Obama hat's gemacht

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Off-Topic:
Weil dieses Geld uns zu gute kommt, auch wenn es zuhause 'versteuert' wurde.

Aber ich trete das nicht weiter breit, es gibt kaum leute die verständnis für sowas finden, welches ich sehr gut nachvollziehen kann.
Naja, ich sag dazu nur noch eins: Wenn man sich für liberal hält, wird man gegen ein bisschen Transparenz nichts einzuwenden haben. Freiheit heißt Verantwortung und wer ein bisschen erwachsen ist, wird die wohl auch tragen können.
 

Benutzer28114 

Verbringt hier viel Zeit
Ich freu mich. Ich habe mir am Beginn der Wahlkämpfe die Standpunkte von Clinton, Obama, McCain, Edwards und wie sie alle hießen angeschaut, und ich hätte mir auch damals schon Obama gewünscht.
Ich hoffe er kann viel von dem Umsetzen was er schon damals gesagt hat. Die Außenpolitik beruhigen, ein besseres Health Care System einführen, Netzneutralität beschützen, Bürgerrechte wiederherstellen/bewahren, etc.
Wird schwer und er kann sicher auch nicht alles umsetzen, aber besser als die anderen wird er hoffentlich sein.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich freue mich wirklich über den Sieg Obamas. Die auch hier bisweilen kursierenden Aussagen alla "naja, gutes PR, guter Redner, kein Programm" kann ich so nicht nachvollziehen. Es stimmt sicherlich, dass er über Charisma verfügt, vorzügliche PR-Berater hat und auch ziemlich gut reden kann (die Siegesrede von Chicago war wiedermal erstklassig...so lange man das engl. Original hört und nicht die deutsche Synchronisation). Aber: Er hat NATÜRLICH auch ein Programm. Das war schon sehr detailliert zu Zeiten der Vorwahlen im Internet veröffentlicht und für jeden nachlesbar.

Naja, vielleicht passt es einfach nicht in die "europäische" und insbesondere deutsche Denke, dass jemand der Reden kann, gut aussieht ("Täuscher, Schaumschläger") etc. auch noch was in der Birne hat.

Was mir an dem vielgescholtenen "Change-Pathos" und seinen Reden gut gefällt, ist, dass aus ihnen eine gewisse Vision deutlich wird. Sozusagen ein Ziel, auf das sich Politik ausrichtet. Solche Visionen sind nämlich keineswegs "schwammig" oder etwas "für den Arzt" (wie Helmut Schmidt es mal formulierte). Aus ihnen lässt sich nämlich schon auch eine Programmatik ableiten. Meines Erachtens fehlt das in D völlig. Da wird im heißestens Wahlkampf über 0,5% höhere oder niedrigere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gestritten oder ob man ein paar Cent mehr Steuern auf Austern erheben sollte etc. pp. .....Aber der Kern der Sache, nämlich welche Vorstellungen man hat, wohin sich das Land / die Gesellschaft weiterentwickeln soll, bleibt unklar. Und das wird dann noch als "sachlich", "fundiert" und "programmatisch" bzw. "pragmatisch" verkauft.

Das letzte Mal, dass in D ein "richtiger" Wahlkampf geführt wurde, bei dem die Alternativen klar waren, bei denen auch zwei "Visionen" zur Wahl standen, war zu Zeiten Willy Brands ("Mehr Demokratie wagen"), schon mehr als 30 Jahre her....

Da meine Meinung zu Obama unter Stasiverhältnissen gelöscht wurde, frage ich, warum dieser afrikanische Nationalist, Islamist und Antichrist eine gute Wahl war?
Warum fördert ihr diesen Rassismus? (Alle Afroamerikaner wählten Obama aufgrund seiner Hautfarbe)

Link wurde entfernt
http://weblogs.amny.com/news/politics/newyork/blog/obama_muslim_garb.jpg

Was ist jetzt besser? Das die Armee in Afghanistan aufgestockt wird oder das "Aufbautruppen" in den Irak geschickt werden?

....so blöd, muss man erstmal sein...Hut ab!
 
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Naja, ich sag dazu nur noch eins: Wenn man sich für liberal hält, wird man gegen ein bisschen Transparenz nichts einzuwenden haben. Freiheit heißt Verantwortung und wer ein bisschen erwachsen ist, wird die wohl auch tragen können.
Off-Topic:
Ich halte mich nicht für rein liberal, ich weiss einfach, dass sich sehr oft meine Meinung mit der, vom liberalen Gedankengut abdecken lässt.

Aber letztlich habe ich immer noch meine eigene Meinung. :zwinker:
 

Benutzer86587 

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Sehr geistreich und super Niveau! :grin:
Arme Würstchen...

Ist es kein Rassismus, wenn JEDER Afroamerikaner Obama aufgrund seiner Hautfarbe wählt?
Mein Gott, was wäre hier los, wenn alle Weißen McCain wählen würden, aufgrund seiner Hautfarbe, haha!
 

Benutzer472 

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Ist es kein Rassismus, wenn JEDER Afroamerikaner Obama aufgrund seiner Hautfarbe wählt?
Nicht jeder Afroamerikaner hat Obama gewählt. Afroamerikaner wählen mehrheitlich traditionell die Demokraten. Die Afroamerikaner hätten vll. alle McCain gewählt, wenn der versprochen hätte, sich mehr für Schwarze einzusetzen. Mit Rassismus hätte das aber auch nichts zu tun. Die meisten Menschen wählen grundsätzlich den, von dem sie sich am meisten für sich selbst versprechen. Rassismus ist es, wenn man dieses Verhalten Afroamerikaner nicht zugestehen will. -> Du bist ein Rassist!
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
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Arme Würstchen...

Ist es kein Rassismus, wenn JEDER Afroamerikaner Obama aufgrund seiner Hautfarbe wählt?
Mein Gott, was wäre hier los, wenn alle Weißen McCain wählen würden, aufgrund seiner Hautfarbe, haha!
1. Stimmt es nicht, dass absolut JEDER Afroamerikaner Obama aufgrund seiner Hautfarbe gewählt hat, wie willst du das bitte beweisen?
2. Hat das nichts mit Rassismus zu tun, dass man sich bei seinesgleichen leichter wohl und gut aufgehoben fühlt, also auch eher für entsprechende Personen stimmt, zumal dann, wenn sie versprechen, sich für die eigenen Rechte und Wünsche stark einzusetzen
3. Wäre dann nicht Obama der Rassist, sondern die Wähler,
4. Bin ich also automatisch eine Rassistin, wenn ich (=weiß) einen weißen Bundeskanzler wähle?
5. Kenne ich höchstpersönlich eine afroamerikanische Familie, die für McCain gestimmt haben - was jetzt?
6. Bitte ich darum, dich demnächst etwas eingehender über den Begriff Rassismus zu informieren.

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.
 

Benutzer9517  (31)

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So, da will wohl jemand Aufmerksamkeit, weils irgendwas zu kompensieren gibt :smile:

->Ziel erreicht!

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Von wem redet Ihr? :tongue:


Ich höffe jetzt, dass die USA die künstlichen Spannungen mit Russland (Stichwort: Raketen in Polen und Litauen) herunterfahren und dass sie sich um eine gerechte Lösung des Nahostkonflikts bemühen.
 
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Ist es kein Rassismus, wenn JEDER Afroamerikaner Obama aufgrund seiner Hautfarbe wählt?
Mein Gott, was wäre hier los, wenn alle Weißen McCain wählen würden, aufgrund seiner Hautfarbe, haha!

Dein Niveau ist also höher?

Da meine Meinung zu Obama unter Stasiverhältnissen gelöscht wurde, frage ich, warum dieser afrikanische Nationalist, Islamist und Antichrist eine gute Wahl war?
Warum fördert ihr diesen Rassismus? (Alle Afroamerikaner wählten Obama aufgrund seiner Hautfarbe)

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http://weblogs.amny.com/news/politic...uslim_garb.jpg

Was ist jetzt besser? Das die Armee in Afghanistan aufgestockt wird oder das "Aufbautruppen" in den Irak geschickt werden?

Und, das du alle Afroamerikaner kennst finde ich auch interessant. Für dich: Das ihn viele Afroamerikaner wählten ist ein Unterschied zu das ihn angeblich alle Afroamerikaner wegen seiner Hautfarbe wählten. Da du aber anscheinend hoch informiert bist über das Thema Rassismus weist du das sicherlich. Achja ähm du hast sicherlich irgendwelche Statistiken oder Umfragen aus denen hervorgeht das alle Afroamerikaner ihn wegen seiner Hautfarbe wählten ? Oder war es einfach mal so von dir rein postuliert?
 
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Von wem redet Ihr? :tongue:


Ich höffe jetzt, dass die USA die künstlichen Spannungen mit Russland (Stichwort: Raketen in Polen und Litauen) herunterfahren und dass sie sich um eine gerechte Lösung des Nahostkonflikts bemühen.

Die 'künstlichen' Spannungen mit Russland (und anderen größeren Nationen) werden mittelfristig wahrscheinlich wieder zunehmen. Im Moment sind die USA mit 2 Konfliktherden sehr gut beschäftigt und bei allen anderen Sachen in der Praxis wahrscheinlich friedfertig wie schon lange nicht mehr (...gerade weil dass so ist, fällt die Rhetorik schärfer aus).

In einer Welt, die sich immer mehr zu einem Multipol entwickelt, werden die USA erst recht versuchen sich stärker zu behaupten (relativ unabhänig vom jeweiligen Präsidenten).
 

Benutzer39133 

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Meine bescheidene Meinung:

Mir kommen immer noch die Tränen vor Rührung, wenn ich die Bilder sehe, von dem Moment, als sein Sieg bekannt gegeben wurde.

Ja, er kann jetzt schon sagen, er hat es geschafft!! Warum? Weil er den Menschen die Hoffnung zurück gegeben hat, dass man, absolut egal wer man ist, welche Geschichte man hat, wie man aussieht, woher man stammt (...), alles schaffen kann, was man sich selbst vornimmt und zutraut. Sicher, man muss sich anstrengen und harte Wege gehen, aber den Satz "ich kann das nicht", den darf es ab jetzt nicht mehr geben!!! Obama hat uns allen bewiesen, dass jeder etwas bewegen kann. Es ist nicht nur, weil er dunkel ist, man muss sich nur mal seine Biografie ansehen. Der Mann hat so einiges durchgemacht, was die meisten Leute sicher zum Aufgeben gebracht hätte. Aber er hat bewiesen, dass es sich lohnt zu kämpfen.
Ich habe tiefen Respekt vor dieser Stärke und diesem Mut. Es ist immer leichter, den Schwanz einzuziehen und zu heulen, dass es nicht weiter geht. Wirklicher Mut liegt darin, neue und harte Wege zu beschreiten. Es lohnt sich, das beweist Obama uns.

Ich bin stolz, dieses historische Ereignis miterleben zu dürfen.


P.S: Wie es politisch mit den USA weitergeht, kann im Moment eh keiner sagen. Niemand kann ein solch riesiges Land mal eben von heute auf morgen umkrempeln. Das muss jedem klar sein. Ich find das aber auch gar nicht so wichtig. Wichtiger finde ich, dass er mir und ganz vielen Millionen Menschen überall auf der Welt den Glauben an die Gerechtigkeit zurück gegeben hat. Danke dafür.
 

Benutzer21122 

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Gott sei Dank bewohnt jetzt mal wieder überdurchschnittlich intelligentes Leben das Weiße Haus und nicht ein in jeder Hinsicht mediocer Zeitgenosse wie G.W. Bush. Obama hat, jenseits der hübschen Reden und guten Organisation, die hinter ihm steht, intellektuell einfach was drauf, das zeigt sein Werdegang außerhalb der Politik.

Die Begeisterung mag weniger aussehen, aber die Wahlbeteiligung ist trotzdem niedriger als bei einer deutschen Bundestagswahl.

Die Zahlen kann man nicht vergleichen. In den USA wird die "voting-age population" gezählt, unabhängig davon, ob der Betroffene tatsächlich wahlberechtigt ist (z.B. auch Ausländer, Gefägnisinsassen). In Deutschland werden hingegen nur die tatsächlich Wahlberechtigten zu Grunde gelegt.

Da meine Meinung zu Obama unter Stasiverhältnissen gelöscht wurde, frage ich, warum dieser afrikanische Nationalist, Islamist und Antichrist eine gute Wahl war?
Warum fördert ihr diesen Rassismus? (Alle Afroamerikaner wählten Obama aufgrund seiner Hautfarbe)

Was den bizarren "Rassismus"-Vorwurf an die afro-amerikanischen Wähler betrifft - wie wäre es mal mit ein bisschen Hintergrundwissen, damit nicht so ein Schwachsinn herauskommt? Man hat ja bei dem Dummschwätz fast das Gefühl, hier im Forum sei Sarah Palin unterwegs (die übrigens, wie Newsweek heute berichtet, glaubte, Afrika sei ein Land und kein Kontinent....). Die Afro-Amerikaner wählen seit jeher die Demokraten. 2004 haben 88% der Afro-Amerikaner den weißen John Kerry gewählt, 11% G.W. Bush. 2004 waren es 90% für den weißen Al Gore und 9% für G.W. Bush. Das Besondere war diesmal, dass besonders viele Afro-Amerikaner und Latinos wählen gegangen sind - das, was die Weißen von jeher in größer Zahl gemacht haben. Relativ gesehen hat Barack Obama gerade mal 6% mehr farbige Wähler gewonnen als Al Gore.
 
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wie wäre es mal mit ein bisschen Hintergrundwissen, damit nicht so ein Schwachsinn herauskommt? Man hat ja bei dem Dummschwätz fast das Gefühl, ...
...um zu verstehen, dass John McCain gerade mit und wegen dieser Nummer baden gegangen ist, dafür brauchen die ewig Gestrigen in good old europe noch ein bisschen (...die sind halt nicht noch ein bisschen langsamer).
 

Benutzer84394 

Verbringt hier viel Zeit
McCain ist sicherlich nicht so schlimm wie Bush.Scheinbar konnten die sich auch nicht sonderlich leiden. Ich glaube McCain kommt so negativ rüber wegen den negativen Anti-Obama-Werbespots und wegen der absolut unterirdisch dummen und arroganten Palin.

Ansonsten hat er sich nach seiner Niederlage sehr staatsmännisch verhalten und Obama gelobt und gratuliert, trotz Buh-Rufe seiner Anhänger.
Er hat auch Selbstlosigkeit bewiesen, als er sich in Vietnamesischer Kriegsgefangenschaft wo er ja übelst gefoltert wurde nicht austauschen lassen wollte, um seine Kameraden nicht im Stich zu lassen. Dem Ex-Säufer Bush würde ich solch eine selbstlose Geste nicht mal in tausend Jahren zutrauen.
Er ist auch einfach keine Medienmensch wie Obama und durch sein Alter wirkt er natürlich nicht mehr so dynamisch.
Insgesamt würde ich ihm deutlich mehr Charakter bescheinigen als Bush.

Obama muss jetzt erstmal beweisen, dass er mehr kann, als wie ein smarter Motivations-Guru aufzutreten.
Ich finde seine Reden waren auch stärker von Emotionalität als von Fakten und konkreten Ideen geprägt. Muss man halt abwarten, was sich tut.
 
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