MS = schlechte Laune?

J

Benutzer

Gast
Hallo meine lieben..wie ihr wisst bin ich 17 und heiße marie :smile:
Nun Meine Mutter hat seit fast einem Jahr Multiple sklerose.. :frown:
Und im Moment geraten wir andauernd aneinander :cry:
Es sind Kleinigkeiten..wie zum Beispiel vorgestern da sollte ich was holen (Milchreis) das hab ich gemacht und es hat absolut nicht mehr gepasst. Mein Vater sagt das das ganze schon immer so War sich aber jetzt gesteigert hat :frown: sie verletzt mich in gewisser Weise auch mit manchen sachen..wie kann ich damit am besten umgehen? :smile: lieben dank für die Antworten! <3
 

Benutzer146588  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Verstehe dein Bsp nicht du solltest Milchreis holen und dann?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Vielleicht sprichst du einfach mal mit ihr darüber?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Und wie geht dein Vater damit um?
Verletzt deine Mutter ihn auch oder nur dich?

Wie ist denn euer Gespräch verlaufen? Was kam darin zur Sprache?
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
MS ist eine schlimme Krankheit, bei der einem Stück für Stück quasi alles "weggenommen" wird. Da kann keiner immer bestens gelaunt sein.
Je nachdem, wie offen sie für solche Sachen ist, wäre evtl. eine psychologische Beratung hilfreich, nicht nur für deine Mutter sondern auch für euch, damit ihr alle besser mit der Situation umgzuehen lernt.
 
J

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Gast
Und wie geht dein Vater damit um?
Verletzt deine Mutter ihn auch oder nur dich?

Wie ist denn euer Gespräch verlaufen? Was kam darin zur Sprache?

Mein Vater und sie sind geschieden. Natürlich War er geschockt aber mittlerweile geht er ganz gut damit um. Verletzen tut er sie auch nicht. Letztens hat es ziemlich gekracht und da hieß es ich wäre das Kind das sie sich so nie gewünscht hätte :cry:...
Und letztens hatte sie was verlegt und ich war schuld und dann hat sie mich im Nacken gepackt und zwar ziemlich feste :frown: aber dafür hat sie sich schon entschuldigt nachdem ich mich erstmal eine weile eingesperrt habe..
Unser Gespräch bestand daraus das ich ihr lieb gesagt hab das sie im Moment etwas gereizt ist..und dann kam das übliche mit ich bin überhaupt nicht gereizt..usw...
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MS ist eine schlimme Krankheit, bei der einem Stück für Stück quasi alles "weggenommen" wird. Da kann keiner immer bestens gelaunt sein.
Je nachdem, wie offen sie für solche Sachen ist, wäre evtl. eine psychologische Beratung hilfreich, nicht nur für deine Mutter sondern auch für euch, damit ihr alle besser mit der Situation umgzuehen lernt.

Ich bin schon in therapeutischer behandlung :smile:
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Mein Vater und sie sind geschieden. Natürlich War er geschockt aber mittlerweile geht er ganz gut damit um. Verletzen tut er sie auch nicht. Letztens hat es ziemlich gekracht und da hieß es ich wäre das Kind das sie sich so nie gewünscht hätte :cry:...
Und letztens hatte sie was verlegt und ich war schuld und dann hat sie mich im Nacken gepackt und zwar ziemlich feste :frown: aber dafür hat sie sich schon entschuldigt nachdem ich mich erstmal eine weile eingesperrt habe..
Unser Gespräch bestand daraus das ich ihr lieb gesagt hab das sie im Moment etwas gereizt ist..und dann kam das übliche mit ich bin überhaupt nicht gereizt..usw...
[DOUBLEPOST=1438250876,1438250827][/DOUBLEPOST]

Ich bin schon in therapeutischer behandlung :smile:

Eher gesagt psychologischer Behandlung sorry :grin:
 

Benutzer150857 

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Wie geht sie allgemein mit der Diagnose um? Wie ist da deine Einschätzung?
 

Benutzer150857 

Sehr bekannt hier
Du? Es geht ja hauptsächlich um deine Mutter.
Aber sie kann ihre Sorgen auch bei ihrer Therapeutin ansprechen, vielleicht weiß sie einen Rat oder könnte sogar die Mutter mal hinzuziehen. Ich weiß nicht, wie da die Möglichkeiten aussehen.
 

Benutzer136760 

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Aber sie kann ihre Sorgen auch bei ihrer Therapeutin ansprechen, vielleicht weiß sie einen Rat oder könnte sogar die Mutter mal hinzuziehen. Ich weiß nicht, wie da die Möglichkeiten aussehen.
Natürlich, ist ja auch gut. Die Mutter ist aber die Hauptperson in dieser Sache und diejenige, die solche Hilfe am meisten brauch (wenn sie sie denn annehmen kann).
 

Benutzer122833 

Sorgt für Gesprächsstoff
(habe nicht alle vorangegangenen Beiträge gelesen.. falls sich was doppelt)

MS ist eine wirkliche schlimme Krankheit, die verheerende Folgen haben kann!
Ein Freund von mir hat ebenfalls MS.. Die Folgen sind leider ganz vielseitig und kommen (bei ihm) eher schubartig.. Er hat zum Beispiel sehr schwache Muskeln und teilweise kann er gar nicht aufstehen oder laufen.. Außerdem kann man, soweit ich weiß, sogar blind werden durch MS.
Die Krankheit ist wohl wenig voraussehbar, wodurch der Betroffene jeder Zeit mit einer Verschlechterung rechnen muss.

Stell dir vor, du hättest MS und wüsstest, dass es dich jederzeit schlimmer treffen kann. Mit Sicherheit hat deine Mama auch ziemlich große Schmerzen, muss aber trotzdem die Sachen meistern, die sie auch vor Entdeckung der Krankheit zu erledigen hatte.

Für dich ist es mit Sicherheit blöd, da du ihr ja nichts tust und sie dich oft grundlos anpöbelt. Das verletzt dich bestimmt, aber ich denke, dass es das beste wäre, wenn du ihr das direkt so sagt. Da müssen beide Seiten kommunizieren und sehr verständnisvoll sein!
 

Benutzer114808  (34)

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Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Mutter zur Zeit ziemlich verzweifelt ist. Angst vor der eigenen Zukunft, Angst dir vielleicht in ihren Auen nicht mehr lange eine "gute Mutter" sein zu können sondern ein Pflegefall. Auch wenn sie sich das vermutlich nicht mal selbst so eingestehen kann.

Meine längste Freundin (28) hat seit über 10 Jahren MS, geht an Krücken, sitzt teilweise im Rollstuhl. Sie kann keine 200m mehr ohne Hilfe am Stück laufen. Sie wird nie eine Familie gründen können und wenn sie die 40 erreicht, kann sie sich von schreiben.

Vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe für euch als Familie eine Idee. Meine Freundin geht allerdings nicht hin, das zieht sie noch mehr runter.
Psychologische Betreuung ist für deine Mutter aber ganz wichtig, vor allem weil sie alleine zu sein scheint.

Nimm es deiner Mutter nicht zu übel, aber sag ihr ruhig, was dich stört.
 

Benutzer124223  (45)

Meistens hier zu finden
Du? Es geht ja hauptsächlich um deine Mutter.

Ja, @Joshix3, es ist gut, dass Du Dir Hilfe holst in dieser äußerst belastenden Situation. Für Dich darf und sollte es hauptsächlich um Dich gehen. Klingt nach empathielosem Egoismus, ist aber so nicht gemeint. Denn wenn es Dir nicht gut geht, kannst Du auch nicht für Deine Mutter da sein. Wenn Du Dich selbst aufopferst und Deine Bedürfnisse immer zurücksteckst, ist am Ende niemandem geholfen.

Verständnisvoller Umgang mit Deiner Mutter ist wichtig, aber genauso wichtig ist in meinen Augen Abgrenzung: Auch wenn Deine Mutter unter einer sehr großen psychischen Belastung steht, musst Du Dir nicht alles gefallen lassen. Und genau dazu kannst Du in der Therapie wichtige Werkzeuge erlernen.
 

Benutzer129018  (28)

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MS ist schon schwierig ...
ICh glaub mit der Betreung bist du glaub ich gut dran ...
Ich wünsch dir nur dass es nimmer weiter bergab mit euch zwei
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Das tut mir wirklich leid. Es ist wirklich keine leichte Situation.
Vielelicht solltest du, wenn dich dieses Problem dauerhaft belastet und du keine Rückzugsmöglichkeiten hast, darüber nachdenken, ganz bei deinem Papa zu wohnen und stattdessen deine Mutter regelmäßig zu besuchen.
Weißt du eine Krankheit zu haben und deshalb manchmal etwas gestresst zu sein und nicht immer richtig zu reagieren ist eine Sache. Aber das noch nicht mal einzusehen und nicht zu merken, dass man ständig Grenzen überschreitet, ist eine andere.
Wahrscheinlich möchtest du deine Mutter nicht im Stich lassen, aber du musst auch an dich denken. Du bist ihre Tochter und nicht ihre Haushälterin. In einigen Jahren würdest du je nach Ausbildung oder Studium ja eh ausziehen.
Ich habe auch eine psychisch nicht gesunde Mutter, die mir bei meinem Auszug die bösesten Vorwürfe gemacht hat. Trotzdem tat es uns beiden gut, als ich dann erstmal "weg" war.
 
P

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Gast
Mein Exfreund hat auch MS und er war auch sehr oft schlecht drauf.
Trotzdem hat deine Mutter nicht das Recht, dich schlecht zu behandeln. Sprich in Ruhe mit ihr und vielleicht nicht gerade in einer Konfliktsituation.
Sei aber trotzdem für sie da, denn für sie ist das auch alles andere als leicht. Alles Gute!
 

Benutzer32843 

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Natürlich ist MS eine schlimme Erkrankung, und man ist da gereizt, verängstigt, hat eine schlechte Laune etc.pp., da kann man auch niemandem einen Vorwurf machen.

Das berechtigt einen aber schlicht nicht, sich aufzuführen wie ein Arsch. Im Nacken packen etc.pp. geht überhaupt nicht, und ist auch nicht durch so etwas zu entschuldigen.
 
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