Olympia in Deutschland?

Sollte sich Deutschland für Olympische Spiele bewerben?

  • Auf jeden Fall

    Stimmen: 9 18,4%
  • Nur wenn dafür genügend Geld vorhanden ist

    Stimmen: 4 8,2%
  • Nein, das ist Geldverschwendung

    Stimmen: 32 65,3%
  • andere Antwort (bitte schreiben)

    Stimmen: 4 8,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    49
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • #1
Im RBB-TV sah ich heute eine Diskussion, ob Deutschland Olympische Spiele braucht und wenn ja, wann und in welcher Stadt?
Wie seht ihr das? Ist das gut für die Stimmung und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Lande? Oder viel zu teuer und unsinnig?
Wenn ja, welche Stadt wäre dafür am ehesten geeignet? (Berlin, München, Hamburg, Ruhrgebiet, Frankfurt, Leipzig, ...) Oder Winterspiele?
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #2
Ich finde das voll teuer ... aus Sicht der Umwelt fände ich wenn überhaupt aber Sommerspiele sinnvoll. So richtig kalt ist es hier bei uns ja nicht mehr (für Winterspiele).
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Beiträge füllen Bücher
  • #3
Der allgemeine Sport muss definitiv wieder gefördert werden. Und Olympia ist ein guter Weg.

Aber mit einer Olympiabewerbung ist es nicht getan bzw. Das Ziel.

Denn es müssen junge Sportler auch geben, die an Olympia teilnehmen können.

Das ist ein Vollzeitjobs um die Leistung dann bei Olympia abrufen zu können.

Aber die meisten Sportler können sich das nicht leisten. Daher bringt eine Olympia Bewerbung auch (noch)nix wenn uns der Sportler Nachwuchs fehlt der sich mit anderen Nationen messen kann.

Sonst wird es nämlich zur lachnummer
 
F
Benutzer197354  (31) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #4
Ich bin definitiv für NRW zu haben, das Konzept welches schon entworfen wurde Reiten in Aachen Bogenschießen in Brühl etc. gefällt, es sind viele Bauten vorhanden oder könnten mit dem Geld für Olympia saniert werden, z.B. die Regattastrecke Köln Fühlingen könnte mit einer Bogenbrücke überspannt werden mit den Olympischen Ringen(sieht zumindest sanierungsbedürftig aus) oder das Projekt RRX welches man beschleunigen könnte, genauso wie Wohnraum schaffen.
 
Arcadi
Benutzer212294  dauerhaft gesperrt
  • #5
Ich denke nicht, dass Deutschland sich das derzeit finanziell leisten kann. Bevor noch mehr Geld ausgegeben wird, müsste der Staat erstmal lernen, mit dem vorhandenen Geld auszukommen. In jedem PC-Strategiespiel wäre man längst Game Over, wenn man da so wirtschaften würde, wie unsere Regierung bzw. der Staat es hier macht.

Wenn Deutschland mal irgendwann nicht mehr weiß, wohin mit all dem Steuergeld, kann es gerne Weltsozialamt spielen und hier vergoldete Bürgersteige einführen, aber vorher ist eben sparen und vernünftig wirtschaften angesagt, auch wenn das im Wahlkampf nicht gut ankommt.
 
Gutsel
Benutzer196681  (58) Öfter im Forum
  • #6
Ich bin da auch sehr zurückhaltend. Ich habe ich weiß leider nicht genau wo letztens einen Bericht gesehen, dass nach Olympia in Paris auch das Geld überall für andere Dinge fehlt.

Erstmal müsste dieses korrupte und nur noch auf Gewinnoptimierung ausgerichtete IOC vollkommen umgekrempelt werden, was aus vorne genannten Gründen nie passieren wird. Man könnte es im ersten Schritt auch damit versuchen das IOC finanziell in die Pflicht zu nehmen und nicht nur das finanzielle Risiko dem Ausrichter aufs Auge drücken.
Das IOC würde ich auch nicht mit einem Cent meiner Steuergelder unterstützen wollen. Ich weiß die Einstellung ist sehr schade für Sport und Sportler, aber die Entwicklung hat schon in den 80ern ungute Züge genommen.

Das Geld ist deutlich besser angelegt den Breitensport zu unterstützen. Für mich heißt das die Sportanlagen für Schulen und Vereine in Schuss zu halten, Schwimmbäder in ausreichender Zahl zu betreiben (Schwimmbäder zum Schwimmen sind in der Regel Zuschussbetriebe).
 
G
Benutzer Gast
  • #7
Ich würde es begrüßen wenn wir Ausrichter der Olympischen Spiele wären, vor allem von den Sommerspielen.
Als Austragungsort könnte ich mir eine gemeinschaftliche Austragung von Köln und Düsseldorf vorstellen.
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #8
Aber die meisten Sportler können sich das nicht leisten. Daher bringt eine Olympia Bewerbung auch (noch)nix wenn uns der Sportler Nachwuchs fehlt der sich mit anderen Nationen messen kann.

Sonst wird es nämlich zur lachnummer
Die nächste in Betracht gezogene Bewerbung für Sommerspiele ist für 2040. Wann soll die Förderung den Anfangen?
 
Zauberschnitte
Benutzer189381  Beiträge füllen Bücher
  • #9
Die nächste in Betracht gezogene Bewerbung für Sommerspiele ist für 2040. Wann soll die Förderung den Anfangen?
Sofort!

Es dauert Jahre bin eine Förderung greift
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #10
Ich bin für Olympia und bevorzuge dafür Berlin. Allerdings nur, wenn die es die finanzielle Lage in Deutschland wieder zulässt (also z.B. kein Krieg mehr in der Ukraine und mehr Migranten in steuerpflichtiger Arbeit). Außerdem sollten bestehende Sportstätten genutzt werden und so wenig wie möglich neu gebaut werden. Das Olympische Dorf (Neubau) sollte danach zu Sozialwohnungen werden. 🥇🥈🥉
 
R
Benutzer216292  (42) dauerhaft gesperrt
  • #11
Ich bin für Olympia in Berlin
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #13
Abgesehen davon, dass olympische Spiele in Berlin historisch belastet sind, wäre es völlig absurd, wenn unser Staat ausgerechnet dafür Geld zum Fenster rauswerfen würde, während ansonsten alles kaputtgespart wird.
 
Crüx
Benutzer36720  Verbringt hier viel Zeit
  • #14
Ich verstehe ohnehin nicht warum der Staat Spitzensport fördern muss.
Die Zeiten wo man damit die Überlegenheit seines Systems beweisen wollte sind doch seit 1990 vorbei.
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #15
Ich verstehe ohnehin nicht warum der Staat Spitzensport fördern muss.
Die Zeiten wo man damit die Überlegenheit seines Systems beweisen wollte sind doch seit 1990 vorbei.
Es geht sicher darum, den Zusammenhalt des Volkes zu festigen, ein großes Gemeinschaftserlebnis zu schaffen. Das hat vermutlich in den letzten Olympiastädten/-ländern gut funktioniert. Über Fußball-WM und EM in Deutschland hat auch kaum jemand gemeckert. Und wenn man nicht einem Größenwahn verfällt, dürfte das auch einigermaßen finanzierbar sein. Bahnhof Stuttgart 21 wird sicher viel teurer.
 
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D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #31
Kein Witz: Ich habe mal in einem TV-Beitrag gehört, dass Saudi-Arabien irgendwann Wintersport-Veranstaltungen durchführen will. Dazu will man z.B. Skihallen und sogar eine überdachte Skisprungschanze bauen. Würde mich nicht wundern, wenn die Olympischen Winterspiele mal dort stattfinden. Deutschland ist ja wohl nicht dazu in der Lage.
Dann dürfte der Bericht wirklich recht lange her und in der Zwischenzeit etwas an dir vorbei gegangen sein. Saudi-Arabien wird nicht irgendwann sondern 2029 die Asiatischen Winterspiele ausrichten. Aber dazu müssen keine Skihallen gebaut werden. Im Rahmen des Neom Projektes wird in der Bergregion Trojena ein Wintersportgebiet gebaut. Die Region ist 1500-2600 Meter hoch und hat im Winter entsprechende Minusgrade. Nicht überall in Saudi-Arabien ist immer +30 Grad. Problem ist natürlich der Schnee, da es halt kaum Niederschläge gibt. Der muss halt künstlich erzeugt werden, aber ohne Kunstschnee gäbe es auch in Deutschland fast keinen Wintersport mehr. Ach ja und wenn Deutschland 2/3 seiner Staatseinnahmen aus Ölindustrie machen würde, würde es auch Geld für Sportwashing ausgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #42
Irgendwie habe ich keine plausible Erklärung, warum Deutschland so olympiafeindlich ist, dafür aber so fußballbesessen und möglichst jedes Jahr eine Fußball-WM veranstalten würde. Die meisten Staaten der Welt wären überglücklich, wenn sie Olympia in ihrem Land hätten. 🏆
Evtl. weil eine WM/EM über das ganze Land verteilt ist und Fussball immer noch der Breitensport Nr. 1 ist? Hast du bei Olympia außerhalb der Ausrichterstadt schon mal Public Viewings gesehen? Dazu sind Fußball WM und EM wirtschaftlich zumindest halbwegs Nullsummenspiele, wohingegen Olympia für gewöhnlich ein Defizit in hohen dreistelligen Millionenhöhe reißt.
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #48
Es müssen doch nicht alle Menschen während der Spiele in die Olympiastadt fahren! Es genügt doch, wenn man sich das im TV ansieht. Ich weiß es von den Radsport-Livesendungen, dass nach einer Tour de France oder Giro d'Italia die Etappenstädte höhere Touristenzahlen haben. Ich habe mir selbst schon öfter mal gesagt: Tolle Stadt, tolle Landschaft, da musst du unbedingt mal hinfahren.
Wenn man sowieso nicht live zuschauen will, ist es doch scheißegal, ob die Spiele in Deutschland, Frankreich, Spanien, oder meinetwegen Südafrika stattfinden. Etwas in einer ganz anderen Zeitzone wäre vielleicht blöd wegen den Übertragungszeiten im Fernsehen... Aber sonst ist doch auch das völlig egal.

Ich fände es jedenfalls gut, wenn Deutschland die Spiele nicht ausrichtet.
So was wäre ja mit großen Bauprojekten verbunden. Und wie gut und preiswert das in Deutschland klappt, sieht man ja an allen Ecken und Enden von der Elbphilharmonie über BER bis Stuttgart 21. Das würde doch nur in einem Desaster enden, bei dem die Kosten mindestens aufs fünffache des ursprünglich geplanten Betrags steigen und bei dem die neuen Bauwerke für die Spiele 2040 leider erst im Jahre 2048 fertig gebaut sind.
Und wozu das ganze? Um dem hochgradig korrupten IOC Puderzucker in den Arsch zu blasen? Um im Vorfeld noch mehr Kinder und Jugendliche in der Spitzensport-Maschinerie zu verheizen, weil man als Gastgeber ja auch im Medaillenspiegel gut abschneiden muss?
Von mir aus dürfen gerne die Diktatoren und Möchtegern-Diktatoren dieser Welt ihr Geld für solche Propaganda-Ereignisse verplempern. Dann können sie schon ein paar Euro weniger in Kriegsgerät stecken und ihren Schwanzvergleich auf dem Sportplatz, statt auf dem Schlachtfeld austragen.

Früher habe ich ja noch gerne den einen oder anderen Wettkampf im Fernsehen angeschaut. - Insbesondere in Randsportarten, wie Kanuslalom. Und auch die Paralympics habe ich eine Zeit lang verfolgt. Aber inzwischen geht mir das einfach nur noch am Arsch vorbei.
 
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housedrache
Benutzer192233  (51) Verbringt hier viel Zeit
  • #49
Was mich an diesen Riesenevents wirklich ankotzt, ist, dass die Menschen vor Ort oft gar nicht profitieren - um diese Veranstaltungsorte wird eine Art "Bannmeile" eingerichtet, innerhalb welcher dann die Sponsoren etc. ihre Getränke, Souvenirs usw. teuer verkaufen - gerade in Schwellenländern finde ich das extrem ungerecht, da der vor Ort lebenden Bevölkerung so eine schöne Einnahmequelle verwehrt wird & die üblichen Verdächtigen sich dann die Taschen vollmachen.
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #67
Was alles im Vorfeld, im Umfeld und im Nachhinein solcher Großveranstaltungen im sozialen Geflecht einer Gesellschaft passiert, das führt zu noch größerer Distanz, Ausgrenzung und Kälte und das nur, weil sich ein paar Reiche noch mehr Geld ins Säckel schaufeln wollen, nur ein paar, ebenfalls Reiche, sich überhaupt Tickets kaufen können und - weil das in dem Moment der Veranstaltung nicht interessiert - danach Preise auf einem höheren Niveau bleiben und sei es der Kaffee in einem schnöden Straßencafé.
Off-Topic:
Bei den Olympischen Spielen in Paris wurden fast 10. Mio Eintrittskarten verkauft. Alles nur Reiche? 50% der Eintrittskarten kosteten unter 50 €. Die günstigsten Karten begannen bei 24,00 €. Klar sitze für den Preis nicht an der Ziellinie beim 100 M Finale, sondern bei irgendeinem Vorrundenspiel beim Fußball Turnier oder beim Freiwasserschwimmen, aber selbst bei der Eröffnungsfeier lag die günstigste Preiskategorie bei 50,- €. Ja, das IOC ist ein korrupter Haufen, dem es in erster Line um das Geld in den eigenen Taschen geht, aber zu sagen, dass Olympische Spiele und um die geht es in diesem Thread nur etwas für Reiche sind, ist so nicht zutreffend. Und wenn ein solcher Kommentar von jemanden kommt, der hier stolz von seinem Segelturn auf dem eigenen Boot, seinem Pferd, seiner Luxusvilla etc. erzählt, sich regelmäßig über ärmere Meschen lustig macht, die sich bestimmte Produkte nicht leisten können, dann erscheint ein solcher Kommentar schon sehr scheinheilig.
 
Pizzabäckerin
Benutzer191613  (43) Öfter im Forum
  • #68
Off-Topic:
Bei den Olympischen Spielen in Paris wurden fast 10. Mio Eintrittskarten verkauft. Alles nur Reiche? 50% der Eintrittskarten kosteten unter 50 €. Die günstigsten Karten begannen bei 24,00 €. Klar sitze für den Preis nicht an der Ziellinie beim 100 M Finale, sondern bei irgendeinem Vorrundenspiel beim Fußball Turnier oder beim Freiwasserschwimmen, aber selbst bei der Eröffnungsfeier lag die günstigste Preiskategorie bei 50,- €. Ja, das IOC ist ein korrupter Haufen, dem es in erster Line um das Geld in den eigenen Taschen geht, aber zu sagen, dass Olympische Spiele und um die geht es in diesem Thread nur etwas für Reiche sind, ist so nicht zutreffend. Und wenn ein solcher Kommentar von jemanden kommt, der hier stolz von seinem Segelturn auf dem eigenen Boot, seinem Pferd, seiner Luxusvilla etc. erzählt, sich regelmäßig über ärmere Meschen lustig macht, die sich bestimmte Produkte nicht leisten können, dann erscheint ein solcher Kommentar schon sehr scheinheilig.

Vielleicht ist diese Diskrepanz ein Hinweis darauf, dass da doch so Manches nicht stimmt bei diesem 'User'... Neben vielen anderen Indizien...
 
B
Benutzer184846  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #69
Ja, und …? Das hat wahrscheinlich mit Identifikation zu tun. Menschen sind auch Fan vom SV Elversberg, obwohl die besten Fußballer beim FC Bayern spielen.
Identifikation mit Sportlern, deren einzige Gemeinsamkeit mit mir ist, dass wir zufällig im selben Land geboren wurden? Peinlich! Genauso wie das Anfeuern deutscher Fußballmillionäre.
 
Weseraue
Benutzer192870  (55) Meistens hier zu finden
  • #70
Identifikation mit Sportlern, deren einzige Gemeinsamkeit mit mir ist, dass wir zufällig im selben Land geboren wurden? Peinlich! Genauso wie das Anfeuern deutscher Fußballmillionäre.
Ich feuere meine Mannschaft an, nicht den jeweiligen Gehaltszettel.
 
Mr. L*
Benutzer168169  Meistens hier zu finden
  • #71
Off-Topic:

Ja, und …? Das hat wahrscheinlich mit Identifikation zu tun. Menschen sind auch Fan vom SV Elversberg, obwohl die besten Fußballer beim FC Bayern spielen.
Identifikation mit Sportlern, deren einzige Gemeinsamkeit mit mir ist, dass wir zufällig im selben Land geboren wurden? Peinlich! Genauso wie das Anfeuern deutscher Fußballmillionäre.
Ich feuere meine Mannschaft an, nicht den jeweiligen Gehaltszettel.

Hier ist ein Punkt, den ich generell im Profisport nicht mehr nachvollziehen kann. Beim Tennis z.B. findet man meist einzelne Spieler für ihre Spielweise gut, selten hört man dort, ich bin Fan vom Verein...

Beim Fußball habe ich manchmal das Gefühl, daß dieser für einige Fans einer Religion gleicht, auch hört man dort selten, ich finde den Stürmer von Mannschaft A, den Torwart von Mannschaft B und den ... von Mannschaft C gut, meist ist es DIE Mannschaft "hier Lieblingsverein einsetzen"...


Den Fan vom örtlichen Dorfverein kann ich da aufgrund eines Nähebezuges zum Geburts- / Wohnort oder Bezuges zur Person (mit der ich ggf. zur Schule gegangen bin oder früher zusammen gespielt habe, sie aber zumindest um einige Ecken persönlich kenne) noch verstehen, was ich jedoch nicht verstehe, sind sich gegenüber verfeindete Vereine mit Spielern, von denen nicht einmal die Hälfte der Spieler tatsächlich aus dem Ort kommen, für den sie spielen, sondern nur eingekauft wurden.

Meines Erachtens kann man nur stolz auf etwas sein, das man (einzeln oder als Gemeinschaft - zumindest etwas, womit sich jeder Einzelne der Betroffenen selbst identifiziert) auch geleistet hat.
Wenn der Verein meiner Stadt alle anderen Städte im Umkreis in einer Sportart besiegt hat, kann ich sagen, die Spieler aus meiner Stadt sind die Besten ihrer Region in der jeweiligen Sportart und stolz sein aus einer Region zu kommen, die bekannt für ihre guten Sportler in der jeweiligen Disziplin ist.

Wenn jetzt aber, um einmal einen direkten Vergleich zu starten, eine Berliner Bierbrauerei mit Hilfe eingekaufter Dortmunder und / oder Münchener Bierbraumeister das Bier des Jahres braut, ist es dann noch realistisch zu sagen, die Berliner brauen aktuell das beste Bier?
So zumindest schaue ich auf diese Dinge, weshalb ich diese Fehden zwischen Fans und die Begeisterung für einzelne Vereine (ab einem gewissen Level, bei dem sich die Spieler nur noch um Geld kümmern, jedoch nicht mit der Region verbunden fühlen) nicht mehr nachvollziehen kann.
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #72
Und die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland bis dahin eine blaune Diktatur ist, ist doch ziemlich hoch, was im Falle der Spiele 2036 schon erschreckende Parallelen mit den Spielen von 1936 hätte.
Vielleicht könnte ja sogar das Olympiastadion von damals 100 Jahre später wieder eine große Rolle spielen.
Da kann man nur hoffen, dass es nicht so kommt und die Menschen vernünftig werden.
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #73
und die Menschen vernünftig werden.

Es gibt Spiderman-Comics aus den 1970er Jahren. Dort wurde bereits der Klimawandel thematisiert und das man etwas dagegen tun muss. Nein ... die Menschen werden nicht vernünftig!
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #74
Es gibt Spiderman-Comics aus den 1970er Jahren. Dort wurde bereits der Klimawandel thematisiert und das man etwas dagegen tun muss. Nein ... die Menschen werden nicht vernünftig!
Da muss ich dir leider zustimmen (Anmerkung: Es ging hierbei aber nicht um den Klimawandel, sondern um Olympia und die Nazis).
 
Weseraue
Benutzer192870  (55) Meistens hier zu finden
  • #75
Off-Topic:





Hier ist ein Punkt, den ich generell im Profisport nicht mehr nachvollziehen kann. Beim Tennis z.B. findet man meist einzelne Spieler für ihre Spielweise gut, selten hört man dort, ich bin Fan vom Verein...

Beim Fußball habe ich manchmal das Gefühl, daß dieser für einige Fans einer Religion gleicht, auch hört man dort selten, ich finde den Stürmer von Mannschaft A, den Torwart von Mannschaft B und den ... von Mannschaft C gut, meist ist es DIE Mannschaft "hier Lieblingsverein einsetzen"...


Den Fan vom örtlichen Dorfverein kann ich da aufgrund eines Nähebezuges zum Geburts- / Wohnort oder Bezuges zur Person (mit der ich ggf. zur Schule gegangen bin oder früher zusammen gespielt habe, sie aber zumindest um einige Ecken persönlich kenne) noch verstehen, was ich jedoch nicht verstehe, sind sich gegenüber verfeindete Vereine mit Spielern, von denen nicht einmal die Hälfte der Spieler tatsächlich aus dem Ort kommen, für den sie spielen, sondern nur eingekauft wurden.

Meines Erachtens kann man nur stolz auf etwas sein, das man (einzeln oder als Gemeinschaft - zumindest etwas, womit sich jeder Einzelne der Betroffenen selbst identifiziert) auch geleistet hat.
Wenn der Verein meiner Stadt alle anderen Städte im Umkreis in einer Sportart besiegt hat, kann ich sagen, die Spieler aus meiner Stadt sind die Besten ihrer Region in der jeweiligen Sportart und stolz sein aus einer Region zu kommen, die bekannt für ihre guten Sportler in der jeweiligen Disziplin ist.

Wenn jetzt aber, um einmal einen direkten Vergleich zu starten, eine Berliner Bierbrauerei mit Hilfe eingekaufter Dortmunder und / oder Münchener Bierbraumeister das Bier des Jahres braut, ist es dann noch realistisch zu sagen, die Berliner brauen aktuell das beste Bier?
So zumindest schaue ich auf diese Dinge, weshalb ich diese Fehden zwischen Fans und die Begeisterung für einzelne Vereine (ab einem gewissen Level, bei dem sich die Spieler nur noch um Geld kümmern, jedoch nicht mit der Region verbunden fühlen) nicht mehr nachvollziehen kann.
Von Stolz habe ich überhaupt nichts geschrieben. Unabhängig davon könnte ich gar keinen Stolz empfinden, da ich ja nichts dazu beitrage.
Und gegenüber anderen Vereinen empfinde ich auch keinen Hass oder auch nur Abneigung, so viel bedeutet mir Fußball auch nicht.
Ich freue mich, wenn ich "meine" Mannschaft spielen sehe, dass musst du auch gar nicht verstehen, bestimmt gibt es auch Sachen, die du magst, was ich vielleicht nicht nachvollziehen kann.
Aber ich sage es mal mit Jürgen Klopp: Wie soll ich einen Blinden erklären, was Farbe ist? 😂
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #76
(Anmerkung: Es ging hierbei aber nicht um den Klimawandel, sondern um Olympia und die Nazis).

Off-Topic:
Natürlich ging es nicht um den Klimawandel. An ihm konnte ich aber zeigen, das "Menschen" und "vernünftig werden" nicht zusammenpasst.
 
Mr. L*
Benutzer168169  Meistens hier zu finden
  • #77
Von Stolz habe ich überhaupt nichts geschrieben. Unabhängig davon könnte ich gar keinen Stolz empfinden, da ich ja nichts dazu beitrage.
Und gegenüber anderen Vereinen empfinde ich auch keinen Hass oder auch nur Abneigung, so viel bedeutet mir Fußball auch nicht.
Das war auch nicht persönlich auf Dich gemünzt, sondern viel eher auf ein Verhalten, daß ich, insbesondere bei Ultra-Fans diverser Fußballvereine bereits erlebt habe; mit Deinem zweiten Satz bestätigst Du ja auch quasi meine Sichtweise dazu :zwinker:
Wie soll ich einen Blinden erklären, was Farbe ist? 😂
Das dürfte schwierig sein, vermutlich kann Dir der Blinde aus der Theorie alles über Farbe erzählen, auch, wenn er noch nie welche gesehen hat, genauso, wie Dir ein männlicher Gynäkologe vermutlich sehr viel über eine Schwangerschaft erzählen kann, obwohl er nicht nachempfinden kann, wie sie sich tatsächlich anfühlt...

Dennoch hatte ich mir erhofft, daß mir ggf. jemand erklären kann, warum so viele, insbesondere Fußballfans, so frenetisch Vereine feiern, deren Spieler sich (zumindest erscheint es mir so) nicht annähernd so sehr mit diesem Verein identifizieren, wie die Fans selbst, weshalb ich auch das Vergleichsbeispiel mit den Brauereien angefügt hatte...

Nur, falls das falsch rüberkam, ich lerne stets gerne dazu und habe keinesfalls den Anspruch, die einzig richtige Sichtweise auf Dinge zu haben (auch, wenn ich weiß, daß ich mich zeitweise unglücklich ausdrücke, sodaß dies manchmal einigen so erscheinen mag), dieses Dazulernen ist mir jedoch nur möglich, sofern ich neue Sichtweisen auch so aufgezeigt bekomme, daß sie für mich einigermaßen nachvollziehbar werden (deshalb habe ich zuvor meine Sichtweise erörtert), leider konnte ich Deine Sichtweise aus Deiner Antwort nicht nachvollziehen.

Natürlich bist Du mir keine Erklärung schuldig, mich hätte einfach gefreut, wenn Du mir zu erklären versucht hättest, warum z.B. Deine Mannschaft Deine Mannschaft ist, anstatt mir etwas von Jürgen Klopp über den Blinden und die Farbe zu zitieren, also z.B. was dazu geführt hat, daß sie Deine Mannschaft ist, ob sich dies, sofern es beispielsweise an einem bestimmten Spieler liegt, ändern würde, sollte dieser transferiert werden, wärst Du dann Fan der anderen Mannschaft, weil ja dieser Spieler dazu führte, daß es Deine Mannschaft ist, ...?

Wie gesagt, ich urteile nicht, ich versuche nachzuvollziehen und aus den Sichtweisen anderer meinen Horizont zu erweitern und bestenfalls daraus zu lernen und ein besseres Verständis dafür zu bekommen, wie andere die Welt sehen und warum...
bestimmt gibt es auch Sachen, die du magst, was ich vielleicht nicht nachvollziehen kann.
Sollte dies einmal bei einem meiner Beiträge so sein und Du etwas nicht nachvollziehen können, frag' gerne nach, tatsächlich könnte ich Dir wahrscheinlich zumindest aus meiner Sichtweise erklären, warum ich diese Sachen mag, also, was sie in mir auslösen und welchen Hintergrund dies hat...
 
lenny84
Benutzer152329  Meistens hier zu finden
  • #78
Off-Topic:
Mr. L* Mr. L* Fußball-Fansein ist superschwer zu erklären. Du versuchst fair und offen mit Logik heranzugehen, was nicht gelingen kann, weil es es irrational ist. Und wenn man leidenschaftlich mitfiebert, ist man stolz auf bspw. einen Klassenerhalt, weil man sich als Unterstützer als wichtigen Teil dieser Leistung sieht. Auch das ist völlig irrational, denn während der Corona-Pandemie haben Vereine in leeren Stadien ja auch Titel geholt und die Klasse gehalten.

Ich hab übrigens noch nicht mal die totale Fanbrille auf, weil ich mal in dem Business gearbeitet hab. Da ist der Blick nochmal ein anderer (und wieder rationaler).

Was ich hier im Thread wiederum nicht verstehe, ist: Warum sollte ich bei Olympia nicht mit den deutschen Sportlern mitfiebern? Ich interessiere mich ja auch nur sehr wenig für Real Madrid, obwohl die ein bisschen besser spielen als der HSV. Gleichzeitig kann ich bei Olympia übrigens auch die Leistungen eines Siegers aus einem anderen Land würdigen. Und ich glaub, das geht vielen so, die die Spiele verfolgen. Ich kann daher diese Negativität (nicht von dir) gegenüber allem, was mit Deutschland zu tun hat, nicht greifen.
 
Weseraue
Benutzer192870  (55) Meistens hier zu finden
  • #79
Das war auch nicht persönlich auf Dich gemünzt, sondern viel eher auf ein Verhalten, daß ich, insbesondere bei Ultra-Fans diverser Fußballvereine bereits erlebt habe; mit Deinem zweiten Satz bestätigst Du ja auch quasi meine Sichtweise dazu :zwinker:

Das dürfte schwierig sein, vermutlich kann Dir der Blinde aus der Theorie alles über Farbe erzählen, auch, wenn er noch nie welche gesehen hat, genauso, wie Dir ein männlicher Gynäkologe vermutlich sehr viel über eine Schwangerschaft erzählen kann, obwohl er nicht nachempfinden kann, wie sie sich tatsächlich anfühlt...

Dennoch hatte ich mir erhofft, daß mir ggf. jemand erklären kann, warum so viele, insbesondere Fußballfans, so frenetisch Vereine feiern, deren Spieler sich (zumindest erscheint es mir so) nicht annähernd so sehr mit diesem Verein identifizieren, wie die Fans selbst, weshalb ich auch das Vergleichsbeispiel mit den Brauereien angefügt hatte...

Nur, falls das falsch rüberkam, ich lerne stets gerne dazu und habe keinesfalls den Anspruch, die einzig richtige Sichtweise auf Dinge zu haben (auch, wenn ich weiß, daß ich mich zeitweise unglücklich ausdrücke, sodaß dies manchmal einigen so erscheinen mag), dieses Dazulernen ist mir jedoch nur möglich, sofern ich neue Sichtweisen auch so aufgezeigt bekomme, daß sie für mich einigermaßen nachvollziehbar werden (deshalb habe ich zuvor meine Sichtweise erörtert), leider konnte ich Deine Sichtweise aus Deiner Antwort nicht nachvollziehen.

Natürlich bist Du mir keine Erklärung schuldig, mich hätte einfach gefreut, wenn Du mir zu erklären versucht hättest, warum z.B. Deine Mannschaft Deine Mannschaft ist, anstatt mir etwas von Jürgen Klopp über den Blinden und die Farbe zu zitieren, also z.B. was dazu geführt hat, daß sie Deine Mannschaft ist, ob sich dies, sofern es beispielsweise an einem bestimmten Spieler liegt, ändern würde, sollte dieser transferiert werden, wärst Du dann Fan der anderen Mannschaft, weil ja dieser Spieler dazu führte, daß es Deine Mannschaft ist, ...?

Wie gesagt, ich urteile nicht, ich versuche nachzuvollziehen und aus den Sichtweisen anderer meinen Horizont zu erweitern und bestenfalls daraus zu lernen und ein besseres Verständis dafür zu bekommen, wie andere die Welt sehen und warum...

Sollte dies einmal bei einem meiner Beiträge so sein und Du etwas nicht nachvollziehen können, frag' gerne nach, tatsächlich könnte ich Dir wahrscheinlich zumindest aus meiner Sichtweise erklären, warum ich diese Sachen mag, also, was sie in mir auslösen und welchen Hintergrund dies hat...
Wie soll ich dir erklären, was mich am Fußball so faszinierend, wenn du ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran hast?
Eine Freundin von mir bastelt für ihr Leben gerne Glückwunschkarten selbst, erzählt von den verschiedenen Materialien, etc. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil es mich total langweilt.
Aber ich gebe dir gerne einen Einblick in meine Fanwerdung:
Ich habe mich schon im Grundschulalter für Fußball interessiert, weil ich das Spiel aufregend finde. Zu Borussia Dortmund bin ich gekommen, weil ich als 9jähriger ihre Trikots cool fand. Im Laufe der Zeit fieberte ich immer mehr mit dem BVB und war als norddeutsches Kind diesbezüglich ein Unikat zwischen HSVlern, Bremern, Bayern.
Diese Leidenschaft verfolgt mich noch heute, bei der Geburt meines Sohnes habe ich diesen im Verein angemeldet.
Und was soll ich sagen? Er ist auch Borusse mit Leib und Leben... Faszination Fußball halt.
Finde ich alles toll im Profifußball? Nein. Aber es ist einfach eine schöne Sache und eine herrliche Auszeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schweinebacke
Benutzer78484  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #80
Gerade bei Olympia kann man doch durchaus gut mit den Sportlern aus dem eigenen Land UND auch anderen Sportlern mitfiebern. Gibt doch etliche Disziplinen, wo Deutschland auch in vielen Jahren schlicht keine Rolle spielt.
 
Mr. L*
Benutzer168169  Meistens hier zu finden
  • #81
Eine Freundin von mir bastelt für ihr Leben gerne Glückwunschkarten selbst, erzählt von den verschiedenen Materialien, etc. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil es mich total langweilt.
Zwar bin ich kein großer Bastler, kann jedoch die Faszination für verschiedene Materialien aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften selbiger mit daraus individuell entstehenden Effekten nachvollziehen, da sie mehr Vielfalt an Möglichkeiten eröffnen...
Ich habe mich schon im Grundschulalter für Fußball interessiert, weil ich das Spiel aufregend finde. Zu Borussia Dortmund bin ich gekommen, weil ich als 9jähriger ihre Trikots cool fand
Danke, das ist ein Grund, der Deine Faszination für mich verständlicher macht. Zwar erklärt mir das nicht, warum es rivalisierende, pöbelnde "Fans" (in meinen Augen Vollidioten) gibt, aber so, wie ich Deine Texte interpretiere, gehörst Du ja auch nicht zu diesen.
Diese Leidenschaft verfolgt mich noch heute, bei der Geburt meines Sohnes habe ich diesen im Verein angemeldet.
Und was soll ich sagen? Er ist auch Borusse mit Leib und Leben... Faszination Fußball halt.
Hier denke ich, hat Deine Faszination einfach auf Deinen Sohn abgefärbt, was meines Erachtens eine tolle Vater-Sohn Bindung begünstigt, denn wann immer er an Borussia denkt, wird ihm dies meines Erachtens auch an gemeinsam erlebte Momente mit seinem Vater erinnern, vermutlich ist es für ihn etwas, das euch seit jeher verbindet...

Bei letzterem vermute ich sogar, daß der Verein an sich gar nicht ausschlaggebend ist, sondern Du als sein Papa und daß Dein Sohn aufgrund genau dieser besonderen, mit seinem Vater geteilten Momente so begeistert ist. - Soll heißen, wärst Du Fan eines anderen Vereines und hättest genau dieselben Momente und Emotionen (das Mitfiebern bei wichtigen Spielen, Freude bei Spielgewinn, Enttäuschung bei Spielverlust) mit ihm erlebt, wäre er vermutlich ebenso Fan dieses Vereines, weil das Ausschlaggebende nicht der Verein, sondern die Verbindung zu Dir ist.
Mr. L* Mr. L* Fußball-Fansein ist superschwer zu erklären. Du versuchst fair und offen mit Logik heranzugehen, was nicht gelingen kann, weil es es irrational ist. Und wenn man leidenschaftlich mitfiebert, ist man stolz auf bspw. einen Klassenerhalt, weil man sich als Unterstützer als wichtigen Teil dieser Leistung sieht. Auch das ist völlig irrational, denn während der Corona-Pandemie haben Vereine in leeren Stadien ja auch Titel geholt und die Klasse gehalten.
So irrational finde ich Deine Erklärung gar nicht und während der Pandemiezeit haben vielleicht auch einige Spieler aufgrund eigener Erfahrungen im persönlichen Umfeld nachempfinden können, wie isoliert viele Menschen seinerzeit waren und da ergibt der Wunsch, diesen Leuten etwas zu bieten, das sie unterhält und ein wenig Freude in den Alltag bringt, durchaus Sinn in meinen Augen.

lenny84 lenny84 und Weseraue Weseraue , Ihr habt auf jeden Fall dazu beigetragen, mir diese Begeisterung, zumindest in Teilen, etwas verständlicher zu machen, danke dafür :thumbsup:
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • Themenstarter
  • #82
Gerade bei Olympia kann man doch durchaus gut mit den Sportlern aus dem eigenen Land UND auch anderen Sportlern mitfiebern. Gibt doch etliche Disziplinen, wo Deutschland auch in vielen Jahren schlicht keine Rolle spielt.
Genau. Es gibt bei Olympia total spannende Wettbewerbe, bei denen keine Deutschen dabei sind - und trotzdem schaue ich die mir gern an und hoffe meist dass der Außenseiter gewinnt und nicht der haushohe Favorit. Und oft hatte ich kaum Ahnung von dieser Sportart, weil sie 4 Jahre lang im TV nicht vorkommt.
 
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