Niveauunterschied in einer beziehung

Ja oder Nein

  • Ja

    Stimmen: 100 44,1%
  • Nein

    Stimmen: 127 55,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    227
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer37284 

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Hmm...zunächst sollten wir uns darauf einigen, was Arroganz bedeutet.
Meine Definition wäre:
Ein selbstdarstellerischer Umgang mit anderen, bei dem es darum geht die eigenen Fähigkeiten hervorzuheben, während die des Gegenübers schlechtgemacht werden.

"ich will nur eine Beziehung mit einer Person, die studiert oder sogar promoviert hat, da ich ja einen hohen Bildungsstand habe und keinen will, der auf der Realschule war, da diese nicht so gebildet sind wie ich selbst???"

Ich will mich nicht auf Wortklaubereien einlassen, daher sage ich:
Ja, wenn man den Satz SO nimmt, wie du ihn geschrieben hast (was natürlich extrem suggestiv ist, so habe z.B. ich mich NIE ausgedrückt und so würde ich meine Präferenz auch nicht äußern), ist er durchaus arrogant.
Aber er drückt durchaus meine Kriterien bei der Partnerwahl aus, auch wenn ich mich nicht auf die getätigten Pauschalierungen und Klassifizierungen anhand gewisser Abschlüsse oder Titel einlassen würde. Ich kenne übrigens mehr blöde als kluge Studenten...gestern wollte jemand bei mir im Seminar "pyhsische und psychische Zwangswirkung" an die Tafel geschrieben haben...Das spricht schon Bände für den vermeintlichen Status des Studententums.

Es gibt IMMER einen Hauptschüler, der mehr auf dem Kasten hat als ich. Aber weißt du was? Ich gönne es ihm, weil ich intelligente Menschen unglaublich interessant finde.

Es gibt Professoren, die ich für deutlich minderbemittelter halte.

Aber all diese Einzelfälle haben doch KEINE Bedeutung für mich.

Und trotz meiner Abneigung gegenüber Pauschalierungen würde ich eine Hauptschülerin eben NICHT als Partnerin in Betracht ziehen.
Aber das ist doch mein gutes Recht. Ich MUSS mich nicht wegen irgendwelcher vermeintlicher Gutmenschen auf das dicke Mädchen einlassen, oder auf den Hippie, oder die notorische Fremdgängerin, weil ja vielleicht jeder gaaanz lieb und auch klug ist.
ICH entscheide. Und ob du meine Kriterien hierbei schlecht findest, ist mir -mit Verlaub- scheißegal.

Ich will ja auch niemandem reinreden, was er für Auswahlkriterien hat, ich mag bloß keine Pauschalisierungen, sowie sie in diesem Thread sehr oft vorhanden sind! Du widersprichst dir ja übrigens auch: Einerseits heißt es, es gibt sicher sehr viele blöde Studenten und sehr intelligente Hauptschüler aber andererseits würdeste nur mit dieser Studentin was anfangen! Und wieso lieber nen dummen Student als nen schlauen Hauptschüler?

Ansonsten hast du Arroganz schon sehr richtig definiert und die Aussage, die ich verfasst habe, sagen einige Leute hier (du auch), bloß drücken sie es anders aus, allerdings hat es dieselbe Bedeutung :zwinker:
 

Benutzer16921 

Verbringt hier viel Zeit
....Ich habe jetzt nicht mehr Zeit, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass man die Schulbildung/form jemand hat, sehr schnell feststellen kann....
danke! solchen kapazitäten wie dir bin ich echt nicht gewachsen. das ist meine letzte antwort an dich.
ich finde es toll das du zwar nicht merkst ob jemand traurig oder glücklich ist, sehrwohl aber der überzeugung bist das du die schulbildung schnell feststellen kannst. :kopfschue

ich frage mich gerade was jemand zu einer solchen überzeugung treibt. :geknickt:


lg
kerl
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Aber das ist doch mein gutes Recht. Ich MUSS mich nicht wegen irgendwelcher vermeintlicher Gutmenschen auf das dicke Mädchen einlassen, oder auf den Hippie, oder die notorische Fremdgängerin, weil ja vielleicht jeder gaaanz lieb und auch klug ist.
ICH entscheide. Und ob du meine Kriterien hierbei schlecht findest, ist mir -mit Verlaub- scheißegal.
*g* Wie recht du hast... :-p

Es ist ein typisch deutsches Phaenomen, dass im Namen einer konstruierten Chancengleichheit, die Mittelmaessigkeit zelebriert wird. [..] Im Deutschland der Nachkriegszeit muss man sich grundsaetzlich immer dafuer rechtfertigen und am Besten noch schaemen in irgendeiner Form besser und leistungsorientierter zu sein.
Das stimmt. Wobei es - zumindest bei mir an der Uni, in meinem Studienfach - nicht so ist, ein Grund, weshalb ich mich da sehr wohlfühle. In der Schule hat man es verdammt schwer, wenn man überdurchschnittlich intelligent ist. Man ist automatisch als "Streber" abgestempelt - völlig egal, ob man etwas für seine Noten tun muß, ob man anderen gerne erklärt, ob man faul ist, ob man andere abschreiben läßt... spätestens, wenn es mal auf's Abi zugeht und die Noten für alle relevant werden, wird der Neid ganz gewaltig. Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht, und hätte ich nicht zu Hause und bei meinem Freund einen gewissen "Ausgleich" für diese Erfahrungen gehabt, hätte ich wohl einen ziemlichen psychischen Knacks davongetragen.

Mag sein, daß ich auch einfach nur Pech hatte. Aber nach dem, was ich erlebt habe, hatte ich auch immer das Gefühl, daß man sich fast dafür schämen muß, überdurchschnittlich intelligent zu sein, daß man das am allerbesten versteckt und sich schon gar nicht traut, es offen auszusprechen, weil man damit ja gleich arrogant ist (auch wenn es einfach nur eine Tatsache ist). Und wenn man dazu noch offen sagt, daß man etwas erreichen möchte im Studium und im Leben, dann wird man gleich abgestempelt als jemand, der ja nichts vom Leben hat außer Lernen.

Nicht nur die vermeintlich "Arroganten", die keinen Partner mit niedrigerem Bildungsniveau möchten, auch die anderer Seite bedient sich billigster Pauschalisierungen und Klischees. Wieso wird denn immer vom superinteressierten und -intelligenten Hauptschüler und vom dummen, nur zum Auswendiglernen fähigen Studenten ausgegangen?

Es ist meiner Meinung nach schon so, daß (Aus-)Bildung und Intelligenz in einem gewissen Zusammenhang stehen. NATÜRLICH gibt es eine Menge dummer Studenten, bei denen man sich fragt, wie sie überhaupt ihr Abi, geschweige denn ihren Studienabschluss geschafft haben oder schaffen wollen. Genauso wie es auch eine ganze Menge Menschen gibt, die zwar die (intellektuellen) Fähigkeiten für einen höheren Abschluss gehabt hätten, denen aber aufgrund äußerer Umstände die Möglichkeit dazu verwehrt blieb. Aber TENDENZIELL ist es - zumindest bei der heutigen Generation von jungen Erwachsenen - eben nicht so, daß Hauptschulabsolventen allesamt verhinderte Einsteins mit überragenden anderweitigen Kompetenzen neben der Schulbildung sind, wie einige einen hier glauben machen wollen.

Mag sein, daß es eine gewisse "breite Masse" gibt, wo sich in der Intelligenz kaum Unterschiede ergeben, wo es egal ist, ob jemand einen Realschulabschluß oder Abitur und Ausbildung oder Abitur und Studium hat, wo es eben trotzdem paßt. Aber ich denke, gerade in Ravens Fall dürfte selbst ein Großteil der Männer mit Abitur einfach unpassend sein, weil das einfach ein anderes "Level" ist - sowohl an Bildung, als auch an Intelligenz und an beruflichem Ehrgeiz. Insofern kann ich ihren Anspruch nach einem Mann mit ähnlichem Bildungshintergrund durchaus nachvollziehen.

Es ist schon merkwürdig, hier im Forum scheut sich niemand, zu sagen "Mein Freund muß größer sein als ich", "Meine Freundin muß schon schlank sein" oder ähnliches - sobald aber jemand Ansprüche in Sachen Intelligenz und Bildung stellt, geht das Geschrei los. Dabei halte ich DIESE Art von Anspruch noch für wesentlich sinnvoller und rational begründbarer als Anforderungen beim Aussehen oder bei der Körpergröße, die komischerweise im Gegensatz dazu gesellschaftlich voll akzeptiert zu sein scheinen.

Sternschnuppe
 

Benutzer33941 

Benutzer gesperrt
Ich hab mir hier nichts durchgelesen...
Ich habe mit Nein gestimmt, weil ich das nicht abhaben könnte, das mein Freund nicht kapiert wenn ich ihm nen Fremdwort oder ne Redewendung sage...
Hatte da mal jemanden kennengelernt der hatte nur Hauptschule beendet und der fand es "komisch" das ich studieren wollte...
Der hatte keine Ahnung von Mathe und wenn du irgendwie dem was erzählt hattest, rollte er mit den Augen und dann kam heraus das er mich allen ernstes nicht verstanden hatte...

Ich denke das der Partner genauso ein intellektuelles Niveau haben sollte wie man selbst...
Ich muss mich lange mit und auch gerne mal tiefsinnig oder auf englisch mit ihm unterhalten können...
Und sorry aber wenn mich jemand alle 2 Minuten unterbricht weil er das nicht kapiert hat was ich gesagt hab, dann macht das einfach keinen Sinn für mich...
Denn so hochtrabend spreche ich nun wirklich nicht.
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
Es ist schon merkwürdig, hier im Forum scheut sich niemand, zu sagen "Mein Freund muß größer sein als ich", "Meine Freundin muß schon schlank sein" oder ähnliches - sobald aber jemand Ansprüche in Sachen Intelligenz und Bildung stellt, geht das Geschrei los. Dabei halte ich DIESE Art von Anspruch noch für wesentlich sinnvoller und rational begründbarer als Anforderungen beim Aussehen oder bei der Körpergröße, die komischerweise im Gegensatz dazu gesellschaftlich voll akzeptiert zu sein scheinen.
Sternschnuppe

Zack! Da sag mal was gegen...
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich frage mich ernsthaft, was für euch überdurchschnittlich intelligent ist und finde es erstaunlich, dass ihr alle denkt das zu sein! Also wenn das nicht arrogant ist, dann weiß ich auch nicht...

Ein richtige intelligenter Mensch, würde das niemals heraushängen lassen, sondern einfach für sich selbst wissen, dass er eben mehr auf dem Kasten hat als andere! Das hat für mich auch etwas mit emotionaler Intelligenz zu tun!

Echt überraschend was hier teilweise gesagt wird. Mal abgesehen davon gibt es immer und überall Klischees aber es wird ja nicht behauptet, dass jeder Student arrogant sei, ich sage das nur, wenn sich jemand wirklich so verhält und meines Erachtens ist das der Fall wenn man denkt besser und anders zu sein als andere Menschen!

@Sternschnuppe: Dein Freund war sogar mal auf der Realschule und siehe da,, du sagst sogar, er wäre so intelligent wie du, obwohl er kein Student ist (wenn ich das richtig verstanden habe).. und dennoch gehst du von Schulbildung aus und sagst, du willst schon einen Partner, der Abitur hat.

zu dem Argument mit dem Aussehen: Sicherlich sagt da niemand was, es hat jeder andere Ansprüche an einen Partner (wie beim "niveau" auch, allerdings schließt man hier nicht von dem einem auf das andere. Viele wollen keinen dicken Partner, weil sie ihn nicht attraktiv finden, sie sagen aber deshalb nicht, dass diese Menschen auf andere nicht sexy wirken oder wegen ihrer Fettleibigkeit dümmer sind als andere menschen. Ihr geht aber davon aus, dass man ohne Abitur nicht so intelligent ist, als andere Menschen. Ihr teilt in Gruppen ein..

@Sunnybee: Also wenn man mit dir zusammensein möchte, muss man wissen, wie Integralrechnung geht, sonst ist man nichts wert oder wie kann man das verstehen? Ich unterhalte mich zumindest nicht mit meinem Freund über Mathematik, vorausgesetzt er hilft mir gerade nicht dabei :kopfschue
 

Benutzer33941 

Benutzer gesperrt
*lol*

Ach son Bockmist...
Integrale hasse ich eh wie die Pest...war jetzt nur so ein Beispiel weil er beim zusammenzählen der Rechnung im Cafe schon Probleme hatte und ich sie am Ende übernahm...:kopfschue

Weißte sowas ist für viele bestimmt nicht der Rede wert, aber ich krieg da schon so meine Gedanken, ob das denn sein muss...

Und wenn er nicht weiß was "komplex" heißt oder so....ach da gibbets viele Beispiele....und das ist einfach echt nicht mein Ding...da bin ich dann einfach entnervt...

Mit Studis (Ex Freunde) ist mir sowas nie passiert...Ich mag Maschis...*g* :grin:
 

Benutzer33941 

Benutzer gesperrt
Ach du pauschalisierst zu sehr... maschis sehen zum Teil echt lecker aus, haben was in der Birne und sind wenigstens nicht so weichgespülte Gesellschaftswissenschaftler....die seh ich eh jeden Tag :zwinker:
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
San-dee,

du redest Unsinn. Das was du behauptest, hat so niemand gesagt...
 

Benutzer50504 

Verbringt hier viel Zeit
ich glaub nicht, dass eine beziehung mit großem "niveauunterschied" für längere zeit möglich ist, da man dann meistens zu unterschiedlich interessen(!!) hat und es auch zu wenig gesprächsthemen gibt an denen beide interessiert sind.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
San-dee,

du redest Unsinn. Das was du behauptest, hat so niemand gesagt...

ne, ich rede keinen Unsinn! Ich gebe nur das wieder, was gesagt wurde oder hast du eine gute Argumentation, die mich vom Stuhl haut und die mich einsehen lassen, dass ich von eurer Meinung falsch denke?:zwinker:
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Ich befürworte in vielen Fällen Vorurteile, da sie das Leben wesentlich erleichtern und kurzfristige Entscheidungen aufgrund einer knappen Datenbasis liefern. Aber bei der Partnerwahl sollte man vielleicht schon etwas mehr Zeit investieren und genauer hinschauen können.

Wenn dann noch das obskure Konstrukt Intelligenz ins Spiel kommt, dann wird es ja noch schwieriger. Bin ich der Einzige der das peinlich findet wenn jemand mit IQ-Werten hausieren geht? Ich hab auch schon mal einen Test über ich ergehen lassen, würde aber niemanden den Wert mitteilen.

Wenn Schlussfolgerungen falsch sind, dann sind sie falsch. Um zu verstehen, dass jemand in seinem Bereich viel Zeit investiert und viel Leistung erbringt muss ich weder im gleichen noch in einem ähnlichen Bereich arbeiten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass nicht auch ein selbstständiger Handwerksmeister weiß, was Einsatz und Leistung bedeuten.

Und es ist eben nicht gesagt, dass man sich mit einem Gymnasiasten besser über Politik unterhalten kann, als mit einem Realschüler.

Wer im Bereich seiner Partnerwahl so viele Vorurteile, sprich Vereinfachungen braucht, beweist nicht unbedingt sein enormes analytisches Vermögen.

Zwischen "in etwas besser sein" und "etwas besseres sein" ist ein enormer Unterschied. Wenn jemand gebildeter ist, ist er gebildeter. Nicht mehr und nicht weniger.
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
ne, ich rede keinen Unsinn! Ich gebe nur das wieder, was gesagt wurde oder hast du eine gute Argumentation, die mich vom Stuhl haut und die mich einsehen lassen, dass ich von eurer Meinung falsch denke?:zwinker:

Was ist denn "unsere" Meinung?

Wenn du das so wiedergeben kannst, dass es für jeden stimmt, bin ich bereit zu diskutieren. Ich lasse mir doch keine Aussagen in den Mund legen, die ich nicht getätigt habe...und was habe ich überhaupt mit der Meinung von anderen zu tun? Nur weil ich diese Umfrage mit "eher Nein" beantworten würde, habe ich bezüglich allem die gleiche Meinung wie jeder, der genauso abgestimmt hat? Pfff...
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Nun ja, du redest hier von Werten und Leuten, die sich darüber beschweren, dass Gymnasiasten arrogant wären aber bemerkst überhaupt nicht, was hier genau diesen Leuten vorgeworfen wird. Es ist doch klar, dass man sich angegriffen fühlt, wenn jemand behauptet, mit Realschülern könnte man sich nicht richtig unterhalten! Ich war auf der Realschule also darf ich das natürlich gerne auf mich beziehen oder nicht? :zwinker: Mir wird eben zuviel pauschalisiert! du schreibst, die Leute, die hier diejenigen angreifen, die von sich selbst behaupten sie seien intelligent, würden die Fragestellung dieses Threads nicht verstehen etc...
Aber darum geht es doch gar nicht! Es geht um eine sachliche Diskussion und da kann man auch gerne mal vom Thema abweichen!

Mir gefallen einfach diese Vorurteile nicht, die man hier hat und ich verstehe nicht, wie man so über andere Menschen denken kann. Ich verstehe nicht, wie man von sich selbst behaupten kann, man sei überdurchschnittlich intelligent, von was wird das ausgemacht??

du kannst mir gerne noch einmal deine Meinung schreiben über das ganze Thema, allerdings habe ich das schon so verstanden, als sähest du zwar auch, dass es schlaue Hauptschüler und "dumme" Studenten gibt aber dennoch würdest nichts mit jemandem anfangen, der auf besagter Schule war, was macht das für einen Sinn? Weshalb würdest du das nicht?
 

Benutzer16351 

Verbringt hier viel Zeit
Mir gefallen einfach diese Vorurteile nicht, die man hier hat und ich verstehe nicht, wie man so über andere Menschen denken kann. Ich verstehe nicht, wie man von sich selbst behaupten kann, man sei überdurchschnittlich intelligent, von was wird das ausgemacht??

Kommt darauf an.

Es gibt den standardisierten IQ, der Auskunft darüber gibt, wie gut jemand IQ-Tests lösen kann.
Da dieser Test nunmal "Intelligenz-Quotients-Test" heißt, setzen viele diese Fähigkeit umgangssprachlich mit Intelligenz gleich.
Nun wird jemand, der ein überdurchschnittliches Ergebnis bei einem solchen Test erzielt (Mensa-Mitglieder haben es ja auch noch schwarz auf weiß), auch wenn er unter erheblichen zwischenmenschlichen Defiziten leidet, nie unintelligent sein, sondern eben zumindest in diesem Bereich, der sich ja auf die Fähigkeit bezieht, logisch zu denken, mit Sprache umgehen zu können und zu abstrahieren, eben BESSER sein, als andere.

Allerdings wird zu Intelligenz wohl auch die Allgemeinbildung zählen.
Diese kann jeder erwerben, sogar jemand mit unterdurchschnittlichem IQ.

Die emotionale Intelligenz möchte ich, wenn ich sage, dass jemand intelligent im umgangssrpachlichen Sinne ist, eben NICHT ausdrücken.

D.h. Lebenserfahrung ist kein Ausdruck von Intelligenz. Der UMGANG mit der Erfahrung -sofern er in Abstraktion und Resultatgewinn besteht, mit dem sich vernünftiger Handeln lässt- hingegen schon.


du kannst mir gerne noch einmal deine Meinung schreiben über das ganze Thema, allerdings habe ich das schon so verstanden, als sähest du zwar auch, dass es schlaue Hauptschüler und "dumme" Studenten gibt aber dennoch würdest nichts mit jemandem anfangen, der auf besagter Schule war, was macht das für einen Sinn? Weshalb würdest du das nicht?

Weil dieser jemand wahrscheinlich! meine Liebe zu Wissenschaft, Literatur und Musik nicht verständig nachvollziehen könnte. Ich möchte mich über komplexe Themen unterhalten können, ohne dass ich in fragende Augen blicke. Außerdem hat mich die Erfahrung da einiges gelehrt...und ich habe das, was ich erfahren habe, nunmal zu Richtlininen für mich gemacht. Diese sind nicht unabänderbar. Außerdem gilt für mich nicht das Prinzip: Dinge sind so, wie ich denke. Es kann immer anders sein. Nur weil ich etwas für richtig halte, muss es lange nicht objektiv richtig sein. Wenn man mal dahin gekommen ist, wird das Leben wirklich ziemlich angenehm :smile:
 
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