"Offene" Füße und Hände - Ideen?

Benutzer6068 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,

meine Freundin hat seit nun mehr 6 Jahren Probleme mit ihren Hand- und Fußsohlen.

Undzwar, ich kann es schlecht beschreiben, "schält" sich die Haut. So, als würden sich ständig Hautfetzen lösen (etwa so, als würde man sich Hornhaut abziehen) und die Haut (je nachdem) wieder heilen.

Seit ich Sie kenne, mit unter wohl wegen Schmetterlingen im Bauch, ist es an einer Hand sehr viel besser geworden - keine Hautfetzen, frische, verheilte Haut. Die andere ist ebenfalls besser geworden, aber nicht so sonderlich.

An den Füßen (einer ist wieder stärker betroffen) ist es weitaus schlimmer - hier gibts teilweise offene Stellen, weil die dünne Haut gerissen ist.

Ich habe neulich versucht, sie zum Arzt zu bewegen - da hat sie mir dann erklärt, dass sie das nun schon länger durch hat. Sie war mehrere Jahre von Arzt A nach B gelaufen, hat alle möglichen Cremes, Antidepressiva, Naturheilmittelchen, ... durch, und "lebt halt jetzt damit", dass ihr niemand helfen konnte. Entsprechend niedergeschlagen wäre ich nach sovielen Jahren und Arztbesuchen sicher auch...

Leider find ich's weder sonderlich gesund, mit offenen Stellen an den Füßen rumzulaufen, und ich glaube, es belastet sie auch im Alltag stark (Hände verdecken, Reaktion von Kunden auf der Arbeit, ...).

Nun dachte ich, ich frage hier mal ein wenig rum, vielleicht hatte jemand ja etwas ähnliches und kann zumindest ein paar Hinweise geben, mit denen man zum Arzt dackeln könnte.

Das Problem ist wohl teilweise psychischer Natur - seit wir uns kennen und täglichen Kontakt (und dadurch auch reduzierten Einschlaf-Stress) haben, ist es besser. Auch meinte Sie, wenn Sie Urlaub hat, verheilt es schneller / besser, verschwindet jedoch nie.

Sie erwähnte in Verbindung mit dem Freund ihrer Schwester im Gespräch (er hat wohl etwas "ähnliches" was sich jedoch mehr in Taubheit äußerst. Es fiel Polyneuroparthie.), dass sie sehr sehr selten ein Kribbeln in den Fingerspitzen (aber nicht im Daumen) vernimmt.

Wir waren nun ca. 1 Woche im Urlaub, und wirklich besser ist es nicht geworden. Ich vermute, dass es sicherlich eine mentale Komponente gibt, aber nicht ausschließlich - den eine wirkliche Besserung ist da halt auch nicht nach stressfreien, glücklichen Tagen zu sehen.

Habt ihr einen Rat oder Hinweis?
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Heilpraktiker suchen und sich mal informieren, ob eine Ernährungsumstellung helfen würde (k.A. evtl. beim Ernährungsberater oder so...)
 

Benutzer105866 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich hab das auch, also nicht all zu große panik

ich habe aber teils auch Fußpilzerkrankungen.. aber bei mir wurde beides durch cremes besser
mein Dad hat es auch an den Händen, nur extremer (mit viel blut und so) und der nimmt Urea cremes
bei mir hat an den Füßen eine mit 10% geholfen, sonst kann ich nur empfehlen, cremen cremen cremen und nachts baumwollhandschuhe oder socken tragen
auf jeden fall nicht mit meersalz etc versuchen, nichts das austrocknet!
gute besserung
 

Benutzer82687 

Meistens hier zu finden
Hey,

ich weiß leider auch keinen Rat. Aber evtl. bekommst du in einem Forum speziell für Hautkrankheiten mehr Antworten. Ich hab selbst Neurodermitis und hab dort immer mal mitgelesen. Manche Sachen haben ganz gut geholfen, andere wieder weniger. Aber bei solchen Hautgeschichten ist es ja immer sehr individuell. Hatte letztes Jahr eine handflächengroße Stelle am Bauch, die immer wieder aufging und man die Haut abschälen konnte. Lichtbestrahlung und eine Kortisonsalbe haben bei mir ganz gut geholfen.

Ich hoffe ihr findet was, das ihr hilft, ich kann leider nur zu gut nachvollziehen wie sie sich fühlen muss..
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
Eine Ex von mir hatte das Problem auch mal. Bei ihr lag es an Lactose-Intoleranz. Die hatte sie nicht immer, es kam irgendwie fast von heut auf morgen .. hat deine Freundin sich darauf schon mal untersuchen lassen?
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
hatte ich auch als junge frau - fusssohlen waren ganz schlimm betroffen.

mir hat gut geholfen:

tägliche fußbäder mit meersalz (drogerie)
abwechselnd danach mit olivenöl und niveacreme (die aus der dose) fett einölen bzw. cremen.
dann baumwollsocken tragen bis alles eingezogen ist.

wenn man zeit hat kann man das abends und morgens tun.
 
2 Woche(n) später

Benutzer105247 

Meistens hier zu finden
Ich weiß, das Problem ist jetzt schon gut 10 Tage her, aber da ich exakt das gleiche Phänomen in meiner Kindheit hatte würde ich dir gerne einen Ratschlag geben:

Geht zu einem guten Heilpraktiker.
Kortisonsalben und all die Cremchen und Mittelchen die Dermatologen und andere Schulmediziner verschreiben helfen meist überhaupt nicht, da sie nicht die Ursache sondern nur die Sympthome versuchen zu bekämpfen (und das ist, wie hoffentlich jeder weiß, ziemlicher nonsens).

Bei mir war die Erkrankung psychischer Natur, gekoppelt mit einer nicht erkannten intoleranz gegenüber allen tierischen Produkten, vor allem gegenüber pasteurisierter Kuhmilch, mit der man damals alle Babys regelrecht abgefüllt hat (Anmerkung: Ein Kalb stirbt nach einer gewissen Zeit, würde mann die Kuhmama-Milch vor dem verzehr immer abkochen und keimfrei machen :zwinker: )
Vom Kinderarzt bin ich damals als Risikoasthmapartientin abgestempelt worden, in 2-3 Jahren würde ich vermutlich Asthma bekommen, dagegen könne man nichts machen, meine Eltern sollten sich schon mal darauf vorbereiten und mich ans Kortisonspray gewöhnen.

Gott sei Dank waren meine Eltern schlaue Menschen und haben nicht auf ihn gehört.
Das erste was ich von meiner Heilpraktikerin bekomen habe war ein veganer Ernährungsplan. Innerhalb eines Jahres war ich von all meinen Beschwerden volkommen geheilt. (In meiner Grundschulklasse hatte (ungelogen!) fast die halbe Klasse Asthma, viele mussten entweder sprühen oder hatten immer leckeren Hustensaft dabei und waren mindestens 3-4 mal im Jahr krank)
Meine wunden Hände und Füße resultierten auch aus einer großen Unsicherheit heraus.
Damals trennten sich meine Eltern, mein Vater zog aus, meine Schwester folgte ihm weil sie das alles nicht ertrug.
Meine Mutter war mit Mir, mit ihrem Job und dem bevorstehenden Verkauf unseres Hauses (es war ihr Lebenstraum) volkommen überfordert und kam beinahe mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus.
Für mich war einfach keine Zeit, wenn meine Mutter abends nicht um punkt halb 7 zu Hause war bekam ich große Angst das sie nicht mehr nach Hause kommt und mich auch alleine lässt.
Ich hab mich aber aus Scham nicht getraut irgendwas zu sagen. Die Dinge die ich nicht sagen konnte fanden sich dann an meinen Händen und Füßen wieder.

Es ist bewiesen das die Seele IMMER zu mindestens 50% an JEDER Erkrankung beteiligt ist.
Leider weigern sich ganz viele Mediziner immer noch diese Tatsache anzuerkennen (logisch, kann man ja kein Geld mit machen ... ) und verschreiben weiter schön Medikamente die nichts bringen.

Gut, was will ich jetzt damit sagen?

Gebt nicht auf.
Die Erkrankung deiner Freundin ist nicht "ein bisschen psychischer Natur" sondern sie ist vielleicht volkommen psychischer Natur.
Vielleicht brodeln in deiner Partnerin unverarbeitete traumatische Erlebnisse die sie bis heute nicht verarbeitet oder gar volkommen verdrängt hat.
Vielleicht hat sie dazu wie ich ebenfalls eine Nahrungsmittel oder eine andere Unverträglichkeit eines Stoffes mit dem sie täglich in Berühung komt (saure Hautpflegemittel z.B.).

Verlasst euch nicht komplett darauf was Schulmediziner sagen, forscht und belest euch selbst!
 
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