nur "außer Haus"

Benutzer183558 

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An anderer Stelle habe ich zu einer bestimmten Sexpraktik gelesen, das würde man schon machen, allerdings nicht mit dem Partner/Partnerin, sondern nur mit einer Affäre. Da hat sich mir die Frage gestellt, die ich nun an euch weitergebe: Gibt es viele solche Dinge, die ihr zwar machen würdet, vielleicht sogar gern, aber eben nicht mit eurem Partner/Partnerin? Und für die mutigen: Was sind das für Dinge und warum ist das so? Mir geht es nicht um solche Fälle wie „ich würde gern anal, aber das mag sie nicht, deshalb würde ich das gern mit einer Affäre machen.“ Sondern solche Dinge, die ihr (gern) machen würdet, aber euch grundsätzlich nicht in einer Beziehung vorstellen könntet, mal losgelöst von eurem tatsächlichen Partner/Partnerin und ihren/seinen Vorlieben und Grenzen.
 

Benutzer174589 

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Leider finde ich die Passage nicht auf Anhieb wieder. Ich glaube, es war von Affäre die Rede. Vielleicht jemand "geheimes", der nicht viel rumplaudern kann.

Das basiert dann ja wieder auf einem Vertrauensverhältnis. Wenn ich öfter mit der Person Sex haben möchte, aber mich für meine Gelüste schäme, oder es nicht akzeptieren kann, dass ich das Gelüst habe und jemand anderes dafür verurteile, dass sie mitmacht, ergibt auch das für mich keinen Sinn.
 

Benutzer183558 

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Das basiert dann ja wieder auf einem Vertrauensverhältnis.
Ok das stimmt. Damit ist vermutlich nicht ein wildfremder gemeint, den sie einmal und nie wieder sieht, mit dem sie sich das vorstellen könnte. Aber es wäre trotzdem eine Aufteilung: "sauberer" Sex mit dem Partner, "schmutziger" Sex mit der Affäre. Gar nicht so viel anders, als bei Männern, die "sauberen" Sex mit ihrer Ehefrau haben, und für "schmutzigen" Sex zum Beispiel eine Domina aufsuchen. Mag schon sein, dass diese Männer sich dann für ihre Gelüste schämen. Aber dass sie die Domina deswegen auch dafür verachten, dass sie das mitmacht, kann ich mir eigentlich nicht als die Regel vorstellen.
 

Benutzer174589 

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Aber es wäre trotzdem eine Aufteilung: "sauberer" Sex mit dem Partner, "schmutziger" Sex mit der Affäre.

Ist nicht meine Realität. Aus den hier gegebenen Antworten vermute ich einfach, dass die Beweggründe vermutlich häufig nicht sind, dass man das mit dem *der Partner *in nicht erleben will, sondern wenn dann, dass das Gegenüber nicht möchte.

Wenn es denn überhaupt solche Dinge gibt. Gibt es ja bei vielen auch gar nicht.


Aber dass sie die Domina deswegen auch dafür verachten, dass sie das mitmacht, kann ich mir eigentlich nicht als die Regel vorstellen.

Ich weiß nicht, ob die D/s Konstellation da ein gutes Beispiel ist. Aber es wurde ja schon über den "Heilige/Hure" Komplex gesprochen. Das da ist "so eine"... Schlampe usw.

Mir ist tatsächlich nicht bekannt, ob es das mit umgekehrter Rollenverteilung gibt. Ich hab noch nie gehört, dass der da "so einer"... Gibt'skeinemirbekanntenWörterfür ist.

Aber ich lasse mich da gern eines besseren belehren.
 

Benutzer180330  (22)

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Einen Dreier würde ich in einer festen Beziehung zum Beispiel nicht haben wollen.
 

Benutzer183558 

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Ich weiß nicht, ob die D/s Konstellation da ein gutes Beispiel ist. Aber es wurde ja schon über den "Heilige/Hure" Komplex gesprochen. Das da ist "so eine"... Schlampe usw.
Angenommen, um ein ähnliches Beispiel zu basteln, ein Mann findet die Vorstellung reizvoll, eine Frau squirtet ihm ins Gesicht. Oder auch pinkelt ihm ins Gesicht. Dann mag es Partnerinnen geben, die das machen würden, und vielleicht sogar dabei mehr als reine "Erfüllungsgehilfinnen" sind. Trotzdem könnte der Mann eine Domina dafür vorziehen, weil er sich gegenüber seiner Frau damit schämen würde. Wenn ein Mann nun den Gedanken reizvoll findet, einer Frau ins Gesicht zu spritzen, dann könnte es ebenfalls Partnerinnen geben, die... siehe oben. Und wieder könnte der Mann das trotzdem lieber mit einer anderen Frau wollen, weil es auch für ihn mit Erniedrigung verbunden ist, die er nicht mit seinem Bild von der Beziehung vereinbaren kann. Wenn er in so einem Fall eine andere Frau dafür findet, dann könnte ich mir allerdings vorstellen, dass ihm im Nachgang der Begriff "Schlampe" durch den Kopf geht. Vielleicht, um sich vor sich selbst wieder "reinzuwaschen", oder so.
Mir ist tatsächlich nicht bekannt, ob es das mit umgekehrter Rollenverteilung gibt. Ich hab noch nie gehört, dass der da "so einer"... Gibt'skeinemirbekanntenWörterfür ist.

Aber ich lasse mich da gern eines besseren belehren.
Ich auch.
 
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Benutzer174589 

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Wenn er in so einem Fall eine andere Frau dafür findet, dann könnte ich mir allerdings vorstellen, dass ihm im Nachgang der Begriff "Schlampe" durch den Kopf geht. Vielleicht, um sich vor sich selbst wieder "reinzuwaschen", oder so.

Selbstverständlich. In dem Fall ist es ja sein eigenes Problem, dass er das als "schmutzig" empfindet, seine eigene Prüderie.
 

Benutzer183558 

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Und noch schlimmer: Vielleicht würde es ihn gar nicht mal reizen, wenn er es nicht als "schmutzig" empfinden würde.
 

Benutzer183517  (26)

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Also das ist jedem selbst überlassen... alles was ich an sich nicht mag, würde ich auch nicht ohne meine Partnerinn machen.
Ansonsten gibt es nichts das ich ohne meine Partnerin machen wollen würde.
 

Benutzer183768 

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Ich glaube, das gibt es schon. Menschen, die mit ihrem Partner bestimmte Dinge nicht ausleben, weil sie sie für zu schmutzig für eine Liebesbeziehung halten. Das tue ich mit ihm/ihr nicht, weil ich Ihn/sie liebe und es nicht zu meinem Bild von Liebe und liebevoll passt.
 

Benutzer183768 

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Das ist übrigens unglaublich schade, weil schmutzig wunderbar zur Liebe paßt. Ich werde hier hoffentlich nicht deutlich machen müssen, dass dies meine Meinung ist und alle auf der Welt eine andere haben dürfen.
 

Benutzer183558 

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Mir ist tatsächlich nicht bekannt, ob es das mit umgekehrter Rollenverteilung gibt. Ich hab noch nie gehört, dass der da "so einer"... Gibt'skeinemirbekanntenWörterfür ist.

Aber ich lasse mich da gern eines besseren belehren.
Nein, ich sehe es auch so. Um wieder bei dem Beispiel zu bleiben: Es gibt einfach viel mehr Männer, die gern mal einer Frau ins Geischt spritzen würden, als Frauen, die gern mal einem Mann ins Gesicht squirten oder pinkeln würden. Wenn es so wäre und die Frauen deswegen bei einem bestimmten Schlange stehen würden, dann wäre das aber bestimmt auch "so einer".
 

Benutzer183558 

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Ich hatte mir das zwar gedacht, aber selbstverständlich finde ich das nicht. Ich glaube, es gibt nicht wenige feministisch orientierte Menschen, die bestimmte Sexpraktiken grundsätzlich ablehnen oder verurteilen. Auch wenn sie einvernehmlich oder sogar auf ausdrücklichen Wunsch hin vollzogen werden.
 

Benutzer174589 

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Feminismus ist ungleich Feminismus.

Es gibt sehr unterschiedliche Strömungen.
 
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