Mutter stillt sechsjaehrige Tochter

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Welche Stilldauer schiene euch angemessen?

Die, die Mutter und Kind für sich angemessen halten.
Dass man möglicherweise etwas schräg angeschaut wird, wenn man über das zweite Lebensjahr hinaus stillt, damit muss man dann halt umgehen können.

Ich hatte nach 13 Monaten keine Lust mehr.
 

Benutzer137374  (49)

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Die, die Mutter und Kind für sich angemessen halten.
Dass man möglicherweise etwas schräg angeschaut wird, wenn man über das zweite Lebensjahr hinaus stillt, damit muss man dann halt umgehen können.

Ich hatte nach 13 Monaten keine Lust mehr.
Das Phaenomen ist aber recht interessant. Solange man stillt, wirkt das ganz normal und so bald man aufhoert, kaeme es einem auch bizarr vor. Unsere Tochter wurde bis knapp vor ihrem dritten Geburtstag gestillt (ist auch der laengste Zeitraum, den ich persoenlich kenne), aber natuerlich nicht in der Oeffentlichkeit.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich schau keinen schräg dafür an :zwinker:
In unserer Babygruppe hatten wir damals eine Mutter, die ihren 5-jährigen dort stillte. Erst das Baby, dann der Große. War halt so... Wir waren insgesamt nicht auf einer Wellenlänge, aber das Stillen war nicht der Grund dafür :zwinker:
 

Benutzer137374  (49)

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Ich schau keinen schräg dafür an :zwinker:
In unserer Babygruppe hatten wir damals eine Mutter, die ihren 5-jährigen dort stillte. Erst das Baby, dann der Große. War halt so... Wir waren insgesamt nicht auf einer Wellenlänge, aber das Stillen war nicht der Grund dafür :zwinker:
Ab einem bestimmten Alter und gerade wenn es ein Junge ist, frage ich mich, ob das nicht schaedlich sein koennte. Es wirkt nicht wie Nahrungsaufnahme und nicht wie eine normale Herzlichkeit sondern "frivol". Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit eine Nachbarin mit ihrem Sohn (ich hasste den Typen :zwinker: Zungenkuesse austauschte, als er so drei/vier Jahre alt war. Im Prinzip spricht nichts dagegen aber ich kriege eine nicht positive Gaensehaut, wenn ich mich daran erinnere.
 

Benutzer96776 

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Schon etwas komisch, ich denke 1-2 Jahre dürften ausreichen.
Im Prinzip würde ich sagen, jeder sollte so lange stillen, wie es ihm beliebt.
Beim Eintritt in die Schule würde ich dies aber definitiv gut sein lassen, vor allem wenn man in der Öffentlichkeit stillt, könnte das für das Kind unangenehm werden (ich sag nur Hänseleien)

Wie hat mal jemand so treffend gesagt? Der Kleine kann genauso gut zum Supermarkt radeln und sich selbst seine Milch kaufen :grin:
 

Benutzer141323 

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Maximal bis die infantile Amnesie aufhört. (3. Lebensjahr). Wer möchte sich schon gerne dran erinnern an Muttis Brust gehangen zu haben :grin:
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
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Ab einem bestimmten Alter und gerade wenn es ein Junge ist, frage ich mich, ob das nicht schaedlich sein koennte. Es wirkt nicht wie Nahrungsaufnahme und nicht wie eine normale Herzlichkeit

Hmm, da hab ich mir bisher nie Gedanken drüber gemacht.
Ich habe mich etwas in das Thema eingelesen, als das bei uns aktuell war, hab mir gedacht "So lange das für uns beide okay ist, machen wir das", aber mir war klar, dass es über den zweiten Geburtstag auf keinen Fall hinausgehen wird.
Da gibts ja lange, lange Diskussionen und Argumentationen, warum Langzeitstillen gut ist (wer interessiert ist, kann es ja ergoogeln) und es gibt auch Kulturen, in denen stillen bis zu 5-6 Jahren total üblich ist.
Ich glaube hier machen das aber die wenigsten tatsächlich in der Öffentlichkeit (außer der Ökomami aus unserem Babykurs *g*) und es geht eher um Nähe etc.

Ich mache mir eher Gedanken, in wie weit dass dann ein "nicht loslassen wollen" des Kindes seitens der Mutter ist. Bzw. dann daraus auch ein gegenseitiges "nicht loslassen können" wird. Aber da reichen meine psycholgischen Kenntnisse nicht aus, um das adäquat beurteilen zu können.
 

Benutzer58449  (31)

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Wenn du danach fragen kannst, bist du zu alt. Meiner Meinung nach :grin:

Aber das müssen natürlich Mutter und Kind entscheiden. Für mich wäre das nichts.
 

Benutzer101233  (39)

Planet-Liebe Berühmtheit
Nach dem ersten Bier sollte das mit dem Stillen aber ein Ende haben. Sieht ja immer blöd aus, wenn in der Lehre die Mutter zur Mittagspause erscheint... :whistle:
 

Benutzer137374  (49)

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Maximal bis die infantile Amnesie aufhört. (3. Lebensjahr). Wer möchte sich schon gerne dran erinnern an Muttis Brust gehangen zu haben :grin:
Off-Topic:

Und die infantile Amnesie ist eine urban legend. Ich kann mich definitiv an Dinge erinnern, als ich ungefaehr sechs Monate alt war, auch an andere Sachen unter drei Jahren. Und das nicht, weil man es mir vielleicht nachher erzaehlt haette. Die Erinnerungen sind anders als gewoehnliche. Sehr stark von Emotionen und Nichtbegreifen gepraegt. Sie waren (auch wenn grundlos) mit Todesangst verbunden und verblieben deswegen im Gedaechtnis.
 

Benutzer141323 

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Off-Topic:
Du hast recht, die infantile Amnesie kann aufbrechen bei traumatischen Erfahrungen. Diese sind aber eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Bist du dir wirklich ganz sicher dass es sich nicht um implantierte Erinnerungen handelt?
 
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Benutzer137374  (49)

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Ich mache mir eher Gedanken, in wie weit dass dann ein "nicht loslassen wollen" des Kindes seitens der Mutter ist. Bzw. dann daraus auch ein gegenseitiges "nicht loslassen können" wird. Aber da reichen meine psycholgischen Kenntnisse nicht aus, um das adäquat beurteilen zu können.
Ich kann auch nicht fuer andere Menschen sprechen, aber meinem Eindruck nach geht es erstlinig vom Kind aus. Die endlose Stillerei ist fuer eine Mutter normalerweise kein Vergnuegen.
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Nach dem ersten Bier sollte das mit dem Stillen aber ein Ende haben. Sieht ja immer blöd aus, wenn in der Lehre die Mutter zur Mittagspause erscheint... :whistle:

Oder man zapft sich einen Wodka/Milch :zwinker:
[DOUBLEPOST=1433507006][/DOUBLEPOST]
Du hast recht, die infantile Amnesie kann aufbrechen bei traumatischen Erfahrungen. Diese sind aber eher die Ausnahme und nicht die Regel.

Bist du dir wirklich ganz sicher dass es sich nicht um implantierte Erinnerungen handelt?
Wie sicher kann man diese Frage beantworten? Verglichen mit spaeteren Erinnerungen bin ich mir sicher. Meine frueheste Erinnerung ist, dass ich verhungern muss, weil mein Flaeschchen zerstoert wurde. Ich liege hilflos auf dem Tisch und bekomme kein Essen. Meine Eltern haben dann eine neue Flasche gekauft, aber das Loch im Schnuller war zu klein fuer den Haferschleim, den ich immer ass. Ich sog, bekam aber kein Essen, das war gefuehlte Todesnaehe. Es war unvorstellbar entsetzlich. Die meisten fruehen Erinnerungen ranken sich um Essen und befuerchteten Essensentzug (ich sitze bei meiner Mutter auf dem Schoss und sie fuettert mich mit Griesbrei. Der Teller ist. Ich fange an zu schreien (ich sehe die braune Couch und den komischen Stoffdackel). Niemand hat mir spaeter solche Erinnerungen implantiert. Wahrscheinlich weiss das niemand ausser mir. Dann wurde ich von einem Fahrrad angefahren (so mit 2?). Daran erinnere ich mich auch. Und an sexuelle Uebergriffe, aber da war ich mindestens schon drei Jahre alt. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, der hatte keine Erinnerungen an die Zeit vor seinem zwoelften Lebensjahr :zwinker: Es scheint doch recht stark zu variieren.
 

Benutzer68742 

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Welche Stilldauer schiene euch angemessen?
Ich als noch-nicht-Schwangere und Kinderlose habe mir in den Kopf gesetzt, mindestens 1 Jahr zu stillen. Natürlich weiß ich nicht, wie es dann nachher klappt und alles. Ich stelle es mir auch wahnsinnig schmerzhaft vor irgendwie, wunde Brustwarzen etc., aber 1 Jahr würde ich gerne zum Wohle des Kindes durchhalten.
Und wenn es doch nicht so ein Horror ist, wie ich ihn mir jetzt ausmale :grin: dann auch gerne bis 2 Jahre, aber das reicht dann aus meinem jetzigen Empfinden auch aus.
We will see. :rolleyes:

Auch krass, dass die Frau aus dem Artikel ihre Tochter mit 46 bekommen hat... Und dann ne 6jährige.... Das geht schon (rein optisch, als Außenstehender) ein bisschen in die Richtung "Oma stillt"... Also meine Mutter war jedenfalls mit 52 schon längst Oma.
Von späteren "Folgen"/"Traumata" für Kinder, die lange gestillt werden, habe ich bisher noch nicht wirklich was gehört. Rein erziehungstechnisch finde ich es von der Frau aber EXTREM idiotisch, das Kind "immer dann zu stillen, wenn es danach verlangt". In dem Alter sollten Kinder (meiner Meinung nach) nicht den Eindruck vermittelt bekommen, dass die Eltern springen und tun, wenn es etwas verlangt...
 
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Benutzer137374  (49)

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Ich als noch-nicht-Schwangere und Kinderlose habe mir in den Kopf gesetzt, mindestens 1 Jahr zu stillen. Natürlich weiß ich nicht, wie es dann nachher klappt und alles. Ich stelle es mir auch wahnsinnig schmerzhaft vor irgendwie, wunde Brustwarzen etc., aber 1 Jahr würde ich gerne zum Wohle des Kindes durchhalten.
Es ist normalerweise nicht schmerzhaft. Heikel ist es nur, wenn die ersten Zaehne kommen. Bis das Kind rafft, dass es nicht beissen darf, vergehen ein paar Tage, die nicht angenehm sind :zwinker:
Und wenn es doch nicht so ein Horror ist, wie ich ihn mir jetzt ausmale :grin: dann auch gerne bis 2 Jahre, aber das reicht dann aus meinem jetzigen Empfinden auch aus.
We will see. :rolleyes:
Als Mann habe ich natuerlich gut reden, aber es ist weder Horror noch ueberhaupt unangenehm sondern extrem praktisch. Es erspart einen Berg an Arbeit und Zeit (das Sterilisieren der Flaeschchen usw) und ist schlafenstechnisch ein Segen (ran an die Brust und fertig). Oder wenn das Kind krank ist. Die Fluessigkeit geht immer rein und man muss keine Angst, dass das Kind austrocknet.
 
R

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So, wie es im Artikel beschrieben ist, halte ich es für ungesund. :hmm:
 

Benutzer132163  (24)

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Es ist ja mittlerweile in Fachkreisen(Erzieher/Hebammen) bekannt, das das sogar zu psychischen Störungen der Kindes führen kann. Und vor allem das es Ungesund ist.

Das hat auch irgendwann nichts mehr mit Stillen zu tun sondern mit Sexualität.

Off-Topic:
von der Mutter mal abgesehen, denn ich halte es schon für pervers sein Kind so lange zu stillen
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Es ist ja mittlerweile in Fachkreisen(Erzieher/Hebammen) bekannt, das das sogar zu psychischen Störungen der Kindes führen kann.

Ist das bekannt?
Also dass es ungesund ist, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen... Warum sollte das ungesund sein?
 
R

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Gast
Off-Topic:
Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit eine Nachbarin mit ihrem Sohn (ich hasste den Typen :zwinker: Zungenkuesse austauschte, als er so drei/vier Jahre alt war. Im Prinzip spricht nichts dagegen aber ich kriege eine nicht positive Gaensehaut, wenn ich mich daran erinnere.
Im Prinzip spricht nichts dagegen?! :ratlos: Wenn ich sowas mitbekommen würde, würde ich das sicher nicht einfach kommentarlos hinnehmen, das ist definitiv NICHT normal.
 
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