Meine Mutter und...

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Gast
Und dann habe ich die Fotos von ihrem Kollegen einscannen lassen. Meine Mutter hat so geredet, als wäre es die absolute Heldentat, aber so ein Aufwand ist es auch wieder nicht, 20 Bilder einzuscannen. Das wollte ich ihr erklären. Dass ich mich dafür bei dem bedanke, war sonnenklar für mich. Ich hätte ihm Mercis oder so mitgegeben als Dankeschön. Aber meine Mutter stellte mir dann eine Flasche Wein in mein Zimmer und ein Kärtchen, wo ich ein paar Dankesworte draufschreiben sollte. Sie meinte, dieser Kollege hatte auch sofort Zeit für mich. Die Worte hab ich geschrieben und hab sie mit der Flasche wieder runter, damit sie es in die Arbeit mitnehmen kann. Am nächsten Morgen war der Teufel los, wie lieblos ich doch bin, weil ich die Karte nicht um die Flasche gebunden hab, dass ich alle Leute (ALLE!) nur ausnütze und dass sie sich für mich bei ihren Kollegen schämt. Und sie tut für meinen Geburtstag nichts. Sie backt keinen Kuchen, sie kauft keinen Leberkäse und diese Entscheidung ist UNUMSTÖßLICH.

Gut, ich wollte meine Geburtstagsfeier absagen, habe sie aber dann noch in der Arbeit angerufen, ob sie wirklich nichts für mich machen will, weil ich das mit der Lernerei grad in dieser Woche nicht schaffe. Nein, sie meinte, sie tut gar nichts und es ist ihr egal, wie ich es schaffe. Dann soll ich es halt absagen. Außerdem fiel der Satz, dass ich an dem Ganzen Dilemma in der Arbeit selbst Schuld bin, weil ich einfach ich bin und mein Leben nur aus Faullenzen besteht. Obwohl sie von meinen Erzählungen her wusste, dass meine Chefs beide allseits bekannter Weise schwierig sind. Und sie kennt mich ja so gut, wie kein anderer (deshalb behauptet sie auch, ich tue alles, was mein Freund sagt, nur damit er mir bleibt). Meine Schwester und meine beste Freundin haben mich dann davon überzeugt, meine Geburtstagsfeier nicht abzusagen, ich habe umorganisiert usw.

Am nächsten Tag als ich von der Schule kam, war ich wieder normal zu ihr. Ich sagte, dass ich an meinem Geburtstag Schule habe, dass ich von halb 3 bis 6 daheim bin usw. Da fragte sie, ob sie mir jetzt keinen Kuchen machen soll. Ich sagte, sie muss keinen machen, ich mache das selbst. Außer wenn sie es gern machen will, dann kann sie einen machen. Sie meinte gern macht sie es nicht, aber sie will wenn dann gefragt werden. Leider hat sie dann weiter geredet darüber, dass ich nach der Schule mehr Hausarbeit machen muss und so weiter. Das hab ich eben wieder nicht verstanden, weil sie ja sonst gemeckert hat, wenn ich so viel Auto gefahren bin (wenn ich Fr. Abend zum Freund fahre, der 40 km weg wohnt, und Samstag heim fahr und dann wieder hin fahr, mein ich. Freitag arbeiten geht nicht, ihr Putzrhythmus würde durcheinander kommen). Es hat sich alles so dermaßen hochgeschaukelt und irgendwann kamen dann von mir auch Sachen, die mir nicht passen (Einmischen in meine Finanzen, dass sie mir nichts zutraut, dass sie mich wohl nicht gut kennt, dass der Spruch mit der Arbeit nicht OK war usw.). Und dann war sie wieder Opfer. Ich würde nur Vorwürfe machen, und sie tut alles für mich. Natürlich hat sie die Hälfte wieder falsch verstanden oder nicht verstehen wollen von dem, was ich gesagt hab. Jedenfalls ist sie aufgesprungen, hat mir alles, Sparbücher, Steuerunterlagen usw., nachgeworfen, hat gemeint, ich soll damit in XX (Ort, wo mein Freund wohnt) eine Werkstatt bauen, ihr ist alles scheißegal. (Kurz davor habe ich ihr noch gesagt, dass es mir nicht passt, dass sie meint, ich kann mein Geld nicht sinnvoll ausgeben, dann kommt wieder so ein blöder Spruch!). Sie hat sich so aufgeregt, hatte einen puterroten Kopf, dass sie aufs Klo gelaufen ist und gekotzt hat. Dann kam sie wieder und meinte, ich bring sie noch ins Grab und sie kriegt wegen mir ein Magengeschwür. Meinte dann, sie hat aber wahrscheinlich schon eins, weil Blut hochkommt und so weiter. Dann hab ich wirklich besorgt gefragt, ob sie beim Doktor war und ob sie nicht mal gehen will. Es kamen nur so Sätze wie „Ich rede nicht über meinen Magen!“ und „Jetzt fängst du schon wieder von meinem Magen an!“ und „Es ist dann ja trotzdem niemand für mich da, wenn ich was habe!“ und „Das ist mein Leben, ich gehe nicht zum Arzt!“ usw. Bei mir hört sich der Spaß auf, wenn man mir an so was die Schuld gibt. Ich fragte sie ganz normal, ob es nicht vielleicht gut wäre, wenn ich ausziehe. Dann würde sich vielleicht alles beruhigen. Da hieß es nur, wenn ich gehe, habe ich niemanden mehr („Dann geht’s dir wie der XX (meiner besten Freundin)!“). Irgendwann kam mein Vater rein, hat gemerkt, dass dicke Luft ist und meine Mutter ging raus. Natürlich hatte mein Vater nichts Besseres zutun, als mir irgendwas vorzuwerfen, denn er hatte von alldem überhaupt keine Ahnung! Später beim Abendessen wurde wieder gelacht… Es wurde gelacht, als wäre nichts gewesen!

Und einen Tag später war meine Mutter beleidigt, dass ich meinen Geburtstag jetzt ohne sie geplant habe, dass sie jetzt keinen Leberkäse besorgen darf. Dass ich jetzt mit meiner Schwester alles geplant habe und dass ich unsere Probleme so breit trete. So ungefähr ich dürfte mit niemandem drüber reden, weil sie das auch nicht tut. Sie war wirklich beleidigt, weil ich das jetzt so organisiert habe, dass ich es allein schaffe. Aber wieso sollte ich auf ihre Hilfe vertrauen, wenn sie mir klipp und klar gesagt hat, dass ihre Entscheidung, mir keinen Handgriff zu helfen, unumstößlich ist? Ich dachte ich breche ab. Und ich hab ihr auch ganz offen gesagt, dass XX mein Freund ist und dass der von mir alles wissen darf. Wieso sollte ich vor ihm etwas verschweigen, was noch dazu so offensichtlich war, wie dieser Streit?

Mit ihr kann man nicht reden, es geht einfach nicht. Egal, was man sagt, was einem nicht passt. Da kommt höchstens ein „Ich tue alles für dich, aber du…!“ oder „Ja ich weiß, ich mach IMMER ALLES falsch…!“. Eine sinnvolle Einigung ist nicht möglich. Ich habe mich mal mit ihr zusammengesetzt und wollte Lösungsvorschläge bringen. Was ich geerntet habe war leider nur Augenverdrehen. Meistens allerdings geht sie auf wie ein Hefeteig, wird dunkelrot. Entweder es kommt „Ich hab schon wieder Herzklopfen wegen dir!“ oder „Du bringst mich noch unter die Erde!“ und dann läuft man aus dem Zimmer raus. Man haut einfach ab, nachdem man mir 2-3 Klopse hingeworfen hat. Entweder ich laufe ihr nach, was meistens so ist. Denn Dinge ungeklärt im Raum stehen lassen ist nicht meine Art zu streiten, oder ich gehe in mein Zimmer. Und wenn ich ihr nicht nachlaufe, kommt sie irgendwann mit dem Vorwurf, mir wäre das alles egal. Wenn wir beide streiten, mach nur immer ich die Fehler. Sie macht nämlich immer alles richtig! Ich bin kein Unschuldslamm, das ist mir schon klar, aber wenn sie mit mir ganz ruhig die Dinge durchgehen würde, dann könnte man sich in der Mitte treffen, Kompromisse schließen. Aber das geht nicht! Es geht leider einfach nicht… Noch dazu setzt sie immer hellseherische Fähigkeiten voraus. Wenn man mir nicht sagt, was einem nicht passt, dann weiß ich es auch nicht. Jedenfalls meistens nicht.

Sollte es wirklich einmal spruchreif werden, dass ich mit meinem Freund zusammen ziehe, muss ich ehrlich sagen, habe ich Angst davor. Angst davor, dass seine Mutter meiner Mutter ähnlich sein könnte. Dass ich beobachtet werde, dass man schaut, wann ich das Essen koche, wann ich putze, wann ich heim komme, wann ich weg fahre usw. Hätte große Angst davor, dass das schief läuft.

Das sind keine Urteile über seine Mutter. Ich schätze sie ganz und gar nicht so ein. Aber ich kenne es von daheim her nur so. Meine Mutter schätzt man sicher auch anders ein. Und wenn das so werden würde, würde ich sehr sehr schnell wieder ausziehen. Diese Angst kann mir auch keiner nehmen, solange ich nicht wirklich sehe, dass es anders ist. Aber ich weiß, dass sich die Mutter meines Freundes auch in sein Leben nicht so einmischt. Mein Freund ist ziemlich selbständig, kauft selbst ein, KANN selbst waschen ;-), kocht selbst und entscheidet selbst. Er muss auch nicht alles haarklein erzählen, was er tut. Genau deshalb erzählt er es seiner Mutter ab und zu ganz gern... eben weil sie nicht immer bohrt und bohrt.

Andererseits, wenn’s anders wird, wenn alles passt, dann wäre ich wohl wirklich für immer der glücklichste Mensch auf Erden. Und kann es eigentlich noch schlimmer werden wie bei mir?

Und er meinte dieses Wochenende, dass er bald anfängt, die Wohnung auszubauen. Und wenn er da einzieht, dann darf/soll ich mitkommen. Die Wohnung ist dann zwar abgeschlossen, aber die Eltern sind halt im selben Haus.
 

Benutzer19370  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Wieviele Gründe willst Du eigentlich noch, endlich auszuziehen?

Das ist die einzige Möglichkeit, endlich Ruhe zu haben....solche Diskussionen bringen einfach nix...zieh aus und Du wirst merken, wie sich das Verhältnis mit der Zeit verbessern wird... :rolleyes2
 
D

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Gast
Sie hat aber gesagt, dass ich dann niemanden mehr habe!
Außerdem will ich sie jetzt nicht im Stich lassen... :rolleyes2 Wenn sie wirklich krank ist... Ich weiß nicht ob es nicht nur ne Masche ist, um meine volle Aufmerksamkeit zu erhalten, denn Krebs ist bei mir immer so ein Thema. Und ein Magengeschwür allein bringt kein Blut hoch, das ist dann Krebs. Sagen wir es ist tatsächlich so und ich gehe jetzt, mach ich mir doch immer Vorwürfe.
Ich will nicht bleiben und kann nicht gehen. :geknickt:
 

Benutzer26916  (39)

Verbringt hier viel Zeit
Suesse, du bist nicht fuer deine Mutter verantwortlich. Ich glaube fast, ihr seid euch entweder viel zu aehnlich, oder bzw und deine Mutter is aus irgendeinem Grund mit ihrem Leben unzufrieden. Das an dir auszulassen ist nicht richtig und das weisst du auch. Wenn sie dir nicht staendig sagen wuerde, wie krank du sie machst, dann waerst du schon lange ausgezogen. Fang an, dein Leben zu leben. Deine Mutter ist schon selber gross und sie hat ja noch deinen Vater.
 
D

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Gast
Naja....
Jetzt isses halt mit Ausziehen net so einfach. Wegen der Schule. Aber die ist im Juli vorbei (oder etwas später, weil ich ne Prüfung nachschreiben muss). Ich würde dann eher in Richtung meines Freundes ziehen (nicht direkt zu ihm), weil da die meisten meiner Freunde wohnen. Leider ist die Schule dann 90 km in die andere Richtung...

Ich weiß es einfach nicht... :geknickt:

Ist sie krank?

Meine Mutter hat auch meine Schwester, die wohnt direkt nebenan! :grrr:
Mein Vater ist eigentlich eher der, der seine Ruhe und den Familienfrieden mag. Der wird zornig, wenn was nicht läuft, wenns Streit gibt usw. Und wenn sie wirklich krank ist... ich weiß nicht, ob mein Vater einer ist, der dann mit ihr reden und bei ihr bleibt. Oder ob er seinen Frust verarbeitet, in dem er eher geht...
 

Benutzer14614  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Wenn du die Möglichkeit hast bald auszuziehen würde ich die Chance nützen. Das zeigt ihr, dass du auch anders kannst und dir dieses Verhalten nicht antun musst. Es ist unmöglich seiner eigenen Tochter tagtäglich vorzuhalten das man sie noch zu Grunde bringt. Sie weiß selber dass es nicht so ist, wenn sie sich nicht in alles reinsteigern würde.
Wenn sie wirklich krank ist kannst du ihr immer noch helfen, indem du sie besuchst ihr telefoniert etc. Ein Auszug müsste die Lage entspannen und ihr könnt besser miteinander umgehen. Vielleicht merkt sie dann auch, dass sie wirklich zum Arzt muss.
Kenn das Prob mit meiner Mom, die hat schon seit dem letzten Sommer was am arm weil sie geflogen ist und war immer noch nicht beim arzt. deswegen dürfen wir den arm gar nicht berühren sonst ist er gleich wieder kaputt etc.

LG Sara
 

Benutzer25291  (37)

Verbringt hier viel Zeit
OZ Dreamerin: "Und ich investier mein Geld lieber in etwas was ich anfassen kann-Miete kann ich nicht anfassen"

Öhem...klar das kannst du nicht,aber du kannst alles in deiner eigenen Wohnung anfassen für die du die Miete bezahlst!

Ich versteh dich schon teilweise.
Red halt mit deiner Mutter das sie dir deine privatsphäre lässt!(nicht mehr in Entscheidungen einmischen,dein Freund is für sie tabu usw.)
Das sollte sie schon verstehen wenn du dich in einer ruhigen Minute mit ihr hinsetzt und das mit ihr besprichst(mach dir am besten vorher Notizen-und bleib ruhig dabei!!!)
ich mein hey-irgendwann zieht jeder mal aus!Freiwillig oder unfreiwillig!Oder willst du dein Leben lang bei deiner Ma wohnen nur weil du keine Miete zahlen willst?Dann leb auch damit das sie sich,solange du noch bei ihr wohnst auch in dein Leben einmischt(Hey sie ist eine Mutter!Mütter machen das so!!)!
Wann bist du denn mit Schule fertig?Und wie lange bist du mit deinem Freund zusammen?Kann ER nich in deine Nähe ziehen??


Als ich noch zuhause wohnte und auch in der ersten Zeit nachdem ich ausgezogen bin(wohne jetz seit 3 Jahren nich mehr daheim-dazu noch 600km von meinen Ellis weg)haben sich meine Ellis-vor allem meine Ma auch noch in alles eingemischt(Finanzen,Wohnung,Arbeit,Freund etc)-ich fands voll ätzernd weil ich mir dachte-Hey!ich kann das!ich bin erwachsen!
Mittlerwieoe tun sie es nicht mehr(es sei denn ich bitte sie ausdrücklich um Hilfe),sagen stattdessen:Es ist DEIn Leben!Sieh mal zu!Du musst das lernen!
 

Benutzer15719  (57)

Verbringt hier viel Zeit
@dreamerin
für mich hört sich das so an:
deine mutter hat noch nicht mit ihrem "erziehungsauftrag" abgeschlossen und du hast dich noch nicht abgenabelt.

zwar fängst du an, dir deine freiräume zu schaffen und deine mutter merkt das auch. aber genau da liegt deine schwäche. du hast angst vor deiner eigenen courage, lässt dir ein schlechtes gewissen einreden (krankheit deiner mum) und suchst tausend gründe, nicht auszuziehen.

geld kann es nicht sein. wer trotz der belastungen noch 500 € sparen kann, hat genügend kohle, sich ne kleine wohung zu leisten. das deine mutter niemanden mehr hätte, ist quatsch. deine schwester nebenan, dein vater ist auch noch da, nen enkel. nachbarn?

und das argument mit der miete ist doch auch quatsch. miete zahlen, ist das normalste von der welt. klar ist eigentum schöner, aber da zahlt man auch rd. 20 - 30 jahre dran; quasi wie miete, denn erst danach gehört's dir.

die entfernungen? dann zieh doch einfach am ort aus. die entfernungen bleiben die gleichen, aber du hast deine ruhe.

deine mutter wäre mit dir beleidigt? und? sie wird sich -wie tausende mütter vor ihr- auch wieder beruhigen. das nächste wihnachtsfest kommt bestimmt :grin:

also, nimm' dein leben endlich in die eigene hand und *sry* hör' auf, zu jammern!

greets
ninja
 
D

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Gast
Also wenn ich mit meinem Freund zusammen ziehen will, bleibt mir nix anderes übrig, als in die Einliegerwohnung seiner Eltern zu ziehen.
Wovon mir ja so dringend abgeraten wird!! :grrr:
Er zieht garantiert nicht zu mir, er "liebt" sein Dorf. Und ich liebe mein Dorf ganz und gar nicht. Also liegt es nahe, dass ich erst mal zu ihm zieh, oder? Denn mein Weg zur Arbeit von ihm aus ist gleich weit wie von mir daheim aus. Er müsste dann fast 1 Stunde fahren...
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
*lol*
Deine Mutter und Du ihr seid ein echt süßes Gespann. Du wächst mit riesengroßen Schritten Richtung Unabhängigkeit, und irgendwo bist Du immer noch ihr kleiner Schatz - und dieses Hin und Her kommt schon sehr deutlich rüber. - Das Verhältnis zu Deiner Mutter wird sich garantiert entspannen, wenn Du ausgezogen bist und tatsächlich unabhängig von ihr lebst - was Deine Mutter gleichermaßen ängstigen wie freuen dürfte.
Andererseits tut es Dir bestimmt noch ganz gut, eine Weile lang dort weiter zu wohnen und möglichst viel Kohle zu sparen für den großen Absprung in die eigene Wohnung, der früher oder später sowieso kommen wird. Bis dahin würd ich Dir raten, die Reibepunkte mit Deiner so gering wie möglich zu halten - es ist ihr "Reich", in dem Du lebst, folglich hat sie grundsätzlich recht. Wenn Du Dich damit nicht abfinden kannst oder willst, zieh aus.
Daß Du Dich von ihr abgrenzen mußt (Geld, Klamotten, Freund, ...) und auch Deinen Anteil an der gemeinsamen Hausarbeit einbringen solltest, versteht sich wohl hoffentlich von selbst.
Vielleicht gelingt es Dir ja sogar, in die Rolle Deiner Mutter zu schlüpfen : Stell Dir vor, wie das ist - Du bekommst ein Kind, hütest es 20 Jahre lang wie einen kostbaren Schatz, verzichtest ständig ihm zuliebe auf Vieles, was Dir Spaß machen würde, - und auf einmal ist das Put groß, hat eine eigene Meinung und braucht Dich nicht mehr..
Es ist für sie bestimmt auch nicht einfach.
 
D

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An dem Tag, wo sie beleidigt war, dass sie für meine Feier nichts tun darf, da hab ich mich entschuldigt dafür, dass ich mich manchmal in der Tonlage vergreife.

Es ist so: Ich komm von der Arbeit (gehe morgens 6 Uhr ausm Haus, komme abends 18.30 Uhr heim). Dann weiß ich, ich hab noch n Berg zum Lernen.

Komme heim, jeder weiß, dass ich erst mal meine Ruhe will. Aber man überfährt mich gleich mit irgendwas. Meistens ist meine Schwester mit meinem Neffen da und dann heißts "Macht doch mal das und das mit ihm!" und blaaaa. Oder wenn man irgendwie sagt, ich soll dies und das tun, dann nervt es mich, weil meine Zeit eh so knapp ist.

Und ich habe außerdem schon 100 mal gesagt, dass man meine Laune 1 Stunde nachm Heimkommen NICHT auf sich beziehen muss, dass ich einfach so bin.

Wenn man dann trotzdem sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo verletzt ist, ist man selbst schuld.

Naja, jetzt hab ich halt gesagt, wie es ist: Dass ich einfach so bin und dass ich mich in Zukunft zusammen reißen werde oder ich danach dafür entschuldigen, weil es mir dann ja meistens hinterher wirklich leid tut.

Aber bitte, das alles ist KEIN Grund, dass man so lächerlich rumtut.

Sie könnte doch auch mal überlegen, wie das ist. Ich mein, sie arbeitet halbtags, sie hat nur 15 km zur Arbeit. Sie hat den GANZEN NACHMITTAG und jammert dann, dass sie mit der Hausarbeit überlastet ist. Meine Herrn, "Putztag" macht sie am Samstag. Da wird wohl das bisschen Geschirr und das Staubsaugen keine Tragödie sein. Was die vorm TV sitzt... überlastet?!

Jetzt ist auch alles wieder bestens und in Ordnung. Ich MAG (!!) meine Mutter/Eltern. Wenn alles OK ist daheim, gibts gar nix Schöneres. Nur dieser Frieden hält nie allzu lange. Aber vielleicht klappt es diesmal ja etwas länger :link: Erst mal bin ich froh, dass ich meinen Geburtstag etwas in Frieden feiern durfte :smile:
 
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