Nymphensittiche

Benutzer61209 

Verbringt hier viel Zeit
Einen schönen Sonntag liebe Forumgemeinde!
Meine Eltern haben sich einen Nymphensittich angeschafft bzw. geschenkt bekommen. Sie haben ihn jetzt erst 3 Tage und aufgrund der Eingewöhnung, soll man ihn ja erst nach ca. 1 Woche aus dem Käfig lassen. Allerdings gibt es für Ziervögel giftige Pflanzen. Meine Eltern haben jetzt recherchiert und festgestellt, dass ein paar Pflanzen, welche sich im Zimmer befinden, giftig für Vögel sind. Habt ihr einen Rat, was man nun machen könnte. Den Vogel raus stellen ist wahrscheinlich nicht so gut, da er momentan in der Wohnstube steht und dementsprechend auch in Gesellschaft ist, was er sonst ja nicht wäre. Und die Pflanzen raus stellen ist auch nicht so gut, da sie sehr groß sind und sich auch sonst kein anderer Platz dafür im Haus findet. Habt ihr vielleicht eine Idee, was man in diesem Fall machen könnte?
Freue mich auf eine Antwort von euch!
xxichxx
 

Benutzer2225  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Naja, dauerhaft im gleichen Zimmer stehen die der Käfig können die Pflanzen ja, ihn deswegen in "Einzelhaft" stellen ist ja auch nicht gut.

Da muss man entweder immer wenn er draußen ist aufpassen, dass er nicht an den Pflanzen knabbert oder ihn halt immer nur in nem anderen Zimmer fliegen lassen.

Alles nicht optimal. Sind die Pflanzen denn so giftig? Von einmal anknabbern sollte nicht viel passieren und ihn unbeaufsichtigt lassen sollte man so ein Tierchen ja eh nicht, wenn er außerhalb des Käfigs ist...
 
P

Benutzer

Gast
Als erstes möchte ich sagen, dass es ja schön ist, dass sich deine Eltern in irgendeiner Sorge um das Wohlergehen des Vogels sorgen.

ABER schon alleine die Tatsache, dass sie nur EINEN Vogel gekauft haben, ist reine Tierquälerei. Die meisten Vögeln, vor allem Sittiche und Papageien müssen mindestens zu weit gehalten werden.

Ich empfehle dir, diese Seite mal genau anzuschen und die Haltung den Bedürfnissen des Vogels anzupassen:

http://www.nymphensittichseite.de/beduerfnisse/
 

Benutzer2633  (39)

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Als erstes möchte ich sagen, dass es ja schön ist, dass sich deine Eltern in irgendeiner Sorge um das Wohlergehen des Vogels sorgen.

ABER schon alleine die Tatsache, dass sie nur EINEN Vogel gekauft haben, ist reine Tierquälerei. Die meisten Vögeln, vor allem Sittiche und Papageien müssen mindestens zu weit gehalten werden.

Ich empfehle dir, diese Seite mal genau anzuschen und die Haltung den Bedürfnissen des Vogels anzupassen:

http://www.nymphensittichseite.de/beduerfnisse/

Das kommt wieder darauf an wie viel Zeit der Besitzer dem Tier zukommen lässt. Wenn sich ständig jemand um das Tier kümmert ist ein zweiter Vogel nicht erforderlich damit das Tier nicht einsam wird. Und die Haltung eines Einzeltiers als Quälerei zu bezeichnen ist auch mit der groben Vorwurfskeule einfach hingelangt. Sollte man echt mal lange weg müssen, zum Beispiel auf eine Feier oder so, kann man die Tiere mit leiser Musik ganz gut ablenken.

Ich würde auf jeden Fall die Pflanzen rausstellen. Das Tier ist mehr auf die Gesellschaft angewiesen als das Grünzeug. Wenn die tatsächlich so schwer sind oder unhandlich dann solltet ihr mal umräumen und die dauerhaft woanders hinstellen.
 

Benutzer56330 

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Das kommt wieder darauf an wie viel Zeit der Besitzer dem Tier zukommen lässt. Wenn sich ständig jemand um das Tier kümmert ist ein zweiter Vogel nicht erforderlich damit das Tier nicht einsam wird. Und die Haltung eines Einzeltiers als Quälerei zu bezeichnen ist auch mit der groben Vorwurfskeule einfach hingelangt. Sollte man echt mal lange weg müssen, zum Beispiel auf eine Feier oder so, kann man die Tiere mit leiser Musik ganz gut ablenken.

Ich würde auf jeden Fall die Pflanzen rausstellen. Das Tier ist mehr auf die Gesellschaft angewiesen als das Grünzeug. Wenn die tatsächlich so schwer sind oder unhandlich dann solltet ihr mal umräumen und die dauerhaft woanders hinstellen.

Falsch.

Kann man als Mensch 24 h am Tag vor dem Käfig sitzen, ihn füttern (mit dem Schanbel, haben ja nicht mal einen :tongue: ), sich gegenseitig das Gefieder säubern?

Nein, eben nicht. Und von daher kann man es wirklich als Tierquälerei bezeichnen einen Schwarmvogel in Einzelhaltung verkümmern zu lassen. Ein Mensch kann NIEMALS einen Artgenossen ersetzen, ganz gleich wie viel Zeut vorhanden ist. Das ist immer eine schöne Ausrede, aber leider ist sie vollkommen falsch. Da hilft auch Musik oder sonst irgendwas nichts.

Und somit sind auch die Vorwürfe vollkommen gerechtfertigt. Das Tier verkümmert allein. Ist das artgerecht? Ist das Sinn von Tierhaltung? Nein, und mit Tierliebe hat das auch rein gar nichts zu tun..


So, nun zu den Pfalnzen: Stellt die Pflanzen raus. Irgendwie muss das ja machbar sein. Oder ihr sucht für den Vogel einen Raum fern von giftigen Pflanzen. Früher oder später wird das Tier sicherlich mal an die Pflanzen gehen.
Und bitte holt ihm einen Artgenossen dazu. Gründe uwrden ja schon oben aufgeführt.
 

Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Das kommt wieder darauf an wie viel Zeit der Besitzer dem Tier zukommen lässt. Wenn sich ständig jemand um das Tier kümmert ist ein zweiter Vogel nicht erforderlich damit das Tier nicht einsam wird. Und die Haltung eines Einzeltiers als Quälerei zu bezeichnen ist auch mit der groben Vorwurfskeule einfach hingelangt. Sollte man echt mal lange weg müssen, zum Beispiel auf eine Feier oder so, kann man die Tiere mit leiser Musik ganz gut ablenken.
Das ist Unfug.
Ein Mensch kann einem natürlicherweise in Gruppen oder Paaren lebendem Tier niemals den Sozialpartner ersetzen.
Erstmal hat kein Mensch 24 Stunden am Tag Zeit undzweitens kann er sich kaum zu dem Vogel auf die Stange setzen, mit ihm Gefiederpflege betreiben oder mit dem Tier in seiner "Sprache" kommunizieren.
Gerade Papageien und Sittiche brauchen unbedingt einen Partner, sonst verkümmern sie seelisch, werden Aggressiv, fangen an sich die Federn zu rupfen oder sonstiges.

Also: Vogel vergesellschaften und Pflanzen rausschmeißen.
 

Benutzer50486 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist Unfug.
Ein Mensch kann einem natürlicherweise in Gruppen oder Paaren lebendem Tier niemals den Sozialpartner ersetzen.
Erstmal hat kein Mensch 24 Stunden am Tag Zeit undzweitens kann er sich kaum zu dem Vogel auf die Stange setzen, mit ihm Gefiederpflege betreiben oder mit dem Tier in seiner "Sprache" kommunizieren.
Gerade Papageien und Sittiche brauchen unbedingt einen Partner, sonst verkümmern sie seelisch, werden Aggressiv, fangen an sich die Federn zu rupfen oder sonstiges.

Also: Vogel vergesellschaften und Pflanzen rausschmeißen.

Sehe ich genauso.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Zum Thema Einzelhaltung wurde, denke ich, ausreichend Stellung bezogen. Ich hab schon im Web Sittiche gefunden (allerdings waren das Wellis), die sich auf den Finger des Halters gesetzt und die Kloake dran gescheuert haben. Ja, gewichst - allerdings ist das nicht witzig oder niedlich, sondern erbärmlich. Auch Wellensittiche, die sprechen, tun das aus Einsamkeit mangels gefiederter Bezugsperson (wobei ich erlebt hab, dass ein Welli meiner Freundin beim Balzen einen Hund imitiert und mit dem Gebell großen Erfolg bei seinem Weibchen hat :grin: ).

Und was die giftigen Pflanzen angeht: Raus aus dem Fliegezimmer! Sittiche sind neugierig - und doof. Die gehen an Dinge, an die sie nicht sollen, knabbern an lackiertem Holz (giftig!), verstecken sich hinter Schränken, wenn sie aus der Voliere fallen und von selbst nicht mehr hoch kommen etc. Wo ein Sittich fliegt, muss der Raum narrensicher sein! Es sei denn, der Sittich soll tot auf dem Boden aufgefunden werden.
 
P

Benutzer

Gast
Das kommt wieder darauf an wie viel Zeit der Besitzer dem Tier zukommen lässt. Wenn sich ständig jemand um das Tier kümmert ist ein zweiter Vogel nicht erforderlich damit das Tier nicht einsam wird.

Das ist falsch.
Du kannst aus des Vogels Sicht nicht die Gesellschaft eines Artfremden - in diesem Fall den Menschen - mit der Gesellschaft eines Artgenossen vergleichen.
Und z. B. jedes Nachhahmen des Tieres von menschlichem Verhalten wie z. B. "sprechen" ist Ausdruck von Langeweile und Einsamkeit, in welcher der Vogel nichts anderes zu tun hat als zu versuchen den Menschen nachzuahmen.

Und die Haltung eines Einzeltiers als Quälerei zu bezeichnen ist auch mit der groben Vorwurfskeule einfach hingelangt. Sollte man echt mal lange weg müssen, zum Beispiel auf eine Feier oder so, kann man die Tiere mit leiser Musik ganz gut ablenken.

Nochmal falsch.
Um sich um die Bedürfnisse eines Tieres zu kümmern muss man diese in Erfahrung bringen. Und dann kann man anfangen eine Lebensweise zu schaffen, die dieser entspricht. Leise Musik zur Beschäftigung wird naturgemäß wohl nicht darin vorkommen.

Was ich jetzt allerdings nicht böse meine: Für mich klingt dein Beitrag einfach nach dem Suchen eienr Rechfertigung, ein Tier unter solchen Bedingungen zu halten. Ich selbst hatte Vögel in einem großen Käfig, welche auch in der Wohnung fliegen konnten. Jedoch ist diese Art der Tierhaltung nicht mit meiner Einstellung diesbezüglich zu vereinbaren. Deshalb habe ich alle Vögel in gute Hände und mit noch mehr Freiraum abgegeben.
 
L

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Gast
Genau.

1. 2. Vogel anschaffen (wir haben damals auch nur das Männchen geschenkt bekommen- sein gefiederter Partner ist vorher entflogen-, aber sofort das Weibchen dazu gekauft, weil wir das Tier nicht alleine halten wollten)

2. giftige Pflanzen raus aus dem Zimmer

3. bei Freiflug Spiegel verdecken, Vorhänge zu. Die Vögel sehen nicht, dass da Glas ist und fliegen dagegen

4. täglich frisches Wasser und Futter (Obst, Gemüse, Körner), 1-2 mal die Woche Käfig sauber machen

5. bitte keinen kleinen Käfig benutzen, so groß wie möglich

Zumindest machen wir das so seit 6 Jahren.
 

Benutzer61209 

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Danke erstmal für eure Antworten. Als erstes zur Einzelhaltung. Der Vogel ist mittlerweile 2,5 Jahre alt und als wir in geschenkt bekommen haben (nicht gekauft) war er schon in Einzelhaltung und er kennt es auch nciht anders. Der Partner oder Partnerin (das weiß ich nciht genau), die damals mit zu ihm sollte, gerade aus dem Grund, dass er nicht so alleine ist, war nicht das richtige für ihn anscheinend, jedenfalls haben sie sich nicht verstanden. Deswegen hat er keinen Partner und ist alleine und ihm geht es gut damit.
Dann werden wir wohl eine Lösung finden müssen, die Pflanzen raus zu stellen, damit er da nicht ran geht.
 
L

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Gast
Danke erstmal für eure Antworten. Als erstes zur Einzelhaltung. Der Vogel ist mittlerweile 2,5 Jahre alt und als wir in geschenkt bekommen haben (nicht gekauft) war er schon in Einzelhaltung und er kennt es auch nciht anders. Der Partner oder Partnerin (das weiß ich nciht genau), die damals mit zu ihm sollte, gerade aus dem Grund, dass er nicht so alleine ist, war nicht das richtige für ihn anscheinend, jedenfalls haben sie sich nicht verstanden. Deswegen hat er keinen Partner und ist alleine und ihm geht es gut damit.

Kein Grund ihn alleine zu halten. Er würde sich über einen 2. Vogel sicher freuen.:zwinker:

Dann werden wir wohl eine Lösung finden müssen, die Pflanzen raus zu stellen, damit er da nicht ran geht.

:jaa:
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
was meinst du damit, wenn du sagst, mit einem partner hat sich der vogel nicht verstanden?solange sie sich nicht gegenseitig rupfen sind so kleine kämpfe eigentlich normal.nach einem versuch aufgeben halte ich jedenfalls auch für falsch.versucht es doch nochmal, am besten mit einem weibchen.
 

Benutzer56330 

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Danke erstmal für eure Antworten. Als erstes zur Einzelhaltung. Der Vogel ist mittlerweile 2,5 Jahre alt und als wir in geschenkt bekommen haben (nicht gekauft) war er schon in Einzelhaltung und er kennt es auch nciht anders. Der Partner oder Partnerin (das weiß ich nciht genau), die damals mit zu ihm sollte, gerade aus dem Grund, dass er nicht so alleine ist, war nicht das richtige für ihn anscheinend, jedenfalls haben sie sich nicht verstanden. Deswegen hat er keinen Partner und ist alleine und ihm geht es gut damit.
Dann werden wir wohl eine Lösung finden müssen, die Pflanzen raus zu stellen, damit er da nicht ran geht.

Schön, dass ihr es schonmal versucht habt.

Nicht schön, dass ihr so schnell aufgegeben habt. In Tierheimen o.ä. sitzen auch öfter Nymphis, da muss man sich nur mal schlau machen. Viele nehmen das Tier auch wieder zurück, wenn es mit den beiden nicht harmoniert.

Ihr solltet nicht so schnell aufgeben. Woher wollt ihr wissen, ob es ihm gut geht? Ich sag ja oft, einerseits schade, dass die Tiere auf grund von Einzelhaltung nicht gleich von der Stange kippen (den egoistischen Besitzern würde es recht geschehen), andererseits gut für's Tier. Aber ob das dann so gut ist, wenn ein Schwarmvogel den Rest seines Lebens in Einzelhaltung verbringen muss und verkümmert?
Stell dir mal vor, du wärst dein Leben lang allein. Du würdest dich auch nicht wohl füheln. Ich finde es zwar nicht gut, wenn amn Menschen & Tiere vergleicht, aber im Prinzip stimmt dieser Vergleich nunmal trotzdem.

Also macht euch mal auf die Suche und fangt an das Tier artgerecht zu halten, so wie es sich gehört. Ihr könntet ihn ja auch in artgerechte Haltung abgeben.
Wenn man Tiere hält, dann bitte richtig. Einzelhaltung ist nunmal Tierquälerei, mach dir das bewusst und handel im Sinne des Tieres!
 
3 Woche(n) später

Benutzer61209 

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Meien Eltern haben nun einen größeren Käfig gekauft und auf mein Anraten hin und gegen die Meinung der Vorbesitzer beschlossen, einen weiteren Vogel zu kaufen. Nun haben sie seit heute einen zweiten Vogel, allerdings werden sie noch nicht zusammen gehalten, da sie sich ja erstmal "beschnuppern" sollen.
Ende gut alles gut! :smile:

Danke für eure Tipss und Ratschläge!
 

Benutzer35153 

Benutzer gesperrt
hui, toll :smile:

Ich drücke die Daumen, dass es klappt mit den beiden.

Ich hatte auch mal Wellensittiche. Und auch wenn sie sich seh mochten, haben sie manchmal nacheinander gehackt. Das ist normal, wir Menschen zoffen uns ja auch manchmal.

Gebt nicht zu früh auf.
Bei manchen entsteht eine dicke Freundschaft. Bei anderen merkt man wiederrum, dass sie nicht soooo sehr aneinander hängen - aber auch nicht ohneeinander können!

glg
 

Benutzer86003 

Benutzer gesperrt
Das mit den giftigen Pflanzen... Merken das Tiere nicht von alleine, was gut für sie ist und was nicht? In der Natur sagt einem Tier doch auch keiner, wo es drangehen darf und wo nicht, und da gibt's auch keinen, der irgendwelche Pflanzen entfernt. :ratlos:
 

Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Das mit den giftigen Pflanzen... Merken das Tiere nicht von alleine, was gut für sie ist und was nicht? In der Natur sagt einem Tier doch auch keiner, wo es drangehen darf und wo nicht, und da gibt's auch keinen, der irgendwelche Pflanzen entfernt. :ratlos:
Nur blöd, wenn das Tier es erst dann merkt, wenns von der giftigen Pflanze genascht hat und vom Baum kippt, oder?

Klar, in der Natur sagt dem Tier keiner, was es fressen darf und was nicht, doch viele lernen es dort von ihren Artgenossen, die hier bei uns genauso ahnungslos sind, wie sie selber und in Wohnzimmern gibt es nunmal oftmals völlig andere Pflanzenarten, als im natürlichen Lebensraum des Tieres.
Außerdem tut es der Natur nicht weh, wenn durch Trial and Error ein paar Vögelchen vom Baum kippen, dem Besitzer schon eher.

Klappt so schön, wie du dir das denkst also sicher nicht.
 
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