Mutterbindung?

Benutzer109762  (24)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo Leute,
mich würde es mal intressieren was ihr zu diesem Thema sagen könnt:

laut Studien müssen Männer die nie die Mutterprobleme geklärt haben und ihre Mütter noch immer fürchten oder hassen, diese Probleme in ihrem Liebesleben wird aufarbeiten und sind somit schlechtere Partner als welche mit einer guten Beziehung zu ihrer Mutter...

Stimmt das so? Vll hat hier jmd Erfahrungen oder ist das nur Geschwätz? ... und weshalb ist das bei Männern und Mütter so, aber nicht bei Frauen und Vätern?

Danke schonmal, ich denke das wichtigste ist gesagt :zwinker:
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Alles Gewäsch toter weißer Männer.

Was zählt ist die gelungene Abnabelung vom Elternhaus, unabhängig vom Geschlecht. Ob jetzt gutes oder schlechtes Verhältnis (fehlende Abnabelung gibt es bei gesunden wie ungesunden Familienverhältnissen) zu den Eltern ist da unerheblich.
 
M

Benutzer

Gast
Diese Mutter-Theorien gibt es ja in verschiedenen Ausprägungen. Mal ist ein Mann mit gutem Verhältnis zur Mutter problematisch, mal ein Mann mit schlechtem Verhältnis zu ihr.

Letztendlich kommt es doch einfach auf die Einzelperson an. Man kann das Beziehungsverhalten nicht pauschal von der Mutterbindung ableiten.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Ach, immer diese schönen Studien...
Grundsätzlich: glaube nur einer Studie, von der Du genau weißt, wie sie erstellt worden ist. Alles Andere ist pseudo-wissenschaftlicher Schwachsinn.

Zum Thema: was bitte ist ein "Mutterproblem"? Heißt das, man hatte die ganze Kindheit und Jugend ein Problem mit seiner Mutter? Heißt es das Gegenteil und Männchen hat sich nicht abgenabelt? Heißt es, der Junge hatte pubertär bedingt ein Problem mit der Mutter? Keiner weiß es, aber es wird (in der "Studie") eine Behauptung aufgestellt.

Wer sagt, daß junge Männer ihre "Mütterprobleme" in der Beziehung aufarbeiten? Klar, das gibt es, ich denke, oft sogar, aber wer entscheidet, daß Problem x oder Problem y in einer Beziehung auf die Mutter zurückzuführen ist?

Für mein Empfinden wird das "Elternproblem" viel zu oft als plumpe Ausrede dafür benutzt, daß man ein Problem in einer Beziehung verursacht, aber nicht bereit ist, daran zu arbeiten.

Mark11
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
Vor allem ist das nicht unbedingt geschlechterabhängig. Und die Umkehrfrage sollte auch nicht heißen, warum das bei Frauen und Vätern nicht so ist. Schließlich gibt es genug Frauen, die auch Probleme mit der eigenen Mutter haben.

Man sollte allerdings von diesen Theorien im Allgemeinen nicht viel halten. Diesen ominösen Studien kann ich meist sowieso wenig glauben schenken
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hier gehts wohl um die Bindungstheorie und die Frage, ob in der Kindheit zwischen Kind und Mutter/Vater gebildeten allgemeine Bindungsrepräsentationen auch im Erwachsenenalter in anderen Bindungszusammenhängen (z.B. Partnerschaft) eine Rolle spielen.

Die Befundlage sieht so als, als würde tatsächlich eine "gute" (also "sicherere") Bindung in der Kindheit, die WAHRSCHEINLICHKEIT erhöhen, dass man auch im Erwachsenenalter besser mit Bindungssituationen klar kommt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.


Alles Gewäsch toter weißer Männer.

Soso.

Was zählt ist die gelungene Abnabelung vom Elternhaus, unabhängig vom Geschlecht. Ob jetzt gutes oder schlechtes Verhältnis (fehlende Abnabelung gibt es bei gesunden wie ungesunden Familienverhältnissen) zu den Eltern ist da unerheblich.

Das kann man wohl so nicht sagen: Fehlende Abnabelung von den Eltern ist eher ein Zeichen einer problematischen Eltern-Kind-Bindung. In wirklich "gesunden" Familiensituationen ist es in aller Regel nicht so, dass größere Abnabelungsprobleme stattfinden.
 

Benutzer109762  (24)

Verbringt hier viel Zeit
Danke für eure Antworten und das Mutterproblem meinte ich so, dass es immer noch Streit zwischen Sohn und Mutter gibt und der nicht beigelegt wurde.

Ein Besipiel:
In der Serie Two and a Half Men wird Charley oft als schlechter in Beziehungen abgestempelt und Alan ist auch nicht sehr erfolgreich, weil (so die meisten Frauen und Therapeuten) sie so einen Streit und eine Abneigung gegenüber der Mutter haben.

Ich weiß es ist nur eine dumme Serie, aber manchmal höre ich es auch im "real-life" :zwinker:
 
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