Morgendepression

Geht es euch auch so?

  • Ja

    Stimmen: 26 65,0%
  • Nein

    Stimmen: 7 17,5%
  • Bei mir ist es umgekehrt, bin morgens gut drauf und abends schlecht

    Stimmen: 7 17,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    40

Benutzer109511  (28)

Planet-Liebe Berühmtheit
Depression ist kein Wort, mit dem man leichtfertig umgehen sollte...
Nein, auf keinen Fall. Das ist ne ernst zu nehmende psychische Krankheit und für die, die daran leiden sowie für die Angehörigen ein schweres Los!
Und plötzlich meint jeder, der das Wort kennt und es schreiben kann, und etwas müde und schlaff ist, daß er unter Depressionen leidet.
Richtig...und keiner von denen weiß vermutlich, was es wirklich bedeutet, depressiv zu sein oder einen depressiven Angehörigen zu haben...

Nur weil man morgens nach dem Aufstehen schlecht drauf ist, ist das noch lange keine Depression...
Ich brauch auch immer ne gewisse Zeit, bis ich in die Gänge komme. Zumindest dann, wenn ich vor 8, halb 9 aufstehen muss :zwinker: Danach gehts dann immer.

Nur bitte sollte man nicht so leichtfertig und schnell mit dem Begriff Depressionen dabei sein...
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich bin auch ein absoluter nachtmensch und komme daher morgens auch nur sehr schwer in die gänge.hängt bei mir auch mit meinem ADHS zusammen,betroffene haben mWn einen gestörten tag-nacht-rhytmus.
ich arrangier mich halt damit,so gut es geht und arbeite daher zb für die uni (facharbeiten schreiben etc) idR nachts (weil mir dabei auch die ruhe zugute kommt,ich brauch halt völlige stille,um gut arbeiten zu können).

nachtrag:ach ja und ich finds auch nicht ok,da von depression zu sprechen;mMn spielt die benutzung dieses begriffs in einem solchen kontext das herunter,was eine wirkliche depression bedeutet.
 

Benutzer123421  (30)

Sehr bekannt hier
Also so etwas habe ich gar nicht. Wenn ich aufstehen muss habe ich keine Probleme stelle mein Wecker auch so das ich genau dann aufstehen muss. Habe keinen zweiten. Ich "springe" dann aus dem Bett anziehen und los geht es(dusche extra abends das spart morgens Zeit).
Allgemein bin ich ein Mensch der wenig schlecht gelaunt ist. Da muss schon echt was passieren. Auch aufstehen nach 2 Stunden schlaf kein Ding wenn es dazu einen Grund gibt. Und den wird es meistens geben wenn ich geweckt werde. :zwinker:
Also nicht groß drüber nachdenken das man doch lieber schlafen will sondern aufstehen und machen. :grin:
 

Benutzer129018  (27)

Sehr bekannt hier
Bin Allgemein recht lustlos atm, aber das ändert sich wieder (hoffentl)
 

Benutzer95651  (35)

Beiträge füllen Bücher
ich bin auch ein absoluter nachtmensch und komme daher morgens auch nur sehr schwer in die gänge.
ich arrangier mich halt damit,so gut es geht und arbeite daher zb für die uni (facharbeiten schreiben etc) idR nachts (weil mir dabei auch die ruhe zugute kommt,ich brauch halt völlige stille,um gut arbeiten zu können).
Mir geht es zu 100% genau so (außer dem ADHS).
Wenn ich nachts lerne, Dinge für die Uni erledige, dann läuft das alles super flüssig und ich bin hochkonzentriert. Aber tagsüber habe ich da echt meine Probleme. Die Sonne scheint, man könnte so viele andere Dinge erledigen usw.
Ein Morgenmuffel war ich schon immer, aber egal wieviel oder wenig ich schlafe. Meistens muss ich mir meinen Wecker 1-2 Stunden früher stellen, da ich diese Zeit einfach brauche um weiter gemütlich im Bett liegen bleiben zu können und ach zu werden.
Ich merke auch, dass ich in Zeiten mit einem "normalen" Rhythmus allgemein viel schlechter drauf bin :ratlos:
Für mich ist irgendwie erst perfekt, wenn ich morgens zwischen 4 und 6 ins Bett gehe und gegen 12 aufstehe. Zu Unizeiten kann das mal klappen, aber im Arbeitsleben wird das nix geben :hmm:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
@ Moewmoew Moewmoew
ich brauch auch 1-2 stunden zum wach werden morgens...

Wenn ich nachts lerne, Dinge für die Uni erledige, dann läuft das alles super flüssig und ich bin hochkonzentriert.
hast du es gut...naja ganz so ist das bei mir halt leider nicht,konzentration ist bei mir halt glückssache.ich fang halt nur dann mit dem wissenschaftlichen arbeiten an,wenn ich weiß,dass ich dazu grad im stande bin.das ist aber absolut nicht täglich oder auch nur fast täglich der fall.(schön wärs)
die ruhe nachts ist somit für mich nur eine grundvoraussetzung dafür,überhaupt was auf die kette kriegen zu können arbeitstechnisch.die ruhe allein bringt mir aber an einem schlechten tag mal so rein gar nix.
aber wenn ich einen guten hab und einmal im "flow" bin,ja dann fühlt sich das dann genauso an wie bei dir,mit dem einzigen unterschied,dass ich dann wohl mal wieder im hyperfokus gelandet bin (glücklicherweise) und ich somit dann in kürzester zeit extrem viel leisten kann.

nachtrag:achso,auch das ende der nacht bedeutet für mich übrigens nicht auch das ende der (nacht)schicht.solang ich noch erfolgsreich in der nacht ins thema und das arbeiten eingestiegen bin,störts mich auch nicht,wenn darüber wieder die sonne aufgeht und zb der verkehr draussen wieder losgeht.ich bin dann also so sehr im arbeitsmodus und hyperfokus,dass ich das nicht groß wahrnehme.und somit arbeite ich so lange durch,wie ich kräftemäßig eben durchhalte (und zb nicht anfange,grammatikalischen bullshit zu formulieren),was recht lange sein kann,zumal ich ja eh schlafstörungen habe (und diese nachtschichten ja eh so lege,dass ich mir die erlauben kann)
 
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Gast
Ach Du grüne Neune... ich hab grad mal nachgeschlagen, was Hyperfokus ist.... :ashamed:
Genau das war immer mein Argument, daß ich kein ADS haben kann.....
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ach Du grüne Neune... ich hab grad mal nachgeschlagen, was Hyperfokus ist.... :ashamed:
Genau das war immer mein Argument, daß ich kein ADS haben kann.....
ups...kann ich gut verstehen,dass man da erstmal die welt nicht mehr versteht!(wegen des hyperfokus ist es ja auch oft so,dass aussenstehende meinen,man könne sich ja doch konzentrieren,wenn man nur will-was natürlich bullshit ist,denn dann gäbe es ja kein ADHS,wenn man das durch bloßen willen loswerden könnte (wobei ADHS ja mehr ist als nur konzentrationsstörungen,ist klar ne).außerdem kann man als betroffener ja auch nicht willentlich einen hyperfokus erzeugen-der stellt sich eben ein oder nicht.
 
S

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Gast
Nunja, ich bin definitiv hochsensibel, möglicherweise auch hochbegabt aber ich wehre ich mit Händen und Füßen gegen einen Test, ich hab schon seit der Grundschule Konzentrationsschwierigkeiten... aber ich hab immer gedacht dieses intensive Flow-erleben bei Dingen, die mich wirklich reizen, sei eben der Gegenbeweis...
Naja und Hyperaktivität habe ich auch nicht. Abgesehen davon, daß ich durchdrehen könnte, wenn ich dazu gewzungen werden, geistlosen Nonsensedialogen in Besprechungen zuzuhören...

Nunja... ändert ja auch nichts an der Sache...
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
@sho naja die frage ist ja auch,ob dir eine diagnose überhaupt was bringen würde.mir selbst hat de erklärung ansich geholfen,also das wissen.warum ich so ticke,wie ich ticke.(eine passende therapiemöglichkeit hinsichtlich der konzentrationsstörungen gibts für mich nicht) ich sags mal so:wenn du keine problem hast,die dich belasten und die eben durch vorliegen eines solchen syndroms erklärt werden könnten.wüsste ich nicht.wozu du das diagnostizieren lassen solltest (ist schließlich ne zeitaufwendige sache).
und ADS gibts ja nun auch-quasi dasselbe in grün,nur ohne hyperaktivität.
 
S

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Gast
@sho naja die frage ist ja auch,ob dir eine diagnose überhaupt was bringen würde.mir selbst hat de erklärung ansich geholfen,also das wissen.warum ich so ticke,wie ich ticke.(eine passende therapiemöglichkeit hinsichtlich der konzentrationsstörungen gibts für mich nicht) ich sags mal so:wenn du keine problem hast,die dich belasten und die eben durch vorliegen eines solchen syndroms erklärt werden könnten.wüsste ich nicht.wozu du das diagnostizieren lassen solltest (ist schließlich ne zeitaufwendige sache).
und ADS gibts ja nun auch-quasi dasselbe in grün,nur ohne hyperaktivität.

Ja, da hast Du wahrscheinlich recht. Für mich erklärt sich dadurch blos, warum ich in manchen Thematiken absolut versinke, alle möglichen Bedürfnisse nicht wahrnehme und mich total überarbeite und mich in allen anderen Bereichen nur minimal konzentrieren kann. Davon abgesehen, daß ich ständig irgendwas irgendwo vergesse, verlege usw...
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
@sho und wenn du mit alldem gut klarkommst in deinem leben und deinem alltag insgesamt,seh ich auch keinen grund,dem nachzugehen (das syndrom ist ja nun mal bei jedem unterschiedlich in ausprägung,genauen symptomen und deren stärke...und jeder geht anders damit um).
 

Benutzer96776 

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Ja, das kenne ich nur zu gut, jedoch habe is bis dato kein Wundermittel dagegen gefunden.
 
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