Gedicht Meine Gedicht Stube

  • Themenstarter Gelöschtes Mitglied 134001
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Benutzer

Gast
Dachte eigentlich mache alles richtig mit dieser Entscheidung.
Hab mir gedacht es ist wie andere Kleidung,
ungewohnt und dennoch schön.
Dachte mir das ich mich dran gewöhn'.
Nein Pustekuchen es ist nur noch schlimmer geworden.
Bin innerlich schon längst gestorben.
Ich liebe zuviel, dass haben mir schon zu viele gesagt.
Habe es dennoch immerwieder hinterfragt.
Einen Menschen der zuviel liebt den gibt es nicht,
es ist ganz einfach und ganz schlicht.
Doch jetzt? Ich mache so vieles für ihn.
Fühle mich als würde ich mich vor Ihm niederknien.
Hab soviel Hoffnung hier rein gesteckt,
und dennoch merke ich , wie mein Herz langsam und sicher verreckt.
Nein dies ist keine Übertriebene Auswahl von Worten,
mein Herz fängt an unangenehme Gefühle zu horten.
Ich will doch einfach nur glücklich sein
und nicht ständig mit denselben Gedanken verweil'n
Es ist kompliziert und schwer,
ich bin nicht mehr lange mein eigener Herr.
Das Gefühl von Panik macht sich in mir breit, wenn er sich nicht meldet.
So als seien alle meine Sinne erkältet.
Und sonst nur noch knapp und fast herzlos schreibt er mir,
ich fühle nicht mehr so als wäre ich im Jetzt und hier.
Ja , ja er hatte recht, mit dem was er mir sagte als wir uns das letzte mal trafen.
Es war zu früh etwas neues anzufangen ,
und jetzt fange ich wieder an zu bangen.
Ich will nicht mehr alleine sein,
ich fühle mich dabei so nutzlos und klein.
Nein, ich will einfach nur geliebt und respektiert werden,
sonst fängt alles in meinem inneren an abzusterben.
Was für ein Sinn hat ein Leben, wenn es nicht respektiert wird?
Oder wenn jemand sich selbst im ganzen Chaos verliert?
Es ist alles nicht so einfach wie ich dachte,
Gott sah wohl meine Pläne und lachte.
Habe mir gedacht , ich mache nur noch das was mir gut tut,
Ohne das ich dabei meinen eigentlichen Liebeskummer ertrug.
Nein der kommt erst jetzt und das doppelt so stark als gewollt.
Habe nämlich grade zwei jungen Männern einen platz in meinem Herzen gezollt.
Beide tun mir nicht gut und das lerne ich jeden Tag mehr und mehr.
Wird Zeit das ich diesem ganzen Müll den Rücken zukehr.
Nein es ist momentan nicht einfach für mich zu lachen und zu lächeln.
Es ist so als würde mein Bewusstsein mir immer wieder meine Probleme zufächeln.
Ein kleiner Stoß und ich falle in ein Loch,
dachte die Zeit sei vorbei, doch nein, es gibt sie immernoch.
Die Tiefs und Hochs sie machen mich fertig und kaputt.
Es zerstört alles in mir zu Asche und Schutt.
Ja so fühle ich mich von Tag zu Tag immermehr.
Nein darauf habe ich keine Lust mehr.
Doch es zu beenden, nein da habe ich im Moment keine Kraft mehr.
Ein dickes Fell und eine starke Mauer müssen mir helfen, immer mehr und mehr.
Das Meer der Gefühle, es wirft mich fast um,
und ich selbst fühle mich so unglaublich dumm.
Wie konnte ich nur glauben das mir das alles nicht Nahe geht,
und das der andere mich IMMER versteht.
In meinen Augen versteht er im Moment kaum etwas,
aus Spaß wird Ernst, und er versteht kaum irgendwas.
Ständig dieses Sprüche klopfen auf die kosten des geliebten Menschen,
Ich habe das Gefühl als würde ich meine Zeit verschwenden.
Ja so ist es wohl und dennoch kann ich mich nicht lösen,
kann nicht mehr in den Tag hineindösen.
Der Gedanke an ihn lässt mich verzweifeln und hält mich wach,
Ja er hält mich unbewusst in Schach.
 

Benutzer138543  (26)

Sehr bekannt hier
Habe mir gedacht , ich mache nur noch das was mir gut tut,
Ohne das ich dabei meinen eigentlichen Liebeskummer ertrug.
Nein der kommt erst jetzt und das doppelt so stark als gewollt.
Habe nämlich grade zwei jungen Männern einen platz in meinem Herzen gezollt.

Das kommt mir so verdammt bekannt vor.

Ansonsten ist das Gedicht echt gut geschrieben, sehr gefühlvoll..
 

Benutzer142054 

Verbringt hier viel Zeit
Sehr schön geschrieben es gefällt mir echt gut !

Off-Topic:
Darf hier jeder seine Gedichte zum besten geben ? :zwinker:
 
2 Monat(e) später
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