neuer Epilepsie-Thread

Benutzer100557 

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Bin jetzt auf Tegretal eingestellt seit fast einem Jahr.

Hatte davor nur ein anderes gehabt was ich aber absolut nicht vertragen hatte, dadurch kam mein Schlafrhythmus komplett durcheinander und ich hatte mich zeitweilig extrem Antriebs & Kraftlos gefühlt.



schuichi schuichi

Hast du vom Thw eine Absage bezüglich der Krankheit bekommen oder der Arzt dir gesagt du könntest das nicht ausüben?

Mein Arzt hatte mir damals gesagt das ich nicht mal den Führerschein hätte machen dürfen geschweige denn meinen Dienst bei der Feuerwehr hätte weiter leisten können. Hat sich bei beiden geirrt.
Gut bei dir ist es ja Krankheitsbedingt auch schlimmer als bei mir.
 

Benutzer135918 

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Bin jetzt auf Tegretal eingestellt seit fast einem Jahr.

Hatte davor nur ein anderes gehabt was ich aber absolut nicht vertragen hatte, dadurch kam mein Schlafrhythmus komplett durcheinander und ich hatte mich zeitweilig extrem Antriebs & Kraftlos gefühlt.



schuichi schuichi

Hast du vom Thw eine Absage bezüglich der Krankheit bekommen oder der Arzt dir gesagt du könntest das nicht ausüben?

Mein Arzt hatte mir damals gesagt das ich nicht mal den Führerschein hätte machen dürfen geschweige denn meinen Dienst bei der Feuerwehr hätte weiter leisten können. Hat sich bei beiden geirrt.
Gut bei dir ist es ja Krankheitsbedingt auch schlimmer als bei mir.

Ich habe vom Medizinischen Dienst (Pima) bescheinigt bekommen , dass ich nur stark eingeschränkt den aktiven Dienst ausüben darf.

Wenn mein Neurologische nun etwas anderes sagt muss ich noch zu einem unabhängigen Neurologen , der dann schlussendlich entscheidet was Sache ist.

Führerschein, war mir selbst zu heikel, weil ich kein 100 % Garantie habe , die mir sagt : Du bist Anfallsfreiheit .

Der Arzt der PIMA meinte auch, das er mir wegen der Diagnose Asperger Syndrom keinen Sanitätsdienst als Ausweg auf den Schein schreiben darf.
 

Benutzer100557 

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Gut das klingt allerdings auch etwas schlimmer als es bei mir der Fall war.

Mir wurde damals vom Neurologen gesagt das ich keinen Führerschein machen sollte weil eben nicht klar ist ob ich nicht doch einen Anfall während der Fahrt kriegen könnte. Nachdem ich dann die erste Einstellung auf Medikamente hatte (die wie oben schon beschrieben vollkommen fehl schlug) war ich mit meiner damaligen Neurologin auch einer Meinung gewesen. Hab dann aber wegen diverser schlechten Erfahrungen den Neurologen gewechselt und wurde auf andere Medikamente eingestellt die dann final auch endlich so wirkten wie sie sollten. Solang ich also immer meine Tabletten nehme ist alles im Reinen.

Weiß aber auch nicht genau wie sich das nun verhält wenn ich mal eine vergessen sollte ob ich dann sofort wieder mit einem Anfall rechnen muss oder eben nicht. Allerdings merke ich das von selbst wenn sich ein Anfall ankündigt, habe dann mit Sprachausfällen und zittern zu kämpfen.


Bei mir im Dorf wohnt auch noch eine junge Frau die ebenfalls Epilepsie hat aber auf jegliche Medikamente verzichtet. Sie ruht sich aus bzw geht schlafen wenn sich ein Anfall ankündigt. Ob das nun wirkt oder nicht kann ich nicht wirklich beurteilen, jedenfalls wäre mir das mit zu vielen Einschränkungen verbunden.
 

Benutzer72433 

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Bei mir im Dorf wohnt auch noch eine junge Frau die ebenfalls Epilepsie hat aber auf jegliche Medikamente verzichtet. Sie ruht sich aus bzw geht schlafen wenn sich ein Anfall ankündigt. Ob das nun wirkt oder nicht kann ich nicht wirklich beurteilen, jedenfalls wäre mir das mit zu vielen Einschränkungen verbunden.
nur mal so rein aus interesse: ist das nicht auch gefährlich mit den anfällen, vor allem wenn man dann allein schlafen geht?
ich hab sowas nur einmal miterlebt, im bus morgens auf der fahrt zum doc (für ihn) bzw. auf der fahrt zur arbeit (für mich)... und das war mehr als beeindruckend. der mann war allerdings auch aufm weg zur entzugsklinik wie seine frau sagte - aber sie kam null mit ihm klar, wir haben ihn letztlich zu viert gebändigt bis der rettungswagen kam - ansonsten hätte er sich wohl noch selber den kopf eingeschlagen. sie sagte "epileptiker und auf entzug", das mag schlimmer sein als normal, aber junge, ich hab seitdem ziemlich respekt vor sowas... was ein mensch für kräfte entfesseln kann in so einem moment.
 

Benutzer64981  (33)

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Also ich glaube, gewisse Anfälle sind ungefährlich. Habe kürzlich von einer Arzthelferin erfahren, dass sie auch einen alleine "überlebt" hat, ist halt irgendwann wieder aufgewacht und wusste nicht so ganz, was passiert war. Ihr Mann hatte sie aber nach dem Anfall gefunden. Wobei sie noch mal einen hatte und dann eine Amnesie hatte...richtig übel :frown:
Mein Freund hat damals auch nur den Rettungswagen gerufen, weil ich blau angelaufen bin...
Mein Grand Mal ist nun 1,5 Jahre her, bisher war nix mehr. Lamotrigin vertrage ich gut, mache alles, habe ordentlich Stress bei der Arbeit, bis dato bin ich nicht schwanger geworden (verträgt sich angeblich mit der Pille nicht unbedingt gut..). :zwinker: Man muss dazu sagen, dass ich alleine morgens drei verschiedene Medikamente nehmen muss, für verschiedene "Krankheiten", also könnte ich nicht sagen, welche Nebenwirkung wovon kommt, hätte ich mal ein Problem :zwinker:
Im März 2016 soll ich das Medikament ausschleichen, da man bei mir von einer einmaligen Sache ausgeht. Nun ist man, so mein Neurologe, davon aber abgekommen, da es so einige Fälle von langen Anfallspausen gab, bei denen man das Medikament absetzte und das ging gehörig schief - aber die Chance auf einen Anfall ist eben 50/50 bei mir. Man weiß schließlich nicht, durch was er ausgelöst wurde... der virale Infekt + Stress könne kein Grund gewesen sein.
Jetzt bin ich natürlich am Überlegen, ob ich wirklich absetzen möchte oder eben damit lebe. Sicherheit habe ich ja auch mit den Tabletten nicht zu 100%. Hat ja noch Zeit... :smile:
 

Benutzer68557  (30)

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Redakteur
Absetzen steht bei mir auch in Raum. Aber über 1 Jahr nicht fahren? Das geht in meinem Leben leider gerade nicht.
 

Benutzer100557 

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Ich kann da leider nicht für sie sprechen ob das gefährlicher ist oder nicht.


Hatte ja auch meine Zeit ohne Medikamente gehabt, da hatte ich nur mit Anfällen zu kämpfen wenn ich stark übermüdet war. Sprich nächte durchgemacht etc. Wenn ich normal abends ins Bett bin ging es alles super. Dazu muss ich aber auch sagen das sich die Anfälle bei mir schon im Vorfeld immer bemerkbar gemacht haben (sprich Sprachstörung/aussetzer & zittern). Ob ich je im Schlaf einen Anfall hatte oder nicht kann ich daher nicht klar sagen, weiß aber das ich in Situationen wo ich mich konzentrieren musste (z.B Radfahren oder Schwimmen) nie mit einem Anfall zu rechen hatte.


Wobei ich sagen muss das diese Phase bei mir daher kam das ich damals ziemlich von den Ärzten über den Tisch gezogen wurden. Ich hatte mit Mitte 20 meinen ersten Anfall und als ich im Krankenhaus aufgewacht bin wurde mir zuerst 2 mal die Diagnose auf Schlaganfall gestellt bis dann endlich mal erkannt wurde das ich Epilepsie habe. Dann hat mich meine Neurologin zu der Zeit noch ziemlich veräppelt. Erst nach dem Wechsel zu einem anderen Neurologen hatte sich meine Situation dann verbessert und mir wurde erstmals wirklich geholfen.
Zu dem Zeitpunkt war ich dann aber schon so angeknackst das ich eigentlich keinen Ärzten mehr trauen wollte/konnte aber mir eben wegen dem Beruflichem Werdegang nichts anderes übrig blieb.




EDIT:
Ich habe auch schon zwei Unfälle hinter mir wo keiner zuhause war und ich dann alleine aufgewacht bin. Lediglich beim zweiten war es danach so schlimm das ich mich ins Krankenhaus habe bringen lassen. Hatte beim Krampfen mit dem Kopf ein Glas vom Tisch geholt und mir dadurch an der Stirn eine Schnittwunde zugezogen.
Bei den anderen Anfällen war es meist so das ich während oder eben unmittelbar danach von Freundin oder eben der Familie gefunden wurde. Und einmal war es sogar das ich während einer Familienfeier vor versammelter Mannschaft umgeklappt bin und dann eben wieder erst im Krankenwagen zur Besinnung gekommen war.
 

Benutzer135918 

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Nun ja es gib zig anffalsarten. Meine zwei Amensetischen anfallsarten stehn noch nicht mal bei wikipedia drinn . Es gibt die Grob zusammengefassten Grand Mall Anfälle wo man richtig Krampft , es gibt aber auch auf Körperteile beschränktes Krampfen. dann wieder ein temporärer Verlust des Sehvermögens oder was auch immer durch Anfälle . Meine Mutter bekam z.b erst vor kurzem einen Art diagnostiziert, wo das Gleichgewicht beim Anfall aussetzt.
 
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