Musikgeschmack ändert sich mit Alter

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Bei mir würde ich ehr sagen, dass die Findung des Hauptgenres das ich höre sehr lange gedauert hat. Auch dass ich früher nicht so offen war für Neues. Oft entdeckt man erst interessantes Neues mit der Zeit
 

Benutzer170262  (22)

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Ich höre eigentlich immer dieselben Sachen, irgendwie.
Zwar mag ich auch so aktuelle Mainstream Songs mal, aber mein Problem ist immer, dass ich die Musik erst entdecke, wenn kein Mensch sie mehr hört und längst was anderes in ist

Ansonsten dudele ich die alten Sachen hoch und runter. Ich möchte nicht wissen, wie oft ich "The Chronic 2001" schon gehört habe. Oder "Straight outa compton"
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein genereller Geschmack hat sich glaub nicht so sehr geändert, es geht immer noch sehr in die Rock/Metal-Ecke. Im Detail gibt es Unterschiede, entdeckte neue Bands und so weiter. Was ich irgendwann gemerkt habe ist, dass ich jetzt aber auch öfter mal Dinge aus anderen Richtungen höre und sie nicht aus Prinzip schlecht finde, nur weil es in eine andere Richtung geht.
 

Benutzer170262  (22)

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Ich höre auch ab und zu mal so Klaviermusik.
"The Entertainer" finde ich z.B. richtig toll. Das ist auch sehr bekannt und ein all time classic.
Das Schöne ist ja, dass man auf Deezer und Co alles findet.

edit:

 

Benutzer67523 

Sehr bekannt hier
Zusammengefasst:
Die Bands und Musiker, die mir "die Welt erklären", habe ich vor Langem gefunden, und sie müssen auch deutlich älter sein als ich.
Zum Feiern und als Unterhaltung höre ich gerne mal was Neues.

Seit ich 12 bin, höre ich sehr gerne die Rolling Stones, wegen ihrer Musik, ihrer Texte, ihres gesellschaftlichen Einflusses und ihrer Frische, Energie und Liberalität wie auch ihrer Songs für jede Lebenslage.
Das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. :smile:

Danach kommen die Toten Hosen und ein paar weitere Bands, die ich oft höre.

Neue Bands höre ich auch gerne, aber es bleibt selten was richtig hängen, so dass ich z.B. an ein Konzert gehen würde.
 

Benutzer159850  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Grundlegend geändert hat sich mein Musikgeschmack nicht. Ich höre nach wie vor hauptsächlich Metal & Rock! Seit gut 22 Jahren.

Einhergehend mit der Weiterentwicklung des Genres Metal, bzw. der wirklich unglaublichen Vielfallt der Subgenres in allen Variationen, ist einfach nur mein Horizont gewachsen.
 

Benutzer15049  (35)

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Also bei mir hat sich nichts geändert. Der letzte Wechsel von Punk auf Metal kam mit 15/16 und dabei ist es auch geblieben.
Es kommt immer mal was dazu, aber am liebsten höre ich weiter die Sachen, die ich schon lange höre.
 

Benutzer170262  (22)

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Für mich ist jedenfalls Tupac so eine Art Halbgott, seit ich die Musik entdeckt habe.
Er hatte so schöne Texte, die auch was zu sagen haben. Außerdem fand ich ihn immer sehr poetisch irgendwie und man hat gemerkt, dass er richtig was im Kopf hatte
Irgendwie hatte ich immer das komische Gefühl, der hätte mich verstanden, wenn wir uns gekannt hätten.
Klingt das doof?

Und was mir auch irgendwie gefällt, ohne sagen zu können warum: Er war immer so unglaublich wütend.
Eigentlich eine Eigenschaft die ich nicht sehr schätze, aber in den Songs mochte ich das irgendwie.
Selbst in den langsamen und besinnlichen Liedern, schwang immer so eine unterschwellige Wut mit.
Irgendwie gefällt mir das. Vielleicht weil man gemerkt hat, dass es tief aus dem Inneren kommt.

Wer immer ihn ermordet hat, hat der Welt sehr viel weggenommen. Der hätte uns noch viel zu geben gehabt.
 

Benutzer87573 

Sehr bekannt hier
Bei mir hat sich seitdem ich so ca. 17, 18 war nicht viel geändert.
Ich mag immer noch ein paar völlig unterschiedliche Musikrichtungen gern und höre das immer je nachdem was verfügbar ist bzw wie meine Laune ist.

Hauptsächlich höre ich EBM, Dark Electro, Aggro Tech, Synthie-Pop und Wave aber auch Metal (vor allem Melodic Death Metal aber auch Nu Metal und Folk Metal).

Ein paar ausgewählte lieder aus den Charts mag ich auch.

Ansonsten höre ich gern (ausgewählte Lieder aus) (französischen) HipHop, Indie, 60er Jahre Musik, Klassik, Ska...
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein Horizont wächst beständig, aber die Basis ist dieselbe.

Als Teenager hatte ich eine klassische Pop-Phase, an die sich „rebellischer“ Hip-Hop und Metal anschlossen - zum Leid meiner Eltern. Nicht wegen Metal und Rock, sondern wegen Hip-Hop. :zwinker:
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Ich kann keine grundsätzliche Änderung feststellen. Mein Spektrum ist breit, darin finden alle kurzfristigen Geschmacksverirrungen Platz.

Ich hab mal gehört, dass einem im späteren Leben zumeist noch immer die Musik gefällt, die man mit 17 gern mochte. Schließt selbstverständlich nicht aus, dass sich das Repertoire erweitert.
 

Benutzer96776 

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Nein, bisher scheint mein Musikgeschmack unverändert zu sein, zumindest die Richtung (Pop/Rock)
Wobei ich mich manchmal bei älteren Songs schon frage, warum ich die denn mal gut fand, aber ich glaube, das geht jedem mal so mit dem ein oder anderen Lied, oder auch sont.... :grin:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Mein Horizont wächst beständig, aber die Basis ist dieselbe.
so siehts aus - jedenfalls so ab ~16 aufwärts.

man entdeckt noch das ein und andere neue, was gefällt, aber die richtung bleibt bestehen und die alten favoriten sind immer wieder gut.
 

Benutzer3277 

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Ich habe mal eine treffende Karikatur gesehen. Da sitzt eine Frau vor ihrem CD-Player und sagt mit Sprechblase: "Ich werde langsam alt. Ich kenne von den heutigen Chart-Songs noch alle Original-Versionen aus den 60er und 70er Jahren".

Das deckt sich mit meiner Meinung, dass es seit vielen Jahren keine Weiterentwicklung in der Musik mehr gegeben hat. Hip Hop, Techno, Gothic, Heavy Metal, Punk usw. hat es alles schon 1990 gegeben. Und deutschsprachige Musik (ich meine damit die heutigen Stars Bendzko, Giesinger, Poisel, Bourani usw.) war vor 30 Jahren weitaus progressiver, innovativer, vor allem waren die Texte besser. Der ganze Schlager-Boom unserer Zeit (Helene Fischer & Co.) zeigt doch, dass vor allem Banalität heute gut ankommt.

Mein Musikgeschmack ist noch immer der gleiche wie vor 15 Jahren: Weltmusik (d.h. Latin/Salsa, Tango, Klezmer u.ä.), irish/schottisch Folk(rock), Mittelalter/Gothic, Singer/Songwriter (auch deutschsprachige), Politrock (Ton Steine Scherben u.ä.), Jazz, Punk, 1920er Jahre, 1960er/70er/80er Jahre (z.B. Beatles, Genesis, Jethro Tull), Klassik u.v.a. Klar ändert sich das manchmal etwas, aber die Schwerpunkte bleiben.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich entdecke gerne (für mich) neues. Dazu kommen immer mal wieder Phasen, in denen ich das ein oder andere Genre mehr oder weniger höre. Es gibt Musikbereiche, die mir gar nichts geben (zB House, Techno, etc). Aber an sich ist mein Geschmack breit gefächert.
Von Country über Hip Hop bis Metal.

Aber eine Liebe bleibt immer konstant: Glam Rock. Dank meiner Ma mit ca. 8 entdeckt und es hat mich nie losgelassen. :grin:
 

Benutzer133456  (49)

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Mein Musikgeschmack hat sich nie geaendert.

Aber ich kenne heute, mit mitte vierzig, mehr Musik, die mir gefaellt. Die haette mir mit 16 genau so gut gefallen. Ach, was sag ich. Haette ich damals die Musik gehabt, die ich heute habe, ich haette mich so gefreut.

Aber in den 80er Jahren konnte man ja nur muehsam mal was Neues finden. Im Radio spielten immer dieselben vier faden Lieder, und im Geschaeft musste man ernsthaftes Kaufinteresse an einer bestimmten CD vortaeuschen, um sie auspacken und zur Probe anhoeren zu duerfen. Und dann kostete so eine CD den Gegenwert einer Tankfuellung eines Mercedes 280. Irrsinn.

Ich hatte mit 18 vielleicht zwanzig Songs, die mir zusagten - heute sind's ueber tausend.
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
Als Teenager/Jugendliche stand ganz klar Punk und Metal im Vordergrund - jetzt ist es mehr im Hintergrund und dafür hab ich viele "Klassiker" wie Led Zeppelin, The Doors, Velvet Underground, etc. für mich entdeckt die jetzt meine Alltagsmusik sind. Punk und Metal kommt jetzt eher auf, wenn ich in genau der richtigen Stimmung dafür bin und da auch zu 99% die Alben die ich früher auch schon gehört habe.

Ab und zu entdecke ich auch mal neue, gegenwärtige Bands, aber da tu ich mir schwer, weil ich kein Programm oder sowas hab, das mir gute Vorschläge macht.
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich konnte mich schon immer für einen sehr breiten Geschmack begeistern,
Die ganze Musikwelt war und ist meins.
Ausser vielleicht Schlager, Radiopop und einfacher Punk.
Ich begann als erstes mit dem Pop der 80ger.
Mike Oldfield war meine erste Single , Nik Kershaw meine erste LP. :ROFLMAO:

Dann folgte aber schnell als Lieblingsmusik die klassische
(H)artrockmusik der 60-70 Jahre Pink Floyd, Led Zepplin, Doors, Janis Joblin, Deep Purple usw. Garniert mit den Soul- u. Bluesgrössen der Jahre: John Lee Hooker Eric Clapton, und co. aber auch Ärzte, Bap und Konstantin Wecker waren meine Helden.

So ab 18 fuhr ich dann breiter.
Auf der einen Seite wurde die Musik immer härter und soul-rhytmischer.
Primus, harter funkiger Grunch, Triphop, R&B, Ska im allgemeinen,
Auf der anderen Seite aber auch absolut unkonventionell, abgefahrener.
Carnival of Soul, Ballhaus, StereoTotal, einstürzende Neubauten, Notwist...usw. und vor allem Tom Waits... Mein persönlicher Superstar, bis heute.

In meinen 20ern bis Mitte 30 war Azid-Jazz und feiner House meine Welt, aber immer mit Querverbindungen zum Groove der 70er, feinem Soul.

Dann irgendwann verlohr ich das Interesse an den bekannten Sachen und ich wendete mich der Weltmusik zu. Echte traditionelles Liedgut aus allen Kulturen (auch Deutsches), Grooviger Folk, Gipsy, Tango, Latino, Africa, Orientalisches, Mediteranes.
Und ganz Exessiv: Klezmer und Jiddische Musik. Das war und ist bis heute ein grosser Teil meiner Leidenschaft.
Ich habe sogar ne Zeitlang jiddische Lieder aktiv gesungen.
Inzwischen gehe ich gerne auch in kleinere klassische Konzerte: Klarinette, Bratsche, Trommeln, egal. Hauptsache ein Ohrenschmaus.

Heute bin ich so weit, dass ich gerne mein gesamtes Repertoire mal wieder rauskrame und anhöre. Ich mag meine persönliche Mischung immer noch gerne anhören. Je nach Stimmung mal dies mal jenes.

Bei aller Heterogenität meines Geschmacks gibt es doch diese Konstanten in meiner Musikvita:
- die Liebe zu abgefahrener, oft nicht mehrheitsfähiger Musikkunst
- Die Liebe zur hochwertiger Livemusik auf kleinen Bühnen , gerne mit funkigen/bluesigen Elementen, auch Klassik.
- Die tiefe Abneigung zu aktueller Radiodudelei

Das wird wohl auch immer so bleiben.

Im Moment bekomme ich durch die Kids wieder Input von aktueller Musik aus dem Radio.
Zum Grossteil gehe ich der aus aber dem Weg.
Irgendwie alles nichts neues und öde.
... Glaube ich werde langsam alt.:confused:
 
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Benutzer135188 

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Der ganze Schlager-Boom unserer Zeit (Helene Fischer & Co.) zeigt doch, dass vor allem Banalität heute gut ankommt.
Ich würde sogar noch ein Stückchen weitergehen. Gegen solche geistigen Ergüsse wie 187 und wie der ganze "Ich ficke deine Mutter"-Rap heißt, ist Helene Fischer doch eine musikalische Virtuosin. Noch schlimmer sind nur solche Sachen:
Fragt mich nicht, woher ich sowas kenne :kotz:

Grundsätzlich kann ich mich dem hier Geschriebenen anschließen. Es gibt einige Sachen, die ich so mit 15/16 gehört habe und die hängen geblieben sind. Einiges hat sich aber auch wieder verflüchtigt (glücklicherweise). Seit ca. 17/18 erweitere ich mein Spektrum und es kommt immer mal was Neues dazu. Einen Einfluss auf meinen Musikgeschmack hatte aber auch mein Vater (wir haben immer Pink Floyd und Queen zusammen gehört :ashamed: ).
 

Benutzer168361 

Öfters im Forum
Als Kind habe ich das gehört, was zuhause so an Platten und Kassetten herumlag. Meistens waren es die angesagten Bands aus der Heimat. Mein Vater stand auf Oldies, die mochte ich damals nicht wirklich. Die richtig aktuellen Sachen habe ich nur selten aus dem Fernsehen mitbekommen, oder bei meiner Großmutter, die sie aus dem Radio aufgenommen hat. Das hat sich erst ab der 5. Klasse geändert. Da liefen im Schulradio immer die aktuellen Hits, denen konnte man nicht widerstehen. Sie wecken bei mir heute noch Erinnerungen, aber ich finde sie nicht mehr gut (das waren die 90er mit Eurodance u.Ä.).

Erst um die Jahrtausendwende habe ich angefangen wirklich eigenständig meinen Musikgeschmack zu finden. Da gab es ein paar Jahre, wo teilweise wirklich gute Musik in den Charts war. Daneben hörte ich immer öfter Radio, mit Musik aus den 70ern und 80ern, und die gefielen mir inzwischen ganz gut.

Der wirkliche Durchbruch kam erst 2007, mit dem unbegrenzten Internet. Seitdem ist für mich Musik aus der ganzen Welt erreichbar, und nicht nur das, was ich von irgendjemand serviert bekomme. Inspiriert vom ESC habe ich angefangen, nach guter Musik aus exotischeren Ländern zu suchen, und ich werde immer wieder fündig. Ich gehe auch regelmäßig zu Konzerte um was neues zu hören, ich meide aber Großveranstaltungen, da kann ich weder etwas sehen (außer ich bezahle sehr viel Geld) noch etwas hören (zu laut).

Mein Musikgeschmack ist jetzt völlig querbeet. Außer Rap/Hiphop (wo es nichts nach meinem Geschmack gibt) bin ich für Musik aus allen Stilrichtungen offen, und wenn sie mir gefällt, höre ich sie immer wieder an.
 
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