Normal sich von den Freundin zu distanzieren, wenn man neuen Partner findet?

Benutzer99742 

Öfter im Forum
Ich hoffe doch, dass die Umfrage hierher passt.

Erst kürzlich habe ich mit einer Freundin über die vielen neuen Partnerschaften im erweiterten Freundeskreis geredet.(Zeitraum: das ganze letzte Jahr)
Und uns ist aufgefallen, dass sehr viele gute Freunden "nur"(mehr oder weniger) Bekannte geworden sind. Man hört sich also selten, sieht sich kaum noch.

Vor allem bei meinem besten Freund hät ich nicht erwartet, dass sich der Kontakt so drastisch mindert :confused:
Natürlich ist der neue Partner die Nummer 1, total verständlich, aber die Freunde so sehr zu vernachlässigen versteh ich wiederum nicht ganz.(Hab ich bis jetzt zumindest nicht getan)

Also wie war/ist das bei euch? Seid ihr komplett nur mehr auf die neue Beziehung orientiert, oder mäßig? Bzw wie war das bei euren Freunden so?

Off-Topic:
Ich gönne jedem sein Glück, keine Frage. Aber wenn man 3 seiner engsten Bezugspersonen "verliert" macht man sich schon seine Gedanken :grin:
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Ja, ich habe das bei ehemals guten Freunden leider auch so erlebt und bemühe mich deshalb, es selbst anders zu machen und Freunde aufgrund einer Beziehung nicht zu vernachlässigen. Hat bisher auch gut funktioniert.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Nö, meine Freunde sind unabhängig von eventuellen Partnern immer interessiert an der Freundschaft, glücklicherweise. Nur meine eine Mitbewohnerin hat sich zu Beginn ihrer Beziehung von allem und jedem (außer der WG, juhuu!) distanziert, aber das war abzusehen. Wir merken da nichts von, aber für alle anderen war das schon doof, glaube ich. Ich verstehe so ein Verhalten nicht. Nur weil ich eine Beziehung habe, höre ich doch nicht auf, meine Freunde zu mögen und sehen zu wollen?! Keine Ahnung, dazu sind die Freundschaften zu eng, glaube ich :smile:.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Es ist ja klar, dass man gerade am Anfang jeder Beziehung besonders viel Zeit mit seinem neuen Partner verbringen will und da kommen Freunde dann auch gern mal etwas zu kurz. Sie komplett zu vernachlässigen, finde ich aber falsch und deswegen bemühe ich mich auch darum, sie öfter mal zu treffen und sei es nur auf einen Kaffee. Meinen Freund nehme ich auch öfter mal mit, das ist kein Problem. Bei Freunden habe ich das nicht so wirklich erlebt. Da war ich eigentlich selbst das beste Negativbeispiel, weil ich mit 19 mal den Fehler gemacht habe und nur noch Zeit mit meinem damaligen Freund verbracht habe und dadurch fast sogar meine beste Freundin verloren habe. Seitdem weiß ich es besser :smile:
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Hm.. Ich bin auch ziemlich auf die Beziehung orientiert aber naja ich denke, dass viele das gar nicht absichtlich machen und es nicht bewusst merken, dass der Freundeskreis vernachlässigt wird weil man halt doch vor allem am Beginn einer Beziehung nur Augen für den Partner hat.
Das ist ein wichtiger Aspekt
.
Sonst hast du schon recht, das ist natürlich sehr schade wenn der Kontakt nur sehr rar besteht und man sollte sich wirklich ein wenig mehr Zeit nehmen für die langjährigen Freundschaften. Die muss man auch pflegen.

Bis zu einem gewissen Punkt ist es normal, dass man ein wenig Zeit abzweigen muss für den Partner anders würds auch nicht gehen aber man sollte es echt nicht übertreiben.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Sicherlich ist man in der ersten Phase total partnerfixiert. Trotzdem sollte man die Freunde aber nicht vergessen und auch mal ohne Partner an Unternehmungen teilnehmen. Klar ist es toll, wenn der Partner in den Freundeskreis eingegliedert wird. Manchmal passt das aber eben einfach nicht.

Auf diese Art hat sich eine ehemalige Freundin von mir selbst aus dem Freundeskreis verabschiedet. Es war okay, wenn ihr Freund dabei war. Bei einer eindeutig als "Mädelsabend" deklarierten Veranstaltung ist es aber einfach nervig, wenn gefragt wird ob der X denn auch mit kann. NEIN, Mädelsabend! Ähnlich bei Unterhaltungen: Ich spreche gern mit Menschen und finde es unhöflich, wenn während des Gespräches rumgeknutscht wird. Da drückt man vielleicht noch mal ein Auge zu, aber wenn das immer und immer wieder passiert, wirds mir echt zu bunt. Wenn es selbst nichts hilft das Paar darauf aufmerksam zu machen, ist man einfach irgendwann nur noch genervt und der Kontakt mindert sich von beiden Seiten nach einer Weile.
Ja, das ist ein Extremfall, aber leider habe ich das schon so erlebt.

Das mit dem Melden ist dann noch ein ganz anderer Faktor. Der sich bei manchen meiner Freunde mit Beziehungsbeginn um 180° geändert hat. Manche bekommen nach ein paar Wochen den Bogen, andere nicht. So ist das eben (leider) manchmal...

Da ich selbst weiß, wie ätzend sowas für den Freundeskreis sein kann, achte ich darauf, meine Freunde auch bei einer neuen Beziehung bzw. in der rosaroten Anfangsphase nicht zu vernachlässigen. Sollte das doch der Fall sein, dann haben sie den Auftrag mir mal ordentlich die Leviten zu lesen. War bisher aber nicht nötig. :zwinker:
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Meistens geht das irgendwann vorbei. im ersten monat sieht man die dann nat. überhaupt nicht weil die nur am vögeln sind, aber nach 3-4 monaten hat man ja normalerweise keinen bock mehr 24h aufeinanderzuhängen und beschäftigt sich auch wieder mit den freunden.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Also wie war/ist das bei euch? Seid ihr komplett nur mehr auf die neue Beziehung orientiert, oder mäßig? Bzw wie war das bei euren Freunden so?


Ja, ich bin komplett partnerfixiert. Meine Territorialität in der Beziehung richtet sich auch gegen außen. Ein bißchen schwurbelig ausgedrückt: Ich bin am glücklichsten, wenn ich mich mit dem Partner wie in einen Kokon einspinnen kann.
Da nimmt dann der Kontakt zu Bekannten und Freunden natürlich im Vergleich zum Singleleben drastisch ab.

Ich habe aber auch keine so romantisierte Vorstellung von Freundschaft (von Partnerschaft bekanntlich schon). Freundschaften sind für mich Hobbyverfolgungsgemeinschaften auf Zeit, die entsorgt werden, wenn die involvierten Personen oder die Zeitansprüche derselben nicht mehr zur aktuellen Situation passen.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
[...]Ich habe aber auch keine so romantisierte Vorstellung von Freundschaft (von Partnerschaft bekanntlich schon). Freundschaften sind für mich Hobbyverfolgungsgemeinschaften auf Zeit, die entsorgt werden, wenn die involvierten Personen oder die Zeitansprüche derselben nicht mehr zur aktuellen Situation passen.
Hast du keine engen Freunde, zu denen du um ihretwillen Kontakt hältst? So "strategisch" kann ich mir eine echte Freundschaft überhaupt nicht vorstellen...
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bin auch eher auf meinen Partner fixiert, aber natürlich treffe ich meine Leute noch (wenn DIE denn mal Zeit hätten! :grin:).
Aber natürlich, in einer Fernbeziehung taucht dieses Problem der Vernachlässigung bekanntlich eher seltener auf.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Hast du keine engen Freunde, zu denen du um ihretwillen Kontakt hältst? So "strategisch" kann ich mir eine echte Freundschaft überhaupt nicht vorstellen...

Das klingt jetzt altklug und hochmütig, aber ich habe im Leben auf vielerlei amüsante und weniger amüsante Weisen gelernt, daß es nichts falscheres gibt als "echte" Freunde, und daß man Freundschaften am besten strategisch lebt. Spaß haben, Hobbies verfolgen, lustige Abende verbringen, alles sehr gut und richtig - und gleichzeitig die Leute aus dem eigenen Leben kicken, wenn sie langweilig, lästig oder gar destruktiv zu werden drohen.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Krass, okay, so unterschiedlich sind Menschen. Danke für die Erklärung. Diese Form von "Zweckfreundschaften" wär' glaube ich nüx für meiner Einer.
 
B

Benutzer

Gast
Ich bin zwar am liebsten mit meinem Freund zusammen, aber meine Freunde/innen sind mir sehr wichtig....
Klar hab ich verabredungen für ihn sausen lassen, abewr nur 1.2 mal .... mein Freund hingegen Sagt seinen Kumpeln immer wieder ab..... Ich kann ihn verstehen, aber Freundschaften MUSS man Pflegen, denn die halten immer zu einem ... der Feste Partner kann irgendwann weg sein.... die freunde bleiben Ewig.....

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:07 -----------

Aber ich bin schon seeeehr Patnerfixiert und anhänglich :smile:
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich schätze meine Freunde seit vielen Jahren und sehe das auch nicht als 'Romantisierung' an. Schrecklich, die Vorstellung, nicht diese Menschen zu haben, mit denen ich so viel erleben und teilen kann.
Meinen Freund liebe ich sehr und wir können wochenlang 24h am Tag miteinander verbringen. In unserem kleinen Reich.
Aber meine Freund würde ich nicht missen wollen. Ich wohne leider meistens sehr weit von Allen entfernt, aber meine beste Freundin zum Beispiel sehe ich relativ regelmaessig und die schleppe ich auch mal in unsere Ferienwohnung mit. Mit der kann ich sowohl Zeit alleine verbringen als auch meinen Kerl mitschleppen, wir verstehen uns alle Bestens.

Genauso wie seine Freunde in unserem Leben eine Rolle spielen.

Also: nein, wir haben uns auch zu Beginn nicht von unseren Freunden distanziert. Unsere Freunde sind von Anfang an Teil unseres Lebens. Seine beiden besten Kumpels haben ihn relativ bald nachdem wir zusammen kamen besucht so das wir uns beschnuppern konnten. Klappt wunderbar.
Und da wir 3 Jahre im selben Mikrokosmos studiert haben, haben wir natürlich auch sehr viele gemeinsame Bekannte und Freunde.

Mich nervt das immer ziemlich wenn Leute so dermassen klebrig und abgeschottet tun, weil sie plötzlich in einer Beziehung sind. Die Beziehung konstituiert nicht mein Leben, sie ist Teil meines Lebens. Ein sehr grosser, ja, aber nicht mein einziger Lebensinhalt.
Sowohl mein Kerl als auch ich würden es gar nicht in die Tüte kommen lassen das man anfängt, Verabredungen abzusagen. Wir leben schliesslich zusammen und sehen uns jeden Tag, unabhängig davon, ob man sich zwischendurch mal mit einem anderen Menschen trifft :hmm: Das wär's ja grad noch..
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Ich schätze meine Freunde seit vielen Jahren und sehe das auch nicht als 'Romantisierung' an.

Ist ja okay, nur wenn Stehsätze kommen wie "Männer kommen und gehen, aber Freundschaften sind fürs Leben ^^;!!!!!!11", "Bros b4 Hos", "Keine Straße ist zu lang mit Freunden an seiner Seite" dann sehe ich das sehr wohl als Romantisierung. Im Gegensatz zu anderen, versuche ich hier ja niemand zu meinem Freundschaftsentwurf zu überreden, ich persönlich fände nur manche Einstellungen zu verkitscht und naiv um sie selbst zu leben - aus.
Off-Topic:

Mich nervt das immer ziemlich wenn Leute so dermassen klebrig und abgeschottet tun, weil sie plötzlich in einer Beziehung sind

Und mich nervt das immer ziemlich wenn Leute rumquengeln, weil meine Freundschaft mit ihnen in der Prioritätenliste weit unter der Beziehung steht. :zwinker:
 

Benutzer109511  (28)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kanns zwar verstehen,dass die Beziehung im Leben meiner Freundinnen erst einmal das Wichtigste darstellt.Bei mir ist das nicht anders-trotzdem lege ich Wert darauf auch trotz Beziehung noch was mit meinen Freundinnen zu unternehmen.Wenn ich von einer Freundin dauerhaft nur noch Absagen zu Gunsten des Freundes bekomme oder jedes Mal gefragt wird,ob er denn nicht mitkommen kann,dann nervt mich das irgendwann und ich fühle mich dann auch u.U etwas vor den Kopf gestoßen.
 
M

Benutzer

Gast
also ich find das in der anfangszeit normal, aber irgendwann sollte es sich dann wieder legen
 

Benutzer109511  (28)

Planet-Liebe Berühmtheit
@mariechen: Das denke ich auch.Erlebe aber auch,dass das schonmal anders ist.Bei einer meiner ältesten Freundinnen ist das von mir oben beschriebene Dauerzustand seit sie mit ihrem Freund zusammen ist (über 1 Jahr).Die beiden gibts nur im Doppelpack,sie allein eig gar nicht mehr...
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Ist ja okay, nur wenn Stehsätze kommen wie "Männer kommen und gehen, aber Freundschaften sind fürs Leben ^^;!!!!!!11", "Bros b4 Hos", "Keine Straße ist zu lang mit Freunden an seiner Seite" dann sehe ich das sehr wohl als Romantisierung. Im Gegensatz zu anderen, versuche ich hier ja niemand zu meinem Freundschaftsentwurf zu überreden, ich persönlich fände nur manche Einstellungen zu verkitscht und naiv um sie selbst zu leben - aus.
Off-Topic:



Und mich nervt das immer ziemlich wenn Leute rumquengeln, weil meine Freundschaft mit ihnen in der Prioritätenliste weit unter der Beziehung steht. :zwinker:

Ich finde man muss auch zwischen freunden und bekannten unterscheiden. viele leute sagen ja ich habe 90 freunde:smile: (und 600 auf facebook:grin:)

aber viele von denen sind wie du schon sagst dann eher gute bekannte mit denen man sich gut versteht, zeit totschlägt und parties macht, aber keine denen du alles erzählen würdest oder auf die du dich blind verlassen würdest.

ich hab auch ne ganze menge solcher "kumpels", aber eigentlich nur 1 oder 2 richtig enge freunde denen ich alles erzähle.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
In meiner letzten Beziehung war es so, dass ich mich anfangs ein wenig zurückgezogen habe, aber heute ist das nicht mehr so.
 
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