Niveauunterschied in einer beziehung

Ja oder Nein

  • Ja

    Stimmen: 100 44,1%
  • Nein

    Stimmen: 127 55,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    227
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer16687 

Verbringt hier viel Zeit
Drogen ist für viele die einzige Chance für nur einen kurzen Moment von dem Stress wegzukommen, von der großen Überbelastung.

Redest du da vom abi? Überbelastund beim Abi? Ich finde, dass das Abi immer vollkommen überbewertet wird. Das hat echt nichts zu sagen. Heutzutage kann doch jeder sein Abi schaffen mit ein bisschen Fleiß, vielleicht nicht mit einem guten Schnitt aber machbar ist es.

Ich dachte früher immer, dass Abi sowas besonderes sei und eine ganz andere Stufe. Jetzt mach ich selbst das abi und kann die Aufregung drum herum einfach gar nicht verstehen.


Ich bin auch der Meinung, dass ein zu großer "Niveuunterschied" nicht jeder Beziehung gut tut. Das würde ich allerdings nicht am Schulabschluß fest machen.

Eine Grundintelligenz sollte schon gegeben sein, wo da die Grenzen sind sollte jeder für sich selbst definieren.

Das Faust Argument ist auch irgendwie nicht das Wahre finde ich. Ich hab schon damals zur Realschulzeit Faust gelesen, aber nicht weil ich besonders intelligent war oder so etwas, sondern einfach nur weil ich mich schon immer für Literatur interessiert hab. Ich war auch damals ein extrem schlechter Schüler und bilde mir ein Faust I zu der Zeit trotzdem einigermaßen begriffen zu haben.

Wichtiger ist das Herz und ähnliche Interessen finde ich.

Aber wenn ich einen Menschen z.b. wirklich "dumm" finde, dann würde eine Beziehung ja auch gar nicht in Frage kommen.

ciao
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Das sehe ich auch so: nicht jeder Mensch kann Richter, Arzt oder Professor werden, da hast du schon Recht! Ich sage auch nicht, dass jeder gleich intelligent ist und das alle Realschüler das Abitur schaffen würden und anschließend studieren könnten!
Es gibt aber Leute, die könnten das und wollen es nicht oder stecken sich andere Ziele in ihrem Leben! Ich finde einfach, dass man nicht alle unter einen Kamm scheren sollte, es ist nunmal nicht jeder gleich. Genausowenig wie jeder Abiturient intelligent ist, sind alle Realschüler weniger intelligent als Gymnasiasten.
Darauf können wir uns einigen :smile:
 

Benutzer29763 

Verbringt hier viel Zeit
also in meinem fall klappt es super. ich war bis ende 13 auf dem gymnasium, hab aber die abiprüfungen nicht mitgeschrieben... mach jetzt mein praktikum fürs fachabi...
mein freund hat nen hauptschulabschluss...
manchmal fällt es zwar schon auf, aber in den meisten fällen weiß er sogar mehr als ich. erstens wegen seiner lebenserfahrung, er ist 26 und hat schon viel mitgemacht, ob privat oder beruflich, aber auch weil er sich gerne weiterbildet. er interessiert sich sehr für dokumentationen, guckt viel reportagen, will alles wissen, gibt sein wissen aber auch gerne weiter.

die hauptsache ist doch das man sich versteht, miteinander lachen kann etc.

ich hatte allerdings auch schon freunde denen man ihren schlechten schulabschluss angemerkt hat.... man konnte sich schlecht mit ihnen unterhalten... da war dann auch schnell schluss...

mit meinem jetzigen freund hab ich die bis jetzt längste und schönste beziehung!!
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
erstens wegen seiner lebenserfahrung, er ist 26 und hat schon viel mitgemacht, ob privat oder beruflich, aber auch weil er sich gerne weiterbildet. er interessiert sich sehr für dokumentationen, guckt viel reportagen, will alles wissen, gibt sein wissen aber auch gerne weiter.

Meine Rede...!

Was verbindest du mit Allgemeinwissen?

Der Deutsch-Test für Immigranten, der ist reine Allgemeinbildung!
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt

naja, aber du redest ja die ganze Zeit von dem Gegenteil! Ihr Freund hat Hauptschulabschluss und dennoch interessiert er sich für Literatur, das ist ja genau das gegenteilige Beispiel für dich :zwinker:
Das muss nämlich nichts mit seinem Alter zu tun haben!!

@Raven: Super :smile:

Der Deutsch-Test für Immigranten, der ist reine Allgemeinbildung!

naja, er ist nicht umsonst für Immigranten, d.h. wir sollten ihn wirklich bestehen können :zwinker: Da haste schon recht!
 

Benutzer29290 

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Drogen ist für viele die einzige Chance für nur einen kurzen Moment von dem Stress wegzukommen, von der großen Überbelastung.
Wer vom Abi völlig überbelastet ist, hätte wahrscheinlich lieber keins machen sollen. Das Problem ist, dass heutzutage viele ehrgeizige Eltern und die schlechte Arbeitslage Leute dazu bringt Abitur zu machen, die im Grunde gar nicht geeignet sind.

Die gleichen Leute hat man dann nachher an der Uni, wo sie sich entweder weiter abquälen oder versuchen mit irgendeinem leichten Studiengang durchzukommen. Ich habe viele Tutorien und Kurse an der Uni gegeben und es ist erschreckend was man da für Leute im Kurs sitzen hat. Am schlimmsten sind die, die jegliche Aufgabe oder Lesestoff mit einem "ist das klausurrelevant?" oder "wir studieren nur auf Grundschullehramt, wir brauchen das nicht wissen" kommentieren :kopfschue
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Wer vom Abi völlig überbelastet ist, hätte wahrscheinlich lieber keins machen sollen. Das Problem ist das heutzutage viele ehrgeizige Eltern und die schlechte Arbeitslage Leute dazu bringt Abitur zu machen, die im Grunde gar nicht geeignet sind.

Die gleichen Leute hat man dann nachher an der Uni wo sie sich enteder weiter abquälen oder versuchen mit irgendeinem leichten Studiengang durchzukommen. Ich habe viele Tutorien und Kurse an der Uni gegeben und es ist erschreckend was man da für Leute im Kurs sitzen hat. Am schlimmsten sind die, die jegliche Aufgabe oder Lesestoff mit einem "ist das klausurrelevant?" oder "wir studieren nur auf Grunschullehramt, wir brauchen das nicht wissen" kommentieren :kopfschue

jip, da muss ich dir mal wieder Recht geben :zwinker:
Die meisten Schüler gehen aufs Gymnasium, vor allem in der heutigen Zeit geht fast jedes Kind nach der Grundschule dahin und ich finde gerade als Elternteil sollte man doch einfach sehen wenn das Kind nicht dafür geeignet ist oder schon in der Grundschule überfordert war!
Das sind genau diejenigen, die sich dann auch später mit dem Abitur rumquälen, anstatt lieber auf die Realschule zu gehen!
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Manche schreiben hier ja über das Abi als hätten sie schwer verletzt Vietnam überlebt :grin: Man geht zur Schule, hat mit interessanten und weniger interessanten Sachen zu tun, ist vor schwerere und weniger schwere Aufgaben gestellt, hat manchmal mehr und manchmal weniger Spaß. Aber die unvergleichliche Belastung, die kein Außenstehender jemals nachvollziehen kann, die kann ich beim besten Willen nicht erkennen. :zwinker:

Selbst wenn wir das als die absolute Wahrheit annehmen, ist das Ganze nicht schlüssig. Nach der hier üblichen Argumentation müsste doch der "nicht-intelligente" Realschüler schon beim erlernen der Grundrechenarten so große Schwierigkeiten haben, wie der intelligente Abiturient bei seinen Abi-Klausuren. Dem Realschüler sollten also "geistig überfordernden Aufgaben" geläufig sein. :zwinker:

Und schlussendlich kommt noch hinzu, dass man von einem Erwachsenen Menschen erwarten darf, dass er auch Dinge verstehen und nachvollziehen kann, die er nicht in exakt derselben Form selber erfahren hat. Aus der reinen Erfahrung wird sich sowieso nie verstehen lassen, was der andere tatsächlich durchmacht, denn die Erfahrung ist naturgemäß subjektiv geprägt.

Bei den Leuten in meinem Bekanntenkreis gibt es etliche mit einem guten Abschluß in Naturwissenschaften, mit denen man sich nur schwerlich über alles mögliche unterhalten kann. Das Interesse scheint in diesen Fällen auf ein sehr begrenztes Gebiet fokussiert zu sein. Die machen mit ihrer Lerngruppe Urlaub auf Ballermann und könnten eine romanische Basilika nicht von einem Renaissance Bau unterscheiden. Andere wiederum haben wirklich vielseitige Interessen, ein klar erkennbares Muster und eine Begründung dafür hab ich bisher noch nicht erkannt.

@Raven48: Ich warte ja immer noch auf einen Definitonsversuch, der Intelligenz qantitativ erfassbar macht und dann in einen schlüssigen Zusammenhang zum Bildungsabschluß setzt, der nicht schon in der Definition immanent ist. Ich bezweifle nach wie vor das man daraus einen für die Praxis brauchbaren Begriff entwickeln könnte. :zwinker:
 

Benutzer22949 

Verbringt hier viel Zeit
Ich könnte es nicht. Ich muss mti meinem Freund reden können ohne das gefühl zu haben dass ICH total dumm bin oder dass ER total dumm ist.
 

Benutzer37919 

kurz vor Sperre
Für mich kommt als Partner auch nur noch jemand in betracht der mindestens ein Abitur vorzuweisen hat, besser wäre ein Studium.
Warum? Ganz einfach, Leute die dies nicht vorweisen können, stehen auf einem Niveau, dass mir in einer Beziehung nicht genehm ist. Ich mache das nicht an Intelligenz fest, soll heißen, ich kenne Studenten die ziemlich dumm sind und meine Kumpels von der Real oder Hauptschule würden diese Studis intelligenzmäßig locker in die Tasche stecken.
Obwohl ich in meiner Freizeit eher mit Leuten zusammen bin, die die Haupt- oder Realschule besucht haben und auch sonst besser mit diesem „Bildungsniveau“ zurechtkomme als mit dem schnöseligen Akademikertum und noch dazu, dass ich Menschen aus der, wie einige ja hier gesagt haben , „Unterschicht“ , eine Menge zu verdanken habe, kommt eine Partnerin die nicht über die von mir genannten Qualifikationen verfügt, nicht mehr bei mir ins Haus rein!
Dies hat aber nichts mit Intelligenz zutun, eher mit Lifestyle. Sprich eine Hauptschülerin oder Realschülerin die dann eine Ausbildung angefangen hat, kann mich gar nicht verstehen (nicht vom Intellekt her!!!!!!!!!!). Wir sind einfach zu unterschiedlich, obwohl wir uns vielleicht nahe sind, sprich wir leben beide in einer anderen Welt.
Bestimmte Konversationen sind gar nicht erst drin, da leider Gottes die dazu nötige Allgemeinbildung fehlt, was dann irgendwann doch schon sehr nervig werden kann.
Oftmals fehlt diesen Leuten dann auch noch das Verständnis dafür, dass man selbst sehr viel Zeit fürs Lernen und Arbeiten aufwenden muss, hinzu kommt dann auch noch Unflexibilität wenn es dann um einen Wohnortswechsel geht.
Ich dachte früher immer, dass ein Bildungsunterschied bzw. ein Besuch einer unterschiedlichen Schulform sich nicht negativ auf eine Beziehung auswirken kann. Das sehe ich jedoch heute anders.
 

Benutzer16921 

Verbringt hier viel Zeit
....Sprich eine Hauptschülerin oder Realschülerin die dann eine Ausbildung angefangen hat, kann mich gar nicht verstehen (nicht vom Intellekt her!!!!!!!!!!). Wir sind einfach zu unterschiedlich, obwohl wir uns vielleicht nahe sind, sprich wir leben beide in einer anderen Welt....

ich kann dich beruhigen, ich habe zwar meine ausbildung schon fertig, verstehe dich aber trotzdem nicht.
evtl. liegt es aber auch an den verschiedenen welten auf denen wir leben.
zumindes ich lebe noch auf der erde.


lg
kerl
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
@Raven48: Ich warte ja immer noch auf einen Definitonsversuch, der Intelligenz qantitativ erfassbar macht und dann in einen schlüssigen Zusammenhang zum Bildungsabschluß setzt, der nicht schon in der Definition immanent ist. Ich bezweifle nach wie vor das man daraus einen für die Praxis brauchbaren Begriff entwickeln könnte. :zwinker:
Willst du Zahlen hören?
 

Benutzer37919 

kurz vor Sperre
ich kann dich beruhigen, ich habe zwar meine ausbildung schon fertig, verstehe dich aber trotzdem nicht.
evtl. liegt es aber auch an den verschiedenen welten auf denen wir leben.
zumindes ich lebe noch auf der erde.


lg
kerl

Du brauchst mich nicht zu beruhigen und es spielt auch keine Rolle, ob du deine Ausbildung schon fertig hast oder nicht.
Ich weiß auch nicht, was dieser unterschwellige Angriff auf mich zu bedeuten hat, denn schließlich habe ich nicht gesagt, dass Leute die ein Gymnasium besucht haben oder studieren, intelligentere Menschen sind. Meine Position sollte eigentlich auch für Leute klar geworden sein, die ihre Ausbildung schon fertig haben!
Außerdem habe ich keine Ahnung, warum du mich nicht verstehen kannst. Ich habe den Niveauunterschied nicht auf angebliche Intelligenzunterschiede bezogen, sondern auf ganz allgemeine Dinge die mit dem Einschlagen eines bestimmten Lebenslaufes verbunden sind.
Wer sich für einen bestimmten Weg entscheidet entwickelt sich ganz automatisch anders als ein Mensch, der diesen Weg nicht eingeschlagen hat oder einen anderen Weg gegangen ist. Ist doch eigentlich ganz normal und kann auch nicht abgestritten werden.
Diese unterschiedlichen Entwicklungen können zu einer Entfremdung zwischen zwei Menschen führen, so dass keine gemeinsame Basis mehr besteht. In freundschaftlichen und kollegialen Verhältnissen ist diese Entfremdung bei mir nicht vorhanden, wie ich ja in meinem ersten Posting geschrieben habe. In einer Beziehung, die um einiges intensiver geführt wird als eine Freundschaft, ist sie bei mir jedoch vorhanden und ja, ich lebe auch auf der Erde.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
naja, aber du redest ja die ganze Zeit von dem Gegenteil! Ihr Freund hat Hauptschulabschluss und dennoch interessiert er sich für Literatur, das ist ja genau das gegenteilige Beispiel für dich :zwinker:

Nein eben nicht, wenn du bei mir nachliest, dann spreche ich die ganze Zeit von Niveau-unterschied-abbau durch aneigenen von Allgemeinwissen.

Nebenbei bemerkt:

Schön das für viele das Abitur so einfach war, echt beneidenswert... :madgo:

Bei uns haben es 80 % nur mit Drogen, Alkohol, Magersucht/Bulemie oder Psychater/Therapeut geschafft :!_alt:
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Schön das für viele das Abitur so einfach war, echt beneidenswert... :madgo:

Bei uns haben es 80 % nur mit Drogen, Alkohol, Magersucht/Bulemie oder Psychater/Therapeut geschafft :!_alt:
Also das ist definitiv nicht normal, wenn 80% vom Abi wirklich total überfordert waren. Was machen die dann erst im Studium?
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Off-Topic:
Also das ist definitiv nicht normal, wenn 80% vom Abi wirklich total überfordert waren.
Was machen die dann erst im Studium?
Ich arbeite für die Schülerzeitung und habs durch eine Umfrage zufällig rausgefunden.
Desweiteren werden 90 % meiner Mitabiturienten studieren.
Und total überfordert weitermachen.
Bei uns ist das fast normal, es weiß wirklich keiner wie man Abitur an unserer Schule sonst überstehen soll.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Nein eben nicht, wenn du bei mir nachliest, dann spreche ich die ganze Zeit von Niveau-unterschied-abbau durch aneigenen von Allgemeinwissen.

Bei uns haben es 80 % nur mit Drogen, Alkohol, Magersucht/Bulemie oder Psychater/Therapeut geschafft :!_alt:

ehm ne, du hast von der Erfahrung geredet und mal abgesehen davon sagst du ja trotzdem, dass du keinen Partner willst, der kein Abitur hat oder habe ich das missverstanden??

Also ich habe mich auch gerade gefragt, was das für eine Schule ist, das hab ich ja noch nie gehört :eek:
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Willst du Zahlen hören?

Nö, ich würde gerne eine Definition des Begriffes Intelligenz hören, durch den man Unterschiede derselbigen objektiv feststellen kann und Rückschlüsse auf die geistige Leistungsfähigkeit in der Lebenspraxis ziehen könnte.

Ich persönlich würde mir nicht zutrauen festzustellen, wer intelligent und wer weniger intelligent ist. Die Kritik am üblicherweise verwendeten Messinventar ist ja auch nicht gerade neu und wohl kaum von der Hand zu weisen.

Aus meiner Sicht ist der Begriff Intelligenz nutzlos und ich versuche soweit das geht ohne ihn auszukommen. Das hier im Thread nahezu jeder mit Intelligenz etwas völlig anderes meint als sein Vorredner ist doch in vielen Fällen offensichtlich. Trotzdem wird hier so darüber diskutiert, als wäre klar was gemeint ist.

Die Formel Intelligenz=höherer Bildungsabschluss ist mir da bei weitem zu einfach.
 
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