"Nicht dominant genug? Was soll das heißen?"

Benutzer74334 

Verbringt hier viel Zeit
Für mich ist das dummer Mist. Was soll das denn heissen nicht "dominant" genug? Du müsstest echt mal rauskriegen was sie direkt meint.

Wenn man dominant ist und sagt wos langgeht ist man vielleicht zu rücksichtslos. Wenn man rücksichtsvoll ist und auf den Partner eingeht ist man nicht dominant genug. Was ist denn für eine Beziehung wichtig? Was ist das denn für ein Schwachsinn und du sei einfach wie du bist! ... sonst wärst du ja auch wieder nicht dominant genug und veränderst dich für deine Freundin lol!
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
Für mich ist das dummer Mist. Was soll das denn heissen nicht "dominant" genug? Du müsstest echt mal rauskriegen was sie direkt meint.

Wenn man dominant ist und sagt wos langgeht ist man vielleicht zu Rücksichtslos. Wenn man Rücksichtsvoll ist und auf den Partner eingeht ist man nicht dominant genug. Was ist denn für eine beziehung wichtig? Was ist das denn für ein Schwachsinn und du sei einfach wie du bist!

Das sowieso. Die Frage ist aber in der Tat, wie sie das jetzt meint. Will sie einfach nur beim Sex mal einen devoten Part spielen, oder will sie generell einen Macho-Typen. Im letzteren Fall kann ich dem TS nur raten, schnellstens das Weite und sich eine Neue zu suchen. Er betrügt sich nur selbst, wenn er sich sexistisch gegenüber seiner Freundin einstellt. Und es würde ihm auch nichts bringen.
 

Benutzer74334 

Verbringt hier viel Zeit
Joa so ungefär seh ich das auch, es passt eben manchmal nicht. Aber schon komisch was heute alles für Ansprüche an einen Partner gestellt werden. Manche Leute haben viel zu viel Zeit, kein Wunder das immer mehr psychische Probleme gibt...
 

Benutzer65532 

Meistens hier zu finden
Was ist an dem Anspruch einen Partner haben zu wollen, bei dem man sich geborgen fühlt, so verwerflich?

Dominanz und einen gleichberechtigten, respektvollen Partner zu haben schließt sich aus.
Ich wage zu widersprechen. Wie fast überall gibt es auch hier feine Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß. Auch gibt es einen Unterschied zwischen Unterwerfung und Unterdrückung.
Werde ich unterdrückt, dann werde ich gezwungen mich zu unterwerfen. Ich kann mich aber auch unterwerfen, weil ich die Komptenzen, die mein Partner in einem bestimmten Bereich besitzt, als solche anerkenne. Das hat dann etwas mit Respekt zu tun :zwinker: Der Leiter eines Unternehmens, kann das Sagen haben, aber dennoch respektvoll mit seinen Mitarbeitern umgehen. So ist das auch in einer Partnerschaft. Ebenso habe ich das Recht, dass mein Partner meine Kompetenzen anerkennt und akzeptiert, dass ich in diesen Bereichen dann auch dominiere. Das verstehe ich unter einer gleichberechtigten Partnerschaft :smile:

Führungsqualitäten zu haben, heißt für mich nicht, einfach nur Kompetenzen zu besitzen sondern auch meine Kritiker von diesen überzeugen zu können. Das kann ich nur, wenn ich von mir selbst und meinen Qualitäten überzeugt bin. Das geht dann auch nicht immer harmonisch zu, aber Anerkennung die ich mir verdienen muss, ist mir mehr mehr wert, als wenn mein Parten immer nur alles toll findet, was ich mache, ohne es zu hinterfragen.
Ich möchte mich meinen Partner nicht blind in allen Bereichen unterwerfen, sondern auch meine Meinung sagen, und seine Meinung hinterfragen können. Das Gleiche erwarte ich
von ihm.

Über die Frage der Dominanz in der Partnerschaft locker zu plaudern, ist allerdings auch nicht so einfach.
Bei einer Tasse Kaffee mal eben anzumerken:
"Du, ich hab gehört, ich bin dir nicht dominant genug, Wie hättest du's denn gern?" funktioniert nicht.

Eher so:
"Ich habe das Gefühl ich bin noch viel zu nett zu dir, Süße. Du bist eindeutig zu vorlaut!"
Dann packst du dir deine Liebste und kitzelst sie mal ordentlich durch, bis sie lachend um Gnade bettelt.
"Na, bin ich dir noch zu nett?", kannst du fragen.
Du "quälst" sie solange, bis sie zugibt, dass du elendig gemein bist :grin: Wichtig ist, du gibst ihr immer die Gelegenheit, das Ganze zu beenden indem du ihr Fragen stellst, bei denen sie dir bestätigen soll, dass du ganz fürchterlich fies bist. Widerspruch wird mit noch mehr Gekitzel bestraft. Wenn sie sagt, was du hören willst, entlässt du sie sofort aus deinen Fängen. Es liegt also an ihr, wie lange sie gekitzelt wird. Wenn sie sehr dickköpfig ist, kannst du das ganze auch in Sex ausarten lassen. Damit unterdrückst du sie nicht, sondern holst dir nur den fehlenden Respekt spielerisch wieder zurück :tongue:

Du verschaffst dir damit die Grundlage für künftige Diskussionen und nimmst den Druck raus, indem du das Ganze locker und spielerisch angehst :zwinker:
Wenn sie Respekt vor dir hast und dir in einigen Bereichen den dominanten Part verdienst, kannst du in anderen Bereichen dann auch wieder zurück stecken und ihr die Führung überlassen, ohne dass die Beziehung darunter leidet.

Probiers mal!
 

Benutzer69159 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denk mal der entscheidende Punkt ist: Du musst dich so fühlen. Dann strahlst du es aus und alle anderen merken das auch.

Sie will Geborgenheit?
Fühlst du dich stark? Könntest du für sie zu komischen Leuten sagen "Lass sie in Ruhe"? Könntest du für sie eine Spinne/Maus/Insekt aus dem Haus schmeißen? Könntest du irgendein Problem für sie lösen wenn sie verzweifelt, sei es Computer,Fahrrad oder Zwischenmenschlich?
Es sind Fragen, und wenn du dich traust jede laut mit JA zu beantworten kannst du ihr Geborgenheit bieten. Aber es muss ein deutliches JA sein, laut und stolz. Nicht schüchtern.

Ich denke Frauen bezeichnen oft mit "Dominanz": Deutlichkeit, Überzeugung, Stolz=Selbstwertgefühl.
 

Benutzer80655 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe es verstanden und möchte mich bei euch noch ein Mal für euren zahlreichen Antworten bedanken. Ich glaube, dass ich jetzt weiß, was bei uns gefehlt hat...

Nochmal danke! :zwinker:
 

Benutzer10752 

Beiträge füllen Bücher
Um nochmal eines aufzugreifen: In Gesprächen, in denen man versucht, Probleme zu beschreiben, drückt man sich ja selten in lexikalisch korrekten Beschreibungen aus.

Wenn SIE jetzt also ihrer Freundin erzählt, sie möchte einen etwas "dominanteren" Mann, dann kann das alles mögliche bedeuten. Je nachdem, was ihr da gerade so durch den Kopf ging, und wie sie versucht hat, es schnell und prägnant auf den Punkt zu bringen.

Das nur als Hinweis auf die daraus entstehende Spin-Off-Diskussion, über dominante und/oder respektvolle Männer.

Die anderen Sätze, die so von ihr überliefert wurden (Achtung! Wir nähern uns dem Stille-Post-Phänomen. Kann auch sein, dass die Freundin etwas interpretiert hat, ohne es selbst zu merken), sind ja schon etwas deutlicher.

Wie aber schon jemand anders sagte: Ein 18-Jähriger ist in seiner Zielstrebigkeit und Alltagsselbstsicherheit nunmal schlecht mit einem 26-Jährigen zu vergleichen. Natürlich gibt es solche und solche, aber derselbe Mensch dürfte mit 26 normalerweise etwas selbstsicherer und umsichtiger sein, als mit 18.

Für mich klingt so etwas übrigens auch gefährlich danach, dass sie eventuell über die alte Beziehung noch nicht ganz weg ist. ANDERERSEITS könnte die ganze Sache auch völlig harmlos und banal sein. Jeder neue Partner ist anders. Wenn ich meinen Freunden erzähle, was mich an meiner derzeitigen Freundin nervt, dann muss das noch nicht mal heißen, dass ich unbedingt will, dass sie es ändert. Deswegen erzähle ich es ja meinem besten Freund und nicht ihr.

Wie auch immer, ein paar gute Tipps waren ja schon da. Vor allem bei der Freizeitgestaltung mal konkreter werden halte ich beispielsweise für einen brauchbaren Ansatz. Du hast allerdings wenig dazu geschrieben, was davon jetzt auf dich zutrifft oder nicht.

Mittelfristig gehört aber aus meiner Sicht auch dazu, dass ihr klar wird, dass sie gewisse Sachen von einem 18-Jährigen eben auch nicht erwarten kann. Dass man sich selbst seinen (Lebens)-Weg noch sucht, ist ja gerade das schöne an dieser Lebensphase.
 

Benutzer78283  (36)

Benutzer gesperrt
Hallo,

meine Freundin meinte vor kurzem ich sei "nicht dominant genug".

Dass sie das über mich gesagt hat habe ich von einer Freundin erfahren.
Was genau meint sie damit? Ich bin nicht männlich genug und nicht dominant genug?
Sie fühlt sich bei mir nicht "geborgen".

Was haltet ihr davon? Was soll ich tun?

mach dir nix daraus, das is einfach ne macke der frauen!!!
sobald sie ihre testosteronschleuder hat, will sie wieder nen romantiker o.ä...... :zwinker:
 

Benutzer80676 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Na endlich!

Mr. Kite hat uns in seiner grenzenlosen Weisheit wieder einmal gezeigt wie dumm wir sind und uns wieder eine ewige Wahrheit von Gottes Gnaden geliefert.

Bitte schreibe deine unglaublichen Weisheiten auf und begründe eine Religion der frustrierten Opfer, die die Klage von der kalten, herzlosen Gesellschaft in die ganze Welt hinaustragen, auf dass wir alle erlöst werden.


Na hauptsache da ist ein 17 jähriger Bubi wie du, der meint, alles ganz genau zu wissen. :grin:

Ich wage zu widersprechen. Wie fast überall gibt es auch hier feine Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß. Auch gibt es einen Unterschied zwischen Unterwerfung und Unterdrückung.
Werde ich unterdrückt, dann werde ich gezwungen mich zu unterwerfen. Ich kann mich aber auch unterwerfen, weil ich die Komptenzen, die mein Partner in einem bestimmten Bereich besitzt, als solche anerkenne. Das hat dann etwas mit Respekt zu tun Der Leiter eines Unternehmens, kann das Sagen haben, aber dennoch respektvoll mit seinen Mitarbeitern umgehen. So ist das auch in einer Partnerschaft. Ebenso habe ich das Recht, dass mein Partner meine Kompetenzen anerkennt und akzeptiert, dass ich in diesen Bereichen dann auch dominiere. Das verstehe ich unter einer gleichberechtigten Partnerschaft
Wenn du dich unterwirfst weil dein Partner Kompetenzen hat, hat dieses aber nichts mit seinem Verhalten zu tun. Sondern mit Bildung und Agrumenten, dafür ist es nicht nötig dominant zu sein.
Wenn er Sex will, wird er ja nicht sagen "Ich habe folgende gute Argumente für Sex", sondern er nimmt ihn sich einfach. Das ist ja das was du toll findest. Das gegenseitige Anerkennen von Kompetenzen ist keine Dominanz. Da liegt auch der Hase im Pfeffer. Selbst wenn du Kompetenzen hast, wird sie dein dominanter Partner nicht anerkennen, weil ER in seiner dominanten Rolle gewohnt ist sich durchzusetzen. Deswegen ist er ja dominant.
Das Beispiel mit dem Leiter einer Firma ist sehr gut, denn Arbeiter und Chef agieren nicht auf Augenhöhe. Der Angestellte wird parieren, wenn der Chef es verlangt, selbst wenn der Angestellte in diesem speziellen Bereich mehr Kompetenzen besitzt. Genausowenig agierst du auf Augenhöhe mit einem dominanten Partner.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren