Nervige Schreibschwächen im Forum

D

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Gast
Genau das ist der Gag bei der Sache: Die Sprache reguliert sich selbst. Jemand, der will, daß seine schriflichen Beiträge nicht missverstanden werden, wird sie spätestens beim zweiten Versuch so schreiben, daß sie verständlich sind. Das bedeutet jedoch nicht, daß man eine einheitliche Rechschreibung vorschreiben muss und es gibt ausreichend Beispiele aus hunderten Jahren in denen die Leute ohne einheitliche Rechtschreibung und ohne Missverständnisse überlebt haben.

Fakt dagegen ist, daß die Rechschreibung im Zuge der Regelmentierung des Lebens durch die Gesellschaftsordnungen und Regierungen erschaffen worden ist. Auch, um die verschiedenen deutschsprachigen Länder einfacher in ein großes deutsches Reich gliedern zu können.

Und zuletzt: Ich bin nicht empfindlich. Ich will nur ein wenig streiten, das ist alles.

DIPLOMAT
 

Benutzer10612 

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du hast probleme.
wenn dass das größte wäre, ob ich jetzt meine ganzen beiträge klein schreib oder dass und das und daß fehler hab :rolleyes2 oh wei sag ich nur-gibt ärgeres!
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
ich schreib immer alles klein,alles andere is mir zu schwer ,außerdem würdich dann noch öfter shiftfehler machen ,ach und übrigens,ich mache auch nur kommas und ausrufezeichen oder lass meine sätze so enden:....
 

Benutzer15353 

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@Diplomat

Mit Deiner Argumentation koennte man auch die Abschaffung der Verkehrsregeln fordern. Das wuerde sich dann auch alles irgendwie selbst regulieren.
 

Benutzer11714 

Benutzer gesperrt
Mal ein Beispiel aus dem Mittelalter (ohne Rechtschreibregeln):

"Weiterkämpfen, nicht aufgeben!"
"Weiterkämpfen nicht, aufgeben!"

So kann ein beschissener Kommafehler über den Ausgang einer Schlacht entscheiden...
 

Benutzer31694 

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Groß-/Kleinschreibung ist so eine Sache ...

Ich habe in <irgendwo> Liebe genossen vs. Ich habe in <irgendwo> liebe Genossen
 

Benutzer16721 

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ich hab nur nen problem mit der zeichensetzung, ich weiss nie wann das koma kommt :zwinker:
 

Benutzer31959 

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Da man mich schon fast eine "dass" und "das" Fanatikerin nennen kann, regen mich Beiträge unglaublich auf, in denen die Beiden kontinuierlich vertauscht sind. Ist es wirklich so schwer, sich die Regel dafür zu merken??!

Ansonsten find ich es störend, wenn keine Satzzeichen im Satz sind, sodass man überhaupt nicht versteht, worum es geht. Und...wenn nach...jedem zweiten...Wort Punkte....stehen...Gräßlich!

Klar, es gibt auch Legastheniker, aber alle anderen können doch ruhig mal die deutsche Rechtschreibung verinnerlichen, oder? :grrr:
 
E

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Gast
MoonaLisa schrieb:
Da man mich schon fast eine "dass" und "das" Fanatikerin nennen kann, regen mich Beiträge unglaublich auf, in denen die Beiden kontinuierlich vertauscht sind. Ist es wirklich so schwer, sich die Regel dafür zu merken??!

[...]

Klar, es gibt auch Legastheniker, aber alle anderen können doch ruhig mal die deutsche Rechtschreibung verinnerlichen, oder? :grrr:


zu 1) Nein, ich finde das sooo einfach und frage mich immer wo dabei das Problem liegt. :schuechte

zu 2) Nicht aufregen - sooo shclimm finde ich das ganze nicht.

Ich mache hier def. mehr Fehler als in den Deutschklausuren usw., aber hier bin ich ja auch net in der Schule und es kann schonmal etwas umgangssprahclicher werden, außerdem shcleichen sich manchmal Tippfehler ein. :schuechte :schuechte
 
D

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Gast
whitewolf schrieb:
@Diplomat

Mit Deiner Argumentation koennte man auch die Abschaffung der Verkehrsregeln fordern. Das wuerde sich dann auch alles irgendwie selbst regulieren.

1. Ist leider nicht meine Argumentation, sonst wär ich jetzt Professor oder wenigstens Doktor.


2. Nein, könnte man nicht. Der Straßenverkehr gehorcht anderen Prinzipien als die Sprache. Der Straßenverkehr ist u.a. kein duales System, bei dem einer vom anderen etwas will, was ebenfalls in dessen Interesse liegt. Daher keine analoge sinnvolle Regulierung.
Ein weiterer Grund ist die unbewusste Natur (entweder angeboren oder autonom erlernt) des Strebens nach Sprachverständnis, das eine einheitliche Rechntschreibung unnötig macht. Auch das gibt es beim Straßenverkehr nicht.

DIPLOMAT
 

Benutzer7848  (36)

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manchmal nervts mich, wenn da sachen kommen wie *nähmlich* oder das anscheinend riesen problem mit "seit" und "seid".liebe forum-user, die damit probleme haben..*seit* ist "zeit" (wenn man etwas zeiTlich angibt)..also: "seiT gestern, ..." *seid* ist also immer dann das andere :grin:
.....aber, wenn ich ehrlich bin...ICH achte da eigentlich gar net drauf. wenn bei mir die buchstaben vertauscht sind, ist mir das *schnurz-pieps* egal :grin: man kann schon irgendwie rausfinden, wat ich jetzt damit gemeint hab...
 

Benutzer16921 

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MoonaLisa schrieb:
....Klar, es gibt auch Legastheniker, aber.... :grrr:

@MoonaLisa
ja, da habe ich auch schon von gehört. :zwinker:


dergutekönig schrieb:
@Kerl, also da muss ich mal einhaken. Ich habe von ganz anderen Sachen gesprochen, und ich denke, das weißt du auch.
Du sagst, du hast eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Fein. Ich habe dein Posting gerade zweimal gelesen: Es ist gut strukturiert, die Fehler halten sich in Grenzen, du kannst dich im Deutschen ausdrücken und dein Posting ist verständlich und lässt dich keineswegs "dumm" erscheinen.

Damit bist du aber hier die Ausnahme, wie mir manchmal scheint.
nee hatte ich schon so verstanden. aber danke das du mich trotzdem nicht für besagten kernassi hälst der mit der bier-jolle in der hand vor dem rechner sitzt. :zwinker:


santa schrieb:
Das mit dem "keiner wird gezwungen..." ist IMO kein Argument. Wenn man öffentlich etwas schreibt, will man doch auch, dass es gelesen wird. Und ich denke mir bestimmt nicht "Ach, das hat wieder dieser Kerl geschrieben... der zwingt mich ja nicht zum Lesen, also lasse ich es."
das handhabe ich anders. wenn mich das lesen eines textes dermassen anstrengt das es kein spass macht lass ich das.
es gibt aber bestimmt ne menge leute die es nicht mal wissen/merken das man den text kaum lesen kann.


santa schrieb:
Die Lese-Rechtschreib-Schwäche ist auf jeden Fall ein Argument, auch, wenn sie mir bei dir noch gar nicht aufgefallen ist.
alter charmöööööör! das sieht doch ein blinder mit dem krückstock. :grin:


wie gesagt störend empfinde ich das nicht.
dazu kommt sicherlich das die zeiten wo ich mich für meine rechtschreibkünste "geschämt" habe lange vorbei sind.
wenn ich mich richtig richtig anstrenge könnte ich mit viel mühe fehlerlos schreiben.
es gibt die rechtschreibfunktion, duden und sonstige wörterbücher bei mir.
aber dann ist die spontanität und spasssss weg.
das heisst im umkehrschluss nun nicht das das respektlos den anderen lesern gegenüber sein soll.

ich fürchte aber das es für manche schreiber ein grosses problem darstellt "richtig" zu schreiben, weil sie es gar nicht anders wissen bzw. nicht richtig gelernt haben.
das ist zwar traurig aber realität.

was ist mit denen? postingverbot? :zwinker:
nicht wirklich.
irgendeiner wird es nicht wie ich "überlesen" und darauf antworten.
finde ich auch gut so.

lg
kerl
 

Benutzer7771  (35)

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Mich nervt es total, dass viele Leute denken, dass mit der neuen Rechtschreibung das "ß" abgeschafft wurde. Ist das denn so schwer?!

Also noch mal für die, die es nicht können:
Nach langem Vokal "ß". Beispiel: Fuß
Nach kurzem Vokal "ss". Beipiel: Fluss
 

Benutzer18610 

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Diplomat schrieb:
Der Straßenverkehr ist u.a. kein duales System, bei dem einer vom anderen etwas will, was ebenfalls in dessen Interesse liegt.

Ach nicht?
 
S

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Gast
ich find's nur mühsam ohne satzzeichen oder mit 10.000 grammatik- und rechtschreibfehlern.
 

Benutzer3614 

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man kann sich auch einfach mal so probleme schaffen!

also ich find des nicht schlimm. ich schreib auch immer klein und mach
keine ,,,,,!

und rechtschreibfehler passieren eben!

die sache mit als und wie find ich auch nicht so schlimm!
wohne im schwabenländle und da reden alle so!ich hingegen komme
aus dem schönen Hamburg und es hat mich immer genervt aber "passt scho"!!
 
D

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Gast
dergutekoenig schrieb:
Nope! Kurze Antwort auf kurze Frage.

Zur Erläuterung:

Ein Lastwagenfahrer hätte z.B. keinerlei (schon gar kein autonomes) Interesse an den Motivationen eines Fußgängers.

Mal ganz davon abgesehen, daß die Situation beim Schreibakt vom Schreibenden selbst geschaffen bzw. bestimmt wird, während die Situation im Straßenverkehr vom Zufall bestimmt ist und es nur Reaktion gibt. Von daher wiedermal: Der Vergleich zwischen Sprache und Verkehr ist unzulässig und führt zu falschen Schlüssen. Die Regulierungsmechanismen sind komplett verschieden.


DIPLOMAT
 
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