Moneyslave Fetisch

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
So dominant ist die Rolle der Frau doch gar nicht, wenn sie ohne Gegenleistung das Geld entgegennimmt.

Aber es können moralische Bedenken dabei aufkommen, aus der Neigung des Mannes Kapital zu schlagen.

Und manche Frauen würden sich bei so einer Aktion sicher auch billig vorkommen, so wie das bei der Prostitution auch wäre. Sie besitzen dann zu viel Ehre und Stolz und wollen sich ihr Geld lieber aus eigener Kraft erarbeiten.
 
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So dominant ist die Rolle der Frau doch gar nicht, wenn sie ohne Gegenleistung das Geld entgegennimmt.

Aber es können moralische Bedenken dabei aufkommen, aus der Neigung des Mannes Kapital zu schlagen.

Und manche Frauen würden sich bei so einer Aktion sicher auch billig vorkommen, so wie das bei der Prostitution auch wäre. Sie besitzen dann zu viel Ehre und Stolz und wollen sich ihr Geld lieber aus eigener Kraft erarbeiten.

Es gibt viele Spielarten bei der Geldsklaverei. Auch wenn direkt keine Gegenleistung gegeben wird, so ist die Demütigung des Geldsklaven doch das Reizvolle an diesem Spiel. Analog dazu, wie ein Putzsklave gedemütigt wird, wird auch ein Geldsklave gedemütigt. Es entsteht hierbei mehr oder weniger eine D/s-Beziehung.
Das kann sogar zu folgendem Rollenspiel führen: Die Herrin und ihre Freundin sitzen am Nachbartisch im Restaurant und gönnen sich ein ausgiebiges Mahl. Sie lassen es sich gut gehen, während der Sklave sich nur an einem Glas Wasser satttrinkt. Ein Wink genügt und der Sklave verlangt die Rechnung für den Nachbarttisch und für sich.

Es gibt 1000 andere Arten, wie die Geldsklaverei ausgelebt wird.
Der dominante Part demütigt direkt oder indirekt den Sklaven.

Sicherlich wird der von Dir erwähnte Einwand immer eingeworfen (und die meisten Frauen geben das auch als Grund an, wieso sie soetwas nicht machen), aber was ich eigentlich sagen möchte: Geldsklaverei beinhaltet nicht nur die reine Geldübergabe, sondern einen mehr oder weniger ausgeprägten D/s-Anteil.
 

Benutzer26712 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich könnte kein Geld einfach nur so von irgendjemanden annehmen...ich lasse mich ja nicht mal so einfach von meinem Freund zu irgendwas einladen, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme da ich Angst davor habe ihn auszunutzen.

Wenn mein Partner allerdings darauf stehen würde, würde ich ihm den Gefallen tun, aber ich würde ihm einmal im Monat das gesamte Geld zurückgeben...und wenn ich es ihm in eine Spardose lege...
 

Benutzer21537  (41)

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einer frau ohne irgendeine gegenleistung - und wenn es nur das waschen meines autos ist - geld zu geben, nur weil sie hübsch ist, gibts bei mir garantiert nie. ist für mich in keinster weise nachvollziehbar, aber über fetische muss man genauso wenig diskutieren wie über geschmäcker.

auch könnte ich jemanden auf diese weise nicht ausnutzen, ausser diejenige person ist multimillionärin und hat geld zum verblöden, dann könnte ich vielleicht darauf eingehen :zwinker:
 

Benutzer28127 

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sowas kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!

ich kann es verstehen, wenn man das quasi rollenspiel-mäßig macht, dass man den sex-partner für sexuelle leistungen bezahlt. das macht für mich sinn, dass es sexuelle erregung auslösen kann.

aber einfach nur jemandem geld zu geben hat doch nichts sexuelles an sich!?! :ratlos:

ich denke, das sind wirklich nur ganz ganz wenige menschen, denen das lust bereitet!

Off-Topic:
weibliche moneyslaves bitte zu mir! :tongue:
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Also ich könnte kein Geld einfach nur so von irgendjemanden annehmen...ich lasse mich ja nicht mal so einfach von meinem Freund zu irgendwas einladen, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme da ich Angst davor habe ihn auszunutzen.

Wenn mein Partner allerdings darauf stehen würde, würde ich ihm den Gefallen tun, aber ich würde ihm einmal im Monat das gesamte Geld zurückgeben...und wenn ich es ihm in eine Spardose lege...

DAS wäre ja wohl ganz gemein für einen, der sich auf diese weise erniedrigen möchte ... eigentlich wäre es ja so gemein, das er sich noch erniedrigter fühlen müsste, oder?
ich mein, gerade WEIL sie ja weiß, das er darauf steht zu bezahlen ... und dann erniedrigt sie ihn ja dadurch, das sie ihm das zurückgibt ... oder lieg ich jetzt total daneben? :ratlos:
 

Benutzer28127 

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DAS wäre ja wohl ganz gemein für einen, der sich auf diese weise erniedrigen möchte ... eigentlich wäre es ja so gemein, das er sich noch erniedrigter fühlen müsste, oder?
ich mein, gerade WEIL sie ja weiß, das er darauf steht zu bezahlen ... und dann erniedrigt sie ihn ja dadurch, das sie ihm das zurückgibt ... oder lieg ich jetzt total daneben? :ratlos:
*schepplach*

genau, haarefan bringt mal wieder die ganze welt eines devoten durcheinander! :grin: :tongue: :zwinker:

köstlich! :smile:
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
*schepplach*

genau, haarefan bringt mal wieder die ganze welt eines devoten durcheinander! :grin: :tongue: :zwinker:

köstlich! :smile:

was denn?
ich will das ja nur verstehen! :ratlos:
... ich verstehs einfach nicht. :cry:
entgeht mir das was?

das ist es ja was ich sagen von wegen dem sexuellen reiz, oder eher der kopfgesteuerten unterwürfigkeit.
das will mir nicht in die birne. :kopfschue

Off-Topic:
äh, du nimmst die mit dem geld ... ich nehm lieber die mit der hübschen figur. :tongue:
 
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was denn?
ich will das ja nur verstehen! :ratlos:
... ich verstehs einfach nicht. :cry:
entgeht mir das was?

das ist es ja was ich sagen von wegen dem sexuellen reiz, oder eher der kopfgesteuerten unterwürfigkeit.
das will mir nicht in die birne. :kopfschue

Off-Topic:
äh, du nimmst die mit dem geld ... ich nehm lieber die mit der hübschen figur. :tongue:

Gibt ein Geldsklave das Geld ab, so hat er es nicht mehr zur Verfügung und kann sich weniger leisten. Geld ist also - so in der Vorstellung von vielen, die diese Neigung ausleben - ein Symbol für Macht.

Für Aussenstehende ist das schwer zu verstehen...

Ich versuche es immer analog zu einem Putzsklaven zu sehen: Putzen an sich ist kein sexueller Akt (für mich ist das nur ein lästiges Übel... ). Woher kommt es nun, dass es soviele Putzsklaev gibt?
Sicherlich nicht, weil das Putzen an sich erotisch ist :zwinker:
Vielmehr geht es darum, dass lästige Arbeiten vom Sklaven zu erledigen sind (Erniedrigung).
So ähnlich muss man das bei der Geldsklaverei sehen...

Also ich könnte kein Geld einfach nur so von irgendjemanden annehmen...ich lasse mich ja nicht mal so einfach von meinem Freund zu irgendwas einladen, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme da ich Angst davor habe ihn auszunutzen.

Wenn mein Partner allerdings darauf stehen würde, würde ich ihm den Gefallen tun, aber ich würde ihm einmal im Monat das gesamte Geld zurückgeben...und wenn ich es ihm in eine Spardose lege...

@Fluffy24: Ich würde niemals(!) diese Neigung in einer Beziehung ausleben, da aus dem Spiel sehr schnell ernst werden kann.
Was ich aber noch fragen wollte: Könntest Du denn einen Putzsklaven "ausnutzen" ?
 

Benutzer58134 

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Hmm, schon komisch wieviele sich darüber lustig machen.

Wer solch einen Fetisch hat, der ist sicherlich nicht zu beneiden.
Geschweige denn zu belächeln.

Dieser Fetisch soll den Sklaven bis kurz vor den finanziellen Ruin führen, oder in extremen Fällen, ihn sogar Bankrott machen.
Er hat täglich ums überleben zu kämpfen, um seiner Dame den gewünschten Luxus zu erhalten.

Für einige mag es als Dumm abgestempelt werden, doch die Betroffenen können nun mal nicht anders.

Diese Art von Fetisch hat nicht immer etwas mit sexueller Befriedigung zu tun, obwohl dies auch manchmal eine Rolle spielen kann.

Ich jedenfalls hätte damit weniger ein Problem.
 
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Hmm, schon komisch wieviele sich darüber lustig machen.

Wer solch einen Fetisch hat, der ist sicherlich nicht zu beneiden.
Geschweige denn zu belächeln.

Dieser Fetisch soll den Sklaven bis kurz vor den finanziellen Ruin führen, oder in extremen Fällen, ihn sogar Bankrott machen.
Er hat täglich ums überleben zu kämpfen, um seiner Dame den gewünschten Luxus zu erhalten.

Für einige mag es als Dumm abgestempelt werden, doch die Betroffenen können nun mal nicht anders.

Diese Art von Fetisch hat nicht immer etwas mit sexueller Befriedigung zu tun, obwohl dies auch manchmal eine Rolle spielen kann.

Ich jedenfalls hätte damit weniger ein Problem.

Zunächst einmal: Der finanzielle Ruin oder ähnliches ist kein fester Bestandteil dieser Neigung. Wie im gesamten BDSM Bereich üblich, gibt es die verschiedensten Auslebungsformen. Und das kann im extremen Fall auch den finanziellen Ruin bedeuten.
Ich dagegen lebe meine Neigung verantwortungsbewußt aus. Ich würde z.B. niemals Geld ausgeben, dass ich dringend für Lebensmittel brauche oder sogar Kredite dafür aufnehmen.

Das ich als Geldsklave belächelt werde, ist mir durchaus bewußt. Meistens sind es ausgerechnet die Leute, die selber eine ungewöhnliche Neigung haben, die am lautesten schreien und die Geldsklaverei als psychische Störung bezeichnen:smile: (zuminest war es in anderen Foren so)
 

Benutzer58134 

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Zunächst einmal: Der finanzielle Ruin oder ähnliches ist kein fester Bestandteil dieser Neigung. Wie im gesamten BDSM Bereich üblich, gibt es die verschiedensten Auslebungsformen. Und das kann im extremen Fall auch den finanziellen Ruin bedeuten.
Ich dagegen lebe meine Neigung verantwortungsbewußt aus. Ich würde z.B. niemals Geld ausgeben, dass ich dringend für Lebensmittel brauche oder sogar Kredite dafür aufnehmen.

Das ich als Geldsklave belächelt werde, ist mir durchaus bewußt. Meistens sind es ausgerechnet die Leute, die selber eine ungewöhnliche Neigung haben, die am lautesten schreien und die Geldsklaverei als psychische Störung bezeichnen:smile: (zuminest war es in anderen Foren so)


Wenn du diese Neigung (Fetisch) wirklich hast, dann hast du gar nicht mehr drauf zu achten ob du noch genug Essen daheim hast.

Wenn ich dir sag, ich brauch mal wieder Geld, hast du es einfach zu geben. So kenne ich das. Und ich hab sieben Jahre in diesem Bereich zu tun gehabt.:zwinker:
 
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Wenn du diese Neigung (Fetisch) wirklich hast, dann hast du gar nicht mehr drauf zu achten ob du noch genug Essen daheim hast.

Wenn ich dir sag, ich brauch mal wieder Geld, hast du es einfach zu geben. So kenne ich das. Und ich hab sieben Jahre in diesem Bereich zu tun gehabt.:zwinker:

Und ein Masochist liebt es, von einem Auto überfahren zu werden?:zwinker: Also geht es hier um die Sparte "finanzieller Ruin" durch die Geldherrin oder was? Ich glaube nicht, dass alle diese Neigung auf dieselbe Art und Weise ausleben.
Oder hast Du schonmal gesehen, dass sich jede Sklave im BDSM-Bereich gerne mit einer Bullenpeitsche den Rücken blutig und striemig peitschen lässt?

Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Erzähle mal etwas mehr, über Deine 7-jährige Tätigkeit in diesem Bereich.
 

Benutzer58134 

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Und ein Masochist liebt es, von einem Auto überfahren zu werden?:zwinker: Also geht es hier um die Sparte "finanzieller Ruin" durch die Geldherrin oder was? Ich glaube nicht, dass alle diese Neigung auf dieselbe Art und Weise ausleben.
Oder hast Du schonmal gesehen, dass sich jede Sklave im BDSM-Bereich gerne mit einer Bullenpeitsche den Rücken blutig und striemig peitschen lässt?

Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Erzähle mal etwas mehr, über Deine 7-jährige Tätigkeit in diesem Bereich.


Dann lebst du diesen Fetisch eben nicht komplett aus. Normalerweise dreht es sich aber nunmal genau darum.
Der Kampf ums tägliche Überleben um der Dame alles Mögliche zu erfüllen..

Was möchtest denn darüber wissen. Ich habe eine gewisse Schweigepflicht. Jedenfalls habe ich mich mit der Thematik gründlich befasst und in den ganzen Jahren mit solchen Menschen gearbeitet.
 
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Dann lebst du diesen Fetisch eben nicht komplett aus. Normalerweise dreht es sich aber nunmal genau darum.
Der Kampf ums tägliche Überleben um der Dame alles Mögliche zu erfüllen..
Dies ist nur eine Möglichkeit, diesen Fetisch komplett auszuleben.
Es geht hier um Geldskaverei an sich und nicht etwa um den Fetisch "finanzieller Ruin".
Wenn man BDSMler fragt, wie sie ihre Neigung "komplett" ausleben, werden auch nicht alle antworten, dass die Neigung nur komplett ist, wenn alle Facetten ausgelebt werden.

Wenn Du mit solchen Menschen wirklich gearbeitet hast, so hast Du eben nur diejenigen gehabt, die Wert auf diese Facette gelegt haben.

Ich lebe meine Neigung auch schon über 9 Jahre aus, bevor die "moneyslavery"-Welle von den USA hier herüberschwappte...

Was möchtest denn darüber wissen. Ich habe eine gewisse Schweigepflicht. Jedenfalls habe ich mich mit der Thematik gründlich befasst und in den ganzen Jahren mit solchen Menschen gearbeitet.
Ich will jetzt keine Details wissen, sondern es interessiert mich, in welchem Rahmen Du Dich mit dieser Thematik befasst hast: Als Geldherrin, Psychologin oder vielleicht als Ehefrau? :smile:
 

Benutzer58134 

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Dies ist nur eine Möglichkeit, diesen Fetisch komplett auszuleben.
Es geht hier um Geldskaverei an sich und nicht etwa um den Fetisch "finanzieller Ruin".
Wenn man BDSMler fragt, wie sie ihre Neigung "komplett" ausleben, werden auch nicht alle antworten, dass die Neigung nur komplett ist, wenn alle Facetten ausgelebt werden.

Wenn Du mit solchen Menschen wirklich gearbeitet hast, so hast Du eben nur diejenigen gehabt, die Wert auf diese Facette gelegt haben.

Ich lebe meine Neigung auch schon über 9 Jahre aus, bevor die "moneyslavery"-Welle von den USA hier herüberschwappte...


Ich will jetzt keine Details wissen, sondern es interessiert mich, in welchem Rahmen Du Dich mit dieser Thematik befasst hast: Als Geldherrin, Psychologin oder vielleicht als Ehefrau? :smile:

Eben nicht. Ich habe mich mit Fetischen aller Art beschäftigen müssen und habe leider so einiges mitbekommen.

Ich versteh schon was du mit Facetten meinst. Doch das ist nichts anderes als das was ich gesagt hab. Denn jede Form, gibt es in verschieden ausgelebten Stufen.

Der eigentliche Sinn des Geldsklaven, liegt aber nunmal in diesem Bereich, den ich erwähnt hab.
Das manche niemals soweit gehen würden weiß ich.

Ich habe als Psychologin gedient, als Freundin und weil es einfach mein Job war, jedem das zu geben, was er braucht. Verbal versteht sich.
 
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Eben nicht. Ich habe mich mit Fetischen aller Art beschäftigen müssen und habe leider so einiges mitbekommen.

Ich versteh schon was du mit Facetten meinst. Doch das ist nichts anderes als das was ich gesagt hab. Denn jede Form, gibt es in verschieden ausgelebten Stufen.
Dann haben wir aneinander vorbeigeredet :zwinker:
Allerdings meine ich mit Facetten nicht den Grad, sondern die Art und Weise, wie etwas ausgelebt wird. Die Stufe gibt nur an, wie intensiv etwas ausgelebt wird, die Art und Weise (oder die Faccette) aber gibt an, wie und aus welchem Beweggrund etwas ausgelebt wird...

Der eigentliche Sinn des Geldsklaven, liegt aber nunmal in diesem Bereich, den ich erwähnt hab.
Das manche niemals soweit gehen würden weiß ich.

Genau hier unterscheiden sich sehr wohl unsere Meinungen. Denn es ist nicht der einzige Sinn des Geldsklaven am Existenzminimum zu leben, um seiner Herrin zu dienen.
Ich würde es eher als eine schöne Wunschvorstellung von Herrin und Sklaven bezeichnen. Inwieweit diese Wunschvorstellung ausgelebt wird, ist etwas anderes.
Ein typisches Beispiel aus dem BDSM-Bereich: Der Sklave wünscht sich eine Herrin, die ihn 24/7 dominiert, also auch im Alltag. Inwieweit diese Phantasie umgesetzt wird (und auch werden kann) ist eine andere Sache.
Liest man sich manche SM- oder Geldsklaverei-Seite durch, so wird man die eine oder andere oben genannte Phantasie lesen können; letztendlich dient es aber nur zum "heiß machen"...

Phantasie und Realität liegen manchmal weit auseinander.
Deswegen aber zu sagen, dass die Neigung nur komplett ausgelebt wird, wenn man nach dieser Wunschvorstellung lebt oder leben möchte, ist aber eine ganz andere Sache...

Ich habe als Psychologin gedient, als Freundin und weil es einfach mein Job war, jedem das zu geben, was er braucht. Verbal versteht sich.

Ich entnehme also, dass Du diese Neigung also nicht selber ausgelebt hast?
Genau hier ist das Problem: Wenn Du als Psychologin und Freundin gedient hast, so hast Du Aussagen der Betroffenden interpretiert. Keine Psychologin und keine Freundin steckt aber in der Haut desjenigen.
Und bei der Interpretation kann nicht die wahre Intentention herausgefunden werden, wieso jemand auf diese Art und Weise dienen möchte.
Man kann sich nur "hineinversetzen" in die Lage, letztendlich aber weiß man nicht alles über die Gefühlslage des anderen, denn man versucht von seiner Erfahrung aus einzuschätzen, wie es der andere sieht.

Und um auch mal wieder auf meine Art und Weise, wie ich meine Neigung auslebe, zurückzukommen: Ich möchte dienen und nützlich sein. Letztendlich biete ich einen Service an und bin also nützlich. Wenn ich sehe, wie sich meine Herrin darüber freut, so freue ich mich auch, auch wenn meine Funktion letztendlich auf das Bezahlen reduziert wird.

Und genau diese Sichtweise fehlt mir in Deiner "Interpretation". Du kannst nicht davon ausgehen, dass alle Geldsklaven aus dem gleichen Grund dienen und die gleiche Wunschvorstellung haben.

Letztendlich magst Du Dich mit dem Thema beschäftigt haben, aber als Aussenstehende hast Du nicht alle Beweggründe von Geldsklaven erfasst... (Ich würde von mir beispielsweise auch nicht behaupten, dass ich alle Beweggründe kenne, da auch ich immer wieder neue Facetten kennenlerne)
 

Benutzer58134 

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Dann haben wir aneinander vorbeigeredet :zwinker:
Allerdings meine ich mit Facetten nicht den Grad, sondern die Art und Weise, wie etwas ausgelebt wird. Die Stufe gibt nur an, wie intensiv etwas ausgelebt wird, die Art und Weise (oder die Faccette) aber gibt an, wie und aus welchem Beweggrund etwas ausgelebt wird...



Genau hier unterscheiden sich sehr wohl unsere Meinungen. Denn es ist nicht der einzige Sinn des Geldsklaven am Existenzminimum zu leben, um seiner Herrin zu dienen.
Ich würde es eher als eine schöne Wunschvorstellung von Herrin und Sklaven bezeichnen. Inwieweit diese Wunschvorstellung ausgelebt wird, ist etwas anderes.
Ein typisches Beispiel aus dem BDSM-Bereich: Der Sklave wünscht sich eine Herrin, die ihn 24/7 dominiert, also auch im Alltag. Inwieweit diese Phantasie umgesetzt wird (und auch werden kann) ist eine andere Sache.
Liest man sich manche SM- oder Geldsklaverei-Seite durch, so wird man die eine oder andere oben genannte Phantasie lesen können; letztendlich dient es aber nur zum "heiß machen"...

Phantasie und Realität liegen manchmal weit auseinander.
Deswegen aber zu sagen, dass die Neigung nur komplett ausgelebt wird, wenn man nach dieser Wunschvorstellung lebt oder leben möchte, ist aber eine ganz andere Sache...



Ich entnehme also, dass Du diese Neigung also nicht selber ausgelebt hast?
Genau hier ist das Problem: Wenn Du als Psychologin und Freundin gedient hast, so hast Du Aussagen der Betroffenden interpretiert. Keine Psychologin und keine Freundin steckt aber in der Haut desjenigen.
Und bei der Interpretation kann nicht die wahre Intentention herausgefunden werden, wieso jemand auf diese Art und Weise dienen möchte.
Man kann sich nur "hineinversetzen" in die Lage, letztendlich aber weiß man nicht alles über die Gefühlslage des anderen, denn man versucht von seiner Erfahrung aus einzuschätzen, wie es der andere sieht.

Und um auch mal wieder auf meine Art und Weise, wie ich meine Neigung auslebe, zurückzukommen: Ich möchte dienen und nützlich sein. Letztendlich biete ich einen Service an und bin also nützlich. Wenn ich sehe, wie sich meine Herrin darüber freut, so freue ich mich auch, auch wenn meine Funktion letztendlich auf das Bezahlen reduziert wird.

Und genau diese Sichtweise fehlt mir in Deiner "Interpretation". Du kannst nicht davon ausgehen, dass alle Geldsklaven aus dem gleichen Grund dienen und die gleiche Wunschvorstellung haben.

Letztendlich magst Du Dich mit dem Thema beschäftigt haben, aber als Aussenstehende hast Du nicht alle Beweggründe von Geldsklaven erfasst... (Ich würde von mir beispielsweise auch nicht behaupten, dass ich alle Beweggründe kenne, da auch ich immer wieder neue Facetten kennenlerne)

Ich habe auch nicht, mit einem Satz behauptet, dass man immer und alles kennen kann.

Aber auch muß ich es nicht selbst augelebt haben, um meine Erfahrungen diesbezüglich preis zu geben.

Ich habe wie gesagt mehrere unterschiedliche Versionen gehört, miterlebt und mitgefühlt. Aber unter dem Strich hab ich nun mal dieses heraus.
Ist einfach meine Meinung dazu, nicht mehr und nicht weniger :zwinker:
 
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Ich habe auch nicht, mit einem Satz behauptet, dass man immer und alles kennen kann.
Das habe ich auch nie behauptet, dass Du das gesagt hast...

Aber auch muß ich es nicht selbst augelebt haben, um meine Erfahrungen diesbezüglich preis zu geben.
Richtig... Mir geht es auch nicht darum, welche Erfahrung Du damit gesammelt hast, sondern ich möchte verstehen, wie und wieso Du diese Neigung so siehst...

Ich habe wie gesagt mehrere unterschiedliche Versionen gehört, miterlebt und mitgefühlt. Aber unter dem Strich hab ich nun mal dieses heraus.
Nichts anderes habe ich behauptet...
Allerdings ist die von die gemachte Reduzierung auf Deine Kernaussage (Sklave muss zahlen... finanzieller Ruin) die typische Sichtweise, auf die die Geldsklaverei von Aussenstehenden reduziert wird.

Dies ist gleichzusetzen mit der Behauptung, dass es im BDSM-Bereich nur um die totale Kontrolle des Sklaven geht und wenn dies nicht so ausgelebt wird, so wird die Neigung nicht komplett ausgelebt...

Ist einfach meine Meinung dazu, nicht mehr und nicht weniger :zwinker:

Diese will ich Dir ja auch garnicht nehmen :zwinker:
 
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