Schule Morgen die erste Chemieklausur und ich habe Panik!

I

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Hallo,

eigentlich ist das, veglichen mit dem, was andere hier so posten, kein wirkliches Kummerkastenthema, aber erstens wusste ich nicht wohin sonst damit und zweitens will ich mir einfach mal ein bisschen was von der Seele schreiben...

Also, erstmal zu den "Rahmenbedingungen": Ich bin dieses Jahr in die zwölfte Klasse des Gymnasiums versetzt worden und wie das in der zwölf eben so ist, muss man zwei Leistungskurse wählen. Einer meiner Leistungskurse ist Chemie, weil ich Chemie absolut gerne mag und außerdem nicht so einen Allerweltsleistungskurs wie Deutsch oder Englisch haben wollte :grin:

Jetzt zu meinem "Problem": Morgen schreibe ich die erste LK-Klausur in Chemie und ich habe riesige Angst. Ich habe das Thema soweit, bis auf ein, zwei Details ganz gut verstanden und habe in den letzten Tagen alles nochmal wiederholt und ganz viel gelernt.
Aber trotzdem hab ich ein unheimlich mulmiges Gefühl in der Magengegend. Ich mag eigentlich gar nicht an morgen denken.
Das Schlimme ist noch nichteinmal das Schreiben an sich, das kenne ich ja schon aus unzähligen anderen Klausuren und Arbeiten aus den letzten Jahren. Und außerdem weiß ich, dass es, sitze ich einmal vor dem Aufgabenblatt, eh kein Zurück mehr gibt.
Und eigentlich bin ich mir sogar relativ sicher, dass ich mindestens 85 % der Klausur ohne Probleme schaffen sollte und die restlichen 15 % kriege ich mit logischem Kombinieren und Raten wohl auch noch irgendwie hin.
Aber trotzdem habe ich Angst vor den Resultaten. Ich habe Angst, dass die Klausur nicht gut wird, obwihl ich doch eigentlich fast alles kann. Ich habe Angst, mir jetzt schon mein Abi zu versauen, und das obwohl ich doch wirklich was getan habe und nicht wie andere meiner Mitschüler auf der faulen Haut gesessen habe.
Ich will mir selbst beweisen, dass ich es kann, obwohl ich WEIß, dass ich es kann. Schließlich bin ich alle verfügbaren Aufgaben locker dreimal durchgegangen und konnte am Ende alle richtig beantworten.

Zumindest glaube ich das alles. Nichtmal richtig ausdrücken was und wie ich mich fühle kann ich gerade...
Ich habe einfach Angst vor morgen, davor dass ich einen Blackout bekomme, dass ich am Ende von mir selbst enttäuscht bin, dass die Resultate nicht stimmen. Am liebsten hätte ich die Klausur schon hinter mir und mit "sehr gut" drunterstehend auch schon zurückbekommen.

Ach man, sowas Blödes und Verwirrendes :ashamed: Dabei weiß ich nichtmal, was ich mir hiervon eigentlich erhoffe... Vielleicht den ein oder anderen mutmachenden Erfahrungsbericht und dass jemand sich meldet, der Ahnung von Chemie hat und mir ein paar konkrete Teilaufgaben nochmal auf die Schnelle erklären könnte? :grin:
 

Benutzer89142 

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Ich schick dir schnell mal n "Mutmachgruß" rüber! :smile:
Das schaffst du morgen schon! Du hast ja dich ja, wie du schreibst, gut vorbereitet und auch die thematik verstanden. Also mach dich nicht selbst klein. :smile:
Dass man n mulmiges gefühl vor klausuren/prüfungen hat, das is eben manchmal so, aber man darf sich da auch ncih selbst total verrückt machen. Lenk dich heut mit was schönem ab u entspann dich, geh nich zu spät ins bett.
Und denk nicht an das, was nach der klausur sein könnte bzw. an die schlimmsten möglichkeiten, das blockiert dich nur.
Klausuren und mündliche prüfungen und die mulmigen gefühle sind situationen bzw. aspekte, mit denen man umgehen lernen muss.. solche anforderungen kommen in deiner schulzeit u im studium noch oft auf dich zu. :smile:

lg lena
 
I

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Danke erstmal für deine Antwort :smile: Das mit dem Ablenken funktioniert nur so halb, weil ich, obwohl ich versuche was anderes zu machen, alle paar Minuten immer wieder so mit einem Auge zu meinen Notizen rüberschiele.
Aber das mit dem früh zu Bett gehen nehme ich mir auf jeden Fall zu Herzen, bevor ich die Klausur morgen noch verhaue, weil ich mit dem Kopf auf dem Tisch einschlafe :grin:

Naja, ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass ich, obwohl ich das Thema soweit verstanden habe, trotzdem Angst habe, dass ich irgendeine Kleinigkeit vergessen habe und morgen da plötzlich sitze und festelle: Scheisse, ich hab vergessen mir DAS nochmal anzuschauen! Ich glaube, das ist so ein Punkt der mich neben allen anderen schon irgendwo erwähnten noch zusätzlich nervös macht.

Und irgendwie klappt das mit dem "nicht-verrückt-machen" auch nur so mittelmäßig. Eigentlich sind das total irrationale Gedanken, dass ich ein gutes oder schlechtes Abi jetzt gerade nur von der einen Klausur abhängig mache, und das weiß ich auch. Und selbst wenn ich morgen total versage, haben meine Mitschüler auch mal schechte Tage und wohl nur die wenigsten schaffen das Abi mal eben so im Vorbeigehen.
Aber was, wenn meine anderen Klausuren auch nicht gut laufen oder meine Mitschüler einfach bessere Wege haben, mit Nervosität und schlechten Resultaten umzugehen? Ach man :schuettel:
 

Benutzer82687 

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Hey,
Chemie ist doch halb so schlimm:zwinker:

Wenn du den Stoff verstanden hast sind die Aufgaben an sich auch kein Problem, die sind in der Schule ja alle ungefähr gleich je nach Themenkomplex (in der Uni in den ersten Semestern auch:zwinker:)

Ich habe in Chemie und allgemein in der 12. nichts gemacht, da es mir gesundheitlich nicht gut ging und habe mein Abi trotzdem recht gut hinbekommen, denk dran, du kannst Noten streichen, die Facharbeit macht sehr viel aus und und und.
Also keine Panik, auch wenns leicht gesagt ist.

Was für ein Thema macht ihr denn? Kannst mir ja ne PN schreiben, ich schlag mich grad mit Technischer Chemie rum, aber evtl. kann ich dir ja noch bei was helfen, obwohl das meist so kurz vor ner Klausur nicht unbedingt sinnvoll ist:zwinker:
 

Benutzer89142 

Öfters im Forum
Ich glaub, es is manchmal auch gar nich so gut, zu oft u viel über seine sorgen/ängste zu reden, grad wenn man weiß, dass es überzogne u irrationale ängste sind. das öfter-darüber-reden hält einem an den negativen gedanken fest u bringt einen nicht weiter.

Du bist mit sicherheit nicht die einzige, der das mit der angst vor prüfungen so geht.. man denkt manchmal nur "die anderen kommen damit sicher viel besser klar, die sind alle ganz cool" usw.

Die Klausur morgen musst du jetz hinter dich bringen bzw. den abend davor so gut es geht u mit nicht zu viel angst hinter dich bringen.

Hast du das mit der angst vor prüfungen schon öfter gehabt?

Wenn du weißt, dass du dich wegen klausuren usw öfter verrückt machst, deine lernmethoden aber gut sind und es eben an der psyche liegt, die sich da stressen lässt, kannst du dir dir für die zukunft ja irgendwas überlegen, um beser mit solchen situationen zurecht zu kommen?! dir dinge überlegen, die dich während der vorbereitung für die prüfungen entspannen u dir n positives gefühl geben!.. sport als ausgleich, dir immer wieder rational vor augen führen, welchen stellenwert eine klausur hat und was du kannst, dir kleine dinge gönnen, die dir guttun (tee, badewanne, spaziergänge usw.).
 
I

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Danke auch dir, PN ist im Postfach :zwinker:

So langsam gehts... Ich habe das Ablenken gerade aufgegeben und mich nochmal meinen Zusammenfassungen gewidmet und mich quasi selbst abgefragt.
Trotzdem wäre es mir echt lieber, ich hätte den morgigen Tag schon hinter mir :frown:

Man kann Noten streichen? Davon habe ich ja noch nie was gehört :eek: Wie funktioniert denn das, geh ich dann einfach hin und sage "hey, die Note will ich nicht"? Und ist das überhaupt überall so oder nur in bestimmten Bundesländern?

Mir fällt gerade was auf, was ich auch noch in die PN hätte schreiben können: Du studierst nicht zufällig Chemie, oder Mietzemaus? :zwinker: Gibt es da irgendwelche Zulassungsbeschränkungen? Ich hab schonmal versucht im Internet danach zu suchen, aber so wirklich schlau bin ich daraus nicht geworden.

---------- Beitrag hinzugefügt um 20:01 -----------

Ich glaub, es is manchmal auch gar nich so gut, zu oft u viel über seine sorgen/ängste zu reden, grad wenn man weiß, dass es überzogne u irrationale ängste sind. das öfter-darüber-reden hält einem an den negativen gedanken fest u bringt einen nicht weiter.

Ich weiß nicht, mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn ich dann nochmal von anderen Leuten höre, dass meine Ängste komplett überzogen sind. Manchmal fühle ich mich erstmal richtig alleine mit einem Problem, aber wenn ich dann darüber rede und höre, dass es anderen auch so geht und dass das teilweise sogar ganz normal ist, geht es mir besser.

Hast du das mit der angst vor prüfungen schon öfter gehabt?
Vielleicht kannst dir für die zukunft ja irgendwas überlegen, um beser mit solchen situationen zurecht zu kommen?! dir dinge überlegen, die dich während der vorbereitung für die prüfungen entspannen u dir n positives gefühl geben!

Jein. Also in der 10. Klasse ging es mir teilweise genauso, dass ich eben Angst vor gewissen Arbeiten hatte, da aber immer mit dem Hintergedanken, dass ich eh weiter zur Schule gehe und sich am Ende niemand für mein 10er-Abschlusszeugnis interessieren wird.
Ich überlege schon fieberhaft :grin: Aber das einzige, was mir zumindest im Moment einigermaßen ein positives Gefühl gibt, mich aber gleichzeitig auch unheimlich schlaucht, ist das Weiterlernen. Wenn ich vor den ganzen Zetteln sitze und mir alles wieder und wieder durchlese, habe ich das Gefühl, dass ich wirklich was tue und dass es ja bei der Vorbereitung eigentlich sogar gut laufen muss. Aber gleichzeitig ist das natürlich auch ziemlich anstrengend, weil fordernd...

Hm, schwer zu eklären, ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht total verwirrt :grin:
 

Benutzer82687 

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Hey,

also bei uns (Bayern) wars so, dass die meisten mehr Punkte in den Kursen gemacht haben, als sie fürs abi gebraucht haben und dann eben Noten rausnehmen konnten nach diversen Kriterien, die sozusagen "überflüssig" waren zB. gebraucht wurden 2 Halbjahre geschichte, manche haben 4 gemacht also 12 und 13 und haben die schlechteren gestrichen bzw sich vorher ausgerechnet, in welchen Kursen sie nichts machen mussten:zwinker:

Ich bin jetzt ab Oktober im 5. Semester Chemie, ne Zulassungsbeschränkung gibt es im Normalfall an den Unis keine. Das führt aber leider dazu, dass ganz viele die nicht wissen was sie studieren möchten sagen "Hey, ist zulassungsfrei, mach ich". Das ist definitiv die falsche Entscheidung. Das Studium ist Stress pur. Das halten die wenigsten durch, die es nicht wirklich wollen. Wir sind jetzt vll noch n knappes drittel vom Anfang, an Unis wie Konstanz, Hannover wird noch deutlich mehr gesiebt. Aber ich finde es ist trotz des Stress ein tolles Studium, da mir das Fach einfach liegt und mich interessiert. Allerdings sind 50 Std/pro Woche Anwesenheit keine Seltenheit, Vor und Nachbearbeitung nicht eingerechnet:zwinker:
 
I

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Gast
Das klingt ja sehr gut, ich hoffe bei uns ist das genauso :grin: Wobei ich hier ehrlich gesagt noch nie davon gehört habe.

Ah ok, ich habe immer einen NC von 4,0 gefunden und das bei allen Unis. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass sämtliche Seiten auf denen ich geschaut habe, einen Systemfehler hatten :tongue: Naja, ob mir das liegt werde ich hoffentlich in 12 und 13 noch sehen, nur im Moment fällt mir nichts besseres zum Studieren ein :grin: Es ist schon so, dass mich das interessiert, aber als ich das erste Mal davon gelesen habe, wie stressig das ist, war ich schon ein bisschen abgeschreckt. Ich hab ja jetzt schon Angst vor einer einzigen Klausur und ich glaube auch beim besten Willen nicht, dass ich das Lernpensum der letzten Woche dauerhaft durchhalten würde...
 

Benutzer89142 

Öfters im Forum
Ich weiß nicht, mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn ich dann nochmal von anderen Leuten höre, dass meine Ängste komplett überzogen sind. Manchmal fühle ich mich erstmal richtig alleine mit einem Problem, aber wenn ich dann darüber rede und höre, dass es anderen auch so geht und dass das teilweise sogar ganz normal ist, geht es mir besser.

Sorry, so hatte ichs auch ncih gemeint. Natürlich is über probleme reden gut und hilft einem. man fühlt sich besser und manchmal bekommt man ja auch gute tips, zum bsp was anderen geholfen hat usw.
Ich meinte nur, dass man manchmal in so n gedankenkarussell gerät und nur noch pessimistisch denkt und das verstärkt werden kann, wenn sich das immer wiederholt (Lageorientierung). - Solange das nicht passiert, is ja alles gut :smile: oft holen einen leute ja auch auf den boden zurück :smile:

Also viel viel Glück u Erfolg für die Klausur morgen! :smile:
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Hey,

Jetzt einfach mal tief durchatmen:smile: Aus Deinem beitrag heraus lese ich, dass Du Dich ja gut auf die Klausur vorbereitet hast. Klar, ein Blackout kann passieren - aber ist Dir das schon mal vorgekommen? Falls nicht, dann würde ich die Gefahr als sehr gering einschätzen.
Ich bin sicher, Du schaffst das (Daumen drück). Und halte Dir vor Augen, dass manche in Deiner Klasse viel schlechter vorbereitet sind bzw. auch mit Aufregung zu kämpfen haben. Du bist also nicht allein.

Viel Erfolg:smile:
 
I

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Gast
Ich meinte nur, dass man manchmal in so n gedankenkarussell gerät und nur noch pessimistisch denkt und das verstärkt werden kann, wenn sich das immer wiederholt (Lageorientierung). - Solange das nicht passiert, is ja alles gut :smile: oft holen einen leute ja auch auf den boden zurück :smile:

Also viel viel Glück u Erfolg für die Klausur morgen! :smile:

Achso, naja sowas ist mir noch nie passiert, weil das Reden schon ziemlich hilft.

Danke für die Glücks- und Erfolgswünsche, ich habs tatsächlich überlebt :grin: Direkt vor der Klausur, als wir alle da in der Aula saßen und gewartet haben, dass endlich mal was passiert, war's nochmal ganz schlimm und ich hab mir hektisch nochmal meine ganzen Mitschriften angeschaut. Im Endeffekt ging es dann, als ich die Klausur endlich vor mir hatte. So ein oder zwei kleine Hänger hatte ich trotzdem, weil da eine Aufgabe bei war, bei der man praktisch um vier Ecken denken und um zwei Ecken rechnen musste. Ich wusste, dass ich das kann, weil ich das schon ein paar mal gerechnet hatte. In dem Moment wollte es mir aber wirklich beim besten Willen nicht einfallen und ich hätte am liebsten losgeheult :grin: Irgendwann ging aber auch das dann und die Aufgabe habe ich zumindest lösen können (ob das Ergebnis richtig ist, sei mal dahingestellt :grin:) und ich habe hinterher vor allem von den Mädels aus meinem Kurs erfahren, dass sie mindestens genauso nervös und ängstlich vorher waren :smile: Und jetzt sind wir alle froh, dass wir die erste LK-Klausur unseres Lebens hinter uns haben :grin:

Danke euch dreien nochmal für euren Zuspruch und Mietzemaus für das rettende Erklären quasi im letzten Moment :grin: :smile:
 

Benutzer80355  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Tja - Chemie ist mehr Rätselraten - zumindest war es in meinem Kurs so... Hatte physikalische Chemie und nur Formeln umstellen und einsetzen wäre ja etwas sehr einfach, nicht? ;-)

Weiß ja nicht, welche Chemie ihr macht, aber falls es auch physikalische Chemie ist: Einheitenkontrollen sind wichtig! Unser Chemielehrer hat uns da mal verarscht - wenn man nicht aufgepasst hatte, hatte man statt dem Ergebnis den Kehrwert davon da stehen, auch wenn man die Formel "theoretisch" richtig angewendet hat.

Viel Glück für die nächsten Klausuren :smile2:
 
I

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Gast
Tja - Chemie ist mehr Rätselraten - zumindest war es in meinem Kurs so... Hatte physikalische Chemie und nur Formeln umstellen und einsetzen wäre ja etwas sehr einfach, nicht? ;-)

Weiß ja nicht, welche Chemie ihr macht, aber falls es auch physikalische Chemie ist: Einheitenkontrollen sind wichtig! Unser Chemielehrer hat uns da mal verarscht - wenn man nicht aufgepasst hatte, hatte man statt dem Ergebnis den Kehrwert davon da stehen, auch wenn man die Formel "theoretisch" richtig angewendet hat.

Viel Glück für die nächsten Klausuren :smile2:

Also dass es bei uns "Rätselraten" wäre, kann ich nicht behaupten. Die Hälfte des Kurses habe ich schon letztes Jahr im Chemie-Unterricht erlebt und weiß dementsprechend, dass die eigentlich ziemlich was drauf haben und die andere Hälfte scheint mir Chemie jetzt auch nicht nur gewählt zu haben, weil nichts besseres angeboten wurde.

Ehrlich gesagt habe ich absolut keine Vorstellung, was man in physikalischer Chemie so macht :ashamed: Es ging bei uns jetzt im Groben um den pH-Wert und um den Begriff der Säuren und Basen.

Mit den Einheiten bin ich mittlerweile vorsichtig geworden, nachdem ich letztes Jahr damit total auf die Schnauze gefallen bin, weil ich sie ständig vergessen hab :grin: Mein Problem ist mehr so, dass ich mal hier ein Vorzeichen vergesse, eine Zahl falsch abschreibe, beim Ablesen von Werten in die falsche Zeile verrutsche...
 

Benutzer82687 

Meistens hier zu finden
Physikalische chemie machste auch nicht sooo viel in der Schule. Das war bei uns glaub ich hauptsächlich anorganische, n bissl organische und physikalische. Das was in der Schule gemacht wird, ist eh max n paar Stunden der ersten paar Vorlesungen und dann ist das schon abgehandelt. Die Lehramtsstudenten müssen auch nur die Grundmodule belegen im Bachlor und n bissl was im Master. Das ist aber auch relativ einfach, habs von ner Bekannten gesehen, was sie grad im Master macht. Die machen dann glaub ich hauptsächlich Didaktik Ich hab die Lehramtsstudenten die mit mir angefangen haben jedenfalls seit dem 3. Semester nicht mehr mit in den Vorlesungen gesehen:zwinker: Einheiten sind wenn mans mal raushat ganz einfach, in Physik hatte ich mirs dann auch angewöhnt nur noch die Buchstaben zu sehen und damit zu rechnen und das was eigentlich dahinter steckt zu ignorieren, da ichs mir einfach nicht vorstellen konnte. z.B. kann ich mir bis heute nichts unter Spannung vorstellen, ich rechne einfach nur mit U :zwinker:
 

Benutzer80355  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Ehrlich gesagt habe ich absolut keine Vorstellung, was man in physikalischer Chemie so macht :ashamed: Es ging bei uns jetzt im Groben um den pH-Wert und um den Begriff der Säuren und Basen.

In physikalischer Chemie werden etwa solche Aufgaben gestellt (aus den Fingern gesogen):
Ein Zeppelin hat die Masse m und die Ballonhülle ein Volumen von x Litern. Er fährt in einer Höhe von h Metern, wo der Druck X bar beträgt. Der Druck nimmt pro y Höhenmeter um z bar ab. Um wie viel Liter vergrößert sich das Volumen, wenn der Zeppelin x2 Meter Höhe gewinnt und es soundsoviel °C kälter wird? (Der Zeppelin ist zu 5% mit Stoff A und zu 95% mit Stoff B gefüllt (Verhältnis der molaren Massen)

Da muss man dann aufpassen - wir hatten sogar Experten, die annahmen, dass der Druck im Zeppelin sinkt, wenn er an Höhe gewinnt - aber das ist ja recht einfach, gibt da noch Aufgaben, wo man um 5 Ecken denken muss.

z.B. kann ich mir bis heute nichts unter Spannung vorstellen, ich rechne einfach nur mit U :zwinker:

Die Spannung ist einfach das Potenzialgefälle. Vereinfacht: Auf Kondensatorplatte A sind 3 Ladungen, auf Kondensatorplatte B sind 10 Ladungen. Dann beträgt die Differenz 7 Ladungen. (Ladung ist nicht gleich Spannung!)


Könnt man am ehesten mit Luft vergleichen.

Der Druck ist die Spannung (Differenz zwischen den Luftdrücken -> Differenz der Ladungen)
Die Fließgeschwindigkeit des Gases ist der Strom (sounsoviel Liter Gas pro Zeit -> Ladungen pro Zeit)

Nur wo ein Druckunterschied ist, kann (homogenes, gleich warmes) Gas fließen (von der Molekluarbewegung abgesehn - ist ja nur ne Vorstellung ;-) )
Nur wo eine Spannung ist, kann ein Strom fließen
 

Benutzer89142 

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Huhu :smile:

und wie is dein gefühl vor geschichte? Was fürn Thema schreibst denn? 4 stunden sind immer lang; nimmst dir was süßes zum aufmuntern mit? :smile:
 
I

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Bis jetzt bin ich noch ganz entspannt, Geschichte ist in meinen Augen einfach was komplett anderes. Da kann ich mir so Sachen wie historischen Kontext auch noch halbwegs erschließen und man kann mit Sprache auch noch ein bisschen was bewirken. Wenn man Mist schreibt, das aber schön verpackt, gibts dafür vielleicht noch Punkte; bei Chemie ist's vorbei, wenn da eine falsche Zahl steht, da kann ich noch so viel schön umschreiben :grin: Außerdem habe ich morgen noch eine Doppelstunde, wo wir nochmal die Klausuraufgaben durchgehen wollen (das ist ja sowieso immer das gleich; es gibt halt einen Text, zu dem man eine Quellenkritik schreiben muss, vielleicht eine kleine Analyse und am Schluss muss man zu irgendetwas textbezogenem Stellung nehmen). Also bis jetzt hält sich meine Nervosität in Grenzen :smile:

Was Süßes mitnehmen ist eine gute Idee; so lange musste ich noch nie Klausur schreiben...
Wie ist das eigentlich bei euch; könnt ihr euch über eine so lange Zeit einigermaßen gut konzentrieren? Ich meine, dass irgendwann die Konzentration nachlässt, ist schon klar, aber nehmt ihr euch dann zwischendurch fünf Minuten "Auszeit" oder macht ihr was anderes, um wieder "voll dabei" zu sein?
 

Benutzer89142 

Öfters im Forum
Was Süßes mitnehmen ist eine gute Idee; so lange musste ich noch nie Klausur schreiben...
Wie ist das eigentlich bei euch; könnt ihr euch über eine so lange Zeit einigermaßen gut konzentrieren? Ich meine, dass irgendwann die Konzentration nachlässt, ist schon klar, aber nehmt ihr euch dann zwischendurch fünf Minuten "Auszeit" oder macht ihr was anderes, um wieder "voll dabei" zu sein?

Ich hab vor 3 Wochen ne 6-stündige Klausur geschrieben.
Also ich nehm mir bei so langen klausuren echt immer Traubenzucker, Kekse, Obst und Wasser mit, und mach zwischendrin immer mal ne kleine nahrungs-pause *g* dabei entspannt sich die schreibhand dann auch. Oder man muss mal zur Toilette. Dabei vertritt man sich die beinchen und is gleich auch bisschen aufgelockert. Und man hat seine Zeit ja trotzdem im Blick.
 

Benutzer92232 

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huu vor chemie hätt ich auch panik gehabt xD ich hab mathe und elektrotechnik lk ^^
 
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