Pädophilie- mehr auf Täter eingehen?

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Muss ich heute abend mal suchen, wenn ich´s hoffentlich schaffe.. :zwinker:

In kurz:
Als praktisch sicher gilt, dass die sexuelle Orientung nicht einfach durch Genetik komplett festgelegt ist. "Angeboren" in dem Sinn, den das Wort bedeutet, ist sie nicht. Irgendwann steht sie aber fest - mit dem Ende der Pubertät / der Adoleszenz ist da einfach ein Punkt erreicht an dem sich die sexuelle Identität nicht mehr ändert und auch durch Versuche von außen nicht mehr geändert werden kann.
Off-Topic:
Das bedeutet nicht, dass das tatsächliche Verhalten festgelegt wäre, siehe homosexuelle Familienväter.

Dazwischen passiert bei jedem Kind einiges an Entwicklung. Wie so oft sind es weder die Gene alleine, noch die Erfahrungen mit der Umwelt alleine - man kann also nicht einfach ein Kind zum Homosexuellen erziehen und das auch nicht verhindern, wenn man ihm jedesmal wenn es einen Jungen ansieht, eine reinhaut oder so.
Auch wenn das manche Eltern sicher gerne tun würden. :zwinker:
Dieses Zusammenwirken, die Interaktion aus Anlage und Umwelt nennt sich in hochtrabend Bio-Psycho-soziales Entwicklungsmodell, das kommt immer dann, wenn Ursachen nicht eindeutig bestimmen Faktoren zugeordnet werden können.

Wir sind ja keine Labormäuse aber sicherlich werden auch Lernerfahrungen oder Konditionierungen eine Rolle spielen. Wenn bestimmt Erlebnisse als besonders reizvoll und lustvoll erlebt werden, liegt es ja auch irgendwie nahe, dass die entsprechenden Tendenzen eher stärker als schwächer werden.
Off-Topic:
Und es liegt auch nahe, dass ich wie weiter oben gesagt, es als kritisch ansehe, wenn sich Kindesmissbraucher auf ihre Straftat einen runterholen oder zu der Vorstellung davon.


So richtig genau weiß man eigentlich nichts. Irgendwie auch logisch, dass wir nicht genau sagen können, wie sich Paraphilien wie Pädophilie entwickeln - wir wissen ja auch relativ wenig darüber, wie das bei normalen sexuellen Identitäten läuft.
[DOUBLEPOST=1365765437,1365765195][/DOUBLEPOST]
Möchtest Du Pädophilie verteidigen bzw. Aufklärungsarbeit leisten, oder mir etwas unterstellen?
Ich komme da grad nicht mehr mit.
Weder noch. Ich kläre dich über ein paar Irrtümer auf. Am besten nochmal genau lesen :zwinker:
 

Benutzer129530 

Verbringt hier viel Zeit
Das habe ich, und Du widersprichst Dir teilweise selbst.
Wenn Dir daran aber so viel liegt, dann zerpflücke nicht andere Texte und leite aus diesen Bruchstücken eigene Argumente ab.

Deine Perspektive in Ehren, aber manche Dinge sehen viele Biologen defintiv anders, als es von Dir dargestellt wird.

- Ich bin aus dieser Disskussion raus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer42813 

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Hallo ihr Lieben.
Ich habe lange gezögert, ob ich diesen Thread aufmachen will. Es geht dabei um einen Gedanken, der mir so im Kopf herumschwirrt.

Vorneweg: Es geht nicht darum, sexuelle Aktivitäten mit Kindern (also Missbrauchsfälle) in irgendeiner Weise zu verharmlosen oder gar zu wollen, dass dies nicht mehr strafbar ist. Da ist die Sachlage wohl klar!

Was ich mich aber frage, ist Folgendes:
Nehmen wir Pädophilie als sexuelle Neigung. Und zwar nicht im Sinne von psychischen Störungen, die dazu führen, dass Beziehungen und Sex mit Gleichaltrigen nicht funktionieren und man sich jemanden suchen muss, der körperlich und geistig unterlegen ist.
Es ist ja noch nicht ganz erforscht, ob es das wirklich gibt- einen psychisch gesunden Menschen, der aber auf Kinder steht (mir wird selbst ganz anders, wenn ich das so "verharmlosend" schreibe- ich hoffe, ihr wisst was ich meine!).
Also eine nicht wegtherapierbare Neigung, wie sagen wir z.B. Homosexualität (möchte das aber natürlich nicht auf eine Stufe stellen!), wofür die Betroffene Person nichts kann.
(ich rede hier jetzt nur über Personen, die diese Neigung verspüren, aber nicht ausleben- das ist nochmal etwas ganz anderes!)
Anscheinend scheint es das zu geben, ich habe letztens einen Artikel im Spiegel über einen Pädophilen gelesen, der sich auch freiwillig in Therapie begeben hat (ohne je ein Kind angefasst zu haben), die Psychologin aber immer argumentiert hat in die Richtung "Nein nein Sie sind nicht pädophil, Sie kommen nur nicht mit Gleichgestellten aus" usw. Vor allem in Berlin gibt es ja jetzt aber diesen Ärzteverbund (mir fällt der Name nicht ein...), der speziell dafür geschulte Psychologen zu Seite stellt und Sitzungen anbietet, in denen man zB lernt, Situationen so zu meistern, dass Kinder nicht in Gefahr geraten.

Meine Gedanken gehen in folgende Richtung: Stellt euch vor, ihr entdeckt eure Sexualität- und seid pädophil! Was sollt ihr machen, wie damit umgehen- ihr könnt ja an sich nichts dafür. Und ich wage mal zu behaupten, dass das Unterdrücken von Neigungen im Sinne von nicht darüber reden und verdrängen dazu führt, dass sie sich tendenziell eher irgendwann explosionsartig entladen.

Es ist verständlich, dass man bei Pädophilie meistens mit "ih bah wie krank" reagiert- aber sind es nicht genau diese Reaktionen, die vielleicht das Risiko für Kinder erhöhen missbraucht zu werden, weil Pädophilie sich überhaupt nicht trauen mit jemandem darüber zu reden und ggf Hilfe zu suchen?
Sollte man diesen Menschen nicht viel eher Unterstützung anbieten, vielleicht sogar in einem Sinne verständnisvoll reagieren, damit es eben nicht zu unkontrollierten Triebentladungen kommt?

Ich weiß auch nicht, ob ich einem Pädophilien (mir fällt grade ein, heißt es nicht eigentlich Päderast oder so ähnlich? Korrigiert mich bitte!) mit einer Art verständnisvollen Unterstützung begegnen könnte- vermutlich nicht.
Aber in welcher Gesellschaft sind Kinder wohl eher gefährdet? In unserer oder in einer, wo man sich als jemand mit pädophilen Neigungen äußern kann und sofort Unterstützung erhält, ohne von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden?
Oder könnte ein offenerer Umgang damit dazu führen, dass das Thema verharmlost wird und vielleicht sogar mehr sexuelle Übergriffe auf Kinder stattfinden?

Schwieriges Thema..ihr seht, ich drücke mich auch sehr vorsichtig aus, um ja nicht falsch verstanden zu werden oder den Eindruck zu erwecken, dass ich nicht weiß, wie schlimm Missbrauch für Kinder ist. Ich habe mich nur gefragt, ob man nicht zusätzlich zu der Opferbetreuung auch die Täterbetreuung verstärken sollte- im besten Fall eben präventiv, damit es gar nicht erst zu Opfern und Tätern kommt.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Da ich diesen Eingangspost so schön und durchdacht finde, gehe ich direkt darauf ein und gestehe, dass ich die ganze Diskussion davor überhaupt nicht gelesen habe - bestimmt wurde da einiges polarisiert und anderes an schönen Beiträgen gebracht.

Als SMerin weiß ich, wie schwer es sein kann, wenn man an sich eine Veranlagung entdeckt, die nicht gesellschaftskonform ist und die man selbst moralethisch zutiefst ablehnt. Für mich war es ein furchtbarer Schock, zu entdecken, dass es mich sexuell sehr erregt, einen anderen Menschen beim Liebesakt zu demütigen und zu quälen. Denn ... so was ist böse. Man darf anderen Menschen nicht einfach wehtun.

Als SMerin habe ich irgendwann entdecken können, dass es andere Menschen gibt, die das zu mir passende Gegenstück sind, bei denen es dann in Ordnung ist, wenn ich meinem Trieb nachgebe. Natürlich nur fair und einvernehmlich und mit der Möglichkeit zum Abbruch ... Aber es ist nicht per se böse, wenn ich als sexuelle Sadistin einem sexuellen Masochisten Schmerzen zufüge. Es kann lustvoll sein und in Ordnung sein.

Ein pädophil veranlagter Mensch hat diesen Ausweg nicht. Denn Kinder können, anders als ein erwachsener Masochist es mir gegenüber kann, niemals in sexuelle Handlungen einwilligen. Das bedeutet, anders als für mich gibt es für einen Mensch mit pädophiler Veranlagung niemals eine Möglichkeit, seinem Trieb tatsächlich auf eine ethisch vertretbare Weise nachzugeben.

Das löst in mir erst mal tiefes Mitleid aus. Denn ich weiß selbst, dass der Trieb und das, was man vom Kopf und vom Herzen her richtig findet, nicht immer die gleiche Sprache sprechen. Und ich weiß auch sehr wohl, dass es möglich ist, über viele Jahre darauf zu verzichten, dem Trieb nachzugeben, weil man die eigene ethische Handlungsrichtschnur eben höher einsetzt als den Trieb. Aber hart ... ist es doch manchmal.

Natürlich hört dieses Mitleid auf der Stelle auf, wenn ein Mensch einem solchen Trieb tatsächlich nachgibt. Wenn ein Mann seine Freundin gegen deren Willen schlägt, weil er davon erregt wird, gehört er ins Gefängnis und ich habe kein Mitleid wegen seinem sadistischen Trieb. Und wenn ein Mensch ein Kind, in welcher Form auch immer, für seine sexuelle Befriedigung benutzt, dann ... sollte man ihm noch ganz andere Dinge antun. Denn damit zerstört er die Seele eines Menschen.

Darüber möchte ich hier aber nicht schreiben. Über diese Art Täter kann es nur ein einziges Urteil geben.

Hier soll es aber um den Menschen geben, der sich über seinen Trieb bewusst ist, der die "Falschheit" dieses Triebes erkennt und weiß, dass er ihm nicht nachgeben soll. Den Menschen, der "Kinder mehr liebt, als ihm lieb ist", wie es auf dieser Seite hier so schön heißt: http://www.kein-taeter-werden.de

Und bei solchen Menschen sage ich: Ich zahle gerne Krankenkassengebühren, wenn diesen armen Schweinen damit Hilfe gegeben wird, um besser mit ihrer unglückseligen Veranlagung umzugehen und sich selbst noch besser davor zu schützen, Täter zu werden. Und ich werde Netzwerke wie "kein Täter werden" auch gerne finanziell unterstützen, weil ich sie richtig und wichtig finde. Für seine Veranlagung kann niemand etwas, und wer mit einer solchen Veranlagung gestraft ist, hat in meinen Augen ganz klar das Recht auf Hilfe und Unterstützung dabei, einen Weg zu finden, damit umzugehen, ohne zum Täter zu werden.

In dem Moment, wo jemand zum Täter wird (und ja, das fängt definitiv für mich schon beim Konsum von für erotische Zwecke genutzten Darstellungen echter Kinder an), bin ich für sehr harte Strafen. Denn Opferschutz geht für mich immer vor Täterschutz.

***

Was ich persönlich für möglicherweise ethisch tolerierbar halte, sind Hentai-Videos mit entsprechenden Szenarien. Man mag einwenden, dass durch das Betrachten solcher Videos oder Bildchen die Toleranzschwelle sinken möge, dass jemand tatsächlich zum Täter wird. Doch ich meine mich zu erinnern, dass ich von Studien gelesen habe, wodurch Pornografie keinesfalls dazu führe, dass die Konsumenten die betrachteten Szenarien blind nachmachen würden. Weiterhin meine ich mich zu erinnern, dass Japan, in dem diese Kinder-Hentai gesellschaftlich akzeptierter sind als hier, eine sehr niedrige Quote an echtem Kindesmissbrauch und echter Kinderpornografie haben.

So ganz sicher bin ich mir da allerdings auch nicht. Wie gesagt, es ist ein schwieriges Feld. Aber ich weiß, dass mir mit meinen sadistischen Anwandlungen das Betrachten von SM-Bildern und die Masturbation dazu normalerweise eher geholfen hat, danach weniger stark "dem Trieb ausgeliefert" zu fühlen. Ich könnte mir also tatsächlihc vorstellen, dass es ähnlich wäre.

Was ich zumindest denke: Entsprechende Hentai wären immer noch deutlich besser als der Konsum von Bildern realer Kinder, weil hinter jedem solchen Bild immer auch ein realer Mensch steckt, dem so in der Kindheit seine Würde und manchmal noch viel mehr genommen wurde.
 
3 Monat(e) später

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Da ich diesen Eingangspost so schön und durchdacht finde, gehe ich direkt darauf ein und gestehe, dass ich die ganze Diskussion davor überhaupt nicht gelesen habe - bestimmt wurde da einiges polarisiert und anderes an schönen Beiträgen gebracht.

Als SMerin weiß ich, wie schwer es sein kann, wenn man an sich eine Veranlagung entdeckt, die nicht gesellschaftskonform ist und die man selbst moralethisch zutiefst ablehnt. Für mich war es ein furchtbarer Schock, zu entdecken, dass es mich sexuell sehr erregt, einen anderen Menschen beim Liebesakt zu demütigen und zu quälen. Denn ... so was ist böse. Man darf anderen Menschen nicht einfach wehtun.

Als SMerin habe ich irgendwann entdecken können, dass es andere Menschen gibt, die das zu mir passende Gegenstück sind, bei denen es dann in Ordnung ist, wenn ich meinem Trieb nachgebe. Natürlich nur fair und einvernehmlich und mit der Möglichkeit zum Abbruch ... Aber es ist nicht per se böse, wenn ich als sexuelle Sadistin einem sexuellen Masochisten Schmerzen zufüge. Es kann lustvoll sein und in Ordnung sein.

Ein pädophil veranlagter Mensch hat diesen Ausweg nicht. Denn Kinder können, anders als ein erwachsener Masochist es mir gegenüber kann, niemals in sexuelle Handlungen einwilligen. Das bedeutet, anders als für mich gibt es für einen Mensch mit pädophiler Veranlagung niemals eine Möglichkeit, seinem Trieb tatsächlich auf eine ethisch vertretbare Weise nachzugeben.

Das löst in mir erst mal tiefes Mitleid aus. Denn ich weiß selbst, dass der Trieb und das, was man vom Kopf und vom Herzen her richtig findet, nicht immer die gleiche Sprache sprechen. Und ich weiß auch sehr wohl, dass es möglich ist, über viele Jahre darauf zu verzichten, dem Trieb nachzugeben, weil man die eigene ethische Handlungsrichtschnur eben höher einsetzt als den Trieb. Aber hart ... ist es doch manchmal.

Natürlich hört dieses Mitleid auf der Stelle auf, wenn ein Mensch einem solchen Trieb tatsächlich nachgibt. Wenn ein Mann seine Freundin gegen deren Willen schlägt, weil er davon erregt wird, gehört er ins Gefängnis und ich habe kein Mitleid wegen seinem sadistischen Trieb. Und wenn ein Mensch ein Kind, in welcher Form auch immer, für seine sexuelle Befriedigung benutzt, dann ... sollte man ihm noch ganz andere Dinge antun. Denn damit zerstört er die Seele eines Menschen.

Darüber möchte ich hier aber nicht schreiben. Über diese Art Täter kann es nur ein einziges Urteil geben.

Hier soll es aber um den Menschen geben, der sich über seinen Trieb bewusst ist, der die "Falschheit" dieses Triebes erkennt und weiß, dass er ihm nicht nachgeben soll. Den Menschen, der "Kinder mehr liebt, als ihm lieb ist", wie es auf dieser Seite hier so schön heißt: http://www.kein-taeter-werden.de

Und bei solchen Menschen sage ich: Ich zahle gerne Krankenkassengebühren, wenn diesen armen Schweinen damit Hilfe gegeben wird, um besser mit ihrer unglückseligen Veranlagung umzugehen und sich selbst noch besser davor zu schützen, Täter zu werden. Und ich werde Netzwerke wie "kein Täter werden" auch gerne finanziell unterstützen, weil ich sie richtig und wichtig finde. Für seine Veranlagung kann niemand etwas, und wer mit einer solchen Veranlagung gestraft ist, hat in meinen Augen ganz klar das Recht auf Hilfe und Unterstützung dabei, einen Weg zu finden, damit umzugehen, ohne zum Täter zu werden.

In dem Moment, wo jemand zum Täter wird (und ja, das fängt definitiv für mich schon beim Konsum von für erotische Zwecke genutzten Darstellungen echter Kinder an), bin ich für sehr harte Strafen. Denn Opferschutz geht für mich immer vor Täterschutz.

***

Was ich persönlich für möglicherweise ethisch tolerierbar halte, sind Hentai-Videos mit entsprechenden Szenarien. Man mag einwenden, dass durch das Betrachten solcher Videos oder Bildchen die Toleranzschwelle sinken möge, dass jemand tatsächlich zum Täter wird. Doch ich meine mich zu erinnern, dass ich von Studien gelesen habe, wodurch Pornografie keinesfalls dazu führe, dass die Konsumenten die betrachteten Szenarien blind nachmachen würden. Weiterhin meine ich mich zu erinnern, dass Japan, in dem diese Kinder-Hentai gesellschaftlich akzeptierter sind als hier, eine sehr niedrige Quote an echtem Kindesmissbrauch und echter Kinderpornografie haben.

So ganz sicher bin ich mir da allerdings auch nicht. Wie gesagt, es ist ein schwieriges Feld. Aber ich weiß, dass mir mit meinen sadistischen Anwandlungen das Betrachten von SM-Bildern und die Masturbation dazu normalerweise eher geholfen hat, danach weniger stark "dem Trieb ausgeliefert" zu fühlen. Ich könnte mir also tatsächlihc vorstellen, dass es ähnlich wäre.

Was ich zumindest denke: Entsprechende Hentai wären immer noch deutlich besser als der Konsum von Bildern realer Kinder, weil hinter jedem solchen Bild immer auch ein realer Mensch steckt, dem so in der Kindheit seine Würde und manchmal noch viel mehr genommen wurde.

Eine Frage dazu, es gib auch Sexpuppen, welche Mädchen verschiedenen Alters relativ realistisch darstellen. Würdest Du das ebenfalls OK finden, da ja, wie bei einem Hentai, kein Kind geschädigt würde?
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Eine Frage dazu, es gib auch Sexpuppen, welche Mädchen verschiedenen Alters relativ realistisch darstellen. Würdest Du das ebenfalls OK finden, da ja, wie bei einem Hentai, kein Kind geschädigt würde?

Du hast mich zwar nicht direkt gefragt, aber meiner Meinung nach:
Wenn dadurch die Hemmschwelle sinkt, nein.
Wenn dadurch eine Möglichkeit der Triebentladung gegeben wird- ganz klar ja
Nur wird man das wohl kaum durch groß angelegte Studien herausfinden können.

Übrigens toller Beitrag, Shiny!
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Und bei solchen Menschen sage ich: Ich zahle gerne Krankenkassengebühren, wenn diesen armen Schweinen damit Hilfe gegeben wird, um besser mit ihrer unglückseligen Veranlagung umzugehen und sich selbst noch besser davor zu schützen, Täter zu werden.

Das ist ja im Grunde genommen richtig und sollte auch unterstützt werden. Aber wie soll das funktionieren? Stell dir vor, man solle einen homosexuell veranlagten Menschen mit Hilfe von Psychologen zum Hetero oder zum Asexuellen machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gelingt. :ratlos:
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Du hast mich zwar nicht direkt gefragt, aber meiner Meinung nach:
Wenn dadurch die Hemmschwelle sinkt, nein.
Wenn dadurch eine Möglichkeit der Triebentladung gegeben wird- ganz klar ja
Nur wird man das wohl kaum durch groß angelegte Studien herausfinden können.

Ja, das ist die Frage auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Gut möglich, dass das individuell unterschiedlich ist. Aber mal angenommen, du müsstest entscheiden ob das gesetzlich zugelassen werden sollte oder nicht, wie würdest Du entscheiden?[DOUBLEPOST=1376338202,1376337914][/DOUBLEPOST]
Das ist ja im Grunde genommen richtig und sollte auch unterstützt werden. Aber wie soll das funktionieren? Stell dir vor, man solle einen homosexuell veranlagten Menschen mit Hilfe von Psychologen zum Hetero oder zum Asexuellen machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gelingt. :ratlos:
Ih glaube es geht weniger darum die Veranlagung auszuschalten oder zu verändern sondern darum, sie nicht auzuleben und seinen Trieb kontrollieren zu können. Ähnlich wie bei einem heterosexuellen Vergewaltiger.
 

Benutzer118204 

Meistens hier zu finden
Ich habe mir die 5 Seiten durchgelesen und muss sagen das ich über die objektive Diskussion positiv überrascht bin.

Leider neigen die Medien ja dazu Themen wie Missbrauch, Gewalt an Kindern und Pädophilie sensationslüstern zusammenzumischen und einen vor Halbwahrheiten strotzenden Cocktail daraus zu mixen.
Besonders ernüchternd ist die Tatsache das das Hauptaugenmerk dabei auf "kinderentführende Pädophile" gelegt wird während die viel häufiger auftretenden häuslichen Vorfälle kaum auftreten.
Deshalb haben es auch Initiativen wie kein-taeter-werden ungleich schwerer überhaupt Aufmerksamkeit zu erlangen.

Ich erinnere mich noch an die mediale Ausschlachtung des "Tatort-Internet" als die dahinterstehende Organisation zahlreiche Spenden akquirieren konnte um diesen Teilbereich des Kindermissbrauchs (Cyber-Grooming) zu bekämpfen. Natürlich spricht nichts dagegen, aber durch das Aufbauschen dieses Themas ging vollkommen unter das Kinder auch auf viele andere Arten gefährdet sind. Andere Organisationen haben zu Recht bemängelt das durch die Fokussierung auf eine Organisation die Spenden ungleichmäßig verteilt sind.

Und selbst im Fahrwasser solcher Berichterstattung erscheinen kaum Berichte welche tatsächlich Aufklären. Viel mehr werde persönliche Schicksale ausgeschlachtet um mit Emotionen zu punkten. Deshalb ist es kaum verwunderlich das es wenig wissenschaftliche Erkenntnisse zur Problematik gibt. Wer würde bei so ein heikles Thema auch finanzieren.
 

Benutzer3277 

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Leider neigen die Medien ja dazu Themen wie Missbrauch, Gewalt an Kindern und Pädophilie sensationslüstern zusammenzumischen und einen vor Halbwahrheiten strotzenden Cocktail daraus zu mixen.

Leider stimmt das. Ich las vor kurzem einen Artikel, dass sich ein Großteil aller deutschen TV-Krimis heute mit dem Thema Kindesmißbrauch beschäftigen, weil das die Einschaltquoten erheblich steigert, obwohl in der Realität nur ein winziger Bruchteil aller Verbrechen mit Kindern zu tun haben. Wen interessiert schon Wirtschaftskriminalität, Autodiebstähle oder Mord im Pflegeheim als Filmthema?
Dabei gibt es eine schwerwiegende Folge dieser Filme, die hier auch schon angesprochen wurde: Die zunehmende Angst von Eltern (und damit Kindern) vor dem "schwarzen Mann", dem Kinderschänder, der hinter jeder Straßenecke auf unschuldige Kinder lauert. Natürlich muss man Kinder auch vor dieser Gefahr aufklären, aber sachlich und nicht jeden Tag. Im Straßenverkehr kommen viel mehr Kinder um als durch Sextäter.
 
1 Monat(e) später

Benutzer136446  (35)

Ist noch neu hier
Hallo,
habe diese Diskussionen soeben gefunden, und da hier tatsächlich sachlich an das Thema angegangen wird ohne wüste Beleidigungen wollte ich diese Gelegenheit auch mal nutzen und über meine Erfahrungen zu sprechen!

Habe ebenfalls dieses "Problem" mit der Zuneigung zu Kindern! Ich genieße es sehr mit ihnen in Kontakt zu seien und zu zu spielen! Was an dem erstmal "normalen" wohl heraussticht ist, das es mich >innerlich erregt wenn sie mit einem kuscheln oder auf einem "herumklettern" (alles mit Körpernähe) , desweiteren die Lust auf NS/KV!

Aufgrund von Behandlung Depressionen & Sozialer Phobie hatte ich dieses Thema ebenfalls auch dort mal erwähnt! Mir ist das reden drüber ziemlich peinlich aber dachte wo sonst, wenn nicht dort! Nun, wirklich groß geholfen hatte es jetzt aber nicht! wurde aber auf Wunsch (hatte es nach ein paar Monaten nochmals angesprochen) zu einem Sexualtherpaeuten verwiesen da er nicht dafür die Erfahrung hätte! War auf den Termin ziemlich gespannt! Das Gespräch war dann ehr so ein abgehen von Punkten! Fragte mich , ich antwortete mit Ja/Nein! u.a ob man schon mal jemanden "vergewaltigt" hätte! Am Ende gabs dann die Option sich mit Tabletten "still zu legen" was ich aber bis jetzt verweigert hatte!

Was wohl auch wohl nicht so oft gemacht wird! hatte es mal, recht unüberlegt meiner Familie auf einem Ausflug im Auto erzählt! Der Grund für die Entscheidung war, das jemand ein paar Wochen im Freundeskreis meiner Schwester von der Polizei "entdeckt" wurde mit Kinderpornografischen inhalten auf dem Rechner! Die Entscheidung war aber trotz allem falsch! Die Reaktionen waren zwar ok aber das sie es jetzt wissen ist einfach so ein Punkt der mich nun seit Jahren verfolgt! Sie reden nicht drüber, aber wenn ich mit den Kindern am spielen bin sehe ich es an ihren Blicken! (oder will es sehen). Gab dann auch mal ein Tag wo mein Neffe mal über den Nachmittag bei mir >allein war! Wo mich die Frage bei der Abholung "ob ich ihn doch gut behandelt hätte" ziemlich verletzt hat!

Nun sorry das dass hier grad alles grad nicht so eine Struktur findet! Wie gesagt komme ich mit der Situation so ganz gut zurecht! was natürlich dran liegt das die "Gelüste" nicht grade öbsön und selten sind! Die NS/KV Gedanken mal bei seite gelegt!

Mein Therapeut meinte beim ersten mal, als ich darüber geredet hatte das er denkt das es sich um eine "Phase" handelt die wieder vergehen >könnte wen man erste sexuelle Erfahrungen gemacht hat! So ne Art in früher Zeit hängen geblieben! Hatte nebenher erwähnt noch keine Beziehung bisher gehabt und somit auch nie einen echten sexuellen Moment erlebt! Desweiteren schwindet das Interesse ab 10+ jährige! Zwischen 5-10 sind in der Regel die Kinder die diese Gefühle ausmachen! Auch dort mehr auf Jungen fixiert, während bei den erwachsenden dann nur noch die Frauen interessant sind!

Gründe für diese Entwicklung (Meiner Meinung)
Habe in den Jahren 5-10 Jahren bereits Erfahrungen gemacht! Mit unter 12 Jahren habe ich einen Freund damals überredet mir in den Mund zu pinkeln! Dann habe ich eine positive Erinnerung wo mehrere Kinder auf mir saßen, während ich auf dem Spielplatz auf der Bank lag! Zuhause habe ich heimlich andere überredet in einen größeren, verschließbaren Lego-Eimer zu kacken!

Denke ist nicht ohne Grund so, das diese Dinge hängen geblieben sind! In der Orientierungsstufe hatte ich zum aller ersten mal gemerkt das ich Gefühle zu Kindern habe! Dort war es aber alles noch sehr viel verwirrender da es ganz am Anfang noch gar keine Gedanken gab warum man plötzlich so kribbelig wurde!

Ebenfalls (vielleicht) komisch das ich ausser der innerlichen Erregung nie von aussen erregt bin!

Naja, soviel dazu!

Was mich persönlich stört ist dieses abgestempelt sein! Auch immer diese "Kinderschänder" Schlagzeilen! Oder wenn man wie jetzt jemanden mal offen und ehrlich darüber berichtet dann Sprüche kriegt "das man mich im Auge hat" (von einer Freundin). Klar ist das auch wieder eine Sache der Neigung! Und solche Sehnsüchte können garantiert böse Enden nehmen aber denke mal sowas ist besser kontrollierbar wenn z.b. die Familie oder Freundin bescheid weiß wo man einfach mal Signale geben kann und die einen vielleicht auch Beisteht! Als Betroffene immer auf sich allein gesellt zu sein!

Es ist doch keiner gleich ein Monster! Und wie auch schon gesagt wie viele Frauen vergewaltigen ihre Kinder auf teils brutale Weise! oder auch im Kindergarten wo ja auch ein allgemeine Männer-Alarm schaft herrscht!

Statt es mal einfacher zu machen sich zu "outen" ohne das man gleich aus der Nachbarschaft gebuhht wird oder gar angriffen weil man sich nur >geoutet hat es zu sein! (Klar, passierte glaub ich nur bei Leuten die aus dem Gefängnis kamen aber als ob es bei einem Geständnis eines Unschuldigen anders laufen würde?).

Sowas fördert den Kram noch viel mehr! Hemmschwelle sinkt doch auch! Gesellschaft hasst dich doch sowieso schon!
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer123446 

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Hallo Landmilch,

Ich hoffe es ist okay wenn ich dir ein paar Fragen stelle...
Was mich interessieren würde - weshalb suchst du denn dann noch den Kontakt zu Kindern, z.B. obwohl du weißt, dass dich das erregt? Wie gehst du im Allgemeinen mit deiner Neigung um?

Ich denke, es ist recht verständlich, dass man als jemand der über deine Neigung Bescheid weiß deine Handlungen sehr aufmerksam beobachtet.
Ich will ehrlich sein - auf mich wirkst du hier jetzt erstmal nicht so, als würdest du deine Neigung völlig ablehnen und ich könnte dir ein Kind wie deinen Neffen nicht guten Gewissens anvertrauen.

Hast du dir mal überlegt, die Leute von kein-taeter-werden anzuschreiben, dich dahin zu wenden? Ein "normaler" Therapeut ist vermutlich eher überfordert damit.

Gab dann auch mal ein Tag wo mein Neffe mal über den Nachmittag bei mir >allein war! Wo mich die Frage bei der Abholung "ob ich ihn doch gut behandelt hätte" ziemlich verletzt hat!
Wie oben geschrieben, verstehe ich deine Familie da. Andererseits würde ich gerne von dir wissen... wie erlebst du denn das Zusammensein z.B. mit deinem Neffen? Wie gehst du da mit aufkommender Erregung um? Suchst du Körperkontakt?

Ich finde es jedenfalls gut, dass du dich da deiner Familie und Co. anvertraut hast, auch wenn es sicher nicht einfach ist.

Diesen Erfahrungsbericht auch bzgl. Therapie fand ich übrigens sehr gut, vielleicht kannst du etwas davon mitnehmen:
http://www.regenbogenwald.de/themen/misstand_opferschutz/newman.htm
 

Benutzer136446  (35)

Ist noch neu hier
Hallo Eswareinmal,
gute Frage! einerseits weil ich gerne (abgesehen von dem Punkt jetzt) mit ihnen Zeit verbringe! Man könnte sicher sagen das diese Sache nur darauf zurückzuführen ist! und letztendlich kann ich da auch nicht berurteilen können wie weit es ohne dem anders wäre! Hatte auch früher schon viel Zeit mit meinen Cousin verbracht und klar gibt es immer wieder diesen Moment an dem man aus dessen Gründen etwas glücklicher dabei ist!

Und vom zwanghaften "Nähe suchen" kann man jetzt nicht wirklich sprechen! Ich bin von aussen (was aber zusätzlich noch an anderen pyschischen Problemen zusammenhängt) sehr zurückhaltend & ruhig! Dieses war früher anders, führt auch dazu das ich auch mittlerweile Probleme habe mich mit ihnen zu beschäftigen! Was nicht mit Computer & Fernseher zu tuen hat! Weswegen sich in den letzten 3 Jahren die Beziehung u.a durch eine Spielsucht allgemein minimiert hat! Bis auf den kleinsten kommen die anderen dato sowieso nur noch zu einem um mal das Handy zum spielen zu kriegen!

hm, kann es theoretisch auch nachvollziehen! Nur jetzt alle Schotten dicht zu machen und sie abweisen! Nein! Ich verstehe und akzeptiere es zu 100 % das sie mir keinen >allein anvertrauen wenn sie nicht da sind! ist ok! Warum ich den Punkt erwähnt hatte, war einfach weil ich nach der Ansage ziemlich ratlos war wieso sie dem überhaupt zugestimmt hatten wenn der Unmut so groß war! Hatte mich damals zugegeben gefreut, über den Vertrauensbeweis nach dem ganzen! Und bin auch jetzt noch dankbar dafür! Nur naja..

Mag mir wohl keiner jetzt hier glauben wollen! aber bin alles andere als "aufdringlich" und so sehr das natürlich im Hintergrund agiert bringe ich keinen in irgendeiner Form dazu mit mir "irgendwas zu machen". Und weiss gott nehme ich nicht jede Möglichkeit war bei ihnen zu seien! auch wenn sich sowas auch öfters ergibt! Ich traue mich auch gar nicht mal bei meiner Schwester vorbei zu kommen oder mal zu unterstützen beim aufpassen etc. Trauen schreibe ich extra so, weil ich mir genau diese Unterstellung (jetzt sucht er wieder Kontakt) gar nicht erst auf meine Person anbieten möchte! Anbieten? weil es stimmt? Muss man so dann wohl auch nennen! weil ich es ja tatsächlich gerne mache! Sie zu besuchen oder mit Mutter oder Bruder mal aufzupassen! Dem "Gedanken-Willen" oder einfach weil ich sie auch so gut leiden mag!? tja, wer weiß das schon!

Was aber auf jeden fall immer stark präsent sind, sind die Selbstvorwürfe! Man könnte es auch schon als Wahnvorstellungen betrachten! Bei jedem Gang vor der Haustür! Ich denke mit riesen Schild durch die Straßen zu laufen! Und fühle mich schrecklich an anderen Familien vorbeizugehen! Es ist ja auch so, das man in gewisser Weise gar nicht weiß wie man reagieren soll! Ich meide jeden Blickkontakt! Und werde auch unruhig, wenn wie letztens mal mit Besuch einer alten Nachbarin die Bilder von ihren Enkel zeigt! Da sind in dem Moment keine Gedanken im Kopf! Man ist nur überfordert! hat Angst! Vor was kann ich nicht sagen! Ich fühle mich einfach schlecht!

Es ist nun mal so, das ich abgesehen von diesem Punkt allgemein viele Baustellen hab! Befinde mich auch jetzt noch in ambulanter Betreuung! diese ist aber mehr auf andere Punkte gerichtet und als Ziel ist natürlich für mich selber auch gesetzt diese Sache weiter anzugehen! Nur alles Schritt für Schritt! grade weil so manche anderen Probleme die anderen mit verstärken! Ich bin kein böser Mensch, der anderen weh tuen will/kann. Vor allem auf diesen Bezug! Hätte am liebsten auch eine eigene Familie, aber sehe selbst so keine Option auch wenn man sich "Unter Kontrolle" hätte da ich ebenfalls auch sehr ungern Geheimnisse mit mir trage!

Nun hat man sich hier für entschieden! Es mitzuteilen und damit zu leben das alle in einem Kreis es wissen! immer mit den Sorgen das vor allem jetzt meine engen Freunde es vielleicht irgendwem weitererzählen oder es mal gegen dich verwenden im Streit! Hätte ich es anders gemacht? Vielleicht! Aber diese verdammte Unsicherheit und Angst hat (bevor das jetzt als Grund gedacht wird) nicht wirklich mit zu tuen! Wäre mit dieser zusätzlichen Karte nur etwas weniger stärker als so schon!
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Danke für deine Meldung, Landmilch.

Ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwierig für dich sein muss, damit zurecht zu kommen.
Denkst du, dass es für dich jemals irgendeine andere Möglichkeit geben wird, emotional und sexuell befriedigt zu werden?

Ich würde mich auch an kein-Täter-werden wenden. Es geht letztlich ja auch darum, dass du eine Chance auf ein erfülltes Leben hast. Ohne anderen zu schaden.
 

Benutzer3277 

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Die Antwort von Landmilch hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Leider üben die Medien einen absolut schlechten Einfluss auf die Bevölkerung aus, wenn ständig Pädophile reisserisch als Straftäter dargestellt werden ("Pädophile gehören alle weggesperrt"). Es ist absolut verständlich, warum sich kaum ein Pädophiler als solcher outen will, z.B. um eine Therapie zu bekommen. Er wäre dann in seiner Umgebung sofort gesellschaftlich gebranntmarkt und ausgegrenzt. Hier muss ein gesellschaftliches Umdenken erfolgen, um den betroffenen Menschen, wie etwa Landmilch, zu helfen.
 

Benutzer123446 

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Man könnte sicher sagen das diese Sache nur darauf zurückzuführen ist!
Meinst du jetzt, deine Pädophilie ist darauf zurückzuführn dass du gern mit Kindern Zeit verbringst - oder umgekehrt?

Warum ich den Punkt erwähnt hatte, war einfach weil ich nach der Ansage ziemlich ratlos war wieso sie dem überhaupt zugestimmt hatten wenn der Unmut so groß war!
Na ja, aber dass nachgefragt wird, dass sie sich absicher dass wirklich nichts passiert ist, ist doch verständlich oder? Deine Familie ist da sicherlich auch in einer Zwickmühle. Einerseits gehörst du dazu, und sie haben dich gern, und andererseits befürchten sie, dass du dann am Ende deinen Trieben unterliegst und sie - wissentlich - ein anderes Familienmitglied in Gefahr gebracht haben und zugelassen haben, dass es schwer traumatisiert wird. Damit könnte ich auch nicht wirklich leben.
Ich fände es schon schwierig, dir ein Kind zu überlassen in der Befürchtung, dass du e anschließend für Fantasien benutzt.
Ich weiß ja nicht, ob du sowas tust, aber diese Gedanken würden mir im Kopf herumschwirren.

Mag mir wohl keiner jetzt hier glauben wollen! aber bin alles andere als "aufdringlich" und so sehr das natürlich im Hintergrund agiert bringe ich keinen in irgendeiner Form dazu mit mir "irgendwas zu machen".
Das glaube ich dir auch und das finde ich auch gut, dass du da wirklich deine Grenzen wahrnimmst. Ich denke, du weißt, dass aufgrund der Schwere der möglichen Konsequenzen es aber schwierig für deine Angehörigen sein kann, das ebenfalls zu glauben und auch so zu agieren.

Guck dir doch die Seite kein-taeter-werden.de mal an. Vielleicht kannst du dort Hilfe finden.

Da sind in dem Moment keine Gedanken im Kopf! Man ist nur überfordert! hat Angst! Vor was kann ich nicht sagen! Ich fühle mich einfach schlecht!
Ich finde, du bist hier sehr ehrlich. Find ich gut. Vielleicht wäre es auch mal eine Idee das, was du hier so geschrieben hast, deinem Therapeuten zu geben? Einfach, damit sie sich das mal durchlesen kann und dich da ernst nimmt.
 
1 Monat(e) später

Benutzer131866 

Benutzer gesperrt
Nachdem mein letztes Thema ja schon zu fröhlichen Debatten geführt hat, bringe ich jetzt mal das nächste. Und dieses Mal noch kontroverser. Folgende These stelle ich hiermit zur Diskussion.



„Auf Pädophile wird eine Hexenjagd veranstaltet, welche einer aufgeklärten Gesellschaft absolut unwürdig ist. Die meisten Pädophilen sind keine Kinderschänder.“



Nachdem jetzt alle ausreichend geschockt sind, sehen wir uns doch erstmal an was ein Pädophiler ist. Das ist nichts weiter als eine Person, die sich sexuell zu einem Kind hingezogen fühlt, dass noch nicht die Pubertät erreicht hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Im gesellschaftlichen Kontext wird es für alle Kinderschänder benutzt, was aber nicht zutrifft. Die meisten Täter die Übergriffe auf Minderjährige begehen, leiden nämlich nicht unter dieser Störung. Jemand der meinetwegen eine 14-jährige missbraucht tut das nicht, weil er sich nur von Kindern angezogen fühlt (für einen echten Pädophilen ist das sowieso schon zu alt). Hier spielt mehr die leichtere Erreichbarkeit (vor allem im familiären Bereich) eine Rolle. Sicherlich spielt auch die Jugend des Opfers da mit. Aber für uns anderen wird eine Person ja auch nicht erst dann attraktiv, wenn sie das 18. Lebensjahr erreicht hat, vor allem weil man das auf den ersten Blick gar nicht so genau feststellen kann. Ich habe auch eine normal ausgebildete Sexualität und fand zum Beispiel schon eine 16-jährige attraktiv. Und auch wenn das Opfer noch jünger ist, spielt nicht zwangsläufig ein pädophiler Hintergrund eine Rolle. Einer der bekanntesten Kinderschänder, Dutroux, ist zum Beispiel psychologisch attestiert KEIN Pädophiler.

Wir halten also bis hierher fest: Die meisten, die wir gerne als pädophil bezeichnen sind es gar nicht. Was hat das nun für Auswirkungen?

In erster Linie bedeutet dies für echte Pädophile, dass sie ihre Neigungen geheim halten müssen. Es gibt natürlich die Gruppe, welche die Meinung vertritt man sollte es legalisieren, aber die sind wohl nicht in der Überzahl. Und die anderen müssen ein Schattendasein fristen. Sie wissen das ihre sexuelle Prägung falsch ist, aber haben keine Ahnung wie sie damit umgehen sollen. An Freunde und Verwandte können sie sich nicht wenden, da ihnen sofort das Kainsmal des Kinderschänders aufgebrannt wird (selbst wenn sie noch nie in ihrem Leben ein Kind auch nur falsch angefasst haben) Auch die meisten Psychologen sind mit der Situation vollkommen überfordert. Bezeichnend ist, dass es in Deutschland nur einen Ort gibt wo diese Leute sich behandeln lassen können und das ist in Berlin. Und da sind die Plätze knapp. (eine zweite Behandlungsstelle wurde kürzlich geschlossen, weil die Gelder gestrichen wurden) Und irgendwann entschließen sich einige der Pädophilen ihren Neigungen einfach nachzugeben und dadurch kommt es zu Missbrauchsfällen, die vielleicht hätten vermieden werden können, wenn man den Menschen geholfen hätte.

Um das nochmal zusammen zu fassen:

1. Pädophile sind nicht automatisch Kinderschänder

2. Ein Großteil der sexuellen Übergriffe an Minderjährigen wird nicht von Pädophilen ausgeübt.

3. Durch den Hass und die Abscheu, den wir solchen Menschen entgegen bringen, wird es ihnen fast unmöglich sich zu öffnen und sich Hilfe zu suchen.

4. Dadurch werden natürlich auch die Hilfsangebote für solche Menschen klein gehalten, denn niemand will ja Steuergelder für „Kinderschänder“ verschwenden (selbst wenn es keine sind)

5. Einige (natürlich leider nicht alle) Übergriffe von echten Pädophilen könnten verhindert werden, wenn man endlich aufhört sie als Kinderschänder hin zu stellen, Geld für mehr Therapieplätze bereit stellt usw.



Niemand kann etwas für seine sexuelle Ausrichtung und die wenigsten hier würden sich sicherlich hinstellen und sagen, dass man sich entscheidet homosexuell zu sein, oder das alle Schwulen grundsätzlich andere Männer vergewaltigen.

Pädophilie ist eine sexuelle Störung, welche für die Betroffenen noch viel schlimmer ist weil sie sie (zu Recht) niemals legal ausleben können. Man muss diesen Menschen also helfen damit umzugehen und sie nicht verteufeln, egal wie abstoßend wir sie finden.
 

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Jemand der meinetwegen eine 14-jährige missbraucht tut das nicht, weil er sich nur von Kindern angezogen fühlt ...
Eine 14-jährige ist ja auch kein Kind. Und würde es in beiderseitigem Einverständnis geschehen (und die 14-jährige keine Schutzbefohlene des Älteren) dann wäre es sowieso legal.
 
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