Neue Freundin akzeptiert mein Kind nicht

Coffeeholic
Benutzer231286  (37) Ist noch neu hier
  • #1
Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier, und dies ist gleichzeitig mein allererster Beitrag.

Ich bin 36 Jahre alt, und bin seit Jahresanfang in einer Beziehung mit einer 23-jährigen Frau. Sie studiert noch, und wir haben uns im Januar bei einem Event kennengelernt.
Mit dem Altersunterschied hat sie überhaupt keine Probleme. Allerdings mit dem Punkt, dass ich ein Kind habe.
(Ich war von 2010 bis 2023 mit meiner langjährigen Partnerin zusammen, haben uns irgendwann auseinandergelebt/nicht mehr geliebt, und uns 2023 getrennt. Sie war bis dahin meine erste und einzige Freundin. Gemeinsam haben wir einen 9-jährigen Sohn, den ich jedes 2te WE von Fr bis So und unter der Woche 2 Schultage/Nachmittags bei mir habe. Der Kontakt zu meiner Ex-Partnerin und meinem Sohn ist sehr gut, da bin ich auch froh drum)

Jetzt zum Problem. Meine jetzige Freundin hat null Akzeptanz für meinen Sohn, und möchte ihn auch nicht kennenlernen. Am Anfang war sie dem ganzen Thema noch neutral gegenüber eingestellt. Aber im Laufe der Monate wurde die Stimmung immer schlechter und schlechter, wenn das "Thema" aufkommt.
Immer wenn mein Sohn bei mir ist, ist meine Freundin in ihrer Studentenwohnung und macht ihr Ding: Zeug für die Uni, Freundinnen treffen, Feiern...
Logistisch gesehen würde ich damit klar kommen. Bin ja auch froh wenn sie außerhalb unserer Zeit auch mal Sachen mit anderen Leuten macht und Spaß hat. Sie macht ihr Ding, und ich mach mein Ding, und Sonntag Abend sehen wir uns ja wieder. Und dann haben wir ja wieder ganz lange "kindfreie Zeit".

Problem ist nur, dass sie an Wochenenden, an denen ich mein Kind habe, total niedergeschlagen ist, zuhause in ihrem Zimmer hockt, alles zerdenkt, und gar nicht die Energie hat, irgendetwas zu unternehmen. Sie kommt einfach mit dem Fakt nicht klar, dass ich ein Kind habe. Da spielt es für sie auch keine Rolle, dass ich ihn nur jedes 2te WE habe, und dass sie ja 0 Berührungspunkte mit ihm hat (Die beiden sind sich in den kompletten 10 Monaten noch kein einziges mal begegnet).
Das wiederrum ist für mich auch sehr hart, da sie ja den wichtigsten Menschen den ich über alles liebe, komplett ablehnt, obwohl sie ihn gar nicht kennt.
Aber das sage ich ihr schon gar nicht, weil ich Angst vor weiterer Eskalation habe. Dann schlucke ich es einfach runter, und beschwichtige die Situation.

Die letzten Wochen waren sehr extrem. Immer wenn das Kind-WE ansteht, ist ihr Verhalten sehr kühl. Wir kommunizieren in den 3 Tagen über WhatsApp oder telefonieren. Im Chat kommen dann nur emotionslose Silben. Am Telefon herrscht eisiges Schweigen, bis irgendwann einer auflegt.
Wenn ich dann Sonntag Abend wieder bei ihr bin, fließen erstmal viele Tränen bei ihr, dann geht es einigermaßen, und ab Montag ist dann wieder Friede, Freude, Eierkuchen.
Dann ist auch alles schön mit ihr. Aber diese Wochenenden zwischendurch machen mich total fertig.
Neulich war auch ein Zwischenfall, der mich sehr verletzt hat. Sie wollte in meiner Handy Galerie etwas suchen, ich habe kein Problem damit, weil ich nix zu verbergen habe. Plötzlich stößt sie auf Bilder von meinem Sohn. Bei einem Bild war nur seine Hand zu sehen. Sie wollte ran-zoomen weil sie es nicht genau erkannt hat, und schmeißt mir dann nur das Handy entgegen mit den Worten "Igitt, Kinderhände"
Ich habe ihr in dem Moment gesagt, dass mich das unfassbar verletzt hat. Doch von ihr kam kein Wort, keine Entschuldigung, und sie ist wortlos ins Bett gegangen und hat geschlafen.
In dem Moment habe ich wieder nix gesagt, und es einfach runtergeschluckt. War aber innerlich so aufgewühlt, dass ich bis 5 Uhr früh wach blieb weil ich einfach nicht schlafen wollte/konnte.
Also ich muss zu dem ganzen Thema ergänzen, dass meine Freundin absolut gegen Kinder ist, und später auf gar keinen Fall eigene Kinder haben möchte.
Sie ist auch auf dem Tripp, dass Frauen sich ihr Leben "versauen" wenn sie Kinder bekommen, und das Single/Kinderlose Frauen statistisch länger leben, usw. Gut ihre Meinung... Bin ich wieder anderer Meinung, aber schlucke es runter, damit es keinen Streit gibt.
Als ich 23 Jahre alt war, waren Kinderwunsch-Gedanken bei mir auch meilenweit weg. Von daher kann ich es irgendwo auch nachvollziehen. Aber dass sie so hart ins Gericht mit mir und meinem Sohn geht, hätte ich nicht gedacht, und das macht mich total fertig...
Mittlerweile reichen auch die kleinsten Anzeichen von meinem Sohn, damit die Stimmung kippt: Eine SMS, ein Bild von ihm, ein Anruf von ihm.
Das alles versuche ich schon zu verschleiern wo es nur geht. Aber die Kind-WEs kann ich natürlich nicht wegzaubern...

Ich habe bisher schon mit ein paar Freunden, meinem Bruder, und meiner Mama darüber geredet. Alle sagen nur, dass ich mich trennen soll, und fertig.
Aber das ist ja alles leichter gesagt als getan. Jetzt wo sich über die Monate so starke Gefühle aufgebaut haben. Wir haben so viel gemeinsam erlebt und hatten auch schon 5 gemeinsame Urlaube (4 Kurztripps und 1 langer Urlaub) Das will ich nicht einfach wegschmeißen so mir nichts dir nichts...

Dazu kommt meine Angst, wieder bei 0 zu stehen. Wieder allein zu sein. Wieder auf dem Dating-Markt rumzugurken.
Ich werde bald 37, und gefühlt wird es ja immer schwerer, jemand Neues zu finden.
Von der Trennung meiner Langzeitpartnerin im Sommer 2023 bis zu meiner neuen Freundin Januar 2025 war ich ja anderthalb Jahre Single. In dieser Zeit hatte ich unzählige Anbandel und Kennenlernversuche, die sehr oft im Sande verlaufen sind. Oft weil die Frau kein Interesse hatte. Und wenn es mal zum Date kam, ist dieser Kontakt ebenfalls im Sande verlaufen weil "der Funke nicht übergesprungen ist"
Dabei sehe ich nicht schlecht aus, hab sehr viele soziale Kontakte, war im letzten Single-Jahr sehr oft mit Leuten unterwegs, zum Teil mehrmals die Woche, hab sehr viele neue Freunde dazu gewonnen, hab immer viele Gespräche mit anderen Frauen geführt, aber war weitestgehend gefühlt immer unsichtbar für die Frauenwelt. Oder war höchstens nur der gute Kumpel.
Mein Umfeld hat auch gerätselt warum es bei mir nicht klappen wollte.

Dann habe ich Anfang des Jahres diese Eine kennengelernt, wo es von Anfang an gefunkt hat.
Wir haben uns super verstanden, und sind auch relativ schnell zusammen gekommen.
Im Bett ist es gefühlt der absolute Lotto-Gewinn für mich (Ich will jetzt nicht oberflächlich klingen, aber das Thema gehört ja auch irgendwo dazu)
Mit ihr erlebe ich Dinge, die in 13 Jahren Beziehung mit meiner Ex gar nicht denkbar waren, und lerne sogar neue Dinge dazu.
Und allgemein harmoniere ich total gut mit ihr, wenn halt das "Kind-Thema" nicht wäre.

Vllt hat ja jemand Ideen, oder Ansätze, oder einfach nur ein paar Worte.

Danke euch.
 
N
Benutzer206632  (45) Öfter im Forum
  • #2
Jemand, der angeekelt das Handy wegwirft, weil mein Kind zu sehen ist wäre die längste Zeit un meinem Leben gewesen. Da wären schlagartig alle Gefühle weg.
Positiv ausgedrückt: Das gute Mädel braucht noch ein paar Jahre, erwachsen zu werden. Bei einem Pubertier würde ich schlimmstenfalls so ein Verhalten erwarten.
 
Spiralnudel
Benutzer83901  (41) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #3
Mein Rat: Trenne dich. Und date zukünftig keine Frauen mehr, die dein Kind nicht einmal kennenlernen (!) wollen.

Als ich meinen Mann kennengelernt habe, war er so alt wie du, seine Söhne waren 3 und 7 Jahre alt.

Er hat gleich gesagt: "Mich gibt es nur mit meinen Kindern. Wenn das nicht okay für dich ist, bin ich der falsche Mann für dich."

Es war okay für mich. Aber für deine Freundin ist es das nicht. Das hat keine Zukunft, das musst du selbst sehen.

PS: Deine Freundin benimmt sich übrigens schlimmer als ein Kleinkind. Was willst du mit so einer Partnerin? :what:
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #4
Auch wenn Du es nicht lesen möchtest… aber was soll das für eine Zukunft haben?

Wir reden hier nicht über eine Frau, die sich gegen eigene Kinder entscheidet. Sondern von einer Frau, die völlig absurde Reaktionen (ihhh, Kinderhände) auf alles zeigt, das mit Kindern zu tun hat.

Ich tippe darauf, das Deine Freundin psychisch krank ist. Aber offenbar gibt es keine Basis, das Thema vernünftig zu besprechen.

Von daher sehe ich absolut schwarz, tut mir leid!
 
krava
Benutzer59943  (45) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #5
Allerdings mit dem Punkt, dass ich ein Kind habe.
da frag ich mich schon warum die Beziehung überhaupt eingegangen wird. Allerdings frage ich mich das bei euch beiden.

Alle sagen nur, dass ich mich trennen soll, und fertig.
was anderes fällt mir auch nicht ein.
Das will ich nicht einfach wegschmeißen so mir nichts dir nichts...
was heißt mir nichts dir nichts? Du tust dir doch seit fast 1 Jahr diesen Zirkus an, du versuchst etwas unpassendes passend zu machen, du passt dich an, aus lauter Verzweiflung. Eben genau deshalb:
Dazu kommt meine Angst, wieder bei 0 zu stehen. Wieder allein zu sein. Wieder auf dem Dating-Markt rumzugurken.
Ich werde bald 37, und gefühlt wird es ja immer schwerer, jemand Neues zu finden.
Also lieber in einer Murks-Beziehung als wieder auf dem Dating Markt. nee, einfach nur gruselig meiner Meinung nach.
Und selbst wenn dir eine Murks-Beziehung reicht, dann such dir doch eine Partnerin, die wenigstens nicht so ablehnend gegenüber Kindern ist. Such dir eine, die sich über deine Stinkesocken aufregt oder sonst mal launisch ist oder PMS hat.
Aber du bist Vater und da versteh ich echt nicht warum das nicht deine Priorität Nummer 1 ist!!


Und allgemein harmoniere ich total gut mit ihr, wenn halt das "Kind-Thema" nicht wäre.
ja du hast aber eben dieses Kind und die Frage ist was sagst du zu dem Kind mal.
Papas neue Freundin wird es ja nie kennenlernen. Also das bleibt ja praktisch das mehr oder weniger heimliche Trennungskind und deine Freundin ist halt die Gelegenheitsfreundin für deine kindfreie Zeit. Mehr wird das nie werden.
Als was verkaufst du das denn deinem Kind? 9 Jahre ist ja alt genug, um die Tatsachen zu verstehen.
Als Übergangslösung bis der Dating Markt was besseres hergibt?
Weil du alleine nicht sein kannst?

Deine Partnerin scheint aus der selben Schublade zu sein. Auch sie vergeudet lieber Lebenszeit in einer so offensichtlich unpassenden Beziehung :hmm: Das sagt auch sehr viel aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
P
Benutzer230910  (48) Klickt sich gerne rein
  • #6
Meine Meinung als Papa:

Dein Kind hat immer Vorrang vor den Befindlichkeiten Deiner neuen Partnerin...und auch vor Deinen!
Dich gibt es nunmal nur in Kombination mit Deinem Kind als aktiven und (teilzeit)präsenten Teil Deines Lebens.
Kann sie damit nicht umgehen, hat sie Pech gehabt, sorry!
 
Theoderich
Benutzer107327  (41) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #7
Auch wenn Du es nicht lesen möchtest… aber was soll das für eine Zukunft haben?
+1. Da ist ja keine Weiterenticklung möglich und auch der Status Quo funktioniert ja nicht wirklich.
Ich tippe darauf, das Deine Freundin psychisch krank ist.
Das ist schon sehr spekulativ - kann sein, kann auch nicht sein, so wie bei allen anderen Menschen auch. Ist m. E. nicht der Punkt hier.

Aber offenbar gibt es keine Basis, das Thema vernünftig zu besprechen.
Leider offensichtlich nicht.

Von daher sehe ich absolut schwarz.
Ich im Endeffekt auch.

Ja, der Sex mit ihr ist toll und ihr würdet gut harmonieren und Spaß haben, wenn nur das mit dem Kind nicht wäre.. dieser Zustand kann aber niemals eintreten, weil es dich nunmal nur MIT Kind gibt und sich das auch niemals ändern wird. Da kann man eigentlich nur dir und auch deiner Freundin raten, die Hand von den Augen zu nehmen und einzusehen, dass das mit euch für eine halbwegs ernst gemeinte Beziehung einfach nirgends hinführt.

"Wenigstens bin ich dann nicht single" ist wirklich kein guter Grund, ein totes Pferd, das noch nie Puls hatte weiter zu reiten.
 
G
Benutzer Gast
  • #8
Ihr leidet beide unter der aktuellen Situation. Du kannst nicht damit leben, dass sie kein Interesse (bzw. sogar einen Widerwillen) an deinem Sohn hat. Sie kann nicht damit leben, dass sie mit einem Vater zusammen ist. Ihr habt Probleme über die Situation überhaupt zu kommunzieren, weil du Sorge hast weiter zu eskalieren, sie hat dir jedoch deutlich gesagt, dass sie weder eigene Kinder will noch mit Kindern etwas zu tun haben möchte.

Wie stellst du dir die gemeinsame Zukunft vor? Siehst du eine gemeinsame Zukunft, bei ihr beide glücklich seid und sie weder deinen Sohn kennenlernt noch ihr gemeinsame Kinder haben werdet?
 
T
Benutzer177597  Meistens hier zu finden
  • #9
Mit dem Altersunterschied hat sie überhaupt keine Probleme. Allerdings mit dem Punkt, dass ich ein Kind habe.
Problem ist nur, dass sie an Wochenenden, an denen ich mein Kind habe, total niedergeschlagen ist, zuhause in ihrem Zimmer hockt, alles zerdenkt, und gar nicht die Energie hat, irgendetwas zu unternehmen. Sie kommt einfach mit dem Fakt nicht klar, dass ich ein Kind habe.

Neulich war auch ein Zwischenfall, der mich sehr verletzt hat. Sie wollte in meiner Handy Galerie etwas suchen, ich habe kein Problem damit, weil ich nix zu verbergen habe. Plötzlich stößt sie auf Bilder von meinem Sohn. Bei einem Bild war nur seine Hand zu sehen. Sie wollte ran-zoomen weil sie es nicht genau erkannt hat, und schmeißt mir dann nur das Handy entgegen mit den Worten "Igitt, Kinderhände"
Ah, komm! Du findest in deinem Alter einen Menschen spannend, der sich auf so ein Niveau begibt? "Igitt, Kinderhände." Ernsthaft?

Weißt du, ich würde auch keine Partnerin mit Kind wollen. Allerdings bin ich auch klug, menschlich und überlegt genug, meine Finger von Personen mit Kindern zu lassen.

Ich möchte weder deren, noch meine Zeit verschwenden und Wunden hinterlassen.

Der Sex ist also der Jackpot. Hm? Die zwischenmenschliche Komponente ist es offenbar nicht.

Du trägst Verantwortung für ein junges Leben. Und diese sollte - da du ja offensichtlich Kontakt hast - höher bewertet werden, als ein geiler Fick.
 
Zuletzt bearbeitet:
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #10
Deine Freundin ist leider extrem unreif (vielleicht nicht so ungewöhnlich für das Alter), aber ich finde ihr Verhalten auch echt geradezu gestört.
Da geht es gar nicht darum, dass sie keine Kinder will und auch dein Kind ablehnt. Das kann man ja alles auch ruhig klarmachen: "Ich mag keine Kinder, ich will ihn nicht kennenlernen, halt mich da einfach raus."
Sie sagt Igitt, sie weint, steigert sich rein, erpresst und manipuliert dich.

Und vor allem: Sie gibt einen Fick auf deine Bedürfnisse! Sie will nicht mit dir kommunizieren. Nicht auf dich zugehen. Nicht respektvoll sein.

Jetzt gerade ist dein Kind das Problem. Du kannst davon ausgehen, dass sie bei anderen Problemen genauso reagiert. Beim Zusammenziehen, falls sie mal keinen Sex will, irgendwas.

Du solltest dich unbedingt trennen.

Aber nicht, weil die Frau dein Kind nicht mag.
Sondern weil man mit dieser Frau überhaupt nicht vernünftig zusammen sein kann, da sie null Konfliktfähigkeit besitzt.
 
Weseraue
Benutzer192870  (55) Meistens hier zu finden
  • #11
Das wiederrum ist für mich auch sehr hart, da sie ja den wichtigsten Menschen den ich über alles liebe, komplett ablehnt, obwohl sie ihn gar nicht kennt.
Und damit ist eigentlich alles gesagt. Wenn du dich nicht komplett verleugnen willst, musst du das Ganze beenden. Ich persönlich würde auch jede Person ablehnen, die meinen Sohn nicht akzeptieren würde.
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #12
Ich würde ihr ganz klar sagen, was ihr Verhalten für Gefühle in dir auslöst.
Dein Sohn gehört zu dir, du liebst ihn.

Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, dass sie ihn kennenlernt und ihre Vorurteile abbaut.

Ich könnte nie mit jemanden zusammen sein, der Kinder ablehnt.
 
Theoderich
Benutzer107327  (41) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #13
Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, dass sie ihn kennenlernt und ihre Vorurteile abbaut.
Das sehe ich tatsächlich anders. Ich schätze die Lage eher so ein, dass da einfach keine halbwegs gut funktionierende Beziehung mit ihm als Vater eines Kindes möglich ist und es daher sogar besser ist, dass der Sohn die Dame gar nicht kennt. Sehe nicht, was dem Sohn das bringen sollte. Er ist ja nicht dazu da, dass eine Studentin die Chance erhält, eventuell ihre Vorurteile gegenüber Kindern zu hinterfragen und (nach-) zureifen. Das ist nicht sein Job.

Eine Art Affäre oder F+ mit entsprechend wenig Verbindlichkeit könnte man ja führen und dabei eben die klare Absprache haben, dass Elternschaft, Kind und Studentenpartys ausgeklammert werden - wenn gleichzeitig was von großen Gefühlen geschrieben wird, wird das aber nicht funktionieren.

Hallo Realität? Du bist 36 und Vater, bitte treffe Entscheidungen aufgrund der Wirklichkeit und nicht aufgrund einer Wunschvorstellung. Heißer Tip: Wenn du es erst schaffst, nach weiterem Eskalieren, Konflikten und Streit dich in ein bis zwei Jahren zu trennen wirds mit 39 auch nicht einfacher jemand besser passendes kennenzulernen als jetzt. Nur dass du in der Zwischenzeit noch eine Menge Frust sammelst, der sich mittelbar auch auf deinen Sohn auswirken wird.
 
T
Benutzer177597  Meistens hier zu finden
  • #14
Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, dass sie ihn kennenlernt und ihre Vorurteile abbaut.
Das glaube ich zum Beispiel überhaupt nicht.

Wer eine Beziehung, mit der vom TS geschilderten Einstellung, eingeht, hat schon den ersten Fehler begangen.
Ich könnte nie mit jemanden zusammen sein, der Kinder ablehnt.
Das ist dein gutes Recht.

Ich, für meinen Teil, liebe meine Tochter, lehne aber andere Kinder grundsätzlich ab. Und ja, ich darf das.
 
N
Benutzer206632  (45) Öfter im Forum
  • #15
Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, dass sie ihn kennenlernt und ihre Vorurteile abbaut.
So wie sie sich verhält, weiß ich nicht, ob ich das dem Sohn zumuten möchte.
Ich hätte allerdings Bedenken, dass sie die Ablehnung den Sohn spüren lässt und das würde ich ihm ungern antun. Zumal er sich dann ggf. schuldug fühlen könnte, wenn die Beziehung scheitert. Was ja recht wahrscheinlich ist.
 
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G
Benutzer Gast
  • #97
Du sagst uns ja jetzt im Prinzip, dass du bei deiner jetzigen Freundin bleibst weil du
-keinen Bock hast Single zu sein
-Angst hast keine andere abzubekommen
-den Komfort einer Beziehung schätzt
-den Stress einer Trennung fürchtest

Deine Freundin wird aber merken, dass du sie nicht wirklich liebst und aus Bequemlichkeit mit ihr zusammen bist. SIE wird sich über kurz oder lang von dir trennen, ganz sicher. Genauso wie deine Ex. Diese passive Art kommt bei keiner Frau gut an. Vielleicht kannst du mal in dich gehen und spüren wo das herkommt? Diese extreme Angst vor Ablehnung. Vermutlich aus deiner Kindheit.

Da hast du sicher was aufzuarbeiten. Das ist wichtig für dein Kind. Du möchtest doch bestimmt, dass er eine gute Beziehung führen kann. Das musst du ihm vorleben. Er spürt, dass "Feigheit" dein Motor bzw Nicht-Motor ist. Ganz bestimmt.

Es ist eklig sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und es tut oft weh. Aber es lohnt sich total.
 
B
Benutzer65313  Toto-Champ 2008 & 2017
  • #101
Das ist nur meine Meinung. Angenommen wir würden uns mit einem bösen Knall trennen, und sie schaut sich irgendwann in ein paar Jahren unsere Urlaubsbilder an, wird sie sich ja denken:"Na toll, mit dem Arsch hab ich damals noch Zeit verbracht"
Bei einer friedlichen Trennung hätte sie wahrscheinlich positivere Assoziationen mit der gemeinsamen Zeit mit mir.
Aber was spricht denn gegen eine friedliche Trennung? "Du, ich hab dich sehr gern und genieße die Zeit mit dir, aber genauso wichtig ist mir mein Sohn. Ich mache dir keinen Vorwurf, dass du ihn nicht kennenlernen willst, das ist völlig in Ordnung, aber ich habe das Gefühl, dass es für mich auf Dauer so nicht funktioniert. Ich wünschte, es wäre anders, aber ich möchte weder mir noch dir die Zeit stehlen, die wir in einer vielleicht passenderen Beziehung verbringen könnten."

Ich-Botschaften, freundliches Gespräch, Beziehung beenden. Warum denkst du, dass es zu einem bösen Knall kommt? Sollte sie das nicht akzeptieren können, dann wäre sie doch eh absolut nicht geeignet, eine Beziehung mit dir zu führen?

Du stiehlst ihr ihre Zeit, wenn du weißt, dass das langfristig eh nichts wird. Das ist feige. Du machst es gerade niemandem recht – weder ihr, noch dir noch deinem Sohn.
 
A
Benutzer218895  (44) Öfter im Forum
  • #102
Ich weiß genau was du meinst. Und ja, ich habe diesen Stolz, und ja ich habe diese Wut, und ja ich habe diesen Willen.
Aber all das verdränge ich und schlucke es runter, weil ich sie nicht verlieren will und es allen Recht machen will.
Wenn ich auch nur einen Funken von dem was ich denke und fühle meiner Freundin gegenüber aussprechen würde, wäre sofort nach 3 Sekunden Schluss. Aber das will ich nicht
Nuja, und dafür lässt du lieber deinen Sohn, bzw. die Beziehung zu ihm, salopp gesagt über die Klinge springen.
Sobald sie auch da anfängt, daran zu rütteln, ist sofort Schluss.
Das glaub ich dir nie im Leben. Du hast dich grade so eindringlich bedürftig beschrieben, dass du garantiert noch mehr Grenzen verschieben würdest, als du bisher schon getan hast.
Aber konnte es dann doch nicht, aus Angst als "der Dumme" in dieser Situation dazustehen.
Wo ist denn dein Problem, als der Dumme dazustehen? Dann stehste halt mal so da, na und?
Generell bin ich ein sehr geduldiger, diplomatischer Mensch, der es immer allen Recht machen will und niemanden weh tun will. Dann stecke ich lieber ein...
Fürchterlich.
Generell muss ich sagen, dass ich jüngeren Frauen nicht abgeneigt bin, und da bin ich bestimmt nicht der einzige Mann.
Das mag sein. Sind so schön faltenfrei, unverbraucht und so schön auf Augenhöhe, stimmts?
Ich hatte nach der Trennung von meiner langjährigen Partnerin durchaus Dates mit Ü30-Frauen, aber das meiste ist nach kurzer Zeit im Sande verlaufen und die Frauen hatten kein Interesse mehr.
Vielleicht merken die eben aufgrund ihrer Lebenserfahrung schneller, dass du einfach ein people pleaser bist.
Bei der 23-jährigen hat irgendwie gleich von Anfang an alles gepasst, und die Anziehung war sofort da, ohne dass ich viel machen musste.
Jep, da muss man sich gleich gar nicht anstrengen, da reicht schon, dass man der ältere Mann ist. Ich fand als junge Frau ältere Männer auch ziemlich interessant, nach zwei Versuchen ist mir aber schnell klar geworden, dass auch auf Seiten des Älteren was nicht ganz ausgereift ist.
Das kannte ich bis dahin nicht, da bis dahin sämtliche Kennenlern-Versuche ein absoluter Krampf waren, und sich alles wie ein Bewerbungsgespräch angefühlt hat.
Tja, so ist das manchmal.
Check den Kommentar irgendwie nicht.
Hab ich eigentlich recht ausführlich erklärt, finde ich.
Das hast du gut auf den Punkt gebracht, und ja es macht mich kaputt.
Wenn es dich kaputt macht, steig aus!
Vor einer undiplomatischen Trennung, die mit einem großen Knall endet, und die die schöne Zeit mit ihr rückblickend negativ erscheinen lässt.
Das erwähntest du bereits. Ist aber keine Erklärung.
Zeit schinden. Zeit gewinnen. Noch mehr Zeit mit ihr haben.
Boah, wie bedürftig. So toll ist sie ja nun auch wieder nicht. Ein gutes Gefühl hast du ja mit ihr nicht, und das willst du noch weiter rauszögern?
Aber wiegesagt, dann wäre ich im Nachhinein der Dumme/Aggresive gewesen, die Trennung wäre böse gewesen, und sämtliche Chancen auf eine Freundschaft danach wäre auch weg.
Nochmal: was ist so schlimm daran, der "Dumme" zu sein?
Außerdem steht es dir völlig frei, die Beziehung friedlich zu beenden, in dem du ihr sachlich deine Trennungsgründe vorträgst und ihr ein schönes Leben wünschst.
Mangel an Optionen...
Wenn sich eine 23jährige für dich entscheidet, wird es auch noch eine weitere tun. Denk doch mal n bisschen logisch.
Ich finde das Dating-Leben generell total furchtbar und eigentlich froh endlich jetzt mal eine gefunden zu haben.
Mich stört irgendwie an deiner Beschreibung, dass du glaubst, dass Single - Leben wäre gleich Dating - Leben.
Trenn dich von ihr und bleib einfach mal ne Weile Single und date einfach nicht. Das Leben besteht doch nicht nur daraus, verpartnert sein zu müssen. Du warst doch noch gar nicht soo lange alleine. Grade mal 1 1/2 Jahre. Das ist doch nix.
Und ja, ich weiß, ihr werdet jetzt alle schreiben dass es doch besser ist, allein zu sein.
Das mag prinzipiell richtig und logisch und vernünftig sein.
Doch an der ganzen Sache muss man bedenken, dass ich all die Jahre zuvor schon allein war: In der 13-jährigen Beziehung waren bestimmt die letzten 6-7 jahre unglücklich/so gut wie kein Sex. und Wir blieben nur wegen dem Kind zusammen.
Ja das war halt aber auch deine Entscheidung, so leben zu wollen. Deswegen kannst du doch jetzt nicht gleich die Erstbeste nehmen, die dich endlich mal angezwinkert hat.
Dann meine 1 1/2 Jahre Singlezeit, wo ich wie ein bedürftiger Dulli erfolglos den Frauen hinterhergerannt bin.
Du benimmst dich vor allem JETZT wie ein bedürftiger Dulli, mit Verlaub. Vor allem nach deinem letzten Erklärungpost.
Und jetzt hat es endlich mal geklappt. Ich hab jemanden gefunden. Endlich mal wieder kuscheln, endlich mal wieder Sex.
Ja endlich, endlich. Sex kannste auch anders haben, da brauchste kein junges Huhn, welches deinen Sohn nich leiden kann.
Mir ist ja bewusst, dass die Schattenseite rießengroß ist, und das mein Alleine sein das geringere Übel sein wird. Aber das will ich eben so lange wie möglich hinauszögern, weil ich eben irgendwo auch erstmal die ganzen Dinge nachholen will, die ich verpasst habe.
Die kannst du auch mit anderen Leuten nachholen.
Ich weiß genau, dass ich es als Single wieder sehr schwer haben werde, jemanden kennenzulernen.
Es ist dir einmal gelungen, es wird dir auch wieder gelingen. Nimm doch mal den Druck raus, dich so schnell wie möglich wieder zu verpartnern. Dann passieren dir auch solche Reinfälle nicht.
Scheinbar ja. Vielleicht muss ich irgendwie etwas kompensieren was in meiner Vergangenheit schief gelaufen ist/ was ich verpasst habe.
Sorry, aber das ist dann doch eher n Fall für den Fachmann, anstatt für ne neue Partnerschaft.
Wieder Single ohne Optionen zu sein...
Siehe oben. Du hast einfach keine Geduld.
Schwieriges Thema.
Hab das in meiner Single Zeit mal gemacht. Einfach mal gechillt mein Ding machen, mit Freunden unterwegs sein, und ich selber sein. Und es hat sich exakt 0 ergeben.
Erst als ich wieder aktiv auf Frauen zugegangen bin, aktiv angesprochen habe, usw hat sich was ergeben. Wenn man als Single-Mann passiv bleibt, passiert oft gar nix.
Ja das ist doch logisch, dass man, wenn man was will, sich aktiv drum bemühen muss. Kommt ja keine neue und vor allem vernünftige Partnerin an deiner Türe klingeln. Aber wie schon erwähnt, es hat einmal geklappt, also wirds wieder klappen.
Mit dem "ich will... aber" wollte ich ja nur anmerken, dass Sex doch irgendwo zum Leben dazu gehört. Oder nicht?
Herrjeh, wenn das echt die Triebfeder allen Wollens ist, dann tut mir das echt richtig leid für dich. Wegen Sex beginnt man doch nicht automatisch eine Beziehung, vor allem nicht mit jemandem, mit dem es nicht passt und der dein Kind ablehnt.
Und diese Szene mit dem Beleidigen war bis jetzt 1 mal vorgekommen. Ich weiß, dieses 1 mal ist schon zu viel. Aber es soll hier im Thread eher um das ganze gehen. Ich will mich jetzt nicht an dem einen Vorfall festhalten.
Du windest dich wie ein Aal. Hier gehts ausschließlich nur ums Ganze. Du willst aber einzelne Teile einfach wegverdrängen.
Dann bricht wahrscheinlich mein ganzes Konstrukt zusammen und die Beziehung ist zuende.
Im Prinzip weiß ich ja selber dass ihr alle Recht habt.
Ich habe mich total verrannt.
Jo. Und nun musst du nur noch ins Handeln kommen.
Zusammenziehen steht eh nicht zur Debatte. Das würde ja gar nicht funktionieren.
Als F+ würde es vllt funktionieren. Aber da habe ich keine Erfahrungen.
Sag ihr doch einfach, dass sie für eine langfristige Partnerschaft nicht in Frage kommt, du dir aber eine F+ gut vorstellen kannst.
Angst vor der Single Zeit und wieder kopflos/bedürftig durch die Welt zu rennen, und Ablehnung zu kassieren.
Man, dann wirste eben abgelehnt. Krönchen richten, aufstehen, nochmal versuchen. Wir werden alle ab und zu abgelehnt, so ist das Leben nun mal. Wenn dich 10 ablehnen, gibts auch wieder 10 die dich nicht ablehnen.
Und du musst auch als Single nicht kopflos und bedürftig durch die Welt rennen. Dein Leben besteht noch aus mehr als dem.
Ich weiß nicht was dependente Persönlichkeit bedeutet.
Dafür würde es jetzt auch google geben, aber ich helf dir mal: dependent heißt einfach nur abhängig.
Das Loch von dem ich rede, ist ja nicht auf mein Leben bezogen
Da ist ja eben dein Fehler.
. Da läuft ja von außen betrachtet alles gut.
Das Loch was ich meine ist aufs Dating/Single-Leben bezogen.
Dem du in deinem Leben einen viel zu großen Stellenwert einräumst. Du scheinst zu glauben, dass du ohne Partnerin nix wert bist, und das alles was du im Leben hast, nix wert ist, solange du keine Partnerin hast.
Das ist nur meine Meinung. Angenommen wir würden uns mit einem bösen Knall trennen, und sie schaut sich irgendwann in ein paar Jahren unsere Urlaubsbilder an, wird sie sich ja denken:"Na toll, mit dem Arsch hab ich damals noch Zeit verbracht"
Bei einer friedlichen Trennung hätte sie wahrscheinlich positivere Assoziationen mit der gemeinsamen Zeit mit mir.
Das kann dir doch völlig egal sein, was sie in ein paar Jahren mal denkt. Vielleicht hat sie das mit euch bis dahin auch total vergessen und erinnert sich nur noch unter "ferner liefen…". Das ist doch total egal. Was setzt du denn für komische Prioritäten in deinem Leben?
Ich will aber auch, dass sie dankbar für die schönen Momente ist und sich gerne an mich erinnert, wenn wir getrennt sind.
Darauf hast du aber nicht unbedingt Einfluss. Sie kann in 10 Jahren dir gegenüber total freundlich sein, aber ihrem neuen Partner dann trotzdem erzählen, wie schrecklich und lächerlich die Beziehung gewesen ist. Das weißt du nicht und würdest es auch nicht mitkriegen.
Ihr ganzes Sinnen und Trachten geht eigentlich in die Richtung, dass ich so wenig wie möglich Zeit mit meinem Sohn verbringe.
Was natürlich total inakzeptabel ist...
Und was ihr definitiv auch verklickert werden muss.
Das hast du gut beschrieben. Mein ganzer Alltag ist davon bestimmt, es ihr Recht zu machen.
Mein eigenes Leben habe ich total vernachlässigt, und vieles hinten runter fallen lassen.
Naja und sag mal, findest du ein solches Leben nicht irgendwie anstrengend? Kannst du dich selbst im Spiegel noch ansehen?
Nagut, für mich ist es auch das erste mal, dass ich mit jemanden zusammen bin, der keine Kinder mag. Ist ja generell erst die 2te Beziehung in meinem Leben.
Nochmal werde ich diesen Fehler nicht machen.
Na du solltest den ersten Fehler erstmal beenden.
Generell muss ich sagen: Ich habe es schon frühzeitig gesehen. Aber wollte es nicht wahrhaben, habe beschwichtigt, verdrängt, verschleiert, bin faule Kompromisse eingegangen, nur weil ich das Gefühl mit ihr so toll fand und das Gefühl nicht wieder hergeben wollte.
Ich glaube, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, dass du wirklich Hilfe brauchst.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #106
Ich ahne, dass ich mich hier gleich wahnsinnig unbeliebt machen werde, aber als erstes möchte ich Coffeeholic Coffeeholic gerne mal drücken, so von Mann zu Mann: ich hab Mitgefühl mit dir, weil ich jahrelang so gelebt habe wie du jetzt gerade. :knuddel:

Und es ist bei mir nicht gut ausgegangen. Meine Geschichte habe ich aus taktischen Gründen wieder aus diesem Thread herausgenommen, aber die Moral bleibt: wer sich aufreibt, setzt sich kein Denkmal.

Vergiss nicht, Karl: es ist dein Sohn, auf den du stolz sein solltest - und nicht dein scheinbar erfolgreiches Sexualleben, die schönen Urlaubsfotos mit einer schönen jungen Frau.

Ich kann nachfühlen, wie du leidest: sowohl unter der jetzigen Situation, in der sowohl dein Sohn (hoffentlich noch sehr indirekt und ohne rechtes Bewusstsein von dem, was da vorgeht) als auch deine Freundin (deren passiv-aggressives Verhalten mir schon irgendwie bekannt vorkommt - du denkst, du hast dir da einen Engel mit glatter Haut eingefangen, aber hast statt dessen doch nur eine junge Frau mit Schwärze in ihrer Seele) als auch du (der people pleaser, der Diplomat, der's allen Recht machen will und deshalb von allen verachtet wird) einfach nur alle drei auf der Stelle treten und nicht weiter kommen.

Wie ich mich in dir wiedererkenne! :cry:

Viele der Ratschläge und Kommentare, die du in diesem Thread liest, müssen sich für dich wirklich wie sehr bittere Medizin anfühlen. Aber ich weiß, dass du weißt, dass die Community hier recht hat.

Hier ist einer der höflicher und freundlicher formulierten Kommentare:
Diese passive Art kommt bei keiner Frau gut an. Vielleicht kannst du mal in dich gehen und spüren wo das herkommt? Diese extreme Angst vor Ablehnung. Vermutlich aus deiner Kindheit.

Da hast du sicher was aufzuarbeiten. Das ist wichtig für dein Kind. Du möchtest doch bestimmt, dass er eine gute Beziehung führen kann. Das musst du ihm vorleben. Er spürt, dass "Feigheit" dein Motor bzw Nicht-Motor ist. Ganz bestimmt.

Es ist eklig sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und es tut oft weh. Aber es lohnt sich total.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bedeutet das, dass du jetzt nicht mehr mit Ausflüchten wie "Angst vor dem Single-Leben" ankommen solltest, sondern dich fragen: wie hätte ich mir meinen eigenen Vater gewünscht? Wie hätte mein Vater sein sollen? Bin ich meinem Sohn die Art von Vater, den ich mir für mich gewünscht hätte? Welche Vorfälle in meiner Kindheit haben mich zu einem people pleaser gemacht? Weshalb hänge ich so an meinem Wunsch, von einer (im Grunde x-beliebigen) 23jährigen positiv beurteilt zu werden - was habe ich in meiner Kindheit versäumt oder nicht erhalten?
Wenn sich eine 23jährige für dich entscheidet, wird es auch noch eine weitere tun. Denk doch mal n bisschen logisch.
Ich bedaure es, A alsobitte , dass ich jetzt aus deinem sehr guten Beitrag gerade diese Zeile herauspicke, aber vielleicht versteht Coffeeholic Coffeeholic das: sie ist nur eine 23jährige unter vielen! Karl: setz' dich doch mal ein paar Abende hintereinander in den Bärenzwinger: Dresden ist voll von jungen Studentinnen, die dich anhimmeln werden!

Ob's eine Lösung ist, die eine kinderfeindliche 23jährige gegen eine andere 23jährige auszutauschen, die vielleicht kooperativer mit einem Kindsvater Wochenendvater ist, weiß ich nicht. Aber jedenfalls ist deine 23jährige ganz sicher nicht die einzige ihrer Art in einer großen Universitätsstadt wie Dresden.

Ich hör' jetzt auf. Ich wollte nur sagen, Karl: dein Problem hat viele Lösungen. Kindheitswünschen und -traumata nachspüren: sehr sinnvoll. Die eine Frau gegen eine andere Frau austauschen: immer eine Möglichkeit. Den Sohn vernachlässigen: Nie!

Und zu allen Kommentaren, in denen steht, dass du nicht selbstreflektiert seiest: Das bist du schon, meiner Meinung nach. Aber Lösungsansätze wolltest du bisher nicht finden. Vielleicht... in der Zukunft? So, wie's ist, kann es jedenfalls nicht weitergehen.
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #112
Ich sehe mittlerweile auch komplett schwarz, und wäre eigenltich froh wenn das alles ein Ende hätte.
Aber ich weiß, dass ich danach in ein übelstes Loch fallen werde.
Ich gehe mal nur auf diesen Aspekt ein.
Ich glaube dir, dass du danach in ein großes Loch fallen würdest. Deswegen helfen dir hier auch die ganzen Appelle an deine Moral und deinen Verstand nicht.
Die Kosten, diese Beziehung zu verlieren oder zu beenden sind für dich offensichtlich derart hoch, dass du lieber in einer ziemlich dysfunktionalen Beziehung bleibst, als allein zu sein.

Ist im Prinzip also ne einfache Rechnung. Allein zu sein ist für dich schlimmer, als in dieser Beziehung zu sein. Weil du da für dich immer noch Wärme, Nähe, Sex und evtl. weiteres rausziehst, was du derart dringend brauchst und dir selber nicht geben kannst, dass du lieber leidest, alle deine Werte ignorierst, und langsam ausblutest, als auf die kurzfristigen Benefits zu verzichten. Zumindest im Moment ist das noch so, aber ich denke das wird kippen.

Nur: gesund ist das nicht. Normalerweise sollten Menschen ab einem gewissen Alter in der Lage sein, emotional für sich selber so gut zu sorgen, dass sie nicht so von anderen abhängig sind.
Das kannst du dir vermutlich nicht mal vorstellen, weil du ganz weit davon weg bist.

Dieses Muster wirst du voraussichtlich solange behalten, und solange eine dysfunktionale Beziehung nach der nächsten führen, bis du das aufarbeitest. Ich denke, dass du dir auch deswegen gefühlt schwer tust, eine Freundin zu finden, weil ganz viele (ältere, ü30) Frauen in den ersten paar Minuten schon deine Muster erkennen, und das für sich ablehnen.

Das Ganze ist bei dir so stark ausgeprägt, dass ich bezweifle, dass du ohne professionelle Hilfe da raus kommst. Dieses üble Loch könnte z. B. eine Depression sein.
Das Gute an der Sache: Therapie muss gar nicht nur anstrengend und schmerzhaft sein. Eigentlich ist es eher genau das Gegenteil. Du baust als erstes eine Beziehung zum Therapeuten oder der Therapeutin auf, die dir dann ganz viel von dem gibt, was du im Moment in einer Beziehung suchst. Aufmerksamkeit, Wärme, Beziehung, Stabilität. Und dann darfst du nach und nach, in deinem Tempo, Strategien lernen, wie du deine Bedürfnisse erfüllt bekommst und gleichzeitig deine Werte (Vater sein) leben kannst, ohne dass eins von beidem zu kurz kommst.
Die gute Nachricht: du kannst dir jetzt sofort einen Therapieplatz suchen. Während du noch in der Beziehung bist. Und keine Sorge, wenn die Fachperson professionell ist, wird sie dir nicht raten, Schluss zu machen. Sie wird dir einfach nur helfen, selber stark zu werden.

Und falls du dich jetzt noch für die Perspektive der Frau interessierst:
Ein Mann, der mir hinterher rennt, hat mir nichts zu bieten. Keinen spannenden eigenen Input, keine unabhängige eigene Persönlichkeit, und, am Schlimmsten: ich bin für sein Wohlergehen verantwortlich. Ohne mich fällt er ja in ein tiefes Loch. Das ist eine große Verantwortung und eine große Last. Für mich ist das sehr unattraktiv. Zudem (und das weiß ich, da ich auch people pleaser war / bin): so Leute lügen. Behaupten, alles sei ok, obwohl das gar nicht wahr ist. Erklären, sie stehen auf Liebesfilme, obwohl sie viel lieber Action mögen. Im Prinzip bekommt man die ganze Zeit nur einen Spiegel vorgehalten, und das ist langweilig.

Im Moment darf ich Zeit mit einem Mann verbringen, der extrem selbständig ist, der in sich ruht und sich selber genug ist. Dass der Zeit mit mir verbringen möchte, obwohl er es gar nicht nötig hat, ist ein echtes Kompliment an mich und sehr bereichernd.

Ich glaube, dass unter dieser ganzen Bedürftigkeit bei dir ein ganz interessanter, spannender und liebenswerter Mensch steckt. Lass ihn raus. Such dir Hilfe und hilf dir so selber.
 
S
Benutzer188714  (60) Verbringt hier viel Zeit
  • #117
Ich finde spannend, wie hier vor allem die Unreife der Freundin im Zentrum steht.
Ich persönlich finde die Unreife von Karl da viel gravierender .....

Da wird von "Stolz" in der Vaterrolle etc. gesprochen, aber in der konkreten Realität und Alltag fehlt mir da ein wenig "Kongruenz" und Reflektion ....

1. Wenn ich als Vater eines 9-jährigen Jungen eine 23-jährige Partnerin in mein Leben integriere, dann muss ich mir doch ein paar mehr Gedanken machen als die Frage, ob sie Kinder mag oder nicht ....... der Altersunterschied liegt da bei 14 Jahren, die könnten also fast eher Geschwister sein als "Kind und Frau an der Seite des Vaters" ...... ich sage nicht, dass das im Leben nicht funkktionieren kann, aber in diesem Alter? und ohne ein wenig tiefere Grundsatzüberlegung bei Dir als Vater?
Zumal die 23-jährige ja kein überraschender Zufall, sondern schon im gewünschten Altersspektrum Deines Beuteschemas stand .... (so zumindest lese ich Deine wiederholten sehr eindrücklichen Beschreibungen über Deine Präferenzen).
Wenn Du diese Präferenz weiterziehst, trennen Deinen Sohn und Deine potentiellen Partnerinnen dann bald wirklich nur noch einstellige Jahresunterschiede ....).

2. Und spannend auch die Denke, dass ein Kind ein vorhersehbarer Punkt im Kalender ist, den man schon um den Rest des eigenen Lebens rumorganisiert bekommt (ich beschreibe das jetzt bewusst überspitzt und weiss, dass es genau das bei Patchworkfamilien natürlich braucht!), aber in Deinem speziellen Fall wundere ich mich, nicht nur was passiert, sondern vor allem, ob Du Dir auch ausmalst oder Dir Gedanken gemacht hast, wenn die Planbarkeit des Kinds und der Partnerin mal nicht so klappt, Z.B. wenn Kind ins Krankenhaus macht, vielleicht eine Weile tägliche Hilfe bei den Hausaufgaben oder was auch immer ...... sprich wenn das reale Leben den geplanten Konstrukt durchkreuzt ......

3. Und vielleicht wären mir diese Überlegungen gar nicht so sehr in den Sinn gekommen, wenn Du auf der anderen Seite Dir nicht 1001 Gedanken über Dich selbst, Dein Gefühlsleben, vor allem auch über Dein Image gegenüber der Partnerin und irgendwo auch Dir selbst machen würdest, aber entsprechende Fragen, Überlegungen UND Entscheidungen gegenüber Deinem Sohn so gar keinen oder zumindest sehr wenig Raum einnehmen ...... und ich rede hier nicht über die praktischen Dinge, die Du ganz sicher für Deinen Sohn super organisierst, aber die Auswirkungen Deiner Entscheidungen für ihn und seine Bedürfnisse jenseits vom hier und jetzt.
Da kommen in Deinen Schilderungen immer nur DEINE Bedürfnisse, Gefühle etc. zu Wort, noch nicht einmal die Deiner Partnerin .oder die Deines Sohns ....... da ist dann wichtiger zu überlegen, was eine Partnerin-passe in 10 Jahren beim Anblick von Urlaubsbildern über DICH denkt. Ich weiss nicht, ob ich da staunen, in Ohnmacht oder vor Lachen umfallen soll ....... DAS tangiert Dich???????? Und das glaubst Du wird die Realität sein ??????? Da werden die Bilder in irgendeiner Cloud schlummern und Agathe gut nachdenken müssen, wo das war und wer der Mann auf den Fotos noch war ......

Und all das und vor allem entsprechend kongruent zu handeln und sich auszurichten, liegen in DEINER Verantwortung und würde man erwarten von jemandem in Deinem Alter und mit 9 Jahren Erfahrung und Training mit einem von Dir abhängigen Lebewesen neben Dir als von der 23-jährigen ......

* Und bzgl. Deiner Partnerin verblüffen/ schockieren mich wie alle anderen hier die Dinge, die Du beschreibst, aber letztendlich bleiben sie unerklärt, ohne jegliche Detaillierung und irgendwie allein als "nervende Auswirkung" für Dich hier im Thread, und keinerlei Detaillierung, was genau es damit auf sich hat, dass Deine Freundin anscheinend komplett handlungsunfähig wird, wenn Du sie mal einen Tag alleine lässt und nach diesen MeTime-Zeiten in Tränen ausbricht. Worüber eigentlich genau?
Wenn es Deine Zeit mit dem Sohn ist, ist das ja gar nicht änder-/ lösbar ....... Aber das beschreibst Du so gar nicht als Dilemma, sondern eher dass Du dann eben bis Montag brauchst, um wieder "Friede, Freude, Eierkuchen" mit ihr zu haben ......
Und nein, das Erleben und Verhalten Deiner Partnerin ist da nicht ok., aber vor allem nicht normal und angemessen, also ein tieferes Problem was sie da hat und nicht einfach als "na ja, die ist ein bisschen unreif" anzusehen, wie viele es hier getan haben ......
Ganz sicher erlaubt das erste Vermutungen, warum die 23-jährige sich an einen 13 Jahre älteren Mann klammert, und sie der Altersunterschied nicht nur nicht stört, sondern den wahrscheinlich irgendwo auch BRAUCHT ......
Aber von Dir lese ich da eigentlich nur, wie störend das für Dich ist und wie lästig die Konsequenz ....... sprich ME, ME, ME

Ich habe an einigen Stellen bewusst ein wenig provokativer geschrieben, nicht weil ich Dich verurteilen will, sondern um Dich wachzurütteln, denn es geht hier m.E. um viel mehr als die Lösung - egal in welcher Form - des aktuellen Partnerschaftsproblems, sondern eine gesündere, REIFE Selbstreflektion Deinerseits.
Du beschreibst Dich hier in jedem Bereich als das arme Opfer, das es allen Recht machen muss, so chancenlos ist (warum eigentlich?) etc. Dass Du entsprechende Weichen stellst mit Deinen nicht unbedingt realitätskonformen Sichtweisen (z.B. bzgl. Deiner Chancen im Datingmarkt, wenn Du eigentlich weisst, dass Du einfach keinen Bock auf den damit verbundenen Aufwand hast ....ich beziehe mich auf Deine eigenen Beschreibungen dazu), solltest Du Dir bewusster machen. Auch darüber, dass Deine Entscheidungen Konsequenzen für andere haben, nicht nur konkret im Alltagsleben, sondern auch für deren Erleben und Bedürfnisse) .....
Und ich glaube, dass Du da professionelle Unterstützung nutzen solltest, nicht nur für Dich, aber gerade dann, wenn Dir Dein Sohn am Herzen liegt ......
 
Zuletzt bearbeitet:
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Duracellhäschen
Benutzer211462  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #126
Ich finde, wenn man die Freundin als toxisch bezeichnet macht man es sich schlicht zu leicht. Da fand ich den Beitrag von S Schneckentemposchwimmerin wirklich toll.
Mich würde mal interessieren, was die Freundin eigentlich antreibt, was sie im Innersten bewegt. Für mich liest sich da, mit den paar wenigen Infos die wir haben, zumindest kein narzisstisches Verhalten oder ne gezielte Bösartigkeit raus. Da hab ich hier schon ganz anderes gelesen.
Ich glaub die hat einfach ihre ganz eigenen Nöte, und in der Dynamik zu Coffeeholic Coffeeholic kommen die voll zum Tragen.

Toxisch ist für mich auch ein sehr starkes Wort, das weit über ein, ich sag mal, "normales" Maß an gegenseitiger Manipulation hinaus geht.
Daa Hauptproblem das ich dabei habe ist aber: wenn wir sie als toxisch bezeichnen, wird er sich womöglich innerlich zurücklehnen und denken: na gut, so schlimm isses bei mir nicht, war halt die böse Frau. Ich muss nur ne bessere finden, dann ist alles fein. Und das könnte aus meiner Sicht nicht weiter von der Realität entfernt sein.

Übrigens, dass er sich nicht traut, den Mund aufzumachen, liegt in diesem Fall aus meiner Sicht tatsächlich weniger an ihr. Klar macht sie es ihm schwer, aber er würde sich auch bei der liebsten Frau der Welt nicht trauen, den Mund aufzumachen, wenn ihm was nicht passt. Und genau das sehe ich als eins seiner Hauptprobleme an. Eben völlig unabhängig davon, wer ihm gegenüber steht.

Da fällt mir gerade noch was ein: Coffeeholic Coffeeholic , hast du dich mal mit Kommunikation beschäftigt? Mit deinen eigenen Bedürfnissen und Gefühlen? Evtl. mit (echter) gewaltfreier Kommunikation? Vielleicht tust du dir auch deswegen so schwer, für dich selber einzustehen, weil du gar nicht weißt, wie du das adäquat tun sollst. Da gibt es aber tolle Methoden, und die kann man lernen.
Das wird zwar nicht reichen, du brauchst auch noch ein anderes Mindset, aber es wäre zumindest mal ein Anfang.
 
S
Benutzer190912  (51) Verbringt hier viel Zeit
  • #141
Mir ist gerade in den Sinn gekommen ob sie ihren Vaterkonflikt gerade an Dir ausläßt indem sie ihre eine so extreme Position einnimmt.
Ich frage mich halt mal aus ihrer Sicht wie es eigentlich weitergehen soll? Zusammenziehen geht nicht da sie Deinen Sohn ja verabscheut. Sie kann weiter an der Eskalationsschraube drehen um zu schauen wo Deine Schmerzgrenze liegt (Aktuell ist ja eine kleine Pause)
Die Frage wäre, warum sie sich keinen anderen Mann sucht der eben keinen solchen Konflikt im Gepäck hat, denn kinderlose Männer sind ja nicht so selten, auch in Deinem Alter nicht.
Ja, das Fleisch ist schwach und ich nehme mich da nicht aus. Solange Dein Sohn nicht darunter leidet und Du dem noch etwas positives abgewinnen kannst (wahrscheinlich wirst Du mit der Zeit auch abhärten gegenüber ihrem Theater) kannst Du es ja laufen lassen
 
O
Benutzer207972  (36) Verbringt hier viel Zeit
  • #145
Puh, ich finde es wirklich krass, wie du über deine Freundin und Frauen im Allgemeinen schreibst — und dich in eine hilflose Opferrolle fantasierst, in der du keine Verantwortung für andere Menschen mehr trägst. Weil hier insgesamt die Freundin so sehr angegangen wird, will ich mal eine andere Perspektive einnehmen. Zum Stichwort Vaterkomplex: der wird von Vätern ausgelöst, die keine Verantwortung übernehmen. Also — würde da vllt nicht gerade den ersten Stein werfen. Und finde diese "Diagnose" schon immer bisschen daneben, vor allem, wenn sie von älteren Männern gestellt wird, die von ebenjenem Vaterkomplex vermutlich insofern profitieren, als dass sie Sex abgreifen.

Du benutzt also deine Freundin, um nicht allein zu sein und dich sexuell an/mit einer jugendlichen Frau auszuleben. Find ich ziemlich egoistisch.

Dafür nimmst du bewusst in Kauf, weiter in einer Situation zu bleiben, die für dein Kind schädlich ist/werden kann.

…und rechtfertigst dich damit, dass du als Mann auf dem Datingmarkt in der benachteiligten Position bist. Spoiler: Single-Frauen leben nicht wie die Made im Speck — beziehungsfähige und interessante Männer sind Mangelware. Und Spoiler: Nein, du musst nicht nehmen, was kommt. Du kannst auch einfach an dir arbeiten, in die Eigenverantwortung gehen und in Verantwortung für die Menschen um dich herum. Sprich: Dich für dein Kind gerade machen und deine Freundin auf Augenhöhe behandeln. Das beinhaltet, zu akzeptieren, dass sie keinen Kinderwunsch hat. Und ihr nicht mehr wertvolle Lebenszeit zu rauben, nur, weil du dich noch ein bisschen länger, aus Bequemlichkeit, sexuell an ihrer Jugendlichkeit ausleben willst. Außerdem wirken Männer, dieVerantwortung für sich und andere übernehmen, ungemein attraktiv. Und haben es auf dem Datingmarkt auch einfacher!
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #154
Das hast du gut beschrieben. Kannst du mir in dieser Richtung etwas weiterhelfen?
Tatsächlich vermutlich nicht, tut mir leid. Ich hab früher immer Stefanie Stahl empfohlen, weil die gerade in ihren ersten Podcastfolgen viel zum Thema überangepasst bzw. People pleaser gemacht hat. Ich selber hab in meiner Therapie gelernt, mich mehrmals am Tag zu fragen, was eigentlich meine Bedürfnisse sind. Ich hab Listen gelesen, was denn überhaupt alles Bedürfnisse und Wünsche sein können. Ich hab festgestellt, dass ich selber Menschen mit ner Überanpassung anstrengend und unsympathisch finde. Dass man mit der Art niemandem hilft. Das alles hat mir geholfen da raus zu kommen.

Normalerweise empfehle ich auch immer gewaltfreie Kommunikation, weil du da lernen kannst, wie du dir etwas wünschen kannst und dennoch dabei dein Gegenüber nicht aus den Augen verlierst.

Bloß: bei dir scheitert es ja alles an der Motivation. Die sehe ich nicht. Ich nehme dich in deinem letzten Beitrag auch als oberflächlich wahr. Du willst eine hübsche junge Frau, viel Sex und körperliche Nähe haben, und darüber hinaus hast du gar keine Wünsche / Anforderungen an eine Beziehung, wenn ich das richtig verstanden habe?

Wenn das stimmt, dann hast du ja gerade alles, was du willst. Klar, dass sie deinen Sohn ablehnt, stört dich ein bisschen, aber vor allem deswegen, weil es die Beziehung zu ihr gefährdet.
Ich hatte damals sehr viel mehr Leidensdruck, hatte den Eindruck ich hab mich selber verloren. Ich war mega unglücklich, wusste dass ich selber eigentlich ganz anders bin und wollte wieder zu meinem fröhlichen Selbst zurück. In dem Moment, in dem ich realisiert habe, dass ich die Beziehung nur halten kann, wenn ich mich dabei selbst komplett verliere und verleugne, hat es nur noch wenige Wochen bis zur Trennung gedauert.

Ich würde dir als erstes eine Therapie empfehlen. Da gibt es so viel bei dir aufzuarbeiten, und ich glaube viel davon liegt auch noch tief begraben, das würde alleine ewig dauern und nur mittelmäßig von Erfolg gekrönt sein.
Aber auch für eine Therapie brauchst du genug Motivation und genug Leidensdruck, und das sehe ich bei dir gerade nicht. Vielleicht, wenn du einige weitere Beziehungen hinter dir hast, länger Single bist und der Leidensdruck steigt, weil du dir dann selber zwangsläufig ausgeliefert bist.

Zum Thema Partnerschaft finden noch: du bist unsicher, wirkst bedürftig. Und weil du dich so sehr anpasst bringst du vermutlich wenig eigene Impulse in ne Partnerschaft rein. Die Werte, die ich bei dir sehe (Fokus auf Optik und Sex, nicht alleine sein können, alles andere untergeordnet), wirken auf mich nicht sonderlich attraktiv, und das wird vielen Menschen so gehen, die Interesse an einer emotional tiefen Partnerschaft haben.
Das anstrengendste dürfte aber sein, dass du ein Fass ohne Boden bist. Damit du glücklich bist, muss man dauerhaft Sex, Zuwendung und Liebe von außen in dich "reinschütten", weil du dich selbst nicht liebst. Das fordert von jedem anderen Menschen auf Dauer mehr ab, als er geben kann.
Ich denke, dass du deswegen auf dem Datingmarkt wenig Chancen hast, weil viele das schon von Anfang an spüren und für sich ausschließen. Du hast nur Chancen bei Frauen, die so jung sind, dass sie das Schema nicht kennen, oder die selber in irgendeiner Art bedürftig sind. Mit beiden wirst du keine langfristig gesunde Beziehung aufbauen können.
1,5 Single ist übrigens wirklich nicht lange, ich war 9 Jahre Single.

Tja, viel Glück, vor allem für deinen Sohn.
 
Duracellhäschen
Benutzer211462  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #171
Noch kannst du zumindest den Zeitpunkt wählen...
Dieser Zeitpunkt wäre aber auf jeden Fall früher, als wenn die Freundin das für beide entscheidet. So wie ich den TS einschätze, wählt er lieber den späteren Zeitpunkt, egal was das für Konsequenzen hat. Denn, seien wir ehrlich, ich glaub nicht dass da überhaupt eine Chance auf F+ besteht, völlig egal wie die Beziehung zu Ende geht. Falls der TS ähnlich denkt, und sei es unterbewusst, wird er deswegen den spätest möglichen Zeitpunkt wählen, um vorher noch so viel wie möglich mitzunehmen an dem, was ihm die Beziehung gibt.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #172
Du musst doch spüren, dass deine jetzige Freundin einen Vater genau so wenig als F+ in ihrem Leben brauchen wird wie jetzt auch schon als "Vollzeit-Liebhaber" (minus die Papa-Wochenenden).
Wäre doch aber eine Möglichkeit. Einfach entspannt Zeit miteinander verbringen, ohne Zukunftspläne oder große Einbindung in andere Lebensbereiche.
In der Theorie wäre das sicher eine Möglichkeit, und Karl Karlsbergs Gedanken scheinen ja auch in diese Richtung zu gehen: er wünscht sich eine saubere, "diplomatische" Trennung, um danach mit derselben jungen Frau eine F+ weiterführen zu können. Und die junge Frau soll sich dann die alten Urlaubsfotos anschauen aus der Zeit, als beide noch offiziell ein Paar waren, und denken: "... was war das eine schöne Zeit damals mit ihm!"

Aber ist das mehr als Wunschdenken unseres Karl Karlsberg?

Was wäre denn dagegen für sie der Grund, nicht nur eine Trennung zu akzeptieren, sondern an einer Freundschaft (mit dem kleinen Plus) mit ihm festzuhalten, wenn sie es jetzt schon bedauerlich findet, dass er jedes zweite Wochenende "vergeben," will sagen: mit seinem Sohn unterwegs ist? Und dann arbeitet er als Lokomotivführer sicherlich auch noch in einem komplizierten Schichtsystem (wie ich annehme): was also kann er ihr bieten, wenn sie nicht total verknallt in ihn ist?

Umgekehrt gilt natürlich auch, dass eine solche F+ für Karl Karlsberg, der sich nicht zutraut, andere Frauen kennenzulernen, gar keine "F+" wäre, sondern nach wie vor seine hauptsächliche und wahrscheinlich exklusive (Sexual-)Beziehung: es hätte sich für ihn also eigentlich gar nichts geändert, außer dass der der Beziehung zu der einen Frau in seinem Leben einen neuen Titel verliehen hätte.

Gemeinsame Zukunftspläne und Bindungen würden wegfallen, sicher. Aber - die Grundproblematik damit auch? Ich weiß nicht...
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (53) Verbringt hier viel Zeit
  • #173
So wie ich den TS einschätze, wählt er lieber den späteren Zeitpunkt, egal was das für Konsequenzen hat. Denn, seien wir ehrlich, ich glaub nicht dass da überhaupt eine Chance auf F+ besteht, völlig egal wie die Beziehung zu Ende geht.
Ha! - Unsere Beiträge haben sich in etwa zeitgleich überschnitten, Duracellhäschen!

Nein, ich glaube auch nicht an eine "F+" danach. Karl Karlsberg mag sich das so vorstellen, aber es würde so oder so wahrscheinlich nichts werden, und selbst wenn es etwas werden würde, und sie und er es "F+" nennen wollten, wäre es das darum noch längst nicht. Es wäre nur die Fortsetzung des Bestehenden mit anderem Namen.

Oder es wäre gar nichts.
Falls der TS ähnlich denkt, und sei es unterbewusst, wird er deswegen den spätestmöglichen Zeitpunkt wählen, um vorher noch so viel wie möglich mitzunehmen an dem, was ihm die Beziehung gibt.
Hörst du, Karl Karlsberg, die Glocken läuten? Zeit schinden...
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #174
Zeit mit der Freundin bringt ja keine "mentale Erschöpfung", wieso die Zeit also reduzieren?

Ich habe ehrlich gesagt etwas Schwierigkeiten mir vorzustellen, wie das funktionieren soll. Die mentale Erschöpfung kommt ja nicht aus dem luftleeren Raum, sondern hängt u.a. mit den Äußerungen dieser Frau zusammen. Und wenn sie diese Äußerungen macht, ist er ja schließlich mit ihr zusammen. Wobei das natürlich nicht heißt, das er über ihre Äußerungen nicht auch nachdenken und sich einen Kopf machen kann, wenn sie nicht dabei ist.

Stress wird zwar durch die Freundin ausgelöst, aber während er mit seinem Kind zusammen ist. Da ist weniger Zeit mit Kind schon ein möglicher Lösungsweg. (Nicht für mich und ich finde ihn auch nicht gut, aber es ist nicht abwegig, zu diesem Schluss zu kommen)

s.o.
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #175
er wünscht sich eine saubere, "diplomatische" Trennung, um danach mit derselben jungen Frau eine F+ weiterführen zu können.
Inwiefern Trennung ? Die Trennung muss man ja nur in seinem eigenen Kopf vornehmen, in dem man seine Erwartungen an die Realität anpasst und nicht versucht die Realität an die eigenen Erwartungen anzupassen. Das erspart einem eine Menge Enttäuschungen und Stress.

Seine Lebensumstände sind wie sie sind, daran kann er nichts ändern. Genauso wenig wie er sie verändern kann.

Im Grunde bleibt doch alles weitestgehend wie es ist. Sie hat nichts mit seinem Kind zu tun und wird es auch in Zukunft nicht haben. Solange er diese Lebensbereiche trennt - und das tun doch wahnsinnig viele geschiedene Menschen - bekommt sein Kind nichts von ihr und ihren Anflügen mit und das ist das Wichtigste.

Ob sie das jetzt prickelnd findet, dass er ein Kind hat, ist streng genommen kein Problem, welches er für sie lösen muss oder gar kann.

Das muss sie für sich entscheiden, ob sie damit leben kann, dass das Ganze mit ihm eine Einbahnstraße ist. Das kann er nicht für sie übernehmen.

Den einzigen Fehler, den er macht: er lässt sich in ihr Chaos hineinziehen. Hier müsste er sich lernen abzugrenzen.

Ich würde keine Gespräche darüber führen wollen, ob jemand ein Problem mit meinem Kind hat und das würde ich ihr sehr deutlich machen.
Dann liegt der Ball bei ihr und sie muss für sich entscheiden, wie sie sich dazu positionieren will.

Ich bin jetzt aber auch nicht sonderlich harmoniebedürftig und gehe durchaus offene Auseindersetzungen ein und das scheint dem lieben Karl leider nicht so zu liegen. Aber vielleicht ist die Beziehung genau dafür gut, um etwas sehr Elemanteres zu lernen, was seiner nächsten Beziehung dann wiederum zugute kommen wird.


Also ich habe das durchaus schon so gehandhabt. Ich war in einer ähnlichen Situation, bloß auf der Seite seiner Freundin. Diesen inneren Konflikt konnte ich damals eben genauso für mich lösen, indem ich mir gegenüber ehrlich war und klar eingestehen konnte, dass dieser Mann eben niemand ist, mit dem eine sehr enge Beziehung möglich gewesen wäre, trotz Gefühle.

Dafür hat es einfach nicht ausreichend gepasst.

Wenn jemand mit mir zusammen leben und sogar ein gemeinsames Kind haben möchte, dann sind meine Ansprüche natürlich viel höher als wenn gewisse Lebensbereiche weiterhin getrennt bleiben und man eine distanzierte Beziehung miteinander führt.
 
A
Benutzer218895  (44) Öfter im Forum
  • #176
Inwiefern Trennung ? Die Trennung muss man ja nur in seinem eigenen Kopf vornehmen, in dem man seine Erwartungen an die Realität anpasst und nicht versucht die Realität an die eigenen Erwartungen anzupassen. Das erspart einem eine Menge Enttäuschungen und Stress.
Ja, das hat er für sich auch schon in Erwägung gezogen, aber:
Seine Lebensumstände sind wie sie sind, daran kann er nichts ändern. Genauso wenig wie er sie verändern kann.

Im Grunde bleibt doch alles weitestgehend wie es ist. Sie hat nichts mit seinem Kind zu tun und wird es auch in Zukunft nicht haben. Solange er diese Lebensbereiche trennt - und das tun doch wahnsinnig viele geschiedene Menschen - bekommt sein Kind nichts von ihr und ihren Anflügen mit und das ist das Wichtigste.
So einfach ist es ja eben doch nicht. Denn seiner Erzählung nach macht seine Bekanntschaft jedesmal Theater, wenn wieder das Vater/ Sohn - Wochenende naht. Dann heult sie rum, ist distanziert und kühl und er hat ne Menge Beschwichtigungsarbeit zu leisten, bis sie sich mal wieder einkriegt und das Leben normal weitergehen kann. Bis zum nächsten Mal.

Dass das im akut letzten Wochenende mal nicht der Fall war und der FS eine unbeschwerte Zeit mit seinem Sohn verbringen konnte, heißt ja nicht, dass ihr sonst übliches Verhalten nicht bald wieder aufblitzt.
Das ist doch genau der Zustand, der auf keinen Fall so bleiben soll, wie er ist, daher muss er ja, wenn er den beenden will und die Beziehung auf eine andere Stufe stellen will, seiner Partnerin die Veränderung schon recht deutlich mitteilen und eben nicht nur in seinem eigenen Kopf vornehmen.
Und ob sie das dann will —> keine Ahnung, ist halt ungewiss, deswegen macht er es ja auch nicht.
Ob sie das jetzt prickelnd findet, dass er ein Kind hat, ist streng genommen kein Problem, welches er für sie lösen muss oder gar kann.
Das ist im Grunde richtig.
Das muss sie für sich entscheiden, ob sie damit leben kann, dass das Ganze mit ihm eine Einbahnstraße ist. Das kann er nicht für sie übernehmen.

Den einzigen Fehler, den er macht: er lässt sich in ihr Chaos hineinziehen. Hier müsste er sich lernen abzugrenzen.
Naja, es verletzt ihn eben, wenn jemand so über Kinder im allgemeinen und seinen Sohn im Besonderen spricht. Sich da "nicht mit reinziehen" lassen, ist da gar nicht so einfach. Das beschäftigt ihn ja.
Ich würde keine Gespräche darüber führen wollen, ob jemand ein Problem mit meinem Kind hat und das würde ich ihr sehr deutlich machen.
Und das tut er eben nicht, weil sie, wie er schreibt, dann total ausrastet und davor hat er eben Schiss, weil er glaubt vorherzusehen, dass sie dann komplett weg ist, was für ihn aktuell die denkbar schlechteste aller Optionen ist. Sagt er ja selbst.
Dann liegt der Ball bei ihr und sie muss für sich entscheiden, wie sie sich dazu positionieren will.
Im Grunde will er ja auch das vermeiden. Sie soll sich ja gar nicht selbst entscheiden, er will sie ja behalten. Daher schluckt er ja auch ihr ganzes Verhalten.
Ich bin jetzt aber auch nicht sonderlich harmoniebedürftig und gehe durchaus offene Auseindersetzungen ein und das scheint dem lieben Karl leider nicht so zu liegen. Aber vielleicht ist die Beziehung genau dafür gut, um etwas sehr Elemanteres zu lernen, was seiner nächsten Beziehung dann wiederum zugute kommen wird.
Das würde man jetzt gemeinhin so denken, aber der FS will ja genau das nicht: er will die aktuelle Beziehung behalten, weil er nicht wieder auf den schlimmen Datingmarkt zurückwill um sich eine neue/ nächste Beziehung zu suchen. Er glaubt außerdem, dass er keine mehr abkriegt und dass er mit 37 schon hornalt ist, so dass ihn keine mehr will. Ihm wäre es am bequemsten gewesen, wenn jetzt diese der Treffer im Lotto gewesen wäre und er bis ans Ende seiner Tage einfach mit ihr zusammengewesen wäre. Denn dann muss er sich nicht anstrengen auf dem Partnermarkt auf der Suche nach einer neuen Beziehung. Da wiegt die Lernerfahrung, die er mit der jetzigen macht, einfach nicht so schwer, wie die Angst, alles noch mal von vorne beginnen zu müssen.
Wenn jemand mit mir zusammen leben und sogar ein gemeinsames Kind haben möchte, dann sind meine Ansprüche natürlich viel höher als wenn gewisse Lebensbereiche weiterhin getrennt bleiben und man eine distanzierte Beziehung miteinander führt.
Siehste, und offenbar hatte der FS diese hohen Ansprüche bisher nicht. Seine Triebfeder ist einfach: Nachholen, was (vor allem sexuell) bisher verpasst worden ist und ja nicht alleine sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #177
Duff
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #179
Off-Topic:
Wann? Wo? Bitte Zitat.
Das hat sie vor ca 1 Monat auch mal in den Raum geworfen.
Fande den Ansatz ja nicht schlecht.
Aber die Frage ist, wie das dann in der Praxis aussehen wird.
Wie sehr die Eifersucht kicken wird, wenn da ja schon Gefühle im Spiel sind.
Stelle ich mir ja dann auch schwierig vor, ein Treffen mit ihr auszumachen, und sie sagt dann: "Ach ne, sorry da hab ich keine Zeit, da kommt schon Typ xy zu mir zum Bumsen"
Ich glaube ich könnte das nicht...
Oder höchstens so, dass gegenseitiges Stillschweigen über andere Dates vereinbart wird.
 
Tiffi36
Benutzer223478  Öfter im Forum
  • #180
Würde mir mein Partner anbieten, aus der Partnerschaft eine F+ zu machen würde ich ins grübeln kommen....
Das wäre für mich ein Rückschritt in dem, was ich eigentlich will.
F+ = Nette unverbindliche Zeit zusammen und Sex
Beziehung = Liebe, Verbundenheit, etwas gemeinsames, Zukunftspläne und auch Sex.

Bei Karl sind Gefühle im Spiel, was eine F+ eigentlich ausschließt und das Ende nur rauszögern würden. Dazu dann noch die Eifersucht, Grübeleien, was Sie gerade wohl macht....
Wenn sie einen Wechsel zu einer F+ anbietet würde ich mich wirklich fragen, welchen Stellenwert ich bei ihr habe....
 
Theoderich
Benutzer107327  (41) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #181
bis ans Ende seiner Tage
Das vermutlich eher nicht, denn Frauen, die nicht mehr Anfang-Mitte 20 und "faltenfrei" sind, findet er ja nicht mehr attraktiv. Er ist der Überzeugung, dass sich "erwachsene" Frauen nicht für ihn interessieren (und verhält sich so, dass sich die Annahme auch im Grunde zwangsläufig bestätigt). Da müsste dann ggf. in 5-8 Jahren eine jüngere her (falls es mit der aktuellen Dame so lange halten sollte, was ich stark anzweifle).
Nachdem ja der Anspruch eigentlich nur ist "Jung und will mit mir Sex zu haben, hauptsache ich bin nicht alleine - alles andere egal", könnte es ggf. überraschend leicht fallen, zu jemand anderem (möglichst warm) zu wechseln, solange er nicht zwischendurch alleine ist.

Nur dass man das halt nicht selbst in der Hand hat, wenn man komplett passiv bleibt, keinerlei Entscheidungen trifft oder gestaltet sondern einfach alles (mit-)macht, was die andere Person will, in der Erwartung, dass sie sich wahrscheinlich irgendwann trennen wird, weil sie dem Konstrukt entwachsen ist.

Leider steuert dieses Verhalten langfristig darauf zu, dass die schlimmste Angst wahrscheinlich wahr werden wird: Alleine sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Topfrose
Benutzer215713  (42) Verbringt hier viel Zeit
  • #182
Umgekehrt gilt natürlich auch, dass eine solche F+ für Karl Karlsberg, der sich nicht zutraut, andere Frauen kennenzulernen, gar keine "F+" wäre, sondern nach wie vor seine hauptsächliche und wahrscheinlich exklusive (Sexual-)Beziehung: es hätte sich für ihn also eigentlich gar nichts geändert, außer dass der der Beziehung zu der einen Frau in seinem Leben einen neuen Titel verliehen hätte.

Doch, es würde sich was ändern. Sie könnte in aller Ruhe weiter im großen Teich fischen und er würde das nehmen müssen, was für ihn dann noch übrig bleibt und hoffen, dass sie sich nicht in einen anderen verliebt.
Bei Karl sind Gefühle im Spiel, was eine F+ eigentlich ausschließt und das Ende nur rauszögern würden. Dazu dann noch die Eifersucht, Grübeleien, was Sie gerade wohl macht....
Wenn sie einen Wechsel zu einer F+ anbietet würde ich mich wirklich fragen, welchen Stellenwert ich bei ihr habe....
Genau das. Das Machtgefälle würde sich noch weiter zu seinen Ungunsten verschieben. Kann auch eine Art sein, sich ohne großes Tamtam aus der Beziehung zu schleichen bzw. warmzuwechseln.
 
A
Benutzer218895  (44) Öfter im Forum
  • #183
Das vermutlich eher nicht, denn Frauen, die nicht mehr Anfang-Mitte 20 und "faltenfrei" sind, findet er ja nicht mehr attraktiv und er ist der Überzeugung, dass sich "erwachsene" Frauen nicht für ihn interessieren (und verhält sich so, dass sich die Annahme auch bestätigt. Da müsste dann ggf. in 5-8 Jahren eine jüngere her (falls das mit der aktuellen Dame so lange halten sollte, was ich stark anzweifele).
Nachdem ja der Anspruch eigentlich nur ist "Jung und bereit mit mir Sex zu haben, hauptsache ich bin nicht alleine, alles andere egal", könnte es ggf. überraschend leicht fallen, zu jemand anderem (möglichst warm) zu wechseln, solange er nicht zwischendurch alleine ist.

Nur dass man das halt nicht selbst in der Hand hat, wenn man komplett passiv bleibt, keinerlei Entscheidungen trifft oder gestaltet und einfach alles (mit-)macht, was die andere Person will, in der Erwartung dass sie sich wahrscheinlich irgendwann trennen wird, weil sie dem Konstrukt entwachsen ist.
Da hast du auch wieder Recht. Insofern ist es ja wirklich ein Dilemma. 😉
 
Anna1309
Benutzer166007  Sehr bekannt hier
  • #184
So einfach ist es ja eben doch nicht. Denn seiner Erzählung nach macht seine Bekanntschaft jedesmal Theater, wenn wieder das Vater/ Sohn - Wochenende naht.
Das ist emotionale Unreife.

Niemand zwingt einen auf die emotionalen Spielchen und Manipulationsversuche anderer anzuspringen. Ich kann mich davon abgrenzen und innerlich distanzieren, um meine emotionale Souveränität zu wahren.

Und das geschieht überwiegend über die eigene Haltung und die Selbstbeziehung.

Freundin zufrieden stellen und sich selbst treu bleiben, funktioniert hier jetzt nicht mehr. Er muss sich also entscheiden.

Entscheidet er sich dafür, sich selbst treu zu bleiben, dann frustriert sie das natürlich, weil sie irgendein Problem mit sich selbst zu haben scheint, was sie versucht zu seinem zu machen.

Und genau das sollte er auf gar keinen Fall zu sich nehmen und sie auf sich selbst zurückwerfen.

Wenn das alles so unerträglich für sie ist, dann muss sie sich trennen. Oder sie sucht nach einem Weg für sich, damit ihren Frieden schließen zu können.

Und die Beziehung eben nicht als DIE Beziehung anzusehen, kann einer dieser Wege sein, weil es Druck und Erwartungen aus der Sache nimmt.

Das kann sie aber wie gesagt, nur mit sich selbst ausmachen.

Er müsste hingegen lernen sich abzugrenzen. Wenn sie kalt, distanziert oder launisch ist - nicht nachlaufen, sich keinen Kopf darüber machen, anfangen schuldig und verantwortlich zu fühlen oder sonst was. Sondern bei sich bleiben und sich fragen: was tut mir jetzt gut? Was kann ich mir Gutes tun, um mich nicht runterziehen zu lassen davon? Um mich nicht abhängig von ihr zu machen....

Und vor allem klar kommunizieren: das Thema ist für mich nicht verhandelbar.

Die Beziehung hat meiner Ansicht nach eh kein Potenzial, weil beide nicht wirklich die große Beziehungskompetenz besitzen. Aber zumindest könnte er daran etwas wachsen. Denn mit fast 40 sich so von einer im Grunde noch gar nicht wirklich erwachsenen Frau abhängig zu machen, puh.....das verspricht keine rosige Zukunft für ihn in Sachen Liebe.
 
A
Benutzer218895  (44) Öfter im Forum
  • #185
Das ist emotionale Unreife.

Niemand zwingt einen auf die emotionalen Spielchen und Manipulationsversuche anderer anzuspringen. Ich kann mich davon abgrenzen und innerlich distanzieren, um meine emotionale Souveränität zu wahren.
Richtig.
Und das geschieht überwiegend über die eigene Haltung und die Selbstbeziehung.
Seine Haltung und Selbstbeziehung hat er uns ja schon ausführlich erklärt.
Freundin zufrieden stellen und sich selbst treu bleiben, funktioniert hier jetzt nicht mehr. Er muss sich also entscheiden.
Genau das versucht das werte Forum ihm seit 10 Seiten zu vermitteln. 🤷‍♀️
Entscheidet er sich dafür, sich selbst treu zu bleiben, dann frustriert sie das natürlich, weil sie irgendein Problem mit sich selbst zu haben scheint, was sie versucht zu seinem zu machen.

Und genau das sollte er auf gar keinen Fall zu sich nehmen und sie auf sich selbst zurückwerfen.

Wenn das alles so unerträglich für sie ist, dann muss sie sich trennen.
Richtig, der Meinung bin ich auch. Aber das tut sie ja nicht und auch der FS scheut sich halt, ihr seinen Standpunkt klar zu erläutern.
Oder sie sucht nach einem Weg für sich, damit ihren Frieden schließen zu können.
Das kann man nur hoffen. Für ihn und auch für sie.
Und die Beziehung eben nicht als DIE Beziehung anzusehen, kann einer dieser Wege sein, weil es Druck und Erwartungen aus der Sache nimmt.
Genau. Auch das ist ja Teil dessen, was das Forum schon ansprach. Doch da kommt vom Fs immer ein "aber".
Das kann sie aber wie gesagt, nur mit sich selbst ausmachen.

Er müsste hingegen lernen sich abzugrenzen. Wenn sie kalt, distanziert oder launisch ist - nicht nachlaufen, sich keinen Kopf darüber machen, anfangen schuldig und verantwortlich zu fühlen oder sonst was. Sondern bei sich bleiben und sich fragen: was tut mir jetzt gut? Was kann ich mir Gutes tun, um mich nicht runterziehen zu lassen davon? Um mich nicht abhängig von ihr zu machen....

Und vor allem klar kommunizieren: das Thema ist für mich nicht verhandelbar.
Eben. Und das macht er ja nicht, weil er Angst vor ihren Ausrastern hat/ vor einer Trennung ihrerseits.
Die Beziehung hat meiner Ansicht nach eh kein Potenzial, weil beide nicht wirklich die große Beziehungskompetenz besitzen.
So seh ich das auch.
Aber zumindest könnte er daran etwas wachsen. Denn mit fast 40 sich so von einer im Grunde noch gar nicht wirklich erwachsenen Frau abhängig zu machen, puh.....das verspricht keine rosige Zukunft für ihn in Sachen Liebe.
Das müsste er halt jetzt mal verstehen. Ich denke aber eher, dass solche Lernprozesse erst im Nachhinein wirklich passieren, für diese Beziehung sind diesbezüglich meiner Ansicht nach die Messen schon gesungen.
 
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