Nach einer Beziehung - Aufarbeitung

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hallo,

die ersten Wochen oder gar Monate nach dem Ende einer Beziehung ist man mit Verarbeitung beschäftigt. Man leidet, man trauert vielleicht, man hat Gedanken wie "Heute vor einem Jahr...". Mit der Zeit schaut man dann wieder nach vorne, die alten Erinnerungen verblassen, um Platz für neue zu machen, man hat wieder Freude am Leben, erkennt vielleicht, warum es gut war, Schluss zu machen.
Nun ist es ja so, dass man vielleicht auch darüber nachdenken sollte, was damals schief gelaufen ist und welche Fehler man selbst gemacht hat. Man arbeitet eine Beziehung auf und überlegt sich, was einem in der nächsten wichtig sein könnte. Gerade, um vielleicht die selben Fehler nicht noch einmal zu machen.
Meint ihr, eine Aufarbeitung ist wichtig?
Habt ihr euch nach dem Ende eurer Beziehung hingesetzt und überlegt, was schief gelaufen ist? Wie genau seid ihr die Sache angegangen? Habt ihr darüber nachgedacht, etwas schriftlich festgehalten?
Oder seid ihr die nächste Beziehung ohne Aufarbeitung der letzten eingegangen?
Habt ihr schon mal die selben Fehler wiederholt?

Liebe Grüße
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich musste weder verarbeiten und aufarbeiten. Die Trennung meiner Ex und mir erfolgte aus Vernunftgründen und von daher sind mir auch solche Szenarien
die ersten Wochen oder gar Monate nach dem Ende einer Beziehung ist man mit Verarbeitung beschäftigt. Man leidet, man trauert vielleicht, man hat Gedanken wie "Heute vor einem Jahr...".
unbekannt.
 
R

Benutzer

Gast
Ich denke, dass man sich in den meisten Fällen nicht hinsetzen und bewusst überlegen muss, was schief gelaufen ist.
In meiner letzten Beziehung war mir zumindest schon länger klar, was im Argen liegt - man wollte es halt nicht wirklich wahrhaben und hat es verdrängt. Daher habe ich mich nach dem Ende der Beziehung auch nicht hingesetzt und gegrübelt, woran das Scheitern lag - das war mir einfach schon vorher klar.

Dennoch denke ich schon, dass es wichtig ist, sich mit dem Beziehungsende auseinanderzusetzen, sprich den Schmerz zuzulassen und nichts zu verdrängen.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Meint ihr, eine Aufarbeitung ist wichtig?
wenn sie notwendig ist - ja. mir geht es dabei aber weniger um fehler, die ich in der beziehung gemacht habe - das wird schon währenddessen verarbeitet - als vielmehr darum, negative verhaltensweisen und gedanken die sich in der vergangenen beziehung eingeprägt haben wieder loszuwerden bevor man den nächsten damit stresst.
als grobes beispiel: wenn der ex ein notorischer fremdgeher war muss man sich von dem gedanken "mein partner betrügt mich sowieso" lösen, bevor man eine neue beziehung eingeht. es ist verflucht unfair wenn man fehler die der expartner begangen hat an dem neuen auslässt, ihn dafür leiden lässt.

natürlich ist das nicht immer vollkommen möglich und erfahrungen prägen einen, sicher, aber man sollte doch zumindest versuchen wieder zu sich selber und einer gesunden einstellung zurück zu finden bevor man sich auf die nächste beziehung einlässt. das ist für mich verarbeiten, das lösen von gedanken und gefühlen die eigentlich nur dem expartner gelten sollten, sich aber so breit gemacht haben dass sie auch zukünftige beziehungen beeinflussen würden.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Die letzte Beziehung habe ich beendet, da ich wusste, dass es so nicht weitergeht und das Problem nicht aus der Welt zu schaffen sein wird. Am Anfang waren wir beide noch traurig und hatten noch eine Romanze, aus der hätte wieder mehr entstehen können. Mir wurde klar, dass meine Gefühle nur geringer werden und keine Liebe mehr da ist (nach 4 Jahren Beziehung sollte sie noch da sein), ihm nicht. Hab es dann beendet und kurze Zeit später meinen jetzigen Freund kennengelernt. Er hingegen ist noch etwas in der Verarbeitung, aber nicht, weil er noch Gefühle hat - seine Ex ist ihm mehr als egal, er will nie wieder zurück - sondern, weil sie psychische Probleme hatte und hat und er noch dran zu knabbern hat, was alles vorgefallen ist. Da ich sämtliche Geschichten kenne, kann ich ihm das nicht verübeln, habe mich intensiv mit ihrer Krankheit beschäftigt und wir quatschen ab und zu mit ihm drüber. Außerdem musste er sich erstmal dran gewöhnen, dass es auch "normale" Frauen gibt.:engel:

Edit: Die Gespräche kommen aber nur alle paar Wochen vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
R

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Er hingegen ist noch in der Verarbeitung, aber nicht, weil er noch Gefühle hat - seine Ex ist ihm mehr als egal, er will nie wieder zurück - sondern, weil sie psychische Probleme hatte und hat und er noch dran zu knabbern hat, was alles vorgefallen ist. Da ich sämtliche Geschichten kenne, kann ich ihm das nicht verübeln und helfe, wo ich kann. Habe mich intensiv mit ihrer Krankheit beschäftigt und wir quatschen ab und zu mit ihm drüber. Außerdem musste er sich erstmal dran gewöhnen, dass es auch "normale" Frauen gibt.:engel:
Urgs, das kommt mir 1:1 bekannt vor. :cautious:
Bei mir ging es schief, ich hatte irgendwann keine Lust mehr, für Dinge "büßen" zu müssen, die seine Ex verschuldet hat, obwohl ich mich komplett normal verhalten habe.
Von daher muss mein nächster Partner definitiv seine vorherigen Beziehungen im Sinne von Nevery Nevery verarbeitet haben, sowas mache ich nie wieder mit.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:

Urgs, das kommt mir 1:1 bekannt vor. :cautious:
Bei mir ging es schief, ich hatte irgendwann keine Lust mehr, für Dinge "büßen" zu müssen, die seine Ex verschuldet hat, obwohl ich mich komplett normal verhalten habe.
Von daher muss mein nächster Partner definitiv seine vorherigen Beziehungen im Sinne von Nevery Nevery verarbeitet haben, sowas mache ich nie wieder mit.
Das verstehst du falsch, so ist es zum Glück nicht. Es gab nur eine Sache, die er am Anfang nicht konnte - Komplimente annehmen, das hat sich aber schnell erledigt.
Das mit den normalen Frauen war nur Spaß.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Mit der Zeit schaut man dann wieder nach vorne, die alten Erinnerungen verblassen, um Platz für neue zu machen, man hat wieder Freude am Leben, erkennt vielleicht, warum es gut war, Schluss zu machen.
Freude am Leben hatte ich nach etwa drei Tagen wieder. Ausgeheult, festgestellt, das es richtig so ist, Wut auf den Kerl bekommen, eingesehen, dass das nix bringt, fertig.
Habt ihr euch nach dem Ende eurer Beziehung hingesetzt und überlegt, was schief gelaufen ist? Wie genau seid ihr die Sache angegangen? Habt ihr darüber nachgedacht, etwas schriftlich festgehalten?
Oder seid ihr die nächste Beziehung ohne Aufarbeitung der letzten eingegangen?
Ich habe einfach etwa eine Woche später - okay, es waren 9 Tage - eine neue Beziehung mit einem Mann angefangen, den ich schon fast drei Jahre kannte, mit dem ich die Monate zuvor viel unternommen hatte und der schon lange in mich verliebt war (was ich allerdings nicht wusste).
Von Anfang an habe ich ständig gedacht (und auch ausgesprochen): GENAU so hätte es schon immer sein sollen!
Ich habe also weder ernsthaft nachgedacht noch irgendwas schriftlich festgehalten, ich habe einfach eine Alternative ausprobiert und gemacht. Bei Beziehungen bin ich weniger der Denker und mehr der Macher :zwinker:

Ich habe neulich beim Ausmisten ein sehr persönliches Geburtstagsgeschenk meines Exfreundes wiedergefunden und konnte mich wirklich und ehrlich darüber freuen. Es sind schöne Erinnerungen die ich nicht missen will. Irgendwie habe ich das einfach "nebenbei" aufgearbeitet.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Von daher muss mein nächster Partner definitiv seine vorherigen Beziehungen im Sinne von @Nevery verarbeitet haben, sowas mache ich nie wieder mit.
na gott sei dank ist das garnicht immer nötig... habe ich mal so gehört :grin:
ich hingegen hatte irgendwie fast nur so beziehungen wo man danach irgendeinen seelischen scheiss mit sich herum geschleppt hat - und ich bin zu oft zu schnell von einer beziehung zur nächsten gehüpft. tatsächlich hat mein kerl wohl noch einiges abbekommen, ebenso wie ich bei ihm... aber sollte unsere beziehung irgendwann mal zu ende sein (und ich hoffe, dass es niemals so weit kommt), dann muss ich erstmal single bleiben. um all das aufzuarbeiten was mir noch so im kopf herum spukt und mich doch hin und wieder beeinflusst, auch wenn es - zumindest im kontext meiner aktuellen beziehung - eigentlich recht gut verarbeitet ist.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Das hat sich automatisch ergeben. Ich hab nicht bewusst irgendwas aufgearbeitet, aber man macht sich automatisch Gedanken und fasst Entschlüsse, was man nie mehr macht, was man anders macht usw.
Allerdings kann ich noch nicht berichten, ob und was ich dann tatsächlich in die Tat umsetze. Da muss ich noch bis zur nächsten Beziehung warten :zwinker:
 
A

Benutzer

Gast
Also ich muss sagen, dass das bei mir richtig schwer war/ist. Ich habe meinen jetzigen Partner ein paar Tage zum ersten Mal getroffen, bevor meine vorige über sechsjährige Beziehung zu Bruch gegangen ist (wobei der Neue nicht wirklich was damit zu tun hatte).
Ich hab mich erstmal mit Händen und Füßen gegen eine neue Beziehung gestemmt, weil ich erstmal die alte abschließen wollte. Und zwar auch eher in Neverys Sinn, wo es nicht um meine Fehler geht, sondern einfach gewisse Verhaltensmuster auszuschalten, die in einer neuen Beziehung nichts zu tun haben. Da ich dann aber keine Zeit dazu hatte, habe ich mich selbst dauernd dabei ertappt meinen neuen mit dem alten Partner zu vergleichen.
Das ging dann auch so weit, dass ich teilweise heftig zu weinen angefangen hab, weil mein Neuer sich unerwartet anders verhalten hat. Wobei ich mich natürlich immer davor gehütet habe ihm zu sagen "Aber mein Ex hätte das ganz anders gemacht!!" :grin:
Dazu war ich dann auch eher betrübt darüber mich so schnell wieder zu verlieben, was einen Beziehungsanfang recht schal macht :/

Zum Glück ist das jetzt nach einem Jahr ganz anders. Trotzdem wäre das alles viel einfacher gewesen, wenn ich eine kleine Verschnaufpause gehabt hätte. Ich weiß jedenfalls, dass ich nie wieder nach einer Trennung so schnell in eine neue Beziehung gehen werde, das ist nix für mich. Aber was soll man machen, wenn man den Mann fürs Leben kennenlernt :smile:
 

Benutzer124226 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin wohl gerade in der Phase der Verarbeitung. :confused: Allerdings grübel ich nicht bewusst vor mich hin was schief gelaufen ist und was schön war. Ich schreibe mir auch erst Recht nichts auf.
Ich denke schon wenn sich das Ende der Beziehung abzeichnet geht es los mit "analysieren" und bewusst werden, was man selbst für Fehler gemacht hat und was in der Beziehung nicht gepasst hat. Vermutlich auch, was man sich bei einem neuen Partner wünschen würde. Wie sagt man so schön? "Es fällt mir wie Schuppen von den Augen." Ich denke mal spätestens ab dem Zeitpunkt der Trennung / kurz danach und einem dazugehörigen klärenden Gespräch wird einem das bewusst. Die Zeit danach ist für mich einfach nur noch trauern, sein Leben alleine zu organisieren, sich vielleicht neue Vorsätze machen für sein eigenes Leben und auch nochmal in schönen Erinnerungen zu schwelgen.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nein, da hatte ich nichts aufzuarbeiten oder für mich zu hinterfragen. Beziehungen gehen nun einmal auch wieder auseinander, das finde ich relativ normal. Davon abgesehen würde mir die Erkenntnis über eventuell begangene Fehler nichts bringen - die neue Beziehung ist ohnehin immer anders, als die vorherige.

Aber gut, vielleicht fehlt mir da auch die Erfahrung. Ich lebe erst in meiner zweiten und die startete nahtlos an die vorherige.

Für ewige Trauer ist das Leben zu kurz. :zwinker:
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich persönlich habe nach Beziehungen i.d.R. erstmal das Bedürfnis nach einer "Single-Phase" - teils um mich zu lösen (nicht nur emotional sondern auch aus Gewohnheiten), teils um einfach diese Freiheit mal wieder voll zu genießen - ob da dann auch eine wirklich bewusste "Aufarbeitung" stattfindet, hängt bei mir aber doch sehr davon ab, wie die Beziehung gelaufen und geendet ist.

Ich hatte bisher nur einmal das Bedürfnis, wirklich bewusst zu analysieren, was da alles (mit mir, ihr und uns) passiert ist, und das war keine "normale" Beziehung und kein "normales" Beziehungsende. Normalerweise verarbeite ich eher "on the go", direkt nach Erlebnissen und Ereignissen und ziehe daraus meine Schlüsse - nicht erst geballt am Ende, nachdem das Kartenhaus zusammengebrochen ist.

Aber auch ansonsten habe ich auf gewisse Weise schon immer Erkenntnisse aus gescheiterten Beziehungen mitgenommen - normal ist dieser Prozess nach einer gescheiterten Beziehung bei mir dann halt eher "beiläufige, teils unterbewusste Bestandsaufnahme" als bewusste "Aufarbeitung". Ich "weiß" oder spüre dann eben, was ich in der nächsten Beziehung nicht mehr will, das Geschehene beeinflusst die Wahl der nächsten Partnerin und teils auch mein eigenes (Beziehungs-)Verhalten.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich musste weder verarbeiten und aufarbeiten. Die Trennung meiner Ex und mir erfolgte aus Vernunftgründen und von daher sind mir auch solche Szenarien unbekannt.
Als ich den Eingangspost las, dachte ich schon:
Oh Gott, ich bin da wohl sehr anders. Und dann kamst du.:zwinker:

Mir geht's genau so, entweder hab ich mich getrennt oder es war eine gemeinsam beschlossene Sache.

Deshalb kenne ich das hier:
die ersten Wochen oder gar Monate nach dem Ende einer Beziehung ist man mit Verarbeitung beschäftigt. Man leidet, man trauert vielleicht, man hat Gedanken wie "Heute vor einem Jahr...". Mit der Zeit schaut man dann wieder nach vorne, die alten Erinnerungen verblassen, um Platz für neue zu machen, man hat wieder Freude am Leben, erkennt vielleicht, warum es gut war, Schluss zu machen.
eher nicht. Ich habe an dem Tag, als ich Schluss machte zwar geweint, es war aber die pure Erleichterung, dass ich endlich eine Entscheidung getroffen hatte. Nach der Trennung ging es mir außerordentlich gut und ich war wirklich befreit. Ich hatte auch keine sentimentalen 'Flashbacks' - das Thema war für mich einfach durch.
Meint ihr, eine Aufarbeitung ist wichtig?
Für die Menschen, die sie brauchen, sicherlich. Das ist wohl wie immer eine individuelle Geschichte.:zwinker:
Habt ihr euch nach dem Ende eurer Beziehung hingesetzt und überlegt, was schief gelaufen ist?
Nein, diese Gespräche hatten wir in unserer bestehenden Beziehung, nach der Trennung mussten wir uns nicht zusammen setzen - es war klar, warum man sich trennte.
Oder seid ihr die nächste Beziehung ohne Aufarbeitung der letzten eingegangen?
Wie gesagt, es gab nichts aufzuarbeiten. Ich hab die letzten 6 Monate in meiner Ex-Beziehung ein totes Pferd geritten, deshalb war die Trennung für mich eher eine Erlösung.
Ich bin auch von der einen Beziehung in die nächste geschlittert, obwohl ich erst mal Single sein wollte - es kam halt anders, als ich es plante. Die Liebe hält sich nun mal nicht an Vorsätze oder Regeln.
Habt ihr schon mal die selben Fehler wiederholt?
Ich sehe Beziehungen nicht als Fehler, sondern eher als Lernprozess. Und ja, ich habe bei meinen Ex-Beziehungen dazu gelernt, ich bin mir jetzt sehr sicher, was ich will und wo ich keinerlei Kompromisse mehr eingehen möchte.
Es war mitunter ein Selbstfindungsprozess.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Ob so eine Phase wichtig ist oder nicht, hängt wohl von den Personen und dem Beziehungsende/den letzten Monaten ab.

Nach meiner letzten Trennung brauchte ich keine Aufarbeitung. Es war unser zweiter Anlauf, der genauso gründlich in die Hose ging, wie der Erste. In den 8 Monaten dazwischen hatte ich genug Gelegenheite Abläufe und Verhalten zu durchdenken. Nach der endgültigen Trennung war das dann irgendwie gar nicht mehr nötig.
Ich bin gut 3 Monate später eine mehrmonatige Romanze eingegangen. Das war vollkommen okay so.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer15156 

Meistens hier zu finden
Ich hab mir nach meiner letzten Beziehung bewusst Zeit genommen dieses zu verarbeiten. Die hab ich auch gebraucht, weil ich schon ca. einen Monat arg fertig war und fast keinen Tag ohne Heulkrampf geschafft hab.
Ich hab für mich reflektiert warum die Beziehung nicht geklappt hat, habe nichts verdrängt und für mich verarbeitet. War schon ziemlich hart, aber dafür auch sehr erfolgreich.
Ich bin bis heute mit meinem Exfreund sehr eng befreundet und würde diese Freundschaft nicht missen wollen. Die Beziehung hat eben aus verschiedensten Gründen nicht geklappt, aber ich kann heute ohne Groll oder Wehmut auf diese Zeit blicken.
Für mich war es der absolut richtige Weg, ich könnte sowas nicht verdrängen oder einfach weitermachen wie bisher.
 

Benutzer148169  (31)

Klickt sich gerne rein
Für mich dauert diese Aufarbeitung schon fast zwei Jahre, wobei ich erst ab dem 2. Jahr zunehmend mein Single-Dasein genießen kann. Die Beziehung endete eigentlich wenig überraschend und das, obwohl ich emotional längst nicht abgeschlossen hatte... und habe, denn womöglich würde ich sie wieder haben wollen, wenn sie es mir anbieten würde.

Die Frage ist halt nur: würde ich es wirklich wollen oder einfach nur aus der Gewohnheit nicht austreten können?

Meine Aufarbeitung ist, mich echt mal unabhängig zu fühlen und diese zu bewahren, denn gerade das muss ich erst richtig lernen. Ich hoffe nur, mit der Vergangenheit abschließen zu können, ehe man mir einen "beziehungsunfähig"-Stempel auf die Stirn klebt.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren