Niveauunterschied in einer beziehung

Ja oder Nein

  • Ja

    Stimmen: 100 44,1%
  • Nein

    Stimmen: 127 55,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    227
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer16921 

Verbringt hier viel Zeit
übrigens hier der beweis das hauptschule kein nachteil sein muss:



lg
kerl
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Was heißt, ganz verborgen bleibt das nicht? Es geht ja darum, dass man selbst darauf anspielt, was hat die Umwelt damit zu tun? Man wird ja nicht darauf angesprochen so nach dem Motto "du bist intelligent, mein lieber mann!!",
Doch, natürlich fällt das der Umwelt auf. Nicht im Supermarkt, natürlich. Aber in der Schule, in der Uni, beim Arbeiten... natürlich schon. Und ja, ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen (auch wenn ich dafür jetzt wieder von 20 Leuten zu hören bekommen werde, wie arrogant dieser Satz ist).

das sich hier merkwürdigerweise die leute die sich (auch merkwürdigerweise) als intelligent bezeichnen nahezu von der inquisition des mittelmasses verfolgt fühlen passt nicht wirklich zum angepriesenen intellekt. das zeugt ehr von grosser unsicherheit und mangeldem selbstbewusstsein.
Dreimal darfst du raten, woher das kommt... :rolleyes_alt: Ich habe in meinen letzten zwei Schuljahren einen regelrechten Alptraum durchgemacht. Warum? Weil ich gute Noten hatte, ohne was dafür zu tun. Nein, ich war kein Streber. Im Gegenteil, ich war elend faul. Ich hab andere die Hausaufgaben abschreiben lassen. Ich hab gern erklärt, wenn ich was gefragt wurde. Und trotzdem hielten mich etliche für einen "Streber". Warum? Weil sie neidisch waren. Weil es plötzlich bei allen um gute Noten ging, einen guten Abischnitt für Studium, BA-Platz oder Ausbildung.

Ich war eigentlich immer recht selbstbewußt. Aber in diesen zwei Jahren ist einiges kaputtgegangen bei mir. Und ich mußte an der Uni erst wieder lernen, daß ich offensichtlich nicht automatisch in einer Gruppe unten durch bin, daß ich auch in den Augen anderer "nett" und "liebenswert" bin, und vor allem, daß ich mich für gute Noten nicht schämen muß, daß ich stolz darauf sein kann.

ich kann ein schlauer fuchs sein, ich kann aber auch alle (vielleicht unterschwellig so wie teilweise hier) spühren lassen das ich der schlaue fuchs bin.
Kerl, du bist albern.

das hat nichts mit verstecken müssen zu tun. auch nicht damit das die anderen angeblich neidisch sind.
"Angeblich"? Glaub mir, "angeblichen" Neid hätte ich bestimmt nicht so zu spüren bekommen...

so jung, kann nur weit weit unter meinem niveau liegen!

evtl. kann mir jemand die frage hier beantworten!
Kann wohl nur daran liegen, daß wir mit Anfang 20 auf demselben Niveau sind wie du mit 43. Und ja, wer Ironie findet, darf sie gerne behalten.

sie meinen, sie wüßten, wie man lebt, dabei wissen sie nur, wie sie gerade leben. wie sie in 5 jahren leben, wenn sie ein bißchen älter geworden sind, wissen sie nicht.
? Was meinst du denn damit? Ich hab keine Ahnung, wie ich in 5 Jahren leben werde, das stimmt schon. Aber was genau hat das denn mit Intelligenz zu tun? :confused_alt: Ist doch einfach nur eine Frage der Lebenssituation.

Sternschnuppe
 

Benutzer37284 

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Ui Sternschnuppe, jetzt haste dich aber ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt!

Ich kann es ja verstehen, dass es unangenehm ist, wenn man in der Schule gesagt bekommt man sei ein Streber und das ist auch unschön und nicht in Ordnung aber zu behaupten, dass alle darauf nur nedisch sind, ist einfach falsch! Die meisten Leute wissen ja nicht, dass du nicht viel gelernt hast! Es ist sicherlich richtig, dass einige Neider dabei waren, die gibt es immer und überall aber zu sagen, dass es alle Leute sind, die so reden ist nunmal falsch.

Wenn du erzählst, dass Leute dir schonmal gesagt haben, dass du intelligent bist, ist das durchaus nicht arrogant! Arrogant ist es, wenn man hier seinen Iq preisgibt und sich freut wenn andere Leute einen noch mit Komplimente überschütten.. Tut man dies nicht, heißt das, man sei ja bloß neidisch - obwohl das nicht der Fall ist!

Ich kann es verstehen, dass manchen Leuten nunmal auffällt, dass jemand intelligent ist und auch darauf angesprochen wird aber nicht so, wie es hier beschrieben wird!

Nun ja und der letzte Satz.. den überlese ich jetzt einfach mal!
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Ich dachte mir schon, dass das Argument kommt mit den Problemen mit den Mitschülern und den sehr gute Noten bzw. der hohe Intelligenz. Ich will das keinesfalls absprechen das es da Probleme geben kann, aber ob das tatsächlich die einzige Erklärung ist, ist fraglich. Eine eindeutige Kausalität daraus zu machen halte ich für falsch.

Selbstverständlich gibt es Neid. Es gibt Neid auf alle möglichen Dinge wie Geld der Eltern, Aussehen und unter vielen anderen Dingen sicherlich auch auf geistige Fähigkeiten.

Es geht aber bei solchen Rangeleien einfach mehr darum, wen man in einer sozialen Rangfolge nach unten befördern kann, um selber weiter oben angesiedelt zu sein. Das sind eben die Außenseiter in irgendeiner Form. Wieviel da jetzt jemand tatsächlich lernen muss und wie gut die Noten sind, ist doch nebensächlich. Es gibt oft daneben noch jemanden der ähnlich gute Noten schreibt aber ohne Probleme in die Klasse integriert ist, dem niemand seinen Erfolg neidet. Und wenn es keine guten Noten sind, dann findet man auch leicht etwas anderes, um jemanden zu diffamieren.

Es ist nicht ein Kampf Mittelmaß gegen geistige Elite, sondern das völlig übliche Verhalten von Gruppen gegen Leute die anders denken, fühlen und handeln. Dieses anders sein kann mit geistigen Fähigkeiten zu tun haben oder auch nicht. Dieses Verhalten ist abzulehnen, egal ob es jetzt in dieser Konstellation auftritt, oder dann in der Gruppe der "geistigen Elite", die einen in dieser Form andersartigen "Mittelmäßigen" in genau derselben Form ausgrenzt.

Damit niemand behauptet, ich würde mich gar nicht zum Thema äußern spanne ich jetzt den Bogen wieder zur Ausgangsfrage. Wenn also in irgendwelchen zu einem der Partner gehörenden Gruppen diese Andersartigkeit als stark empfunden wird, dann kann es zu Spannungen kommen die die Beziehung erschweren.

Off-Topic:
Vorsichtshalber eine Art Disclaimer :zwinker:, da sich in letzter Zeit recht viele in diesem Thread angegriffen fühlen. Es geht nicht darum Personen anzugreifen. Mein Beitrag bezieht nur auf die Argumentation, nicht auf die Person von Sternschnuppe_x, deren Beiträge ich sehr schätze.
 

Benutzer10736 

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Ui Sternschnuppe, jetzt haste dich aber ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt!

Ich kann es ja verstehen, dass es unangenehm ist, wenn man in der Schule gesagt bekommt man sei ein Streber und das ist auch unschön und nicht in Ordnung aber zu behaupten, dass alle darauf nur nedisch sind, ist einfach falsch! Die meisten Leute wissen ja nicht, dass du nicht viel gelernt hast! Es ist sicherlich richtig, dass einige Neider dabei waren, die gibt es immer und überall aber zu sagen, dass es alle Leute sind, die so reden ist nunmal falsch.
Das habe ich doch gar nicht gesagt. Ich habe nie von "alle" geredet. Ich habe gesagt "etliche", was ein Unterschied ist, und ich habe dieses Wort bewußt gewählt. Denn "alle" waren es wirklich nicht.

Es geht aber bei solchen Rangeleien einfach mehr darum, wen man in einer sozialen Rangfolge nach unten befördern kann, um selber weiter oben angesiedelt zu sein. Das sind eben die Außenseiter in irgendeiner Form. Wieviel da jetzt jemand tatsächlich lernen muss und wie gut die Noten sind, ist doch nebensächlich.
Ja, mag sein. Bis zur 11. Klasse (einschließlich) war bei mir ja auch alles ok, ich war in meine Klasse integriert, hatte meine Clique in der Klasse, alles kein Problem, obwohl ich da auch schon dieselben Noten hatte. In der 12/13 hat sich das dann geändert, die Clique hat sich aufgelöst (unterschiedliche Kurswahl, unterschiedliche Freundeskreise nach und nach), ich glaube, ich hatte auch einfach Pech mit meinem Jahrgang.

Aber Fakt ist: Da war schon verdammt viel Neid dabei. Hätte ich mich genauso verhalten, dabei aber keine 14 oder 15 Punkte, sondern eben 7 oder 8 geschrieben, wäre manches nicht passiert. Es gab nunmal einige, die vorher in ihrer Klasse der unangefochtene "Star" in Sachen Noten waren, in unterschiedlichen Fächern. Dann wurde in der Oberstufe neu gemischt, und plötzlich war ich eben auch noch da und war in schöner Regelmäßigkeit einen oder zwei Punkte besser. Damit hatten einige wohl ein ziemliches Problem.

Es ist nicht ein Kampf Mittelmaß gegen geistige Elite, sondern das völlig übliche Verhalten von Gruppen gegen Leute die anders denken, fühlen und handeln. Dieses anders sein kann mit geistigen Fähigkeiten zu tun haben oder auch nicht.
Ja, auch das mag sein. Vielleicht war es bei mir eine Kombination aus mehreren Dingen. Ich hatte nunmal diese Noten und konnte auch sonst mit vielen aus meinem Jahrgang nicht viel anfangen. Es war eine Art von Arroganz und Cliquenwirtschaft, mit der ich mich einfach nicht anfreunden konnte (es gab eine Gruppe, die sich für besonders cool hielt, und einige unbeachtete "Außenseiter", die noch die nettesten waren... auf die wurde zwar runtergeschaut, aber sie wurden in Ruhe gelassen, solange sie nicht irgendwie auffielen... ich hatte nunmal das Pech, durch meine Noten aufzufallen, und das eben nicht nur in einem Fach, sondern in fast allen).

Mir ging es nie darum, hier mit Intelligenz zu protzen, im Gegenteil. Ich hab mir ja nicht rausgesucht, wie ich auf die Welt kommen wollte, ich hab ja nichts dafür getan, daß mir vieles leicht fällt. Und ich halte mich jetzt auch nicht für ein hochbegabtes Genie. Aber um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich habe schon die Erfahrung gemacht, daß es mit einem Partner mit niedrigerem Bildungsniveau nicht funktioniert hat (was wohl auch damit zu tun hatte, daß er ein großes Problem damit hatte, in der Hinsicht "unterlegen" zu sein). Trotzdem würde ich nie sagen "ich brauche einen Partner mit Uni-Abschluß", denn dann dürfte ich mit meinem Freund überhaupt nicht zusammen sein, und ich bin es und bin sehr glücklich mit ihm. Wie das irgendwann, in ein paar Jahren mal wird, muß man sehen und abwarten...

ABER: Speziell was Raven angeht kann ich schon sehr gut nachvollziehen, daß SIE diese Anforderungen nunmal hat, und das aus gutem Grund. Natürlich kann auch jemand, der nicht denselben Weg gegangen ist wie sie, nachvollziehen, wenn sie mal was zu tun hat. Aber bei ihr ist es eben nicht "mal für eine Klausur lernen", sondern Uni, Wissenschaft, Forschung bestimmen ihr gesamtes Leben, ihren Tagesablauf, einfach alles. Sie würde z.B. wahrscheinlich auch für eine gute Professorenstelle jederzeit umziehen. Und spätestens da käme wohl bei den meisten Partnern irgendwann mal der Satz "Was ist dir eigentlich wichtiger, ich oder deine Karriere?". Und genau aus DIESEM Grund möchte sie nur einen Partner mit ähnlichem Bildungshintergrund.

Sternschnuppe
 

Benutzer49300 

Verbringt hier viel Zeit
Was ist eigentlich am streben so schlimm, wer nach was strebt hat ein Ziel und dass ist doch positiv.

Off-Topic:
Besser als solche elendigen Arschkriecher und Schleimer, aber viele fallen ja auf so was immer wieder rein :schuettel .
 

Benutzer472 

Verbringt hier viel Zeit
ABER: Speziell was Raven angeht kann ich schon sehr gut nachvollziehen, daß SIE diese Anforderungen nunmal hat, und das aus gutem Grund. Natürlich kann auch jemand, der nicht denselben Weg gegangen ist wie sie, nachvollziehen, wenn sie mal was zu tun hat. Aber bei ihr ist es eben nicht "mal für eine Klausur lernen", sondern Uni, Wissenschaft, Forschung bestimmen ihr gesamtes Leben, ihren Tagesablauf, einfach alles. Sie würde z.B. wahrscheinlich auch für eine gute Professorenstelle jederzeit umziehen. Und spätestens da käme wohl bei den meisten Partnern irgendwann mal der Satz "Was ist dir eigentlich wichtiger, ich oder deine Karriere?". Und genau aus DIESEM Grund möchte sie nur einen Partner mit ähnlichem Bildungshintergrund.
Die Frage ist, möchte sie einen Partner mit ähnlichem Bildungshintergrund, weil man dann irgendwas zusammen machen kann, so wie ich vll. eine Frau will, die sich für Fußball interessiert, oder will sie verstanden und akzeptiert werden so wie ich eine Frau will, die akzeptiert, dass ich samstags Fußball gucke? - Es ist logischerweise nicht dasselbe, ob jemand versteht, dass ich für ne Professur umziehen möchte, oder ob selbst für ne Professur umzieht.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Die Frage ist, möchte sie einen Partner mit ähnlichem Bildungshintergrund, weil man dann irgendwas zusammen machen kann, so wie ich vll. eine Frau will, die sich für Fußball interessiert, oder will sie verstanden und akzeptiert werden so wie ich eine Frau will, die akzeptiert, dass ich samstags Fußball gucke? - Es ist logischerweise nicht dasselbe, ob jemand versteht, dass ich für ne Professur umziehen möchte, oder ob selbst für ne Professur umzieht.

Absolut auf den Punkt gebracht.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Es ist logischerweise nicht dasselbe, ob jemand versteht, dass ich für ne Professur umziehen möchte, oder ob selbst für ne Professur umzieht.
Na ja, in dem Fall ist es aber letztendlich schon deckungsgleich. Außer man wollte eine Ehe/langfristige Beziehung auf der Basis von unterschiedlichen Wohnsitzen führen. Es ist leichter, den anderen samstags Fußball schauen zu lassen, auch wenn man selbst überhaupt nichts damit anfangen kann, als ihn meinetwegen ein paar hundert Kilometer wegziehen zu lassen für eine Karriere in einem Fach bzw. an einer Institution, zu dem/der man selbst überhaupt keinen Bezug hat.

Wegen ein bißchen Fußballschauen dürfte es eher die Ausnahme sein, daß der Partner sagt "Ist dir der Fußball etwa wichtiger als unsere Beziehung?". Wird aber das ganze Leben nach etwas ausgerichtet, was die Beziehung massiv beeinflußt und unter Umständen auch einschränkt, dann wird es schon problematischer, und ich denke, dann sinkt auch die Akzeptanz, wenn der andere selbst keinen Bezug dazu hat.

Sternschnuppe
 

Benutzer472 

Verbringt hier viel Zeit
Na ja, in dem Fall ist es aber letztendlich schon deckungsgleich. Außer man wollte eine Ehe/langfristige Beziehung auf der Basis von unterschiedlichen Wohnsitzen führen. Es ist leichter, den anderen samstags Fußball schauen zu lassen, auch wenn man selbst überhaupt nichts damit anfangen kann, als ihn meinetwegen ein paar hundert Kilometer wegziehen zu lassen für eine Karriere in einem Fach bzw. an einer Institution, zu dem/der man selbst überhaupt keinen Bezug hat.
Sternschnuppe, du hast mich grad wohl völlig missverstanden: Ich meinte, dass jemand, der dieselben Absichten hat wie Raven, eben irgendwann genauso vor der Entscheidung stehen wird wegen einer Stelle wegziehen zu müssen. Genau dann, wenn beide das leben wollen, folgt, dass sie eine Fernbeziehung führen. - So ist es zumindest bei den Professoren, die ich kenne. Es hat sicherlich seinen Grund, dass die Beziehungen von Professorin und Professor zu den Ausnahmen zählen.

P.S.: Dieses ewige "deine Metapher ist aber nicht 1:1 übertragbar"-Geschrei nervt übrigens schon etwas. Es trägt nicht grad zur Wissensgewinnung bei, wenn man mehr über die Schriftart diskutiert als über den Inhalt.
 

Benutzer9234 

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Was ist eigentlich am streben so schlimm, wer nach was strebt hat ein Ziel und dass ist doch positiv.

Off-Topic:
Besser als solche elendigen Arschkriecher und Schleimer, aber viele fallen ja auf so was immer wieder rein :schuettel .

Off-Topic:
Was am "Strebern" so schlimm sein soll, habe ich auch nie verstanden... Ich wurde auch immer als Streber verschrien, wobei ich nichts falsches daran sehe, dass ich teilweise sehr viel und tatsächlich auch meistens sehr gerne (!) lerne. Dementsprechend finde ich es nur fair, dass ich auch entsprechende Noten habe - aber dass andere da rumnölen, das kann man ja nur auf Neid zurückführen... Ich dachte, mit der Zeit bessert sich dieses "um Gottes willen du hast gelernt? Wie schlimm"-Getue, aber selbst heute im Studium muss ich mich fast noch rechtfertigen, dass ich viel Aufwand betreibe... Ironischerweise haben viele dann das Gefühl, mir fliege alles über Nacht zu und das finde ich auch nicht fair...

Naja, egal :grin:
 

Benutzer44072 

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Wenn er genauso denkt und handelt wie sie, wird er das allergrößte Verständnis für ihren Umzug haben...und ihr am Umzugstag liebevoll hinterherwinken. :zwinker: Er wird nur nicht mit umziehen, weil seine Forschung und seine Karriere eben auch das wichtigste für ihn ist :ratlos:

Das man wegen einem Job umziehen muss, halte ich für keineswegs ungewöhnlich und das hängt auch nicht unbedingt vom Bildungsstand ab. Während früher klar war, dass die Frau dorthin zieht, wo der Mann Arbeit hat, muss man das heute in einer Beziehung unter sich ausmachen.

Wenn beide in gleichem Maß scharf auf Karriere sind, wird die Situation nicht einfacher.
 

Benutzer29290 

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Die Frage ist, möchte sie einen Partner mit ähnlichem Bildungshintergrund, weil man dann irgendwas zusammen machen kann, so wie ich vll. eine Frau will, die sich für Fußball interessiert, oder will sie verstanden und akzeptiert werden so wie ich eine Frau will, die akzeptiert, dass ich samstags Fußball gucke? - Es ist logischerweise nicht dasselbe, ob jemand versteht, dass ich für ne Professur umziehen möchte, oder ob selbst für ne Professur umzieht.
Da ich hier das Thema bin, will ich auch noch was sagen. Tippfehler sind in diesem Fall dem Alkohol von der Party auf der ich gerade war zuzuschreiben :zwinker:
Es geht mir um beides, sowohl gleich Interessen zu haben als auch die Karriere an erste Stelle zu stellen. Mein Freund weiß, dass ich wenn es soweit ist eine Professur in den USA, Australien oder sonst wo annehmen würde, wenn es denn eine renommierte Uni ist, die mir eine Stelle anbietet. Er weiß und akzeptiert, dass ich mich in diesem Falle gegen Familiengründung etc. entscheiden würde. Genauso wie er den besten Job annimmt, den er bekommen kann. Eine Fernbeziehung führen wir sowieso und wir sind uns einig, was die Ergreifung eventueller Jobchancen angeht. Ist das romantisch? Nein, nicht wirklich. Zumindest nicht im herkömmlichen Sinne von roten Rosen und das Leben zusammen verbringen. Aber wir sind beide sehr rational und keine Familienmenschen. Wir verstehen uns blendend und haben viel Spaß zusammen, wir können uns über Quantenphysik genauso wie über Literatur und Philosophie unterhalten. Wir genießen die Zeit, die wir zusammen verbringen und wir müssen uns nicht schuldig fühlen, irgendwelche Erwartungen des Anderen im Sinne auf Ehe und Familie zu zerstören.

Dreimal darfst du raten, woher das kommt... :rolleyes_alt: Ich habe in meinen letzten zwei Schuljahren einen regelrechten Alptraum durchgemacht. Warum? Weil ich gute Noten hatte, ohne was dafür zu tun. Nein, ich war kein Streber. Im Gegenteil, ich war elend faul. Ich hab andere die Hausaufgaben abschreiben lassen. Ich hab gern erklärt, wenn ich was gefragt wurde. Und trotzdem hielten mich etliche für einen "Streber". Warum? Weil sie neidisch waren. Weil es plötzlich bei allen um gute Noten ging, einen guten Abischnitt für Studium, BA-Platz oder Ausbildung.

Ich war eigentlich immer recht selbstbewußt. Aber in diesen zwei Jahren ist einiges kaputtgegangen bei mir. Und ich mußte an der Uni erst wieder lernen, daß ich offensichtlich nicht automatisch in einer Gruppe unten durch bin, daß ich auch in den Augen anderer "nett" und "liebenswert" bin, und vor allem, daß ich mich für gute Noten nicht schämen muß, daß ich stolz darauf sein kann.
Bei mir war es 100% das Gleiche nur, dass es schon in der Mittelstufe los ging :geknickt:
 

Benutzer472 

Verbringt hier viel Zeit
Da ich hier das Thema bin, will ich auch noch was sagen.
Im Grunde gehts hier gar nicht um dich (nicht dass ich dir die Aufmerksamkeit nichgt gönnen würde), sondern um die Frage, ob man aus der Entwicklung eines Menschen auf seine Interessen einerseits und seine Ziele andererseits schließen kann oder ob man dabei einen genetischen Fehlschluss (hier abgewandelte Bedeutung des Begriffs) vollzieht. - Deine Lösung entspricht nicht dem zugrunde gelegten Beziehungsmodell...:tongue:
 

Benutzer29290 

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Im Grunde gehts hier gar nicht um dich (nicht dass ich dir die Aufmerksamkeit nichgt gönnen würde)
In dem thread als Ganzes geht es natürlich nicht um mich, aber in den vorangegangen Beiträgen, auf die ich geantwortet habe schon. Nichts anderes wollte ich damit ausdrücken. Meine vorige Antwort hat auch nichts zur Niveaufragestellung beigetragen :zwinker:
 
V

Benutzer

Gast
der antwort gibt es nichts mehr hinzuzufügen! :zwinker:


lg
kerl

mmm, ging halt am thema vorbei, aber egal. du behauptest, die "inquisition des mittelmasses" sei ein phantasma seitens der "intelligenten", ich behauptet, dass sie tatsaechlich existiert. was san-dees antwort damit zutun hat, leuchtet mir leider nicht ein.

und zu deinem "auch-hauptschueler-koennen-reich-werden" beweisphoto: mal wieder ein wunderschoenes beispiel, dass geschmack nicht kaeuflich. so chav! :wuerg:
 

Benutzer29290 

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und zu deinem "auch-hauptschueler-koennen-reich-werden" beweisphoto: mal wieder ein wunderschoenes beispiel, dass geschmack nicht kaeuflich. so chav! :wuerg:
Abgesehen davon ist das Photo vor allem ein riesen Eigentor. Wer ist auf diesem Bild denn wohl eingebildeter :zwinker:
Ich denke aber mal Kerl ist sich dieser Ironie durchaus bewußt :smile:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Abgesehen davon ist das Photo vor allem ein riesen Eigentor. Wer ist auf diesem Bild denn wohl eingebildeter :zwinker:
Ich denke aber mal Kerl ist sich dieser Ironie durchaus bewußt :smile:

Ne, das Bild soll ja zeigen, dass der andere wohl mehr Geld hat und sich solch ein Auto leisten kann und da gehts ja nicht darum wer eingebildeter ist oder kann man das von einem Auto ablesen? :zwinker:

@Velwet: Hab jetzt gerade leider keine Zeit das richtig zu erläutern, da ich gleich weg muss aber das hat schon sehr viel damit zu tun!! ich werds heute abend dann ma erläutern
 
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