NFP/Sensiplan - Anwendung als Verhütungsmethode

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ist es dann überhaupt auszuwerten oder könnten wir auch versuchen nur im S einen Umschwung festzustellen? Falls das überhaupt möglich ist
Ich würde das einfach notieren und dann weitermachen. Im Zusammenspiel mit der Temperatur lässt sich das hinterher auswerten. Ich hatte auch schon Zyklen (auch vor Jahren schon), wo ich kein „echtes“ S+ notieren konnte, anhand der Hochlage und durch andere Anzeichen (Mittelschmerz, Muttermund, empfindliche Brustwarzen) konnte ich aber trotzdem einen Eisprung sehen.

Ist manchmal schwierig, den Schleim ordentlich zu beurteilen.
 

Benutzer186778  (38)

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Gibt es dazu eigentlich Aussagen vom NFP-Buch, wann man den Kurven nach der Geburt wieder trauen kann? Muss man dann auch erst wieder so und so viele auswerten, weil sich der Zyklus verstellt haben könnte?
Unsere Erfahrung aus einigen Schwangerschaften ist, dass sich der Zyklus auch nach der Stillintensität richten kann. Hat zum Beispiel das Kind im ersten Jahr mal einen Infekt, eine Erkältung, o.a. und wird deshalb kurzfristig vermehrt gestillt, dann kann das den Eisprung verzögern und somit auch den ganzen Zyklus. Trotzdem müsst man mit Temperaturmessung, Schleim, etc. eigentlich den Eisprung ganz gut lokalisieren können.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Hat zum Beispiel das Kind im ersten Jahr mal einen Infekt, eine Erkältung, o.a. und wird deshalb kurzfristig vermehrt gestillt, dann kann das den Eisprung verzögern
Macht biologisch Sinn. Solange Mutters Körper noch mit einem Kind beschäftigt ist, kein weiteres zeugen können. :grin:
 

Benutzer186778  (38)

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Macht biologisch Sinn. Solange Mutters Körper noch mit einem Kind beschäftigt ist, kein weiteres zeugen können.
Ja auf jeden Fall. Leider kann man sich aber nicht unbedingt darauf verlassen. Und es kann eben auch passieren, dass man denkt, die fruchtbaren Tage sind vorbei, und die Frau sich zu 100% sicher ist, und dann hat sich dieser Blondschopf ins Leben geschmuggelt.:love:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Hier steht noch eine Menge zum Thema NFP in der Stillzeit:

Das Problem mit dem Schleim ist einfach, dass Stillen den Östrogenspiegel beeinflusst, was zum Beispiel auch einfach zu mehr Scheidentrockenheit führt und den Schleim mit beeinflussen kann. Ist mir selbst zwar nie passiert, aber ich gehöre scheinbar auch nicht zu den Frauen, die unter erheblichem Östrogenmangel in der Stillzeit leiden.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
In der Hochlage also eine Verschiebung des Eisprungs?
Hängt vermutlich auch davon ab, ob man händisch nach Sensiplan auswertet oder die Auswertung einer App (und welcher) überlässt.

Ich hatte in Ovy definitiv einige sehr kuriose Zyklen ohne echte Hochlage (laut App), aber mit üblichen Ovulationszeichen (Schleim S+ und Muttermund-Entwicklung) und üblicher Zykluslänge und Blutung. Das war dann schon nervig, weil man einfach nie freigeben konnte.
 

Benutzer186778  (38)

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Ich weiß nicht ob das hier schon diskutiert wurde, aber meine Frau hat irgendwann dem Eisprung auch ein Ziehen im rechten oder linken Eileiter zuordnen können. Das ist auch noch ein gutes Bestimmungszeichen. Außerdem gibt es mittler Weile Zyklen, in denen sie sich sicher ist, das keine Eizelle herangereift ist.
 

Benutzer172492 

Meistens hier zu finden
Deswegen trackt frau ja bei Sensiplan auch immer zwei Körpersignale, also Temperatur plus Schleim/ MuMu.
Und wenn Hochlage herrscht, aber der Schleim noch nicht passt, muss noch fruchtbar angenommen werden. Oder wenn der Schleim erst passt, aber sich dann innerhalb von den 3 Tagen nach erster Verschlechterung wieder verbessert.

Ist bei Wechseln im Trinkverhalten/Stillen und Hormonhaushalt dann natürlich ätzend.
 

Benutzer169756 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wie genau meinst du das?
Ich bin erst im 4. NFP-Zyklus und noch etwas unsicher, daher frage ich nach. Eine "Verschiebung des Eisprungs in der Hochlage" kann doch eigentlich biologisch gar nicht sein, oder?
Die Temperatur-Hochlage entsteht doch durch die vom Gelbkörper (= "Rest" nach den Eisprung) ausgeschütteten Hormone (?), wenn ich es richtig verstanden habe.
Dann muss doch das Ei springen, bevor die Hochlage dadurch erzeugt wird. (Außer es sind zwei unabhängig gereifte Bläschen.)

Ist es dann nicht eher so, dass die erhöhte Temperatur bei deiner Frau eigentlich vor dem Eisprung lag und z.B. durch eine Infektion (leichtes Fieber) kam?

Oder verstehe ich etwas falsch?
Das macht mir gerade ein wenig Angst :frown:
 

Benutzer183007 

Sorgt für Gesprächsstoff
daher frage ich nach. Eine "Verschiebung des Eisprungs in der Hochlage" kann doch eigentlich biologisch gar nicht sein, oder?
So denke ich es nämlich auch. Kann mir nur vorstellen, dass die Erkältung vom Kleinen auch bei Mutti etwas ausgelöst hat.

Edit:
Ist es dann nicht eher so, dass die erhöhte Temperatur bei deiner Frau eigentlich vor dem Eisprung lag und z.B. durch eine Infektion (leichtes Fieber) kam?
Ah. :grin:
 

Benutzer186778  (38)

Ist noch neu hier
Wie genau meinst du das?
Ms_Raptor Ms_Raptor individuell individuell Sorry, ich hatte es wohl doch nicht ganz verstanden. Mit Hochlage, meint ihr wohl eine erhöhte Temperatur?!? Ich hatte eher die seelische Lage verstanden.

Ob die Temperatur vorher schon erhöht war, kann ich in unserem konkreten Fall nicht sagen, da wir uns im Urlaub befanden, wir ständig von Bekannten zu Bekannten mit Übernachtung gehüpft sind, und so diese Tage die Temperaturmessung nicht stattfand.
(Urlaub ist übrigens auch ein Unsicherheitsfaktor.) Fieber hatte meine Frau sicherlich auch nicht. Unser drittes Kind hatte gebrochen und daraufhin hat es weniger feste Kost, sondern vermehrt Muttermilch bekommen.

Ansonsten gebe ich Ms_Raptor Ms_Raptor vollkommen recht. Temperaturhochlage ist eigentlich ein sehr sicheres Zeichen und nach vier Tagen hatten wir auch noch keine Überraschungen.
 

Benutzer172492 

Meistens hier zu finden
Es müssen beide Körpersignale auf unfruchtbar stehen laut Sensiplan-Definition, sprich 3+ Tage Hochlage UND 3 Tage verschlechterter Zervixschleim.

Wenn der Schleim bis in die Hochlage noch gut ist, muss man Fruchtbarkeit annehmen. Kann dann zB auch mal Zyklustag 23 werden, bis man freigeben kann, obwohl die erste erhöhte Messung am ZT 15 war.
Sensiplan ist ja deswegen bei richtiger Anwendung so sicher, weil zwei Körpersignale und nicht eines zählen.

Ich war letztens nicht krank, hatte aber bei 2 kranken Mitbewohnis mehrere Tage 0,2 bis 0,3 Grad mehr in der Messung.
 

Benutzer183007 

Sorgt für Gesprächsstoff
meint ihr wohl eine erhöhte Temperatur
Na genau das ist ja die Hochlage. :grin:
Ob die Temperatur vorher schon erhöht war, kann ich in unserem konkreten Fall nicht sagen, da wir uns im Urlaub befanden, wir ständig von Bekannten zu Bekannten mit Übernachtung gehüpft sind, und so diese Tage die Temperaturmessung nicht stattfand.
Dann lag es - wie zu erwarten - nicht an der Methode! Ihr habt einfach ungeschützten Verkehr gehabt. :zwinker:
Urlaub ist übrigens auch ein Unsicherheitsfaktor.
Für die Methode? Nein.
 

Benutzer186778  (38)

Ist noch neu hier
Ihr habt einfach ungeschützten Verkehr gehabt.
Einverstanden. Die Methode ist super, ohne wenn und aber. Man muss sie halt beherrschen.
Übrigens nach gefühlten 100 Zyklustabellen, und der Erkenntnis, dass außerhalb der Stillzeit sich bei meiner Frau die Zyklen
nahezu perfekt gleichen und man eine Atomuhr nach ihrem Zyklus stellen kann, verzichten wir auf die Temperaturmessung, da sie sie als lästig empfindet.

Für die Methode? Nein.
Ein Unsicherheitsfaktor für den Zyklus. Die Methode ist super, wie gesagt.
 
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