Niveauunterschied in einer beziehung

Ja oder Nein

  • Ja

    Stimmen: 100 44,1%
  • Nein

    Stimmen: 127 55,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    227
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer10736 

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Ich frage mich ernsthaft, was für euch überdurchschnittlich intelligent ist und finde es erstaunlich, dass ihr alle denkt das zu sein! Also wenn das nicht arrogant ist, dann weiß ich auch nicht...
Ein richtige intelligenter Mensch, würde das niemals heraushängen lassen, sondern einfach für sich selbst wissen, dass er eben mehr auf dem Kasten hat als andere! Das hat für mich auch etwas mit emotionaler Intelligenz zu tun!
Was hat das denn mit "Heraushängenlassen" zu tun, wenn es bei dem Thema nunmal darum geht? Ich weiß nicht, inwiefern alle hier, die das von sich behaupten, überdurchschnittlich intelligent sind. Aber daß ich es bin, weiß ich. Und nein, ich bilde mir nichts darauf ein. Es hat in meinem bisherigen Leben nur kein Weg an dieser Einsicht vorbei geführt. Ich habe das schon oft genug gesagt bekommen und hab auch selbst schon sehr früh gespürt, daß ich wohl deutlich über'm Durchschnitt liege. Ich hab mir da schon ziemlich Gedanken darüber gemacht, dachte teilweise auch einfach "Na ja, ok, ich bin gut in der Schule, ohne was dafür zu tun, aber das hat ja nichts zu heißen", aber mit der Zeit habe ich einfach gemerkt, daß das, was für mich völlig "normal" ist, bei den meisten anderen Menschen eben nicht so normal ist.

Und "einfach für sich selbst wissen" und es damit gut sein lassen? Na ja, so ganz verborgen bleibt das der Umwelt eben nicht. Und wenn es explizit um dieses Thema geht, wäre es ja auch Quatsch, zu sagen "och nö, ich bin ganz normal durchschnittlich, insofern suche ich bei der Partnerwahl auch Durchschnitt", wenn es eben nicht so ist.

@Sternschnuppe: Dein Freund war sogar mal auf der Realschule und siehe da,, du sagst sogar, er wäre so intelligent wie du, obwohl er kein Student ist (wenn ich das richtig verstanden habe).. und dennoch gehst du von Schulbildung aus und sagst, du willst schon einen Partner, der Abitur hat.
Ich habe nicht gesagt, daß ich einen Partner will, der Abitur hat. Nur, daß ich verstehe, wenn jemand wie Raven diesen Anspruch (bzw. noch mehr Ansprüche) hat. Und ich weiß nicht, ob mein Freund so intelligent ist wie ich, er hat andere Stärken als ich. Er hält mich für intelligenter, ist aber stolz auf mich, wenn ich etwas schaffe und hat (bis jetzt zumindest) kein Problem mit der Vorstellung, daß ich vielleicht mal einen Dr. vor dem Namen stehen haben und vielleicht mal mehr verdienen werde als er. Damit dürfte er bei Männern aber wohl eher die Ausnahme sein, denn auch wenn viele es nicht zugeben, glaube ich, viele hätten damit ein Problem.

Sternschnuppe

PS: IQ-Test hab ich übrigens in meinem ganzen Leben noch keinen gemacht. :-p
 

Benutzer37284 

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Weil dieser jemand wahrscheinlich! meine Liebe zu Wissenschaft, Literatur und Musik nicht verständig nachvollziehen könnte. Ich möchte mich über komplexe Themen unterhalten können, ohne dass ich in fragende Augen blicke. Außerdem hat mich die Erfahrung da einiges gelehrt...und ich habe dass, was ich erfahren habe nunmal zu Prinzipien gemacht. Diese sind nicht unabänderbar. Außerdem gilt für mich nicht das Prinzip: Dinge sind so, wie ich denke. Es kann immer anders sein. Nur weil ich etwas für richtig halte, muss es lange nicht objektiv richtig sein. Wenn man mal dahin gekommen ist, wird das Leben wirklich ziemlich angenehm :smile:

Nun ja und genau das wird hier desöftern angesprochen, wieso kann man sich mit einem Realschüler nicht über Literatur, Wissenschaft etc. unterhalten? Das ist sehr wohl möglich und wie ich schonmal erwähnt habe, habe ich sogar schon Faust I gelesen, das haben auch nicht alle durch.. und ich würde mal behaupten, dass sich die meisten schon auch für spezifische dinge interessieren und nicht einseitig und nicht tiefgründig sind!!
 

Benutzer16351 

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Nun ja und genau das wird hier desöftern angesprochen, wieso kann man sich mit einem Realschüler nicht über Literatur, Wissenschaft etc. unterhalten? Das ist sehr wohl möglich und wie ich schonmal erwähnt habe, habe ich sogar schon Faust I gelesen, das haben auch nicht alle durch.. und ich würde mal behaupten, dass sich die meisten schon auch für spezifische dinge interessieren und nicht einseitig und nicht tiefgründig sind!!

Off-Topic:
Nun ja....Faust I ist für mich z.B. absolute Allgemeinbildung. :schuechte


Es hat niemand behauptet, dass man sich mit einem Realschüler darüber nicht unterhalten kann...nur ist die Wahrscheinlichkeit eben geringer, einen ebenbürtigen (Gesprächs-)Partner unter Leuten mit geringerer Schulbildung zu treffen.
 

Benutzer472 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Damit dürfte er bei Männern aber wohl eher die Ausnahme sein, denn auch wenn viele es nicht zugeben, glaube ich, viele hätten damit ein Problem.
Das ist das Schöne am Menschen: Egal welche Fähigkeiten er auch auf dem rationalen Bereich theoretisch zu leisten im Stande ist, in den meisten Fällen handelt er ganz unrational.
 

Benutzer37284 

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Was hat das denn mit "Heraushängenlassen" zu tun, wenn es bei dem Thema nunmal darum geht? Ich weiß nicht, inwiefern alle hier, die das von sich behaupten, überdurchschnittlich intelligent sind. Aber daß ich es bin, weiß ich. Und nein, ich bilde mir nichts darauf ein. Es hat in meinem bisherigen Leben nur kein Weg an dieser Einsicht vorbei geführt. Ich habe das schon oft genug gesagt bekommen und hab auch selbst schon sehr früh gespürt, daß ich wohl deutlich über'm Durchschnitt liege. Ich hab mir da schon ziemlich Gedanken darüber gemacht, dachte teilweise auch einfach "Na ja, ok, ich bin gut in der Schule, ohne was dafür zu tun, aber das hat ja nichts zu heißen", aber mit der Zeit habe ich einfach gemerkt, daß das, was für mich völlig "normal" ist, bei den meisten anderen Menschen eben nicht so normal ist.

Nun ja, ich weiß das ich auf diesem Thema manchmal empfindlich bin, da ich schon desöfteren hören musste, wie "blöd" Realschüler eigentlich seien und mir ist nicht klar, wie man so denken kann (das ist jetzt nicht auf dich bezogen :zwinker:)

Ich verstehe das schon, wenn du denkst, du seist überdurchschnittlich intelligent, die Frage ist eben nur, woraus bestimmst du das oder was ist im allgemeinen Begriff Intelligenz? Sicherlich kann es schon sein, dass man einfach etwas leichter lernt als andere Menschen und ich verstehe es natürlich auch, ich kanns nur noch einmal erwähnen, dass man gewisse Ansprüche an seinen Partner stellt! Ich will auch keinen Mann, mit dem ich mich nicht auf einer bestimmten Ebene unterhalten kann und der sich für nichts interessiert. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass nur die meisten Abiturienten der Sorte Mensch angehören, die sich weiterbilden möchten und auch mal eine Lektüre in die Hand nehmen!

Sicherlich kann es sein, dass Raven einen Menschen haben will, der auf ihrer geistigen Ebene ist, immerhin ist die Karriere der Mittelpunkt ihres Lebens! Allerdings gefallen mir diese Pauschalisierungen nicht und es ist einfach nicht richtig, dass sich nur Studenten für bestimmte Bereiche interessieren! Auch andere Leute akzeptieren es wenn man lernen muss! Wenn mein Freund für Klausuren lernt, dann unterstütze ich ihn und sage "lern du mal lieber, wir sehen uns dann eben mal ein paar tage nicht", immerhin will ich ja auch, dass er dann seine 1 hat.

Mit dem "Raushängen lassen" meine ich, dass immer wieder erwähnt wird wie intelligent man doch ist und dadurch anderen Leuten überlegen ist, wobei ich nicht finde, dass das eine mit dem anderen etwas zu tun hat!

Sternschnuppe_x schrieb:
Und "einfach für sich selbst wissen" und es damit gut sein lassen? Na ja, so ganz verborgen bleibt das der Umwelt eben nicht. Und wenn es explizit um dieses Thema geht, wäre es ja auch Quatsch, zu sagen "och nö, ich bin ganz normal durchschnittlich, insofern suche ich bei der Partnerwahl auch Durchschnitt", wenn es eben nicht so ist.

Was heißt, ganz verborgen bleibt das nicht? Es geht ja darum, dass man selbst darauf anspielt, was hat die Umwelt damit zu tun? Man wird ja nicht darauf angesprochen so nach dem Motto "du bist intelligent, mein lieber mann!!", sondern das man selbst davon anfängt bei anderen Leuten darüber zu reden wie schlau man doch ist.

Nein, ich behaupte auch nicht, dass man so etwas behaupten soll, man kann sehr wohl einen Partner suchen, der einem ebenbürtig ist, allerdings hat das nicht immernur etwas mit Bildung oder Schullaufbahn zu tun, sondern da gibt es noch wesentlich mehr Aspekte und das dabei Leute ausgeschlossen werden, bloß weil sie keinen so guten Abschluss haben, verstehe ich nicht und die Gründe dafür noch weniger.


Sternschnuppe_x schrieb:
Ich habe nicht gesagt, daß ich einen Partner will, der Abitur hat. Nur, daß ich verstehe, wenn jemand wie Raven diesen Anspruch (bzw. noch mehr Ansprüche) hat. Und ich weiß nicht, ob mein Freund so intelligent ist wie ich, er hat andere Stärken als ich. Er hält mich für intelligenter, ist aber stolz auf mich, wenn ich etwas schaffe und hat (bis jetzt zumindest) kein Problem mit der Vorstellung, daß ich vielleicht mal einen Dr. vor dem Namen stehen haben und vielleicht mal mehr verdienen werde als er. Damit dürfte er bei Männern aber wohl eher die Ausnahme sein, denn auch wenn viele es nicht zugeben, glaube ich, viele hätten damit ein Problem.

Sternschnuppe

PS: IQ-Test hab ich übrigens in meinem ganzen Leben noch keinen gemacht. :-p

Ja darum gehts ja auch: Jeder hat seine Stärken und Schwächen, er wird sich dann wohl auch in bestimmten Bereichen besser auskennen, dafür bist du eben die Juristin und interessiert dich noch für mehr Themen. Das heißt aber nie, dass man nicht akkzeptiert wird, bloß weil man selbst einen höheren Abschluss hat! was das mit den Männern betrifft weiß ich nicht, ich weiß nur, dass sich Männer schon gerne mit ihren frauen rühmen und ich kenne keinen Mann, der es ablehnen würde eine Beziehung einzugehen, bloß weil er merkt, diese frau ist intelligenter. Allerdings muss ich auch eingestehen, dass ich nicht gerade viele Männer kenne, die eine schlechtere Bildung haben als die dazugehörige Frau.

Off-Topic:
Ist en bissl viel geworden und ich hab mich wiederholt.. aber zu später Stunde... :grin:
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Was heißt, ganz verborgen bleibt das nicht? Es geht ja darum, dass man selbst darauf anspielt, was hat die Umwelt damit zu tun? Man wird ja nicht darauf angesprochen so nach dem Motto "du bist intelligent, mein lieber mann!!", sondern das man selbst davon anfängt bei anderen Leuten darüber zu reden wie schlau man doch ist.
Glaubst du etwa wir laufen im wahren Leben rum und haben nichts Besseres zu tun, als zu verkünden wie intelligent wir sind? Ganz sicher nicht. Der einzige Grund warum wir es in diesem thread erwähnt haben, ist, dass es für die Frage relevant war.

Außerdem wird man sehr wohl auf Intelligenz angesprochen, sei es von Lehrern, Professoren, Kollegen oder einfach Leuten, die von dem was man intellektuell leistet beeindruckt sind. Ich habe zum Beispiel meinen Freund auf diese Weise kennengelernt. Nicht alle Menschen neiden anderen ihre Fähigkeiten.
 

Benutzer14773 

Verbringt hier viel Zeit
Ich will einen Freund, mit dem ich über alles, was mich betrifft und interessiert, reden kann. Wenn er mir aufmerksam zuhört, wenn ich von der Uni oder so erzähle (was nunmal häufiger vorkommt, da ich da viel Zeit verbringe) und sich dafür interessiert, dann ist es mir egal, was er selber für einen Abschluss hat.


Aber noch was: Dieses "Die Intelligenteren gucken auf die anderen herab": Umgekehrt gibt's sowas aber auch. Da, wo ich herkomme, ist es fast "unanständig" aufs Gymnasium zu gehen und Wörter wie "Gymi-Sau" sind da normal.
 

Benutzer11957 

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Bin ich der Einzige der das peinlich findet wenn jemand mit IQ-Werten hausieren geht?

ne, bist du nicht. dieses ständige "ich bin sehr intelligent" oder "ich bin ja auch nicht gerade dumm", das manche schon zum wiederholten mal abliefern, drängt mir die frage auf, warum sie einen zwang zu verspüren scheinen, das ständig mitzuteilen. angst, man könnte sie nicht zur elite des landes zählen? wenn sie genies sind, werden die leute das schon erkennen und wenn die leute das nicht erkennen, kannst man sich ja immer noch einreden, dass sie ja nur zu doof sind oder kein richtiges leben haben und deshalb ihren genius mißdeuten.
 

Benutzer33941 

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Aber noch was: Dieses "Die Intelligenteren gucken auf die anderen herab": Umgekehrt gibt's sowas aber auch. Da, wo ich herkomme, ist es fast "unanständig" aufs Gymnasium zu gehen und Wörter wie "Gymi-Sau" sind da normal.

Genau! Ich stimm dir voll zu...
Das ist mir nämlich auch schon mehr als einmal passiert, das jemand aus ner Hauptschule meinte mich wegen meines Vorhabens mein Abitur zu machen, nieder machen zu müssen...
Und damit schießt man sich echt potentiell ins eigene Tor bei mir...
Was soll denn sowas???

Oder wenn ich meinem Bekannten so von meinem Alltag erzähle an Uni...da dreht der voll ab..."musst du mir immer von diesem scheiß Bau erzählen".... yo man voll wie im ghetto....ne da krieg ich zuviel...

Ich finde es wichtig, dass er am besten nicht nur ne Vorstellung davon hat wie hart es manchmal an der Uni ist, sondern das er Verständnis für mich hat weil er sie selbst besucht.
Wenn man sich dann abends von dem erlebten Tag erzählt kann man sich das alles genau vorstellen, man kennt es ja und weiß wovon der andere redet.
Ein Typ der nur mal ne Hauptschule von innen gesehen hat, der kann sich das echt nicht ausmalen...und den nervt es nur wenn ich von meinen Erlebnissen rede.
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
... und wenn die leute das nicht erkennen, kannst man sich ja immer noch einreden, dass sie ja nur zu doof sind oder kein richtiges leben haben und deshalb ihren genius mißdeuten.

Genau! So muss das sein. So und nicht anders.
Aber bis es jemand erkannt hat, sollte man gefälligst die Schnauze halten und so tun, als sei man guter deutscher Durchschnitt.

Ich schreibe meine Seminararbeiten und Klausuren auch immer extra etwas schlechter, damit ich nicht auffalle. Es könnte ja peinlich werden, wenn mich jemand fragt, wieviele Punkte ich in der letzten Arbeit hatte.
Wenn ich aus dem Rechtsphilosophischen Seminar komme, nehme ich immer den Umweg über die BWLer-Fakultät um nach draußen zu gelangen, damit niemand sieht, womit ich mich beschäftige.
Und wenn ich im Zug Kant lese, kommt immer ein Umschlag vom Lustigen Taschenbuch außen dran, damit mich niemand komisch anguckt.
Wenn ich mit Kommilitonen durch die Stadt gehe oder irgendwo was esse, unterhalten wir uns auch nur über Deutschland sucht den Superstar oder Vogelgrippe, um nicht als Studentenhirnis aus der Kneipe gejagt zu werden.
Ich habe auch versucht diesen Text mit kleinen, aber dennoch offensichtlichen Rechtschreibfehlern auszustatten.

Leute, die Diskussion führt zu nichts.
Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass die Ursprungsfrage, ob eine Beziehung mit "Niveau-Unterschied" halten kann, jetzt zu einer Situation verkommen ist, in der sich die "Studenten" in einer Defensive befinden, in welcher ihnen grundlos nur noch vorgeworfen wird, einen miesen Charakter zu haben und anderen auf die Nase zu binden, wie intelligent sie sein?
Ist euch das aufgefallen? Hmm? Es ist exakt der Fall eingetreten, den ich in meinem ersten Posting beschrieben habe. Und es ist wieder traurig.


Soll ich euch was sagen? Mit klugen Leuten wäre die Diskussion nicht hier gelandet!!!
:angryfire
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Leute, die Diskussion führt zu nichts.
Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass die Ursprungsfrage, ob eine Beziehung mit "Niveau-Unterschied" halten kann, jetzt zu einer Situation verkommen ist, in der sich die "Studenten" in einer Defensive befinden, in welcher ihnen grundlos nur noch vorgeworfen wird, einen miesen Charakter zu haben und anderen auf die Nase zu binden, wie intelligent sie sein?
Ist euch das aufgefallen? Hmm?


Soll ich euch was sagen? Mit klugen Leuten wäre die Diskussion nicht hier gelandet!!![/COLOR]:angryfire

Es ist völlig normal das sich nicht jeder nur auf die Ausgangsfrage bezieht. Was wäre das denn auch sonst für eine Diskussion? Natürlich lese ich die Beiträge anderer User und gehe auf sie ein.

Wenn ich auf die Frage, welche Oberweite mir lieber ist, antworten würde, dass für mich nur eine Freundin mit riesigen Möpsen in Frage kommt, wird sich da kaum jemand zu äußern. Wenn ich aber vehement die Theorie vertrete, dass es deswegen ein Muss ist, weil Frauen mit kleinem Busen nicht gut im Bett sein können, wird eine Diskussion entstehen. Man wird mit Recht diese Theorie anzweifeln und erst mal nach einer vernünftigen Definition von "gut im Bett" fragen. Sinn dieser Diskussion wäre niemals, mir das Recht abzusprechen mir eine Freundin mit Körbchengröße F zu suchen, das würde keinen interessieren, es geht um meine Argumentation über die diskutiert wird.

Wo hier die Studenten in der Defensive sein sollen, kann ich nicht erkennen. Außerdem hatte ich das so verstanden, dass die intelligenten Menschen gar nicht in die Defensive geraten können, das sie in der Diskussion den anderen haushoch überlegen sind.

Die Ausgangsfrage macht keinen Sinn. Die Antwort in Form einer klaren Wertung ist in ihr schon enthalten. "Niveau" impliziert einen Rangunterschied und eine Partnerschaft funktioniert nur auf gleicher Augenhöhe. Man kann die Frage entweder nur bejahen oder eine, in meinen Augen sinnvolle Diskussion über die Frage selber führen.

"Mit klugen Leuten wäre die Diskussion nicht hier gelandet!!!"

Keine Ahnung ob das ironisch sein soll, aber so oder so weiß ich nicht inwiefern sich das auf die Ausgangsfrage bezieht und wo in dieser Behauptung das Argument versteckt sein soll. Das bei einer solchen Diskussion größtenteils nur Vorurteil gegen Vorurteil gesetzt wird, war vorrauszusehen. Darin unterscheiden sich die, die laut ihren eigenen Angaben höchst intelligent sind in keinem Deut von jedem anderen.

In der Bahn kann jeder lesen was er möchte, das hat hier auch nie jemand angezweifelt. Dem einen gefallen die Lustigen Taschenbücher besser und dem anderen Kant. Ich wüsste nicht warum man das werten sollte. Warum sollte jemand der Kant liest etwas besseres sein?

Also mal ganz ehrlich, bei manchen Antworten kommt hier die Überheblichkeit doch schon zu den Ohren raus. Manche schreiben hier über das Abitur als wäre ihre Leistung, das sie höchst persönlich das Rad erfunden hätten. Es ist eine ganz normale Abschlussprüfung, die logische Konsequenz wenn man diese Schulform besucht hat und eine von unzähligen Leistungen die man in seinem Leben bewältigen wird. Aber zu einem "Ausnahmemenschen", der mit anderen Formen seiner Spezies kaum noch kommunizieren kann, wird man dadurch sicherlich nicht.
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
Wo hier die Studenten in der Defensive sein sollen, kann ich nicht erkennen. Außerdem hatte ich das so verstanden, dass die intelligenten Menschen gar nicht in die Defensive geraten können, das sie in der Diskussion den anderen haushoch überlegen sind.

Sobald eine Diskussion nicht mehr sachlich ist, sondern sich nur noch gegen die Person richtet, ist Hopfen und Malz verloren.
Klar könnte ich anfangen zu beleidigen. Habe ich aber keine Lust drauf.

Kein Argument, nur eine Meinung:
Ich persönlich finde das Gespräch nur noch absolut armselig. Da speche ich lieber mit Fischen.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
@Raven: Was heißt, nicht alle Menschen neiden dies? Ich beneide das ganz sicherlich nicht, darum geht es hier auch gar nicht! Wie wird man denn bitte im Alltag darauf angesprochen, sprechen dich Leute im Supermarkt an und sagen dir "du siehst schon so intelligent aus, du bist überm Durchschnitt, hab ich recht?"...
Ansonsten kann es natürlich sein, dass ein Lehrer dir Komplimente für deine guten Noten gibt aber ich habe es noch nie erlebt, dass da gesagt wird "du bist aber überaus intelligent", was sollte das auch für einen Sinn haben?
Was heißt, du hast deinen Freund dadurch kennengelernt? Hat er dich darauf angesprochen, wie intelligent du bist? :ratlos:

Metamorphosen hat das schon sehr schön ausgedrückt, da kann ich mich wirklich nur anschließen!

Good'n'evil: Du musst ja nicht antworten, es zwingt dich niemand dazu aber richtige Argumente kannst du ja irgendwie leider auch nicht bringen, oder?

Es geht ja immernoch um das Grundthema und nicht darum, leute zu beleidigen oder hat das jemand gemacht? Ich habe mich zumindest nie angegriffen gefühlt und habe auch niemanden angegriffen, ich finde es einfach nur falsch zu sagen, dass man als Realschüler nicht soviel in der Birne hat wie ein Gymnasiast! und sicherlich gibt es auch Leute, die es verpöhnen wenn man auf dem Gymnasium ist, aber das sind dann entweder Neider oder eben Leute, die von nichts ne Ahnung haben aber um die geht es ja hier jetzt auch gar nicht!
 

Benutzer16351 

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Good'n'evil: Du musst ja nicht antworten, es zwingt dich niemand dazu aber richtige Argumente kannst du ja irgendwie leider auch nicht bringen, oder?

Lies mein erstes Posting. Ich habe keine Lust, mich zu wiederholen.
Bezüglich des Alltags: Mein Alltag IST die Universität, der Lehrstuhl, das Gespräch mit Lehrkräften, Doktoranden, Kommilitonen. Das ist mein Alltag. Da bekommt man tatsächlich schonmal ein Lob, wenn man eine Position in einer Arbeit gut ausgearbeitet bzw. etwas völlig neues beschrieben hat...

Ich möchte euch bitten, wenn ihr in Zukunft bezug auf mich nehmt, einfach ausschließlich meine Position zu berücksichtigen.
Diese ist:

1.) ICH möchte einen Partner, der MICH geistig fordert und den ICH geistig fordern kann. Damit meine ich keine Diskussion über das Tagesgeschehen, oder wie fies doch der George Bush ist, sondern auch mal eine differenzierte Diskussion über z.B. die Bedingungen der Möglichkeit des Selbstbewusstseins. Warum? Weil mir Denken Spaß macht und ich mich wohlfühle, neue Erkenntnisse gewonnen zu haben. Diskussion ist für mich nicht Meinungsaustausch, sondern fundierte Analyse eines Problems.

2.) Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, dass es wahrscheinlicher ist, eine solche Person innerhalb eines gewissen Kreises zu finden. Ich gehe auch nicht in die Metzgerei, wenn ich Brötchen möchte.

3.) Bildungswege sagen nichts über individuelle Merkmale aus, spiegeln aber jedoch STATISTISCH den Bildungsgrad der Absolventen wieder.

4.) Wo ich meinen Partner suche, kann euch scheißegal sein.

5.) Nein, ich glaube nicht, dass Beziehungen mit unterschiedlichem Bildungsniveau eine so große Erfolgsquote haben wie Beziehungen mit gleichem Bildungsniveau.

Wer mir jetzt irgendetwas vorwirft oder auf andere Punkte eingeht, braucht nicht mit einer Antwort zu rechnen.
 

Benutzer15156 

Meistens hier zu finden
Ich will einen Freund, mit dem ich über alles, was mich betrifft und interessiert, reden kann. Wenn er mir aufmerksam zuhört, wenn ich von der Uni oder so erzähle (was nunmal häufiger vorkommt, da ich da viel Zeit verbringe) und sich dafür interessiert, dann ist es mir egal, was er selber für einen Abschluss hat.


Aber noch was: Dieses "Die Intelligenteren gucken auf die anderen herab": Umgekehrt gibt's sowas aber auch. Da, wo ich herkomme, ist es fast "unanständig" aufs Gymnasium zu gehen und Wörter wie "Gymi-Sau" sind da normal.
ich stimm dir mal wieder voll und ganz zu. der abschluss ist mir egal,solange sich mein freund auch für das interessiert was mich betrifft und mit mir darüber reden kann bzw eine ähnlich einstellung hat.

und dass man von den nicht-gymnasiasten teilweise herablassend betrachtet wird, kann ich nur bestätigen. vor allem wenn immer alle erzählen wieviel sie arbeiten und ja schon geld verdienen und man selber 'geht ja nur zur schule'.
also arroganz gibt es da nicht nur von den intelligenten.
 

Benutzer55284 

Verbringt hier viel Zeit
Das geht nur gut wenn das Mädel dümmer ist!
Frauen wollen einen Mann der ihnen überlegen ist, sonst geht das nicht gut meistens

Dies kann ich nicht bestätigen. Habe kein Problem, wenn mir die Frau vom Köpfchen her überlegen ist. Man kann sich hierdurch sehr gut ergänzen. Es gibt immer Dinge, die der Gegepart besser kann oder weiß. Man kann immer voneinander lernen. Und wenn das nicht klappt, ist die Beziehung eh für'n A....!
Meine letzten Beziehungen waren sehr unterschiedlich und ich habe viel dazu gelernt. Sowas bringt einen im Leben einfach weiter...
Also mir ist es egal, ob ich schlauer bin oder sie...
 

Benutzer52998 

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@stonic: bravo! endlich mal eine differenzierte sichtweise auf diese sehr oberflächliche fragestellung.

das wichtigste "niveau", das eine beziehung ausmacht, ist das emotionale. was haben mir die hochgezüchteten intellektuellen männer geholfen, die nicht auf der gleichen gefühlsmäßigen und körperlichen wellenlänge mit mir lagen? nichts.

ich bin gottlob nicht (mehr) darauf angewiesen, mich über das bildungsniveau meines partners zu definieren. mein jetziger, weniger als ich gebildeter freund ist zudem intelligent genug, meinen ausführungen zu folgen und seine meinung dazu zu entwickeln - und die ist oftmals treffsicherer als die durch angelesenes zeugs entstandene! er hat meinen vollen respekt, denn er hat herzensbildung, einen wachen geist, ist tolerant und einfühlsam und stellt sich den anforderungen des lebens. und wenn ich unbedingt mit ihm über kants kategorischen imperativ mit ihm diskutieren will, dann können wir das, weil er die zusammenhänge ergründet und versucht zu begreifen, ohne dafür 10 semester philosophie zu studieren. sein gesunder menschenverstand hat mir schon sehr oft geholfen.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Sobald eine Diskussion nicht mehr sachlich ist, sondern sich nur noch gegen die Person richtet, ist Hopfen und Malz verloren.
Klar könnte ich anfangen zu beleidigen. Habe ich aber keine Lust drauf.

Kein Argument, nur eine Meinung:
Ich persönlich finde das Gespräch nur noch absolut armselig. Da speche ich lieber mit Fischen.

:ratlos: Wo richtet sich die Diskussion denn gegen eine Person? Warum solltest Du irgendjemanden beleidigen? :cry:

Du fühlst Dich doch nicht im Ernst von dem kleinen Sätzchen von mir angegriffen, dass Du da zitierst :-p Ein bisschen aus der Reserve locken sollte man schon abkönnen, wenn man vorher kräftig austeilt :-D Meiner Meinung nach sind in meinem Beitrag etliche sachliche Argumente enthalten, die sich zum Teil unter anderem auch auf einen Beitrag von Dir beziehen. Nicht ausschließlich und nicht allzu scharf abgegrenzt, denn ich führe hier ja keine Privatunterhaltungen mit einzelnen, sondern beteilige mich an einer Diskussion.

Wenn jemand sagt, dass Bildung ihm wichtig ist (zu denen hab ich übrigens auch gehört) dann kann man sich unter anderem auch am Abschluss orientieren. Trotzdem kann es bei der Partnerwahl immer nur um einen Einzelfall gehen. Wer seinen Partner nach der Statistik wählt hat zwar ganz gute Chancen das richtige zu treffen, aber gute Chancen wären aus meiner Sicht nicht genug :zwinker: (@Good'n'Evil: Dieser Satz bringt keinesfalls zum Ausdruck, dass Du behauptet hättest, man solle seinen Partner nach der Statistik aussuchen) Wenn man die Statistik für eine Vorauswahl verwendet, steht man trotzdem noch genauso vor dem Problem letztendlich den Einzelfall zu prüfen.

Daher bin ich nach wie vor der Meinung, Vorurteile (wenn man will kann man das dann auch Statistik nennen) taugen sehr gut für wenig wichtige und weittragende Entscheidungen, aber nicht für bestimmende.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Lies mein erstes Posting. Ich habe keine Lust, mich zu wiederholen.
Bezüglich des Alltags: Mein Alltag IST die Universität, der Lehrstuhl, das Gespräch mit Lehrkräften, Doktoranden, Kommilitonen. Das ist mein Alltag. Da bekommt man tatsächlich schonmal ein Lob, wenn man eine Position in einer Arbeit gut ausgearbeitet bzw. etwas völlig neues beschrieben hat...

Das ist ja auch selbstverständlich! Man kann doch Komplimente bekommen, aber in welcher Form sehen die dann aus? Es geht hier um explitzite Arbeiten und nicht darum, dass gesagt wirst, du seist intelligent, oder? Ich will damit sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Leute einem immer wieder sagen, wie schlau man doch ist.


Good'n'Evil schrieb:
1.) ICH möchte einen Partner, der MICH geistig fordert und den ICH geistig fordern kann. Damit meine ich keine Diskussion über das Tagesgeschehen, oder wie fies doch der George Bush ist, sondern auch mal eine differenzierte Diskussion über z.B. die Bedingungen der Möglichkeit des Selbstbewusstseins. Warum? Weil mir Denken Spaß macht und ich mich wohlfühle, neue Erkenntnisse gewonnen zu haben. Diskussion ist für mich nicht Meinungsaustausch, sondern fundierte Analyse eines Problems.

Das hat aber etwas mit emotionaler Intelligenz und nicht mit der allgemeinen Intelligenz zu tun. Das ist ja gerade die, die oft vielen Leuten fehlt und die nicht unbedingt nur gebildete Leute haben!!

Good'n'Evil: schrieb:
2.) Ich gehe auch nicht in die Metzgerei, wenn ich Brötchen möchte.

Du sagtest doch, du pauschalisierst nicht und das hast du hier getan.. Das heißt nämlich, in Haupt- oder Realschulen kann man nicht nach Intelligenz suchen, die gibt es dort nämlich nicht!!


Good'n'Evil schrieb:
3.) Bildungswege sagen nichts über individuelle Merkmale aus, spiegeln aber jedoch STATISTISCH den Bildungsgrad der Absolventen wieder.

Good'n'Evil schrieb:
5.) Nein, ich glaube nicht, dass Beziehungen mit unterschiedlichem Bildungsniveau eine so große Erfolgsquote haben wie Beziehungen mit gleichem Bildungsniveau.

JA, das hast du sicherlich recht, das sehe ich genauso! :tongue:





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