Multiple sklerose Medikamente

Benutzer151581 

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In dem Thema geht es jetzt mal um MS (sprich multiple Sklerose)..
Ich würde gerne wissen was ihr von den Medikamenten haltet und ob ihr sie einnehmen würdet wenn ihr diese Krankheit hättet..

Noch ein paar Fakten zu der Krankheit :
-sie ist unheilbar
-ist (!anscheinend!) eine Auto immun Krankheit
-es können Schübe kommen oder nicht
-es ist die Krankheit der tausend Gesichter
- Schübe können unterschiedlich ausfallen (z.B. Halbseitige Lähmung, man kann nicht mehr laufen..usw..)

So nun zu den Medikamenten...
Man kann eine basistherapie machen..( diese Therapie besteht eigentlich nur daraus Medikamente zu nehmen...) weshalb ich nicht verstehe das sie, sie basistherapie genannt haben... ^^' Naja aber egal hier sind mal ein paar Medikamente:

- Copaxone:
Innerhalb von Minuten nach der Injektion von Copaxone können Reaktionen mit mindestens einer der folgenden Beschwerden auftreten: Gefässerweiterung, Brustschmerzen, Atemnot, Herzklopfen und beschleunigter Herzschlag. Die meisten dieser Reaktionen gehen innerhalb kurzer Zeit zurück...(das was da passiert ist ein sogenannter Flash..) bei jemanden hat das sogar eine Stunde angehalten..

- Tecfidera:
Rötung im Gesicht oder am Körper, Anschwellen des Gesichts, Lippen,Mund,Zunge, Keuchen, Atemprobleme, Kurzatmigkeit, Wärme/Hitzegefühl, brennendes Gefühl oder Juckreiz, weicher Stuhl, Übelkeit, Magenschmerzen/krämpfe. (es gab auch einen Todesfall..:cry:..)

Nun es gibt noch weitere aber diese zwei sind die, die für jemanden in frage kommen würden... :smile:

vielen lieben dank! :smile: hoffe auf viele antworten! :smile:
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Was sollen die Medikamente denn bewirken?

Schub-Vermeidung? Eine schnellere Verschlechterung, als ohne Medikamente?
Wenn ja, dann würde ich sie nehmen.

Die genannten Beispiele sind mögliche Nebenwirkungen, keine garantiert auftretenden.
Sollten welche auftreten, die man für sich als nicht aushaltbar empfindet, kann man sie ja auch wieder absetzen. Aber selbst da würde ich abwägen, was ich langfristig schlimmer fände - die Krankheit in unbehandelter Form, oder die NW.
 

Benutzer151581 

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Was sollen die Medikamente denn bewirken?


Schub-Vermeidung? Eine schnellere Verschlechterung, als ohne Medikamente?
Wenn ja, dann würde ich sie nehmen.

Die genannten Beispiele sind mögliche Nebenwirkungen, keine garantiert auftretenden.
Sollten welche auftreten, die man für sich als nicht aushaltbar empfindet, kann man sie ja auch wieder absetzen. Aber selbst da würde ich abwägen, was ich langfristig schlimmer fände - die Krankheit in unbehandelter Form, oder die NW.
diese Medikamente sollen das ganze zurückhalten :/
das Problem ist das garantiert eine dieser Nebenwirkungen auftreten :cry:

Aber danke für deine Liebe Antwort! :smile:
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Mein Papa hat auch MS, bei seinen Medikamenten war die Nebenwirkungen eine fette Grippe, die durch eine Grippeimpfung nicht mehr kam. Aber er bekam es erst mit 50 und bei ihm hat es mit einer halbseitigen Lähmung im Bein begonnen.

Ich würde sie auch nehmen. In der PB meiner Medikamente steht unter 'sehr häufig' zb Kopfschmerzen und Übelkeit drin. Dennoch habe ich das (noch) nicht.
Bei dem Einen ist es ja eine Injektion, die wirst du die ersten Male wohl nicht alleine machen, wenn das solche Nebenwirkungen hat. Mein Vater wurde ein halbes Jahr regelmäßig zum Arzt geschickt, mittlerweile setzt er sich selbst die Spritzen.
Beim Zweiten sind es ja sehr eindeutige Nebenwirkungen, male dir aber nicht das Schlimmste aus. Wenn du so große Angst hast, dass was passiert, kläre dein näheres Umfeld auf, wenn möglich, dass die im absoluten Notfall richtig reagieren können... Ich habe zb bis heute die Tür zum Bad auf, wenn ich dusche, damit mein Freund hört, wenn was ist - trotz guter Medikation (Ich hatte einen Krampfanfall, der nach dem Duschen passierte.) Das beruhigt und ich fühle mich einfach wohler!

Das wird schon! Wenn es die Schübe reduziert, mach es!
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
vielen lieben dank! :smile: hoffe auf viele antworten! :smile:
Bist Du erkrankt? Junge Frauen erkranken mitunter an MS, ohne dass diese chronisch wird, sondern einfach wieder verschwindet (der Grund ist mir nicht bekannt). Ein Forum kann Dir nicht zu einer Therapie raten. Du benoetigst einen Arzt Deines Vertrauens.
Du bist doch die gleiche Person mit Husten und Schmerzen und angeblichem Tietze-Syndrom.
Da tippe ich mal eher auf ein Muenchhausensyndrom. Da brauchst Du aber auch dringend (psychologische) Hilfe.
 

Benutzer151581 

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Bist Du erkrankt? Junge Frauen erkranken mitunter an MS, ohne dass diese chronisch wird, sondern einfach wieder verschwindet (der Grund ist mir nicht bekannt). Ein Forum kann Dir nicht zu einer Therapie raten. Du benoetigst einen Arzt Deines Vertrauens.
Du bist doch die gleiche Person mit Husten und Schmerzen und angeblichem Tietze-Syndrom.
Da tippe ich mal eher auf ein Muenchhausensyndrom. Da brauchst Du aber auch dringend (psychologische) Hilfe.
Nein ich habe das nicht .. Aber jemand sehr liebes...es ist auch nicht meine Oma oder mein Opa..sonder eine Person die wichtiger ist als diese beiden Personen...:cry:
 

Benutzer109511  (27)

Planet-Liebe Berühmtheit
Junge Frauen erkranken mitunter an MS, ohne dass diese chronisch wird, sondern einfach wieder verschwindet (der Grund ist mir nicht bekannt).
Ich dachte bislang immer, MS sei unheilbar und es kann lediglich mit Therapien der Krankheitsverlauf verzögert werden?
Dass es wieder verschwindet, ist mir vollkommen neu...

Zur Ausgangsfrage: ich würde Nutzen und evtl. Schaden durch die verschiedenen Medikamente abwägen und danach entscheiden, was ich bereit wäre zu nehmen.
Generell bin ich ein Mensch, der lieber einige Nebenwirkungen in Kauf nimmt, wenn dafür eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität und Linderung der Beschwerden erreicht werden kann.
 

Benutzer137374  (49)

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Ich dachte bislang immer, MS sei unheilbar und es kann lediglich mit Therapien der Krankheitsverlauf verzögert werden?
Dass es wieder verschwindet, ist mir vollkommen neu...
Ich habe mich aufgrund meiner Arbeit mit dem genetischen Hintergrund und den Therapieformen befassen muessen. Es gibt eine juvenile Form, die fast ausschliesslich Heranwachsende (junge Maedchen) betrifft. Da verschwindet es einfach. Ist angeblich gar nicht so selten. Ich bin aber kein Arzt oder Experte. Passt wohl auch nicht zu der Frage der TS.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Ja, natürlich. So eine Liste an Nebenwirkungen steht quasi bei jedem Medikament in den Informationen. Das heisst noch lange nicht, dass man alle, oder auch nur einen Grossteil davon bekommt. Und ja, es gibt auch mal schwerwiegende Nebenwirkungen, das ist leider so.
 

Benutzer109511  (27)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe mich aufgrund meiner Arbeit mit dem genetischen Hintergrund und den Therapieformen befassen muessen. Es gibt eine juvenile Form, die fast ausschliesslich Heranwachsende (junge Maedchen) betrifft. Da verschwindet es einfach. Ist angeblich gar nicht so selten. Ich bin aber kein Arzt oder Experte. Passt wohl auch nicht zu der Frage der TS.
Danke dir für deine Erläuterung. Ist mir bewusst, dass es nicht zur Frage passt, aber es hatte mich einfach interessiert :zwinker:
 

Benutzer20277 

Meistens hier zu finden
Ich habe mich aufgrund meiner Arbeit mit dem genetischen Hintergrund und den Therapieformen befassen muessen. Es gibt eine juvenile Form, die fast ausschliesslich Heranwachsende (junge Maedchen) betrifft. Da verschwindet es einfach. Ist angeblich gar nicht so selten. Ich bin aber kein Arzt oder Experte. Passt wohl auch nicht zu der Frage der TS.
Das ist so nicht richtig. Es gibt entzündliche Veränderungen im zentralen Nervensystem die nur einmalig auftreten und zumindest zunächst den Verdacht auf eine MS aufkommen lassen, sich dann aber nicht als solche heraus stellen und nicht erneut auftreten. Für die Diagnose einer MS ist jedoch (neben anderen Kriterien) das auftreten mehrerer Läsionen an verschiedenen Stellen im ZNS zu verschiedenen Zeitpunkten nötig. Darüber hinaus gibt es auch sehr milde Verlaufsformen. Für diese ist es jedoch in der Regel gerade nicht typisch, wenn sie früh diagnostiziert werden (können).

An die TS: Die Wahl eines Medikaments sollte vom Patienten nach ausführlicher Aufklärung durch den behandelnden Neurologen gemeinsam mit diesem erfolgen. Wenn Du nicht selbst davon betroffen bist solltest Du einem Betroffenen da nicht rein reden, insbesondere nicht nach einer "Abstimmung" in einem Forum mit doch eher unzureichenden Informationen. So erschließt sich nicht, warum nur die von Dir genannten Medikamente in Frage kommen und keine anderen.
 

Benutzer137374  (49)

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Das ist so nicht richtig. Es gibt entzündliche Veränderungen im zentralen Nervensystem die nur einmalig auftreten und zumindest zunächst den Verdacht auf eine MS aufkommen lassen, sich dann aber nicht als solche heraus stellen und nicht erneut auftreten.

Was die Personen auch immer als Erkrankung haben, wird MS unterstellt (relativ haeufig).
 

Benutzer20277 

Meistens hier zu finden
Was die Personen auch immer als Erkrankung haben, wird MS unterstellt (relativ haeufig).
Es ging aber nicht um eventuelles überdiagnostizieren oder fehlende Genauigkeit bezüglich der Klassifikation als Klinisch isoliertes Syndrom, radiologisch isoliertes Syndrom etc...

Du schriebst: "...erkranken an MS". Und das ist dann nicht korrekt.
 

Benutzer137374  (49)

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Es ging aber nicht um eventuelles überdiagnostizieren oder fehlende Genauigkeit bezüglich der Klassifikation als Klinisch isoliertes Syndrom, radiologisch isoliertes Syndrom etc...

Du schriebst: "...erkranken an MS". Und das ist dann nicht korrekt.

Ich habe mich vorweg korrigiert:"Da verschwindet es einfach. Ist angeblich gar nicht so selten. Ich bin aber kein Arzt oder Experte." und "Junge Frauen erkranken mitunter an MS, ohne dass diese chronisch wird, sondern einfach wieder verschwindet (der Grund ist mir nicht bekannt)."
Wie mehr einschraenken sollte ich es? Ich bin nicht verantwortlich fuer die gaengige Lehrmeinung.
 

Benutzer20277 

Meistens hier zu finden
Dein Hinweis dass Du Dich mit dem Thema beruflich beschäftigt hast könnte aber so aufgefasst werden dass Du Dich mit dem Thema sehr gut auskennst.
Ich hätte angenommen dass Dir meine Klarstellungen entgegen kommen.

Es gibt eine juvenile Form, die fast ausschliesslich Heranwachsende (junge Maedchen) betrifft. Da verschwindet es einfach.

Das ist falsch.

Ich bin aber kein Arzt oder Experte..

Das scheint richtig zu sein.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine Cousine ist ebenfalls vor Jahren an MS erkrankt. Sie hatte auch ein paar wenige Schübe, alles in allem verläuft die Krankheit aber sehr langsam und durch Medikamente, die sie bekommt (was, weiß ich leider nicht, aber sie ist in Behandlung) geht's ihr auch sehr gut. Die hat schon mehrere Schwangerschaften überstanden, ohne je wieder einen Schub gehabt zu haben.

Also ja, wenn ich erkranken sollte, würde ich gemeinsam mit meinem Neurologen eine Therapie angehen.
 

Benutzer137374  (49)

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Dein Hinweis dass Du Dich mit dem Thema beruflich beschäftigt hast könnte aber so aufgefasst werden dass Du Dich mit dem Thema sehr gut auskennst.
Ich kenne mich mit neurodegenerativen Erkrankungen recht gut aus (Parkinson, Morbus Huntington, Alzheimer u.a) MS eher zufaellig auch ein bisschen (mein Cousin ist daran erkrankt). Ist das in einem Forum wie hier wichtig?
Ich hätte angenommen dass Dir meine Klarstellungen entgegen kommen.
Das ist falsch.
Entgegenkommen deute ich anders, aber danke. Ist die juvenile Form frei erfunden? Ich habe mich nie naeher damit beschaeftigt. Ich entschuldige mich, wenn ich sachlich inkorrekte Inhalte verbreitet habe. Das war nie meine Absicht.
 

Benutzer20277 

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Ist die juvenile Form frei erfunden?
Eine Einteilung in eine juvenile Form erübrigt sich, da zumeist ohnehin im späten Jugendalter oder jungen Erwachsenenalter die Erkrankung beginnt. Auch Kinder können schon betroffen sein. Allerdings ist dann der Verlauf häufig besonders schwer, so dass ich nicht davon ausgehe dass Du Dich darauf bezogen hast.
Da Du jetzt häufiger eine "juvenile Form" angesprochen hast: Bist Du Dir sicher dass die Krankheit über die Du geschrieben hast überhaupt Multiple Sklerose ist?
 

Benutzer137374  (49)

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Eine Einteilung in eine juvenile Form erübrigt sich, da zumeist ohnehin im späten Jugendalter oder jungen Erwachsenenalter die Erkrankung beginnt. Auch Kinder können schon betroffen sein. Allerdings ist dann der Verlauf häufig besonders schwer, so dass ich nicht davon ausgehe dass Du Dich darauf bezogen hast.
Da Du jetzt häufiger eine "juvenile Form" angesprochen hast: Bist Du Dir sicher dass die Krankheit über die Du geschrieben hast überhaupt Multiple Sklerose ist?

Ich verstehe die Frage nicht. Angeblich gibt es bei jungen Frauen eine wenig schwerwiegende Form, eine Art Pseudo-MS. Ob das nur eine urban legend ist, spielte fuer die TS keine Rolle.
 

Benutzer20277 

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Angeblich gibt es bei jungen Frauen eine wenig schwerwiegende Form
Wie ich bereits in meinem ersten Post in diesem Thread geschrieben habe, gibt es sehr milde verlaufsformen. Ob es glimpflich läuft, kann man dann aber erst nach Jahren sagen. Warum Du in diesem Zusammenhang stets von "juveniler Form" sprichst, erschließt sich mir nicht. Da dieser Terminus bei multipler Sklerose nicht üblich ist, war ich mir nicht sicher ob Du vielleicht eigentlich eine ganz andere Krankheit meinst.

Es mag sein, dass urban Legends für die TS keine rolle spielen. Wenn sie allerdings hier eingebracht werden, und das hast Du nun einmal getan, darf man auch auf sie eingehen.
 
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