Ohne "Social Media" leben?

Benutzer138371  (40)

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Kenne einen Herrn, der weder ein Smartphone besitzt, noch Facebook, noch Whatsapp, etc.

Hat einen gut situierten Beruf, und ist auch öfters unterwegs.

Er unterhält sich lieber real mit Leuten, als mit dem ganzen "Neu Modernen Zeug" wie er es betitelt.

Jetzt meine Frage.... "kann" man wirklich ohne die ganzen Medien "überleben"?

Ich für meinen Teil finde es sehr praktisch... habe Freunde in den USA, mit denen ich per Whatsapp telefoniere, oder Skype.

Erspart Kosten, und man ist einfach schnell verbunden.


Oder wollen Leute generell Ruhe von dem ganzen Social Media Zeug?

Ihre Identität "verschweigen"?


Angst "abhängig" zu sein??

Wie seht ihr das?

Mit oder ohne?

Vorteile?
Nachteile?
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich denke darüber auch immer mal wieder nach und ziehe in Erwägung, mich zumindest in den social Networks dünne zu machen.
Aber es stimmt schon: der Kontakt über Facebook und co. ist herrlich einfach und praktisch. Letzte Woche legte mir ein Freund dringend ans Herz, mein Xing- Profil zu aktualisieren, um mich besser zu vernetzen und auch auf Jobsuche besser gerüstet zu sein.
In meinem jetzigen Job sind Instagram, Twitter und ein berufliches Facebookprofil Pflicht. Ebenso Dienstsmartphone mit WhatsApp. Da könnte ich gar nicht raus.

Nichtsdestotrotz denke ich schon, dass es grundsätzlich auch ohne gehen könnte. Es wäre nur vieles deutlich aufwändiger. In meinem Quartett (Hobbymusiker) bin ich die Einzige mit WhatsApp und Smartphone. Wir arbeiten noch mit Telefonketten, das kann ganz schön nerven.

Es ist wohl - wie immer - eine Frage des Umgangs. Und wenn ich mit jemandem "live" Rede, kenne ich immer noch den Ausknopf meines Handys.
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Muss man da direkt immer Extrempositionen haben?

Ich möchte nicht nur mit den Leuten aus meinem "realen" Wohnumfeld kommunizieren, da wäre ich ganz schön arm dran...
Ich möchte auch nicht ohne "modernes Zeug" leben. Für manche Leute völlig überraschend, sind solche "modernen Kontakte" ja auch völlig reale Menschen und man kann sich tatsächlich auch mit ihnen verabreden und treffen.

Facebook habe ich allerdings nicht, What's App auch nicht - und ja, beide lehne ich für mich ab - und das hat mitunter auch den Grund, dass ich diese ständige Erreichbarkeit anstrengend finde und die ständigen "witzigen Entdeckungen", die manche da tagtäglich umherschicken, noch viel mehr... Was so gemeinhin unter "Social Media" verstanden wird, nutze ich insgesamt sehr wenig.

Das Forum hier ist allerdings auch "Social Media" im weiteren Sinne, also wo setzt man da die Grenze?
Es gibt natürlich auch Menschen aus meinem Umfeld, die es absolut nichts angeht, was ich im Internet schreibe - also versuche ich auch, das in einem gewissen Rahmen abzugrenzen.

Alles hat seine Vor- und Nachteile. Angst davor ist ebenso unangebracht wie gedankenlose Nutzung.
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Mein Vater hat weder ein Handy, noch ist er bei Facebook etc. (Hat allerdings einen YouTube-Kanal :grin:)
Hin und wieder maile ich ihm, wenn ich gerade keine Zeit habe, ihn anzurufen (während der Arbeit z.B.), dann antwortet er meist auch im Laufe eines Tages. Sonst hat er aber wenig mit dem ganzen "Geschreibsel" zu tun.

Ich bin da zwiegespalten. In letzter Zeit nervt mich Facebook ziemlich (man kriegt so viel mehr mit, wie viele furchtbar dumme und schlechte Menschen es auf der Welt oder auch nur in Deutschland gibt), wenn ich "sozial" bin mit meinem Handy, dann, wenn ich mit täglich meinem Freund schreibe. Oft lasse ich mein Handy auch bewusst zu Hause liegen (wenn wir zu Freunden gehen zum Beispiel oder abends weg). Ich sage mir immer, wenn es etwas dringendes ist, werde ich es entweder später lesen oder derjenige versucht's eben noch mal, bis er mich erreicht.
Ich finde es ätzend, wenn man sich mit z.B. zum Filmabend Leuten trifft und die erstmal alle ihr Handy auf den Tisch packen und währenddessen ständig drauf gucken oder schreiben müssen. Da mach ich nicht mit.:zwinker:

Generell hat das ganze Vernetztsein natürlich seine Vorteile, aber es ist auch viel unbewusster Stress, denke ich. Ständig diese Zwangsgedanken, man muss ja hier noch mal reingucken und dort noch mal Nachrichten checken... Das ist eher Abhängigkeit als Freiheit. Gerade in solchen WhatsApp-Gruppen, wo das Handy dann ständig piept oder vibriert, man raufguckt und 23 ungelesene Nachrichten hat... nerv... :rolleyes:

Meiner Meinung nach sollten sich viele Leute mal ganz bewusst machen, wie oft sie das dumme Smartphone überhaupt in der Hand haben und wie viel unnütze Aufmerksamkeit sie ihm schenken. Geht nämlich auch anders. :whistle:
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. In meinem Quartett (Hobbymusiker) bin ich die Einzige mit WhatsApp und Smartphone. Wir arbeiten noch mit Telefonketten, das kann ganz schön nerven.
Neulich grad noch mit jemandem drüber unterhalten, wie umständlich das früher mit den Telefonketten war... :grin:
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Jetzt meine Frage.... "kann" man wirklich ohne die ganzen Medien "überleben"?
Natürlich! Lebensnotwendig sind Essen und Trinken und idealerweise ein Dach überm Kopf. Alles andere ist optional.

Wenn man denn einräumt, daß Computer & Co. das Leben erleichtern, bleibt die Frage, was man nutzt. Datenkrake Facebook geht gar nicht und damit ist auch What'sApp gestorben. Gibt aber Alternativen - aber man kann auch 'ne E-Mail schicken. Die kann ja auch jedes Smartphone darstellen und im Gegensatz zu den ganzen proprietären Quassel- und Nachrichtendiensten ist die unabhängig von einer bestimmten App.

Skype war mal geil, aber seit es Microsoft gekauft hat, ist es ziemlich grützig geworden. außerdem muß man davon ausgehen, daß die Microsofties mithören - die Diskussion gab's erst neulich hier.

Und, ja: Man kann sein Leben sogar ohne Smartphone bewältigen - irre, aber wahr! Muß man halt mal auf 'nen Fahrplan oder 'ne Straßenkarte schauen, bevor man aus dem Haus geht. Gegen Langeweile helfen diese komischen Zeitungen oder Bücher - so wie hier:


Und es soll sogar Smartphonebesitzer geben, die für Musik 'nen eigenen MP3-Spieler dabeihaben, weil der besser klingt als das Telefon - und dessen Akku schont.

Nebenbei: Smombies und Selfie-Knipser finde ich degoutant - und wenn ich einen aktuellen Konzertmitschnitt sehe, in dem der halbe Saal das Handy hochhält und selbstverständlich hochkant :kopfwand: :kopfwand: filmt, finde ich das reichlich panne. Da fällt mir aus der Zeit des chemischen Films nur der uralte Witz ein: "Wie war Dein Urlaub?" "Keine Ahnung - Bilder sind noch nicht entwickelt..."
 

Benutzer164174 

Öfters im Forum
Ich nutze es schon, wobei ich recht spät damit angefangen habe. Finde das einfach praktisch.

Man kann sicher ohne überleben. Aber nicht wirklich gut.
Schon wenn man Kinder hat, gibts diverse Elterngruppen auf WA bei den diversen Vereinen / Schulen etc. Ohne geht das gar nicht bzw. man wird dann einfach nicht informiert.

Wobei ich schon aufpasse, was für Infos ich auf FB öffentlich stelle bzw. was die Arbeitskollegen davon zu sehen bekommen. Kontrolliere auch regelmäßig die Einstellungen.

Leute, die unter der Bezeichnung "Bekannte" laufen, habe ich generell nicht als Kontakt gespeichert. Interessiert mich nicht.

Ansonsten muss man schon ein bisschen aufpassen, ne Nachricht ist schneller geschrieben als mal wo angerufen. Man ist doch recht schnell am flirten und verschickt Bilder, sollte man sich nicht zweimal, sondern fünfmal vorher überlegen, ob man sich darauf einlässt.
 

Benutzer131032 

Verbringt hier viel Zeit
WhatsApp ja.
Facebook, Twitter, Tinder ganz klar NEIN!

Es ist mir einfach zu blöd ständig auf irgendwelche 'anstubser' oder Kommentare aufmerksam gemacht zu werden.
Zumindest in dem Maß wie es Facebook Macht.
 

Benutzer102673 

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Jetzt meine Frage.... "kann" man wirklich ohne die ganzen Medien "überleben"?

Ich für meinen Teil finde es sehr praktisch... habe Freunde in den USA, mit denen ich per Whatsapp telefoniere, oder Skype.

Erspart Kosten, und man ist einfach schnell verbunden.
Irgendwie hat die Medaille sehr viele Seiten, finde ich.

Der im Grunde sehr praktische Teil, nämlich dass man über facebook auch ferne Verwandte schwuppdiwupp kontaktieren kann, bewog mich zu dem Account. Und tatsächlich nutze ich ihn auch nur dazu. Ich schreibe darüber gerne PNs, auch an fortgezogene ehemalige Schulkameradinnen und Freundinnen. Mal horchen, wie es so geht. An die Verwandten im Ausland kann ich so auch Fotos senden von unserer Familie und deren Leben ein bisschen anschauen. Das ist wunderbar.

Auch beruflich kürzen Verknüpfungen einiges ab. Hier muss man je nach Beruf klare Grenzen ziehen, um nicht das Gefühl zu haben, dauernd auf Abruf zu sein. Aber es geht doch sehr vieles schneller dank der beruflich genutzten "social media".

Die andere Möglichkeit, nämlich sich mit Freunden und Bekannten zu vernetzen und zu kommunizieren scheint mir das, was vornehmlich läuft. Und da haben viele glaube ich Probleme, sich dem zu entziehen. Es ist verlockend, auf diese Weise direkter Kommunikation aus dem Weg zu gehen. Aber der Drang, dauernd auf das Smartphone zu schauen, besteht. Und jede Nachricht des "Gegenübers" fordert ja quasi zu einer Antwort heraus. Da fühlen sich sicher viele verpflichtet, v.a. wenn der andere sehen kann, dass man die Nachricht schon gelesen hat.

Wenn ich nicht so unglaublich desinteressiert an Handys wäre, hätte ich vermutlich schon längst ein Smartphone. Aber alleine diese Steckdosenabhängigkeit nervt mich und außerdem bedeutet es ja, immer irgendein Ladekabel mitzuschleppen - undenkbar bei meiner extrem chaotischen Veranlagung. :ninja::nope:

Ich habe einen Messenger - Telegram - auf dem Computer und der dient viel zum Austausch innerhalb der Familie. Wenn der Computer aus ist, ruht auch dieser Chat.
Auch freundschaftliche "Verstrickungen", die quasi via Messenger so eine Endloskonversation abverlangen, nerven mich und ich bin ganz froh, dass ich mich dem entziehe.

Ich finde es angenehm mit dieser reduzierten Variante, aber ehrlich gesagt verzichte ich ja auch auf nichts, da mich so ein Smartphone mit den Messengern nur stressen würde.
 

Benutzer166117 

Öfters im Forum
Ich benutze nur WhatsApp. Instagram und Facebook hatte ich mal, aber irgendwie hat mich da nichts gereizt. Vermisse ehrlich gesagt auch nichts :whoot:
 

Benutzer157222 

Benutzer gesperrt
Ich kommuniziere beinahe ausschließlich via E-Mail und SMS.
Auf Facebook bin ich lediglich wenn mir mein E-Mail-Postfach mitteilt, dass mir jemand geschrieben hat.
Die Nachrichten beantworte ich und logge mich wieder aus.
Dafür bin ich mittlerweile beinahe täglich auf PL zugegen. :rose:
 

Benutzer146984 

Meistens hier zu finden
Jetzt meine Frage.... "kann" man wirklich ohne die ganzen Medien "überleben"?
Definiere "die ganzen Medien". Ohne Smartphone, ohne Facebook, ohne Skype, ohne WhatsApp - ja, das geht. Ich zumindest kann das. Ohne Email? Ganz ohne Instant Messaging? Ohne Handy? Nein, das kann ich nicht. Ich kommuniziere in Notfällen per SMS. Auf meinem Tablet nutze ich Telegram, weil das auch ohne mobiles Internet aufm bzw. Sim-Karte im Gerät funktioniert. Zugangscode bekomme ich per SMS auf meinen "Faustkeil".

Erspart Kosten, und man ist einfach schnell verbunden.

Also ich mach das Meiste im WLAN zuhause oder in der Uni (eduroam). Das ist garantiert billiger als jeder Handyvertrag. ;-)

Oder wollen Leute generell Ruhe von dem ganzen Social Media Zeug?

Jup, nicht dauererreichbar sein müssen. Wenn ich nach 2h immer noch nicht geantwortet habe, habe ich nicht drölftausend panische Nachrichten aufm Gerät. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin oder bei meiner Familie am Esstisch sitze, dann ist das Handy nur an, wenn es driftige Gründe gibt, weil es zu mehr als telefonieren und SMS eh nicht taugt. Da kann keine Appbenachrichtigung dazwischenfunken.

Ihre Identität "verschweigen"?

Joa, gewissermaßen. So n bissl auf Datenschutz schauen halte ich für sinnvoll. Ich bin da echt nicht fanatisch hinterher, aber ohne Facebook und WhatsApp is das schon einfacher.

Angst "abhängig" zu sein??

Ach abhängig kann ich auch von meiem Tablet sein. Aber ja, ich kann noch anhand einer Karte meinen Weg finden und brauch kein Navi dafür. Mein Einkaufszettel ist immer lesbar, auch wenn der Akku nicht geladen ist. Und meine Uhr trage ich am Handgelenk.

Wie seht ihr das? Mit oder ohne?

Für mich: hauptsächlich ohne.
Aber ich muss auch ehrlich sein, mein Monster hat halt Gesichtsbuch und WhatsApp. Wenn die Clique was organisiert, dann läuft das da drüber und ich bekomm es nur mit, wenn er nicht vergisst mich auf dem Laufenden zu halten. Ganz ohne geht halt doch nicht.
Und ich hab keine Freunde überall auf der Welt. Ich brauch keinen billigen Kommunikatiosnweg nach USA.

Vorteile?

  • Nachrichten ins Ausland kosten nicht mehr Porto als Nachrichten nach Dtl.
  • Deutlich flotter als die Post und auch flotter als Email
  • platzsparend. Man muss nicht Armbanduhr, Notizbuch, Straßenatlas, Reiseführer und Wörterbuch in den Urlaub einpacken.
  • mehr Spontanität. Z.B. "Schatz, ich bin beim dm, brauchst du irgendwas", wird per Postkarte so n bissl schwierig.
Nachteile?
  • "Ich hab dir vor 5 min geschrieben. Warum antwortest du nicht? Ist dir was passiert?" - "Himmel nein, ich war kacken und habs Smartphone im Wohnzimmer liegen lassen!" Muss ich mehr dazu sagen?
  • "Ohje, wo ist die nächste Steckdose, mein Akku hat nur noch 3%!" - Tja, dumm gelaufen, wenn man grad am See liegt, Steckdosen sind da rar. Also mir persönlich wär die ständige Jagd nach dem Stromanschluss zu stressig. Und wenn man dann das Ladekabel zuhause hat liegen lassen, werden von dem Problem alle Kommilitonen vor der Vorlesung genervt.
  • Arbeit und Freizeit trennen? Fehlanzeige, sobald man Firmenmails überall abrufen kann und der Chef deine Mobilnummer kennt.
  • etwas, das vermutlich nur mich stört: diese Unart keine Nachrichten mehr auf der Mailbox zu hinterlassen. Wer mich anruft und nen Rückruf erwartet, der hat mir das mitzuteilen. Verpasste Anrufe ohne Mitteilung werden behandelt wie früher, als es nur Festnetztelefon und AB gab. Diese Erwartungshaltung "ich hab dich doch angerufen", die setzt mich enorm unter Druck.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Möchte weder ohne Internet, Facebook und andere Plattformen leben - da laufen so viele Kontakte drüber für meine verschiedenen Interessen ... und WA ist im Alltag sehr praktisch und hilfreich und vor allem: kostenlos.
 

Benutzer27300  (44)

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Moderner Kommunikation. Fluch und Segen der Neuzeit?

Ich habe Account auf den gängigen Portalen (WA, FB, IG, Xing) nutze diese aber eher sporadisch bzw. sehr eingeschränkt.

WhatsApp: wird nur zur Kommunikation im engsten Familien- und Freundeskreis genutz, vorallem zur Videotelefonie mit meiner Tochter. Dafür ist's perfekt. Darüber hinaus versuche ich diese Kommunikation so gering wie möglich zu halten, da ich es grausam finde, wenn das Handy alle 2min einen Benachrichtigungston von sich gibt, weil wieder irgendjemand in irgendeiner Gruppe seine neuesten Urlaub-/Kinder-/Was-auch-immer-Bilder rumschicken muss. Da ich ein Firmenhandy habe, kommen in letter Zeit auch immer mehr Kunden auf den Bolzen, mir die Anfragen per WA zu schicken. Glücklicherweise ist mein Chef hier auch auf dem Standpunkt, dass sowas gar nicht beantwortet werden muss, da das kein adequater Kommunikationsweg fürs Business sei :thumbsup:

Facebook: auch hier habe ich einen Account, denn ich allerindings einzig und allein als Newsportal nutze. Heisst, ich habe keine Freunde und Bekannte geaddet, lediglich 2 ganz entfernte Bekannte aus USA sind unter meinen Kontakten. Ich abonniere bei FB lediglich diverse Dinge, die mich interessieren, vornehmlich aus dem Bereich Musik. Viele Bands posten heute ihre Neuigkeiten, usw. zuerst hier. Von daher kann man sich bei FB schön einen persönalisierten Newsticker zusammenstellen und bleibt so auf dem Laufenden. Ausser meinem Realnamen habe ich in diesem Profil keine persönlichen Daten hinterlegt, sodass hier auch keine Anfragen von potentiellen Bekannten kommen, da sie sich nie sicher sein können, ob ich der... bin :thumbsup:

Instagram: Ähnlich wie FB nutze ich IG lediglich zum abonnieren von Feeds zu einem bestimmten Thema. Eigene Beiträge lade ich dort nicht hoch.

Xing: Das ist mal ein Account der zumindest vollständig ausgefüllt ist mit echten Daten. Allerdings wird dieser aber auch nur aktiviert, wenn ich aktiv auf Jobsuche bin, d.h. er ist auch seit mittlerweile fast 6 Jahren stillgelegt.

Was für mich seit vielen Jahren allerdings ein wichtiger und einer der intressantesten Aspekte von im weitesten Social Media ist, sind Internetforen. In meinen Augen ein Standbein des privat genutzen Internets. Habe in den letzten 20 Jahren in unzähligen Foren zu den verschiedenesten Themen immer wieder gute Informationen erhalten und Dialoge/Fachsimpeleien halten können. Ohne Foren wäre das Internet nur halb so gut :tongue:
 

Benutzer153493 

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Jetzt heißt es schon könnte man ohne Social Media überleben?

Hilfe schreibst du die Überschriften bei Bild?^^ Natürlich kann man das - mein
Vater kann das wunderbar und meine Großeltern können immer noch keine SMS schreiben^^

Kurzum, so schnell wie es aktuell voranschreitet, wird es bestimmt irgendwann Lebensnotwendig sein ein Social Media Account zu haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass damit irgendwann der Personalausweis abgelöst wird und man alles
im Internet über nur ein Konto verbinden und regeln kann.

Ich für meinen Teil nutze es auch Hauptsächlich für die pragmatischen Dinge, Ich merke aber auch, dass manche Leute sich
darin komplett verlieren und das finde Ich persönlich schon schlimm.

Viele Facebookfreunde posten die ganze Zeit wirres Zeug wo ich mir schon fast denke, meine güte hast du eine Langeweile.

Da merkt man einfach, dass Sie im Social Media Netzwerk gefangen sind und die Aufmerksamkeit dort brauchen. Da wird versucht mit jedem neu hochgeladenem Foto mehr likes zu erhaschen oder sonstwie Aufmerksamkeit zu bekommen.

Da frag ich mich schon manchmal, Himmel Mädel wen interessierst denn "Welcher Starwars Charakter du bist" oder "Welchen Kuchen du gerade gebacken hast".

Da würde ich durchaus tendieren, eine Pause könnte hier mal nicht schaden!
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Jetzt meine Frage.... "kann" man wirklich ohne die ganzen Medien "überleben"?
Haben normale Menschen durchaus die letzten 2000 Jahre auch gekonnt.
Ganz am Anfang...da gabs mal welche, die haben die "Social Medias" erfunden....haben mit Holzkohle an Höhlenwände gemalt....das waren damals noch die Akademiker unter den Mammutkloppern.
Heute ists leider umgekehrt...





Ich für meinen Teil finde es sehr praktisch... habe Freunde in den USA, mit denen ich per Whatsapp telefoniere, oder Skype.

Erspart Kosten, und man ist einfach schnell verbunden.
Erspart Kosten....inwiefern? Du zahlst doch bei den beiden mit dem wichtigsten Gut schlechthin....deinen persönlichen Daten.
Es gibt Messenger die sich für sowas nicht interessieren....aber die nutzen nur wenige.
Wenn ich mit den Freunden, die in der halben...oder eher ganzen Welt verstreut sind kommunizieren möchte, kann ich das auch....ohne gleich alles von mir den modernenn Datenkraken preiszugeben.


Oder wollen Leute generell Ruhe von dem ganzen Social Media Zeug? Ich auf jeden Fall.
Die üblichen Verdächtigen in Sachen "Social Media" sind doch eh nur das Sammelbecken verschrobener Kreaturen.
Ich mag zwar 4 Handies haben...aber hab die Kontrolle über die...und was das andere Zeugs angeht...mein Twitter idlet seit 6 Monaten ohne Beitrag herum....Facebook würd ich mir nie im Leben zulegen...zumindest nicht auf meinem Namen (aber für die anderen Namen ist eh mein Arbeitgeber zuständig)
und sowas wie Instagram?....da darf man ja eh nix interessantes zeigen, von daher....nur für Kinder.


Ihre Identität "verschweigen"?
Meine Identität verschweige ich nicht...ich schreie sie nur nicht unkontrolliert in die Welt hinaus und biete jedem mein privatestes wohlfeil für Nöppes.


Angst "abhängig" zu sein??
War ich noch nie. Das wäre auch zu viel den neuen Medien zugetraut, daß die eine solche Macht haben. Vielleicht bei schwachen Gemütern.

Wie seht ihr das?
Technologie hat nur die Macht über uns, die wir ihr zugestehen.
Sie ist gar Sklave derer, die sich dazu entschliessen sie zu meistern.
Ich mag die modernen Entwicklungen, aber selektiere was ich brauche, eruiere was die Anbieter dafür wollen und was es mir im Endeffekt bringt.
Und wenn ich den Stecker ziehe, dann haben die aus zu sein.
Erfolgreich kann man durchaus sein, wenn man eine asktetische Herangehensweise an Sozial-Netzwerke hat.
Auch heute werden die wichtigsten Geschäfte immer noch in Person gemacht....und nicht bei Facebook.


Mit oder ohne?
Ohne.
Meine "Sozial-Netzwerke" sind verschwiegener und persönlicher als die anderer....und die wollen anfallende Daten eher verschwinden lassen oder wenigstens minimieren.
Wenn mein Handy oder mein Festnetz klingeln, dann weil es wichtig ist.
 

Benutzer162386 

Verbringt hier viel Zeit
Es geht wohl beides, und ich will hier keinesfalls einen Glaubenskrieg vom Zaun brechen. Ich kann nur für mich selbst sprechen und lebe ohne Whatsapp und Facebook hervorragend. Skype habe ich im Rahmen einer Fernbeziehung mal genutzt und fand es hierfür eine feine Sache. Ein Smartphone habe ich nur deswegen, weil es ein "normales" Handy nicht mehr gab. Dieses Smartphone ist 4 Jahre alt, man kann damit telefonieren, der Wecker funktioniert, SMS klappt, und selten benutze ich es, um unterwegs mal im Internet etwas nachzuschauen. Es sind keine Apps installiert, und ich weiß auch gar nicht, wie das geht. Und das beste dabei ist: ich vermisse ohne all dies - gar nichts!

Wer mich erreichen will und von wem ich a.) prinzipiell und b.) zu genau diesem Zeitpunkt auch erreicht werden möchte - der erreicht mich auch.

Schließen möchte ich mit einem Zitat (angeblich Brecht, aber ohne Gewähr):
"Nur Dienstboten müssen immer erreichbar sein"
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich nutze täglich FB und Instagram und Dienste wie WhatsApp, werfe gelegentlich einen Blick bei Twitter oder Tublr rein. Und hier auf PL hänge ich ja nun auch wieder rum :zwinker:.
Verzichten möchte ich darauf nicht.
Ob ich es könnte? Ja, habe ich auch phasenweise, aber es ist unterm Strich für mich ein überflüssiger Verzicht.

Schattenseiten sehe ich für mich keine. Beim Essen liegt kein Handy auf dem Tisch und sozialer "Live-Kontakt" findet nach wie vor sehr regelmäßig statt - ohne dabei das Handy ständig in der Hand zu haben.

Unsere Tochter, etwa 1,5 Jahre alt, kennt unsere Handys und schaut auch schon mal interessiert hin oder schnappt sie sich, wenn sie irgendwo rumliegen, aber sie giert nicht danach und gibt das Handy nach einer kurzen Weile auch wieder von sich aus zurück. Ich glaube daher, dass wir im Umgang mit unseren Geräten nicht allzu viel falsch machen und sehe deshalb keinen Grund, irgendwas daran zu ändern.
 

Benutzer81418 

Benutzer gesperrt
Jetzt meine Frage.... "kann" man wirklich ohne die ganzen Medien "überleben"?
Schön wärs! Aber das hängt leider nicht allein von ihm ab. Wenn ich real mit realen Menschen rede: wer kann sich dann dazwischenschalten und dafür Geld nehmen? Verbieten wird man das Real Life wohl kaum, das wird auch nicht nötig sein; man muss es nur gehörig erschweren. Dioe Zeit ist nicht mehr fern, in der der genannte Herr keine Bahnfahrkarte mehr bekommt und in keinem Warenhaus mehr einkaufen kann, weil er nicht entsprechend ausgestattet ist. Straßenschilder und Wegweiser werden aus Datenschutzgründen verschwinden, drum wird er sich ohne GPS auch unterwegs nicht mehr zurechtfinden. :zwinker:

Ich habe am Schluss der Gymnasialzeit noch erlebt, dass einzelne Lehrkräfte mit unserer Klasse wichtige Dinge über Social Media kommuniziert haben. Die Teilnahme wurde offenbar vorausgesetzt...
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Ich nutze täglich mehrfach Facebook und WhatsApp (und PL). Facebook aber weniger zum chatten, finde es ziemlich nervig irgendwie. In erster Linie nutze ich es, um mich über Nachrichten zu informieren und hab dafür mehrere Seiten geliked, und um zu schauen, was Freunde so machen. Die ein oder andere Seite ist aus Unterhaltungsgründen geliked. Ich bin zudem Mitglied in einigen Gruppen mit Themen, die mich interessieren (Hobby, berufliches Interesse, Gruppen aus meinem Wohnort), dort aber eher passiv. Bin mit vollem Namen auf Facebook unterwegs und mag es irgendwie nicht, dass jeder lesen kann, was ich schreibe (die Gruppen sind riesig).

WhatsApp nutze mehrfach täglich, finde besonders die Gruppenchats sehr nützlich, weil theoretisch jeder zur gleichen Zeit den gleichen Wissensstand hat - besonders bei WA-Gruppen, die gegründet werden, um Aufgaben und Gruppenarbeiten für die Ausbildung gemeinsam zu erledigen bzw. das Absprechen zwischendurch usw.
Lieblingsgruppe ist aber die mit meiner engsten Familie. Wir tauschen uns da täglich aus.

Mit Instagramm kann ich bisher noch nicht viel anfangen, hab es aber, da einige Infos von “Ausübern“ meines Hobbys mittlerweile zuerst dort erscheinen (und ich neugierig bin, was Freunde dort posten).

Twitter hatte ich vor Jahren, als es neu war, genutzt mit Account, aber das Interesse recht schnell verloren. Mittlerweile überlege ich wieder, es aktiv zu nutzen, da es in punkto News und plötzlicher Ereignisse mittlerweile eine spannende Sache ist, wie ich finde.

Ich bin mir trotzdem sicher, dass ich auch ohne Social Media gut leben könnte. Aber ich finde es mit einfach wesentlich praktischer und angenehmer :smile:


Off-Topic:
Gerade in solchen WhatsApp-Gruppen, wo das Handy dann ständig piept oder vibriert,

da ich es grausam finde, wenn das Handy alle 2min einen Benachrichtigungston von sich gibt, weil wieder irgendjemand in irgendeiner Gruppe seine neuesten Urlaub-/Kinder-/Was-auch-immer-Bilder rumschicken muss.
Gruppen (und Einzel-Kontakte) kann man einfach stumm schalten, dann nervt es nicht mehr akustisch. Mach ich mit nahezu jeder Gruppe :smile:

 
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