Namenswechsel = Komisch ?

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Gast
Ich finde meinen Nachnamen weder besonders gut noch besonders schlecht. Käme dann stark darauf an, was der Partner für einen Namen hätte, wenn ich mich "entscheiden" müsste.
 

Benutzer99399 

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Ich wüsste nicht, welchen Namen ich annehmen würde.
Mein Freund und ich haben beide nicht so die klangvollen Namen.
Irgendwie gehört mein Nachname aber trotzdem zu mir. Insofern würde ich mich wohl nicht leichtfertig von ihm trennen. Ein schöner Nachname des Partners würde mir diese Entscheidung leichter machen.
Was meinem Empfinden nach jedoch gar nicht geht, sind Doppelnamen. Zu einer Einigung würde es also irgendwann kommen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Erst mal finde ich es einfach nur praktisch, einen gemeinsamen Nachnamen zu haben, wenn man verheiratet ist, Kinder hat, usw. - und dabei ist es prinzipiell natürlich auch völlig egal, wer seinen Namen aufgibt.

Trotzdem freue ich mich in diesem Fall über die Tradition, dass die Frau eher den Namen des Mannes annimmt, als anders herum, weil ich doch ein Stück weit an meinem Familiennamen hänge.
Ich bin der Einzige aus meiner Familie, der diesen Namen in die nächste Generation weiter tragen kann und ich finde meine Familie und auch die Leistung meines Großvaters, mit der dieser Name in meiner Gegend in Verbindung gebracht wird, einfach toll und fände es deshalb schade, diesen Namen aufzugeben.
Trotzdem würde bei mir eine Beziehung sicherlich nicht an einer Meinungsverschiedenheit über eine derart unbedeutende Sache scheitern. Irgendeinen Kompromiss würde man schon finde.
Mein persönliches Glück ist mir nämlich viel wichtiger als ein Name, der sowieso nicht mehr als Schall und Rauch ist.
 

Benutzer80894 

Verbringt hier viel Zeit
Mein Nachname ist nicht sooo häufig und passt ziemlich gut zu mir, ihn abzulegen würde mir aber trotzdem nicht schwer fallen.
Der Nachname meines Freundes klingt ausländisch und muss meistens buchstabiert werden, ich könnte mich damit aber arrangieren (sein Nachname harmoniert mit meinem Vornamen, wenn auch nicht so gut wie mein eigener Nachname), für mich war schon immer klar, dass ich den Namen meines Mannes im Falle einer Eheschließung annehmen würde, es sei denn natürlich es wäre ein völlig unaussprechlicher oder einer, der einfach saublöd klingt und über den sich alle lustig machen.
Ich finde es schön, einen gemeinsamen Nachnamen zu haben, ein Doppelname wäre für mich keine Option.
 

Benutzer113076 

Verbringt hier viel Zeit
Ich liebe meinen Nachnamen, ich würde diesen niemals (!!!) ablegen. Er ist selten und trotzdem versteht ihn jeder beim ersten mal. Ist mir schleierhaft wie Leute ihre Namen ablegen können.
 

Benutzer99630  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
Der Nachname meines Freundes ist unschön, meiner ist schön, einfach, aber trotzdem kein Allerweltsname. Unser Familienname wäre also im Falle eines Falles meiner.
Und nein, dadurch verlöre mein Freund kein Stück seiner Persönlichkeit, seiner Männlichkeit oder seiner Vergangenheit - das wird nämlich alles durch andere Faktoren als seinen Nachnamen bestimmt.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich behalte meinen Namen und würde es gut finden, wenn mein Mann meinem Namen auch annähme, wäre aber auch total okay, wenn er seinen behielte. Das kann er ja machen wie er lustig ist ;-)

---------- Beitrag hinzugefügt um 10:15 -----------

ohne jemanden auf den Schlips treten zu wollen.

Dann solltest du die eine oder andere Äußerung in deinen Threads tatsächlich mal überdenken - ein Schelm, wer da zuweilen Böses denkt...*g*
Aber das mit dem Bühnenprogramm fänd ich auch gut.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
:totlach:
Ach die Threads halten doch meistens was sie versprechen... ein Lacher am Morgen :zwinker:

Zur Namensfrage... ich frag mich grad, was einen "schönen" Namen ausmacht? Für mich sind Nachnamen einfach... praktisch oder albern zum Beispiel. Aber schön? Irgendwie ist "normal eben" das worüber nicht zwingend ein Nachname hinauskommt. Positiv oder negativ Argumente bei Namen machen sich für mich eben fest an Dingen wie zum Beispiel Verständlichkeit, Länge oder Tradition...

Ich persönlich will eh nicht heiraten :zwinker: (wen auch :tongue:) aber ich würde meinen Namen nicht hergeben, weil er relativ selten ist, und eigentlich alle die ihn tragen irgendwie verwandt sind... über ein paar Generationen hinweg. Außerdem ist er bekannt in gewissen... Kreisen/Gegenden und ich mag die spontane richtige Einordnung.
Ich bin zusätzlich von unserm Familienzweig die letzte, und er wird mit mir sowieso aussterben... dann muss ers nicht schon früher tun.

Also, mein Name würde bleiben (und meinen Vornamen kann ich ja nicht wechseln :zwinker: ) denn Doppelnamen sind wirklich nichts für mich - wenn man eine leicht lächelnden Vorurteile diesbezüglich in Betracht zieht.
Ansonsten find ichs generell komplett unmerkwürdig, egal wer wessen Namen nimmt.
 

Benutzer113220 

Sehr bekannt hier
Ich mag meinen Nachnamen eigentlich, es gibt ihn auch nicht so häufig. Ich hätte trotzdem nichts dagegen, den Namen meines Partners zu übernehmen- ebenso wenig, dass mein Partner meinen Namen annimmt.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hier im Thread kann man vom TS wirklich einiges lernen.

a) Ich habe gelernt, dass ich "weich" bin und scheinbar submissiv, weil ich den Namen meiner Frau (als Doppelnamen) angenommen habe. Also ist meine Frau dominant....ist doch logisch ;-)

b) über mich wird hinter meinem Rücken getuschelt und ich habe deswegen bei Arbeitgebern schlechte Karten weil ich zu "weich" bin. Oh je...

c) Männer, welche die Reiterstellung mögen, sind ebenfalls weich und submissiv. Frauen hingegen dominant.

d) Bei Missionar und Doggy werden die Frauen dominiert...auf deutsch: Die Frau ist submissiv.

Ein paar Fragen an den TS:

Da es ja üblich ist, dass Frauen den Namen des Mannes annehmen: Symbolisiert das, die Frau "weich" ist und submissiv....z.B. zukünftigen Arbeitgebern dieser Frau?

Wie würden denn Namensvarianten und die "richtigen" Sexstellung bei einem Paar aussehen bei dem WEDER die Frau NOCH der Mann submissiv ist? Dürfen die dann weder Missionar, Doggy noch Reiterstellung "mögen" und müssen beiden einen Doppelnamen annehmen?

Ich mag sowohl Missionar, Doggy als auch Reiterstellung....was nun? Leide ich unter Störung meiner Geschlechtsidentität und kann mich nicht zwischen dominant-männlich und submissiv-weiblich entscheiden? Brauch ich ne Therapie?
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich mag meinen Nachnamen. Er ist ein Teil von mir und ich identifiziere mich mit ihm. Er macht mich irgendwie zu einem Teil meiner Familie. Namen und ihr Bedeutung sind mir extrem wichtig. Ein Namenswechsel nach der Hochzeit wäre mir nicht eingefallen, denn damit wäre ich der Familie meines Mannes noch näher gekommen und das wollte ich nicht. Eventuell nimmt er irgendwann meinen Nachnamen an (wenn wir Kinder haben) oder eben nicht. Die Frage ist noch nicht entgültig geklärt. Zu letzt kommt noch ein beruflicher Aspekt hinzu: Ich habe mir gerade einen "Namen gemacht" da wechsel ich ihn ja nicht einfach wieder.
Meine Cousine trägt einen Doppelnamen, ein andere Cousin wird seinen polnischen-Ungetüm-Nachnamen wohl auch weg heiraten. In meinem Bekanntenkreis und auch in dem meiner Eltern (Generation 50 bis 60) gibt es mittlerweile viele Paare, in denen die Nachnamen einfach behalten werden oder auch der Mann den Namen der Frau angenommen hat, oder beim Behalten der Nachnamen der Name der Frau als Familiennamen (also Kindernamen) genutzt wird.
Nein, es tut mir ja Leid, aber die Gleichberechtigung ist doch tatsächlich auch in den Beziehungen angekommen und besteht nicht nur auf dem Papier. Die Tatsache, dass die Namensannahme diskutiert wird, zeigt ja, dass auch Frauen das Recht haben und es sich auch nehmen, bei der Ehelichen Namenswahl mit zu diskutieren.
 

Benutzer42813 

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Ich mag altmodisch dann, wenn es stilvoll-ironisch zitiert wird, würde daher eigentlich gerne den Namen meines Mannes annehmen.

Allerdings: Es ist irgendwie nicht nur der Nachname, sondern auch der Familienname. Früher symbolisierte er, dass die Frau jetzt ihre Familie verlässt und als Schwiegertochter in die neue Familie eintrat.

Als systemisch denkende Frau möchte ich meine Kinder irgendwie lieber in dem gesünderen unserer beiden Familiensysteme mit Namen verankert wissen - und das wäre eher meine...
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
is doch voll egal wie man heißt, is doch nur ein name?!
 

Benutzer103327 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Ich hoffe wirklich inständig, dass der TS ein Troll ist...
So viel Unsinn - wenn man mal seine anderen Beiträge mit zu Rate zieht - kann die Natur nicht ernsthaft auf zwei Beinen verteilt haben!


Mein Papa hatte den Namen meiner Mutter angenommen, damit wir alle den gleichen Namen haben (ich war zwei Jahre alt, als die beiden geheiratet haben)!
Der Witz ist: seine Eltern scheinen aus dem gleichen Nest geschlüpft zu sein, wie unser TS, denn sie haben diese Entscheidung nie akzeptiert... :hmm:

Es ist ein Name. Nicht mehr und nicht weniger.
Mir ist es so was von egal, welcher Name es für mich mal sein wird.
Für mich käme fast (!) jede erdenkliche Möglichkeit: entweder sein Name oder mein Name oder auch Doppelnamen-Variationen. Was ich ganz ausschließen möchte: jeder behält seinen Namen. Ich möchte schon auch über den Namen Zusammengehörigkeit demonstrieren können. :jaa:
 

Benutzer99399 

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is doch voll egal wie man heißt, is doch nur ein name?!

Naja es ist aber MEIN Name.
Ich kann schon verstehen, dass man sich dem verbunden fühlt. Ich bin halt schon immer Frau A, die Tochter von Herr A und Frau A und es wäre schon eine Umstellung, irgendwann Frau B zu sein.
Wenn dieser Wechsel stattfindet, weil ich eine eigene Familie mit einem Herrn B, den ich über alles liebe, gründen möchte und B auch nicht allzu schlecht klingt, dann kann ich mich damit sicherlich arrangieren. Komisch wäre es trotzdem irgendwie.
Und ich möchte nun einmal nicht Frau Pissen, Kindsgrab, Furz, Aschlecker, Vick etc. heißen.
Voll egal ist es (mir) also nicht.
 

Benutzer93806  (39)

Öfters im Forum
wenn ich mal heirate, werde ich meinen namen behalten. meine tochter hat meinen nachnamen und deswegen behalte ich meinen.
ob er sich anschließt oder nicht, bleibt ihm überlassen. weitere kinder sollten aber auch wieder meinen namen kriegen.
ich will einfach nicht, dass meine tochter eine sonderrolle bekommt, weil sie die einzige ist, die dann anders heißt.

meine eltern (mama und stiefvater) haben 2006 geheiratet. beide tragen bis heute ihren namen, weil beide fast 50 jahre mit ihrem namen lebten und auch kinder mit diesem namen bekommen haben. finde ich, in dem fall, eine sehr gute lösung. die bindung zu einem kind ist einfach enger als zum partner.
 
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