvertrauen?

*rechtgeb*
Mrs. Valium Merkel -die Frau mit einem Charisma wie ein Maggiwürfel, ähhhhhhhhhhhhtmund? oder der Sympathische Herr Koch?
nenene...obwohl die erschreckenderweise mit ihrer "dagegen" Politik - mit der sie alles blockieren was sinn macht echtgute quoten erziehlen.....

Die allgemeine Unfähigkeit in Wirtschaft und Politik sind das eigentliche Problem unseres Landes. Früher haben Leute von der Basis, wenn sie kluge Köpfe waren, die Chance bekommen Verantwortung zu übernehmen.

Ok.....dann nenn mir doch mal den Masterplan!
Mit der "Damals-war-alles-besser" Philospophie kommt man da auch nicht weit!
Was glaubst du sagt ein deutscher Arbeiter wenn man ihm alle Sozialbezüge kürzt? wenn man ihm rente kindergeld und Urlaub streicht und ihn dann für 320 euro im Monat akkord arbeiten läßt?

So schauts nämlich im momnt in einer florierenden Wirtschaftsregion europas aus - in Rumänien - da produziert Reanult z.b. den Darcia-ein Billigmodell was den deutschen markt mit kapfpreisen von 5000 euro erobern soll.

Es gibt auf dem gesammten wohlgemerkt komplett modernisierten!!! Fabrikgelände in 2 Fertigungsreihen nur einen einzigen schweißrobotter -der rest ist - genau -handmade! Die Arbeitskraft ist so billi daß man auf jedliche maschinisierung verzichtet hat......
Die

Heute reicht irgend ein Stuidium und anschließende Karriere in einer Partei bzw. Verbindungen innerhalb von Wirtschaftsseilschaften völlig aus. Der eine Unfähige wechslt ins Aufsichtsgremium um dem nachrückenden Unfähigen den Platz frei zu machen.

Ok......schade daß die guten alten zeiten vorbi sind......wir haben nichtmehr 1964 - erhard ist nichtmehr kanzler - die kohle ist tot.....
gut daß ich jetzt fertig mit studieren bin -dann bewerb ich mich schonmal auf eine Stelle als unfähige von morgen...hab schließlich auch einen besseren Frisör als die angela und meine lieblingsfarbe ist nicht lila.....

Falls das nicht klappen sollte geh ich einfach nach china

[/QUOTE]
 
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chriane schrieb:
Wenn manmal über die eigenen vier wände hinausdenkt und sich diesen Sachverhalt genauer anschaut -ja -genauso ist es - und ehrlich gesagt als Industrieller würde ich doch ganz ähnlich denken!
In der freien Marktwirtschaft geht es darum maximale gewinne zu erziehlen -denn ansonsten läuft das System ganz einfach nach dem fressen und gefressen werden prinzip.

Richtig, aber nur weil die freie Marktwirtschaft sich durch die Art und Weise der Globalisierung frei austoben kann.

chriane schrieb:
Vor 1 Jahr hat die deutsche Stahlindustrie z.B. die modernste Kokerei Europas zum Schrottpreis an China verkauft und dies noch als Glanzleistung dargestellt.
Ja - genauso war es - und das hat auch einen guten Grund -die Kohle und Stahlindustrie ist in deutschalnd einfach nichtmehr Tragbar - die Jahrelangen Subventionen die einst zur erhaltung der Arbeitsplätze geflossen sind übersteigen mittlerweile jedes vertretbare maß. Deutsche Arbeitskraft ist schlichtweg zu teuer!

Falsch, die Stahlkonzerne haben Riesengewinne gemacht. Sie ist Dank modernster Anlagen problemlos Konkurrenzfähig.

In den Kokereien wurde überwiegend Importkohle verarbeitet.

chriane schrieb:
Schremp verbrennt 30 Milliarden Euro und verdopellt sich sleber die Bezüge und kürzt die Gehälter seiner Mitarbeiter.

ja.....die bösenManager und Politiker- bekommen millionen und machen alles kaputt! pfui!

Dann ist ja alles prima, toll, weiter so!

Also deiner Meinung nach ist es in Ordnung, dass Schremp 30 Milliarden Euro verbrannt hat?
Vor Jahren hatte er es schon einmal geschafft Vokker platt zu machen. Damals auch folgenlos. Was muss eigentlich passieren, dass solche Spezialisten gefeuert werden?

Pichelsrieder ist bei BMW nur geschasst worden, weil die Familie Quandt durch Ihre Aktienmehrheit dies Möglichkeit dazu hatte. In anderen AG´s laufen solche Schwachmänner weiterhin unbehelligt herum.

chriane schrieb:
und trotzdem -ich würd den Job nicht machen wollen -auch nicht für Millionenbezüge -siehst ja was dabei rauskommt!

Kein Risiko, schlechter kann den Job ohnehin niemand machen!

chriane schrieb:
Ok.....dann nenn mir doch mal den Masterplan!
Mit der "Damals-war-alles-besser" Philospophie kommt man da auch nicht weit!

Man muss nicht kochen können, um die Genießbarkeit einer Mahlzeit zu beurteilen.

Einfache Lösungen wird es kaum geben. Aber immer nur im nachhinein zu reagieren statt zu agieren, ist sicherlich ein Hauptproblem in Politik und Wirtschaft. Es gibt genug Denkanstöße, die leider unberücksichtigt bleiben.

Beispiele:
Siehe ATTAC, manches ist überlegenswert. In der Presse werden sie allerdings allenfalls nur als Randalierer gezeigt.

Es ist doch Schwachsinn einerseits die Löhne zu kürzen und andererseits die schlechte Binnennachfrage zu bejammern.

Die Einführunge der Tobinsteuer, die niemanden weh tun würde, ist z.B. seit Jahrzehnten überfällig. Das der Aktienmarkt zum Spielcasino verkommen ist, briingt riesige Probleme mit sich. Die so wichtigen langfristiegen Planungen, werden kurzfristigen Gewinnerwartungen geopfert. Und das zum Schaden der Unternehmen.

chriane schrieb:
Was glaubst du sagt ein deutscher Arbeiter wenn man ihm alle Sozialbezüge kürzt? wenn man ihm rente kindergeld und Urlaub streicht und ihn dann für 320 euro im Monat akkord arbeiten läßt?

Wir erleben diesen Umbruch gerade!

chriane schrieb:
So schauts nämlich im momnt in einer florierenden Wirtschaftsregion europas aus - in Rumänien - da produziert Reanult z.b. den Darcia-ein Billigmodell was den deutschen markt mit kapfpreisen von 5000 euro erobern soll.

Die dort Arbeitenden, können sich Dank des Hungerlohns diese Fahrzeuige niemals leisten. Und in Deutschland wird dies bald das einzige Auto sein, welches sich die Massen noch leisten können.

Im Land wo der Kapitalismus seine schönsten Blüten treibt, hat Henry Ford damals das Fließband eingeführt und damit erreicht, dass sich seine Arbeiter Ford kaufen konnten. Welch ein Fortschritt, nun dürfen Rumänen für arbeitslose Deutsche Autos bauen.

chriane schrieb:
Heute reicht irgend ein Stuidium und anschließende Karriere in einer Partei bzw. Verbindungen innerhalb von Wirtschaftsseilschaften völlig aus. Der eine Unfähige wechslt ins Aufsichtsgremium um dem nachrückenden Unfähigen den Platz frei zu machen.

Ok......schade daß die guten alten zeiten vorbi sind......wir haben nichtmehr 1964 - erhard ist nichtmehr kanzler - die kohle ist tot.....
gut daß ich jetzt fertig mit studieren bin -dann bewerb ich mich schonmal auf eine Stelle als unfähige von morgen...hab schließlich auch einen besseren Frisör als die angela und meine lieblingsfarbe ist nicht lila.....

Dann nehme aber besser nicht bei Westerwelle und Konsorten Maß.

Alle mir bekannten jüngeren Politiker sind reine Berufspolitiker, ohne jeden Bezug zum echten Leben. Wenn ich denen sage (überspitzt), kürzen wir doch die Durchschnittsrente von 4000 Euro auf 3000 Euro, so merken sie nicht einmal das dies unrealistische Zahlen sind.

chriane schrieb:
Falls das nicht klappen sollte geh ich einfach nach china

Ob dort Gastarbeiter gefragt sind? :grin:
 
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Gast
@chriane: 100% ACK!

Tut mir leid, aber ich kann das ganze Gejammer über unfähige Manager nicht mehr hören. In jedem Betrieb werden seitens der Geschäftsführung hin und wieder Fehlentscheidungen getroffen und sinnlose Investitionen getätigt. Komischerweise haben es aber immer erst hinterher alle anderen viiieeel besser gewußt und gleich gesagt...

Es steht in Deutschland jedermann frei, sich selber als Unternehmer zu betätigen. Wenn also alles so einfach ist, dann dürften wir doch keine Arbeitslosen haben, weil Millionen von verkannten Topmanagern ihre Ich-AGs zum Erfolg führen. Eigenartigerweise ist dem aber nicht so.

Im "Spiegel" habe ich vor kurzem einen Leserbrief zum Thema osteuropäische Arbeiter in deutschen Fleischfabriken gelesen, der das Globalisierungsgejaule auf den Punkt bringt: der Schweinebraten darf halt nicht mehr als 3 € das Kilo kosten. Das ist mit deutschen Arbeitskräften nur schwer machbar. Aber solange alles zu Aldi rennt und unheimlich stolz auf die tollen Schnäppchen ist, bei MM den DVD-Player aus chinesischer Produktion für 39,- € holt und vor den Werkstoren des einheimischen Elektronikherstellers gegen betriebsbedingte Kündigungen demonstriert wird sich nicht viel ändern.

Gruß
hefe
 

Benutzer26195  (52)

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123hefeweiz schrieb:
Tut mir leid, aber ich kann das ganze Gejammer über unfähige Manager nicht mehr hören. In jedem Betrieb werden seitens der Geschäftsführung hin und wieder Fehlentscheidungen getroffen und sinnlose Investitionen getätigt. Komischerweise haben es aber immer erst hinterher alle anderen viiieeel besser gewußt und gleich gesagt...
Das Problem ist nicht, dass auch Manager Fehler machen, sondern dass diese, beim Top-Management in der Regel folgenlos bleiben. :kotz: Ein einfacher Angestellter oder einer aus dem mittleren Management, kann, bei ähnlichen Fehlern, seine Karriere an den Nagel hängen. In einer früheren Firma von mir nannte man das „Er übernimmt eine Aufgabe im internationalen Bereich“. Die Herren Top-Manager allerdings, bekommen saftige Abfindungen, wechseln in den Aufsichtsratsvorsitz oder in eine andere Firma. Dies liegt in Deutschland vor allen Dingen daran, das dort ein starker Inzest herrscht. Es kommen in der Regel nur Personen aus einer kleinen sozialen Schicht in den Vorstand und eine Krähe kackt der anderen kein Auge aus. Mit irgendeiner Art von Leistungselite hat dies nichts zu tun. :bier:

123hefeweiz schrieb:
Es steht in Deutschland jedermann frei, sich selber als Unternehmer zu betätigen. Wenn also alles so einfach ist, dann dürften wir doch keine Arbeitslosen haben, weil Millionen von verkannten Topmanagern ihre Ich-AGs zum Erfolg führen. Eigenartigerweise ist dem aber nicht so.
Dies ist so ziemlich der größte Stuss, den ich bisher in diesem Forum gelesen habe. :angryfire :angryfire :angryfire :angryfire
Was glaubst Du eigentlich wie viele Fördermillionen man bei der Gründung einer Ich-AG erhält? Das reicht vielleicht aus, um sich mit einem Grillverkaufswagen irgendwo hinzustellen. Welche besonderen Fähigkeiten als Manager braucht man dafür? Wie hoch sind die Chancen, damit irgendwann mal soviel Geld zu verdienen, wie der Schremp?

123hefeweiz schrieb:
... Aber solange alles zu Aldi rennt und unheimlich stolz auf die tollen Schnäppchen ist, bei MM den DVD-Player aus chinesischer Produktion für 39,- € holt und vor den Werkstoren des einheimischen Elektronikherstellers gegen betriebsbedingte Kündigungen demonstriert wird sich nicht viel ändern.
Dumm nur, wenn man für viel Geld ein DVD-Player eines deutschen Herstellers kauft und später feststellt, dass dieses Gerät auch in China hergestellt wurde... :grin:
 
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123hefeweiz schrieb:
@chriane: 100% ACK!
Tut mir leid, aber ich kann das ganze Gejammer über unfähige Manager nicht mehr hören. In jedem Betrieb werden seitens der Geschäftsführung hin und wieder Fehlentscheidungen getroffen und sinnlose Investitionen getätigt. Komischerweise haben es aber immer erst hinterher alle anderen viiieeel besser gewußt und gleich gesagt...

Ob einfaches ignorieren dieser Tatsache weiterhilft möchte ich bezweifeln.
Leider häufen sich Fehlentscheidungen bis zum Exess.

123hefeweiz schrieb:
@chriane:
Es steht in Deutschland jedermann frei, sich selber als Unternehmer zu betätigen. Wenn also alles so einfach ist, dann dürften wir doch keine Arbeitslosen haben, weil Millionen von verkannten Topmanagern ihre Ich-AGs zum Erfolg führen. Eigenartigerweise ist dem aber nicht so.

Privatunternehmer, die mit ihrem Vermögen ein Unternehmen führen, arbeiten meist wesentlich qualifizierter als Schremp und Konsorten. Diese Leute verbrennen einfach fremdes Kapital. Ärgerlich ist, wenn dies noch folgenlos bleibt, weil in der Kontrollinstanz der vorhergehenden Versager sitzen. Sonst wäre so etwas unmöglich.

Es geht hier nicht um den Unternehmer, der noch tatsächlich ein unternehmerisches Risiko trägt, da er mit eigenem Geld handelt.

123hefeweiz schrieb:
@chriane:
Aber solange alles zu Aldi rennt und unheimlich stolz auf die tollen Schnäppchen ist, bei MM den DVD-Player aus chinesischer Produktion für 39,- € holt und vor den Werkstoren des einheimischen Elektronikherstellers gegen betriebsbedingte Kündigungen demonstriert wird sich nicht viel ändern.
Gruß
hefe

Soll er ein deutsches Produkt kaufen, dass dann auch nur aus chinesischer Produktion stammt?

Ich empfehle dir, da du die deutsche Wirtschaft unterstützen willst, z.B. Turnschuhe des deutschen Herstellers Adidas. Die kommen dann alller Wahrscheinlichkeit aus Thailand. Und dies hat sich nicht ergeben, weil die deutschen Bürger unbedingt billig einkaufen wollten.

Bitte noch rechtzeitig aufwachen!
Es wird noch schlimmer!
 
1

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solarfighter schrieb:
Dies ist so ziemlich der größte Stuss, den ich bisher in diesem Forum gelesen habe. :angryfire :angryfire :angryfire :angryfire

Wie bedauerlich... :engel:

solarfighter schrieb:
Was glaubst Du eigentlich wie viele Fördermillionen man bei der Gründung einer Ich-AG erhält? Das reicht vielleicht aus, um sich mit einem Grillverkaufswagen irgendwo hinzustellen. Welche besonderen Fähigkeiten als Manager braucht man dafür? Wie hoch sind die Chancen, damit irgendwann mal soviel Geld zu verdienen, wie der Schremp?

Was glaubst du eigentlich, wieviel Förderung ich bei der Gründung meines Unternehmens bekommen habe? Nebenher noch studiert, vom Ertrag des ersten größeren Auftrags (Netzwerkeinrichtung in einem Architekturbüro, knapp 8.000 DM) die Ladeneinrichtung und den Umbau bezahlt und in Eigenleistung am Wochenende und abends zwischen 18.00 und 23.00 Uhr renoviert. Ich kann jedem nur empfehlen, sich selber mal mit der Führung eines Unternehmens vertraut zu machen. Ist eine positive Erfahrung, und man kann dann vielleicht auch die "andere Seite" verstehen - im Gegensatz zu Gewerkschaftsaffen wie dem IG-Metall-Ochsenfrosch Peters.

Gruß
hefe
 
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123hefeweiz schrieb:
Wie bedauerlich... :engel:
Was glaubst du eigentlich, wieviel Förderung ich bei der Gründung meines Unternehmens bekommen habe? Nebenher noch studiert, vom Ertrag des ersten größeren Auftrags (Netzwerkeinrichtung in einem Architekturbüro, knapp 8.000 DM) die Ladeneinrichtung und den Umbau bezahlt und in Eigenleistung am Wochenende und abends zwischen 18.00 und 23.00 Uhr renoviert. Ich kann jedem nur empfehlen, sich selber mal mit der Führung eines Unternehmens vertraut zu machen. Ist eine positive Erfahrung, und man kann dann vielleicht auch die "andere Seite" verstehen - im Gegensatz zu Gewerkschaftsaffen wie dem IG-Metall-Ochsenfrosch Peters.
Gruß
hefe

Hut ab, vor jedem der eine Existenzgründung wagt!
Diese Leute werden auch von niemanden kritisiert.

Bei der Kritik geht es um die Wirtschaftbosse der großen AG´s.
Diese Leute gehen keinerlei eigenes Risiko ein. Sie verheizen Milliarden und werden dafür nicht einmal zur Rechenschaft gezogen.

Gute Leute, wie Wiedekind (Porsche) sind leider sehr selten.
Schremp, Pichelsrieder, Ackermann und Konsorten hingegen überall anzutreffen.

Einem Herrn Miele (Waschmaschinen) zolle ich hingegen höchsten Respekt. Er hantiert allerdings auch mit eigenem Kapital und geht damit das oft zitierte "unternehmerische Risiko" tatsächlich ein.
 

Benutzer28726  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Stoiber und Merkel.
Bin überzeugter JU-ler, somit auch CSU-ler.
 

Benutzer26195  (52)

Verbringt hier viel Zeit
123hefeweiz schrieb:
Was glaubst du eigentlich, wieviel Förderung ich bei der Gründung meines Unternehmens bekommen habe? Nebenher noch studiert, vom Ertrag des ersten größeren Auftrags (Netzwerkeinrichtung in einem Architekturbüro, knapp 8.000 DM) die Ladeneinrichtung und den Umbau bezahlt und in Eigenleistung am Wochenende und abends zwischen 18.00 und 23.00 Uhr renoviert. Ich kann jedem nur empfehlen, sich selber mal mit der Führung eines Unternehmens vertraut zu machen. Ist eine positive Erfahrung, und man kann dann vielleicht auch die "andere Seite" verstehen - im Gegensatz zu Gewerkschaftsaffen wie dem IG-Metall-Ochsenfrosch Peters.
Hierzu folgende Bemerkungen meinerseits:
1.) Die ICH-AG, im Sinne des Gesetzgebers, setzt eine maximale Einkommensgrenze von 25000 € pro Jahr voraus. Wir reden hier über vollkommen unterschiedliche Personenkreise, da ich nicht davon ausgehe, das ein Architekt unter dieser Grenze liegt. :cool1:
2.) Die Tätigkeit eines Architekten eignet sich gut für eine freiberufliche Tätigkeit. Aber hast Du dir schon mal überlegt, wie es in den anderen Berufen aussieht? Ich behaupte mal, dass es bei den meisten Berufen, nur einen sehr geringen Markt für Freiberufler gibt. Existenzgründung heißt für diese Leute, entweder eine Firma zu gründen, bei denen sie nur einen Teil der erforderlichen Qualifikationen abdecken können, oder eine ausbildungsfremde Existenzgründung, die keine besondere Qualifikationen erfordert. (Gaststätte, Hähnchenbraterei, ...)
Die Gründung einer Firma unter zuerst genannten Bedingungen, dürfte wesentlich schwieriger (z.B. Kapitalbeschaffung) und risikoreicher sein, als eine freiberufliche Tätigkeit. :frown: Bei der ausbildungsfernen Existenzgründung, die Hauptstoßrichtung der ICH-AG's, ist der Markt völlig überlaufen bzw. die Möglichkeit in diesem Bereich ein „Unternehmen“ zum Erfolg zu führen, sind zur Zeit verschwindend gering. (Siehe z.B. rückläufige Umsatzzahlen und zunehmende Pleiten im Gaststättengewerbe.) :flennen:
3.) Ich habe grundsätzlich ein Problem mit Selbstständigen und Unternehmern, die über die Vorzüge der freien Marktwirtschaft und dem damit einhergehenden Darwinismus („Wenn du es nicht schaffst, warst du eben nicht gut/fleißig genug.“) schwadronieren, selbst aber stark regulierten Bereichen tätig sind (z.B. Ärzte, Apotheker, Schornsteinfeger, aber auch Architekten). :angryfire Vielleicht kommt ja bald das neue EU-Dienstleistungsgesetz. Dann macht mir ein freundlicher polnischer Architekt meine Anbau-Planung für 250€. :bier:

Tilak schrieb:
Privatunternehmer, die mit ihrem Vermögen ein Unternehmen führen, arbeiten meist wesentlich qualifizierter als Schremp und Konsorten. Diese Leute verbrennen einfach fremdes Kapital. ...
Das ist in dieser Form auch nicht richtig. Es gibt genug Privatunternehmer, die in die Insolvenz gehen. Da deren Firmen in der Regel aber recht kein sind, fällt das kaum auf.

Für meinen ehemaligen Chef Schremp, muss ich hier aber eine „kleine“ Lanze brechen. Der hat im Prinzip nichts anderes gemacht, als sein Vorgänger Reuter. Schremp ist in erster Linie den Aktionären verantwortlich, hierbei insbesondere den großen Investmentfonds. Diese erzielen nur dann eine ordentliche Rendite, wenn der Kurs der Aktie steigt. Der Kurs steigt aber nur dann, wenn die Aktie bzw. das Unternehmen attraktiv ist. Leider hat sich der Wert der Aktien, immer mehr von dem „eigentlichen“ Wert der Unternehmen entkoppelt. (Siehe Start-Ups in der Dot-Com Zeit.) Die Idee von Schremp war, Reuters Bauchladen zu einem Global-Player-Autobauer umzustrukturieren. Tote Pferde, wie z.B. AEG oder Fokker wurden verkauft oder dicht gemacht, dafür wurden andere Autobauer aufgekauft, bzw. es wurde fusioniert. Das die neuen Akquisitionen eher in einer Krise steckten, versteht sich von selbst, da diese sonst für die Erwartung der Kurssteigerungen unattraktiv gewesen wären. (Nur steigende Verkaufszahlen heben den Aktienkurs.)
Das dieses Konzept nicht aufgegangen ist, gehört eben zum Risiko. :flennen: Eine einfache Verwaltung von Reuters Bauchladen, hätte den Konzern wahrscheinlich mittelfristig zum Übernahmekandidat gemacht. :wuerg:
 
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solarfighter schrieb:
Das ist in dieser Form auch nicht richtig. Es gibt genug Privatunternehmer, die in die Insolvenz gehen. Da deren Firmen in der Regel aber recht kein sind, fällt das kaum auf.

Dies ist sicherlich richtig!
Aber dies ist dann auch wirklich das vielbesagte unternehmerische Risiko.
Mit eigenem Geld wird meist vorsichtiger umgegangen als mit fremden Kapital.

Schremp und Co gehen hingegen kein eigenes Risiko ein.
Und dies mangels echter Kontrollinstanzen sogar folgenlos.

solarfighter schrieb:
Für meinen ehemaligen Chef Schremp, muss ich hier aber eine „kleine“ Lanze brechen. Der hat im Prinzip nichts anderes gemacht, als sein Vorgänger Reuter. Schremp ist in erster Linie den Aktionären verantwortlich, hierbei insbesondere den großen Investmentfonds. Diese erzielen nur dann eine ordentliche Rendite, wenn der Kurs der Aktie steigt. Der Kurs steigt aber nur dann, wenn die Aktie bzw. das Unternehmen attraktiv ist. Leider hat sich der Wert der Aktien, immer mehr von dem „eigentlichen“ Wert der Unternehmen entkoppelt. (Siehe Start-Ups in der Dot-Com Zeit.) Die Idee von Schremp war, Reuters Bauchladen zu einem Global-Player-Autobauer umzustrukturieren. Tote Pferde, wie z.B. AEG oder Fokker wurden verkauft oder dicht gemacht, dafür wurden andere Autobauer aufgekauft, bzw. es wurde fusioniert. Das die neuen Akquisitionen eher in einer Krise steckten, versteht sich von selbst, da diese sonst für die Erwartung der Kurssteigerungen unattraktiv gewesen wären. (Nur steigende Verkaufszahlen heben den Aktienkurs.)
Das dieses Konzept nicht aufgegangen ist, gehört eben zum Risiko. :flennen: Eine einfache Verwaltung von Reuters Bauchladen, hätte den Konzern wahrscheinlich mittelfristig zum Übernahmekandidat gemacht. :wuerg:

Das es auch bei AG´s anders geht hat Wiedekind von Porsche bewiesen.

Vor den Beteiligungen an den diversen ungesunden Autofirmen führte Schremp ein gesundes Unternehmen. Erst Schremp hat das Unternehmen zu einem möglichen Übernahmekandidaten gemacht.

Die Macht der Börse ist sicherlich ein Fluch. Der Zwang zu kurzfristigen Gewinnen verhindert oft die notwendigen langfristigen Strategien. BMW steht da wesentlich besser dar. Die Mehrheit der Familie Quandt hemmt diesen Zwang gewaltig.
 
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@solarfighter: Um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen: Ich war und bin _KEIN_ Architekt und werde nie einer sein. ICH habe mit meiner Firma (kleines Computergeschäft/Systemhaus) als ersten größeren Auftrag eine Netzwerkinstallation in einem Architektur- und Bauplanungsbüro bekommen.

Und: sei mir nicht böse, aber über die erforderlichen Bedingungen für verschiedene Formen des Unternehmerdaseins weiß ich einigermaßen Bescheid.

Und: ja, ich bin der Ansicht, dass ein gescheiterter Unternehmer in aller Regel eine ganze Reihe von Fehlentscheidungen hintereinander getroffen hat und für sein Scheitern selbst verantwortlich ist. Bei mir hat's nach fünf Jahren auch nicht mehr funktioniert (geschäftliche Differenzen mit den Mitgesellschaftern). Das war aber definitv unsere Schuld. Wir hätten gewisse Absprachen von vorneherein treffen und uns daran halten sollen.

Gruß
hefe
 

Benutzer26195  (52)

Verbringt hier viel Zeit
Tilak schrieb:
Das es auch bei AG´s anders geht hat Wiedekind von Porsche bewiesen.
Die Firma Porsche kann man kaum mit den anderen Autobauern vergleichen. Diese Fahrzeuge bewegen sich im absoluten Luxus-Segment, für das der Rationalisierungsdruck nicht gilt. Ein durchschnittlicher Porsche-Fahrer freut sich eher über Preissteigerung, da so die Exklusivität der Marke gewahrt bleibt.

Tilak schrieb:
Vor den Beteiligungen an den diversen ungesunden Autofirmen führte Schremp ein gesundes Unternehmen. Erst Schremp hat das Unternehmen zu einem möglichen Übernahmekandidaten gemacht.
Ich kann mich daran erinnern, das DB, in meinem Tätigkeitsbereich, vor der Fusion mit Chrysler, als möglicher Übernahmekandidat betrachtet wurde. Und diese Leute kannten sich mit dem Thema sehr gut aus. :grin: :grin: :grin:
Grundsätzlich hat die Anzahl der eigenständigen Autofirmen in den letzen 20 Jahren stark abgenommen. BMW und Porsche sind da mittlerweile totale Exoten. Oder kennst Du noch einen weiteren Autobauer dieser Größe, der unabhängig ist?

Tilak schrieb:
BMW steht da wesentlich besser dar. Die Mehrheit der Familie Quandt hemmt diesen Zwang gewaltig.
Ich erinnere mich da noch an das Abenteuer Rover. Dieses hatte auch die Familie Quandt mitgemacht. Wie teuer war dieser Ausflug noch mal? 3Mrd ? :tongue:
 
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solarfighter schrieb:
Die Firma Porsche kann man kaum mit den anderen Autobauern vergleichen. Diese Fahrzeuge bewegen sich im absoluten Luxus-Segment, für das der Rationalisierungsdruck nicht gilt. Ein durchschnittlicher Porsche-Fahrer freut sich eher über Preissteigerung, da so die Exklusivität der Marke gewahrt bleibt.

Genau wie bei Daimler Benz!
Nur dass es bei Daimler Benz voll daneben gegangen ist.
BMW bringt Riesengewinne.

Da die Wirtschaft allgemein ins Ausland flüchtet, werden damit die Käufer der einfacheren Automarken gleich mit wegrationiert. In den Ländern der Neuansiedlung ist hingegen die Bezahlung so schlecht, dass diese Arbeitnehmer sich diese Waren nicht leisten können. Langfristig schaufelt sich die Wirtschaft, vor lauter Gewinnoptimierung, selbst das eigene Grab.

Die Luxusmarken sind davon nicht betroffen, da ihre Kundschaft die Gewinner der derzeitigen Situation sind. Langfristig wird sich allerdings auch dies ändern.

solarfighter schrieb:
Ich kann mich daran erinnern, das DB, in meinem Tätigkeitsbereich, vor der Fusion mit Chrysler, als möglicher Übernahmekandidat betrachtet wurde. Und diese Leute kannten sich mit dem Thema sehr gut aus. :grin: :grin: :grin:
Grundsätzlich hat die Anzahl der eigenständigen Autofirmen in den letzen 20 Jahren stark abgenommen. BMW und Porsche sind da mittlerweile totale Exoten. Oder kennst Du noch einen weiteren Autobauer dieser Größe, der unabhängig ist?

Die Fusion war erst möglich, da die Kriegskasse von DB prall gefüllt war. Eine feindliche Übernahme wäre damals mindestens unglaublich kostspielig gewesen. Nun wären diese Kosten ca. nur noch halb so hoch. Damit ist die Gefahr einer Übernahme erheblich höher.

1999 Aktie ca 90 Euro
2005 Aktie ca 34 Euro

Genaue Zahlen bezüglich des Gesamtvermögens habe ich gerade nicht zur Hand. Aber ungefähr 30 Milliarden wurden verbrannt. Im Kleinen versucht man nun mit Personaleinsparungen entgegenzuwirken. Wobei sich Schremp sein eigenes Salär in diesem Zeitraum rund verdoppelt hat. Sicherlich wegen besonderer Leistungen. :grin:

solarfighter schrieb:
Ich erinnere mich da noch an das Abenteuer Rover. Dieses hatte auch die Familie Quandt mitgemacht. Wie teuer war dieser Ausflug noch mal? 3Mrd ? :tongue:

Dieses Abenteuer hat voll Pichelsrieder zu vertreten.
Die Familie Quandt hatte dann als Mehrheitsaktionär, nach viel Geduld, die Macht die Entlassung zu bewirken. Als Aktionär gestaltet diese Familie die Firmengeschicke allenfalls dadurch, dass sie irgendwann die Notbremse zieht.

Andere AG´s lassen Fehlentscheidungen leider meist weiterlaufen, da der Aufsichtsrat sich aus den vorhergehenden ehemaligen "Fehlentscheidern" zusammensetzt. Diese schlechte Kontrolle verursacht sehr viele Probleme in der Wirtschaft. Zudem sitzen Banken, die keinerlei Sachverstand der jeweiligen Branche mitbringen, in diesen Gremien. In den USA ist dies nicht grundlos verboten.
 

Benutzer26195  (52)

Verbringt hier viel Zeit
Tilak schrieb:
Genau wie bei Daimler Benz!
Nur dass es bei Daimler Benz voll daneben gegangen ist.
BMW bringt Riesengewinne.
Wenn Du dir mal die Zulassungsstatistiken anschaust, sprechen die aber eine andere Sprache. Dort sind C-Klasse und 3-er BMW auf Platz 3 und 4.
DB und BMW sind längst beim Massenmarkt angekommen. Die neuen Modelle A-Klasse, B-Klasse, Vaneo bzw. der 1-er sind Massenmarkt-Modelle.

Tilak schrieb:
Die Fusion war erst möglich, da die Kriegskasse von DB prall gefüllt war. Eine feindliche Übernahme wäre damals mindestens unglaublich kostspielig gewesen. Nun wären diese Kosten ca. nur noch halb so hoch. Damit ist die Gefahr einer Übernahme erheblich höher.

1999 Aktie ca 90 Euro
2005 Aktie ca 34 Euro

Genaue Zahlen bezüglich des Gesamtvermögens habe ich gerade nicht zur Hand. Aber ungefähr 30 Milliarden wurden verbrannt.
Das ist in dieser Form Quatsch. Du musst bei diesen Überlegungen zusätzlich noch, die Anzahl der Aktien und den Streubesitz berücksichtigen. Die Anzahl der Aktien ist heute ungefähr doppelt so hoch, wie vor der Fusion und der Streubesitz ist wesentlich größer. Eine feindliche Übernahme ist damit heute unwahrscheinlicher, als vor der Fusion.
Ich empfehle Dir übrigens mal den Link:
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE2...01976F15662345C0AA~ATpl~Ecommon~Scontent.html




Tilak schrieb:
Dieses Abenteuer hat voll Pichelsrieder zu vertreten.
Die Familie Quandt hatte dann als Mehrheitsaktionär, nach viel Geduld, die Macht die Entlassung zu bewirken. Als Aktionär gestaltet diese Familie die Firmengeschicke allenfalls dadurch, dass sie irgendwann die Notbremse zieht.
Das ist auch Quatsch. Kein Vorstand führt solche Aktionen, ohne die Rückendeckung der Haupt-Aktionäre durch. :cool1:
Die Familie Quandt fand das damals auch eine tolle Idee, hat dann aber kalte Füße bekommen.
Das Pischetsrieder gefeuert wurde, hat hauptsächlich damit zu tun, das er durch den ganzen Vorgang als Person beschädigt wurde. Und ein Vorstandsvorsitzender ist nunmal äußerst wichtig für das Image einer AG. Im Moment bügelt er ja die Fehler und Steckenpferde aus, die sich Piech bei VW geleistet hat. Mal sehen, wie lange es den Phaeton noch gibt... :grin: :grin: :grin:

Tilak schrieb:
... Zudem sitzen Banken, die keinerlei Sachverstand der jeweiligen Branche mitbringen, in diesen Gremien. In den USA ist dies nicht grundlos verboten. ...
Wer kann die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens besser beurteilen, als eine Bank? Die leben schließlich davon. :bier:
Der Grund, warum dies in USA verboten ist, sind eher die damit eingehenden Interessenkonflikte und gegenseitigen Verflechtungen.
 
T

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Gast
solarfighter schrieb:
Wenn Du dir mal die Zulassungsstatistiken anschaust, sprechen die aber eine andere Sprache. Dort sind C-Klasse und 3-er BMW auf Platz 3 und 4.
DB und BMW sind längst beim Massenmarkt angekommen. Die neuen Modelle A-Klasse, B-Klasse, Vaneo bzw. der 1-er sind Massenmarkt-Modelle.

Dieses sogenannten Massenmarktsegment richtet sich allerdings an Leute mit dickerem Geldbeutel. BMW gibt diese sogar offen als Zielgruppe an.
BMW als direkter Konkurent hat einfach die bessere Firmenführung. Die Familie Quandt, die BMW schon einmal vor der Plete bewahrt hat, ist einer der Gründe für diesen Erfolg.

solarfighter schrieb:

Typisch FAZ!
Sie sollten wenigstens dabei schreiben, dass der Autor Hilmar Kopper im Aufsichtsrat von DB sitzt. Eine besonders neutrale Stellungsnahme kann sicherlich niemand erwarten.

solarfighter schrieb:
Das ist auch Quatsch. Kein Vorstand führt solche Aktionen, ohne die Rückendeckung der Haupt-Aktionäre durch. :cool1:
Die Familie Quandt fand das damals auch eine tolle Idee, hat dann aber kalte Füße bekommen.

Kühne These!

solarfighter schrieb:
Das Pischetsrieder gefeuert wurde, hat hauptsächlich damit zu tun, das er durch den ganzen Vorgang als Person beschädigt wurde. Und ein Vorstandsvorsitzender ist nunmal äußerst wichtig für das Image einer AG. Im Moment bügelt er ja die Fehler und Steckenpferde aus, die sich Piech bei VW geleistet hat. Mal sehen, wie lange es den Phaeton noch gibt... :grin: :grin: :grin:

Gespannt wir er dies hinkriegen will.
Sein Vorgänger sitzt nun, nach alter Un-Sitte im Aufsichtrat.
Da wären außerdem noch der Rolls Royce-Verschnitt und Bugatti zu entsorgen.

solarfighter schrieb:
Wer kann die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens besser beurteilen, als eine Bank? Die leben schließlich davon. :bier:

Die Banken können einzig und alleine die finanzielle Situation beurteilen. Sonst sind sie in allen anderen Bereichen völlig überfordert.

solarfighter schrieb:
Der Grund, warum dies in USA verboten ist, sind eher die damit eingehenden Interessenkonflikte und gegenseitigen Verflechtungen.

Und in Deutschland bestehen diese Interessenkonflikte nicht?

Obwohl ich anderer Meinung bin, werde ich deine Argumente nicht einfach als Blödsinn einstufen. :grin:
 
2 Woche(n) später
T

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Nun scheint endlich auch einmal Schrempp zur Rechenschaft gezogen zu werden. Wenn es denn so kommen sollte, wird er vermutlich einen "goldenen Handschlag" bekommen. Bonzen werden im allgeminen auch noch für ihre Unfähigkeit mit Millionen belohnt.
 
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