Nach vorne schauen...

Benutzer173794  (39)

Öfter im Forum
Da bin ich wieder..es ist Zeit vergangen und wir haben uns nach einigen Monaten Ruhe wieder etwas angenähert. Er hat eine Therapie gemacht..davor/parallel ein Coaching per Skype und macht auch jetzt noch ein Seminar.
Es haben sich Punkte verändert was die Verbindlichkeit auch bezüglich meiner Kinder betrifft verändert.. Es wird nicht mehr rumgeeiert und die ganze Familie mit einbezogen, das bockige Muster bearbeitet.. und nimmt sich auch in vielen Dingen zurück - Thema Egoismus (manches sehe ich leider nicht)..es gibt immer noch Rückfälle, aber die erkennt er gut...wir reden dann viel. Von der Ex gab es nochmals eine Abgrenzung..sie lässt inzwischen auch die Kinder in Ruhe..Dennoch fühle ich mich in einigen Situationen getriggert und mein Körper fährt eine Adrenalinachterbahn.
Dann gibt es Diskussionen..die wir oft anders lösen als früher, aber es verunsichert uns beide.

Ein Bsp. wo ich ziemlich sauer war und was mich zurückwarf: Wir sind mit den Fahrrädern auf dem Auto auf dem Heimweg. Die Ex ruft an..sie ruft nochmal an..ich sage: Geh ran..im Auto ist Freisprechen an. Seine Tochter hat eine Platzwunde und sie fährt ins KH. Sie war sehr aufgelöst..verständlicherweise. Sie fragt ob er kommen kann. Ja kann er, aber ER ist noch unterwegs und hat EIN Fahrrad hinten drauf.
In mir macht sich ein komisches Gefühl breit..warum kann er nicht einfach sagen, dass wir unterwegs waren und die Fahrräder drauf haben.
Seine Begründung war, dass sie in Panik war wegen der Kleinen und er nicht noch Öl ins Feuer gießen wollte wenn er erwähnt, dass "wir" unterwegs sind. Mich hat das getriggert und ich habe gefragt warum er nicht einfach zu mir stehen kann. Er meinte er steht zu mir und wollte mich nicht verletzen, aber in dem Moment wollte er sie nicht unnötig reizen (sie hasst mich) und hat dann halt mich verletzt.
Zudem sind zwei Familienmitglieder von ihm schwer krank und haben nicht mehr viel Zeit. das kam zum Teil sehr überraschend und setzt ihm und mir zu. Verständlicherweise.
Ich merke Veränderungen, aber es reicht irgendwie nicht um den nächsten Schritt zu für eine Beziehung zu gehen. Das er den Kopf gerade sehr voll hat aufgrund der Familiengeschichte kann ich emotional und rational total nachvollziehen. Ich glaube ich bräuchte mehr "Liebe", er kann es mir aktuell nicht geben weil ihm der nahende Tod zusetzt..und ich verstehe das total..aber da ist ein Anteil der Angst hat und sich nicht verbindlich binden will. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Ich weiß nicht wie ich meine Symptomatik in den Griff bekommen soll..wäre da ein Verhaltenspsychologe oder ein Tiefenpsychologe besser? ich habe dann wirklich Angst vor diesen Gefühlen und dass er mich wieder hängen lässt.

Hinzu kommt, dass wir einige unterschiedliche Bedürfnisse haben..ich möchte ab und an auch hören, dass ich geliebt werde..das man dankbar ist für den Partner..ich lebe da einfach etwas bewusster und für mich gehört es dazu. Ich küsse auch gern..ihm ist das nicht so wichtig.
Er zeigt es durch kuscheln, hilfsbereitschaft..Vorschläge für Treffen.
Ich sehe, dass er sich bemüht, aber habe manchmal das Gefühl es ist zuviel kaputt und wir in einigen Bedürfnissen zu verschieden und uns beide vor einer endgültigen Entscheidung drücken, weil man die Dinge die gut laufen ja auch schätzt.
Ich würde die Vergangenheit gern hinter mir lassen bzw. mit dem was war Frieden schließen..manchmal denke ich aber auch es wäre das beste einen Haken zu machen und sich neu zu verlieben. Habt ihr Ideen wie ich es schaffe eine Entscheidung zu treffen?
 
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Benutzer148761  (33)

Sehr bekannt hier
Ich hatte dich davor so verstanden, dass ihr euch getrennt habt und du nicht zu ihm zurück wolltest.

Den Anfang deiner heutigen Nachricht lese ich dann so, als wärt ihr doch wieder zusammen bis du dann sagst, du kannst den Schritt hin zur Beziehung nicht gehen.

Wie sieht denn momentan euer Leben aus? Wohnt ihr zusammen oder getrennt? Wie oft und wie lange trefft ihr euch wöchentlich? Als was betrachten ihn deine Kinder?
 
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Benutzer173794  (39)

Öfter im Forum
Das wollte ich auch nicht…wir haben uns nach einer Weile aber wieder etwas angenähert und ich habe geschaut was sich verändert.
Aktuell sehen wir uns 2x die Woche..manchmal auch mehr.. immer an den Tagen wo ich Kinderfrei habe. Also er übernachtet nicht bei mir wenn ich die Kinder habe.
Er nimmt zb auch mal seine und meine und unternimmt mit ihnen was. Die Kinder verstehen sich ja nach wie vor gut.

Mein Verstand analysiert und zerdenkt alles sehr oft und erzählt mir Geschichten..am Zyklusende ist das bei mir besonders schlimm..Stichwort PMS. Da werd ich zum Grübelmonster..

Meine Kinder sehen ihn als Freund mit dem Mama vielleicht nochmal zusammen kommt oder nur befreundet bleibt. Sie mögen ihn.

Ich habe Angst es vor den Kindern offiziell zu machen und dann klappt es vielleicht nicht und sie sind wieder traurig. Das hält mich zurück, aber ich weiß ich muss irgendwann eine Entscheidung treffen. Meine Freunde meinen, dass es für nichts eine Garantie gibt.
Ich habe auch bemerkt, dass ich mit Zuviele negative Gedanken mache und da möchte ich mich selbst noch verändern.
 
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Benutzer148761  (33)

Sehr bekannt hier
Dann würde ich vermutlich wie deine Freunde sagen, dass du danach entscheiden solltest, was du für Gefühle ihm gegenüber hast. Liebst du ihn noch? Wärst du traurig, wenn er nicht mehr Teil deines Lebens wäre? Dann solltest du ihm denk ich nochmal eine Chance geben.

Vll wäre dann auch eine Paartherapie für euch hilfreich, um mit der Vergangenheit abzuschließen?
 
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Benutzer173794  (39)

Öfter im Forum
Ja ich wäre traurig wenn er nicht mehr Teil meines Lebens wäre..Liebe.. jein..ich kann es nicht genau sagen.
Mal fühlt es sich so an, mal nicht.
Danke fürs Antworten☺️☺️☺️
 
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