Ohne "Social Media" leben?

Benutzer182121  (21)

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Ich führe ein leben ohne Social Media (abgesehen von diesem Forum) und übermäßigem Internetkonsum. Zudem besitze ich ein Tastentelefon und nutze mein altes Smartphone (zehn Jahre alt) nur noch zum Musikhören. Internetzugang geht bei mir nur über mobile Daten, WLAN gibt es nicht, keine Messanger-Dienste, kein Google, kein Facebook.
Abgesehen davon, dass ich dadurch Geld spare, mein Handy 20€ gekostet hat und ich ein viel bewussteres Leben führen kann, bekomme ich den ganzen Bullshit aus dem Internet nicht mit und auch so haben ich weder Fernseher noch Radio. Ich habe keine Lust auf ein passives, digitales Leben und hasse deswegen auch mein Home-Studying, obwohl ich dadurch mehr Freizeit habe.
Statt im Internet meine Zeit zu verbringen, mache ich Sport, meditiere und lese Bücher. Wenn ich zwecks Studium eh online sein muss, schaue ich aber auch mal hier vorbei.
Wenn ich mit diesem Semester fertig bin, nehme ich mir erstmal eine Medienpause und führen mein Leben, wie ich mir es für die ganze Welt wünschen würde: Technischer Rückschritt zu einer Welt ohne Technologie. Ein bewusstes Leben ohne diesen ganzen sinnlosen Luxus. Das wäre das Paradies.

Daher: Ein Leben ohne soziale Medien ist toll!
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
bekomme ich den ganzen Bullshit aus dem Internet nicht mit und auch so haben ich weder Fernseher noch Radio.
Allgemeine Zustimmung für deine Zeilen. Aber zum Internet-TV-Radio-Bullshit: Man kann sich ja konkret das heraussuchen, was man sehen/hören möchte. So mache ich das. Im Internet habe ich nur einige wenige Seiten, die ich täglich besuche. Fratzebuch & Co. gibts bei mir auch nicht. Im TV suche ich mir gezielt Sendungen heraus (Kulturmagazine, Reportagen, Regionales usw.), 95% des Programms sind für mich Müll, z.B. die unglaubliche Flut an Krimis, Serien, Action- und Gewaltfilmen. 📽️
 

Benutzer56180 

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Daher: Ein Leben ohne soziale Medien ist toll!
Tja, mir wäre das etwas zu langweilig.
Abgesehen davon, als IT-ler ohne das ganze Internet zu leben wäre gar nicht mehr möglich. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich damit (Internet) mein Geld verdiene, wäre ich ohne es total aufgeschmissen. Berichte von Sicherheitslücken, Hilfe bei Problemen etc. finden sich nicht in irgendwelchen Büchern.
Und wenn ich an meinen Vater denke, der Ahnenforschung betreibt - ohne dieses ganze Internet-Zeugs wäre vieles nicht machbar.
Gerade die Vernetzung, auch über "social media", macht vieles erst möglich.
Heutzutage Offline leben, das ist purer Luxus.
 

Benutzer182121  (21)

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Tja, mir wäre das etwas zu langweilig.
Mir genügt das Leben in seiner ursprünglichen Ausprägung, um beschäftigt zu sein.
Abgesehen davon, als IT-ler ohne das ganze Internet zu leben wäre gar nicht mehr möglich. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich damit (Internet) mein Geld verdiene, wäre ich ohne es total aufgeschmissen. Berichte von Sicherheitslücken, Hilfe bei Problemen etc. finden sich nicht in irgendwelchen Büchern.
Kann ich mir gut vorstellen. Unsere Uni hat letztens einen Beitrag veröffentlicht, wie lang das Internet noch überleben wird, ein echt spannendes Thema. Ich habe zu Glück einen Beruf, der auch ohne Internet auskommt (zurzeit leider nicht).
Heutzutage Offline leben, das ist purer Luxus.
Total. Luxus ist längst kein tolles Auto oder ein schönen Grundstück mehr. Im Gegenteil, ich sehne mich nach einer Welt ohne dieses ganze überflüssige Zeug. Dazu zählen auch Internet und Computer, Telefon, usw. Früher, als ich noch ein Jugendlicher war, konnte ich auch nicht ohne leben, aber ich habe mir vor einiger Zeit bewusst die Frage gestellt, ob ich das alles wirklich brauch. Die Antwort war klar und so habe ich meine ganzen Konten in den sozialen Medien gelöscht, Google und Microsoft abgeschworen und mein Smartphone gegen ein Tastenhandy ausgetauscht. So komme ich einem bewussten Leben näher. Und ich bin mit ausmisten noch lang nicht fertig.
 

Benutzer56180 

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Ich habe zu Glück einen Beruf, der auch ohne Internet auskommt (zurzeit leider nicht).
Derartige Berufe werden weiter abnehmen.
Selbst ein Hilfsarbeiter im Lager oder eine Reinigungskraft muss heutzutage mit nem Computer umgehen können.
Das ist ein Problem für alle, die entsprechende Schwierigkeiten (z.B. Leseschwäche oder Bewegungsstörungen) haben. Solche Leute finden heutzutage immer weniger Jobs.
 

Benutzer182121  (21)

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Derartige Berufe werden weiter abnehmen.
Selbst ein Hilfsarbeiter im Lager oder eine Reinigungskraft muss heutzutage mit nem Computer umgehen können.
Das ist ein Problem für alle, die entsprechende Schwierigkeiten (z.B. Leseschwäche oder Bewegungsstörungen) haben. Solche Leute finden heutzutage immer weniger Jobs.
Ja, das ist ein riesen Problem. Ich habe einmal eine Hausarbeit über dieses Thema geschrieben, dass die Berufe digitalisiert und viele Arbeitskräfte gegen Roboter ausgetauscht werden. Daher wäre es wichtig, einen Schlussstrich zu setzen. Ich wäre sowiso dafür, das Internet vom Netz zu nehmen und sich wieder auf alte Werte zu besinnen. Problem ist die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von Internet und Telekommunikation. Aber für ein bewussteres Leben wäre eine alte Welt sicherlich besser.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Abgesehen davon, als IT-ler ohne das ganze Internet zu leben wäre gar nicht mehr möglich.
Die asozialen Medien sind nicht das Internet! Muß man das einem ITler wirklich erklären?
Selbst ein Hilfsarbeiter im Lager oder eine Reinigungskraft muss heutzutage mit nem Computer umgehen können.
Mit einem Computer umgehen können (der in 'ner Firma nicht mal zwingend im Internet hängen muß - dort gibt es im Gegenteil genug Chefs, denen es gar nicht recht ist, wenn ihre Angestellten ständig im Netz unterwegs sind) ist was anderes als ständig überm Smartphone hängen und schauen, ob sich bei Facebook, Instagram, WhatsApp oder TikTok was tut - und darauf sofort zu reagieren.
 

Benutzer182883  (30)

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Ich hatte Jahre lang einen FB-account, seit letztem Sommer nicht mehr. ich finde/fand es irre: die erste Zeit nach dem löschen, habe ich echt das Gefühl gehabt, ich könnte nicht ohne. Aber ich wollte meine Zeit nicht vertrödeln... so mache ich jetzt mehr Sport 😅 und habe auch nicht mehr das Gefühl was zu verpassen ohne FB, also so eine gewisse Abhängigkeit würde ich mir persönlich da schon unterstellen 😒😲

Und nun habe ich diesen Forum gefunden 😱 nächste Abhängigkeit 😋
 

Benutzer56180 

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Die asozialen Medien sind nicht das Internet! Muß man das einem ITler wirklich erklären?
Ich nutze z.B. Twitter auch für Security-Meldungen. Als Aggregator, so dass ich nicht zig Webseiten besuchen muss.
Und über Whatsapp organisiert sich unser Sportverein, gerade jetzt Online-Training, wo wir noch nicht öffnen dürfen.
Das ist halt wie mit allen Dingen: Exzessive Nutzung ist schlecht, Enthaltsamkeit möglich, intelligente Verwendung optimal.

Mit einem Computer umgehen können (der in 'ner Firma nicht mal zwingend im Internet hängen muß - dort gibt es im Gegenteil genug Chefs, denen es gar nicht recht ist, wenn ihre Angestellten ständig im Netz unterwegs sind) ist was anderes als ständig überm Smartphone hängen und schauen, ob sich bei Facebook, Instagram, WhatsApp oder TikTok was tut - und darauf sofort zu reagieren.
Das war nicht direkt auf "social media" bezogen, sondern auf Mountaineers 4 life Mountaineers 4 life Wunsch, wieder analog zu werden.
 

Benutzer152329 

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Off-Topic:


Ging alles schon per RSS...
Irgendwie interessant: RSS fand ich noch nie spannend und wüsste auch nicht, wie das per Smartphone funktioniert. Und ich surfe zu 95% mobil.

Ich will jetzt nicht sagen, ich informiere mich nur über meine Social-Feeds. Ich betrachte das letztlich als zwei Paar Schuhe: Will ich Information, gehe ich auf eine News-Seite meiner Wahl. Will ich Inspiration, gehe ich auf Instagram.
 
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