Obrigkeiten....

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sehe ich genauso, wie du, nur dein Schluss ist so ne Sache. Ich weis nicht ob es wirklich so viel besser ist in anderen Staaten. :zwinker: Darum sag ich lieber, da wo sich ein Job ergibt und mir die Örtlichkeit, etc. gefällt werde ich mich hinbegeben und das gilt über Landesgrenzen hinaus... Ich mag nicht so definitiv zu sagen es ist überall besser als in Deutschland, wie du das mit der Äußerung "Diesen Staat schnellstmöglich verlassen." machst, das stimmt nämlich gar nicht...
Ich sage nicht, dass es wirklich überall besser ist.
Es gibt gewisse Länder (allen Voran USA und Großbritannien), in die mich keine 10 Pferde bringe würden. (USA schon wegen den Einreisebestimmungen und GB wegen der allgegenwärtigen Videoüberwachung).

Bis jetzt hören sich für mich vor allem die Zustände in den nordischen Ländern (Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland) sehr vielversprechend an.
Schon allein das in diesen Ländern (außer in Dänemark) übliche "Jedermannsrecht" finde ich äußerst interessant.
Ob es dort aber wirklich so gut ist, wird sich hoffentlich im Laufe eines Auslandssemesters rausstellen...
 

Benutzer71062 

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Wenn der TS alles so zum Kotzen findet, kann er ja auswandern.

Ich gebe ihm ja Recht. Es gibt nunmal gewisse Missstände die auch ich nicht gut finde. Z.B. Fahrradfahrer, die Nachts ohne Licht, womöglich noch auf dem Gehweg fahren, Pupis (Pupertärlinge), die sich selbstgedrehte Gewaltvideos per Handy auf dem Schulhof zeigen, Kaugummikauende und das dann überall hinspukende Leute, etc. Jeder hat so seine private Hitliste.

In einem Volk mit über 80 Mil. Einwohner gibt dann auch jede Menge Meinungen, die man selber nicht teilt. In einer Demokratie sollte der Mehrheitswille entscheiden. TS kann gern politisch tätig werden und versuchen, für seine Ansichten eine Mehrheit zu bekommen. Er wird dann feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Man kotzt eben leichter, als etwas zu verändern. Zumal bei jeder Veränderung mindestens ein anderer kotzt.

Ich halte Deutschland für eines der liberalsten Länder. In der Zeit der Weimarer Republik war Deutschland in gewissen Bereichen noch freier - was letztlich zur Machtergreifung der Nazis geführt hat. Heute gibt es dagegen Regeln, die soetwas verhindern sollen. Jeder gibt einen Teil seiner persönlichen Freiheit auf, damit er den Rest behalten kann. Es wird abgewogen zwischen dem Wohl eines Einzelnen und dem Wohl Aller. Das kann auch dazu führen, dass Raucher jetzt vor der Tür rauchen müssen, weil die "Obrigkeit" erkannt hat, dass die Nichtraucher zu schützen sind.

Wie gesagt, es gibt vieles, was man ändern müsste. Aber bitte zuert bei sich selbst anfangen und dann bei anderen.
 

Benutzer80839 

Benutzer gesperrt
Ich kann mich eigentlich sehr gut in den TS hineinversetzen.

1. Killerspieldebatte: Da muss ich dir absolut recht geben, Computerspieler werden vorverurteilt. Wenn ich einen Shooter spiele, dann bin ich laut Meinung von Herrn Beckstein bereits auf einer Stufe mit einem Kinderschänder. Zum Medienverbot an der Schule...das kann ich eher nachvollziehen, weil dort mitunter geklaut wird und am Ende ist dann der Ärger groß, wenn der nagelneue Ipod weg ist. Im Unterricht muss das Zeug eh ausgeschaltet sein.

2. Behörden: Ich bin einmal in einer 50er Zone mit 60 geblitzt wurden, absolut unnötig vom Ordnungsamt sich dahinzustellen... kam aber kein Bescheid an, von daher egal! Ansonsten ist es vor Schulen natürlich auch aus erzieherischen Gründen gut zu kontrollieren, wenn die das allerdings immer wieder machen, nur um unbedeutende Mängel festzustellen und Kohle zu kassieren, finde ichs auch scheiße und würd mich drüber aufregen.

3. Vorratsdatenspeicherung: 100%ige Zustimmung. Das ganze mit Terrorbekämpfung zu rechtfertigen ist genauso lächerlich wie die Killerspieldebatte. Über Sätze wie: "klar, privatsphäre und bla... aber: wenn man nichts zu verbergen hat? freiheit gab es auch vorher nicht!" kann ich nur lachen. Wenn man nichts zu verbergen hat...ja man gibt übers Internet eine so große Vielzahl an Informationen preis, das glaubt man garnicht. Wer sagt mir das die Daten sicher sind, wer sagt mir, dass sie nicht ihren Weg sonstwohin finden?
Und die Zukunft in Sachen Politik ist auch so eine Sache. Heutzutage wäre der Aufbau eines Überwachungsstaates, dank guter Vorarbeit der jetzigen Regierung, viel leichter und effektiver als noch zu DDR Zeiten.

4. Politik: Bei mir ist es mittlerweile auch so, es gibt keine Partei, mit der ich mich arrangieren möchte..., die ich wählen würde. Werde wohl vorerst nicht mehr wählen gehen, obwohl ich bisher immer war...

5. Das mit den Ausländern ist eh so eine Sache, im Großen und Ganzen hast du recht.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
In einem Volk mit über 80 Mil. Einwohner gibt dann auch jede Menge Meinungen, die man selber nicht teilt. In einer Demokratie sollte der Mehrheitswille entscheiden. TS kann gern politisch tätig werden und versuchen, für seine Ansichten eine Mehrheit zu bekommen. Er wird dann feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Man kotzt eben leichter, als etwas zu verändern. Zumal bei jeder Veränderung mindestens ein anderer kotzt.
Natürlich soll die Mehrheit entscheiden.
Wenn die Bevölkerung aber bewusst schlecht oder einseitig informiert und mit Totschlagargumenten bombardiert wird, ist eine objektive Meinungsbildung oft nicht möglich.
Ich halte Deutschland für eines der liberalsten Länder. In der Zeit der Weimarer Republik war Deutschland in gewissen Bereichen noch freier - was letztlich zur Machtergreifung der Nazis geführt hat. Heute gibt es dagegen Regeln, die soetwas verhindern sollen. Jeder gibt einen Teil seiner persönlichen Freiheit auf, damit er den Rest behalten kann. Es wird abgewogen zwischen dem Wohl eines Einzelnen und dem Wohl Aller.
Ich denke, dass gerade Freiheit das einzige wirksame Mittel gegen eine Machtergreifung einer extremen Partei oder anderen vergleichbaren Dingen ist.
Ich halte es für ein absolutes Unding, persönliche Freiheiten für zusätzliche "Sicherheit" aufzugeben (s. Signatur). Ich wage es sogar, zu behaupten, dass eine Aufgabe persönlicher Freiheit langfristig auch der Sicherheit schadet.
Meiner Meinung nach gibt es nur ein Ding, das die eigene Freiheit begrenzen darf: Die Freiheit der Anderen! - Jeder darf seine persönliche Freiheit nur so weit ausleben, dass er die Freiheit von anderen Leuten nicht missachtet.

Ich denke, dass sich die intellektuelle Führug der Terrororganisationen gerade heimlich ins Fäustchen lacht, wenn mal wieder irgendwo die Freiheit der Bevölkerung eingeschränkt wird, um die Terrorbekämpfung zu verbessern.
Gerade das ist meiner Meinung nach das Ziel des Terrorismus und die meisten Regierungen spielen da einfach mit und machen genau das, was die "Führer" der Terroristen wollen.
 

Benutzer71062 

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@ banane

Wer entscheidet denn, was die richtigen Informationen sind. Selbst wenn es nur richtige Informationen gibt, werden sie immer noch von Menschen unterschiedlich ausgelegt. Das kann man schon in einer Zweierbeziehung beobachten. Beide haben die gleiche Information, die unterschiedliche Bewertung dieser Information führt aber zu streit. Bsp. Rauchverbot = Nichtraucher dafür, Raucher dagegen. (gibt aber sogar genau ungekehrte Konstellationen). Eine objektive Meinungsbildung gibt es nie. Genausowenig wie eine objektive Berichterstattung. Mit der Auswahl des Themas, der Haedline oder des Fotos fließen schon die subjektiven Einstellungen des Verfassers in die Berichtserstattung.
In einem freien Land wie der Bundesrepublik kann aber jeder seine Meinung sagen. Selbst Karrikaturen über religiöse Themen machen.
Todschlagsargumente kommen da eher aus einer anderen Richtung.
Man sollte also mal die "Kirche im Dorf lassen"

Eine absolute Freiheit wäre für mich Anarchie, da jeder machen kann was er will, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen. Eine absolute Freiheit verhindert nicht eine Diktatur, sondern ermöglicht sie erst. Leute, die sich die Freiheit herausnehmen, andere zu unterdrücken werden in der Freiheit nämlich nicht in ihre Grenzen verwiesen. Freiheit muss geschützt werden. Das geht nur mit Gesetzen, die die Freiheit etwas gegen die Allgemeinheit zu tun, einschränkt.

Geschichtlich lässt es sich nachweisen, dass gerade die Freiheit der Weimarer Republik die Diktatur der Nazis ermöglich hat.
Heute haben wir in Deutschland eine Gewaltenteilung und als sogenannte 4. Gewalt die freie Presse. Das sind Instrumente, um eine Diktatur zu verhindern.

Unser Staat hat die Aufgabe, seine Bürger zu schützen. Die Maßnahmen, die er dafür ergreift, werden zigfach von Fachleuten der unterschiedlichsten Ausprägung diskutiert und kontrolliert. Deshalb tut sich Deutschland auch so schwer mit seinem Einsatz in Afganistan.

Ich persönlich bin eher dazu bereit, meinen PC durchsuchen zu lassen, als dass ich das Risiko eingehe, dass meine Kinder an der Bahnstation durch einen Terroranschlag in Fetzen gerissen werden.

Unüberlegte Äußerungen auf Stammtisch-Niveau bringen mich dabei schon ein wenig aus der Fassung
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
@ banane
Wer entscheidet denn, was die richtigen Informationen sind. Selbst wenn es nur richtige Informationen gibt, werden sie immer noch von Menschen unterschiedlich ausgelegt. Das kann man schon in einer Zweierbeziehung beobachten. Beide haben die gleiche Information, die unterschiedliche Bewertung dieser Information führt aber zu streit. Bsp. Rauchverbot = Nichtraucher dafür, Raucher dagegen. (gibt aber sogar genau ungekehrte Konstellationen). Eine objektive Meinungsbildung gibt es nie. Genausowenig wie eine objektive Berichterstattung. Mit der Auswahl des Themas, der Haedline oder des Fotos fließen schon die subjektiven Einstellungen des Verfassers in die Berichtserstattung.
Wo habe ich bitte gesagt, dass es die richtige Information oder die richtige Meinun gibt?!? - Ich finde, dass die Medien aber eher einseitig berichten und die Regierung Pläne für Gesetze, bzw. Gesetzesänderungen oft erst kurz vor der Abstimmung in die Öffentlichkeit bringt, obwohl schon lange an diesen Dingen gearbeitet wird.
In einem freien Land wie der Bundesrepublik kann aber jeder seine Meinung sagen. Selbst Karrikaturen über religiöse Themen machen.
Todschlagsargumente kommen da eher aus einer anderen Richtung.
Man sollte also mal die "Kirche im Dorf lassen"
Ohne das Recht auf freie Meinungsäußerung (inkl. religionskritischer Karikaturen, die meiner Meinung nach genau so selbstverständlich sein sollten, wie politische Karrikaturen) ist auch einer der wichtigsten Grundpfeiler einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft!- Ohne so etwas kämen wir sehr schnell in den "Genuss" eines autoritären Staates, bzw. wir würden schon alleine wegen diesem fehlenden Recht in einem solchen leben.

Todschlagargumente sind für mich z.B.:
Verweis auf die Terrorgefahr - damit lassen sich alle möglichen absurden Grundrechtsbeschränkungen "rechtfertigen"
Verweis auf die Nazi-Zeit - damit drängt man problemlos auch Ideen, die überhaupt nichts mit einer "rechten" politischen Einstellung zu tun haben, problemlos in die "braune" Ecke. Meister in der Anwendung dieses "Arguments" ist meiner Meinung nach der Zentralrat der Juden (ich denke hier z.B. an den Landespresseball ohne Tanz in Baden-Württemberg :angryfire)
Eine absolute Freiheit wäre für mich Anarchie, da jeder machen kann was er will, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen. Eine absolute Freiheit verhindert nicht eine Diktatur, sondern ermöglicht sie erst. Leute, die sich die Freiheit herausnehmen, andere zu unterdrücken werden in der Freiheit nämlich nicht in ihre Grenzen verwiesen. Freiheit muss geschützt werden. Das geht nur mit Gesetzen, die die Freiheit etwas gegen die Allgemeinheit zu tun, einschränkt.
Ich habe in meinem vorherigen Post folgendes geschrieben:
"Jeder darf seine persönliche Freiheit nur so weit ausleben, dass er die Freiheit von anderen Leuten nicht missachtet."
Damit ist eine Anarchie und eine Diktatur schon mal ausgeschlossen.
ich sage es aber noch einmal:
Die Freiheit der einzelnen Person darf nur so weit gehen, dass sie nicht die Freiheit einer oder mehrerer anderen/r Persone(n) einschräkt.
Geschichtlich lässt es sich nachweisen, dass gerade die Freiheit der Weimarer Republik die Diktatur der Nazis ermöglich hat.
Warum behauptest du es dann?
Heute haben wir in Deutschland eine Gewaltenteilung und als sogenannte 4. Gewalt die freie Presse. Das sind Instrumente, um eine Diktatur zu verhindern.
Da stimme ich dir 100%ig zu.
Allerdings wird gerade durch die Vorratsdatenspeicherung die Pressefreiheit immens eingeschränkt! - So etwas darf einfach nicht sein!
(Ich denke hier z.B. an das Beispiel Belgien, wo die Presse seit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung keine Informanten mehr aus den Kreisen der Vlaams Belang bekommt, da die Informanten Angst haben, durch die gespeicherten Verbindungsdaten entdeckt zu werden)
Unser Staat hat die Aufgabe, seine Bürger zu schützen. Die Maßnahmen, die er dafür ergreift, werden zigfach von Fachleuten der unterschiedlichsten Ausprägung diskutiert und kontrolliert. Deshalb tut sich Deutschland auch so schwer mit seinem Einsatz in Afganistan.
Auch hier kann ich dir durchaus zustimmen.
Ich persönlich bin eher dazu bereit, meinen PC durchsuchen zu lassen, als dass ich das Risiko eingehe, dass meine Kinder an der Bahnstation durch einen Terroranschlag in Fetzen gerissen werden.
Meinst du wirklich, dass solche dinge, wie Vorratsdatenspeicherung oder Online-Durchsuchung wirklich Terroranschläge verhindern können?!?
Jeder kann diese Kontrollmechanismen mit einfachen Mitteln umgehen (z.B. bei der Vorratsdatenspeicherung der Einsatz von TOR oder JAP).
Die "Terroristen", die so blöd sind, diese Dinge nicht zu beachten sind auch keine wirkliche Gefahr, da sie auch schon mit den bestehenden Möglichkeiten locker gefasst werden können.
Mit der Vorratsdatenspeicherung und der Online-Durchsuchung erwischt man höchstens kleine Fische, die ein paar illegale MP3s runtergeladen haben, o.ä.

P.S. Das Scheinargument "Ich habe nichts zu verbergen", das du hier indirekt anbringst, zähle ich auch zu diesen Todschlagargumenten.
Unüberlegte Äußerungen auf Stammtisch-Niveau bringen mich dabei schon ein wenig aus der Fassung
Diesen persönlichen Angriff lasse ich einfach mal unkommentiert. Ich möchte hier sachlich diskutieren und die Diskussion nicht auf einer solchen Ebene weiterführen.
 

Benutzer34471 

Verbringt hier viel Zeit
Zu ein paar Themen muss ich auch mal meinen Senf dazugeben:

1) Nennt mich altmodidsch oder spießig, aber ich finde man braucht in der Schule keine Handy o.ä., man soll dort ja schließlich lernen. Manch einem täte es gut, sich mehr auf die Bildung zu konzentrieren.

3) Ich finde auch, daß viele an das Thema viel zu blauäugig herangehen, 'ich hab ja nichts zu verbergen'. Ich denke diese Leute haben einfach keinen Überblick darüber was die moderne Technik möglich macht, insbesondere in Verbindung mit schlechten Absichten der Nutzer/Überwacher.

Irgendwann wird jeder Furz aufgezeichnet und jedes in der Nase popeln, und irgendwann wird das dann mit Bussgeldern belegt und natürlich automatisch vom Konto abgebucht, und irgendwann musst du Strafe zahlen für Fürze die du nicht gelassen hast, weil die Daten zwecks Einnahmenvermehrung manipuliert worden sind. Mal so als plakative Veranschaulichung:zwinker:.

5) Keine Ahnung wie streng unsere derzeitigen Einbürgerungstest sind, aber Fakt ist, daß ja schon längst viele hier im Land sind, die unsere Kultur und Ordnung nicht achten, uns, die Gastgeber, belächeln oder gar verachten. Sie wollen zwar von den Annehmlichkeiten, die unser Land bietet (Sicherheit, soziales Netz usw.) profitieren, sich selbst dafür aber nicht anpassen, nach dem Motto 'wasch mich, aber mach mich nicht nass'.

Ich finde das darf nicht sein, daß diese Gruppe, auch wenn sie in der Minderheit ist (denn in der Demokratie reichen schon Minderheiten aus um Schaden anzurichten), soziale Unruhe stiftet und uns gleichzeitig ausbeutet. Sicher, manche Deutsche machen das genauso, die sollte man vielleicht auch ausweisen, nur wohin?

Ein geniales Beispiel kam letztens in einem Fernseh-Magazin: Ein Hartz IV beziehender Mitbürger mit Frau, Kind, dickem Mercedes und Migrationshintergrund fährt einen Renter auf der Strasse an, verletzt ihn dabei letztendlich tödlich und begeht Fahrerflucht.
Das ist an sich schon haarsträubend und schlimm genug, hinzu kommt aber noch, dass dieser Täter bereits in der Vergangenheit wiederholt straffällig geworden war und schließlich des Landes verwiesen wurde 'weil er gezeigt hat, daß er nicht gewillt ist, sich der deutschen Gesellschaft einzuordnen'. Dann bekommt aber seine deutsche Frau ein Kind von ihm und er klagt sich wieder zurück um weiterhin zwielichtigen Aktivitäten nachzugehen und gleichzeitig Sozialhilfe zu kassieren.

Da stehen einem doch echt die Haare zu Berge, in welchem anderen Land wäre das wohl sonst noch möglich? Ich glaube die deutschen haben da echt einen Komplex.
 

Benutzer77893 

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5) Keine Ahnung wie streng unsere derzeitigen Einbürgerungstest sind, aber Fakt ist, daß ja schon längst viele hier im Land sind, die unsere Kultur und Ordnung nicht achten, uns, die Gastgeber, belächeln oder gar verachten. Sie wollen zwar von den Annehmlichkeiten, die unser Land bietet (Sicherheit, soziales Netz usw.) profitieren, sich selbst dafür aber nicht anpassen, nach dem Motto 'wasch mich, aber mach mich nicht nass'.

Ich finde das darf nicht sein, daß diese Gruppe, auch wenn sie in der Minderheit ist (denn in der Demokratie reichen schon Minderheiten aus um Schaden anzurichten), soziale Unruhe stiftet und uns gleichzeitig ausbeutet. Sicher, manche Deutsche machen das genauso, die sollte man vielleicht auch ausweisen, nur wohin?

Ein geniales Beispiel kam letztens in einem Fernseh-Magazin: Ein Hartz IV beziehender Mitbürger mit Frau, Kind, dickem Mercedes und Migrationshintergrund fährt einen Renter auf der Strasse an, verletzt ihn dabei letztendlich tödlich und begeht Fahrerflucht.
Das ist an sich schon haarsträubend und schlimm genug, hinzu kommt aber noch, dass dieser Täter bereits in der Vergangenheit wiederholt straffällig geworden war und schließlich des Landes verwiesen wurde 'weil er gezeigt hat, daß er nicht gewillt ist, sich der deutschen Gesellschaft einzuordnen'. Dann bekommt aber seine deutsche Frau ein Kind von ihm und er klagt sich wieder zurück um weiterhin zwielichtigen Aktivitäten nachzugehen und gleichzeitig Sozialhilfe zu kassieren.

Da stehen einem doch echt die Haare zu Berge, in welchem anderen Land wäre das wohl sonst noch möglich? Ich glaube die deutschen haben da echt einen Komplex.

Dazu kann ich dir leider nicht zustimmen, du pickst da Einzelfälle heraus und überträgst das auf alle Ausländer. Den der umgekehrte Fall gibt es leider auch, in denen Ausländer berechtigt Asyl bekamen. Sich hier super angepasst haben, sowohl Kinder Deutsch sprachen und in der Schule gut waren, wie auch die Familie ohne Sozialhilfe und ehrlicher Arbeit angepasst haben und dann abgeschoben werden, weil sich die Politische Situation in ihrem Land gebessert hat. Oder ähnliche Fälle, ist das korrekt? Ich denke nicht...
Und wer hier Läster und sagt die ganzen Asylant und etc. leben nur von Sozialhilfe, die verstehen nicht das Deutschland keine Arbeitserlaubnis erteilt und Ausländer letztendlich zur Sozialhilfe verdonnert!

@all
Das Problem der meisten Leute ist, dass sie nur ein Symptom sehen, aber sich nicht die Mühe machen die Ursache dafür herauszufinden.

Das gilt auch für das Symptom Terrorgefahr, niemand und nix wird die Gefahr bekämpfen können, denn wir reden hier von Selbstmördern. Das kann man nicht verhindern, solang man nicht jeden Mensch bei allem kontrolliert und somit jeder sein Freiheitsrechte nimmt.

Man mag die Terrorgefahr vielleicht mindern, aber zu welchen Preis und mit welchen Mitteln, Datenspeicherung und Bundestrojaner sind jedenfalls 100% kein richtigen Mittel, denn das bringt wirklich nix. Oder meint ihr, dass der Staat was hin bekommt, was Computerfirmen schon seit Jahrzehnte z.B. gegen illegales Kopieren ihrer Software versuchen? Zu jedem Programm lässt sich auch ein gegen Programm finden bzw. es lassen sich bei allen Dingen immer Lücken finden.
Es bleibt also die Frage wie schwer man es den Leuten macht, aber gerade beim PC etc. ist vieles einfacher als man denkt, wenn man etwas Ahnung hat und die Ahnung haben Terroristen mit Sicherheit!
Da bringt es wirklich viel mehr, wenn man mehr Polizisten einstellt, die genug Mittel bei einem Verdacht schon längst haben...
 

Benutzer79535 

Verbringt hier viel Zeit
1) Nennt mich altmodidsch oder spießig, aber ich finde man braucht in der Schule keine Handy o.ä., man soll dort ja schließlich lernen. Manch einem täte es gut, sich mehr auf die Bildung zu konzentrieren.
Ja, das ist in der Tat recht altmodisch und auch etwas ignorant...
denk doch mal weiter:
Es ist irgendwas, zB Schule eher aus, was nicht geplant war und die Eltern sollen einen abholen, oder man ist nachmittags noch in der Stadt und ruft an wenn man fertig ist (wo vllt schon kein Bus mehr fährt)..... - Nicht alle wohnen bequem in der Stadt drin, es gibt genug die bis zu 20km entfernt wohnen wo vielleicht der Bus nur alle 4 Stunden 1x fährt (live-Beispiel Ich, auch wenn ich mittlerweile selbst Auto fahr)
In solchen Fällen ist ein Telefon einfach total nützlich,
dass du was gegen SMS-schreiben im Unterricht hast ist mir klar, diese Meinung teil ich.
Andre Geräte wie MP3 Player kann man auch gut in Freistunden zwischendrin oder nach der Schule brauchen (man darf sie ja nicht mitnehmen, also hat man sie danach auch nicht)
Ich hoffe du verstehst worauf ich hinauswill. Ist einfach sinnlose Einschränkung der persönlichen Freiheit.

Dazu kann ich dir leider nicht zustimmen, du pickst da Einzelfälle heraus und überträgst das auf alle Ausländer.
Bitte lies dir das nochmal durch:
Ich finde das darf nicht sein, daß diese Gruppe, auch wenn sie in der Minderheit ist [...]
Tut er nicht. Und ich auch nicht. Ich weiß nicht wie ihr alle immer wieder auf diese Zug kommt, dass wir verallgemeinern.
 

Benutzer80370  (38)

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Ohne jetzt auf alles konkret einzugehen kann ich banane0815 eigentlich zu großen Teilen nur beipflichten. Leider.

Was in diesem Land aktuell abgeht ist unfassbar. Die Freiheit und die Bürgerrechte werden unter dem Deckmantel der "Terrorbekämpfung" zu Grabe getragen, jeder Bürger als potentieller Terrorverdächtiger behandelt. Sollte man es tatsächlich wagen sich dagegen aufzulehnen wird man mit dem Argument abgewiesen "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten". Wenn ich diese Stammtischparole ( ich möchte niemanden persönlich angreifen, aber das ist eine Stammtischparole ) schon höre steigt mein Puls auf 180.

Ich habe etwas zu verbergen! Das Gleiche wie jeder andere Mensch auch - meine Privatsphäre. Es geht den Staat überhaupt nichts an mit wem ich im Internet über was kommuniziere und welche Seiten ich besuche.

Und ich rede jetzt nur von der Vorratsdatenspeicherung. Dazu kommt noch die zunehmende Videoüberwachung, biometrische Ausweise, der Missbrauch des Mautsystems zur Erstellung von Bewegungsprofilen. Nicht nur dass solche Maßnahmen mich persönlich in meiner Bewegungs-, Rede- und Meinungsfreiheit einschränken, nein, sie sind auch völlig nutzlos. Der Vorratsdatenspeicherung entzieht man sich durch Dienste wie TOR und/oder dem konsequentem Verschlüsseln sämtlichen Datenverkehrs. Der funkende biometrische Ausweis lässt sich problemlos fälschen und im Extremfall noch von Unbefugten jederzeit auslesen ( RFID sei Dank! ).

[Sarksasmus]
Aber natürlich tragen solche Maßnahmen auch stark zur Sicherheit bei. Bald leben wir dann so sicher wie die Spanier ( Fingerabdrücke im Perso ) und die Engländer ( größte Dichte an Überwachungskameras weltweit ).
[/Sarkasmus]

Ich habe mich damit abgefunden dass ich diese Entwicklung nicht aufhalten kann. Dem Großteil der Bevölkerung ist es entweder egal oder aber sie steht sogar noch hinter solchen Maßnahmen. Initiativen von wirklich massiv Betroffenen der "Überwachungswut", wie z.B. Pfarrern, Ärzten, Journalisten & Co, reichen leider nicht aus um der Masse entgegenzutreten.

Persönlich lebe ich deshalb momentan mit einem "Kompromiss" - meine gesamte Festplatte ist verschlüsselt, im Internet nutze ich sofern ich es für notwendig erachte anonyme E-Mail-Provider über eine nicht oder schwer nachvollziehbare Verbindung.

Nach meinem Studium aber werde ich definitiv auswandern und dieses Land verlassen. Es ist nicht nur die oben dargestellte zunehmende Einschränkung meiner persönlichen Freiheit die dieses Land für mich unattraktiv machen. Es ist eine Summe vieler kleiner Details die im Laufe der Jahre das Fass zum Überlaufen gebracht haben.

@ forumgeist:

1.) Zu meiner Schulzeit mussten Handy, mp3-Player & Co. während des Unterrichts ausgeschaltet werden und das ist auch nachvollziehbar. Alles was darüber hinaus geht würde ich nicht akzeptieren, denn ein "Medienverbot" schränkt mich auch auf dem Weg zur Schule und auf dem Heimweg ein. Die "Killerspieledebatte" fing erst an als ich kurz vorm Abi stand, allerdings wurde diese Diskussion an meiner Schule relativ sachlich geführt. Wobei man dazu sagen muss dass an der Schule viele relativ junge Lehrer waren die zum Teil selbst am PC spielten. Dass die ganze Killerspielehysterie an sich völliger Unfug ist darin stimme ich dir zu. Aber das legt sich wieder. Früher waren die Sündenböcke der Rock'n'Roll, Heavy Metal, Hiphop und Videos. Man braucht eben immer eine Sau die man durchs Dorf treiben kann. Ist ja schön einfach die Symptome zu bekämpfen statt die Ursachen anzugehen :zwinker:

2.) Mir stellt sich die Frage wieso es sich für die Polizei noch immer lohnt zu kontrollieren? Der Spuk wäre doch längst vorbei wenn es nichts mehr zu verdienen gäbe?

5.) Gewöhne dir bitte ab alle Ausländer über einen Kamm zu scheren. Nur weil es ausländische Idioten gibt die sich daneben benehmen bedeutet dass nicht dass wir ein generelles Problem hätten. Der deutlich überwiegende Teil der Ausländer ist meiner Erfahrung nach nämlich sehr wohl gewillt sich zu integrieren. Nur weil die große Satirezeitung äh Tageszeitung mit den vier großen, fetten Buchstaben andauernd wieder die bösen Ausländer auf die Titelseite packt bedeutet das nicht dass dies der Wahrheit entspricht. Ob ein Mensch ein Idiot ist hängt weniger von seiner Herkunft als vielmehr von sozialen Faktoren ab.

MfG
 

Benutzer34471 

Verbringt hier viel Zeit
Ja, das ist in der Tat recht altmodisch und auch etwas ignorant...
denk doch mal weiter:
Es ist irgendwas, zB Schule eher aus, was nicht geplant war und die Eltern sollen einen abholen, oder man ist nachmittags noch in der Stadt und ruft an wenn man fertig ist (wo vllt schon kein Bus mehr fährt)..... - Nicht alle wohnen bequem in der Stadt drin, es gibt genug die bis zu 20km entfernt wohnen wo vielleicht der Bus nur alle 4 Stunden 1x fährt (live-Beispiel Ich, auch wenn ich mittlerweile selbst Auto fahr)

In solchen Fällen ist ein Telefon einfach total nützlich,
dass du was gegen SMS-schreiben im Unterricht hast ist mir klar, diese Meinung teil ich.
Andre Geräte wie MP3 Player kann man auch gut in Freistunden zwischendrin oder nach der Schule brauchen (man darf sie ja nicht mitnehmen, also hat man sie danach auch nicht)
Ich hoffe du verstehst worauf ich hinauswill. Ist einfach sinnlose Einschränkung der persönlichen Freiheit.
Als ich noch zur Schule ging, ging es mir fast genauso, ich wohnte auf dem Dorf und die Busse fuhren immer nur dann, wenn man sie gerade nicht brauchte. Dennoch habe ich überlebt, im Notfall gab es ja auch noch Telefonzellen.
Sicher ist es eine Annehmlichkeit, wenn man in Freistunden 'was zu spielen hat' o.ä. und man kann sich auch fragen, wieso muss man alle beschränken, nur weil einige nicht mit der Freiheit umgehen können. Aber ich finde es ist ein guter Charakterzug sich auch mal beschränken zu können und sich in Disziplin zu üben.

Bitte lies dir das nochmal durch:

Tut er nicht. Und ich auch nicht. Ich weiß nicht wie ihr alle immer wieder auf diese Zug kommt, dass wir verallgemeinern.

DITO, wo haben wir bitte alle über einen Kamm geschert? Wir reden nur von denen, die auffällig werden und das gilt im Prinzip für alle Gruppen.

mdotm schrieb:
Ob ein Mensch ein Idiot ist hängt weniger von seiner Herkunft als vielmehr von sozialen Faktoren ab.

Man sollte aber beachten, daß gerade in anderen Kulturen auch oft andere soziale Verhaltensweisen üblich sind, so z.B. Gewalt an Kindern. Und diese Gewalt geben die Kinder dann später nicht selten an andere weiter. Von daher spielt die Herkunft schon eine Rolle.
 

Benutzer80370  (38)

Verbringt hier viel Zeit
Man sollte aber beachten, daß gerade in anderen Kulturen auch oft andere soziale Verhaltensweisen üblich sind, so z.B. Gewalt an Kindern. Und diese Gewalt geben die Kinder dann später nicht selten an andere weiter. Von daher spielt die Herkunft schon eine Rolle.

In welchen Kulturen gehört es denn zum guten Ton, Gewalt an den Kindern auszuüben? Wer Gewalt als letztes Mittel zur Lösung eines Konflikts ansieht ist eine ganz erbärmliche Person, egal woher er kommt. Genauso wie diejenigen, die fadenscheinige religiöse Gründe vorschieben um Frauen zu unterdrücken etc.

Das ist doch unabhängig von Religion oder Herkunft.

Der prozentual hohe Anteil an kriminellen Ausländern in der Statistik hängt doch nicht mit deren Herkunftsland, sondern mit deren sozialen Status in unserer Gesellschaft zusammen.

Und da ist es leider so dass viele Ausländer der "Unterschicht" ( ich benutze dieses Wort nicht gern, aber so weiß wohl jeder was ich meine ) angehören - einfachste, schlecht entlohnte Arbeiten. Damit einhergehend werden die Kinder oft aus finanziellen Gründen auf die Hauptschule geschickt, in der ihnen oft genug schnell klar gemacht wird dass sie später genauso "enden" werden wie ihre Eltern. Klar dass da die Frustration steigt bei der Perspektivlosigkeit. Und die entlädt sich dann irgendwann. In dieser Konstellation könnte man aber den Ausländer auch durch einen Deutschen ersetzen - der Effekt bliebe der gleiche. Nicht die Hautfarbe oder Herkunft nach Land entscheidet.

Das ist mein Problem wenn ich Beiträge lese in denen explizit gewalttätige Ausländer erwähnt werden die angeblich keine Strafe zu befürchten hätten. Damit macht man es sich nämlich sehr, sehr einfach und schürt noch dazu Vorurteile.

MfG
 

Benutzer79535 

Verbringt hier viel Zeit
... die fadenscheinige religiöse Gründe vorschieben um Frauen zu unterdrücken etc.

Das ist doch unabhängig von Religion oder Herkunft.
Hier widersprichst du dir selbst.
Es ist eben sehr wohl Religionsabhängig.
In den östlichen Ländern ist es Gang und Gäbe, dass die Frau eine untergeordnete Rolle spielt, und es das RECHT des Mannes ist, so mit ihr umzuspringen.

Einfach nur ein von vielen Beispielen: Kind sieht von klein auf mit an wie der Mann seine Frau schlägt (die sich aus Angst vor gewissen Geschichten wie "Ehrenmord" nicht traut was dagegen zu tun) und schlägt später dann auch seine Freundin (die dann hoffentlich schon was unternimmt, aber geschehn ist geschehn!).

Das ist mein Problem wenn ich Beiträge lese in denen explizit gewalttätige Ausländer erwähnt werden die angeblich keine Strafe zu befürchten hätten. Damit macht man es sich nämlich sehr, sehr einfach und schürt noch dazu Vorurteile.
Keine Strafe ist falsch.
Viel zu milde Strafe ist richtig!
Vor allem eines wurmt mich gewaltig: Wiederholungstäter.
Sie werden immer wieder eingesperrt, machen jedes Mal wieder weiter wie gewohnt...warum verweist man sie nicht endlich des Landes?
Was soll ich mit einem Menschen in DE, der immer wieder Grundlos Leute auf der Straße verprügelt, im Gefängnis absitzt und es dann je-des-mal wieder tut? Wieso dürfen solche Leute im Land bleiben und andere die sich perfekt Verhalten und versuchen sich zu integrieren werden ausgewiesen? (zB der eine Fall mit dem Afghanen hier im Forum)

Das ist doch Bullshit.
 

Benutzer80370  (38)

Verbringt hier viel Zeit
Hier widersprichst du dir selbst.
Es ist eben sehr wohl Religionsabhängig.
In den östlichen Ländern ist es Gang und Gäbe, dass die Frau eine untergeordnete Rolle spielt, und es das RECHT des Mannes ist, so mit ihr umzuspringen.

Wieso widerspreche ich mir da? Diese Leute nutzen die Religion als Vorwand. In der Bibel stehen auch allerhand lustige Sachen, nur kommen die wenigsten auf die Idee das wörtlich zu nehmen, sonst wäre hier auch die Hölle los...

Es ist völlig egal welchem Glauben man angehört, es finden sich immer Mittel und Wege diesen nach eigenem Gutdünken falsch auszulegen.

Einfach nur ein von vielen Beispielen: Kind sieht von klein auf mit an wie der Mann seine Frau schlägt (die sich aus Angst vor gewissen Geschichten wie "Ehrenmord" nicht traut was dagegen zu tun) und schlägt später dann auch seine Freundin (die dann hoffentlich schon was unternimmt, aber geschehn ist geschehn!).

Genau die gleiche Konstellation kannst du auch in einer deutschen Familie haben. Wenn der alkoholkranke Vater Mutti mal wieder krankenhausreif prügelt und der kleine Sohn daneben steht dann wird das sicher nicht folgenlos bleiben für dessen weitere Entwicklung...

Gewalt ist kein länderspezifisches, sondern ein soziales Problem. Es unterscheiden sich höchstens die Rechtfertigungsgründe für die Tat.

Keine Strafe ist falsch.
Viel zu milde Strafe ist richtig!
Vor allem eines wurmt mich gewaltig: Wiederholungstäter.
Sie werden immer wieder eingesperrt, machen jedes Mal wieder weiter wie gewohnt...warum verweist man sie nicht endlich des Landes?
Was soll ich mit einem Menschen in DE, der immer wieder Grundlos Leute auf der Straße verprügelt, im Gefängnis absitzt und es dann je-des-mal wieder tut? Wieso dürfen solche Leute im Land bleiben und andere die sich perfekt Verhalten und versuchen sich zu integrieren werden ausgewiesen? (zB der eine Fall mit dem Afghanen hier im Forum)

Das ist doch Bullshit.

Du verwechselst offenbar Ausländer mit den Menschen mit, wie man so schön sagt, "Migrationshintergrund".

Je nach Tat werden ausländische Straftäter in der Regel direkt, nach Verbüßung ihrer Strafe oder spätestens nach der Wiederholungstat abgeschoben. Natürlich gibt es hier Ausnahmen ( z.B. bei einer zu erwartenden Verfolgung im Heimatland ), aber diese müssen geltend gemacht und begründet werden. So sieht es das Gesetz vor und so wird auch gehandelt.

Bei vermeintlichen Ausländern, die aber in Wahrheit Deutsche mit Migrationshintergrund sind, lässt sich das nicht anwenden. Dazu müsste man diesen Menschen den Pass entziehen und das ist, noch leben wir Gott sei Dank in einem Rechtsstaat, nicht möglich.

Ich wünschte mir auch öfters man könnte das rechtsradikale Gesindel das hierzulande gerne mal Jagd auf Ausländer macht einfach auf die nächstbeste Karibikinsel verschippern, aber unser Grundgesetz macht mir da einen Strich durch die Rechnung :zwinker:

Ganz generell empfehle ich z.B. folgenden Link wenn es um das Thema Ausländerkriminalität geht:
http://www.bpb.de/publikationen/HTD7VE,0,Ausl%E4nderkriminalit%E4t.html

Ob Strafen für Gewaltdelikte und Wiederholungstaten zu mild sind lässt sich diskutieren, aber das ist ein anderes Thema und betrifft nicht nur Ausländer.

MfG
 

Benutzer71062 

Meistens hier zu finden
Die ganze Diskussion hier wirkt ein wenig wirr, da man von 100. ins 1000. kommt.

Die zentrale Frage ist doch eigentlich: Was ist Freiheit und wieviel Freiheit können/sollten wir uns leisten.

Vielleicht ist es dazu besser, erstmal ein konkretes Bsp durchzudiskutieren.

Ich schlage dazu mal die Freiheit vor, mit Waffen rumlaufen zu können, so wie es in den USA und anderen Ländern möglich ist. Waffen sind dort frei erwerblich und dürfen auch "geführt" werden. Bei uns wird diese Freiheit leider radikal eingeschrenkt, noch nichtmal Schreckschusswaffen dürfen geführt werden. Ich finde diese Einschränkung meiner persönlichen Rechte unfassbar.

Vielleicht sollten wir jetzt mal diskutieren, was dafür und was dagegen spricht.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die ganze Diskussion hier wirkt ein wenig wirr, da man von 100. ins 1000. kommt.

Die zentrale Frage ist doch eigentlich: Was ist Freiheit und wieviel Freiheit können/sollten wir uns leisten.

Vielleicht ist es dazu besser, erstmal ein konkretes Bsp durchzudiskutieren.

Ich schlage dazu mal die Freiheit vor, mit Waffen rumlaufen zu können, so wie es in den USA und anderen Ländern möglich ist. Waffen sind dort frei erwerblich und dürfen auch "geführt" werden. Bei uns wird diese Freiheit leider radikal eingeschrenkt, noch nichtmal Schreckschusswaffen dürfen geführt werden. Ich finde diese Einschränkung meiner persönlichen Rechte unfassbar.

Vielleicht sollten wir jetzt mal diskutieren, was dafür und was dagegen spricht.
Ich möchte wirklich nicht behaupten, dass ich das deutsche Waffenrecht gut finden... Es kann wirklich nicht sein, dass es z.B. ein gigantischer bürokratischer Akt (mit dementsprechenden Kosten) ist, wenn man eine Signalpistole (für leuchtende Signalmunition) auf seinem Boot haben und verwenden möchte, was einfach ein großer Sicherheitsgewinn ist, falls man mal in Seenot kommt...

Allerdings bin ich wirklich froh, dass wir keine Zustände, wie in den USA haben, wo jeder Idiot eine Waffe kaufen und mit sich führen kann.
Unter solchen Umständen würde ich mich einfach extrem unsicher fühlen (das ist u.a. auch ein weiterer Grund, warum ich nicht in die USA möchte... nicht mal für einen noch so kurzen Urlaub oder aus geschäftlichen Gründen).
Ich empfinde die unnötige Präsenz von Waffen in allen Lebenslagen als Einschränkung meiner persönlichen Freiheit, da ich immer Angst haben müsste, dass mein Gegenüber auf einmal eine Waffe zückt und mich bedroht.

Off-Topic:
Warum würdest du denn bitteschön gerne mit einer Waffe durch die Gegend laufen?!? - So etwas kann ich mir höchstens bei Expeditionen in der Wildnis vorstellen, um sich vor irgendwelchen gefährlichen Tieren zu schützen... ansonsten fällt mir keine Gebrauchsmöglichkeit von Waffen ein, die die Rechte / die Freiheit von anderen Personen nicht einschränkt (bedrohen, erschießen)


Ich finde es viel schlimmer, dass bei uns gerade absolute Grundrechte und Freiheiten eingeschränkt werden... insbesondere das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Pressefreiheit.
So etwas ist wirklich gefährlich!
 

Benutzer39133 

Verbringt hier viel Zeit
:kopfschue Vielleicht solltest du erstmal den Hass auf DICH SELBST bekämpfen, dann sieht nämlich alles nicht mehr so böse aus und ergibt teilweise durchaus Sinn.

Ich kann jetzt gar nicht all deinen Blödsinn kommentieren, nur eins: Mein Freund ist Polizeikommissar, von daher weiß ich z.b., nach welchen Kritetien Kontrollen gemacht werden. Die häufigsten Unfallverursacher sind Jugendliche, da liegen Kontrollen auf Schulparkplätzen absolut nahe! Da werden dann Leute raus gezogen, die nicht angeschnallt waren oder ein verkehrsunsicheres Auto führen. Das liegt alles in DEINER Verantwortung! DU stellst dir am Ende selbst das Knöllchen aus. Wenn das Auto nicht ok ist, kann ich es nicht fahren. Punkt Ende ohne Diskussion. Genauso beim Rad. Hallo!!! Dass das Rad verkehrssicher ist, ist nicht für die Polizei wichtig sondern für den Fahrer und zwar im Fall des Falles überlebenswichtig!!! Man ist einfach selbst schuld, wenn man wegen irgendwas zahlen muss. Man kennt die Regeln, wer sich nicht dran hält, muss dafür gerade stehen!


Wenn dich alles so ankotzt, dann wander doch aus!! Irgendwo auf die einsame Insel im Meer, dann kannste alle Gesetze selber machen und dir nen Ast freuen über dein Handy, dein kaputtes Auto und was auch immer...:kopfschue
 

Benutzer71062 

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Allerdings bin ich wirklich froh, dass wir keine Zustände, wie in den USA haben, wo jeder Idiot eine Waffe kaufen und mit sich führen kann.
Unter solchen Umständen würde ich mich einfach extrem unsicher fühlen (das ist u.a. auch ein weiterer Grund, warum ich nicht in die USA möchte... nicht mal für einen noch so kurzen Urlaub oder aus geschäftlichen Gründen).
Ich empfinde die unnötige Präsenz von Waffen in allen Lebenslagen als Einschränkung meiner persönlichen Freiheit, da ich immer Angst haben müsste, dass mein Gegenüber auf einmal eine Waffe zückt und mich bedroht.

Off-Topic:
Warum würdest du denn bitteschön gerne mit einer Waffe durch die Gegend laufen?!? - So etwas kann ich mir höchstens bei Expeditionen in der Wildnis vorstellen, um sich vor irgendwelchen gefährlichen Tieren zu schützen... ansonsten fällt mir keine Gebrauchsmöglichkeit von Waffen ein, die die Rechte / die Freiheit von anderen Personen nicht einschränkt (bedrohen, erschießen)

Ganz einfach: Ich möchte die gleiche Freiheit haben, wie die Amis. Fühle mich einfach sicherer mit meiner 44er in der Tasche. Damit schränke ich ja auch nicht die Freiheit der Anderen ein. Aber wenn mir mal einer dumm kommt, kann ich mich wenigstens schützen. Ich finde es gut, wenn jeder die Freiheit hätte mit einer Pistole rumzurennen und sich gegebenenfalls verteidigen kann. Das würde die Kriminalität auch senken. Stell dir mal vor, bei einer versuchten Vergewaltigung zieht die Frau einfach ne Waffe uns pustet dem Typ die Eier weg. Statt dessen wird hier so ein Mist gemacht mit Waffenschein usw, den sowieso kaum einer bekommt.

Verstehe gar nicht, wie das deine persönliche Freiheit einschränkt. Macht doch alles viel sicherer.

Auch finde ich das Rauchverbot total Mist, weil es meine persönliche Freiheit einschränkt. Ich habe ja nur in Kneipen geraucht, in denen sowieso nur Raucher waren und damit keinen gefährdet.

Die Promillegrenze im Straßenverkehr bei 0,5 ist auch Schwachsinn und eine Einschränkung meiner Freiheit. Ich bin schon mit 1,8 gefahren und habe niemanden gefährdet.

Und warum sollte man keine Nacktfotos von Kindern ins Internet stellen? Die Kinder hatten doch Spaß beim Fotografieren und lachen sogar auf den Fotos. Auch schon wieder eine Einschränkung meiner Freiheit ohne dass ich jemanden schade.

/ironie aus/

Sorry für die Vereinfachung. Aber mal im Ernst. Die meisten Einschränkungen von Freiheiten dienen dazu, andere zu Schützen. Uns zu schützen. Nicht dazu, uns zu Kontrollieren oder zu knechten. Und sie haben dabei auch präventiven Charakter, d.h. sie sollen vermeiden, dass jemand die Freiheit hat, andere zu gefährden. Es soll ja auch Leute geben, die beim Inanspruchnehmen ihrer Freiheit nicht so genau drauf achten, ob sie jemand anderen damit schaden.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ganz einfach: Ich möchte die gleiche Freiheit haben, wie die Amis. Fühle mich einfach sicherer mit meiner 44er in der Tasche. Damit schränke ich ja auch nicht die Freiheit der Anderen ein. Aber wenn mir mal einer dumm kommt, kann ich mich wenigstens schützen. Ich finde es gut, wenn jeder die Freiheit hätte mit einer Pistole rumzurennen und sich gegebenenfalls verteidigen kann. Das würde die Kriminalität auch senken. Stell dir mal vor, bei einer versuchten Vergewaltigung zieht die Frau einfach ne Waffe uns pustet dem Typ die Eier weg. Statt dessen wird hier so ein Mist gemacht mit Waffenschein usw, den sowieso kaum einer bekommt.

Verstehe gar nicht, wie das deine persönliche Freiheit einschränkt. Macht doch alles viel sicherer.

Auch finde ich das Rauchverbot total Mist, weil es meine persönliche Freiheit einschränkt. Ich habe ja nur in Kneipen geraucht, in denen sowieso nur Raucher waren und damit keinen gefährdet.

Die Promillegrenze im Straßenverkehr bei 0,5 ist auch Schwachsinn und eine Einschränkung meiner Freiheit. Ich bin schon mit 1,8 gefahren und habe niemanden gefährdet.

Und warum sollte man keine Nacktfotos von Kindern ins Internet stellen? Die Kinder hatten doch Spaß beim Fotografieren und lachen sogar auf den Fotos. Auch schon wieder eine Einschränkung meiner Freiheit ohne dass ich jemanden schade.

/ironie aus/

Sorry für die Vereinfachung. Aber mal im Ernst. Die meisten Einschränkungen von Freiheiten dienen dazu, andere zu Schützen. Uns zu schützen. Nicht dazu, uns zu Kontrollieren oder zu knechten. Und sie haben dabei auch präventiven Charakter, d.h. sie sollen vermeiden, dass jemand die Freiheit hat, andere zu gefährden. Es soll ja auch Leute geben, die beim Inanspruchnehmen ihrer Freiheit nicht so genau drauf achten, ob sie jemand anderen damit schaden.
OK. Jetzt habe ich wohl verstanden, was du meinst :grin: - nur in deinem vorherigen Post konnte ich die Ironie nicht wirklich erkennen und dachte, dass du wirklich so ein Waffenfanatiker bist.

Bei deinen ganzen Beispielen muss ich dir voll und ganz zustimmen! - Hier sprichst du überall von "Freiheiten", die die Freiheiten Anderer massiv einschränken und somit nicht gewährt werden können.

(Nur beim letzen Beispiel sollte man meiner Meinung nach differenzieren: Wenn ein Kind im Urlaub nackt am Strand rumläuft, o.ä., ist das völlig normal und sollte niemals mit Kinderpornographie verwechselt werden! - Das sind einfach stinknormale Familienfotos!)

Allerdings sollte man trotzdem jede Beschränkung der Freiheiten, die nicht wirklich offensichtlich sinnvoll ist (wie deine Beispiele) äußerst kritisch hinterfragen.
Wenn ich die derzeitigen Anti-Terror-Gesetze anschaue, die persönliche Rechte und Freiheiten massiv einschränken, komme ich persönlich zum Schluss, dass diese Einschränkung unserer Rechte extrem unverhältnismäßig und damit nicht akzeptabel sind.
Auch in anderen Bereichen herrscht bei uns eine völlig absurde Verbots-Mentalität: In Baden-Württemberg soll der nächtliche Verkauf von Alkohol (in Läden, Tankstellen, etc.) verboten werden, um den Alkoholkonsum von Jugendlichen einzudämmen, obwohl eigentlich jedem halbwegs intelligenten Menschen klar ist, dass dieses Verbot kaum etwas bringt (dann kaufen sich die Jugendlichen den Alk halt früher... ist ja auch kein Problem).
Dafür werden die Laden- und Tankstellenbesitzer ebenso in ihrer Freiheit eingeschränkt, wie jeder Bürger.

Es gibt hier noch unzählige andere Beispiele, die mich so extrem stören, dass ich mich hier nicht wirklich wohl fühle (auch wenn mich viele Verbote, Einschränkungen, etc. nicht direkt betreffen).
 

Benutzer71062 

Meistens hier zu finden
Genau das ist das Problem. Die Freiheiten der Guten werden beschnitten um es den Bösen schwieriger zu machen.

Beim Fotografieren eines nackten Kindes am Strand kommt es auch drauf an. Ich habe keine Bedenken wenn kleine Kinder am Strand nackt rumlaufen, hätte aber Bedenken, wenn ein wildfremder meine kleine Tochter am Strand fotografiert. Wenn man nun das Fotografieren kleiner nackter Kinder und das nachträgliche Mißbrauchen dieser Fotos nur dadurch verhindern kann, dass man verbietet, kleine Kinder am Strand nackig rumlaufen zu lassen, hätte ich damit keine Probleme. Obwohl die Freiheit eingeschränkt wird.

Vielleicht sind unsere Antiterror-Gesetzt nicht so effektiv. sie können nicht verhindern - aber erschweren. Effektivere würden aber garantiert die Freiheiten mehr einschränken. Ich glaube, dass schon genau abgewogen (und auch durch die Presse kontrolliert) wird, wie stark dem öffentlichen Druck, etwas machen zu müssen, nachgegeben wird und wie sehr Freiheiten eingeschränkt werden.

Ich stelle mal die Hypothese auf, dass 60 % der Bevölkerung mit absoluter Freiheit gut umgehen könnten. 35 % würden sich mit der absoluten Freiheit zugrunde richten (und so übrigens die Allgemeinheit belasten) und müssen ansich vor sich selbst geschützt werden. Die restlichen 5 % würden diese absolute Freiheit nutzen, um sich selber auf Kosten der anderen 95 % Vorteile zu verschaffen.

Die Freiheit jedes einzelnen wird daher soweit beschnitten, dass es diesen 5 % nur sehr schwer möglich ist, sich auf Kosten der Allgemeinheit einen Vorteil zu verschaffen (materiell oder idiell, z. B. Macht). Auch die 35% müssen davor bewahrt werden, sich selbst und indirekt auch die Allgemeinheit, zu schädigen.

Es ist gut, über Freiheitseinschränkungen zu diskutieren. Es gibt aber immer zwei Seiten. Für verantwortungsvolle Bürger braucht man kein Tempolimit. Für einen verantwortungslosen 18-jährigen, der mit 100 in einer 30iger-Zone am Kindergarten vorbeirauscht, ansich die Prügelstrafe.
 
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