Mentalität rund um MMOs

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Hallo zusammen. als allererstes , für alle die Mit MMO nichts anfangen könne. Hierbei handelt es sich um ein Multiplayer Spiel für große Massen wo bis zu 20000 Spieler auf einem Server spielen.

Nun mein anliegen. Ich selsbt zocke ja nun Star Wars The Old Republick. Eigendlich nur weil es ein Storyepos ist der indirekt die Kotorreihe fortsetzt.

Nun habe ich mich dann mit dem Virus infiziert. nun nach bald 3 Jahren will ich mal zurückfahren . auch wenn ich oft wegen unbequemer Arbeitszeiten usw kaum zu den Zeiten wo ich zu Hause bin andere Beschäftigungsmöglichkeiten habe wo man mit Leuten in Kontakt kommt.

Jedoch merke ich langsam, dass mir dieser langsame Rückzug und die Besinnung auf andere Werte als viel zu zocken und für die Gilde (Spielgemeinschaft) da zu sein bei genau diesen Leuten Probleme bereitet.

Mitunter musste ich ja auch merken, das da im Netz nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist. Aber wie erleben das andere Leute den so. Ist es wirklich so unverständlich für diese Zockergemeinde , dass ein Spieler mal was anderes sehen will ?

Bei dem Thema die ganze zeit mit Freundin sprach dann der blanke Neid, aber wenn ich mir das so anschaue, gerade, bekomme ich immer weniger Lust wirklich mal nochmals rein zuschnuppern obwohl das Spiel an Sich nicht schlecht ist.


Nun wirklich mal zum thema, ich muss mir wenn ich mal da bin vorwürfe anhören, wieso ich Catcherveranstaltungen platzen lasse wenn ich was besseres zu tun habe als zu zocken, dass meine Anwesenheit zu Wünschen übrig lässt. Das vielleicht weil ich bis vor 7 Wochen noch zu den vielzockern gehörte.

Wie kann ich denen den allen klar machen, dass ich auch ein leben abseits den PCs habe ?


PS: vom Klientel lockt SWTOr ehr Rentern(weil Star Wars und Kinder so wie Studenten an ) das heißt Leute die Zeit haben !
 

Benutzer100557 

Meistens hier zu finden
MMO´s spiele ich zwar nicht aber andere Onlinespiele (z.B. COD,Battlefield,diverse Rennspiele usw.)

In meinen Spielen finden sich zu meist nur Kinder oder Jugendliche, die sitzen teilweise nach der Schule die ganze Zeit vor PC oder Konsole und haben eben nichts anderes zutun. Reagieren dann meist auch so wie du es beschreibst wenn ich mal nicht zu einer bestimmten Zeit online bin, weil ich arbeiten muss oder andere Dinge zu erledigen habe.

Ich hab die Erfahrung gemacht das es die meisten schlichtweg nicht interessiert wieso man nicht on ist oder eben keine Zeit hat. Sie sehen das als Selbstverständlichkeit an das jeder der mit ihnen zockt auch dann Zeit haben muss wenn sie das wollen & das geht nun mal eben nicht.


Klar du kannst ihnen sagen das du nun mal nicht die Zeit hast den ganzen Tag online zu sein da es im Leben auch noch andere Dinge gibt aber ich zweifel daran das sie das verstehen werden.
Ansonsten bleibt eben nur der gute alte Weg sich aus dem CLAN/Gilde oder Whatever zurück zu ziehen.
 

Benutzer140528  (51)

Meistens hier zu finden
Ich hab da nie etwas mit zu tun gehabt.
Es wäre nicht die Art von Lebensqualität die ich suche.
Wäre es aber so, so denke ich, hätte ich kein Problem damit mich, zu distanzieren.
Sowei käme es noch, das ich mich im Netz rechtfertigen müsste bei Leuten, die ich nicht persönlich kenne.
Weil, wenn ich ehrlich bin, ist die ganze Zockerei doch nicht wirklich wichtig, oder ?
Ich glaube eher, das sie für Geist und Körper schädlich ist auf Dauer.
Ständiges sitzen und das Geflimmer ist für die Augen bestimmt auch nicht gut.
Wenig Bewegung und frische Luft und dauernde Unterforderung für Körper und Geist.

Wenn ich meinen Töchtern mal erlaube länger als abgesprochen online zu sein, sehe ich nach einiger Zeit, wie glasig die Augen und rot die Wangen sind. Eine etwas erhöhte Gereiztheit nehme ich auch wahr.

Also, mein Lieber, PC Klappe zu und raus in die Welt :zwinker:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
MMO´s spiele ich zwar nicht aber andere Onlinespiele (z.B. COD,Battlefield,diverse Rennspiele usw.)

In meinen Spielen finden sich zu meist nur Kinder oder Jugendliche, die sitzen teilweise nach der Schule die ganze Zeit vor PC oder Konsole und haben eben nichts anderes zutun. Reagieren dann meist auch so wie du es beschreibst wenn ich mal nicht zu einer bestimmten Zeit online bin, weil ich arbeiten muss oder andere Dinge zu erledigen habe.

Ich hab die Erfahrung gemacht das es die meisten schlichtweg nicht interessiert wieso man nicht on ist oder eben keine Zeit hat. Sie sehen das als Selbstverständlichkeit an das jeder der mit ihnen zockt auch dann Zeit haben muss wenn sie das wollen & das geht nun mal eben nicht.


Klar du kannst ihnen sagen das du nun mal nicht die Zeit hast den ganzen Tag online zu sein da es im Leben auch noch andere Dinge gibt aber ich zweifel daran das sie das verstehen werden.
Ansonsten bleibt eben nur der gute alte Weg sich aus dem CLAN/Gilde oder Whatever zurück zu ziehen.


Nun ja ich habe schon 4 Gilden durch und kenne viele andere auch, das sind nun mal auf dem Server auch viele Berufstätige, trotzdem gibt es diese Haltung. Ich merks ja auch an mir, wenn ich mal früher frei habe und eine Gildenaktivität mit machen will und wichtige Leute fehlen ohne es vorher zu kommunizieren, dann bin ich auch angepisst, weil ich die Zeit , dann etwa im Schwimmbad verbringen hätte können.

Ich werde womöglich keine Gilde mehr wechseln, weil ich so wieso Anpassungsprobleme durch mein Aspergersyndrom habe, ehr gebe ich das alles auf.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich spiele ja auch schon sehr viele Jahre MMOs und habe verschiedene Arten von Gilden durch oder habe auch schon bewusste auf festere Kontakte in MMOs verzichtet und einfach nur zusammen mit meiner Frau gespielt.

Bei den Gilden gibt es halt echt Welten was den sozialen Kontakt angeht. Wenn du in einer bist, die im Spiel etwas erreichen möchte, dann kann das stressig werden. Während es, wenn man z.B. nur mit RL-Kumpels spielt, ganz locker gehen kann. Das ist halt ein wenig als vergleicht man einen Fußballverein, wo das Ziel ist in der Liga aufzusteigen, mit den Kumpels, mit denen man nach Feierabend bei einem Bier den Ball hin und her kickt.

Am angenehmsten fand ich bisher die Gilde, bei der hauptsächlich Paare und auch Eltern dabei waren. Da war es dann halt auch mal normal, dass man trotz Instanz 15 Minuten Pause gemacht hat, weil halt das Kind geweint hat.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ich spiele ja auch schon sehr viele Jahre MMOs und habe verschiedene Arten von Gilden durch oder habe auch schon bewusste auf festere Kontakte in MMOs verzichtet und einfach nur zusammen mit meiner Frau gespielt.

Bei den Gilden gibt es halt echt Welten was den sozialen Kontakt angeht. Wenn du in einer bist, die im Spiel etwas erreichen möchte, dann kann das stressig werden. Während es, wenn man z.B. nur mit RL-Kumpels spielt, ganz locker gehen kann. Das ist halt ein wenig als vergleicht man einen Fußballverein, wo das Ziel ist in der Liga aufzusteigen, mit den Kumpels, mit denen man nach Feierabend bei einem Bier den Ball hin und her kickt.

Am angenehmsten fand ich bisher die Gilde, bei der hauptsächlich Paare und auch Eltern dabei waren. Da war es dann halt auch mal normal, dass man trotz Instanz 15 Minuten Pause gemacht hat, weil halt das Kind geweint hat.
Diese Gilden kenne ich nur die sind ehr verschlossen Gemeinschaft und dort würde ich mich auch mehr wie das 5. Rad am Wagen fühlen !
 

Benutzer144214  (27)

Öfter im Forum
Also ich habe in Neverwinter online als Gildenchef andere Erfahrung gemacht. Wer da war, der war da und mit dem wurde dann gespielt. Allerdings kann ich zustimmen, dass die Gereiztheit zunimmt. Das Gildenleben war zwar nicht leicht(viele Missverständnisse) aber dennoch hats irgendwo geklappt und Spaß gemacht. Allerdings waren bei mir nur ältere Vertreten und kaum jüngere, daher vermute ich, dass es an der Reife liegt.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Nunja, so MMOs sind ja multiplayer-erfahrungen und machen alleine wenig Sinn/Spaß (was auch der Hauptgrund ist, warum ich mich davon fern halte). Das ist eben nicht einfach nur noch ein Spiel und ein Spieler, sondern viel enger miteinander verschmolzen. Will heißen: wenn du dich aus dem Spiel zurückziehst, nimmst du mir ein Teil von meinem Spiel weg. Und klar reagieren Leute darauf gereizt, wenn man ihnen das Spiel weg nimmt. :zwinker:

Inwiefern du dir da Vorwürfe anhören musst und ob die gerechtfertigt sind oder nicht hängt dann von vielen Dingen ab, größtenteils natürlich von Verständnis und auch von deiner sozialen Ader.

Ist ja nicht anders als in der Offlinewelt, wenn sich plötzlich ein Paar findet und dann plötzlich einer (oder gar beide) aus ihren sozialen Zirkeln ausscheiden, da sie nur noch Augen füreinander haben. Verständlich? Ja. Toll für die Freundschaft? Nicht wirklich... :zwinker:

edit: letzten Endes kommt dabei vieles auf Erwartungen zurück, die du managen musst. Wer mit offenen Karten spielt, zu seinen Worten steht und in der Regel verlässlich ist, hat weniger Probleme und wird tendenziell weniger Menschen vor den Kopf stoßen.

Ich spiele zwar nur wenig Spiele mit anderen zusammen, aber ich kündige bspw. an, wenn ich gerade mal eine stressige Zeit habe oder kürzer treten muss aus irgendwelchen Gründen, damit die Leute einfach Bescheid wissen und sich darauf einstellen können. Das bin ich denen schon schuldig, denke ich. Und ich erwarte das auch ein wenig selbst und bin schon enttäuscht, wenn man plötzlich nicht mehr (mit mir) spielt, selbst wenn es das gute Recht eines jeden ist und ich standardmäßig meinen Freunden gute Gründe unterstelle. Es ist eben nicht nur ein Spiel, sondern auch meine Planung bzw. meine (sozialen) Prioritäten.

Es wäre sehr nett, wenn ich mich nicht voller Vorfreude auf einen Zockerabend freue würde, der nicht stattfinden wird, bzw. würde ich gerne wissen, ob ich mir neue Spielpartner suchen muss, um meine eigenen aktuellen Bedürfnisse nach geselligem Zocken weiterhin erfüllen zu können, oder ob jetzt einfach mal Ausnahme herrscht. Generell erachte ich meine Zeit als wertvoll und die Personen, mit denen ich sie verbringe, genießen ein Privileg. :zwinker:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Nunja, so MMOs sind ja multiplayer-erfahrungen und machen alleine wenig Sinn/Spaß (was auch der Hauptgrund ist, warum ich mich davon fern halte). Das ist eben nicht einfach nur noch ein Spiel und ein Spieler, sondern viel enger miteinander verschmolzen. Will heißen: wenn du dich aus dem Spiel zurückziehst, nimmst du mir ein Teil von meinem Spiel weg. Und klar reagieren Leute darauf gereizt, wenn man ihnen das Spiel weg nimmt. :zwinker:

Inwiefern du dir da Vorwürfe anhören musst und ob die gerechtfertigt sind oder nicht hängt dann von vielen Dingen ab, größtenteils natürlich von Verständnis und auch von deiner sozialen Ader.

Ist ja nicht anders als in der Offlinewelt, wenn sich plötzlich ein Paar findet und dann plötzlich einer (oder gar beide) aus ihren sozialen Zirkeln ausscheiden, da sie nur noch Augen füreinander haben. Verständlich? Ja. Toll für die Freundschaft? Nicht wirklich... :zwinker:

edit: letzten Endes kommt dabei vieles auf Erwartungen zurück, die du managen musst. Wer mit offenen Karten spielt, zu seinen Worten steht und in der Regel verlässlich ist, hat weniger Probleme und wird tendenziell weniger Menschen vor den Kopf stoßen.

Ich spiele zwar nur wenig Spiele mit anderen zusammen, aber ich kündige bspw. an, wenn ich gerade mal eine stressige Zeit habe oder kürzer treten muss aus irgendwelchen Gründen, damit die Leute einfach Bescheid wissen und sich darauf einstellen können. Das bin ich denen schon schuldig, denke ich. Und ich erwarte das auch ein wenig selbst und bin schon enttäuscht, wenn man plötzlich nicht mehr (mit mir) spielt, selbst wenn es das gute Recht eines jeden ist und ich standardmäßig meinen Freunden gute Gründe unterstelle. Es ist eben nicht nur ein Spiel, sondern auch meine Planung bzw. meine (sozialen) Prioritäten.

Es wäre sehr nett, wenn ich mich nicht voller Vorfreude auf einen Zockerabend freue würde, der nicht stattfinden wird, bzw. würde ich gerne wissen, ob ich mir neue Spielpartner suchen muss, um meine eigenen aktuellen Bedürfnisse nach geselligem Zocken weiterhin erfüllen zu können, oder ob jetzt einfach mal Ausnahme herrscht. Generell erachte ich meine Zeit als wertvoll und die Personen, mit denen ich sie verbringe, genießen ein Privileg. :zwinker:
Ich sehe das ähnlich wie du . Es ist gerrade das Problem, dass wenn ich mal keine unmöglichen Schichten fahre und mich für ein geselliges Zocken zu 8. in den Raidplaner eingetragen hatte , dann oft 2 -3 Stunden Verzögerung war wegen der rollen, dann wurde gemeckert, dass die Instanz jetzt einem auf dem Zeiger geht usw. Daurch resultierte dann auch öfter der Gedanke vorm PC: " Mist jetzt trägst du dich ein es sind 8 Leute im Planer drin , haben also zugesagt und du hättest wenn du das gewusst hättest ja noch ins Schwimmbad gehen können. "

Hier ist es auch vielmehr das Problem, dass dieses Spiel mittlerweile eine enormen Zeitsink anbietet für Gilden und da auch schon massiv gemeckert wird wegen meiner Arbeitszeiten. Nun wurde mir aktiv an den Kopf geworfen, dass ich ja mir mal mehr Zeit fürs Spiel nehmen soll, gerade in einer Phase wo ich eben weniger Zeit vom PC verbringen will. Und gerade dieses Massive Unverständnis , obwohl sie mich derzeit für Raids nur als Ersatzspieler genommen haben . Stört mich.

Sonst ist die Gilde ja relativ locker aber dieser unterschwellig aggressive Ton , wenn du dir für s Spiel nicht mehr Zeit nimmst oder kannst.

Wie ich jetzt , noch mit meiner Freundin zusammen war, gab es auch einen Tag da habe ich mich eingetragen und sie bekam unerwartet frei und stand dann vor der Tür, aus Rücksicht auf meine Gildenleute habe ich ihr dann verklickert, dass ich heute was vor habe. Dann wurde ich aber Abends nicht mitgenommen und dann begann langsam das umdenken, dass es einfach verschwendet Zeit ist.

Und wir haben nur 3 Kurzzeitarbeitslose in der Gilde , das heißt welche die momentan vorübergehend aus gesundheitlichen gründen Rente beziehen bis der längere Zeitraum der Genesung abgeschlossen ist.

Nach meiner Erfahrung, haben die Schüler sogar mehr Verständnis für die Zeiten, weil ihre Eltern diese ja auch überwachen.

Aber wie schon gesagt , es stört mich einfach dieser agressive tonfall wenn du mal wieder on kommst, wo du den warst, Gilden extern wird man dann anders begrüßt :" Hallo schon lange nicht mehr gesehen wie war was Passiert?"
 
1 Monat(e) später

Benutzer153007  (34)

Ist noch neu hier
Ich spiele seit vielen Jahren World of Warcraft (ca. 10 Millionen aktive Spieler) und bin seit einiger Zeit vorne dabei im PvE Endgame, daher kann ich deine Situation sehr gut nachvollziehen. Ich habe vor einigen Jahren mal aufgehört, weil ich damals meine Partnerin extrem vernachlässigt habe, aber wenn man dann wieder mal single ist, fängt man wieder an damit und bei WoW gibt es kein Ende. Wir haben in unserer Gilde fixe Raidzeiten (3x in der Woche, jeweils von 20-24 Uhr) und wer sich nicht rechtzeitig am Teamspeak Server anmeldet der wird auch schon mal angerufen und muss sich dann rechtfertigen, warum er noch in der Arbeit ist usw. So ist sie halt die MMO Szene. Funktioniert nur, wenn man single ist, außer die Partnerin spielt auch. Für mich gilt: Single = WoW, Beziehung = kein WoW. Verständnis für Dauer-AfKler hat Keiner in der Gilde, das ist die simple Wahrheit.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
und wichtige Leute fehlen ohne es vorher zu kommunizieren
genau das ist ja der punkt: wenn jemand die anwesenheit zugesagt hat und dann fehlt... dann ists doch scheissegal obs ingame ist oder im "realen leben": andere haben sich auf dich verlassen und du du lässt sie hängen. normal, dass andere dann pissig reagieren... zu recht, wie ich finde.

andersherum habe ich es (in wow) nie erlebt, dass einen jemand dumm angemacht hätte wenn man von vorneherein sagt "nee, sorry, aber rechnet nicht mir mir - ich spring höchstens zufällig ein wenn ich grade on bin und wer fehlt" bzw. hätte ich mich von gilden die das nicht respektieren einfach fern gehalten. ist wie in jeder zwischenmenschlichen beziehung: vorher kommunizieren was du erwartest und was du geben willst ist durchaus sinnvoll. generell bevorzuge ich aber auch gilden wo der altersdurchschnitt jenseits der 20 liegt, sowohl vom sozialen her als auch eben von der zeiteinteilung: von nem schüler erwarte ich kein verständnis für die arbeitswelt.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Schon richtig, was hier gesagt wurde: gerade das soziale Miteinander in MMOs ist wie im RL. Daher sollte man auch an ein MMO so heran gehen, wie man auch sein echtes Leben gestaltet bzw. gestalten will.
Ich verbringe meine Freizeit auch nicht mit Menschen, die mich unter Druck setzen, 3 Mal die Woche je 4 Stunden Zeit für sie zu haben. Ich verbringe meine Freizeit nicht häufiger mit Menschen, die nicht mit mir auf einer Wellenlänge sind.
Ich rede gerne mal mit fremden Menschen in der Kneipe, im Bus, in der Supermarkt-Warteschlange. Paar Minuten oder auch schonmal ein halbes Fass Bier lang.
Und (das ist natürlich Typsache): in meiner Freizeit verspüre ich keinen Drang, erster, bester und tollster zu sein (okok, im Job auch nicht, aber darum geht's hier ja nicht :zwinker:)
Und genau so habe ich auch MMOs gespielt (Runes of Magic und relativ lange HdRO): ich war nie in einer Gilde, weil ich auf den Servern nie Menschen kennen gelernt habe, mit denen ich so viel Zeit verbringen will. Ich habe in beiden Spielen Instanzen nie gespielt, dafür 'n Stündchen irgendwo 'rum gestanden und Spieler beobachtet, auf Marktplätzen gehandelt usw. Und mal für einen Gegner oder auch mal paar Stunden mit Spielern gemeinsam Sachen gemacht. Und es gab auch immer einige, mit denen man mehr Kontakt hatte und locker einen Termin ausmachte, an dem man sich dann traf. Oder auch nicht, wenn man nicht online sein konnte.
So kommt man auch nie in den Suchtbereich. Denn süchtig machen diese Spiele sehr leicht, gerade, weil sie so simpel gestrickt und Erfolge so leicht erreichbar sind. Und wenn dann noch Druck von Mitspielern dazu kommt, das Gefühl, "Freunde" dadurch zu verlieren und man selber nicht der physisch stärkste Mensch ist, dann ist man ganz schnell d'rin in der Spirale.
 

Benutzer144387  (28)

Verbringt hier viel Zeit
So kommt man auch nie in den Suchtbereich. Denn süchtig machen diese Spiele sehr leicht, gerade, weil sie so simpel gestrickt und Erfolge so leicht erreichbar sind. Und wenn dann noch Druck von Mitspielern dazu kommt, das Gefühl, "Freunde" dadurch zu verlieren und man selber nicht der physisch stärkste Mensch ist, dann ist man ganz schnell d'rin in der Spirale.
Da ich vor langer Zeit mal ein NischenMMO sehr intensiv gespielt habe und auch Teil einer Gilde war, die serverweit immer in der Top 5 war seit ihrer Gründung, kann ich gerade diesen letzen Satz nur dick unterschreiben. Wenn es dann mal heißt, dass die gesamte Truppe um 20 Uhr auf der Map XY für die nächste Schlacht antanzen soll, dann ist dies eben so.

Als Paradebeispiel für das von dir aufgezeigte Phänomen sehe ich da z.B. EvE Online (habe ich nie aktiv gespielt). Ein WeltraumsimulationsMMO, dass in Sachen Spielmentalität, Kommunikation und soziale Ordnung dem realen Leben schon wirklich sehr nahe kommt. Wenn da riesige Schlachten geführt werden, die mehrere hundert oder gar tausen Spieler pro Seite führen, ist es nicht unüblich, dass du (auch hier wieder vorrausgesetzt, dass du "leistungsorientiert", sprich möglichst nah am Endcontent, spielst) dann von a Uhr bis b Uhr (egal ob tags oder nachts) fest in der Rolle als XY beordert wirst. Wenn es da heißt du kannst/willst nicht (aus welchem Grund auch immer), kann dies schon sehr nachreichende Konsequenzen mit sich führen, die im GAU ein Weiterspielen fast unmöglich machen, weil z.B. der Coorporation dann der Profit durch die Lappen gegangen ist oder Terretorienansprüche verloren gegangen sind, die vielleicht nur mit großer Mühe und viel Materialaufwand wiedererkämpft werden können und man selbst dafür dann den Kopf hinhalten darf und mit Pech dann selbst Ziel der Coorporation wird. In der Hinsicht ist das Spiel schon sehr krass ausgeprägt.

Denoch würde ich generell bei Spielergemeinschaften unterscheiden zwischen "lockere Spielgemeinschaft"gilde, deren Ziel einfach nur das gemeinsame, lockere Spielen und Spaß haben ohne Zwang ist, und den eher" leistungsorientierten Gilden", die wie oben genannt großen Wert darauf legen bei angenehmen bis neutralem Gemeinschaftsklima viel Profit schlagen wollen, was oft eben Dinge wie stärker ausgeprägte Hierachie (fast wie in einer gut funktionierenden Firma), feste Regeln bzgl. Gemeinschaftsaktivitäten (Stichwort Raids/Schlachten zu fester Uhrzeit mit Anwesenheitspflicht) und Unterordnung des RL gegenüber dem Spiel mit sich zieht. Je nach Gilde kann es halt eine jeweilige Tendenz in die eine oder andere Richtung geben.

Daher:
Wenn man wirklich nur locker zusammenspielen möchte in einer Gemeinschaft, sollte man dies vorher definitiv kommunizieren, damit man erst garnicht soweit kommt, dass man sich wegen Überstunden, Familie, Freunde oder Gassi gehen jedes Mal großartig entschuldigen muss, weil man gerade nicht beim Farmen geholfen hat. Wenn es aber heißt, dass man sich dann und dann an dem Ort trifft für Raids oder dergleichen und du vorallem auch zugestimmt hast, solltest du auch so gut sein dies einzuhalten. :smile:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
ja ich kenne, das alles, habe über das zocken halt auch Leute Real kenne gelernt mit denen man sich imemr mal wieder trifft.

Da bekommste dann auch mal schnippige Sprüche zu hören wenn im Raidplaner beim Tank und Mainheiler steht(wir gehen heute abend zusammen ins Kino und sind daher nicht da) Bei Zockerpärchen hat jeder ach so großes Verständniss aber bist du auch im RL befreundet und man will mal was gemeinsam unternehmen ist die Empörung groß.
 

Benutzer132650  (27)

Benutzer gesperrt
Ist es wirklich so unverständlich für diese Zockergemeinde , dass ein Spieler mal was anderes sehen will ?

Im Prinzip schon. Viele nehmen das wirklich sehr ernst, weil Sie wirklich kein Leben abseits des Spiels haben.
Habe sowas auch erlebt, als ich 12 war und ein Freund, welcher früher viel WOW gespielt hat ( zum Glück hat er aufgehört :grin: ) kann das ebenfalls bestätigen bzw. war eine Zeit lang ähnlich drauf.

Aber ganz ehrlich: Was soll's? Du bist denen weder Rechenschaft, noch irgendeine Leistung im Spiel schuldig. Scheiß auf die Typen und mach das, wozu DU Lust hast :zwinker:
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich habe ja nun auch einige Jahre verschiedene MMOs gespielt und man muss einfach gucken, wo man sich anschließt, auf welche Diskussionen man sich einlässt - und worauf eben nicht.

Als ich noch WOW gespielt habe, war es gerade neu und die Instanzen waren es ebenfalls - und natürlich war das total spannend, mit TS usw. mit 40 Mann da zu spielen. Leider nahmen manche das Spiel eben unendlich ernst - viel zu ernst. Grund, warum ich WOW irgendwann beendet habe, war ein Familienvater (!) der mir verbieten wollte, ein auf ein Teil zu bieten, was er haben wollte - wir hatten damals so ein Punktesystem und ich hatte meine Punkte gespart, um auf ein gutes Teil zu warten - er hatte seine alle vorher schon verballert und erpresste dann die ganze Gilde, er würde gehen und nie mehr tanken, wenn ich jetzt hier meine Punkte bieten dürfte usw. - das fand ich schon extrem anstrengend.

Auf einem anderen Server hatte ich eine Zeitlang die größte Gilde des Servers, aber die Leute hatten auch kein Verständnis dafür, wenn ich in der Woche Uni hatte und keinen PC in meiner Studentenbude - irgendwann habe ich dann wen anders zum Gildenchef gemacht und gut war.

Momentan bin ich ESO verfallen und mag es auch echt gerne, aber da suche ich einfach gezielt nach Gilden von und für Berufstätige ohne Verpflichtungen. Da dort Gilden 500 Leute haben können und jeder Spieler 5 Gilden haben kann, empfinde ich die Lage dort etwas entspannter - man findet immer wen zum Questen oder handeln, wenn man möchte, es ist immer jemand online, der Fragen beantwortet - und die Hardcore-Zocker kommen auch auf ihre Kosten.

In dem Spiel habe ich auch wirklich den Eindruck, dass Gilden gezielt suchen und habe auch schon Anfragen gesehen, wo Leute Mitglieder über 30 suchen, die keine casual Gamer sind. Mit Job ist sowas schwierig, also bewerbe ich mich dort nicht - gut ist.

Ich bin auch schon aus einer Gilde geflogen, weil ich es mal nicht geschafft habe, mich regelmäßig einzuloggen - dann ist es so.

Mich wundert eher, dass man sowas so überaus persönlich nehmen kann? Ich freue mich eher, dass ich viele Interessen und Hobbys habe und das Spiel nur eins davon ist. Die Leute, die soviel spielen und zickig werden, wenn wer anders eine Freundin oder Hobbys und vielleicht sogar noch einen Job hat, tun mir eher leid, erst Recht, wenn sie in meinem Alter sind.
 

Benutzer135422  (43)

Benutzer gesperrt
Ich spiele auch nur 1 MMO. WoW. Da habe ich schon Bundesligahandballerinnen kennengelernt die in der Freizeit sowas spielen. Wenn eine Gilde damit nicht klar kommt, das ausserhalb solcher Spiele noch das wahre Leben eine tragende Rolle einnimmt, dann ticken diese Menschen nicht so ganz.
Ohne das wahre Leben, könnte ich das Internet nicht zahlen. Selbst als Arbeitsloser, muss man hin und wieder Termine wahrnehmen und man hat nicht immer Zeit MMOs zu spielen.
Zur Zeit habe ich Arbeitszeiten von Nachmittags bis Mitternacht, da wo die meisten aktivitäten stattfinden. Das muss dann akzeptiert werden.
Erklär ihnen warum du nicht mehr so die Lust hast mitzumachen und nehm eine Auszeit. Egal welches MMO man spielt. Man muss es nicht 24 Stunden am Tag spielen.
 

Benutzer141430  (36)

Benutzer gesperrt
das kommt ganz auf die gilde an in der du bist.

bist du in einer casual gild die nur aus spass an der laune zockt und ewig keinen anschluss an die aktuellen inis und erfolge der anderen anknüpfen kann, nehmen es die leute auch nicht wirklich ernst wenn man mal nicht da ist, früher weg muss oder was auch immer.

bist du aber in einer highend gilde die etwas erreichen möchte oder gar zur elite auf deinem server wenn nicht sogar serverübergreifend gehört, dann kannst du so sachen wie nicht anwesend zu sein, nicht zu den raidzeiten zu erscheinen, dich außerhalb der raidzeiten nicht um dein equipment zu kümmern, usw. einfach nicht bringen.

ich habe jahrelang ein mmo in der serverübergreifend stärksten gilde gespielt und wir waren sowas wie das aushängeschild auf der homepage des publishers und bei uns gab es feste regeln. da reichte es nicht einfach gut zu sein, es wurde die perfektion der klassenbeherrschung angestrebt. wir sind bei erscheinung einer neuen instanz quasi innerhalb von stunden durch die instanz gesprinted und haben uns einen worldfirst nach dem anderen gesichert während andere gilden wochenlang damit gekämpf haben da durch zu kommen. dieses level gilt es beizubehalten und wer nicht genug zeit investiert hat, musste die gilde verlassen.

ich gehörte sogar zur gildenleitung, war der aktivste von allen und war auch der, der andere zusammenfalten musste wenn sie nicht aktiv genug waren. ich weiß also wie solche gilden funktionieren müssen.
 

Benutzer116936 

Verbringt hier viel Zeit
Sehe ich wie Sulux. Eine Anti-Afkler Haltung habe ich bislang noch nciht erlebt, das dürfte eher der Fall sein bei wirklichen Pros bzw. Gilden von solchen Pros. Die normale Gilde hatet dich wohl eher nicht an.
Ich hab mal ne Weile auf Betreiben eines Kumpels WoW ausprobiert. Ich bin zwar seit vielen Jahren überzeugter Gamer, aber seit ich meine Frau kenne und mein Studium meinem Beruf weichen musste immer mehr richtung casual. Wirklich der Könner war ich noch nie, aber seit einigen Jahren hab ich selbst am WE de facto nur Abends paar Stunden Zeit. Diese Gesamtmischung machte damals bzw. macht jetzt WoW sinnlos: in einem MMO muss man öfter online sein und mit den Leuten dort kommunizieren, das macht den Witz aus. Sobald man aber einen Partner hat, wird der verständlicherweise protestieren, wenn man ganze Abende mit Wildfremden durch virtuelle Höhlen rennt anstatt sich mal mit der Freundin zu befassen oder mal wieder zum Sport zu gehen. MMOs finde ich aus diesem Grund überhaupt nicht reizvoll, hinzu kommt das m.M. nach ins Klick-und-doof gehende Spielprinzip. Sprich: das sollte man nur spielen, wenn man auf sonstige Sozialkontakte auch verzichten kann und abends nicht unbdingt viel Hirnschmalz in eine Wirtschaftssim oder ein Grand-Strategy Game investieren will.
 

Benutzer141430  (36)

Benutzer gesperrt
Wenn eine Gilde damit nicht klar kommt, das ausserhalb solcher Spiele noch das wahre Leben eine tragende Rolle einnimmt, dann ticken diese Menschen nicht so ganz.
wie oft hab ich diesen spruch von genau solchen casual gilden gehört die uns immer die items abkaufen mussten um überhaupt mal die neuen instanzen von innen sehen zu können :grin:

das hat nichts mit richtig ticken oder nicht richtig ticken zu tun.
wenn man in so einer gilde spielt entscheidet man sich dafür die aktivität zu erbringen. das ist eine verpflichtung.
so etwas weiß man aber auch vorher und wer es nicht kapiert hat halt gelitten.

man entscheidet sich also dafür diese aktivität erfüllen zu können und tritt solch einer gilde bei oder man entscheidet sich dagegen weil man diese zeit nicht investieren will. es geht hier schließlich auch um echtes geld wovon wir hier sprechen.

bei uns hatte eine instanz um die 4-5 bosse. pro boss gab es 1-2 gdropte items die je nach item 20-250€ wert waren.
einmal durch die instanz rennen hat uns mit 6 oder 12 leuten (je nach instanzgröße) ca. 2 stunden gedauert.
was wir da an loot hatten wurde dann verkauft und unter den teilnehmern aufgeteilt. was wir da teilweise im monat rausgeholt haben, haben andere mit ihrem job nicht verdient :zwinker:

wenn du da ständig fehlst, nicht aktiv genug bist, nicht deine leistung erbringst und die gruppe bremst bist du raus.
so einfach ist das.
 
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