Opa hat unheilbaren Leberkrebs....wie damit umgehen?

Benutzer76877 

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Hallo...

ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll...eigentlich verläuft mein Leben im Moment ganz gut ich habe einen netten Kerl kennengelernt der wies aussieht auch Interesse an mir hat...ich habe einen tollen Beruf der mir Spaß macht ich komme so gut wie nie mit meinem Bruder aus und habe supertolle Freunde...

Aber mein Opa der in England lebt hat Leberkrebs....ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll...ich hatte noch nie einen Todesfall in der Familie ( meine Uroma als ich 5 Jahre alt war aber das weiß ich nicht mehr genau)...Der Krebs ist unheilbar es bringt nichts mehr. Keine Chemo keine Transplantation nichts. Am Telefon wirkt er fröhlich und lacht aber ich denke, dass macht er nur damit wir uns keine Sorgen machen. Immer wenn das Telefon klingelt habe ich angst, dass meine Tante anruft um uns zu sagen dass es nun passiert ist. Ich werde nach England gehen aber ich muss noch ein wenig sparen.

Irgendjemand von euch hat sicherlich irgendwie Erfahrung mit dem Thema gemacht...Wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr vielleicht Tipps oder so?...danke
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Irgendwann wird wohl fast jeder im Leben diese Erfahrung machen, dass er geliebte Menschen verliert. Der Tod gehört nun mal zum Leben dazu und den einen erwischt es früher, den anderen später und manchmal kommt der Tod auch plötzlich und unerwartet.

Ich weiss nicht wie alt der Opa ist, aber wenn Menschen in einem vergleichsweise hohen Alter sterben, hilft manchmal die Erkenntnis, dass derjenige alt geworden ist und sein Leben gelebt hat, ein wenig dabei mit dem Schmerz umzugehen.

Die Aussicht an unheilbarem Krebs zu sterben ist sicherlich dennoch sehr hart und vermutlich auch mit Schmerzen verbunden und da kann es für denjenigen u.U. wichtig sein, dass er in seiner letzten Zeit die Leute um sich hat, die ihm wichtig sind, auch wenn es für diese natürlich ebenso schwierig ist zuzusehen, wenn derjenige im Sterben liegt.

Immerhin kannst du dich glücklich schätzen, dass es ansonsten momentan so gut in deinem Leben läuft, dass du Freunde und Familie um dich hast, die dich auffangen und trösten können und dass du nebst deinen Familienangehörigen nicht alleine bist mit deiner Trauer was das Schicksal deines Opas betrifft.

Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit den Opa schon bald zu besuchen oder du und deine Eltern legen euer Geld zusammen und bucht gemeinsam einen Flug, um nach England zu gelangen. Wenn die Krankheit schon so weit fortgeschritten ist, dann zählt u.U. jeder Tag und die Ungewissheit ist belastend, wenn ihr euch ständig fragt, ob er den nächsten Tag überleben wird.

Wenn es dir also wichtig ist, ihn in seinen letzten Tagen noch zu sehen, würde ich auf jeden Fall versuchen die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu erschliessen, um ihn noch einmal zu sehen. Damit du dir später zumindest keine Vorwürfe machst, du hättest es nicht versucht, falls es nicht klappen sollte.
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
Krankheit, Sterben und Tod sind ganz normale Bestandteile des Lebens, irgendwann muss man sich dem stellen und lernen, damit umzugehen. In unserer Gesellschaft sind diese Bereiche leider sehr an den Rand gedrängt und wenn man dann irgendwann, oft erst im fortgeschrittenen Erwachsenenalter, das erste Mal damit konfrontiert wird, ist man überfordert.
Konkrete Tipps, wie du das am besten handeln kannst, kann ich dir leider auch nicht geben.
Persönliches Abschiednehmen ist sicher eine gute Sache und erleichert die Trauerarbeit sehr. Ein Flug nach England kostet nicht die Welt und wie Maxx schon geschrieben hat, vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass dir jemand ein bisschen Geld zuschießt?
Es klingt immer ein bisschen böse, wenn man sagt "der ist ja alt, hat sein Leben gelebt...". Aber im Grunde ist es halt auch wahr. Der Tod kommt zwar fast immer ungelegen, aber vielleicht kannst du dich ja wirklich ein wenig damit trösten, dass dein Opa viele gute Jahre hatte und jetzt ganz zufrieden Abschied nehmen kann. Ein plötzlicher, unerwarteter Tod hat zwar auch Vorteile, aber so bleibt euch allen -und auch dem Opa selbst- noch ein bisschen Zeit, von der ihr wisst, wie wertvoll sie ist. Das ist doch auch schön. Du musst dir auch keine Sorgen machen, dass er leiden muss. Es gibt inzwischen sehr gute palliativmedizinische Betreuung und die Patienten werden auch gut versorgt, wenn man therapeutisch nichts mehr bewirken kann. Er wird keine Schmerzen haben müssen in seinen letzten Wochen oder Monaten.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Es gibt wohl kein Patentrezept, wie man mit dem zu erwartenden Tod von einem nahestehenden Personen am besten umgehen kann...
Da muss Jeder für sich selbst den besten Weg herausfinden.

Mir hat es, als meine Oma und mein Opa schwer krank waren und klar war, dass sie bald sterben werden, auf jeden Fall sehr geholfen, dass ich einerseits wusste, dass Beide auf ein schönes Leben zurückblicken konnten, aber andererseits auch dass der Tod für sie die Erlösung von ihrem (Krankheits-)Leiden bedeutet.
Und auch der Gedanke daran, dass Beide in einem alter waren, in dem es ziemlich normal ist, zu sterben, hat mir geholfen. (Mir ist einfach klar, dass jedes Leben irgendwann mal enden muss - und das finde ich auch ohne jeglichen Glauben an irgendein Leben nach dem Tod alles Andere als schlimm. Ganz im Gegenteil: Gerade mit meiner Vorstellung, dass es mit dem Tod höchstwahrscheinlich endgültig vorbei ist, kann ich sehr gut leben)

Meinen Opa habe ich in den letzten Tagen vor seinem Tod, als er nicht mehr ansprechbar war und als ein Schatten seiner selbst im Krankenhaus lag, nicht mehr besucht, weil ich ihn so in Erinnerung behalten wollte, wie er immer war - und nicht als todkranken Mann. (Dafür habe ich in den Monaten davor viel Zeit mit ihm verbracht)
Meine Oma habe ich dagegen noch kurz vor ihrem Tod besucht, als sie kaum noch ansprechbar war.
Beide Entscheidungen bereue ich nicht - denn sie waren zum jeweiligen Zeitpunkt jeweils die richtigen Entscheidungen.

Als sie dann jeweils nach einigen ziemlich üblen letzten Tagen, bzw. Wochen gestorben sind, war ich nicht mal so besonders traurig, sondern eher erleichtert. - Erleichtert darüber, dass meine Oma und mein Opa von ihrem Leiden, ihren Schmerzen und ihrer Krankheit erlöst wurden und dass eine sehr schwere und anstrengende Zeit für uns angehörige, bzw. insbesondere für den jeweils verbleibenden Ehepartner, sowie für meinen Vater, bzw. meine Mutter vorbei war.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich habe meine Oma einfach so häufig besucht wie möglich, viel Zeit mit ihr verbracht, erzählt und zugehört, alte Erinnerungen wach gerufen und die Fragen gestellt, die ich ihr noch stellen wollte.
 

Benutzer91202 

Verbringt hier viel Zeit
Ich selbst bin ein Mensch, der nur sehr schlecht mit dem Tod umgehen kann. Geniesse die Zeit mit deinem Opa, sage ihm wie gern du ihn hast etc. :smile2: und mache dir nicht ständig einen Kopf über dessen Tod. Die Möglichkeit besteht trotzdem, dass er noch lange lebt :smile:

Mein Tipp: Sage ihm alles was du ihn noch sagen möchtest und zeige ihm wie gern du ihn hast und das du ihn beistehst...das wird ihn freuen :smile: weine nicht immer wenn du mit ihm telefonierst etc. sondern zeige ihm das du ein starkes,fröhliches Mädchen bist :smile2:
 

Benutzer67523 

Sehr bekannt hier
Ich denke, Du tust das Richtige - versuche einfach, noch moeglichst viel Zeit mit ihm bzw. bei ihm zu verbringen, ihm gut zu tun und ihm beizustehen.
Das hilft ihm, es hilft aber auch Dir, spaeter zu wissen, dass Du ihn nicht alleine gelassen hast, dass Du getan hast, was Du konntest.
Viel mehr laesst sich da eben wirklich nicht tun - doch viele sterbende Menschen sagen, dass genau das, die Angehoerigen um sich zu haben, etwas sehr Wichtiges ist angesichts des bevorstehenden Todes.
 

Benutzer86665 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde versuchen mir Geld zu leihen und sofort zu fliegen. Mein Opa hat von der Diagnose als er noch Fit war bis zum Tod 3 Wochen gehabt. Diagnose Darmkrebs, das ist wirklich eine beschissene Art zu sterben. Weist du den in etwa wieviel Zeit deinem Opa noch bleibt ?
 

Benutzer6428 

Doctor How
Hallo Party_Girl,

die vorangegangenen Beiträge sind schon sehr gut. Ich möchte mal versuchen das Thema von einer anderen Seite zu beleuchten, denn ich kann dir auch so direkt keine Handlungsweise vorschlagen. Also habe ich beschlossen Allgemeinbrötchen zu backen, so dass du dir selbst überlegen kannst, wie du mit der Situation umgehst.

Beim Umgang mit Todkranken gibt es immer zwei wichtige Komponenten. Die eine ist er und die andere bist du. Du musst mit deiner eigenen Trauer und deiner Angst umgehen und er wiederum mit seiner Angst. Seine Ängste kannst du ihm nicht nehmen, du kannst ihm die Zeit nur so leicht wie möglich machen. Das wiederum bedeutet aber, dass du zumindest zum Teil auch gegen deine eigenen Gefühle etwas ankämpfen musst.

Es bringt nichts so zu tun, als ob nichts wäre, es bringt aber auch nichts die Krankheit und den Tod ständig zu thematisieren. Weil jeder Mensch anders damit umgeht, kannst du auch einfach deinen Opa direkt fragen, wie er möchte, dass du mit ihm umgehst. Du kannst ihm anbieten darüber zu reden, wenn deine Kraft das mitmacht. Du kannst auch einfach normal mit ihm umgehen und schauen, was er sagen möchte.

Wichtig ist nur, dass du nicht wegläufst, und das ist wichtig für euch beide. Wenn er erstmal gestorben ist, hast du keine Möglichkeit mehr mit ihm zu reden. Wenn du (und danach klingst du nicht!!) den Kontakt verweigern würdest, hättest du einfach keine Möglichkeit mehr die Gespräche nachzuholen, die hätten statt finden können. Sollte er sterben, bevor du dir die Reise nach England leisten kannst, so hast du ihn zumindest am Telefon noch gesprochen..dann wollte es das Schicksal nicht anders.

Geh die Sache einfach unverkrampft an und du wirst sehen, dass du nichts falsch machst und ihr euch einfach in der Mitte trefft.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Hallo

Mein geliebter Opa starb vor über 10 Jahren. Leider von heute auf morgen an einem Schlaganfall. Ich hatte keinerlei Möglichkeit zum Abschied nehmen, für letzte Worte o.ä.
Wenn so ein Krebstod einen Vorteil hat, dann den, dass er eben nicht von heute auf morgen kommt. Das mag ein schwacher Trost sein, trotzdem bietet er im Gegensatz zu vielen anderen Todesarten eine gewisse Möglichkeit der Vorbereitung und des Abschiednehmens.

ALso wenn du die Möglichkeit irgendwie hast, dann besuch ihn. Nimm deinen Bruder mit und dann fliegt einfach mal hin. Wenn du dich mit deinem Bruder im Moment so gut verstehst, dann könnt ihr euch ja auch gegenseitig ein bisschen stützen und eure Gedanken austauschen.

Bevor du nach England kannst, kannst du deinem Opa auch einfach mal schreiben. Ich weiß ja nicht wie ihr sonst Kontakt haltet, aber grade auf Papier kann man sich meiner Meinung nach mit am besten ausdrücken.
 

Benutzer105121 

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Ohne zu wissen wie alt dein Opa ist, kann dir keiner einen sinvollen Ratschlag geben. Aber nur mal soviel:

Sterben kann was sehr schönes, befreiendes seien. Es gehört zum Leben dazu und sollte nicht negativ gesehen werden. Ist doch auch spannend was danach kommt :zwinker:
 

Benutzer22419 

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Ohne zu wissen wie alt dein Opa ist, kann dir keiner einen sinvollen Ratschlag geben.
Sorry, aber das ist nun echt Quatsch. Der Tod eines alten Menschen ist zwar "natürlicher" als der eines jungen oder gar der eines kleinen Kindes. Aber einen geliebten Menschen zu verlieren ist immer schmerzhaft und das Alter hier als absolutes, alles entscheidendes Kriterium für Ratschläge zu geben, finde ich befremdend. Ob der Opa 70 ist oder 80 - macht das so den Unterschied?
 

Benutzer105121 

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Verstehe mich nicht falsch, aber es macht für mich einen sehr großen Unterschied ob der Opa 60 Jahre alt ist und bisher kern gesund war oder 85 Jahre und schon länger kränkelt.

Das macht insofern einen Unterschied, da beide Situationen unterschiedlich betrachtet werden müssen und psychologisch ganz anderst verarbeitet werden sollten.

Du hast Recht, es ist und bleibt ihr Opa egal wie alt. Aber da man normal das beste für seinen Opa will, kann es eben sein, dass das Beste ist, wenn er sterben kann.

Unsere Gesellschaft hat ein Problem mit dem Tod, völlig unbegründet. Es kann eine wunderschöne Erlösung von unnötigen Qualen sein :smile:.

Die TE ist kein Kind mehr mit 22 Jahren und deswegen kann man imho das Thema schon sehr erwachsen beleuchten.
 

Benutzer92211 

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Off-Topic:
Sterben kann was sehr schönes, befreiendes seien. Es gehört zum Leben dazu und sollte nicht negativ gesehen werden. Ist doch auch spannend was danach kommt :zwinker:

Ja, nur erfährt sie das ja leider nicht dadurch, dass ihr Opa stirbt. Und es negativ zu sehen, dass er dann eben nicht mehr da und für sie greifbar sein wird, ist ja wohl durchaus normal. Irgendwie weiß ich nicht, wie deine Sätze hier weiterhelfen sollen. Bis auf das mit der "Befreiung", das kann sicher richtig sein, wenn jemand schwer krank ist. Aber das andere ...? :hmm:
 

Benutzer105121 

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Sie frägt wie wir damit umgegangen sind. Als mein Opa Krebs hatte, habe ich ihn leiden sehen und hatte Angst ihn sehr zu vermissen. Aber ich habe mir dann auch klar gemacht, dass er wie jeder Mensch sterben muss und das man als Angehöriger dies zu akzeptieren hat.

Ich kann schon verstehen, dass er ihr fehlen wird. Aber wenn sie weiß, dass er es nach dem Tode besser hat, sollte ihr das auch ein gutes Gefühl geben.

Ich will eigentlich insgesamt sagen, dass der Tod bei weitem nicht immer etwas rein negatives ist.
 

Benutzer98824 

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ich seh das auch so wie goodasgold.
es ist nunmal der ganz normale lauf der zeit, dass alte menschen irgendwann sterben.
wenn ihr opa bereits ein stattliches alter von weit über 80 jahren erreicht hat, dann muss man quasi eh jederzeit davon ausgehen, dass er morgens nicht mehr aufwacht. es wird ja nicht jeder 100.
natürlich ist es "schöner" bzw. angenehmer, einfach sanft zu entschlafen, aber wenn man eine todbringende krankheit hat, ist es glaube ich für alle beteiligten besser, von unnötigem leiden befreit zu werden.
ihr opa ist damit auch besser dran, als sich weiter rumzuquälen. vermissen wird man die betreffende person aber so oder so, das ist auch klar.
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
es ist nunmal der ganz normale lauf der zeit, dass alte menschen irgendwann sterben.
Keine Frage. Ich habe weiter oben auch selbst schon geschrieben, dass ich es als unschöne Entwicklung betrachte, dass ein so natürlicher Lebensabschnitt wie das Sterben in unserer Gesellschaft irgendwie nicht mehr recht Platz findet.
Mich hat nur die Formulierung "Keiner kann dir Tipps geben, wenn du nicht genau sagst, wie alt der Opa ist" gestört.
Wenn jemand unheilbar krank ist, ist der Tod letzendlich immer eine Form der Erlösung, egal in welchem Alter. Daher spielt es in meinen Augen keine große Rolle, ob der Opa jetzt ein paar Jahre jünger oder älter ist. Klar, wenn einer uralt und total verkrebst ist, womöglich vorher schon dement und an den Rollstuhl gefesselt war, dann ist es leichter, sich diese Erlösung vor Augen zu halten, als wenn der Betreffende rein statistisch noch 15 Jahre gehabt hätte und bis auf die kaputte Lunge eigentlich topfit war. Neben der Erlösung für den Kranken und der Erleichterung für die pflegenden Angehörigen, bleibt den Hinterbliebenen aber immer auch ein Abschiedsschmerz, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Ganz egal, wie alt und wie krank. Damit kann man umgehen (lernen). Aber so einfach mit "Oh, Sterben ist doch sicher schön. Bin auch schon gespannt was danach kommt..." ist es dann meist doch nicht getan. Es ist und bleibt ein Verlust.
 

Benutzer98824 

Benutzer gesperrt
Wenn jemand unheilbar krank ist, ist der Tod letzendlich immer eine Form der Erlösung, egal in welchem Alter. Daher spielt es in meinen Augen keine große Rolle, ob der Opa jetzt ein paar Jahre jünger oder älter ist.

das sehe ich aber ein bisschen anders. ich denke es macht schon einen großen unterschied, ob jetzt der 80 jährige opa, der eventuell irgendwann an altersschwäche sterben würde oder ein deutlich jüngeres familienmitglied (mutter, vater, geschwister) todkrank sind, welche noch jahrzehnte ihres lebens oder fast das ganze leben vor sich haben.
tragischer ist sicherlich letzteres, was jetzt natürlich nicht heißen soll das der verlust eines alten menschen bedeutungslos wäre.
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
das sehe ich aber ein bisschen anders. ich denke es macht schon einen großen unterschied, ob jetzt der 80 jährige opa, der eventuell irgendwann an altersschwäche sterben würde oder ein deutlich jüngeres familienmitglied (mutter, vater, geschwister) todkrank sind, welche noch jahrzehnte ihres lebens oder fast das ganze leben vor sich haben.
tragischer ist sicherlich letzteres.

Ich denke überhaupt nicht, dass das einen Unterschied macht. Trauer kann man nicht abwägen. Besonders nicht in der Situation, wenn man davor steht einen geliebten Menschen zu verlieren. Und wenn man dies überhaupt versucht, kommt es in meinen Augen immer mehr darauf an, wie nah man dem jeweiligen Menschen stand.

Ich kann dir nur wünschen, liebe Ts, dass du noch Zeit mit deinem Opa verbringen kannst.
 

Benutzer98824 

Benutzer gesperrt
Ich denke überhaupt nicht, dass das einen Unterschied macht. Trauer kann man nicht abwägen.

ich denke man trauert um ein elternteil oder seinen ehepartner in der regel mehr als um opa oder oma, weil das einfach menschen sind, mit denen man noch viele jahre seines lebens bzw. das ganze leben teilt.
 
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