Q
Benutzer231120 (18)
Ist noch neu hier
- #1
Hallo zusammen, ich denke ich brauche mal den Rat/die Einschätzung der Schwarmintelligenz. Aber der Reihe nach:
Seit letztem Jahr studiere ich Medizin in einer Stadt die zwar nicht allzu weit von meinem Elternhaus entfernt liegt, aber dennoch eine neue Lebensrealität bedeutet. Im ersten Semester habe ich Lena (nicht ihr echter Name) kennen gelernt, sie führt wie ich (aktuell etwas schwierige Phase) in der alten Heimat noch eine (Fern)Beziehung. Wir haben beide vor dem Studium erste Paartanzkurse (Standard/Latein) belegt, mussten aber durch den Umzug die jeweilige Tanzschule verlassen. Weder ihr Freund noch meine Freundin hatten am Tanzsport je ernsthaftes Interesse, letztlich war es naheliegend gemeinsam einen Kurs über den Hochschulsport zu belegen. Seitdem sind wir also gewissermaßen feste Tanzpartner und auch gut befreundet.
Im Studium belegen wir aktuell einen Kurs, der hauptsächlich daraus besteht sich täglich drei Stunden lang über Präparate zu beugen und daran zu arbeiten. Das ist kognitiv und körperlich sehr anstrengend und eigentlich hat so ziemlich jeder Studi nach spätestens drei Termin Rückenschmerzen. Als ich mich im Bus mit Lena darüber unterhalten habe meinte sie eigentlich müsse ich sie mal massieren, sie würde sich dann auch revanchieren, aber schließlich hätte ich die jüngeren Knochen. Das hab ich erstmal als scherzhafte Bemerkung abgestempelt.
Vorgestern habe ich Lena dann ein Stück mit dem Auto mitgenommen und irgendwie kam das Gespräch auf Schwimmbäder in der Region. Ich habe beiläufig erwähnt dass es in der Nähe eine recht große Therme gibt, die ich mir irgendwann auch mal anschauen will. Später zuhause schrieb sie mir dann dass sie mal recherchiert hätte, die Therme auch spannend findet und überlegt "sich das am Ende vom Kurs mal gemeinsam zu gönnen" (Mitte Dezember) und dass ich ihr bis dahin aber noch eine Massage schulden würde. Ich habe bis jetzt nur relativ unkonkret geantwortet, dass ich noch gar nicht weiß wie zeitlich flexibel ich zwischen Kursende und Weihnachten bin.
Nun versuche ich grundsätzlich aus persönlicher Erfahrung heraus, zwischenmenschliche Interaktionen eher zurückhaltend zu interpretieren. Ich finde es aber doch einen etwas seltsamen Gedanken mit einer platonischen Freundin zu zweit eine (textilfreie) Therme zu besuchen. Generell möchte ich Lena als Tanzpartnerin und gute Freundin nicht verlieren, aber auch nicht irgendwann auf der Kopfgeldliste ihres Partners landen.
Wie seht ihr das, sind meine Bedenken berechtigt oder eher übertrieben? Sollte ich das bei ihr/meiner Freundin überhaupt ansprechen und wenn ja wie? Grundsätzlich habe ich aktuell ein wenig Bedenken dadurch mehr kaputt zu machen als aufzuklären. Danke fürs Durchlesen und jede Antwort
Seit letztem Jahr studiere ich Medizin in einer Stadt die zwar nicht allzu weit von meinem Elternhaus entfernt liegt, aber dennoch eine neue Lebensrealität bedeutet. Im ersten Semester habe ich Lena (nicht ihr echter Name) kennen gelernt, sie führt wie ich (aktuell etwas schwierige Phase) in der alten Heimat noch eine (Fern)Beziehung. Wir haben beide vor dem Studium erste Paartanzkurse (Standard/Latein) belegt, mussten aber durch den Umzug die jeweilige Tanzschule verlassen. Weder ihr Freund noch meine Freundin hatten am Tanzsport je ernsthaftes Interesse, letztlich war es naheliegend gemeinsam einen Kurs über den Hochschulsport zu belegen. Seitdem sind wir also gewissermaßen feste Tanzpartner und auch gut befreundet.
Im Studium belegen wir aktuell einen Kurs, der hauptsächlich daraus besteht sich täglich drei Stunden lang über Präparate zu beugen und daran zu arbeiten. Das ist kognitiv und körperlich sehr anstrengend und eigentlich hat so ziemlich jeder Studi nach spätestens drei Termin Rückenschmerzen. Als ich mich im Bus mit Lena darüber unterhalten habe meinte sie eigentlich müsse ich sie mal massieren, sie würde sich dann auch revanchieren, aber schließlich hätte ich die jüngeren Knochen. Das hab ich erstmal als scherzhafte Bemerkung abgestempelt.
Vorgestern habe ich Lena dann ein Stück mit dem Auto mitgenommen und irgendwie kam das Gespräch auf Schwimmbäder in der Region. Ich habe beiläufig erwähnt dass es in der Nähe eine recht große Therme gibt, die ich mir irgendwann auch mal anschauen will. Später zuhause schrieb sie mir dann dass sie mal recherchiert hätte, die Therme auch spannend findet und überlegt "sich das am Ende vom Kurs mal gemeinsam zu gönnen" (Mitte Dezember) und dass ich ihr bis dahin aber noch eine Massage schulden würde. Ich habe bis jetzt nur relativ unkonkret geantwortet, dass ich noch gar nicht weiß wie zeitlich flexibel ich zwischen Kursende und Weihnachten bin.
Nun versuche ich grundsätzlich aus persönlicher Erfahrung heraus, zwischenmenschliche Interaktionen eher zurückhaltend zu interpretieren. Ich finde es aber doch einen etwas seltsamen Gedanken mit einer platonischen Freundin zu zweit eine (textilfreie) Therme zu besuchen. Generell möchte ich Lena als Tanzpartnerin und gute Freundin nicht verlieren, aber auch nicht irgendwann auf der Kopfgeldliste ihres Partners landen.
Wie seht ihr das, sind meine Bedenken berechtigt oder eher übertrieben? Sollte ich das bei ihr/meiner Freundin überhaupt ansprechen und wenn ja wie? Grundsätzlich habe ich aktuell ein wenig Bedenken dadurch mehr kaputt zu machen als aufzuklären. Danke fürs Durchlesen und jede Antwort