Neue(r) Partner(in) - Was wollt ihr über ihre/seine sexuelle Vergangenheit wissen?

Benutzer6428 

Doctor How
Empfinde ich eben anders, wie gesagt. Mir ist primär wichtig, wer er ist, nicht wer er war - das Wissen, wie er geworden ist, wie er heute ist, hat keine echte Auswirkung im echten Leben. Ich bin da eben eher pragmatisch :zwinker: Ein Mensch ist mehr als die Summe seiner Erfahrungen - und ich muss zusätzlich keine der gemachten Erfahrungen irgendwie nachvollziehen können, um jemandem zu mögen.
Außerdem vertrete ich durchaus den Standpunkt, nur weil man ein Paar ist, muss man noch lange nicht lückenlos alles übereinander wissen. Hat für mich weniger mit Vertrauen als mit Akzeptanz und Toleranz zu tun.
Ich finde nicht, dass das Offtopic ist.
Ich finde auch nicht, dass Extreme hier einen Platz haben sollten (wie schon in meinem ersten Beitrag in diesem Thread erwähnt). Wer hat also behauptet, dass er "lückenlos" Bescheid wissen will? Ich sicher nicht...
Warum vermutest du da ein sofortiges Eindringen in die Privatsphäre, wenn man etwas fragt, dass der Freundeskreis lückenlos weiß..wie z.B. die Anzahl der Partner und die Länge der Beziehungen?
Natürlich hat es etwas mit Akzeptanz und Toleranz zu tun, wenn jemandes Privatsphäre gewährt und gewahrt bleibt. Es hat aber eben auch etwas mit Distanz zu tun, wenn man keine Nähe zulässt. Genau aus diesem Grund, sind eben auch keine Extreme zulässig, weil es am Ende einen Weg dazwischen geben muss.

Ein weiterer Punkt: Natürlich sind Menschen auch nicht NUR die Summe ihrer Erfahrungen, aber eben doch zu einem sehr sehr großen Teil. Erfahrungen fangen ja mit dem verlassen der Mutter an. Darüber hinaus findet man nicht heraus wer jemand IST ohne zu wissen, wie er da hingekommen ist. Wie sollte das gehen? Wenn man etwas beurteilt hat, ist es schon wieder Vergangenheit. Alles ist ein Weg, egal wie weit man jetzt in die Vergangenheit geht. Zu behaupten, dass man ganz ohne leben kann, ist dann doch etwas zu kurz gedacht in meinen Augen. Klingt schön, dass man jeden ja nur so beurteilen soll, wie er gerade ist...man kann ihm aber eben nicht in den Kopf gucken. Das heißt aber ebenfalls nicht, dass man jemanden nach dem was er WAR beurteilen oder gar aburteilen soll. Das wäre schon wieder ein Extrem und macht dadurch einfach keinen Sinn.

Viel pragmatischer ist es, die Augen offen zu haben und zu sehen was ist und mit wem man es zu tun hat. Wer lieber rät, der kann das tun. Wer kommuniziert, der wird eben NUR vergangenes erzählen und erfahren können und sich daraus ein Bild in seinem Kopf erschaffen. Und daran ist auch nix schlimmes...geht ja auch nicht anders. :zwinker:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
dass der Freundeskreis lückenlos weiß..wie z.B. die Anzahl der Partner und die Länge der Beziehungen?
also die einzigen menschen die lückenlos über die anzahl meiner partner und länge der beziehungen bescheid wissen sind meine eltern... so wie meine eltern auch die einzigen sind die wissen wie klein-nevy beim windeln wechseln aussah.

für mich hat es nichts mit distanz zu tun, nicht nachzufragen. im gegenteil: ich vertraue ihm, dass er mir von sich aus erzählen wird wovon er meint, das es für mich interessant sein könne - und das tut er. immer mal wieder ein stück, so wie auch ich ihm immer mal wieder ein stück meiner vergangenheit erzähle.
ihn mit fragen dazu zu drängen bevor er dazu bereit ist... nein, finde ich nicht in ordnung. gut ding will weile haben, alles zu seiner zeit... und da ich der beziehung kein ablaufdatum gesetzt habe können wir uns alle zeit der welt nehmen um immer genau dann wenn es grade richtig erscheint wieder ein wenig mehr übereinander zu lernen. krampfhaftes "ich muss jetzt sofort gaaaanz viel über dich wissen" wirkt auf mich sehr abschreckend und bedrängend, ja, tatsächlich respektlos.


meine frage bezüglich distanzlosigkeit bzw. in meinen augen schlechten charakterzügen war aber eigentlich sehr eindeutig in eine andere richtung gezielt: "mal so eine frage an die, die gerne auch sexuelle details wissen wollen" - und das ist und bleibt für mich eben ein nogo.
 

Benutzer36171 

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mal so eine frage an die, die gerne auch sexuelle details wissen wollen: findet ihr nicht, dass das unter privatsphäre fällt, die auch nach ende der beziehung gewahrt bleiben sollte? ich hätte ein enormes problem mit einem partner, der sowas von seinen exfreundinnen ausplaudert, das wäre für mich ein ganz mieser und sicher nicht vertrauenswürdiger charakterzug.
Ich will nicht über Expartner herziehen oder irgendetwas erfahren, was dieser Person ganz schrecklich unangenehm wäre. Aber grob würde mich schon interessieren, was er erlebt hat. Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass man über solche Erfahrungen redet.
 

Benutzer86614 

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kann das nicht auch zu streit führen wenn er zb fragt wie war er im bett? oder sollte man als frau da lieber mogeln bei den antworten
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich habe nie danach gefragt, weil es mich auch kaum erregt hätte Sex-Geschichten zu hören, an denen ich nicht beteiligt war. Ich habe darum nie nachgefragt.

Meine jetzige Partnerin war auch ganz in der Gegenwart. Über meine "Ehemalige" hat sie bloss interessiert, wie sie aussah, warum wir uns trennten und so. Über meine Vergangenheit weiss sie aber inzwischen doch mehr.

Diese "Ehemalige" wollte alles wissen, meine Geschichten mit anderen Jungen wollte ich ihr verheimlichen, ich schämte mich. Aber sie hakte nach, vielleicht hatte sie davon gehört. Bald merkte ich dass sie sich kaum satt hören konnte.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
kann das nicht auch zu streit führen wenn er zb fragt wie war er im bett? oder sollte man als frau da lieber mogeln bei den antworten
ich würde daraufhin ja sagen "das geht dich absolut nichts an" - aber wenn man antwortet, dann ehrlich. wer solche fragen stellt muss auch mit der antwort leben können, und zwar, ohne deswegen streit anzufangen.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich will nicht über Expartner herziehen oder irgendetwas erfahren, was dieser Person ganz schrecklich unangenehm wäre. Aber grob würde mich schon interessieren, was er erlebt hat. Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass man über solche Erfahrungen redet.

Naja, "ganz schrecklich unangenehm" spreche sowieso nie aus. Aber schon allein "sag doch mal, wie war denn..." ohne dass man sich die Zeit lassen kann, dass sich solche Informationen sowieso ergeben, oder dass man unbedingt verstehen will, wieso ich irgendwie bin - und es dann DOCH nicht tut, weil eben jeder andere Sichtweisen hat.

"Was? Wieso hat dich das denn verletzt? Das ist doch überhaupt kein Grund!"
Oder um beim Beispiel mit dem Schlüssel zu bleiben:
"Wie, schlechte Erfahrungen, welche denn? WAS, die sind doch nicht so tragisch, ich hätte da ja... und sowieso und überhaupt bin ich nicht deine Ex!"
Ich finde solche Gespräche echt nervig, und weigere mich schlicht, sie zu führen.

Aber da da eben jeder anders ist, sortiert sich ja eh schon aus, wer meint man müsse mich ausfragen und ein Nein nicht hinnehmen will, oder der erwartet, dass ich ihn ausfrage. Nein, sexuelle Details oder prägende Erfahrungen aus früheren Beziehung interessieren mich nicht, schon gar nicht im Detail des warums und wiesos.
Wie gesagt, Länge und Intenistät der Beziehungen, Trennungsgründe etc, das ergibt sich sowieso in Gesprächen meist.
Das ist dann aber seine Sache, wenn er mir etwas erklären will, KANN er es tun, aber wenn er es mir im Detail aufdrängt und erwartet, dass ich ihn jetzt total verstehe... dann passt er einfach nicht zu mir :zwinker:

Ich kann ziemlich gut erkennen, wer und wie jemand ist, OHNE dass er mir seine Lebensgeschichte und intimste Details darlegt. Und Analysen oder Berichte von der Ex ungefragt hinklatschen, um irgendetwas zu rechtfertigen, ist für mich einfach schlechtes Benehmen.
Ja, man macht Erfahrungen, aber man ist Ihnen nicht auf Dauer hilflos ausgeliefert - man kann duchaus überdenken, welche Prägungen man zulässt, und wogegen man angeht. Darum ist merkwürdige Haltungen mit früheren Erfahrungen zu rechtfertigen für mich immer so ein bisschen der einfache Weg - ich will lieber wissen, was er sich dazu überlegt hat, das sagt mir viel mehr über den Charaktertyp aus.
 

Benutzer36171 

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Naja, "ganz schrecklich unangenehm" spreche sowieso nie aus. Aber schon allein "sag doch mal, wie war denn..." ohne dass man sich die Zeit lassen kann, dass sich solche Informationen sowieso ergeben, oder dass man unbedingt verstehen will, wieso ich irgendwie bin - und es dann DOCH nicht tut, weil eben jeder andere Sichtweisen hat.

"Was? Wieso hat dich das denn verletzt? Das ist doch überhaupt kein Grund!"
Oder um beim Beispiel mit dem Schlüssel zu bleiben:
"Wie, schlechte Erfahrungen, welche denn? WAS, die sind doch nicht so tragisch, ich hätte da ja... und sowieso und überhaupt bin ich nicht deine Ex!"
Ich finde solche Gespräche echt nervig, und weigere mich schlicht, sie zu führen.

Aber da da eben jeder anders ist, sortiert sich ja eh schon aus, wer meint man müsse mich ausfragen und ein Nein nicht hinnehmen will, oder der erwartet, dass ich ihn ausfrage. Nein, sexuelle Details oder prägende Erfahrungen aus früheren Beziehung interessieren mich nicht, schon gar nicht im Detail des warums und wiesos.
Wie gesagt, Länge und Intenistät der Beziehungen, Trennungsgründe etc, das ergibt sich sowieso in Gesprächen meist.
Das ist dann aber seine Sache, wenn er mir etwas erklären will, KANN er es tun, aber wenn er es mir im Detail aufdrängt und erwartet, dass ich ihn jetzt total verstehe... dann passt er einfach nicht zu mir :zwinker:

Ich kann ziemlich gut erkennen, wer und wie jemand ist, OHNE dass er mir seine Lebensgeschichte und intimste Details darlegt. Und Analysen oder Berichte von der Ex ungefragt hinklatschen, um irgendetwas zu rechtfertigen, ist für mich einfach schlechtes Benehmen.
Ja, man macht Erfahrungen, aber man ist Ihnen nicht auf Dauer hilflos ausgeliefert - man kann duchaus überdenken, welche Prägungen man zulässt, und wogegen man angeht. Darum ist merkwürdige Haltungen mit früheren Erfahrungen zu rechtfertigen für mich immer so ein bisschen der einfache Weg - ich will lieber wissen, was er sich dazu überlegt hat, das sagt mir viel mehr über den Charaktertyp aus.
Also, nur zur Klarstellung: ausfragen tue ich sowieso nicht. Das ergibt sich eben irgendwann im Gespräch, jedenfalls bei mir / uns. :smile: Über viele Dinge haben wir erst nach Jahren mal gesprochen.

Wenn er sich allerdings völlig weigern würde über banale Sachen wie die Beziehungslänge oder Trennungsgründe zu sprechen, wäre das sehr schwierig für mich. Das passt überhaupt nicht zu mir und ich habe dafür auch kein Verständnis, ehrlich gesagt.
 
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Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich hat es etwas mit Akzeptanz und Toleranz zu tun, wenn jemandes Privatsphäre gewährt und gewahrt bleibt. Es hat aber eben auch etwas mit Distanz zu tun, wenn man keine Nähe zulässt.

Für mich hat es einfach auch was mit Vertrauen zu tun, dass ich einfach mal sagen kann, "ich will das nicht ausführen" und es hingenommen wird. Nicht dass ich wie bei Familie und Freunden locker flockig ausweichen muss, abwiegeln muss, entspannte Ausreden finden muss etc - sondern einfach Dinge für mich behalten kann, und der andere akzeptiert das, ohne beleidigt oder angegriffen zu sein.

Offenheit ist für mich kein sehr großes Vertrauenszeichen, viel wichtiger ist mir, dass mir gestattet wird, auch an Stellen eben nicht offen zu sein, und es ist ok - ohne, dass sich jemand verletzt oder zurückgesetzt fühlt. Wenn ich etwas nicht besprechen will, dann wegen MIR nicht wegen IHM. Soviel Vertrauen in mich erwarte ich dann einfach auch.

Wenn er mir sagt, das hat nichts mit mir zu tun, er will das nicht ausführen, dann muss das erlaubt sein, ohne, dass ich nachbohre, weil ich ihn unbedingt ergründen will. Da muss ich ihm dann eben vertrauen ^^
 

Benutzer6428 

Doctor How
also die einzigen menschen die lückenlos über die anzahl meiner partner und länge der beziehungen bescheid wissen sind meine eltern... so wie meine eltern auch die einzigen sind die wissen wie klein-nevy beim windeln wechseln aussah.

für mich hat es nichts mit distanz zu tun, nicht nachzufragen. im gegenteil: ich vertraue ihm, dass er mir von sich aus erzählen wird wovon er meint, das es für mich interessant sein könne - und das tut er. immer mal wieder ein stück, so wie auch ich ihm immer mal wieder ein stück meiner vergangenheit erzähle.
Das passiert aber aus einem Gespräch heraus...und wenn man gar nicht nachfragen darf, dann wird jedes Gespräch zum Spießroutenlauf...denn der andere kann nicht einfach so von dir wissen, was er nicht erfragen darf. Man tendiert also dazu, sehr wenig zu fragen..und weniger zu kommunizieren.
Wenn man doch mal fragt, muss man Angst haben einen faux pas in deinen Augen zu begehen. Mit der Zeit lernt man, welche Themen zu meiden sind, aber eben niemals alles.
Klingt anstrengend.
Dann doch lieber sagen drüfen "da will ich nicht drüber reden".

ihn mit fragen dazu zu drängen bevor er dazu bereit ist...
Wer schrieb was von "drängen"? Dem dräng ich auch mal n paar...
nein, finde ich nicht in ordnung. gut ding will weile haben, alles zu seiner zeit... und da ich der beziehung kein ablaufdatum gesetzt habe können wir uns alle zeit der welt nehmen um immer genau dann wenn es grade richtig erscheint wieder ein wenig mehr übereinander zu lernen. krampfhaftes "ich muss jetzt sofort gaaaanz viel über dich wissen" wirkt auf mich sehr abschreckend und bedrängend, ja, tatsächlich respektlos.
Auf mich auch...stand aber auch nirgends...nirgendwo war die Rede von bedrängen oder Respektlosigkeiten...
Das wäre ein völlig anderes Thema und würde einen völlig neuen Thread rechtfertigen.

meine frage bezüglich distanzlosigkeit bzw. in meinen augen schlechten charakterzügen war aber eigentlich sehr eindeutig in eine andere richtung gezielt: "mal so eine frage an die, die gerne auch sexuelle details wissen wollen" - und das ist und bleibt für mich eben ein nogo.
Und ich bezog mich auf "wissen wollen". :zwinker:
Was sind für dich denn "sexuelle Details"? Gehört dazu, dass es bei einem großen Schwanz schmerzen gab? Dass andere Probleme bestehen? Dass man eine sexuelle Praktik nicht mag? Hat ja immer was mit der Vergangenheit zu tun...
Oder geht es dir um das Fetisch, des Ex? Das wäre dann wieder ein anderes Thema...
Pauschalisieren finde ich noch immer falsch...und ich kann es nicht häufig genug betonen...

Für mich hat es einfach auch was mit Vertrauen zu tun, dass ich einfach mal sagen kann, "ich will das nicht ausführen" und es hingenommen wird. Nicht dass ich wie bei Familie und Freunden locker flockig ausweichen muss, abwiegeln muss, entspannte Ausreden finden muss etc - sondern einfach Dinge für mich behalten kann, und der andere akzeptiert das, ohne beleidigt oder angegriffen zu sein.
und...wo genau habe ich da das Gegenteil behauptet?
Ich stimme zu 100% überein...ohne Wenn und Aber...

Offenheit ist für mich kein sehr großes Vertrauenszeichen, viel wichtiger ist mir, dass mir gestattet wird, auch an Stellen eben nicht offen zu sein, und es ist ok - ohne, dass sich jemand verletzt oder zurückgesetzt fühlt. Wenn ich etwas nicht besprechen will, dann wegen MIR nicht wegen IHM. Soviel Vertrauen in mich erwarte ich dann einfach auch.
Jain.
Gibt es keine Offenheit, dann kannst du auch kein Vertrauen erwarten. Wie sonst soll denn Vertrauen entstehen? Durch Zeit wächst es jedenfalls nicht von alleine. Durch zwanghafte Nähe zu einem anderen Menschen auch nicht. Vertrauen basiert zumindest zum Teil auf positiven Erfahrungen. Dinge die gesagt und dann eingehalten werden. Distanziert man sich fortwährend, kann es nicht wachsen und man kann es auch nicht erwarten. Gerade wenn ein großer Teil der Person immer unbekannt bleibt und man weiß, dass es da etwas gibt.

Wenn er mir sagt, das hat nichts mit mir zu tun, er will das nicht ausführen, dann muss das erlaubt sein, ohne, dass ich nachbohre, weil ich ihn unbedingt ergründen will. Da muss ich ihm dann eben vertrauen ^^
Das stimmt...aber eben auch nicht pauschal. Macht er das nämlich durchgehend und gibt vergleichsweise wenig von sich preis, wirst auch du nicht vertrauen. Gerade weil du immer wieder erzählst, dass du es schwer hast überhaupt jemandem zu vertrauen.
Ich verstehe auch nicht, warum du sehr häufig bei Themen, bei denen es darum geht etwas persönliches zu erzählen oder zu erfragen, sofort ins Extreme schlägst. Das ist ja nicht das erste Mal.
Fast jedes Mal nutzt du Worte wie "Zwang" und "Drängen", die vorher gar nicht genannt, nicht gemeint und nicht gewollt waren. Ich weiß nicht wie das bisher bei dir in Beziehungen und Freundschaften aussah...aber man kann auch nachfragen, ohne böses zu wollen und ohne zu nerven, zu drängen oder jemanden in Zugzwang zu versetzen. Das geht und ist, zumindest in meiner Welt, eher die Regel als die Ausnahme. Vielleicht hast du da irgendwie völlig falsche Vorstellungen?!? Man kann sogar eine direkte Frage nett formulieren und die Botschaft mitschicken, dass da keiner drauf antworten muss...das ist gar nicht schwer. Wenn man sich vertraut, dann weiß man auch, dass beides okay ist: sagen oder nicht sagen. Trotzdem wiederholst du in jedem Beitrag deine Theorie, dass da jemand unter Druck gesetzt wird und zwar beim ersten Treffen.
Ich verstehe es einfach nicht und weiß auch nicht mehr, was man da noch neues dazu schreiben könnte. Soll ich mich auch wiederholen?

Nein, es lässt sich nicht pauschal bestimmen. Es kann aber kein Extrem richtig sein: Alles, einfach so, direkt und bei ersten Treffen sagen ist FALSCH. Nichts sagen, alles abwehren und sogar die Frage an sich als Grenzüberschreitung zu sehen, ist FALSCH.

Damit würde ich echt gerne wieder zum Thema zurück gehen und erfahren, was die User gerne wissen WOLLEN und was sie (mehr oder weniger vorsichtig und über eine unbestimmte Zeit) tatsächlich in Erfahrung bringen.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Damian Damian belassen wie es einfach bei: du hast grundsätzlich andere erwartungen, ansprüche und voraussetzungen. ich respektiere, dass du bei dem was ich sagte den kopf schüttelst und es nicht versteht - mir geht es bei dem was du schreibst nicht anders.
nicht alles lässt sich vergleichen, vor allem dann nicht, wenn die beteiligten personen sehr verschieden sind. egal was du schreibst, du wirst mich nicht davon überzeugen können dass deine art die einzig richtige ist... und egal was ich schreibe, du wirst es nicht verstehen :zwinker:
 

Benutzer106290 

Verbringt hier viel Zeit
- Anzahl der vorherigen Beziehungen? ja
- Dauer der einzelnen vorherigen Beziehungen? ja
- Anzahl der vorherigen Sexpartner? ist mir egal, solange er sich auf Krankheiten hat testen lassen
- Wie alt er/sie beim ersten Mal war? haben wir mal nach einer weile rüber geredet, ist mir aber eigentlich nicht wichtig
- Besondere sexuelle Vorlieben (oder hat sich das bei euch durch "Herantasten" gezeigt?)? hat sich so gezeigt und nach einer Weile haben wir uns auch mal darüber unterhalten
 

Benutzer6428 

Doctor How
Off-Topic:
Damian Damian belassen wie es einfach bei: du hast grundsätzlich andere erwartungen, ansprüche und voraussetzungen. ich respektiere, dass du bei dem was ich sagte den kopf schüttelst und es nicht versteht - mir geht es bei dem was du schreibst nicht anders.
nicht alles lässt sich vergleichen, vor allem dann nicht, wenn die beteiligten personen sehr verschieden sind. egal was du schreibst, du wirst mich nicht davon überzeugen können dass deine art die einzig richtige ist... und egal was ich schreibe, du wirst es nicht verstehen :zwinker:
Das kannst du doch gar nicht wissen?!?
Du hast bisher scheinbar gar nicht gelesen was ich geschrieben habe, sonst würdest du gar nicht so antworten. Alleine die Behauptung meine Meinung / Einstellung würde deiner gegenüberstehen ist ja schon Haarsträubend. Bei der Zustimmung von caotica caotica sieht das exakt genau so aus. Nicht gelesen. Nicht verstanden. Nicht auf mich eingegangen.
Ich kann mir nämlich beim besten Will nicht vorstellen, dass ihr beide es richtig findet in ein restriktives Extrem zu verfallen. Ihr argumentiert lediglich gegen die vermutete Gegenseite so. Ihr selbst habt Angst vor Repressionen. Diese existieren aber in diesem Fall nicht. Mehr gab es in eurer Aussage nicht. Ich habe versucht einen Standpunkt zu erklären, in dem es um Verständnis und Kommunikation geht, auch hier kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr diese beiden Eigenschaften als grundlegend negativ bewertet.

Es gibt faktisch keinen Punkt wo wir vollständig unterschiedlicher Meinung wären. Selbst in den extremen Spezialsituationen, die ihr schildert, STIMME ICH EUCH ZU. Nur geht es nicht NUR um extreme Spezialsituationen, sondern auch um welche, die ihr nicht behandelt habt. Ich schüttele den Kopf über Intoleranz und der fehlenden Fähigkeit über den Tellerrand zu blicken. Ich schüttele den Kopf über Menschen, die nur mit sich selbst beschäftigt sind und andere und deren Gefühle gar nicht wahrnehmen können. Wenn ihr dazu gehören solltet, schüttele ich auch den Kopf über euch. Ich glaube aber nicht daran, dass ihr dazu gehört.

EDIT: Selbst wenn caotica caotica einen Beitrag mit "sehe ich anders" markiert, in dem ich über sie sage, dass ich nicht glaube, dass sie intolerant, festgefahren und unfähig ist, andere Menschen und deren Gefühle wahrnehmen zu können...JETZT schüttel ich tatsächlich den Kopf...
 
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Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Also letzte Aussage von mir dazu - ich finde weder, dass ich irgendein Extrem vertrete, noch dass ich das IMMER tue. Ich will auch niemanden von irgendwas überzeugen. Ich habe eben meine Haltung dazu, und wer die nicht teilt, kommt mir eben nicht sehr nahe. Daran sehe ich nichts schlimmes, und nichts intolerantes. Darf jeder sehe und praktizieren genau wie ER will. Mich überzeugen zu wollen, dass ich unempathisch und intolerant bin, weil ich die Frage "was wollt ihr wissen davon" sage "kaum etwas, ist mir nicht wichtig", und auf Nachfrage ANDERER erkläre, wieso das so ist, wäre durchaus verletztend, wenn es nicht online wäre.
Ich teile deinen Standpunkt nicht, auch wenn du das vielleicht so empfindest. Ich verurteile ihn auch nicht, weil es mich auch schlicht nichts angeht. Ich finde absolut nicht, dass du meinen verstehen musst, mir allerdings zusammen interpretierte Dinge zu präsentieren, die einfach deine Meinung sind, und keine Fakten muss einfach nicht sein. Bedauerlich, wenn man es nicht einfach auf sachlicher, "empfinde ich anders" Ebene belassen kann, ohne auf die persönliche Ebene eingefärbter Fehlanalysen zu verfallen.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Off-Topic:
Off-Topic:
Also letzte Aussage von mir dazu - ich finde weder, dass ich irgendein Extrem vertrete, noch dass ich das IMMER tue. Ich will auch niemanden von irgendwas überzeugen. Ich habe eben meine Haltung dazu, und wer die nicht teilt, kommt mir eben nicht sehr nahe. Daran sehe ich nichts schlimmes, und nichts intolerantes. Darf jeder sehe und praktizieren genau wie ER will. Mich überzeugen zu wollen, dass ich unempathisch und intolerant bin, weil ich die Frage "was wollt ihr wissen davon" sage "kaum etwas, ist mir nicht wichtig", und auf Nachfrage ANDERER erkläre, wieso das so ist, wäre durchaus verletztend, wenn es nicht online wäre.
Ich teile deinen Standpunkt nicht, auch wenn du das vielleicht so empfindest. Ich verurteile ihn auch nicht, weil es mich auch schlicht nichts angeht. Ich finde absolut nicht, dass du meinen verstehen musst, mir allerdings zusammen interpretierte Dinge zu präsentieren, die einfach deine Meinung sind, und keine Fakten muss einfach nicht sein. Bedauerlich, wenn man es nicht einfach auf sachlicher, "empfinde ich anders" Ebene belassen kann, ohne auf die persönliche Ebene eingefärbter Fehlanalysen zu verfallen.
Letzte Aussage von mir:
Niemand hat "immer" geschrieben. Wieder eine Unterstellung -> nicht richtig gelesen
Die von mir mehrfach zitierten Worte, nutzt du häufig und die sind immer für einen extremen Spezialfall gültig (Sonderfall: unverschämtes nachboren, nachdem man Nein gesagt hat; Sondefall: "Lückenlos"; Sonderfall "ich muss jetzt sofort gaaaanz viel über dich wissen") Das ginge beliebig weiter. Alle diese Audrücke sind immer EXTREM. Es kommt niemals ein freundliches Nachfragen in den Beispielen vor. Und in deinen Fällen habe ich dir (bitte lesen) zugestimmt. Nur ein einziges Mal habe HINZUGEFÜGT, dass ein 100%iges abblocken (welches du aber nicht propagiert hast) nicht sinnvoll ist. Was kennst du für Menschen?

Vielleicht bin ich ja echt blöde...aber ich sehe einfach nicht, wo du eine Aussage konstruktiv aufgegriffen und mir widersprochen hättest. Ich habe zu deinen Aussagen hinzugefügt und habe Teile davon relativiert und dargelegt, wie ich es sehe. Dabei ging es fast durchgehend darum, die Situation flexibel zu sehen und je nach Situation zu beurteilen. Die von dir geschilderten Beispiele waren allesamt tatsächlich "schlechtes benehmen" und durch die Bank weg ebenfalls Gespräche, die ich "mich zu führen weigere".
Aus diesem Grund schließe ich daraus, dass wir aneinander vorbei reden. Leider weiß ich nicht, wie ich mich noch klarer, konstruktiver und offener ausdrücken soll. Offenbar fühlst du dich durchgehend angegriffen. Ich mich aber auch...denn deine Antworten auf meine Beiträge gingen tatsächlich nicht weit über ein "sehe ich anders" hinaus, egal wie viel daran positiv für dich selbst ausfiel.
Mich überzeugen zu wollen, dass ich unempathisch und intolerant bin, weil ich die Frage "was wollt ihr wissen davon" sage "kaum etwas, ist mir nicht wichtig", und auf Nachfrage ANDERER erkläre, wieso das so ist, wäre durchaus verletztend, wenn es nicht online wäre.
Und das zeigt in aller Deutlichkeit, dass du nicht ansatzweise verstanden hast, was ich geschrieben habe...und es vermutlich auch nicht richtig gelesen hast. Davon stimmt hinten und vorne nichts.

Auch aus diesem Grund breche ich das hier ab..es scheint keinen Sinn zu haben...
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Wirklich wichtig wären für mich nur die sexuelle Vorlieben. Also das vorab mal geklärt zu haben. Kann er mit meinen Vorlieben so rein gar nichts anfangen oder ich nicht mit seinen, sähe ich da keine Basis für eine Beziehung.
Off-Topic:
Und seine Einstellung zu Treue und käuflichem Sex. Steht er dazu anders als ich, könnte ich mir eine Beziehung nicht vorstellen. Hat aber nicht unbedingt etwas mit der sexuellen Vergangenheit zu tun, daher OT.


Alles Andere ist für mich weniger wichtig, aber trotzdem interessant. Ich würde es z.B. merkwürdig finden, wenn er auf meine Frage nach der Anzahl bisheriger Beziehungen die Antwort verweigert, auch wenn mir die Antwort an sich gar nicht so wichtig ist.
 
B

Benutzer

Gast
Interessieren tut mich alles, wissen muss ich nichts :smile: Zumindest würde ich jetzt nicht explizit auf diese Themen lenken, wenn sie dennoch auftauchen, wäre ich schon neugierig. Ich respektiere die Privatsphäre da aber auch, wenn man es geheim halten möchte. Eine Rolle spielt nur die Einstellung zm gewünschten 'Beziehungsmodell', aber das erfährt man auch eher schnell...

Off-Topic:
Ist aber der Grund, weshalb ich mit klassischen Dates nichts anfangen kann. Ist oft so ein blöder Austausch an Beziehungs- und Sex-Vergangenheit, um die Kompatibilität zu messen. Mir ist das gar nicht so wichtig, weil man meistens einen gemeinsamen Nenner findet und ich es spannender finde, die Persönlichkeit zu erkunden.
 

Benutzer109783 

Beiträge füllen Bücher
Ich finde das alles schon interessant und weiß das auch über meine Frau. Das ist aber alles nichts, worüber ich beim Kennenlernen reden muss, sondern was ich mit der Zeit dann weiß. Beim Kennenlernen waren mir GANZ andere Dinge viel wichtiger, die ich definitiv abchecken musste, bevor ich eine Beziehung eingegangen bin. :grin:
Nur außergewöhnliche Vorlieben sollte man mir schon vorher sagen.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Explizit danach frage ich nicht, aber wenn das Gespräch aufkommt, möchte ich gerne mehr wissen (die Neugier :tongue:) und habe ebenfalls kein Problem damit, über meine Vergangenheit zu sprechen.

Bei meinem Ex-Freund gab es zu viel an Wissen über seine Vergangenheit. Im Nachhinein hätte ich manches Detail nicht wissen müssen. Meiner Meinung nach wäre dieses Detail trotzdem allgegenwärtig in der Beziehung gewesen. Auch im Nichtwissen.
 
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