Onanieren "richtig"?

Benutzer38693 

Verbringt hier viel Zeit
Also da ich mich schon länger durchs Forum lese,werde ich jetzt mal mim Schreiben aktiv :smile:

Also meine Meinung ist (bin Evangelisch und bete auch öfter mal), daß der SB
nix im wege steht,ich mein Gott will doch glückliche Menschen haben.
Das mit dem Gelübte was du immer ablegst, ist schon heftig, du könntest
ja in einem Gebet (klingt blöd) Gott erklären, daß du an ihn glaubst, aber dich
in der Sexuallität unterdrückt fühlst. Du kannst dich ja langsam dran gewöhnen,aber denke immer daran das es nichts schlimmes ist und ich denke das Jesus bestimmt auch mal an sich herrum gespielt hat.Dann könntest du es ja anstatt jede 2 wochen mal wöchentlich machen und evtl. irgendwann mal täglich.

Mein Tip, ist deine Entscheidung was du drauß machst :smile:


M.F.G Under
 

Benutzer12410  (52)

Verbringt hier viel Zeit
Stachelbär schrieb:
legman, eine religiöse Diskussion wurde hier von anderen verzettelt, von Dir nun hier in plakativer weise versucht, weiterzuführen.

Ich hab' niermandem vorgeworfen, dass diese Diskussion hier läuft. Fand' nur, dass sie an dieser Stelle nicht mehr ins Forum passt. Warum so aggressiv?

Stachelbär schrieb:
Ich schreibe dir auch keine PNs (habe nicht vor irgendjemanden zu bekehren), Du kommst mit beschränkter Weltsicht daher, möchtest mir etwas über religion erzählen, und merkst nicht, daß Du Dich mit Deinem jetzigen Wissen auf zu dünnem Eis bewegst.

Mit dieser Aussage gehst Du jetzt aber praktisch schon über Wasser... Von meiner Weltsicht weisst Du praktisch gar nichts, bezeichnest sie aber als "beschränkt" - weil ich nicht an Übersinnliches glaube, so lange mir niemand beweisen kann, dass es das gibt?
Ich meinerseits würde gern etwas mehr über Dein "Wissen" (NICHT Deinen "Glauben") erfahren.

Stachelbär schrieb:
Lies meine vorherigen Sätze noch mehrmals, versuche sie zu verstehen, vermische sie nicht mehr mit Deinen kruden bisherigen Ansichten, die Du da zuletzt geschrieben hast, und Du hast viel gewonnen.

Da gibts ja nicht sooo viel zu lesen oder zu verstehen. Du glaubst einfach, was in dem alten Buch steht. Ich nicht. Du willst mir nicht aufzeigen, was an Glaube rational ist, oder antwortest in irgend einer Art auf meine Aussagen und Fragen, sondern bezeichnest Meinungen, die von Deiner abweichen, als "krude". Wenn wirklich keine Antworten von Dir kommen, lohnt sich eine Weiterführung tatsächlich nicht. Ich wünsche dir noch viel Freude an Deinen alten Geschichten...
 

Benutzer8144 

Verbringt hier viel Zeit
legman1968 schrieb:
Ich hab' niermandem vorgeworfen, dass diese Diskussion hier läuft. Fand' nur, dass sie an dieser Stelle nicht mehr ins Forum passt. Warum so aggressiv?



Von meiner Weltsicht weisst Du praktisch gar nichts, bezeichnest sie aber als "beschränkt" - weil ich nicht an Übersinnliches glaube, so lange mir niemand beweisen kann, dass es das gibt?
Ich meinerseits würde gern etwas mehr über Dein "Wissen" (NICHT Deinen "Glauben") erfahren.



Da gibts ja nicht sooo viel zu lesen oder zu verstehen. Du glaubst einfach, was in dem alten Buch steht. Ich nicht. Du willst mir nicht aufzeigen, was an Glaube rational ist, oder antwortest in irgend einer Art auf meine Aussagen und Fragen, sondern bezeichnest Meinungen, die von Deiner abweichen, als "krude". Wenn wirklich keine Antworten von Dir kommen, lohnt sich eine Weiterführung tatsächlich nicht. Ich wünsche dir noch viel Freude an Deinen alten Geschichten...

Du widersprichst Dir, ich habe von Wissen und Fakten geschrieben , nicht von Glauben.
Du machst den Fehler von meinem Glauben zu sprechen. Lies mal weiter oben, was andere hier zu meiner Sicht geschrieben haben.

Das was an Deine Äußerungen krude ist, ist Deine wörtliche Interpretation der Bibel, Du machst den fehler, den Du gewissen Sekten zurecht vorwerfen kannst. Zum Bibelverständnis gehören profunde historische Kenntnisse, sowie literarische Fähigkeiten der textinterpretation a la Reich-Ranicky, ok, zumindest solche, die man in der Schule gelernt haben sollte :smile:
 

Benutzer12410  (52)

Verbringt hier viel Zeit
Stachelbär schrieb:
Du widersprichst Dir, ich habe von Wissen und Fakten geschrieben , nicht von Glauben.

Falsch: Ich widerspeche nicht MIR, sondern DIR (zitier doch mal eine widersprüchliche Textpassage von mir - bin gespannt).


Stachelbär schrieb:
Du machst den Fehler von meinem Glauben zu sprechen. Lies mal weiter oben, was andere hier zu meiner Sicht geschrieben haben.

Ich spreche VOM Glauben (nicht DEINEM, aber du bekennst dich ja selber zu der katholischen Variante mit leichten Abwandlungen, die Dir besser zusagen) an ein höheres Wesen Im weitesten Sinn), das alles geschaffen haben soll und nach wie vor zielgerichteten Einfluss auf unser Leben nimmt.


Stachelbär schrieb:
Das was an Deine Äußerungen krude ist, ist Deine wörtliche Interpretation der Bibel, Du machst den fehler, den Du gewissen Sekten zurecht vorwerfen kannst. Zum Bibelverständnis gehören profunde historische Kenntnisse, sowie literarische Fähigkeiten der textinterpretation a la Reich-Ranicky, ok, zumindest solche, die man in der Schule gelernt haben sollte :smile:

Och komm - nicht diese Ausflüchte wieder. Was inzwischen definitiv widerlegt ist, "darf man eben nicht so wörtlich interpretieren", aber den Rest schon - zumindest bis der auch wissenschaftlich für Mumpiz erklärt wurde.
Du versuchst jetzt, das Bibelstudium auf eine wissenschaftliche Ebene zu stellen. Wer hat denn die Bibel geschrieben? Denkst Du wirklich, die Schreiber/Geschichtenerzähler von damals hatten das Zeug, um bei Reich-Ranicky zu bestehen? Lies dir mal ein paar geschichten durch, und überleg Dir, wieviele Aussagen davon als Unsinn und/oder völlig lächerlich abgetan würden, wenn sie NICHT in diesem Buch stehen würden. Das hat NICHTS damit zu tun, dass teilweise historische Begebenheiten (die man von mir aus aus geschichtlichem Interesse mangels zuverlässigerer Quellen aus dieser Zeit studieren mag) beschrieben werden, aber diese sind nicht die Kernaussagen des Ganzen! Kleiner Tip dazu:

http://www.skepticsannotatedbible.com/

Jetzt mal ein paar konkrete Fragen an Dich (die bisherigen willst Du mir ja offenbar nicht beantworten):

1) Besteht die Möglichkeit, dass Übernatürliches existiert und wie wahrscheinlich ist das?

2) Wenn das Übernatürliche existiert, hat es ein Bewusstsein, einen eigenen Willen, Persönlichkeit, gar Charakter und welches sind seine möglichen oder wahrscheinlichen Eigenschaften?

3) Wenn das Übernatürliche ein Bewusstsein hat, hat es nur ein Bewusstsein oder mehrere, unabhängig voneinander?

4) Hat das Übernatürliche uns erschaffen oder sind wir aus dem Übernatürlichen entstanden?

5) Woher kommt das Übernatürliche?

6) Lebt das Übernatürliche heute noch?

7) Wie können wir unsere Theorie überprüfen, wie lässt sich das Übernatürliche nachweisen?

Ich persönlich bin nach Frage 1 fertig mit der Beantwortung...

So, damit verabschiede ich mich definitiv aus diesem Thread - damit kommst Du auch um eine Beantwortung herum, aber vielleicht versuchst Du's ja für Dich selber :zwinker:
 

Benutzer8144 

Verbringt hier viel Zeit
Du solltest mich nicht unterschätzen, an folgender Antwort zu deinen alten Thesen habe ich immer mal diesen Vormittag und Mittag geschrieben, hab noch was anderes zu tun.
Was ich schreibe, meine ich auch so.
es nützt vermutlich nichts hier viel zu schreiben, wenn Du provozierne willst, oder tatsächlich zu falsche, verworrene Ansichten im lauf der zeit von religion hast, und nicht objektiv philosophieren kannst.
Übrigens gibts genug "gläubige" Wissenschaftler, z.B. beide Weizsäckers, Carl-Friedrich war Physiker.
es gibt genug Literatur, die dich weiterführt, u.a. von ratzinger, Papst, vormals Vorsitzender der Glaubenskongregation, ein genialer Mann der Schrift.
Sehr zu empfehlen: Schriften von Karl Rahner, Münster


legman68:

Das "glaubst" DU :zwinker:


Nein, das weiß ich und andere Wissenschaftler, überkonfessionell, unabhängig, im Prinzip auch von areligiösen Wissenschaftlern/Philosophen so gewußt, oder auch den Denkern aus dem asiatischen Raum, von Buddah bis Konfuzius wird man unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden, die sich in der Wortwahl und Gebrauch von methaphern auf den ersten Blick unterscheiden, feststellen, daß es mit nicht allzu großen Klimmzügen möglich ist, zu einer Philosophie zu gelangen, natürlich mit Nuancen, wobei gerade diese Nuancen in der Gesamtheit das Menschenbild vermutlich komplettieren und erklären....
(wobei es durchaus sein wird, daß einzelne Verteter sich gegen eine Zusammenführung zu einer universalen Philosophie sich vehement wehren würden und Unterschiede herauskehren würden.



Da kennst Du Dich aber gut aus damit, was die "Einzelnen" denken. Ich würde wetten, dass jeweils zumindest ein grosser Teil der "Einzelnen" der Argumentation "gottgewollt" folgt.

Was für ein beschränkter Blödsinn, meine weiter oben stehenden Thesen beziehen sich nicht nur auf Religion und deren Mißbrauch durch die stattliche/weltliche Gewalt, sondern gerade auch auf heutige Verhältnisse, siehe Bush-Amerika, aber wir können gern in unserem eigenen Land bleiben, und uns anschauen, was diverse Regierungen uns zum Thema rente, Krankenversicherung, Arbeitslosigkeit und Lösungen zum besseren erzählen.
Als mündiger Bürger weiß man doch heute auch, daß die Politiker zum Teil ihre
Reden selbst nicht mehr glaubern, sondern Volksberuhigung betreiben.







Oooch lieber Stachelbär. Das ist jetzt aber arg naiv. Wieso soll den ein System, dass mir vorschriebt, wie ich zu leben, zu denken und zu handeln habe (andernfalls werde ich mit ewiger Verdammnis bedroht) mich befreien und mich zum Denken anregen. Dass die katholische Kirche erst vor wenigen Jahren zugegeben hat, dass die Erde eine Kugel ist, spricht nicht gerade für ihr Denkvermögen. Die Bibel strotzt nur so vor Widersprüchen und wissenschaftlich unhaltbarem Unsinn, und wird trotzdem als einzige Wahrheit verkauft. Ausserdem brauche ich keine Institution, die mir irgend eine Sicherheit vorgaukelt.

Ja, das ist ein Punkt, den ich meinte, daß Du meine kurzen Zeilen mehrmals liest, und Dich frei machst von Deinem bisherigen Glauben über Religion, der leider falsch ist, mit Deinen Vorwürfen triffst Du nämlich ins Leere.
Die Religion schreibt Dir nicht vor wie Du zu leben hast. Sie befreit Dich, selbst zu entscheiden, zu erkennen, was gut ist, was nicht. Allerdings liegt es in der Natur des menschen, anderen gewisse Hilfestellungen zu geben, die müssen jedoch weil menschlich, nicht allgemeingültig oder immer richtig sein, siehe den verirrten Threadstarter mit seinen unnötigen Schuldgefühlen bei der SB. Du bist nicht mit ewiger Verdammnis bedroht, wenn Du falsch handelst, diese ewige Verdammnis ist leider eine leidige Mißinterpreation und wird gern von Atheisten, oder vielmehr Antitheisten meist fälschlich wie du hier, herangezogen.
Innerhalb der katholischen Kirche hat es immer schon große Freigeister und Denker gegeben, wenn Du der Kirche keine Klugheit unterstellst, begibst Du Dich sehr ins Abseits. Vor ein paar Jahren wurde nicht anerkannt, daß die Erde eine Kugel ist, sondern es wurde die Person Galilei rehabilitiert iirc. Und es ging nicht um das Kugel/Scheiben-dasein, sondern um die Frage, ob die Erde, Sonne oder sonst ein Sternensystem der Mittelpunkt des Universums ist. Bitte, Du siehst, daß Du Deine Fakten sortieren solltest vor weiterer Diskussion und warum ich eine Diskussion nicht für sehr ergiebig hielt.
Zur Bibel:
Die Bibel besteht aus zig unterschiedlichen Schriftstücken. Aus unterschiedlichsten Zeiten aufgeschrieben, oft erst aufgeschgreiben nach vorheriger jahrelanger mündlicher Überlieferung.
Zum Verständnis der Bibel, jeden Buches, Textes gehören mind. 2 Grundvoraussetzungen:
1. zeitlicher Kontext
2. Art des Textes, also, Tatsachenbericht, oder Gedicht, Lied, Gleichnis, bildhafte Sprache ?
3. Intention des Authors
usw, was man im Deutschunterricht bez. Analyse so lernt..

Die eine Wahrheit ist Gott, nicht die Bibel.
Die Wahrheit ist die Gesamtheit aller Menschen, des gesamten Universums, die gesamte Natur, nicht vom Menschen im ganzen komplett faßbar, der Mensch ist immer nur in der Lage Teilaspekte zu sehen und zu diskutieren.

Die Institution Religion/Kirche gaukelt nichts vor, ist ein Mißverständnis deinerseits, was du in deiner falschen Argumentationskette natürlich benutzt.
Die Sicherheit, von der ich geschreiben habe, ist eine philosophische, die Dich als Mensch befreit, siehe z.B. Kant. Diejenigen, welche z.B. wöchentlich eine Auffrischung brauchen, werden natürlich nicht davon abgehalten, Kirchen zu besuchen, oder sich mit Spezialisten, den Priestern, zu unterhalten.






Was hat das nun mit Religion zu tun? Die ist weder lebensnotwendig, noch kann man damit was "schneiden" - sprich, sie funktioniert einfach nicht.

Autsch, kannst Du, oder willst das das abstrahierte Messerbsp. nicht verstehen ?
es geht einfach darum, daß man mit jeden Gegenstand im positiven Sinn benutzen kann, oder auch mißbrauch treiben kann, ob mit Messer oder, mit Politik, oder religion.

Seit 2000 Jahren beten Christen für den Weltfrieden - bisher mit wenig Erfolg (aber hey! Toj Toj Toj!).
Gebete funktionieren definitiv NICHT (das konnte vor kurzem in einem Spital sogar wissenschaftlich untersucht werden, und sogar obwohl der Projektleiter versucht hat, die Ergebnisse zu schönen, ist's schief gegangen.


Hier betreibst Du billige Blasphemie toj toj toj.
Ein Projektleiter, der versucht, Gebete wissenschaftlich zu beweisen oder das gegenteil, gehört in eine Klapse...
Und wer solche Pseudowissenschaft zitiert auch...

Du bewegst Dich im wesentlichen auf einem buchstäblichen Glauben an das, was in der Bibel steht, oder irgendeiner mal gesagt hat. Ich werde versuchen, kurz auszuführen, warum das der falsche Ansatz ist.




Ganz toll finde ich jeweils die Aussagen von Personen, die sich kurz vor dem Abflug dazu entschlossen haben, NICHT in ein Flugzeug zu steigen, und dieses stürzt dann ab. "Gott hat seine schützende Hand über uns gehalten" ist dann einer der Lieblingssprüche. Schade nur, dass Gott für die anderen 500 armen Teufel (wahrscheinlich kleine Kinder inbegriffen) gerade keine Hand frei hatte .. oder haben die's vielleicht nicht anders verdient? ... jaja.. Gottes Wege sind eben unergründlich (noch so eine Ausrede, die immer passt, wenn die Argumente ausgehen).

^^Kinderglaube.
Schon in der Bibel steht klar, daß man Gott nicht versuchen soll, Wunder zu erzwingen, um sich zu beweisen...
Wir müßten hier die Frage diskutieren, warum es überhaupt Leid, Böses in der Welt gibt, wenn wir von einem monotheistischen Prinzip, Gott ist positiv, ausgehen. In der tat ist dies für den Monotheismus eine schwierige Frage, da hat es ein Dualismus einfacher, z.B. yin-yang, aber selbst das fernöstliche yin-yang prinzip deutet die Zusammengehörigkeit/herkunft der 2 Hälften ja klar an, die geschwungene verschmelzung von weiß/schwarz, und der konträre Farbklecks/Punkt in der jeweils anderen Hälfte. Ziel ist es zudem, yin und yang auszubalancieren, zu vereinen.
Zurück zum Monotheismus:
Die Erklärung, warum es Böses/unvollkommenes in der Welt gibt:
Das Unvollkommene liegt im Werden der Welt. Wäre alles Perfekt, wären wir Gott, keine menschen mehr. Unser Ziel als mensch ist ja für die meisten (ob religionsgläubig oder nicht), es immer besser zu machen, einer Perfektion im positiven Sinn nahezukommen. In der tat können Menschen "heilig" = vollkommen leben, einige wenige, wenn auch nicht immer ganz vollkommen :zwinker:, aber dann so doch von den meisten menschen als ziemlich vollkommen angesehen.
Wenn wir von den begriffen "Himmel" und "Hölle, der ewigen verdammnis" reden, so meinen wir heute damit dann simpel: "Gottesnähe und Gottesferne".
Gott als Gut, wird es nicht mögen, daß seine geschöpfe in einer ewigen verdammnis bleiben... (hier habe ich bewußt mal eine andere, personalisierte Sprache benutzt).
Wie oben erwähnt, ist die Personaliserung von Gott ein menschliches Hilfsmittel.





Du kannst argumentieren, dass Glaube dem EINZELNEN in Notlagen sehr wohl was bringt. Das mag sein, aber vielleicht würden Anternativen dazu (ohne eine Weltumspannende, millionenschwereApparatur oder ohne sich auf "übernatürliches" zurückzuziehen, sondern stattdessen der Realität entgegenzutreten) ebenso gut wirken- das muss aber jeder für sich entscheiden.

So argumentiere ich nicht. Es ist nur zu beobachten, daß in Notlagen in der tat generell mehr Menschen wieder eine beobachbare Zuflucht zur religion suchen. Es gibt nicht nur Religion in der Kirche, daß man einen Zähler an der Kirchentür aufstellt, sondern es kommt auf das verhalten, Denken der einzelnen Personen an.





Das ist Deine Meinung. Aber erklär mir doch dann bitte mal, was daran rational ist, wenn ich glaube, dass jemand Wasser in Wein verwandelt, oder die Erde in sieben Tagen erschaffen hat. Wenn ich glaube, dass böse Menschen in die Hölle, und Gute in den Himmel kommen. Das ist irrational vom feinsten und keine Entgleisung.

Hier gibts nichts zu erklären, weil Du genau hier plakativ Dich dumm stellst, Du mal wieder biblische Worte wörtlich nimmst.
Was geschieht im Faß beim Winzer ?
Richtig, Traubensaft zu Wein Wandlung. Also ein alltägliches Wunder ?!
Interessant ist, daß sämtliche Bibelgleichnisse (bei der Hochzeit zu kana handelt es sich um eine Mischform von Gleichnis und versuchtem Historienbericht, wobei wir die Intention des Authors nicht vergessen dürfen...) heute immer noch verständlich sind, weil es um grundlegende Kultur/naturerfahrungen des menschen geht, wie Wein, getreide, Familienverhältnisse, Geld.
Die Erde in 7 tagen.....
Nun, danke für die Steilvorlage !
Nur Sekten (und Amerikaner :zwinker: ) nehmen die Bibel wörtlich und glauben an 5 tausend Jahre Erde, verneinen Evolution, oder glauben wörtlich an den 7tägigen Schöpfungs"bericht".
Die verwendete Textform ist eben keine Berichtsform, sondern Liedform !!!
Die 2 Schöpfungsberichte (welche aus unterschiedlichen Zeiten von logischerweise mind. 2 Authoren stammen) preisen in diesen 2 Liedern natürlich die Einzigartigkeit und Genialität der Schöpfung.
Die 7 Tage entsprechen eher 7 Strophen, dazu gehört dann wieder historisches Wissen, daß die zahl 7 damals schon was positives bedeutete, Zahlensymbolik. Im religionsunterricht hatten wir damals mal sogar die Unterschiede zwischen diesen 2 Liedern/Berichten analysiert.



Ich glaube nicht, dass dies das Richtige Forum ist, um mit dieser Diskussion weiterzufahren (auch wenn ich sie sehr schätze). Wenn Du möchtest, kannst Du mich ja per PN anpiepen.


Fazit:
Das, was Gottglaube universal ausmacht, ist meiner Meinung nach bewunderung, Erstaunen für die Vielfalt in Einfachheit unsrer gesamten natur und der Möglichkeiten des menschen darin.
(ohne hier den Fehler zu machen, ins Gottesbild Goethes in seinem Buch "Die Leiden des jungen Werthers" abzugleiten, was nur ein Teil eines universalen Verständnisses ist, aber das ist nunmal so, daß die Gott/Welt so groß und unermeßlich ist, daß sie nicht in ein Buch gepreßt werden kann, so daß interessanterweise die Metaphern der Bibel jeder generation noch verständlich waren und jeweils in neuer Sprache interpretiert werden konnten.)

btw. von einer Selbstdefinition her ist katholische Kirche "ecclesia semper reformanda" = Die Kirche ist eine immer zu erneuernde !




edit addon:

Zu deinen 10 Fragen:

Nur Frage 1 macht Sinn zu beantworten, und die Antwort fällt leicht:

Natürlich gibt es existente Wahrscheinlichkeit, daß "Übernatürliches" existiert.
es kommt nur auf die Frage an, als was du "Übernatürliches" definierst.
Das Übernatürliche ist im allg. verständnis, das, was der mensch noch nicht verstanden hat, evtl. noch gar nicht erfahren hat, einfach nicht kennt.
Die folgenden Fragen zielen allerdings darauf ab, dem Übernatürlichen mal wieder personalen Charakter, ein bewußtsein, zu geben.
Nur, aufgrund der allg. gängigen verständnis vom Übernatürlichen, ist das Übernatürliche deshalb übernatürlich, weil wir es noch nicht kennen.
Also erübrigen sich auch die Spekulationen in den weitreren Fragen.
Die anderen Kirchen haben oft ein Bilderverbot von Gott, im gegensatz zur katholischen. Auch im Alten testament, mose, gibt es verbot, ein Bildnis von Gott anzufertigen, einfahc aus dem grund heraus, daß solche menschenbilder das Gesamte nicht komplett beschreiben können.
Und wenn ich mir so das Wirrwarr anschaue, dann wäre ein Bilderverbot in der Tat manchmal besser...
Auf der anderen Seite gibt es großartige Bilder, gemalte wie getextete, die von einem großartigen göttlichen geist inspiriert sind... Die möchte ich nicht missen..

2. addon:
oh, da will aber einer das letzte Wort haben :zwinker:
Ich schreibe hier nicht von (meinem) Glauben, sondern ich brauche nur Wissenschaft zu wiederholen..., die andere Koryphäen geschrieben haben...
btw, glauben heißt wissen :zwinker:
Ethymologie, wissenschaftlich:
ahdt. glouban = sich angeloben, Wissen sich aneignen und darauf vertrauen.
 

Benutzer12410  (52)

Verbringt hier viel Zeit
... und das alles GLAUBST Du, WEISST es aber nicht ...
(die logischen Fehler lassen wir mal ausser acht)

.. und tschüss...
 
M

Benutzer

Gast
TobiHeidi schrieb:
ein wunderschönes beispiel für die propaganda der kirche !
Respekt an diese Institution die die Kunst der Gehirnwäsche wohl besser versteht als alle anderen (inkl. den in diesem Bereich ebenfalls guten Braunen) !

Krasse Sache, die katholische Kirche auf die gleiche Stufe zu stellen wie "die Braunen" wenn es um "Gehirnwäsche" geht.

Manchmal sollte man auf seine Wortwahl achten,finde ich.

Und zu aller beruhigung: Ich wurde weder streng erzogen noch bin ich katholisch...

Was ich am schlimmsten finde: Das hier einige voll vom Thema abdriften. Es ging um SB bei einem "streng erzogenen" Jungen Mann und NICHT um Kriege im Namen der Kirche :madgo: :angryfire

Mutti
 
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