Meine Liebe ist ein Scheidungskind

Der Ersteller des Themas war schon sehr lange nicht mehr online.
N

NetterKnabe

Gast
Viele kennen mich ja bereits noch aus diesem Thread hier. Mir ist das auch schon peinlich, aber ich weiß nicht, wo ich sonst mit meinen Probleme hin soll.
Das Mädchen was ich nun nacheifer ist unheimlich schüchtern und vor einer Woche habe ich sie gesehen und sie hat den Augenkontakt gemieden. (wo man aber zu mir meinte, dass es guten Anzichen sei, dass auch sie etwas für mich emphindet) (siehe hier! Ganz unter letzter Beitrag von mir!) obwohl wir Wochen zuvor gechattet haben wie verrückt.
Jetzt habe ich erfahren, also ich wusste es schon länger, dass sie ein Scheidungskind ist. Da habe ich auf einer Seite erfahren, dass die meisten extrem schüchtern werden und in sich kehren. Desweiteren habe ich noch das hier gefunden:
Die Trennung der Eltern ist für viele Scheidungskinder und Trennungskinder die Hölle. Es ist aber für viele Kinder nicht nur die Hölle auf Erden, sondern ihr ganzes Leben wird zur Hölle.

Beziehungsängste
Trennungsängste
Depressionen
Angst und Phobien
Drogen
Krankheiten
Gewalt und Kriminalität
Selbstmord

Bei ihr treffen aber nur die ersten beiden Punkte zu, so wie ich sie einschätzen würde. Denn sie hat schon ewig mehr keinen Freund gehabt. Bestimmt schon jahre her. Und Freundinnin hat sie auch nur wenn überhaupt 2-3.
Was soll ich jetzt tun? Wenn es bei ihr wirklich so ist? Wenn sie nun Angst hat eine Beziehung einzugehen?
Meine Angst ist halt nun, dass ich an ihr nicht herankomme. Das sie blockt, auch wenn sie sich für mich interessiert.... ;( .
Was kann ich tun um ihr Vertraun zu gewinnen? Es ist ja leider auch nicht einfach mir ihr ein Gespräch anzufangen und mit ihr weggehen......naja, halt ich momentan für nicht möglich....

Bitte helfen ;(
 

cozmo  

Verbringt hier viel Zeit
Das mit den Scheidungskind vergisst du mal bitte schnell wieder.
Es kommt immer drauf an, wieviel die Kinder mitbekommen haben und wie die Zeit nach der Scheidung aussieht. So verallgemeinern kann man das nicht.
Deswegen solltest du sie jetzt nicht mit Samthandschuhen anfassen.
Es gibt auch genug Kinder aus "angeblich" stabilen Ehen, die genau die selben Sympthome zeigen.
 

süsse-maus  

Verbringt hier viel Zeit
du sprichst ja von scheidungskindern als wäre dass ne krankheit. dass muss nicht immer alles zu treffen. ich bin auch ein "scheidungskind" und meine mutter hat sich sogar ins ausland verpisst und sich 11 jahre nicht gemeldet. ich bin überhaupt nicht schüchtern. naja im normalen rahmen, so wies alle sind und sonst trifft bei mir auch nichts zu. ok... vielleicht dass mit den drogen aber wir alle haben doch mal ausprobiert. ob "scheidungskinder" oder nicht.
welz dass nicht alles darauf ab.
 

natoja  

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,

Ich bin selber ein Scheidungskind. Meine Eltern haben sich getrennt als ich 12 war und ich war insgeheim etwas erleichtert darüber, denn es gab viel zu viel Streit zwischen den beiden.

Man kann das nicht verallgemeinern, das Scheidungskinder diese Ängste und so hätten. Ich bin auch nicht schüchtern und gehe auf andere Menschen zu.

LG Nadine
 

Sternschnuppe_x  

Benutzer gesperrt
Ich denke auch nicht, daß "Scheidungskinder" gleich automatisch irgendwelche Probleme haben. Denn das sind ja heute eh keine Einzelfälle mehr.
Außerdem - eine "ordentliche Scheidung" ist manchmal besser für das Kind als eine verkorkste Ehe. Meine beste Freundin ist ein "Scheidungskind" (die Eltern haben sich vor ca. 6, 7 Jahren oder so getrennt), und sie ist absolut "normal", gut drauf, hat einen Freund, nimmt keine Drogen, hat weder Ängste noch Phobien.

Genausowenig wie ihre beiden jüngeren Geschwister. Ihr Bruder ist, 16 oder 17, ihre Schwester 14. Die Schwester hatte schon alle möglichen "Freunde" :zwinker:, jetzt grade den ersten "richtigen", hat weder Beziehungsängste noch sonst irgendwas. Die Trennung der Eltern war für die Kinder auch absolut ok. Die Mutter hat inzwischen schon seit Jahren einen neuen Freund, der sich allerdings nicht ins Familienleben "einmischt" (auch kaum dort übernachtet oder so), den aber alle total gern haben.

Fazit: Scheidungskinder können durchaus ein schönes, gesundes Familienleben haben. Genauso wie Nicht-Scheidungskinder in miesen Verhältnissen aufwachsen können. Mein Freund ist kein Scheidungskind und war trotzdem immer sehr zurückhaltend und hatte lange Zeit Angst, eine Beziehung einzugehen. Zurückhaltung muß mit der Scheidung der Eltern überhaupt nix zu tun haben.

Ich denke, das, was du da zitiert hast, ist erstens sehr verallgemeinernd und zweitens - wenn überhaupt - nur auf von der Scheidung extrem traumatisierte Kinder zu beziehen. Woher hast du das denn?

Sternschnuppe
 
N

NetterKnabe

Gast
Ich wollte jetzt nicht klingen, als wenn es eine Krankheit wäre, mir tut das nur immer unheimlich leid, vor allem bei ihr! :cry:

Ich hatte sie im Februar zu ihrem 15. Geburtstag angerufen um ihr zu gratulieren. Danach hatte ihre Mutter mit meiner Mutter gesprochen und da hat die Mutter gesagt:"Sie hat wieder einen Bief von ihren Vater bekommen, wie jedes Jahr, wo er ihr gratuliert und erzählt, wie stolz er auf sie sei usw., obwohl er sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Und jedesmal, wenn sie von den Vater einen Breif zum Geburtstag bekommt, geht sie ins Zimmer und ließt ihn sich da für sich durch und weint sich dabei fast die Seele aus dem Leibe." :cry:

Naja, für mich klingt das nicht gerade glücklich. :cry:

Ich weiß, man kann das nicht verallgemeinern, ich wollte euch nur mal ihre Lage berichten, damit ihrmir besser und einfache Ratschläge, Tips geben und meine Fragen beantworten könnt. :zwinker:

Sie bedeutet mir total viel, sowas hatte ichnocht bei einem Mädchen, es ist ganz eigenartig......
 

illina   (38)

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin auch ein scheidungskind na und ich bin sicher alles andere als schüchtern oder in mich gekehrt was ist denn das für ein schachsinn ...
 

lillakuh   (36)

Verbringt hier viel Zeit
ich mag unlogisch reagierende menschen ned...

hab da kein verständnis für.

vllt komm ich auch aus der falschen familie....
 
D

deiwl

Gast
Hi!

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat sich ihr Vater schon lange nicht mehr bei ihr Blicken lassen. Kennt sie ihn denn überhaupt?
Klar, dass sie ihn vermisst, wahrscheinlich hat sie ihn nie WIRKLICH kennen gelernt. Und dass sie dann traurig ist, wenn an ihrem Geburtstag nur ein Brief von ihrem Vater kommt, ist auch verständlich.
Sie hat mit 15 sowieso mit sich zu kämpfen (von wegen Pupertät) und dann auch noch Sorgen im Elternhaus. Die Erinnerung an ihren Vater tut ihr sicher weh. Und es kann sein, dass sie ihren Vater für einen Verräter, ein Schwein oder sonstwas hält.
Für mich klingt es so, als hätte ihr Vater sich nicht lange nach ihrer Geburt "verpisst" und ihre Mutter alleingelassen.
Das wiederum kann zur Folge haben, dass sie auf Männer grundsätzlich nicht so gut zu sprechen ist, und Angst hat enttäuscht zu werden, so wie es vermutlich ihrer Mutter erging.

Weiß deine Mutter denn, dass du in das Mädel verliebt bist? Vielleicht hilft es dir, wenn du mit ihr darüber redest? Wenn die Mutter des Mädchens mit deiner Mutter darüber redet, dass der Vater ihr geschrieben hat usw scheint sie gerne ein wenig vermitteln zu wollen.
Normal würde ich sagen: Rede mit ihr über ihren Vater, aber ich weiß nicht, wie es da bei 15jährigen aussieht. Es besteht eben die Gefahr, dass sie sich dann zurückzieht. Deswegen auch die Frage, inwiefern deine Mutter bescheid weiß. Sie kann die Situation vermutlich besser einschätzen, und dir sagen, ob du mit ihr darüber reden sollst, oder lieber garnicht darauf eingehen solltest.
Kennt sie das Mädchen?
 

wundergibtes   (41)

Verbringt hier viel Zeit
Sie ist 15 und hatte seit Jaaaahren keinen Freund mehr? :grrr:
Vielleicht hatte sie biher noch nie einen Freund und ist deshalb so schüchtern und sehr zurückhaltend. Es sollte keine Vorraussetzung sein, in diesem Alter schon mehrere Beziehungen hinter sich gelassen zu haben...
 
N

NetterKnabe

Gast
deiwl schrieb:
Hi!

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat sich ihr Vater schon lange nicht mehr bei ihr Blicken lassen. Kennt sie ihn denn überhaupt?
Klar, dass sie ihn vermisst, wahrscheinlich hat sie ihn nie WIRKLICH kennen gelernt. Und dass sie dann traurig ist, wenn an ihrem Geburtstag nur ein Brief von ihrem Vater kommt, ist auch verständlich.
Sie hat mit 15 sowieso mit sich zu kämpfen (von wegen Pupertät) und dann auch noch Sorgen im Elternhaus. Die Erinnerung an ihren Vater tut ihr sicher weh. Und es kann sein, dass sie ihren Vater für einen Verräter, ein Schwein oder sonstwas hält.
Für mich klingt es so, als hätte ihr Vater sich nicht lange nach ihrer Geburt "verpisst" und ihre Mutter alleingelassen.
Das wiederum kann zur Folge haben, dass sie auf Männer grundsätzlich nicht so gut zu sprechen ist, und Angst hat enttäuscht zu werden, so wie es vermutlich ihrer Mutter erging.

Weiß deine Mutter denn, dass du in das Mädel verliebt bist? Vielleicht hilft es dir, wenn du mit ihr darüber redest? Wenn die Mutter des Mädchens mit deiner Mutter darüber redet, dass der Vater ihr geschrieben hat usw scheint sie gerne ein wenig vermitteln zu wollen.
Normal würde ich sagen: Rede mit ihr über ihren Vater, aber ich weiß nicht, wie es da bei 15jährigen aussieht. Es besteht eben die Gefahr, dass sie sich dann zurückzieht. Deswegen auch die Frage, inwiefern deine Mutter bescheid weiß. Sie kann die Situation vermutlich besser einschätzen, und dir sagen, ob du mit ihr darüber reden sollst, oder lieber garnicht darauf eingehen solltest.
Kennt sie das Mädchen?


Sie hat ihren Vater geliebt und soviel ich weiß, tut sie es immernoch. Sie war damals 10 oder 11 als ihre Eltern miteinander schluss gemacht hatten.

@wundergibtes
So viel ich weiß Nein.
Das kann natürlich ein Grund dafür sein, aber sie ist regenerell schüchtern. Gegenüber meinen Eltern und meiner kleinen schwester aber bei mir am meisten, richtig doll!... :schuechte
Mit richtig doll, meine ich, so schüchtern, dass sie mir nochnichteinmal in die augen schaue wenn ich ihr die hand gebe beim halle oder auf wiedersehen sagen.
 

wassernixe41   (59)

Verbringt hier viel Zeit
Mein Tochter ist auch ein Scheidungskind und ich bin sogar wieder neu verheiratet und sie hat kein Problem damit (bin immer im Gespräch mit ihr) Übrigens ist sie auch 15 Jahre alt. Und was Freunde angeht?? Da hatte sie vielleicht mal 2-3 kurze Beziehungen. Ich denke mal mit 15 kann man auch noch etwas jung für eine feste dauerhafte Verbindung sein. Und was das Weinen von Deiner Freundin angeht, ich glaube sie vermisst ihren Vater ganz einfach. Meine Tochter kann ihren täglich sehen, wenn sie es will (kommt allerdings äußerst selten vor), da kann dann von vermissen keine Rede sein.
 

XZauberinX  

Verbringt hier viel Zeit
Nur weil sie ein Scheidungskind ist, bedeutet das ja nicht das sie „automatisch“ schüchtern geworden ist!
Aber es ist ja auch verständlich das sie wenn sie einen Brief von ihrem Vater bekommt, sie weint, weil sie ihn so vermisst. Das kann man verstehen!
Und da sie ja erst 15 ist, wird sie (glaube ich zumindest) noch nicht sooo viele Beziehung gehabt haben. (Vielleicht auch noch gar keine!)
Und wenn man zum ersten Mal verliebt ist, ist es ja klar das dass neu für einen ist und sie noch nicht weiss wie sie sich verhalten soll, usw...

Das hat bestimmt wirklich nix damit zu tun das ihre Eltern sich getrennt haben. Manche Menschen sind schüchtern, manche nichts.
Das kann zwar bei manchen sein das es wegen der Scheidung der Eltern ist, aber das darf man nicht verallgemeinern!
 

cozmo  

Verbringt hier viel Zeit
NetterKnabe schrieb:
Sie hat ihren Vater geliebt und soviel ich weiß, tut sie es immernoch. Sie war damals 10 oder 11 als ihre Eltern miteinander schluss gemacht hatten.
Jedes Mädchen liebt und braucht seinen Vater, auch wenn er ein Arschloch ist. Das ist glaube ich normal.
NetterKnabe schrieb:
Mit richtig doll, meine ich, so schüchtern, dass sie mir nochnichteinmal in die augen schaue wenn ich ihr die hand gebe beim halle oder auf wiedersehen sagen.
Oh wie süß :smile: . Da scheint sich aber eine in dich verguckt zu haben. Verbring ein bischen mehr Zeit mit ihr und macht etwas alleine.
 

Unicorn1984   (36)

Verbringt hier viel Zeit
Hmm, also ich bin mit einem Scheidungskind seit über 2 1/2 Jahren zusammen und wir wollen heiraten :smile:

Also alles ist möglich :smile:
 
N

NetterKnabe

Gast
Danke Leute! Ihr habt mir mal wieder sehr geholfen!
Ich bin immer einfach unsicher und dachte ich müsste speziell verfahren. Wegen der disskusion, dass sie ein Scheidungskind sei, hatte ich schon mal gehört, dass diese lange brauchen jemanden zu vertrauen, da sie angst vor trennung haben usw. Ich denke, ich sollte die Sache langsam, kontrollier ins rollen bringen und vorallem ihr zeit geben :zwinker:





cozmo schrieb:
Original geschrieben von: NetterKnabe




Mit richtig doll, meine ich, so schüchtern, dass sie mir nochnichteinmal in die augen schaue wenn ich ihr die hand gebe beim halle oder auf wiedersehen sagen.





Oh wie süß :smile: . Da scheint sich aber eine in dich verguckt zu haben. Verbring ein bischen mehr Zeit mit ihr und macht etwas alleine.

Meinst du/ihr, dass ist wirklich ein Zeichen dafür?
 

SexySellerie  

Sehr bekannt hier
Leute,jetzt kommt ne ganz harte Kombination:

Scheidungskind und Halbwaise

Scheidung war mit das Beste was mir passiert ist, der Tod seines einen Elterteils sicherlich nicht, aber es klappt wunderbar mit uns - seit einem Jahr.

Probleme hat jeder mal,ob Scheidungskind, andere soziale Probleme, finanzielle Probleme,etc.pp.
Denk einfach dran: Kau nicht mir auf Problemem rum(nur wenn sie wirklich drüber reden will!) und leb weiter! Solche Ereignisse sind kurzzeitig ein echtes Problem und nagen an der Psyche, aber letztendlich friss so etwas ja nicht dein ganzes Leben lang deine gute Laune auf(zumindest im Regelfall).
 
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