Organspendepflicht?

Organspende per Gesetz ohne Widerruf zwangsweise?

  • dafuer

    Stimmen: 15 31,9%
  • dafuer, aber nur, wenn darueber aufgeklaert wird (Medicare Beispiel)

    Stimmen: 17 36,2%
  • dagegen

    Stimmen: 13 27,7%
  • keine Ahnung/egal

    Stimmen: 2 4,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    47

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
Wenn ich spende (das gilt uebrigens auch fuer alle anderen Spenden), dann aus freiem Willen und nicht weil ich vom Staat ueberrumpelt werde. Ich verstehe, dass die Einstellung einige nicht verstehen, aber so bin ich nunmal.

wenn ich dran denke, dass leute wie du vielleicht mal meine niere bekommen, könnt ichs mir echt glatt nochmal anders überlegen.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
@darkbluesmile @glashaus

Wenn das so kommt, dann gibt es ja wohl genug Spender, und dann kommt es auf mich eh nicht mehr an....

Wenn ich spende (das gilt uebrigens auch fuer alle anderen Spenden), dann aus freiem Willen und nicht weil ich vom Staat ueberrumpelt werde. Ich verstehe, dass die Einstellung einige nicht verstehen, aber so bin ich nunmal.

wo wirst du denn überrumpelt? :ratlos:
du wirst doch informiert, DAS so ein gesetz kommen KÖNNTE.

ich versteh echt dein problem nicht! :kopfschue
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
Das finde ich jetzt allerdings nicht weniger bescheuert.

In dem konkreten Fall vllt auch ein wenig kindisch, aber allgemein finde ich schon, dass Organspender (zumindest solange es eben noch so relativ wenig davon gibt) bei der "Verteilung" der Organe bevorzugt behandelt werden sollten. Kommt mir einfach nur "gerecht" vor (vllt hab ich einen verqueren Gerechtigkeitssinn ...) und würde zudem einen gewissen Anreiz bieten, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. Die hier diskutierte Regelung fände ich aber noch deutlich besser.
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
Das finde ich jetzt allerdings nicht weniger bescheuert.
Off-Topic:
alter schwede.....ironie mädel.deshalb überleg ichs mir doch nciht wirklich anders.wenn ich tot bin ist mir das nämlich sowieso egal.denn: ich bin dann verdammt nochmal tot!
 

Benutzer15353 

Verbringt hier viel Zeit
Was hat denn das mit "Überrumpelung" zu tun, bzw was ist daran negativ? :kopfschue

Ich habs versucht in meinem Ausgangsposting zu skizzieren: Du kommst hierher, bist aus welchen Gruenden auch immer gegen eine Organspende und schwupps bist Du Spender, ohne dass Du es weisst (ob man evtl. doch darueber informiert wird, ist mir z.Z. nicht klar.)
 

Benutzer15353 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
wo wirst du denn überrumpelt? :ratlos:
du wirst doch informiert, DAS so ein gesetz kommen KÖNNTE.

ich versteh echt dein problem nicht! :kopfschue

Und fuer die Zukunft (wenn das Ganze aus den Zeitungen verschwunden ist) stellen sie Schilder an der Grenze auf, die darueber informieren. :kopfschue
 

Benutzer48246 

Sehr bekannt hier
Ich finde das gut.

Man kann ja widersprechen, wenn man das absolut nicht möchte.

Aber man muss sich eben mit dem Thema beschäftigen.

Im Moment gibt es viel zu wenig Organspender, weil sich viele gar nicht darüber informieren und einfach keinen Ausweis haben, auch wenn sie es vielleicht nicht "tragisch" fänden.

Und solange man sie Möglichkeit hat das für sich auszuschließen find ich das absolut in Ordnung.


Man muss ja auch bedenken, wie vielen anderen Menschen damit helfen kann! Und wenn man Leute kennt, die schon lange auf ein Organ warten, dann legt man sich gerne einen Ausweis zu!
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Finde ich nicht gut so ein Gesetz, meiner Meinung nach sollte der Staat nicht mehr als nötig in solchen Belangen eingreifen. Wenn man mehr Organspender braucht, soll man halt mal Geld in eine große Kampange stecken, auf der Einkaufstraße Ausweise verteilen oder weiß der Teufel was. Im Prinzip ist es doch bisher so, das der Ahnungslose und Desinteressierte kein Organspender ist, mit dem Gesetz wäre es aber genau umgekehrt. Und das finde ich nicht gut, man sollte nicht in irgendetwas hereinrutschen, nur weil einem die Sache einfach total egal ist.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Wem das Thema so wichtig ist, der wird sich auch von sich aus damit beschäftigen.
Das denke ich auch.

Ausserdem wird das doch nach Wohnsitz gehen und es wird sicher nicht jeder verstorbene Urlauber "ausgeschlachtet". Mir persoenlich waere es aber auch egal, wenn ich im Urlaub sterbe und dann zum Organspender werde. Wenn ich tot bin, bekomme ich sowieso nichts mehr mit.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Off-Topic:


Und fuer die Zukunft (wenn das Ganze aus den Zeitungen verschwunden ist) stellen sie Schilder an der Grenze auf, die darueber informieren. :kopfschue

achso!
du meinst solche schilder wie in england, das man dort auf der linken straßenseite fährt und dort nicht mit euro bezahlen kann ... und solche schilder die es bei uns an den grenzen zu deutschland gibt, das jeder gleich weiß ob er mit einer 15jährigen bumsen darf und hier hasch verboten ist ... verstehe. :zwinker:

wenn jemand derart gegen die entnahme seiner organe ist, dann wird er sich wohl oder übel VORHER informieren müssen, welche gesetze es in einem land gibt, das er bereist oder in dem er lebt.
 

Benutzer18636  (38)

Verbringt hier viel Zeit

danke jetzt weis ich warum verbrecher in china in den hinterkopf geschossen hingerichtet werden. ihre organe werden ja zwangsgespendet


ich denke das für viele körperliche unversehrtheit im tot ein bedürfnis ist weil sie angst haben verstümmelt in den himmel zu kommen oder ähnliches

wenn das quasi ein stilles gesetz wird wäre ich auch dagegen
also wie bei den grünpfeilen an der ecke wo man abbiegen kann wenn man vorher gehalten hat. jetzt lernt man das in der fahrschule aber meine mutter wusste das zb nicht weil als das eingeführt wurde es nur mal kurz in der zeitung stand

die frage ist wie man die leute umfassent imformiert den erst durch die imformierung gibt man den menschen das recht zur selbstbestimmung und das wäre für mich wohl einer der wichtigsten punkte

Off-Topic:
wenn jemand derart gegen die entnahme seiner organe ist, dann wird er sich wohl oder übel VORHER informieren müssen, welche gesetze es in einem land gibt, das er bereist oder in dem er lebt.

wenn man etwas als selbstverständlich nimmt wird man wohl nicht danach suchen sonst hätten die deutschen touristen in der turkei keine muscheln vom strand mitgenommen hätten sie gewusst es wäre verboten
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Das denke ich auch.

Ausserdem wird das doch nach Wohnsitz gehen und es wird sicher nicht jeder verstorbene Urlauber "ausgeschlachtet". Mir persoenlich waere es aber auch egal, wenn ich im Urlaub sterbe und dann zum Organspender werde. Wenn ich tot bin, bekomme ich sowieso nichts mehr mit.

du hast mein zitat nicht gesehen. :grin:
natürlich ist jeder urlauber theoretisch dann ein potentieller organspender. :zwinker:
es gelten eben die gesetze des jeweiligen landes in dem ich mich aufhalte und nicht die gesetze in denen jemand geboren wurde oder normalerweise lebt.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
In dem konkreten Fall vllt auch ein wenig kindisch, aber allgemein finde ich schon, dass Organspender (zumindest solange es eben noch so relativ wenig davon gibt) bei der "Verteilung" der Organe bevorzugt behandelt werden sollten. Kommt mir einfach nur "gerecht" vor (vllt hab ich einen verqueren Gerechtigkeitssinn ...) und würde zudem einen gewissen Anreiz bieten, sich einen Organspendeausweis zuzulegen.
DAS halte ich wiederum für mehr als falsch! Ein Organ sollte bekommen, wer es am dringendsten braucht. Oder willst du in Zukunft dann auch denen zuerst ein Spenderherz geben, die nie geraucht haben, und dafür alle, die Raucher waren, zu fettig gegessen und zuviel Alkohol getrunken haben, warten lassen? Auch wenn einem so etwas auf den ersten Blick "gerechter" vorkommen mag - ich halte es für nicht vertretbar. Man sagt ja auch nicht, daß nur die ein Spenderorgan nach einem Autounfall bekommen, die nicht Verursacher waren und weniger als 3 Punkte in Flensburg hatten. Oder daß Lungenkrebs nur noch bei denen therapiert wird, die nicht geraucht haben. Das Recht auf Leben steht jedem gleichermaßen zu, und umgekehrt besteht eine staatliche Schutzpflicht auch gegenüber jedem gleichermaßen - VÖLLIG egal, ob der eine es mehr oder weniger "verdient" hätte als der andere. Das Recht auf Leben steht jedem zu, und zwar jedem in gleichem Maße. Deshalb ist aus gutem Grund die Dringlichkeit das Verteilungskriterium, und nicht das richtige Verhalten.
 

Benutzer15353 

Verbringt hier viel Zeit
Wem das Thema so wichtig ist, der wird sich auch von sich aus damit beschäftigen.
Hier gibts ne Strasse, die teilt NSW von Queensland und das mitten durch den Ort. Du musst also nur in das Haus auf der gegenueberliegenden Strassenseite ziehen und schon bist Du automatisch Organspender!

Glaubst Du, da denkt jemand in dem Moment dran? Egal, wie sehr er sich mit dem Thema beschaeftigt hat. Nach kurzer Zeit wird das eh eines der vielen Gesetze sein, die kaum jemand kennt.
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
DAS halte ich wiederum für mehr als falsch! Ein Organ sollte bekommen, wer es am dringendsten braucht. Oder willst du in Zukunft dann auch denen zuerst ein Spenderherz geben, die nie geraucht haben, und dafür alle, die Raucher waren, zu fettig gegessen und zuviel Alkohol getrunken haben, warten lassen?
wird das etwa nicht so gemacht?oder guck ich zu viel dr house?

wenn deren organ deshalb kaputt ist, weil sie vorher zu viel gesoffen haben dann sollte vielleicht doch jemand das organ kriegen, der damit auch vernünftig umgehen kann :what:
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
wenn man etwas als selbstverständlich nimmt wird man wohl nicht danach suchen sonst hätten die deutschen touristen in der turkei keine muscheln vom strand mitgenommen hätten sie gewusst es wäre verboten

wenn ich gegen ein gesetz verstoße, spielt es keine rolle ob ich gewusst habe das ich das tue. :zwinker:
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
wird das etwa nicht so gemacht?oder guck ich zu viel dr house?

wenn deren organ deshalb kaputt ist, weil sie vorher zu viel gesoffen haben dann sollte vielleicht doch jemand das organ kriegen, der damit auch vernünftig umgehen kann :what:
Jedenfalls in Deutschland ist das meines Wissens nicht so, nein. Ich muß ehrlich sagen, ich würde es auch eher jemandem "gönnen", der sein Leben lang gesund gelebt und trotzdem einen Herzinfarkt bekommen hat, als jemandem, der geraucht und gesoffen und auch nach dem zweiten Infarkt entgegenen dem Rat aller Ärzte immer noch nicht damit aufgehört hat (ich kenne da einen, der mittlerweile ein Spenderherz bekommen hat...), aber trotzdem DARF es einfach keine Abwägung geben in "der hat es eher verdient zu leben als der andere".
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren