Mobbing Meine Gedanken/Probleme

Benutzer149962  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Erstmal Hallo und frohes Neues Jahr nachträglich!

Ich hab mich gerade erst neu angemeldet, da ich ja doch so meine Probleme habe, aber leider keinen zum Reden. Ich hab über die Suchfunktion bzw. auch über Google nichts gefunden, was meinem Problem nahe kommt, bin aber durch Google zumindest hier drauf aufmerksam geworden. Leider weiß ich jetzt auch nicht, ob ich in der richtigen Rubrik gelandet bin. Einige Thematiken hätten vereinzelt auch in verschiedene Rubriken gepasst, aber da die Problematik für mich schon irgendwie zusammengehört und ich sowieso besser in einem Rutsch alles erklären kann, als in vielen kleinen Schritten hau ich das jetzt so mal raus - ich entschuldige mich daher vorab für die Länge und hoffe, dass es trotzdem einige schaffen zu lesen.

Nun ja bevor ich noch weiter so belanglos daher quassel (Muss ich mich für entschuldigen, aber ich neige leider dazu :/), komm ich mal zu meinem Problem/Problemen.

Zunächst ein bisschen zu meiner Person - ich glaub dann fällt es auch leichter, dass nachzuvollziehen.
Ich bin aktuell noch 24 Jahre alt, Studentin (1. Semester BWL) aber werde am 17. Januar jetzt 25. Ich bin Jungfrau, hatte bisher keine wirkliche Beziehung, außer eine mit 16/17 Jahren aber das zählt meines Erachtens nicht da es ne Fernbeziehung war und ich ihn nur 1 Mal gesehen habe. Ich hatte ihn übers Internet kennengelernt. Ich selbst bin leider auch zu schüchtern und introventiert, was es mir erheblich erschwert außerhalb meiner 4 Wände wen kennenzulernen. Ironischerweise fällt es mir leichter im Internet mit Menschen zu reden - aber da sieht mich auch keiner.. Verstärkt wird dieses Problem für mich dadurch, dass ich eben ein ziemliches Problem auch mit meinem Körper hab.

Ich hab Übergewicht, die während meiner Jugendzeit in Folge von Mobbing bzw. allgemein Problemen mit der Familie entstanden ist - ich hab halt alles in mich reingefressen. Ich habe immerzu Hilfe gesucht, aber geholfen hat mir niemand.. nicht mal meine Eltern. Durch mein Übergewicht habe ich eine Vielzahl an Dehnungsstreifen. Zu guter letzt hab ich dann noch eine riesige Oberweite und ne Zahnfehlstellung.. Alles in allem trägt das nicht sonderlich zu meinem Selbstbewusstsein bei.. Um das ein wenig zu verbessern, hab ich letztes Jahr angefangen abzunehmen (Ich bin 1,61 groß und wog zu Beginn 98 kg) - bisher sind 10 kg runter gewesen, wobei ich wohl über die Feiertage doch sicher wieder was zugenommen hab. Hab mich in der letzten Zeit nicht gewogen. Ich nehm aber nicht nur ab um dünner zu werden, sondern auch damit ich eine Brustverkleinerung beantragen kann, da ich ziemlich darunter leide.

Alles in allem ist es für mich nicht sehr leicht - und es ist für mich am schlimmsten, dass ich keine Freunde habe (außer denen im Internet, wenn man so sagen will, aber mit denen bin ich jetzt auch nicht so viel im Kontakt, dass ich ihnen solche Fragen stellen könnte ohne mir blöd vorzukommen..die wenigsten wissen überhaupt, dass ich Jungfrau bin..). Ich kann mit niemanden über meine Gedanken sprechen. Selbst jetzt fällt es mir schwer, obwohl ich hier ja anonym bin im Grunde, das in Worte zu fassen, was mich so beschäftigt..

Ich denke wirklich viel und intensiv über alles in meinem Leben nach und die Dinge, die ich erlebt und nicht erlebt habe..

Einer von vielen Gedanken, die ich mir täglich stelle ist der Punkt, dass ich mich frage wie ich andere Menschen kennenlernen soll - bzw. ich weiß manchmal gar nicht, ob ich das so will.. So wie ich mich körperlich fühle, wäre es mir lieber erstmal zu warten bis ich meine Problemzonen los bin - schließlich heißt es ja auch, dass man das ausstrahlt wie man sich fühlt.. und ich bezweifle, dass das jemand so gut findet, dass er mit mir Zeit verbringen will. Ich würde damit auch keinen belasten wollen.

Andererseits denke ich auch, dass es keine Lösung ist, wenn ich gar keine Menschen mehr an mich ranlasse - denn bis meine Probleme sich sozusagen "aufgelöst" haben, kann noch gut einige Jahre vergehen.

Ich versuche es oft genug Menschen auch außerhalb anzusprechen, aber aufgrund meines Verhaltens werd ich ziemlich oft abgelehnt - ich kann mich schlecht im Stehgreif ausdrücken, werde nervös und verhaspel mich. Ich weiß auch nicht, worüber ich mit anderen Menschen sprechen soll - ich hab mit den wenigsten Gemeinsamkeiten. Ich lese halt ziemlich gern, schreibe selbst Bücher/Geschichten/Gedichte, höre viel Musik und bin kein Partygänger - dadurch sowieso viel zu Hause.

Ich weiß stellenweise einfach gar nicht, was ich machen soll bzw. wie ich mich verhalten soll.

Dem entgegen steht dann eben noch die eigene Sexualität - ich hätte gern einen Freund, aber da hab ich eben auch dieselben bedenken wie ich es mit dem allgemeinen Kontakt mit Menschen habe. Weiterhin bin ich eben auch Jungfrau und die wenigen Männer, mit denen ich doch wider erwarten mal irgendwie langen Kontakt hatte und es daher erzählt habe, weil ich eben ehrlich sein wollte, haben das besonders gut aufgefasst. Stattdessen kamen da Fragen, ob mit mir was nicht stimmt und es wäre total abnormal heutzutage in meinem Alter noch Jungfrau zu sein. Mir wurde allerhand unterstellt: Ich sei wohl frigide, mit mir kann was nicht stimmen und alles in allem war es so schlimm, dass ich mich glaub ich auch gar nicht mehr trauen würde, sowas jemals wieder einem Mann zu sagen..

Zumal ich das mit dem frigide nicht unterschreiben könnte - ich tue mich auch selbstbefriedigen (täglich mindestens 2-4 Mal), wobei es mir schleierhaft ist, wie ich als Jungfrau etwas so sehr wollen kann ohne eigentlich zu wissen was? Ich find es ziemlich kompliziert und auch beängstigend zum Teil.. zumal mich das nicht so mal ansatzweise befriedigt, wie es sollte. Ich fühl mich damit auch nicht glücklich oder irgendwie besser. Bis auf einmal hatte ich auch nie einen Orgasmus (zumindest glaub ich, dass es einer war, aber ansonsten hab ich nichts dergleichen gehabt) und da frag ich mich dann auch, ob irgendwas mit mir nicht stimmt.

Ich frag mich auch viel, wie das weitergehen soll - speziell auch, wenn ich einen Freund hätte, ich würd mich nicht mal trauen das in die Richtung anzugehen, weil ich mich für meinen Körper schäme. Und selbst wenn ich warten würde bis nach der Beseitigung all meiner Probleme, also auch die Brustverkleinerung.. ich mein, wenn ich da erst ne Beziehung finden würde, wie finden Männer das denn, wenn ne Frau ne Brustverkleinerung machen hat lassen oder generell, wenn sie verunstaltet ist? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das werden soll oder wie bringt man solche Gedanken überhaupt an?

Viele von euch, die es jetzt geschafft haben bis hier lesen, denken sicherlich auch jetzt ich hätte einen Knall (ich könnte es keinem Verübeln - stellenweise komm ich mir selbst komisch damit vor), weil ich auch schon über Dinge nachdenke, die gar nicht sind - aber es ist halt meine Art viel nachzudenken. Gerade wenn man soviel Zeit mit sich selbst verbringt, hat man viele Gedanken vor Augen.

Na ja letztlich ist das jetzt nur so ein "Alles-Muss-Raus"-Thread geworden - ich hoffe das ist nicht schlimm, aber für mich war das einfach mal wichtig alles zu sagen, was mich bewegt- wobei das jetzt nur ein Bruchteil dessen ist, was ich sonst noch am Tag denke, aber ich denke das ist das was mich aktuell am stärksten bewegt.

Ich erhoffe mir schon, dass mir einer oder ein paar mehr Leute dazu auch ein Feedback geben können oder sonstige Ideen, Anmerkungen oder Gedanken dazu haben?

Nochmal sorry, wenn es zu lang geworden ist - ich bin auch nicht wirklich gut darin mich kurz zu fassen :frown:

Liebe Grüße
Mimi
 

Benutzer149590  (21)

Benutzer gesperrt
Große Brüste sind nicht schlimm. Männer stehen auf sowas. Sei froh, dass du keine Mäusefäuste hast.
 

Benutzer72433 

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also.... ich finde ja, dass du sympathisch rüberkommst. und ich sehe auch kein problem darin, wenn du leute leichter über das internet kennenlernst - das geht mir genauso und ich habe damit keinerlei probleme. ich bin ebenfalls kein partygänger, lese oder spiele in meiner freizeit, hör musik... :zwinker:

Ich versuche es oft genug Menschen auch außerhalb anzusprechen, aber aufgrund meines Verhaltens werd ich ziemlich oft abgelehnt - ich kann mich schlecht im Stehgreif ausdrücken, werde nervös und verhaspel mich.
hehe... das geht mir auch immernoch oft so. war früher noch viel schlimmer, ich bin das angegangen indem ich nen paar monate bei macces gearbeitet hab: wenn du jeden tag hunderte leute ansprechen, mit ihnen reden, sie besänftigen usw. musst, dann wird das irgendwie nen bisschen gewohnheit. aber weißt du was? ich kenne nur sehr, sehr wenige leute, die damit keinerlei probleme haben. man vertuscht es halt mehr oder weniger gut... oder nimmt es einfach mit nem grinsen. es ist halt so und wir sind damit keineswegs alleine, nichts, wofür man sich schämen müsste - also kann man genausogut drüber lachen.

Mir wurde allerhand unterstellt: Ich sei wohl frigide, mit mir kann was nicht stimmen und alles in allem war es so schlimm, dass ich mich glaub ich auch gar nicht mehr trauen würde, sowas jemals wieder einem Mann zu sagen..
na da bist du ja an ein paar äusserst sympathische menschen geraten... nicht. du liegst sicherlich nicht "im durchschnitt" mit 24 jahren und jungfrau, aber das weißt du selber - und das ist auch schon alles was es dazu zu sagen gibt. ich jedenfalls würde das weder als negativ noch als positiv sehen, es ist eben einfach so und das ist ok.
wenn du das schaffst: lass dir von so einem deppen nichts einreden, wer so reagiert ist eigentlich keinen weiteren gedanken wert. es wird immer menschen geben die ihren geistigen dünnschiss gerne an andere leute verteilen, aber ernstzunehmen sind die weniger... :grin:

ein wirkliches "problem" sehe ich eigentlich eher bei deinem übergewicht, du scheinst dich damit absolut nicht wohl zu fühlen und es ist dir im wege - aber wie du selber schon sagst: das gehst du schon an, das bewältigst du - und 10 kilo im jahr sind ja nun echt schon eine gute leistung, da kannst du stolz sein.

in dem sinne: du hast nen paar mehr schlechte erfahrungen gemacht als "der durchschnitt" an menschen es erlebt, aber das macht dich nicht zu einem schlechteren menschen, ganz im gegenteil: mir jedenfalls sind die, die es nicht immer einfach hatten und "normal" sind, wesentlich sympathischer. da steckt meistens mehr dahinter, da kann man gespräche auf einem ganz anderen niveau führen als mit menschen die wirkliche probleme höchstens vom hörensagen kennen.

wie kommst du eigentlich auf den gedanken dass du "verunstaltet" seiest? oder meinst du das nach einer brustverkleinerung? so oder so - des is quatsch :zwinker: natürlich wirst du nicht jedem mann zusagen, aber das tut keine frau und es gibt viele männer die auf die etwas weiblicher geformten frauen und größere brüste stehen.

Off-Topic:
Große Brüste sind nicht schlimm. Männer stehen auf sowas. Sei froh, dass du keine Mäusefäuste hast.
hör mal, man kann etwas nicht als besser darstellen indem man das gegenteil abwertet - große brüste sind auf ihre art einfach ebenso schön wie kleine oder mittlere...
 

Benutzer149966  (29)

Ist noch neu hier
Große Brüste sind nicht schlimm. Männer stehen auf sowas. Sei froh, dass du keine Mäusefäuste hast.

Gilt aber auch nicht für alle :smile:


Im Endeffekt muss Sie wissen womit Sie sich wohler fühlt :smile:
Am Ende zählt nur ob Sie sich wohlfühlt so wie sie ist oder nicht :smile:
 

Benutzer149962  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Hi, also erstmal danke an die Antworten, die ich bisher erhalten habe :smile: Einiges beruhigt mich doch ungemein - aber ich geh erstmal chronologisch vor:

Große Brüste sind nicht schlimm. Männer stehen auf sowas. Sei froh, dass du keine Mäusefäuste hast.

M minzenbrei Ich danke dir auch für deine Antwort, auch wenn ich sie nicht so sinnvoll finde - ich bin sicher du meintest es gut und wolltest mich damit beruhigen, dass es nicht so schlimm ist.

Aber man sollte doch darüber nachdenken, wie man das schreibt. Kleine Brüste als "Mäusefäuste" zu bezeichnen, finde ich für diejenigen, die es haben und darunter leiden nicht, verletzend.

Man wertet nichts ab um etwas anderes besser darstellen zu können.

Das andere ist, dass ich es nicht unterschreiben kann, dass große nicht schlimm sind - in meinem Fall sprechen wir von einer Körbchengröße H-I. Ich leide darunter und wäre schon glücklich, wenn ich wie ich es mit 12/13 zuletzt hatte ein E-Körbchen hätte.

Aber mit der Oberweite fühl ich mich nicht wohl - ich kann mir keine normalen BHs kaufen. Immer nur Übergrößen übers Internet - und ein so ein BH ist dann auch noch schweineteuer.. Dann schränkt mich meine Oberweite auch in meiner Klamottenwahl an sich ein, denn ich kann nur Sachen in Übergrößen anziehen und das meiste sieht nicht sonderlich vorteilhaft aus.. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ständig verspannt bin, einige Sportarten aufgrund meiner Oberweite nicht machen darf (joggen zum Beispiel darf ich nicht, weil das mit der Oberweite zu sehr auf die Gelenke drückt) und wenn ich Rückenschmerzen jemals hatte, dann merk ich das nicht mal weil mein Rücken dauerhaft seit Jahren belastet ist und ich meinen Rücken in dem Sinne gar nicht mehr richtig fühle - ich fühle nur das Gewicht vorne sehr deutlich.

Und nachts ne geeignete Schlafposition finden.. ich kann auf dem Rücken nicht liegen. Aber seitlich liegen geht auch nicht wirklich, weil die Brust dann immer auf meinem Arm liegt und stört und auf dem Bauch liegen ist auch nicht das wahre..

Und mal davon ab, dass ich auch häufiger - trotz intensiver Pflege - unter der Brust Ausschläge kriege und auch die Haut aufgescheuter hatte.. Ich kann das wirklich nicht so unterschreiben, dass eine große Brust besser ist..

Habe dir eine PN geschickt.

dancinglady dancinglady Danke dir für deine PN :smile: Ich werd antworten sobald ich kann, was aber ein wenig dauern könnte - soweit ich nämlich gelesen hab, brauch ich fürs PN schreiben 15 Beiträge im Forum. Ich hab gerade mal jetzt meinen 2ten, aber ich werde mich beeilen, damit ich dir schnellstmöglichst darauf antworten kann!

also.... ich finde ja, dass du sympathisch rüberkommst. und ich sehe auch kein problem darin, wenn du leute leichter über das internet kennenlernst - das geht mir genauso und ich habe damit keinerlei probleme. ich bin ebenfalls kein partygänger, lese oder spiele in meiner freizeit, hör musik... :zwinker:


hehe... das geht mir auch immernoch oft so. war früher noch viel schlimmer, ich bin das angegangen indem ich nen paar monate bei macces gearbeitet hab: wenn du jeden tag hunderte leute ansprechen, mit ihnen reden, sie besänftigen usw. musst, dann wird das irgendwie nen bisschen gewohnheit. aber weißt du was? ich kenne nur sehr, sehr wenige leute, die damit keinerlei probleme haben. man vertuscht es halt mehr oder weniger gut... oder nimmt es einfach mit nem grinsen. es ist halt so und wir sind damit keineswegs alleine, nichts, wofür man sich schämen müsste - also kann man genausogut drüber lachen.

Nevery Nevery Dir auch ganz herzliches Danke fürs Antworten - es ist wirklich schön zu lesen, wenn jemand in etwa dieselben Probleme mit den Kontakten hat wie ich. In meiner Umgebung finde ich solche Menschen leider nicht.

Ich find das ja an und für sich nicht so furchtbar, dass ich schüchtern/introventiert bin - schließlich muss für laute Menschen auch den Gegensatz geben zum Ausgleich. Und ich finde auch nicht alles furchtbar an meinem Wesenszug, denn auch dieser hat so seine Vorteile - es ist halt nur der Punkt, dass es nicht das einfachste ist. Gerade bei fehlenden Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen ist es da wirklich schwer was zu finden, worüber man sich mit diesen unterhalten kann - und das dann auch noch möglichst locker und flüssig klingt und keinesfalls gestellt rüberkommt.

Arbeiten würd ich wohl gern, weil das tatsächlich wohl helfen würde das ein wenig zu vereinfachen. Ich tue zwar so schon Leute ansprechen und übe anhand von Smalltalk mit denen zu reden, aber ich komm nie darüber hinaus bzw. ich wüsste auch nicht wie ich das anstellen soll - wenn mich diese Leute nicht zu was anderen auffordern, dann bleibt es auch dabei. Ich selbst käme widerum komisch vor zu fragen, ob man nicht was machen könnte - ich hab wirklich verdammt große Angst dann abgelehnt zu werden..

na da bist du ja an ein paar äusserst sympathische menschen geraten... nicht. du liegst sicherlich nicht "im durchschnitt" mit 24 jahren und jungfrau, aber das weißt du selber - und das ist auch schon alles was es dazu zu sagen gibt. ich jedenfalls würde das weder als negativ noch als positiv sehen, es ist eben einfach so und das ist ok.

wenn du das schaffst: lass dir von so einem deppen nichts einreden, wer so reagiert ist eigentlich keinen weiteren gedanken wert. es wird immer menschen geben die ihren geistigen dünnschiss gerne an andere leute verteilen, aber ernstzunehmen sind die weniger... :grin:

ein wirkliches "problem" sehe ich eigentlich eher bei deinem übergewicht, du scheinst dich damit absolut nicht wohl zu fühlen und es ist dir im wege - aber wie du selber schon sagst: das gehst du schon an, das bewältigst du - und 10 kilo im jahr sind ja nun echt schon eine gute leistung, da kannst du stolz sein.

in dem sinne: du hast nen paar mehr schlechte erfahrungen gemacht als "der durchschnitt" an menschen es erlebt, aber das macht dich nicht zu einem schlechteren menschen, ganz im gegenteil: mir jedenfalls sind die, die es nicht immer einfach hatten und "normal" sind, wesentlich sympathischer. da steckt meistens mehr dahinter, da kann man gespräche auf einem ganz anderen niveau führen als mit menschen die wirkliche probleme höchstens vom hörensagen kennen.

wie kommst du eigentlich auf den gedanken dass du "verunstaltet" seiest? oder meinst du das nach einer brustverkleinerung? so oder so - des is quatsch :zwinker: natürlich wirst du nicht jedem mann zusagen, aber das tut keine frau und es gibt viele männer die auf die etwas weiblicher geformten frauen und größere brüste stehen.

Ich persönlich find es auch nicht schlimm Jungfrau zu sein (Wie ich oft zu sagen pflege: Ich weiß ja nicht wie das Gegenteil ist, also gibt es da nichts, was ich vermissen könnte), aber es wird einem eben suggeriert das es nicht normal ist.. Ob von diesen "Nicht-Sympathen", wie du sie nennst, oder in meinem Fall krieg ich das auch zu hören von Familie, dass ich niemals ne normale Beziehung haben werde und mit 24/fast 25 Jahren total abnormal bin, weil ich immer nur zu Hause bin und mich damit wohl fühle.

Und nicht alle Männer, waren so unsensibel, als ich das mit der Jungfrau gesagt habe - aber sie waren auch allesamt nicht davon begeistert und hatten direkt ne ablehnende Haltung, was mich dann wieder beängstigt hat und eben auch verunsichert, obwohl ich es eben auch weiß, dass ich im Grunde froh sein kann, wenn diese nichts von mir dann weiter wollen.

Trotzdem macht es mir dann sorgen, wenn ich irgendwann doch mal wieder einen Kontakt zu einem Mann bekomme - wie soll ich damit dann am besten umgehen frag ich mich? Ich hab da immer diese Sätze und Reaktionen im Hinterkopf, aber lügen will ich auch nicht.

Mit meinem Übergewicht fühl ich mich auch absolut nicht wohl - da hast du recht. Das hängt eben auch mit meiner Oberweite zusammen. Ich hab zwar angefangen abzunehmen und bin auch wirklich froh darüber, dass 10 kg weg sind, auch wenn man das noch nicht so gut sieht. Aber weg ist letztlich weg und wenn ich nicht an mir arbeite, dann ändert sich letztlich auch nichts - das ist etwas, was ich aus dem Leben gezogen habe.

Wie du schon sagtest, hab ich einiges schlechtes hinter mir - was aber auch nicht heißt, dass ich nichts daraus gelernt habe. Im Grunde bin ich ein recht positiver Mensch bzw. ich versuche immer positiv zu denken und das beste daraus zu ziehen. Ich steh nicht mit dem Gedanken auf, dass ich etwas nicht schaffe, sondern ich versuche mir zu sagen, dass ich es kann. Genauso wie ich eben auch gesagt habe, dass negative Erfahrungen nur negativ bleiben, wenn ich daraus nichts positives herausziehen kann..

Zur Frage mit dem "verunstaltet" - ich meinte das generell bezogen auf die Dehnungsstreifen und eben das was man sieht und auch die Brustverkleinerung später, die ich machen lassen will. Ich mein auch wenn man es in Klamotten nicht sieht, sie sind ja da - Narben (nach Brustverkleinerung später) und Dehnungsstreifen, die ich ja so schon habe -an den verschiedensten Stellen (Bauch, Beine, bei der Brust, Oberarmen..) - durch mein Übergewicht. Und ich seh sie jeden Tag und an manchen stellen sind sie kaum ersichtlich, aber ich hab auch sehr viele, die deutlich zu erkennen sind- man kann sie gar nicht übersehen, aber wie mit dem Thema Jungfrau will ich auch da keinen Mann belügen müssen bzw. mich vor einem ausziehen und quasi "Überraschung" rufen.

Ich find das einfach auch nicht fair und komm mir dann so vor, als wenn ich die dann vorher schon hintergehe.. wobei das ja nicht der Fall ist, aber wie soll man das denn sagen?
 

Benutzer41990  (31)

Verbringt hier viel Zeit
dancinglady dancinglady Danke dir für deine PN :smile: Ich werd antworten sobald ich kann, was aber ein wenig dauern könnte - soweit ich nämlich gelesen hab, brauch ich fürs PN schreiben 15 Beiträge im Forum. Ich hab gerade mal jetzt meinen 2ten, aber ich werde mich beeilen, damit ich dir schnellstmöglichst darauf antworten kann!
Off-Topic:
Antworten können solltest du ihr auch so, nur um User selbst anzuschreiben brauchst du die 15 Beiträge soweit ich weiß.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich drösel das jetzt mal nach dem Punkten auf, die mir aufgefallen sind:

-) Jungfräulichkeit
Ein Mann, der an dir Interesse hat, wird sich nicht davon abschrecken lassen, dass du Jungfrau bist. Mein erster Freund war auch nicht begeistert als ich ihm sagte, ich wäre noch Jungfrau. Aber deswegen hat er mich noch lange nicht von der Bettkante gestoßen. Klar kann man auch sensibler, diplomatischer sein als er es damals gewesen ist, aber im Nachhinein war's eigentlich ganz lustig so, wie es passiert ist (denn offenbar gibt's auch Naturtalente unter uns :zwinker: ).
Lass dich davon nicht verunsichern. Ich würde es auf jeden Fall sagen, dass du jungfräulich bist, vor allem eben, weil du eh schon unsicher bist. Ein verständnisvoller Partner kann dir sehr entgegen kommen und das Erlebnis schöner machen. Und die anderen Leute können sich verpinkeln, ehrlich.

-) Sich unwohl fühlen, trotzdem Leute kennenlernen oder doch nicht
Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich hängt es sehr von deiner Einstellung ab, was man dir hier raten soll. Ich persönlich neige dazu, mich zurückzuziehen, wenn ich Probleme habe, die ich noch selbst mit mir ausmachen muss. Ich will da keine Leute kennenlernen und eben auch keinen mit meiner dann tendenziell unzufriedenen Haltung konfrontieren. Andererseits hast du auch Recht, dass es nicht sinnvoll ist - wenn der Prozess mehrere Jahre dauert - sich die ganze Zeit nur zurückzuziehen. Ich würde dir also wohl doch dazu raten, dass du dich mehr mit Leuten umgibst. Ob das jetzt welche aus dem Netz sind (mit denen kann man sich ja auch treffen) oder nicht, ist mMn ziemlich egal. Wie nehmen die Leute dich denn sonst so wahr? Was meinst du, wie du idR bei anderen Leuten ankommst?

Ansonsten wäre mein Rat noch, dass du dir Gleichgesinnte suchst, also z.B. Leute, die auch abnehmen wollen. Ich weiß nicht, wie du abnimmst, aber wenn's über eine Sportart ist, dann kannst du dir allgemein Leute suchen, die auch diese Sportart betreiben (müssen ja keine Leute sein, die abnehmen wollen), oder wenn du eine Ernährungsumstellung machst, dann eben Leute, die das auch machen. Über's Netz kann man da ja sehr schnell Kontakte knüpfen, aus denen auch gute Freundschaften entstehen können.

Ich find's auf jeden Fall gut, dass du den Weg einschlägst und dein Körperbefinden verbessern willst. Ich kann mir vorstellen, dass du dich mit einem gesünderen Gewicht auch schnell wohler in deiner Haut fühlen wirst (und vor allem wirst du dann auch stolz auf deine Leistung sein, was auch nie verkehrt sein kann). Und viele deiner Zweifel lösen sich dann vielleicht auch in Luft auf.

-) Sinnvolles Grübeln vs. sinnloses Grübeln
Versteh mich nicht falsch, Grübeln ist toll und Selbstreflexion sowieso. Ich glaube, das hilft dir auch viel. Aber trotzdem gibt es Punkte, da muss man dann einfach mal aufhören oder zumindest einsehen, dass es nichts bringt, sich im Vorfeld drüber zu viele Gedanken zu machen. Ich habe mir vor dem ersten Sex/dem ersten Freund auch maßlos Gedanken gemacht. Das ist wohl normal. Aber das darf einen nicht in die Irre treiben. Am Ende kommt alles nämlich doch ganz anderes. Vielleicht fühlst du dich anders als zuvor. Vielleicht behandelt dein Gegenüber dich anders als du gedacht hast. Vielleicht verändert sich deine Einstellung schlagartig. Es kann so viel sein, dass du jetzt einfach noch nicht berücksichtigen kannst, dass es wirklich sinnlos ist, sich über Fragen den Kopf zu zerbrechen, die vielleicht (vermutlich) nie relevant für dich werden.

So, das war's erstmal :smile:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
hmm... das finde ich ziemlich mies von deiner familie, das so zu sagen. ich mein, ich bin auch nicht grade "normal", geschweige denn "typisches weibchen in meinem alter", aber ich habe von meiner familie immer rückhalt erfahren und bin auch darin bestärkt worden den weg zu gehen den ich für richtig halte. nur mal so als beispiel: sie hätten sicherlich nichts dagegen gehabt :zwinker: wenn ich direkt nach der schule eine ausbildung angefangen hätte, aber dass ich mir noch knapp ein jahrzehnt zeit gelassen hab, mal dies und mal das getrieben, mal hier und mal da gewesen... das war eben auch ok. weil es für mich richtig war - dafür habe ich dann als ich soweit war eine ausgesprochen gute ausbildung abgeschlossen.
was ich sagen will: ich glaube, das macht unheimlich viel aus, ob man wenigstens aus dem allernächsten umfeld bestätigung erfährt oder noch kritisiert wird. wenn ich das in deinem eingangsbeitrag richtig gelesen habe ist dein verhältnis mit deiner familie aber sowieso nicht so prickelnd (gewesen), oder?

was die reaktion von männern angeht: ich glaube, mit einer gewissen verdutztheit musst du dabei tatsächlich rechnen, aber das ist ja erstmal nicht wertend. was zählt ist das, was danach kommt. kann es sein dass du eigentlich schon eine ablehnende haltung erwartest, es deswegen selber nicht besonders positiv rüberbringst und dadurch dann auch gewisse reaktionen mehr provozierst?
was ich mir auch noch vorstellen könnte ist, dass entsprechende männer die befürchtung bekommen dass du das mit absicht so hälst, dass du - aus welchen gründen auch immer - keinen sex willst (nicht vor der ehe oder garnicht oder wie auch immer) und sie deswegen ablehnend reagieren.

dass dich die dehnungsstreifen irgendwie stören verstehe ich, aber ich finde sie selber nicht schlimm und ich kenne auch fast nur männer die das nicht schlimm fänden. klar, für nen paar wäre das ne halbe katastrophe, genauso wie es männer gibt für die das weibchen wasserstoffblond sein und mindestens ne doppel-d haben muss... aber gut, die sache mit der zielgruppe eben. grade für frauen sind dehnungsstreifen ja nun etwas ganz normales, spätestens nach einer schwangerschaft haben nahezu alle frauen welche - das gehört eben zum körper dazu, das ist ein zeichen des erlebten.
ich schleppe auch so einige nicht besonders sexy narben mit mir herum im bereich des oberkörpers, die habe ich schon mein leben lang - es gab zeiten, da hab ich mich deswegen furchtbar geschämt und meine kleidung entsprechend gewählt... mittlerweile seh ich sie einfach als teil von mir, und bis auf einen einzigen partner (der erste, volltrottel in jeder hinsicht...) hat sich auch nie jemand daran gestört.

sieh es doch mal andersherum: was hättest du denn gerne von einem mann in deiner situation? dass er dich vorher darauf "vorbereitet", als sei es etwas ganz schreckliches? oder dass er ganz natürlich damit umgeht weil es nunmal ein teil seines körpers ist? :zwinker:
dass du es einem mann vorher stecken solltest dass du noch jungfrau bist (das muss ja nicht sofort beim kennenlernen sein) finde ich schon, einfach damit er entsprechend damit umgehen kann, aber über alles andere würde ich mir da keinen kopf machen.


ich finde übrigens, dass man diese verknüpfung von "nur normal ist gut" ziemlich kritisch begutachten sollte. meiner meinung nach stimmt das so einfach nicht: normal ist.. der durchschnitt. nicht mehr und nicht weniger. wenn ich es wertend betrachte finde ich den normalen durchschnitt oft ziemlich langweilig und "unnormal" per se erstmal interessanter.

achja, das "leute kennenlernen": grade für die "nicht normalen" ist das internet einfach eine wirklich feine sache, die wenigen menschen mit denen ich wirklich freundschaft geschlossen habe sind quer über deutschland und darüber hinaus verteilt, die hätte ich sonst nie kennen gelernt - und auch all meine beziehungen (mit einer ausnahme) habe ich online gefunden. das ist eben eher mein spielplatz als eine disco, ebenso wie sich da eher männer meiner zielgruppe herumtreiben während ich mit den leutchen aus disco, kneipe usw. herzlich wenig anfangen kann.
 

Benutzer149962  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Lotusknospe Lotusknospe Danke dir auch erstmal für Antworten - ich geh deine Nachricht auch mal Stück für Stück durch :smile:

Ich drösel das jetzt mal nach dem Punkten auf, die mir aufgefallen sind:

-) Jungfräulichkeit
Ein Mann, der an dir Interesse hat, wird sich nicht davon abschrecken lassen, dass du Jungfrau bist. Mein erster Freund war auch nicht begeistert als ich ihm sagte, ich wäre noch Jungfrau. Aber deswegen hat er mich noch lange nicht von der Bettkante gestoßen. Klar kann man auch sensibler, diplomatischer sein als er es damals gewesen ist, aber im Nachhinein war's eigentlich ganz lustig so, wie es passiert ist (denn offenbar gibt's auch Naturtalente unter uns :zwinker: ).
Lass dich davon nicht verunsichern. Ich würde es auf jeden Fall sagen, dass du jungfräulich bist, vor allem eben, weil du eh schon unsicher bist. Ein verständnisvoller Partner kann dir sehr entgegen kommen und das Erlebnis schöner machen. Und die anderen Leute können sich verpinkeln, ehrlich.

Im Grunde seh ich das ja auch genauso - und kann sicherlich auch froh sein, dass die Typen, die mir da so negativ reagiert haben bzw. mit solchen Sprüchen kamen, letztlich erspart geblieben sind.

Netter sagen hätte man das sicher trotzdem und einigen ist das ja auch gelungen, dass zumindest netter zu verpacken, auch wenn es trotzdem eine Ablehnung war.

Es ist halt trotzdem so, dass es mich verunsichert bzw. auch verletzt hat, auch wenn ich mir Mühe gegeben habe das nicht persönlich zu nehmen. Ich glaub ja bzw. ich hoffe auch darauf, dass es Männer gibt, die damit umgehen können und die das dann auch nicht weiter stört - ich stör mich ja eben auch nicht dran. Für mich ist das eigentlich normal, weil ich es aber auch nicht anders kenn - man kann eben nichts vermissen, was man nicht hatte oder nicht kennt. Trotzdem bin ich ja ein Mensch.

Bin halt froh, dass eben nicht alle Menschen gleich sind und es ja scheinbar doch auch Menschen gibt, die damit umgehen können :smile: Das beruhigt mich dann doch ein wenig, dass zu wissen.

-) Sich unwohl fühlen, trotzdem Leute kennenlernen oder doch nicht
Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich hängt es sehr von deiner Einstellung ab, was man dir hier raten soll. Ich persönlich neige dazu, mich zurückzuziehen, wenn ich Probleme habe, die ich noch selbst mit mir ausmachen muss. Ich will da keine Leute kennenlernen und eben auch keinen mit meiner dann tendenziell unzufriedenen Haltung konfrontieren. Andererseits hast du auch Recht, dass es nicht sinnvoll ist - wenn der Prozess mehrere Jahre dauert - sich die ganze Zeit nur zurückzuziehen. Ich würde dir also wohl doch dazu raten, dass du dich mehr mit Leuten umgibst. Ob das jetzt welche aus dem Netz sind (mit denen kann man sich ja auch treffen) oder nicht, ist mMn ziemlich egal. Wie nehmen die Leute dich denn sonst so wahr? Was meinst du, wie du idR bei anderen Leuten ankommst?

Ansonsten wäre mein Rat noch, dass du dir Gleichgesinnte suchst, also z.B. Leute, die auch abnehmen wollen. Ich weiß nicht, wie du abnimmst, aber wenn's über eine Sportart ist, dann kannst du dir allgemein Leute suchen, die auch diese Sportart betreiben (müssen ja keine Leute sein, die abnehmen wollen), oder wenn du eine Ernährungsumstellung machst, dann eben Leute, die das auch machen. Über's Netz kann man da ja sehr schnell Kontakte knüpfen, aus denen auch gute Freundschaften entstehen können.

Ich find's auf jeden Fall gut, dass du den Weg einschlägst und dein Körperbefinden verbessern willst. Ich kann mir vorstellen, dass du dich mit einem gesünderen Gewicht auch schnell wohler in deiner Haut fühlen wirst (und vor allem wirst du dann auch stolz auf deine Leistung sein, was auch nie verkehrt sein kann). Und viele deiner Zweifel lösen sich dann vielleicht auch in Luft auf.

Ich neige da eigentlich auch zu, dass ich erst Probleme mit mir selbst ausmache und zweifellos würde ich es auch hier am liebsten bevorzugen, weil das eben keine kleinen Probleme sind, die sich von selbst lösen können - zumal ich auch keinen damit belasten wollte. Ich bin zwar grundsätzlich positiv denkend und trage das auch möglichst nach außen hin, aber wenn ich so meine Tiefs habe bzw. man merkt es mir auch an, wenn man mich gut genug kennt, dass mich was bedrückt oder beschäftigt - und das will ich eben auch keinen aufhalsen. Denn gegen diese Probleme kann ja auch nur ich was machen und nicht jemand anderes.

Aber mehrere Jahre keine Menschen um sich behalten, ich weiß ja das es ein längerer Prozess wird, macht noch weniger Sinn. Daher kann ich deiner Schlussfolgerung auch nur zustimmen, dass es besser wäre ich täte mich mit anderen Menschen umgeben - ich kenne ja einige Leute aus dem Internet, mit denen ich doch häufiger Mal schreibe.

Nur getroffen hab ich mich bisher mit keinen von denen, weil sie aber auch zu weit weg wohnen und ich das Geld nicht aufbringen könnte, aber es kann auch keiner hier bei mir übernachten - wohne nicht alleine, sondern bei meiner Oma, weil das günstiger für mich ist. Und sie will keinen Besuch hier haben. Daher bleibt mir leider nur die Variante, dass ich entweder Leute kennenlerne, die hier aus der Nähe wegkommen oder eben nur beim Schreiben bleibe.

Im Netz scheint das bei mir sehr gut zu funktionieren mit den Kontakten schließen. Aber eben auch nur da - im Realen ist das eben anders, obwohl ich auch da stets freundlich auftrete. Ich lächle nach Möglichkeit immer und ich geb mir da auch Mühe. Was da aber genau schief läuft bzw. wie die anderen das sehen kann ich dir nicht wirklich sagen. Die meisten sind nach außen hin ganz nett, obwohl ich das wohl auch merke, wenn es anders ist.

In diversen einschlägigen Gruppen für meine Probleme bin ich ja eigentlich auch schon, also Abnehmgruppen/Foren und auch in einer Gruppe, wo Leute sind, die sich mit dem Thema Schüchtern/Introventiert auseinandersetzen - daher hab ich ja auch den Tipp, dass man Kontakt üben kann, wenn man beispielsweise Smalltalk betreibt. Das hat mir schon geholfen.

Aber es kommt trotzdem keiner hier aus der Gegend, wo ich sagen könnte oder fragen könnte, ob man sich nicht mal treffen mag. Wobei so ne Frage auch Überwindung für mich bedeutet.
Ich bin auch froh über meine Entscheidung abzunehmen - es ist zumindest auch ein Ziel, was mich stärker macht. Ich bin schon stolz darüber, dass 10 kg weg sind - ein stückweit ist das auch ne Befreiung und ich hoffe doch, dass ich mich zu gegebener Zeit auch endlich wohl fühle und meine Probleme sich tatsächlich verflüchtigen.

-) Sinnvolles Grübeln vs. sinnloses Grübeln
Versteh mich nicht falsch, Grübeln ist toll und Selbstreflexion sowieso. Ich glaube, das hilft dir auch viel. Aber trotzdem gibt es Punkte, da muss man dann einfach mal aufhören oder zumindest einsehen, dass es nichts bringt, sich im Vorfeld drüber zu viele Gedanken zu machen. Ich habe mir vor dem ersten Sex/dem ersten Freund auch maßlos Gedanken gemacht. Das ist wohl normal. Aber das darf einen nicht in die Irre treiben. Am Ende kommt alles nämlich doch ganz anderes. Vielleicht fühlst du dich anders als zuvor. Vielleicht behandelt dein Gegenüber dich anders als du gedacht hast. Vielleicht verändert sich deine Einstellung schlagartig. Es kann so viel sein, dass du jetzt einfach noch nicht berücksichtigen kannst, dass es wirklich sinnlos ist, sich über Fragen den Kopf zu zerbrechen, die vielleicht (vermutlich) nie relevant für dich werden.

So, das war's erstmal :smile:

Ich versteh dich nicht falsch - ich weiß was du meinst bzw. mir ist das gelegentlich auch klar, dass das nicht richtig ist, etwas zu "zerdenken". Ich denke schon von Natur aus gerne über alles mögliche nach und ich glaub genau das wird mir da auch zum Verhängnis, weil ich eben damit kaum aufhören kann.

Ich hab sicherlich keine ideal-Vorstellung im Kopf, wie es im besten Fall laufen soll - oder im schlechtesten. Zumindest halte mich nicht daran fest. Die Realität ist in vielen Dingen anders, aber trotzdem ist das dann doch meine Art darüber nachzudenken - manchmal steigere ich mich auch ziemlich darin rein, aber es ist meistens nur von kurzer Dauer ehe die Vernunft mich dann doch noch einholt.

Es kann anders kommen als man denkt - aber das mit dem Kopf zerbrechen lasssen, ist ob relevant oder nicht, bei mir nur schwer rauszukriegen.



Nevery Nevery Ich antworte auch hier mal wieder schrittweise :smile:

hmm... das finde ich ziemlich mies von deiner familie, das so zu sagen. ich mein, ich bin auch nicht grade "normal", geschweige denn "typisches weibchen in meinem alter", aber ich habe von meiner familie immer rückhalt erfahren und bin auch darin bestärkt worden den weg zu gehen den ich für richtig halte. nur mal so als beispiel: sie hätten sicherlich nichts dagegen gehabt :zwinker: wenn ich direkt nach der schule eine ausbildung angefangen hätte, aber dass ich mir noch knapp ein jahrzehnt zeit gelassen hab, mal dies und mal das getrieben, mal hier und mal da gewesen... das war eben auch ok. weil es für mich richtig war - dafür habe ich dann als ich soweit war eine ausgesprochen gute ausbildung abgeschlossen.
was ich sagen will: ich glaube, das macht unheimlich viel aus, ob man wenigstens aus dem allernächsten umfeld bestätigung erfährt oder noch kritisiert wird. wenn ich das in deinem eingangsbeitrag richtig gelesen habe ist dein verhältnis mit deiner familie aber sowieso nicht so prickelnd (gewesen), oder?

Für mich ist es auch ziemlich schlimm, dass die so über mich reden - es verletzt eben ziemlich. Und es stimmt wohl, dass mein Verhältnis zu meiner Familie ein wenig ziemlich kritisch ist - was zwar nicht heißt, dass ich sie nicht trotzdem liebe, aber es ist für mich auch nicht leicht in ihrer Nähe zu sein, weshalb ich mich da möglichst von fern halte. Ich ertrag das nicht sonderlich gut.

Ich hab mich immer gefragt, ob es daran liegt, dass die alle das Gegenteil von mir sind? In meiner Familie ist sonst keiner schüchtern oder still. Die haben alle Freunde und auch keine Probleme in dem Sinne. Zumindest nicht meine.

Ich wäre ja wenigstens froh, wenn sie mich so akzeptieren könnten wie ich eben bin - aber auch das tun sie nicht. Schon als Kind wurde ich ständig mit meinen Geschwistern verglichen. Ich hab eigentlich viel gehört "Ach warum kannst du nicht mehr sein wie deine Schwester "xy"?". Meine Mutter hat auch viel versucht mich zu ändern - hat mich halt genötigt bzw. erpresst/gezwungen, dass ich Sport im Verein machen sollte, obwohl ich das nicht mochte. Die Motivation war sicher gut gemeint, aber mit Zwang erreicht man auch nicht wirklich was..

Oder auch das mit dem Abnehmen. Das ist im Verlauf meines Leben ja mehrmals vorgekommen. Ich war in der Pubertät ja nicht so dick wie jetzt - ich hatte nur leicht Übergewicht zunächst. Aber auch da hat meine Mutter mich gezwungen abzunehmen und ich musste jeden Tag Sport machen - Motivation ok, aber dann auch noch so Sprüche, wenn ich mal was gegessen habe, was sie für ungesund hielt: Da hat sie mich immer in die Seiten gekniffen um zu sagen "Oh sieh mal den Speck an" und dann den Spruch rausgehauen "Na ja du brauchst es ja".

Meine Geschwister haben sich diese Verhaltensform dann auch von meiner Mutter abgeguckt - so kam ich zu Spitznamen wie "Pummelluff", "Fetti", "Dickerchen/Dicki", "Klopsi" und sie haben keine Gelegentheit ausgelassen mich zu ärgern.

Ich bin mehr als einmal in Tränen ausgebrochen damals - es tat halt weh und auch heute noch denke ich nicht mit Witz daran. Es ist zwar mit den Jahren besser geworden, aber ich werd nie so ne Vertrauensbasis zu meinen Eltern und Geschwistern aufbauen wie du es eben hast.

Ich wüsste zwar schon, dass wenn es hart auf hart käme das sie versuchen würden mich zu unterstützen - aber mehr auch nicht. Reden mit ihnen über meine Probleme kann ich nicht.

Auch von meinen Tanten oder Cousins/Cousinen kann ich da nichts erwarten - ich weiß wie sie hinter meinem Rücken über mich reden, wenn sie meinen ich krieg es nicht mit. Meine Mutter und auch meine Tanten sagen oft "Ach aus der Mimi wird nichts, sie kriegt nichts hin und die wird ewig zu Hause wohnen bleiben". Dann sagen sie auch noch ich sei faul, weil ich immer in meinem Zimmer bin und unterstellen mir andere Dinge wie das ich nicht ausreichend lernen würde, weil sie mich immer nur am PC sehen (Wobei ich mich frag wie die das beurteilen können, wenn sie keine 24 Stunden da sind).

Meine Mutter hat sogar mit meinem Geschwistern gesprochen gehabt, wie sie sich verhalten sollen, wenn ich später "Hartz IV" beantragen muss, weil ich im Leben nicht voran komme..

Und das nennt sich dann eben Familie. Ich kenn es nicht anders, aber ich krieg auch mit wie es hätte sein können - so wie du sagst, ist es eigentlich richtig. Das die Familie einen akzeptiert und auch die Entscheidungen und auch den eingeschlagenen Weg unterstützen sollte.

was die reaktion von männern angeht: ich glaube, mit einer gewissen verdutztheit musst du dabei tatsächlich rechnen, aber das ist ja erstmal nicht wertend. was zählt ist das, was danach kommt. kann es sein dass du eigentlich schon eine ablehnende haltung erwartest, es deswegen selber nicht besonders positiv rüberbringst und dadurch dann auch gewisse reaktionen mehr provozierst?

was ich mir auch noch vorstellen könnte ist, dass entsprechende männer die befürchtung bekommen dass du das mit absicht so hälst, dass du - aus welchen gründen auch immer - keinen sex willst (nicht vor der ehe oder garnicht oder wie auch immer) und sie deswegen ablehnend reagieren.

Verdutztheit ist aber auch nichts, was ich schlimm finde - ich mein, dass es sicherlich ungewöhnlich ist in gewisser Weise das weiß ich ja selbst. Daher werf ich das auch nicht den Männern vor, wenn sie erstmal erstaunt reagieren.

Ich versuche möglichst nichts zu erwarten - weil sonst würde ich gar nicht den Mut aufbringen, dass ganze auszusprechen. Ich versuch es oft ganz stumpf zu sagen, z. B. hat mich ein Bekannter mal gefragt wie ich zum Thema Sex in der Beziehung eigentlich stehe - und da hab ich einfach geantwortet "Keine Ahnung - dazu müsste ich mal welchen gehabt haben". Der war dann zwar auch erstmal verdutzt -und dann hat er ja auch gefragt wie das kommt.

Ich hab das dann ganz normal erklärt, dass es eben nie dazu gekommen ist und da er ja eben auch weiß wie ich bin, weil das ja eben ein Bekannter, der mich im Groben ja kannte, aber eben war er für mich keine bevorstehende Beziehung, da er schwul war.

Daher war das für ihn von vornerein kein Problem. Aber so wie ich das bei ihm angebracht habe, versuche ich das auch den Männern näher zu bringen - also ohne das es irgendwie wie ne Hiobsbotschaft klingt oder das letzte Gericht.

Ich selbst hab ja nun auch nicht das Problem damit Jungfrau zu sein - aber diese anderen Typen haben da eben eins draus gemacht. Ich suggeriere auch von Anfang an eigentlich nie, dass ich keinen Sex oder so will oder generell das ich das mit Absicht so halte.

Aber trotzdem hab ich eben hauptsächlich solche Reaktionen geerntet - vereinzelt auch positive, aber trotzdem Ablehnung "Weil sie damit nicht umgehen können" und "Sex für sie einen großen Stellenwert hat und daher eine Jungfrau nicht in Frage kommt". Und dann eben auch Ablehnungen wie bereits beschrieben.

Ich versuch mich ja nicht davon entmutigen zu lassen - ich hoffe ja einfach, dass es nicht der Normalfall ist und es auch Ausnahmen gibt.

dass dich die dehnungsstreifen irgendwie stören verstehe ich, aber ich finde sie selber nicht schlimm und ich kenne auch fast nur männer die das nicht schlimm fänden. klar, für nen paar wäre das ne halbe katastrophe, genauso wie es männer gibt für die das weibchen wasserstoffblond sein und mindestens ne doppel-d haben muss... aber gut, die sache mit der zielgruppe eben. grade für frauen sind dehnungsstreifen ja nun etwas ganz normales, spätestens nach einer schwangerschaft haben nahezu alle frauen welche - das gehört eben zum körper dazu, das ist ein zeichen des erlebten.
ich schleppe auch so einige nicht besonders sexy narben mit mir herum im bereich des oberkörpers, die habe ich schon mein leben lang - es gab zeiten, da hab ich mich deswegen furchtbar geschämt und meine kleidung entsprechend gewählt... mittlerweile seh ich sie einfach als teil von mir, und bis auf einen einzigen partner (der erste, volltrottel in jeder hinsicht...) hat sich auch nie jemand daran gestört.

sieh es doch mal andersherum: was hättest du denn gerne von einem mann in deiner situation? dass er dich vorher darauf "vorbereitet", als sei es etwas ganz schreckliches? oder dass er ganz natürlich damit umgeht weil es nunmal ein teil seines körpers ist? :zwinker:
dass du es einem mann vorher stecken solltest dass du noch jungfrau bist (das muss ja nicht sofort beim kennenlernen sein) finde ich schon, einfach damit er entsprechend damit umgehen kann, aber über alles andere würde ich mir da keinen kopf machen.

Na ja ich war bisher nie in der Situation, dass ich meine Dehnungsstreifen oder sonstige Dinge hab zeigen müssen. Daher weiß ich nicht wie Männer das sonst so sehen und ob es da auch positive Reaktionen gibt. Nur ich mach mir da trotzdem immer schon vorher Gedanken drüber, wie das wird.

Sicherlich gehören Dehnungsstreifen zu einer Frau dazu - aber eben nach ner Schwangerschaft eher, da hat man zumindest noch nen guten Grund zu sagen warum man welche hat. Wenn ein Mann eine Frau mit Kind nimmt, dann erwartet er doch sicherlich kein Model.

Aber bei Übergewicht ist man ja auch oft selbst schuld oder zumindest in gewisser Weise dafür verantwortlich - wurd mir von meiner Mutter auch mal gesagt, auch wenn ich da nicht viel drauf gebe, weil sie öfters solche Sachen sagt. Aber da meinte sie auch "Wenn du rechtzeitig abgenommen hättest, hättest du die ja nicht gehabt."

Natürlich hast du recht, dass es nicht viel Sinn macht mich da zu verstecken bzw. als etwas schlimmes zu sehen - aber ich hab eben immer meine Zweifel daran, dass jemand da auch positiv drauf reagieren kann.

Ich versuche stets vom positiven auszugehen, aber bei schlechten Erfahrungen holt einen das auch immer wieder ein, dass man sich da nicht mehr sicher ist.

ich finde übrigens, dass man diese verknüpfung von "nur normal ist gut" ziemlich kritisch begutachten sollte. meiner meinung nach stimmt das so einfach nicht: normal ist.. der durchschnitt. nicht mehr und nicht weniger. wenn ich es wertend betrachte finde ich den normalen durchschnitt oft ziemlich langweilig und "unnormal" per se erstmal interessanter.

achja, das "leute kennenlernen": grade für die "nicht normalen" ist das internet einfach eine wirklich feine sache, die wenigen menschen mit denen ich wirklich freundschaft geschlossen habe sind quer über deutschland und darüber hinaus verteilt, die hätte ich sonst nie kennen gelernt - und auch all meine beziehungen (mit einer ausnahme) habe ich online gefunden. das ist eben eher mein spielplatz als eine disco, ebenso wie sich da eher männer meiner zielgruppe herumtreiben während ich mit den leutchen aus disco, kneipe usw. herzlich wenig anfangen kann.

Ich find es auch nicht besonders dolle, dass viele Menschen so denken - weil die meisten Menschen laut sind, wird eben das als Norm genommen. Die stillen fallen da eben raus. Meiner Meinung nach sind es aber gerade diese Unterschiede, die die Menschen ausmachen und von denen sowohl die stillen als auch die lauten Leute von profitieren könnten, wenn sie sich denn mal auf einer Ebene begegnen würden.

Ich seh das daher auch so wie du sagst, dass "Durchschnitt" nichts gutes bedeutet - aber das muss man erstmal der Welt verklickern, dass es so nicht ist..

Und auch das mit dem "Leute kennenlernen": Da stimm ich dir voll und ganz zu. Damals war das meine Rettung, als ich das Internet entdeckt hab. Konnte endlich mal mit Menschen reden, die mich zur Abwechslung mal verstanden und die auch meine Hobbys hatten. Ich hab auch dadurch viele Leute kennengelernt - nicht nur in Deutschland, sondern auch über Landesgrenzen hinaus. Und das bereu ich auch nicht - weil es mir auch ne Menge gebracht hat. Nur wird es eben als seltsam betrachtet, wenn Leute fragen wo man denn die Leute alle so kennenlernt. Internet wird gern als unseriös angesehen - meine Familie redet da schon von "Psychopathen, Serienkillern und Perversen", die sich da rumtreiben.

Aber gut sie verstehen auch nicht wirklich wo für mich der Unterschied liegt und das ich einfach kein Partymensch bin..
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich glaub ja bzw. ich hoffe auch darauf, dass es Männer gibt, die damit umgehen können und die das dann auch nicht weiter stört
da brauchst du nicht glauben und hoffen, da kannst du mit hundertprozentiger gewissheit von ausgehen :smile: die frage ist halt nur auf was für eine art von mensch du als nächstes triffst - das kann man eben nicht vorher sagen.
aber wenn ich so meine Tiefs habe bzw. man merkt es mir auch an, wenn man mich gut genug kennt, dass mich was bedrückt oder beschäftigt - und das will ich eben auch keinen aufhalsen. Denn gegen diese Probleme kann ja auch nur ich was machen und nicht jemand anderes.
das ist vollkommen richtig und ich habe auch nicht den eindruck dass du hier nach der ultimativen lösung für deine probleme suchst, aber manchmal hilft es eben einfach darüber zu reden, ne zweite meinung einzuholen oder sich auch einfach ganz banal nen bisschen trösten zu lassen.
das sind aber alles dinge die in einer guten freundschaft für mich selbstverständlich sind, ich sehe es nicht als "belastend" wenn jemand zu mir kommt und sich ausheult, auch dann nicht wenn man das selbe thema schon nen dutzend mal durchgekaut hat. ganz im gegenteil würde ich deine einstellung, das "nicht aufhalsen wollen", erstmal als mangelndes vertrauen sehen: es braucht schliesslich eine große menge an mut und an vertrauen, solche themen auf den tisch zu packen und andere daran teilhaben zu lassen. ich kann verstehen wie du dazu gekommen bist, gut find ichs trotzdem nicht - du scheinst mir zwar durchaus eine starke persönlichkeit zu sein, aber deswegen muss man noch lange nicht alles alleine durchkauen :zwinker:
das was du beschreibst, sich nett unterhalten, ernsthafte bzw. problematische themen aber vermeiden, das ist für mich eher eine nette, oberflächliche bekanntschaft, keine wirkliche freundschaft. gut, wirkliche freundschaften sind eh was seltenes, aber bei dir kommt es mir grade so vor als würdest du es generell so halten wollen - verstehst wie ichs mein?
Ich hab mich immer gefragt, ob es daran liegt, dass die alle das Gegenteil von mir sind? In meiner Familie ist sonst keiner schüchtern oder still. Die haben alle Freunde und auch keine Probleme in dem Sinne. Zumindest nicht meine.
ja, ich denke das wirds zu einem großen teil ausmachen.
ich kenne das ein wenig aus der anderen sicht mit meiner halbschwester, meine eltern und ich sind uns recht ähnlich, sie hingegen ist eher... "normal" :zwinker: da hat sich auch nicht so das enge verhältnis auf der ebene herausgebildet, ich hab sie gern, wir helfen uns auch gegenseitig, aber sie ist mir irgendwie fremd. der unterschied ist nur dass wir sie deswegen nicht runtermachen oder so, wir wissen halt alle dass uns nen bisschen mehr abstand besser tut, jeder sein eigenes leben führt und damit ist das gut.
Ich wäre ja wenigstens froh, wenn sie mich so akzeptieren könnten wie ich eben bin - aber auch das tun sie nicht. Schon als Kind wurde ich ständig mit meinen Geschwistern verglichen. Ich hab eigentlich viel gehört "Ach warum kannst du nicht mehr sein wie deine Schwester "xy"?". Meine Mutter hat auch viel versucht mich zu ändern - hat mich halt genötigt bzw. erpresst/gezwungen, dass ich Sport im Verein machen sollte, obwohl ich das nicht mochte. Die Motivation war sicher gut gemeint, aber mit Zwang erreicht man auch nicht wirklich was..

Oder auch das mit dem Abnehmen. Das ist im Verlauf meines Leben ja mehrmals vorgekommen. Ich war in der Pubertät ja nicht so dick wie jetzt - ich hatte nur leicht Übergewicht zunächst. Aber auch da hat meine Mutter mich gezwungen abzunehmen und ich musste jeden Tag Sport machen - Motivation ok, aber dann auch noch so Sprüche, wenn ich mal was gegessen habe, was sie für ungesund hielt: Da hat sie mich immer in die Seiten gekniffen um zu sagen "Oh sieh mal den Speck an" und dann den Spruch rausgehauen "Na ja du brauchst es ja".

Meine Geschwister haben sich diese Verhaltensform dann auch von meiner Mutter abgeguckt - so kam ich zu Spitznamen wie "Pummelluff", "Fetti", "Dickerchen/Dicki", "Klopsi" und sie haben keine Gelegentheit ausgelassen mich zu ärgern.

Ich bin mehr als einmal in Tränen ausgebrochen damals - es tat halt weh und auch heute noch denke ich nicht mit Witz daran. Es ist zwar mit den Jahren besser geworden, aber ich werd nie so ne Vertrauensbasis zu meinen Eltern und Geschwistern aufbauen wie du es eben hast.

Ich wüsste zwar schon, dass wenn es hart auf hart käme das sie versuchen würden mich zu unterstützen - aber mehr auch nicht. Reden mit ihnen über meine Probleme kann ich nicht.

Auch von meinen Tanten oder Cousins/Cousinen kann ich da nichts erwarten - ich weiß wie sie hinter meinem Rücken über mich reden, wenn sie meinen ich krieg es nicht mit. Meine Mutter und auch meine Tanten sagen oft "Ach aus der Mimi wird nichts, sie kriegt nichts hin und die wird ewig zu Hause wohnen bleiben". Dann sagen sie auch noch ich sei faul, weil ich immer in meinem Zimmer bin und unterstellen mir andere Dinge wie das ich nicht ausreichend lernen würde, weil sie mich immer nur am PC sehen (Wobei ich mich frag wie die das beurteilen können, wenn sie keine 24 Stunden da sind).

Meine Mutter hat sogar mit meinem Geschwistern gesprochen gehabt, wie sie sich verhalten sollen, wenn ich später "Hartz IV" beantragen muss, weil ich im Leben nicht voran komme..

Und das nennt sich dann eben Familie. Ich kenn es nicht anders, aber ich krieg auch mit wie es hätte sein können - so wie du sagst, ist es eigentlich richtig. Das die Familie einen akzeptiert und auch die Entscheidungen und auch den eingeschlagenen Weg unterstützen sollte.
und lass mich raten: all diese miesen kleinen aktionen haben es letztlich nur noch schlimmer gemacht?
das typische menschen-in-gruppe-verhalten: lass uns einig sein indem wir einen gemeinsamen "feind" haben - das stärkt das zusammengehörigkeitsgefühl wenn man sich gemeinsam von einer person abgrenzen kann, man kann sich besser fühlen indem man andere schlechter darstellt... bah, ich hasse es. eigentlich kann man sowas nur bemitleiden, es ist ein ganz erbärmlicher charakterzug - aber wenn man grade das opfer davon ist, ist man von mitleid meistens ziemlich weit entfernt...
es gibt da so ein lied was mich in dem zusammenhang immer wieder zum grinsen bringt: "hässlich" von ASP - meinst du, irgendjemand aus deiner familie würde es verstehen wenn du das laufen lässt? :whistle: :ninja:
ok, im ernst, ich will jetzt auch nicht über gebühr über deine familie herziehen, sie sind eben auch wie sie sind. du hast nur das pech in einer familie gelandet zu sein, in die du eigentlich nicht hinein gehörst - dein leben wäre vermutlich ziemlich anders verlaufen wenn du zumindest eltern gehabt hättest die zu dir passen, aber das lässt sich ja leider nicht ändern. du scheinst auch schon verstanden zu haben dass es dich nicht schlechter macht, anders als sie zu sein - in dem sinne machst du eigentlich schon das beste aus der situation was sich eben machen lässt.
Aber trotzdem hab ich eben hauptsächlich solche Reaktionen geerntet - vereinzelt auch positive, aber trotzdem Ablehnung "Weil sie damit nicht umgehen können" und "Sex für sie einen großen Stellenwert hat und daher eine Jungfrau nicht in Frage kommt".
das sollte eigentlich nur in einer bestimmten alterklasse bzw. entwicklungsstufe auftreten, bei den meisten menschen jedenfalls ist das etwas, was vorbei geht. natürlich gibt es auch einzelne die das wirklich ernst und ihr leben lang so meinen, aber das sind eben menschen bei denen der sex einen stellenwert und eine ausprägung hat von der ich mir nicht vorstellen kann dass sie aktuell zu dir passen würden. in welcher alterklasse waren die mit denen du diese erfahrung gemacht hast denn?
Na ja ich war bisher nie in der Situation, dass ich meine Dehnungsstreifen oder sonstige Dinge hab zeigen müssen. Daher weiß ich nicht wie Männer das sonst so sehen und ob es da auch positive Reaktionen gibt. Nur ich mach mir da trotzdem immer schon vorher Gedanken drüber, wie das wird.
naja, ich weiß dass es männer gibt die damit kein problem haben, hab mich da schon ab und an mal mit dem ein oder anderen drüber unterhalten :zwinker:
Sicherlich gehören Dehnungsstreifen zu einer Frau dazu - aber eben nach ner Schwangerschaft eher, da hat man zumindest noch nen guten Grund zu sagen warum man welche hat. Wenn ein Mann eine Frau mit Kind nimmt, dann erwartet er doch sicherlich kein Model.
ein paar dehnungsstreifen hat eigentlich ohnehin jeder mensch - ich übrigens auch, von einem ordentlichen wachtumsschub, quer über hintern und oberschenkel. mit den jahren sind sie verblasst und man sieht sie nur noch je nach beleuchtung wirklich deutlich, aber einige jahre sind die wirklich ins auge gestochen. es ist also nicht so, dass man dehnungsstreifen nur mit schwangerschaft oder übergewicht in verbindung bringen kann - viele männer haben die übrigens auch im erwachsenen alter noch durchaus ausgeprägt.
Aber bei Übergewicht ist man ja auch oft selbst schuld oder zumindest in gewisser Weise dafür verantwortlich - wurd mir von meiner Mutter auch mal gesagt, auch wenn ich da nicht viel drauf gebe, weil sie öfters solche Sachen sagt. Aber da meinte sie auch "Wenn du rechtzeitig abgenommen hättest, hättest du die ja nicht gehabt."
na deine mutter ist ja wirklich eine ausgesprochen sympathische frau... nicht. am besten noch "und wenn du normal wärest wäre es überhaupt nicht erst dazu gekommen (denn dann hätte nie einer grund gehabt dich zu mobben und du hättest keinen grund gehabt so viel zu essen) - also alles deine schuld, sei doch einfach normal!" :rolleyes:
Ich versuche stets vom positiven auszugehen, aber bei schlechten Erfahrungen holt einen das auch immer wieder ein, dass man sich da nicht mehr sicher ist.
kenne ich, und diese unsicherheit wird dich mit großer wahrscheinlichkeit dein leben lang begleiten - damit musst du dich irgendwie arrangieren. ich z.b. habe aus meiner schulzeit (ebenfalls jahrelanges mobbing in ziemlicher ausprägung) behalten, dass ich, sobald in meiner nähe jemand lacht, das unwillkürlich auf mich beziehe und entweder ganz klein zusammenschrumpfe oder aggressiv werde... und das, obwohl es eigentlich völliger blödsinn ist, jedes lachen auf mich zu beziehen - und ich natürlich häufig damit konfrontiert werde. diese erste reaktion, die hab ich nie in den griff gekriegt... aber danach kann man über sich selber genervt die augen verdrehen und sich gedanklich mal beruhigend auf die schulter tätscheln *g*
Ich seh das daher auch so wie du sagst, dass "Durchschnitt" nichts gutes bedeutet - aber das muss man erstmal der Welt verklickern, dass es so nicht ist..
ne, das kannste vergessen :grin: "die welt" wird das nie kapieren und die ganzen normalen menschen auch nicht - ist einfach so. wie so ne art parallelwelt kommts mir manchmal vor. glücklicherweise gibts aber eben einige wenige menschen, die das von sich aus wissen - denen muss man auch nix verklickern, die muss man nur finden. ein hoch auf das internet! :grin:
Und auch das mit dem "Leute kennenlernen": Da stimm ich dir voll und ganz zu. Damals war das meine Rettung, als ich das Internet entdeckt hab. Konnte endlich mal mit Menschen reden, die mich zur Abwechslung mal verstanden und die auch meine Hobbys hatten. Ich hab auch dadurch viele Leute kennengelernt - nicht nur in Deutschland, sondern auch über Landesgrenzen hinaus. Und das bereu ich auch nicht - weil es mir auch ne Menge gebracht hat. Nur wird es eben als seltsam betrachtet, wenn Leute fragen wo man denn die Leute alle so kennenlernt. Internet wird gern als unseriös angesehen - meine Familie redet da schon von "Psychopathen, Serienkillern und Perversen", die sich da rumtreiben.
tzz... lass sie reden, sie wissens nicht besser. vermutlich werden sie auch nie auf den gedanken kommen dass es anders sein könnte: dazu müsste man sich damit beschäftigen und das würde womöglich ihre eigene kleine heile (scheinheilige) welt erschüttern - das geht doch nicht.


ich glaube es würde dir wirklich gut tun wenn du dich noch ein wenig mehr von deiner familie abkapseln könntest - auch wenn bei oma wohnen natürlich günstiger ist, aber es schränkt dich einerseits ein, andererseits bringt dich das doch vermutlich immer wieder in kontakt mit deinen sonstigen verwandten, oder? wäre es garnicht möglich dass du dir zu dem studium noch einen nebenjob besorgst und dich etwas weiter entfernst? nur so als gedanke am rande :smile:
 

Benutzer149962  (32)

Verbringt hier viel Zeit
da brauchst du nicht glauben und hoffen, da kannst du mit hundertprozentiger gewissheit von ausgehen :smile: die frage ist halt nur auf was für eine art von mensch du als nächstes triffst - das kann man eben nicht vorher sagen.

Das ist dann wohl wirklich auch gut so, dass es sie gibt :smile: Ist allerdings auch ne gute Frage, wann ich diese Art von Mensch zu Gesicht bekomme - Ich hab häufiger eher das Gefühl, dass ich die "schlechte" Sorte Mensch gerade anlocke.

das ist vollkommen richtig und ich habe auch nicht den eindruck dass du hier nach der ultimativen lösung für deine probleme suchst, aber manchmal hilft es eben einfach darüber zu reden, ne zweite meinung einzuholen oder sich auch einfach ganz banal nen bisschen trösten zu lassen.
das sind aber alles dinge die in einer guten freundschaft für mich selbstverständlich sind, ich sehe es nicht als "belastend" wenn jemand zu mir kommt und sich ausheult, auch dann nicht wenn man das selbe thema schon nen dutzend mal durchgekaut hat. ganz im gegenteil würde ich deine einstellung, das "nicht aufhalsen wollen", erstmal als mangelndes vertrauen sehen: es braucht schliesslich eine große menge an mut und an vertrauen, solche themen auf den tisch zu packen und andere daran teilhaben zu lassen. ich kann verstehen wie du dazu gekommen bist, gut find ichs trotzdem nicht - du scheinst mir zwar durchaus eine starke persönlichkeit zu sein, aber deswegen muss man noch lange nicht alles alleine durchkauen :zwinker:
das was du beschreibst, sich nett unterhalten, ernsthafte bzw. problematische themen aber vermeiden, das ist für mich eher eine nette, oberflächliche bekanntschaft, keine wirkliche freundschaft. gut, wirkliche freundschaften sind eh was seltenes, aber bei dir kommt es mir grade so vor als würdest du es generell so halten wollen - verstehst wie ichs mein?

Das ist wohl wahr - die ultimative Lösung wäre allerdings so oder so zu viel verlangt. Denn die gibt es meiner Meinung nach sowieso nicht :zwinker: Aber mir hilft es ungemein, wenn ich mit jemanden einfach nur reden kann. Es ist ja doch was anderes als wenn man sich selbst in Gedanken auf Fragen und Situationen antwortet bzw. sich einfach damit befasst. Wenn ich das nicht täte, dann würd ich es nur wieder in mich hineinfressen - daher ist es sicherlich sinnvoll, wenn ich gelegentlich darüber rede.

Und ich versteh auch wie du das meinst mit den Freundschaften/Bekanntschaften: Es hat bei mir nicht unbedingt mit mangelndem Vertrauen zu tun, dass ich das mit anderen nicht so bespreche. Es ist schlicht einfach, dass ich meine Probleme in gewisser Weise aufteile unter unterteile. In Probleme, die mich zwar auch beschäftigen, die ich aber weniger schlimm erachte und Probleme, die mich ziemlich beschäftigen, aber wo mir letztlich einfach auch der Mut fehlt, diese dann auf Personen zu übertragen, wo ich schon eine gewisse Bindung zu habe. Zudem kann ich schlecht unterscheiden wie "stark" diese Freundschaften bzw. Bekanntschaften sind. Ich weiß ja nicht, wie diese mich sehen und ob sich mich auch selbst so wie ne gute Freundin sehen - es spricht zwar für sich teilweise, dass sie mich zur Rate ziehen, wenn sie Probleme haben und von mir eine Idee oder ne Lösung suchen. Das heißt aber trotzdem nicht, dass sie mich ebenfalls auch als Freundin sehen.

Ich hatte nie besonders viele Freunde im Realen - daher fällt mir die Beurteilung doch schwer. Ich hatte eine ehemalige beste Freundin, die mich wohl nicht als selbiges gesehen hat. Ich kannte sie seit meinem 5 Lebensjahr, da sie die Tochter der Schwester meines angeheirateten Onkels ist und daher von meiner Tante auf eine Familiefeier mitgenommen wurde. Wir sind etwa gleichalt, nur ich bin ein paar Monate älter als sie. Und sie war stets das Gegenteil von mir. Daher weiß ich auch, dass Gegensätze durchaus funktionieren können - aber nur, wenn diese auch in der Lage sind sich in den anderen hineinversetzen zu können. Bei ihr und mir war das halt dann auch so, dass sie mich viel ausgenutzt hat. Ich hab Dinge gemacht wie für sie mit 12 Jahren schmiere/Wachposten gestanden, während sie na ja sie hat mit 12 Jahren mit irgend nem 18-jährigen geschlafen.. Oder eben auch, dass wenn sie mich um was gebeten hat, wie ihr irgendwas zu kaufen (das Geld hab ich zwar wieder bekommen, aber trotzdem kam das oft vor) oder von irgendwo abzuholen. Na ja sie war da mit Männern ja auch sehr offen - sagen wir sehr sehr offen. Auch wenn sie ne Beziehung hatte. Ich hab ihr zwar gesagt, dass ich das nicht so gut fand (auch weil sie eben auch oft ohne Verhütung und an die Folgen dachte) wie sie damit umgeht, aber da sie es im Endeffekt immer selbst wissen musste hab ich da auch keinerlei Urteil drüber gehabt. Trotzdem durfte ich immer ihre Suppe auslöffeln - wenn die Männer dahinterkamen, dass sie sie beschissen hat dann hat sie möglichst schnell das Weite gesucht und mich - weil ich immer als die unparteiische Person galt - vorgeschickt. Gerade mich, wo ich die schüchterne, stille von uns war und auch ruhig. Ich wundere mich bis heute noch, dass ich das gemacht und auch geschafft habe. Ich hab dann diese Sorte Kerle auf Abstand bringen dürfen und hab dabei viele Reaktionen erlebt: Von Trauer bis unbändiger Wut alles dabei - es wundert mich, dass ich gelegentlich nicht mal zu schaden kam. Aber die haben wohl auch gewusst, dass ich dafür nichts konnte und ihr Verhalten lediglich toleriert, aber nicht akzeptiert habe. Am Ende waren diese mir zumindest freundlich gesinnt - stellenweise haben sie sich dann bei mir auch ausgeheult und ich meine wirklich geweint. Da war mir immer komisch mit zumute, weil es im Grunde Fremde für mich waren - aber na ja..

Letztlich hat für mich das Fass zum Überlaufen gebracht als sie dann noch irgendwo Sachen rumerzählt hatte, die sie mir zwar auch erzählt hat, aber ich habe diese ja nicht weitererzählt - so wie sie mir am Ende nämlich unterstellt hat. Ich hab alles für sie gemacht, weil ich sie als meine beste Freundin gesehen hab. Also mit ihr hab ich auch meine Probleme besprochen, wenngleich sie diese nicht sonderlich erst genommen und letztlich eben auch mit merkwürdigen Lösungen bekehren wollte. Oder einfach drüber gegangen ist und wir dann stattdessen ihre Probleme geklärt haben. Aber für mich war es genug und ich habe ihr die Freundschaft gekündigt. Ich hatte nen langen Atem bis ich das erkannt habe, was eben definitiv keine Freundschaft ist.

Seither bin ich daher wirklich vorsichtig, wenn es darum geht jemanden als Freund zu beurteilen oder wie weit ich da meine Probleme mit besprechen kann.

Die Leute, die ich zwar so als Freunde/Bekannte habe, die sind allesamt auch ganz lieb und ich hab sie gern - aber ich weiß nicht, wie sie zum Beispiel auf eine Problematik wie mit "Jungfrau" reagiert hätten. Ich hab ja gesagt ich unterteile die Probleme und nehm dann lieber die, wo es mir einfach auch leichter fällt.

Sicherlich hätte ich gern eine sehr gute Freundin, wo ich auch weiß die akzeptiert mich so wie ich bin. Aber wie ich schon sagte - wenn man mal schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann ist das nicht so leicht sich dann darüber hinweg zu setzen. Und so geht es mir mit den Freundschaften im Allgemeinen, weil ich letztlich immer Angst habe, dass das so nicht anerkannt wird.

Es ist also weniger, dass ich es so halten will - sondern vielleicht in gewisser Weise auch ne Schutzfunktion. Die andere Seite ist auch, dass ich eine Freundschaft nicht "überlasten" will. Gerade wenn man nicht weiß in welchem Verhältnis der andere zu einem selbst steht - da können Probleme, die man hat und bei der Person auslöst ja vielleicht auch sehr bedrücken. Deswegen lasse ich es meistens und behalte es entweder für mich oder such mir eine andere Möglichkeit.

ja, ich denke das wirds zu einem großen teil ausmachen.
ich kenne das ein wenig aus der anderen sicht mit meiner halbschwester, meine eltern und ich sind uns recht ähnlich, sie hingegen ist eher... "normal" :zwinker: da hat sich auch nicht so das enge verhältnis auf der ebene herausgebildet, ich hab sie gern, wir helfen uns auch gegenseitig, aber sie ist mir irgendwie fremd. der unterschied ist nur dass wir sie deswegen nicht runtermachen oder so, wir wissen halt alle dass uns nen bisschen mehr abstand besser tut, jeder sein eigenes leben führt und damit ist das gut.

Dann lieg ich wenigstens mit meinem Gedanken nicht ganz falsch - ich meine auch, dass sie vieles einfach auch gar nicht nachvollziehen bzw. sich hineinversetzen können. Ich kann durchaus einige Verhaltensweisen und Gedankengänge verstehen, wenn mir ein extroventierter Mensch begegenet - aber andersherum kann der das nicht bei mir. Und bei meiner Familie.. na ja da ist die Hoffnung auf gegenseitiges Verständnis schon längst verloren. Mit meinen Geschwistern geht's ja gerade noch - abgesehen von Sticheleien, die ja am ehesten von meiner Mutter kommen. Meine Geschwister sind ja in ihrer Persönlichkeit nicht total fies. Es gibt da also durchaus auch gute Momente, wo ich mich sogar recht gut mit ihnen verstehe. 2 meiner Schwestern haben zum Beispiel auch durch mich angefangen zu lesen. Also über Bücher kann ich mich mit ihnen unterhalten.

Aber der Rest ist trotzdem eben kritisch zu sehen. Das Verhältnis zu meiner Mutter wird immer schwierig bleiben. Mein Vater hat sich nie in irgendwas eingemischt - daher kann ich ihm das nicht anlasten, aber er ist ziemlich konservativ eingestellt. Was sicherlich seiner Erziehung und dem geschuldet ist, dass er aus Syrien stammt (er ist streng gläubiger Christ). Aber da er sich eben immer aus dem meisten erzieherischen rausgehalten hat - das hat er ja meiner Mutter überlassen - und auch wenig mit uns gemacht hat. Meistens war er einfach immer weg. Bei Freunden oder sonstwo. Und meine Mutter und er sind zwar auch verheiratet noch, aber sie hat das Schlafzimmer und mein Vater hat mein altes Zimmer zu Hause bekommen. Es ist also eh nur noch auf dem Papier. Nur für mich ist mein Vater zwar mein Vater, aber eben mehr nicht.

Er hat sich eben auch nicht um mich gekümmert als ich es gebraucht hätte.

und lass mich raten: all diese miesen kleinen aktionen haben es letztlich nur noch schlimmer gemacht?
das typische menschen-in-gruppe-verhalten: lass uns einig sein indem wir einen gemeinsamen "feind" haben - das stärkt das zusammengehörigkeitsgefühl wenn man sich gemeinsam von einer person abgrenzen kann, man kann sich besser fühlen indem man andere schlechter darstellt... bah, ich hasse es. eigentlich kann man sowas nur bemitleiden, es ist ein ganz erbärmlicher charakterzug - aber wenn man grade das opfer davon ist, ist man von mitleid meistens ziemlich weit entfernt...
es gibt da so ein lied was mich in dem zusammenhang immer wieder zum grinsen bringt: "hässlich" von ASP - meinst du, irgendjemand aus deiner familie würde es verstehen wenn du das laufen lässt? :whistle: :ninja:
ok, im ernst, ich will jetzt auch nicht über gebühr über deine familie herziehen, sie sind eben auch wie sie sind. du hast nur das pech in einer familie gelandet zu sein, in die du eigentlich nicht hinein gehörst - dein leben wäre vermutlich ziemlich anders verlaufen wenn du zumindest eltern gehabt hättest die zu dir passen, aber das lässt sich ja leider nicht ändern. du scheinst auch schon verstanden zu haben dass es dich nicht schlechter macht, anders als sie zu sein - in dem sinne machst du eigentlich schon das beste aus der situation was sich eben machen lässt.

Ja, natürlich hat es das nur schlimmer gemacht - aber das war dann nie deren Schuld, sondern meine. Also die sind sich überhaupt nicht bewusst über die Handlung und die Folgen. Aber dasselbe Verhalten sah man ja auch beim Mobbing in der Schule - die meisten Menschen suchen den Fehler bei anderen, statt bei sich selbst.

Leider ist es halt so, dass man selbst wenig Mitleid dafür erntet - es heißt halt dann, du hättest dich ja wehren können. Das ist auch das, was viele Psychologen eben raten. Aber das funktioniert eben nicht ohne weiteres - weil dafür braucht es auch ne gehörige Portion Unterstützung von anderen. Sonst bleibt es dabei.

Erbärmlich ist es alle Mal, dass Menschen dazu greifen müssen um sich besser zu fühlen oder zumindest für was besseres zu halten - aber wem sag ich das? Die Welt wird sich nicht einfach ändern.

Ich hab's mir mal angehört :grin: Also die Message ist verdammt gut. Aber ich halte meine Familie leider für sehr begriffsstuzig und daher befürchte ich eher, dass sie die Message gar nicht verstehen oder gar auf sich selbst beziehen. Die würden sich nur wundern, ob mit meinem Musikgeschmack was nicht stimmt - Ich höre wenig solche Musik. Ich hab zwar keine grundlegende Präferenz, da ich schlichtweg über alle Musikgenres alles mögliche höre - aber vorwiegend finden sich trotzdem viele englische Lieder in meiner Liste.

Das hab ich auch schon oft gedacht, dass ich schlichtweg Pech gehabt habe - früher hab ich häufig sogar gehofft, ich sei adoptiert. :rolleyes: Leider war es nicht so - ich glaub dann hätte sich für mich auch vieles von selbst geklärt. Ich frag mich bis heute wie in einer Familie so unterschiedliche Menschen aufkommen können.Wo es offensichtlich überhaupt nicht passt.

Mir hat früher sehr der Film "Mathilda" geholfen. Gibt es ja auch als Buch, aber das hab ich nie gelesen. Und auch das Bücher lesen an sich hat mir geholfen zu begreifen, dass anders sein besser ist als genau wie alle anderen zu sein. Letztlich ist es auch das, was mich von anderen ganz grundlegend unterscheidet. Und wenn ich seh wie diese scheinbar "normalen" Menschen mit anderen umgehen - dann will ich gar nicht wie die sein.

Ich hab also meine Schlussfolgerung aus meiner Situation gezogen und beschlossen, dass ich gut so bin wie ich eben bin und die anderen eben sind wie sie sind - man muss es hinnehmen. Denn ändern kann ich sie auch nicht.

das sollte eigentlich nur in einer bestimmten alterklasse bzw. entwicklungsstufe auftreten, bei den meisten menschen jedenfalls ist das etwas, was vorbei geht. natürlich gibt es auch einzelne die das wirklich ernst und ihr leben lang so meinen, aber das sind eben menschen bei denen der sex einen stellenwert und eine ausprägung hat von der ich mir nicht vorstellen kann dass sie aktuell zu dir passen würden. in welcher alterklasse waren die mit denen du diese erfahrung gemacht hast denn?

Also eigentlich hat sich das bisher immer parallel zu meinem Alter in den verschiedensten Jahren durchgezogen. Auch jetzt noch treff ich auf 28-jährige, die darauf recht schockiert reagieren, wenn man erwähnt das man keinerlei Erfahrungswerte in der Hinsicht hat und dann hör ich das auch "Kann ich mir für mich leider nicht vorstellen" und "das Sex für sie ganz wichtig in einer Beziehung" ist. Bis dato hab ich da keine Begrenzung auf ne Entwicklungsstufe oder Altersklasse finden können.

Also ich hab keinerlei Ahnung wieso ich die ausgerechnet dann treffen muss - ich hab ja schon gesagt, dass ich scheinbar die schlechtere Variante magisch anziehe.. Ist mir bis heute ein Rätsel.

naja, ich weiß dass es männer gibt die damit kein problem haben, hab mich da schon ab und an mal mit dem ein oder anderen drüber unterhalten :zwinker:

Gut zu wissen, dass es sie gibt :grin: Dann hoffe ich das meine Ausprägung das "Böse" anzuziehen irgendwann an Kraft verliert und ich das noch erleben darf, dass es vernünftige Männer gibt - Life und in Farbe :tongue:

ein paar dehnungsstreifen hat eigentlich ohnehin jeder mensch - ich übrigens auch, von einem ordentlichen wachtumsschub, quer über hintern und oberschenkel. mit den jahren sind sie verblasst und man sieht sie nur noch je nach beleuchtung wirklich deutlich, aber einige jahre sind die wirklich ins auge gestochen. es ist also nicht so, dass man dehnungsstreifen nur mit schwangerschaft oder übergewicht in verbindung bringen kann - viele männer haben die übrigens auch im erwachsenen alter noch durchaus ausgeprägt.

Na ja ich weiß nur von 2 meiner Schwestern, das sie welche haben: Die eine war 2 mal schon schwanger und ist eh schon verheiratet. Die kümmert das eh nicht mehr. Und meine andere Schwester hat tatsächlich wohl Wachstumsstreifen so wie du. Am Rücken. Ich sag da gern zu wie ein Zebra. Sie ist nämlich grundsätzlich recht braun und die weißen Streifen - da die ja nicht mitbräunen - fallen da schon recht ins Auge.

Bei mir ist das aber eben nicht vereinzelt ein paar, sondern ich hab sie ja grundlegend überall. Die die schon verblasst sind, die fallen auch nicht groß auf (ich bin ja selbst verdammt blass), aber die die rot sind (die sind auch schon älter als ein paar Monate) oder besonders breit geraten sind, fallen doch schon ziemlich auf. Na ja und fühlen kann man sie eben auch gut. Je nachdem wie das Licht fällt, ja dann kann man sagen sie fallen noch mehr auf oder weniger. Wenn das Licht gut beleuchtet, dann sehen die Dehnungsstreifen auf meiner Haut aus wie Silberstreifen.

Bei Männern weiß ich es dann wiederum auch nicht, ob sie welche haben oder nicht. Hab nur gehört, dass es bei übermäßigem Sport vorkommen kann, dass die Haut reißt..

na deine mutter ist ja wirklich eine ausgesprochen sympathische frau... nicht. am besten noch "und wenn du normal wärest wäre es überhaupt nicht erst dazu gekommen (denn dann hätte nie einer grund gehabt dich zu mobben und du hättest keinen grund gehabt so viel zu essen) - also alles deine schuld, sei doch einfach normal!" :rolleyes:

So in der Art sieht sie das wohl :rolleyes: Ich sag ja - die Menschen machen es sich verdammt leicht. Meine Mutter sowieso. Schuld ist immer jemand anderes.

kenne ich, und diese unsicherheit wird dich mit großer wahrscheinlichkeit dein leben lang begleiten - damit musst du dich irgendwie arrangieren. ich z.b. habe aus meiner schulzeit (ebenfalls jahrelanges mobbing in ziemlicher ausprägung) behalten, dass ich, sobald in meiner nähe jemand lacht, das unwillkürlich auf mich beziehe und entweder ganz klein zusammenschrumpfe oder aggressiv werde... und das, obwohl es eigentlich völliger blödsinn ist, jedes lachen auf mich zu beziehen - und ich natürlich häufig damit konfrontiert werde. diese erste reaktion, die hab ich nie in den griff gekriegt... aber danach kann man über sich selber genervt die augen verdrehen und sich gedanklich mal beruhigend auf die schulter tätscheln *g*

Das glaub ich auch, dass es so ist. Es begleitet mich ja heute noch - ich werd zwar nicht gemobbt mehr in der Uni, wie es früher in der Schule eben der Fall war. Aber trotzdem. Wenn jemand zufällig in meine Richtung guckt und dann eben mit dem Nachbarn flüstert, dann denk ich auch immer die reden über mich - obwohl die mich vermutlich gar nicht angeschaut haben bzw. vielleicht nur ne Frage zum Stoff haben. Ich muss mich dann auch beruhigen, dass es sich nicht auf mich bezieht. Und auch das mit dem Lachen hab ich auch schon erlebt.

Wenn man gemobbt wurde, dann wird man in gewisser Weise Paranoid glaub ich - weil man immer direkt vom schlimmsten ausgeht und daher ständig auf der Hut ist.

Man ärgert sich - zumindest tue ich das sehr oft - über sich selbst, weil es so ist. Aber abstellen geht ja nicht:grin:

ne, das kannste vergessen :grin: "die welt" wird das nie kapieren und die ganzen normalen menschen auch nicht - ist einfach so. wie so ne art parallelwelt kommts mir manchmal vor. glücklicherweise gibts aber eben einige wenige menschen, die das von sich aus wissen - denen muss man auch nix verklickern, die muss man nur finden. ein hoch auf das internet! :grin:

Parallelwelt ist ein ziemlich gutes Wort dafür :grin:Dafür sind die Denkweisen einfach zu verschieden. Aber trotzdem wäre das die optimale Lösung - wenn das Verständnis zum Begreifen vorhanden wäre.

Und ja zum Glück gibt es auch andere Menschen, die es verstehen können und wissen - ich kann dir nur Folgen: Ein Hoch auf da Internet! :grin::grin:

tzz... lass sie reden, sie wissens nicht besser. vermutlich werden sie auch nie auf den gedanken kommen dass es anders sein könnte: dazu müsste man sich damit beschäftigen und das würde womöglich ihre eigene kleine heile (scheinheilige) welt erschüttern - das geht doch nicht.


ich glaube es würde dir wirklich gut tun wenn du dich noch ein wenig mehr von deiner familie abkapseln könntest - auch wenn bei oma wohnen natürlich günstiger ist, aber es schränkt dich einerseits ein, andererseits bringt dich das doch vermutlich immer wieder in kontakt mit deinen sonstigen verwandten, oder? wäre es garnicht möglich dass du dir zu dem studium noch einen nebenjob besorgst und dich etwas weiter entfernst? nur so als gedanke am rande :smile:

Ich hab sie auch bisher immer Reden lassen - Es bringt nichts, wenn ich ihnen das erklären würde. Sie könnten es nicht vestehen und wollten es auch nie. Und letztlich muss man die Erfahrungen immer selbst machen - und da du es richtig erkannt hast, wäre denen das vieeel zu anstrengend und sich damit befassen, ist für die ja eh nur "Zeitverschwendung" und vielleicht hätten sie Angst daran gefallen zu finden. Die arme heile Welt :grin:

Na ja zu meiner Oma hab ich ja ein gutes Verhältnis. Auch wenn sie das mit dem Internet nicht versteht - sie sähe es auch lieber, wenn ich mehr unternehmen würde. Trotzdem lässt sich mich machen wie ich mag.

Aber es stimmt wohl, dass ich mich hier nicht direkt abkapseln kann. Meine Familie kommt gelegentlich zu Besuch. Tanten und Onkel auch ab und an.

Eigentlich wollte ich tatsächlich umziehen, aber da ich keinen Nebenjob gefunden habe war das leider so nicht möglich. Zudem wollte meine Mutter das auch nicht - was wohl eher daran liegt, dass sie dann Abzüge hätte. Ist ein bisschen kompliziert das ganze - ich wohne bei meiner Oma, aber bin bei ihr nicht gemeldet, da sie sonst Steuern zahlen müsste - sie darf keine Miete mehr bekommen, die über einen gewissen Grundsatz hinaus geht. Da ich aber die Umgebung bei meiner Familie nicht ertrage, wohne ich trotzdem bei meiner Oma während meine Mutter mein Kindergeld bekommt. Und auch mein Bafög. Sie zahlt mir nur mein "Taschengeld". Wobei sie den Rest zur Verpflegung, Strom etc. dabehält. Sei sagt aber trotzdem, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht.. Meine Oma bezahlt zudem auch meine Studiengebühren, die ich ihr daher auch später zurückzahlen muss. Daher kann ich mich hier bei ihr im Haushalt auch nützlich machen. Ohne sie könnte ich gar nicht studieren gehen. Meine Mutter hat von Anfang an gesagt, dass sie nicht zahlen wird.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Und ich versteh auch wie du das meinst mit den Freundschaften/Bekanntschaften: Es hat bei mir nicht unbedingt mit mangelndem Vertrauen zu tun, dass ich das mit anderen nicht so bespreche. Es ist schlicht einfach, dass ich meine Probleme in gewisser Weise aufteile unter unterteile. In Probleme, die mich zwar auch beschäftigen, die ich aber weniger schlimm erachte und Probleme, die mich ziemlich beschäftigen, aber wo mir letztlich einfach auch der Mut fehlt, diese dann auf Personen zu übertragen, wo ich schon eine gewisse Bindung zu habe. Zudem kann ich schlecht unterscheiden wie "stark" diese Freundschaften bzw. Bekanntschaften sind.
das verstehe ich gut, aber ich finde das lässt sich relativ leicht rausfinden: einmal eine ganz dezente andeutung, die man genausogut ignorieren kann - wenn der anderen person an einem gelegen ist wird sie nachfragen. dann erstmal ein kleines häppchen und schauen, wie darauf reagiert wird: interessiert es die person? geht sie darauf ein? labert sie nur standard-formeln herunter oder meint sie mich? - je nachdem weiter darauf eingehen oder das thema in zukunft ignorieren. soweit ist das recht simpel, man sollte nur mit einbeziehen wenn der gesprächspartner grade selber nicht gut drauf ist und vielleicht deswegen anders reagiert als er es normal getan hätte.

dass du nach der erfahrung etwas misstrauisch und vorsichtig geworden bist ist klar, das ist aber irgendwie bei den meisten menschen mit denen ich mich gut unterhalte (und bei mir) ebenso. für mich ist eine gute freundschaft mindestens so schwer zu finden wie eine gute beziehung, man hat selten mal bei jemanden das gefühl dass es passen könnte und noch viel seltener hält das wirklich an und bestätigt sich - das heisst aber noch lange nicht dass man es nach ein paar fehlversuchen aufgeben sollte. eine grundregel gilt bei jeder menschlichen beziehung: je mehr du willst, desto mehr musst du geben. wenn du eine wirklich gute freundschaft aufbauen willst musst du dich öffnen, natürlich mit dem risiko verletzt und in den arsch getreten zu werden, aber solange man die mauer aufrecht erhält wird es eben auch nur eine bekanntschaft bleiben.
ich würde dir aber durchaus zutrauen z.b. richtig zu beurteilen ob jemand nur der höflichkeit halber nach deinem befinden fragt und eigentlich garkeine antwort möchte oder ob die frage wirklich ernst gemeint ist - zumindest dann, wenn du dein misstrauen überwindest :zwinker:

Ja, natürlich hat es das nur schlimmer gemacht - aber das war dann nie deren Schuld, sondern meine. Also die sind sich überhaupt nicht bewusst über die Handlung und die Folgen. Aber dasselbe Verhalten sah man ja auch beim Mobbing in der Schule - die meisten Menschen suchen den Fehler bei anderen, statt bei sich selbst.
ich glaube, dass du deine familie da etwas sehr in schutz nimmst. es mag sein, dass sie es nicht mit der bewussten absicht auf die eingetretenen folgen getan haben, das glaube ich dir aufs wort - aber jeder geistig gesunde mensch hat dieses gefühl dafür in sich was er grade tut. du sagst, du hast geweint - glaubst du wirklich, sie haben nicht verstanden was sie dir angetan haben? selbst wenn es ursprünglich nur aus jux und unüberlegtheit war, spätestens in dem moment hätten sie es verstehen müssen.. nein, werden sie es verstanden haben.
sie werden auch sehr wohl realisiert haben dass es dir scheisse ging, dass du hilfe gebraucht hättest. nur: in dem moment hätten sie sich selber in frage stellen müssen, ihre eigenen handlungen kritisch betrachten, einsehen dass sie fehler gemacht haben... und sich jeder für sich auch gegen die anderen stellen müssen. es war bequemlichkeit, angst sich aus der eigenen komfortzone zu bewegen, nicht "nicht begreifen".
wie kommst du darauf, dass es deine schuld gewesen sein könnte? weil du anders bist und das doch hättest ändern müssen?

was mir bei dir fehlt ist irgendwie... die wut. die enttäuschung. deine familie hat dich lachend mit dem gesicht in die scheisse gedrückt und du sagst "sie konnten nichts dafür" - warum? bist du so ein unglaublich großherziger mensch dass du ihnen das wirklich schon verziehen hast während du noch drunter leidest oder möchtest du nur nicht realisieren was die, die dir eigentlich am nächsten stehen sollten, dir angetan haben?

Mir hat früher sehr der Film "Mathilda" geholfen. Gibt es ja auch als Buch, aber das hab ich nie gelesen. Und auch das Bücher lesen an sich hat mir geholfen zu begreifen, dass anders sein besser ist als genau wie alle anderen zu sein. Letztlich ist es auch das, was mich von anderen ganz grundlegend unterscheidet. Und wenn ich seh wie diese scheinbar "normalen" Menschen mit anderen umgehen - dann will ich gar nicht wie die sein.

Ich hab also meine Schlussfolgerung aus meiner Situation gezogen und beschlossen, dass ich gut so bin wie ich eben bin und die anderen eben sind wie sie sind - man muss es hinnehmen. Denn ändern kann ich sie auch nicht.
den film kenne ich glaube ich nicht (und das buch auch nicht), aber ein wenig möchte ich dir wiedersprechen: es ist nicht besser, anders zu sein. es ist weder besser noch schlechter - einfach nur anders, wertungsfrei. wenn etwas normal ist, dem normalen durchschnitt entspricht, dann hat es ja seine gründe dass es das ist - und es wäre nie normal geworden, wenn es so schlecht wäre. für die meisten menschen wird es passen und richtig sein, wenige weichen in größerem ausmaß davon ab - und so, wie ich respekt erwarte trotzdem ich anders bin, so - finde ich - sollten auch die anderen meinen respekt haben trotzdem sie normal sind. sie passen nur eben einfach nicht zu mir und ich nicht zu ihnen.
naja, dass ich von menschen generell ein sehr schlechtes bild habe und die menschheit ansich nicht besonders achte ist ein anderes thema... *g*

Also eigentlich hat sich das bisher immer parallel zu meinem Alter in den verschiedensten Jahren durchgezogen. Auch jetzt noch treff ich auf 28-jährige, die darauf recht schockiert reagieren, wenn man erwähnt das man keinerlei Erfahrungswerte in der Hinsicht hat und dann hör ich das auch "Kann ich mir für mich leider nicht vorstellen" und "das Sex für sie ganz wichtig in einer Beziehung" ist. Bis dato hab ich da keine Begrenzung auf ne Entwicklungsstufe oder Altersklasse finden können.

Also ich hab keinerlei Ahnung wieso ich die ausgerechnet dann treffen muss - ich hab ja schon gesagt, dass ich scheinbar die schlechtere Variante magisch anziehe.. Ist mir bis heute ein Rätsel.
ich hatte die grenze jetzt so bei ~30 jahren angesetzt, dann werden die meisten etwas ruhiger und legen auch auf andere sachen mehr wert. natürlich bleibt bei den meisten menschen eine gewisse wertigkeit für sex, das ist ja auch ok - aber das ist mehr auf dem level "ich möchte regelmässig guten sex haben" und weniger auf "oh gott, eine jungfrau, was soll ich nur tun, panik, die will bestimmt nie sex" oder so.
hast du eigentlich je angedeutet dass du - die entsprechenden umstände vorausgesetzt - wohl gerne sex hättest?

Na ja ich weiß nur von 2 meiner Schwestern, das sie welche haben: Die eine war 2 mal schon schwanger und ist eh schon verheiratet. Die kümmert das eh nicht mehr. Und meine andere Schwester hat tatsächlich wohl Wachstumsstreifen so wie du. Am Rücken. Ich sag da gern zu wie ein Zebra. Sie ist nämlich grundsätzlich recht braun und die weißen Streifen - da die ja nicht mitbräunen - fallen da schon recht ins Auge.

Bei mir ist das aber eben nicht vereinzelt ein paar, sondern ich hab sie ja grundlegend überall. Die die schon verblasst sind, die fallen auch nicht groß auf (ich bin ja selbst verdammt blass), aber die die rot sind (die sind auch schon älter als ein paar Monate) oder besonders breit geraten sind, fallen doch schon ziemlich auf. Na ja und fühlen kann man sie eben auch gut. Je nachdem wie das Licht fällt, ja dann kann man sagen sie fallen noch mehr auf oder weniger. Wenn das Licht gut beleuchtet, dann sehen die Dehnungsstreifen auf meiner Haut aus wie Silberstreifen.

Bei Männern weiß ich es dann wiederum auch nicht, ob sie welche haben oder nicht. Hab nur gehört, dass es bei übermäßigem Sport vorkommen kann, dass die Haut reißt..
ja nu, manche haben davon weniger, manche mehr. ich habe ja die leise vermutung dass sie dich jetzt so sehr stören bzw. du so sehr angst vor der reaktion darauf hast weil sie für ein problem stehen was du aktuell noch hast - dass du, wenn du nicht mehr übergewichtig bist, damit viel lockerer umgehen kannst. dann stände es eben nurnoch für einen abschnitt deines lebens, nicht für dein aktuelles leben.
insgesamt finde ich aber einfach dass dehnungsstreifen, spätestens wenn sie langsam verblassen, keineswegs etwas hässliches sind - sie erzählen eben einen teil der geschichte deines lebens, wie jede andere narbe auch.
Wenn man gemobbt wurde, dann wird man in gewisser Weise Paranoid glaub ich - weil man immer direkt vom schlimmsten ausgeht und daher ständig auf der Hut ist.
ja, das ist wahr... egal wie oft man sich selber dafür verflucht :grin: aber man lernt eben damit zu leben oder zumindest drumherum zu leben.
Ich hab sie auch bisher immer Reden lassen - Es bringt nichts, wenn ich ihnen das erklären würde. Sie könnten es nicht vestehen und wollten es auch nie. Und letztlich muss man die Erfahrungen immer selbst machen - und da du es richtig erkannt hast, wäre denen das vieeel zu anstrengend und sich damit befassen, ist für die ja eh nur "Zeitverschwendung" und vielleicht hätten sie Angst daran gefallen zu finden. Die arme heile Welt :grin:

Na ja zu meiner Oma hab ich ja ein gutes Verhältnis. Auch wenn sie das mit dem Internet nicht versteht - sie sähe es auch lieber, wenn ich mehr unternehmen würde. Trotzdem lässt sich mich machen wie ich mag.

Aber es stimmt wohl, dass ich mich hier nicht direkt abkapseln kann. Meine Familie kommt gelegentlich zu Besuch. Tanten und Onkel auch ab und an.

Eigentlich wollte ich tatsächlich umziehen, aber da ich keinen Nebenjob gefunden habe war das leider so nicht möglich. Zudem wollte meine Mutter das auch nicht - was wohl eher daran liegt, dass sie dann Abzüge hätte. Ist ein bisschen kompliziert das ganze - ich wohne bei meiner Oma, aber bin bei ihr nicht gemeldet, da sie sonst Steuern zahlen müsste - sie darf keine Miete mehr bekommen, die über einen gewissen Grundsatz hinaus geht. Da ich aber die Umgebung bei meiner Familie nicht ertrage, wohne ich trotzdem bei meiner Oma während meine Mutter mein Kindergeld bekommt. Und auch mein Bafög. Sie zahlt mir nur mein "Taschengeld". Wobei sie den Rest zur Verpflegung, Strom etc. dabehält. Sei sagt aber trotzdem, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht.. Meine Oma bezahlt zudem auch meine Studiengebühren, die ich ihr daher auch später zurückzahlen muss. Daher kann ich mich hier bei ihr im Haushalt auch nützlich machen. Ohne sie könnte ich gar nicht studieren gehen. Meine Mutter hat von Anfang an gesagt, dass sie nicht zahlen wird.
also... für all das was deine familie dir eingebrockt hast tust du ihnen jetzt auch noch den finanziellen gefallen. du bist scheinbar wirklich ein überaus netter mensch :tongue:

wolltest du eigentlich wirklich studieren - ist das dein traum? oder tust du es vor allem damit die lästermäuler mal ihre klappe halten? ich mein nur - wenn es z.b. auch eine ausbildung in deine richtung gäbe, du bist bald 25... dann könntest du beliebig weit weg ziehen, bab beantragen (was, sofern deine eltern nicht grade reich sind, komplett vom staat kommt) und hättest obendrein den ausbildungslohn... und du wärest aus dieser ganzen familiensache raus.
 

Benutzer149590  (21)

Benutzer gesperrt
M minzenbrei Ich danke dir auch für deine Antwort, auch wenn ich sie nicht so sinnvoll finde - ich bin sicher du meintest es gut und wolltest mich damit beruhigen, dass es nicht so schlimm ist.

Aber man sollte doch darüber nachdenken, wie man das schreibt. Kleine Brüste als "Mäusefäuste" zu bezeichnen, finde ich für diejenigen, die es haben und darunter leiden nicht, verletzend.

Man wertet nichts ab um etwas anderes besser darstellen zu können.

Ja OK, tut mir leit. Ist ja auch erhlich gesagt man stelle sich mal vor, jemand kommt ins Forum, der unter zu kleinen Brüsten leitet und dann bekommt er als "Aufmunterung" zu hören "Besser als Riesentitten wie bei einer Nutte." oder so.

Also tut mir leit.

OK, habe verstanden warum du unter den Riesenbrüsten leitest, das hat ja echt praktische Probleme wegen den BHs, dem Scheuern und dem Rücken und so. Dann wünsche ich dir viel Glück und so, dass das mit der Burst-OP hinhaut.

Und wegen dem Jungfrau sein: Angeblich soll es Männer geben, die darauf scharf sind, gezielt Jungfrauen zu vögeln, weil die noch unschuldig sind, besonders selten und da ist es für die so ein Reiz, die zu knacken.

Außerdem wenn man hie rim Forum liest viele Männer haben das gleiche Problem wie du. Die schreiben sie hätten noch nie ne Freundin, wären mit so und so viel Jahren (30) noch Jungfrau und ärgern sich drüber dass sie nur in der platonischen Friendzone landen.

Ich glaube, diese Männer würden auf jeden Fall kein Problem habn dass du noch Jungfrau bist weil sie es ja selber auch sind. So findet ein Topf sein Deckel.

Die Männer glauben immer alle Weiber würden nur auf Leute mit Sixpack stehen und die Frauen glauben immer alle Männer würden nur auf durchtrainierte schlanke Weiber stehen. Aber das stimmt nicht. Jeder hat markel. Die Dehnungsstreifen sind nicht schlimm, das hat jeder. Auch übergewichtige Männer.

Und ich finde das voll ungerecht, dass du deiner Familie die Studiengebührne zurückzahlen musst und dass sie dir keine Unterkunft zahlen. Es gibt auch Studenten die kriegen das alles umsonst also Studiengebühren Auto Unterkunft und so ohne dass sie Nebenjob machen müssen und Geld zurückzahlen. Da ist deine Familie sehr geizig.

Und die Ansichten zum Internet die die haben sind ja wohl sowas von 90iger. Ich meine, es ist 2015 (bzw vor ein paar Tagen noch 2014)!!! Ich sage deiner Family schon mal willkommen im #Neuland!
 

Benutzer149962  (32)

Verbringt hier viel Zeit
das verstehe ich gut, aber ich finde das lässt sich relativ leicht rausfinden: einmal eine ganz dezente andeutung, die man genausogut ignorieren kann - wenn der anderen person an einem gelegen ist wird sie nachfragen. dann erstmal ein kleines häppchen und schauen, wie darauf reagiert wird: interessiert es die person? geht sie darauf ein? labert sie nur standard-formeln herunter oder meint sie mich? - je nachdem weiter darauf eingehen oder das thema in zukunft ignorieren. soweit ist das recht simpel, man sollte nur mit einbeziehen wenn der gesprächspartner grade selber nicht gut drauf ist und vielleicht deswegen anders reagiert als er es normal getan hätte.

dass du nach der erfahrung etwas misstrauisch und vorsichtig geworden bist ist klar, das ist aber irgendwie bei den meisten menschen mit denen ich mich gut unterhalte (und bei mir) ebenso. für mich ist eine gute freundschaft mindestens so schwer zu finden wie eine gute beziehung, man hat selten mal bei jemanden das gefühl dass es passen könnte und noch viel seltener hält das wirklich an und bestätigt sich - das heisst aber noch lange nicht dass man es nach ein paar fehlversuchen aufgeben sollte. eine grundregel gilt bei jeder menschlichen beziehung: je mehr du willst, desto mehr musst du geben. wenn du eine wirklich gute freundschaft aufbauen willst musst du dich öffnen, natürlich mit dem risiko verletzt und in den arsch getreten zu werden, aber solange man die mauer aufrecht erhält wird es eben auch nur eine bekanntschaft bleiben.
ich würde dir aber durchaus zutrauen z.b. richtig zu beurteilen ob jemand nur der höflichkeit halber nach deinem befinden fragt und eigentlich garkeine antwort möchte oder ob die frage wirklich ernst gemeint ist - zumindest dann, wenn du dein misstrauen überwindest :zwinker:

Ich geb dir da vollkommen recht, dass es eine gute Freundschaft wie eine gute Beziehung zu finden und auch genauso schwierig zu halten ist. Es ist für mich nur einfach schwer - ich hab ja sonst schon ne gute Menschenkenntnis, wenn ich jemanden so seh. Sicherlich trau ich meinem Gefühl - aber ich hab mich gleichzeitig eben schon in Menschen getäuscht. Wie eben die Sache mit meiner besten Freundin. Und obwohl ich es nicht pauschalisieren oder irgendwie weiter beachten sollte, so tue ich mich dann doch schwer aus meiner Haut zu kommen - denn wie gesagt an schlechten Erfahrungen hält man länger fest als an den positiven.

Ich hab halt häufig all meine negativen Gefühle im Hinterkopf - auch wenn ich sie nicht bewusst heraustrage, so ist das auch im Unterbewusstsein verankert. Es macht mich unsicher, ob ich meinen Gefühlen da wirklich trauen soll.

Leider hab ich es bisher auch nie erlebt, dass sich die oberflächlichen Unterhaltungen irgendwie Interesse an meiner Person gezeigt haben. Oft wird es höflich kommentiert und ich merk das natürlich auch unterschwellig, dass derjenige nicht wirklich sprechen will.

Zum Beispiel, wenn sie sich wegdrehen oder den Arm so vor's Gesicht stützen und den Blick dann auf die Unterlagen richten - also das ist das was ich auch schon 1-2 Mal erlebt hab. Und mit den wenigsten rede ich anschließend nochmal. Denn oft, wenn ich schon mit ihnen geredet habe, saßen sie in der Vorlesung danach wonanders.

Ich komm da leider nicht umhin, dass auf meine Person an sich zu beziehen. Ich will sicherlich nicht aufgeben, aber bei Fehlschlägen und Ablehnungen fällt es doch schon schwer. Vor allem weil ich eben selbst ziemlich sensibel bin, was das angeht. Ich kann das innerlich - auch wenn ich es nicht vor den Leuten zeige - kaum ertragen. Und dann hab ich eben auch diese Tiefs, wo man sich gern einredet, dass alleine sein gar nicht so schlimm ist - Der Mensch scheint dazu zu neigen sich gern selbst zu belügen.

Ich will den Menschen ja grundsätzlich nie was schlimmes unterstellen, aber wer schon schlecht behandelt wurde, der hat das Böse im Menschen doch schon recht gut vor Augen und ich werd es halt kaum vergessen - aber ich werde weiterhin versuchen mich zu überwinden und versuchen Freundschaften zu schließen.

ich glaube, dass du deine familie da etwas sehr in schutz nimmst. es mag sein, dass sie es nicht mit der bewussten absicht auf die eingetretenen folgen getan haben, das glaube ich dir aufs wort - aber jeder geistig gesunde mensch hat dieses gefühl dafür in sich was er grade tut. du sagst, du hast geweint - glaubst du wirklich, sie haben nicht verstanden was sie dir angetan haben? selbst wenn es ursprünglich nur aus jux und unüberlegtheit war, spätestens in dem moment hätten sie es verstehen müssen.. nein, werden sie es verstanden haben.
sie werden auch sehr wohl realisiert haben dass es dir scheisse ging, dass du hilfe gebraucht hättest. nur: in dem moment hätten sie sich selber in frage stellen müssen, ihre eigenen handlungen kritisch betrachten, einsehen dass sie fehler gemacht haben... und sich jeder für sich auch gegen die anderen stellen müssen. es war bequemlichkeit, angst sich aus der eigenen komfortzone zu bewegen, nicht "nicht begreifen".
wie kommst du darauf, dass es deine schuld gewesen sein könnte? weil du anders bist und das doch hättest ändern müssen?

was mir bei dir fehlt ist irgendwie... die wut. die enttäuschung. deine familie hat dich lachend mit dem gesicht in die scheisse gedrückt und du sagst "sie konnten nichts dafür" - warum? bist du so ein unglaublich großherziger mensch dass du ihnen das wirklich schon verziehen hast während du noch drunter leidest oder möchtest du nur nicht realisieren was die, die dir eigentlich am nächsten stehen sollten, dir angetan haben?

Na ja ich will sie sicher nicht in Schutz nehmen, aber ich komme auch nicht gern auf die Idee, dass sie völlig böswillige Menschen sind.. Meine Familie meint häufig, dass ich viel zu sensibel sei. Und das kann durchaus wohl stimmen, weil ich weiß das das, was andere locker wegstecken, bei mir ganz andere Gefühle auslöst. Ich hab daher schon häufiger Gefühlsausbrüche bei Dingen, die für sie nicht schlimm sind.

Das es mir scheisse ging, ja dass wissen sie - das war aber auch das, was ich immer wieder zu ihnen gesagt habe. Ich habe Hilfe gesucht und auch das haben sie mitbekommen - denn auch Lehrer haben sich mit meinen Eltern in Kontakt gesetzt und sie darauf hingewiesen, was ich ihnen erzählt habe. Also über das, was in der Schule geschehen ist.

Sie haben nur eben nicht darauf reagiert, weil sie der Meinung sind ich solle sowas selbst lernen, dass zu lösen.. Und das hätte ich damals einfach nicht gekonnt.

Ich weiß nicht, ob sie überhaupt etwas kritisch an sich sehen oder generell mal vorausdenken - Fehler haben sie gemacht. Viele viele Fehler.

Ich selbst denke nicht, dass ich Schuld habe - Den Kontext hast du falsch verstanden. Ich habe einfach nur gesagt, dass sie sich keiner Schuld bewusst waren - sie also statt die Fehler bei sich zu suchen, immer mir die Schuld gaben. Das hab ich gemeint. In der Schule auch dasselbe Spiel: Nicht die Mobber sahen die Schuld bei sich, sondern bei mir. Ich kann diesen Zug bei den Menschen überhaupt nicht ab.

Ich sage auch nicht, dass sie nichts dafür konnten - es war schon die Verantwortung meiner Familie. Und früher ja, da war ich traurig und verdammt wütend darüber. Aber was bringt es mir heute wütend zu sein? Ich habe ihnen das nicht verziehen oder gar vergessen. Das kann ich nicht und das wird mich ein Leben lang auch begleiten, aber Wut darüber bringt mir gar nichts. Es bringt mir die verloren Zeit nicht zurück, es bringt mir nicht meine Kindheit zurück und noch weniger verändert sich was. Ich brauche ihnen nicht verzeihen, aber die Wut darüber will ich nicht mein Leben lang als Begleiter bei mir haben.

Ich sag lieber "schau nach vorne und nie zurück" - ich vergesse die Vergangenheit nicht, aber sie liegt eben hinter mir. Das was ich noch ändern oder beeinflussen kann, dass ist meine Zukunft und die nehm ich eben in die Hand.

Meine Familie spielt da für mich keine große Rolle - sie können mir nicht mehr sagen, was ich zu tun oder lassen habe. Mein Leben geht weiter - so wie ich es will und was meine Familie angeht, die kann tun und lassen was sie will. Familie ist es trotzdem - ich kann es ja nicht ändern und sonst bleibt mir ja auch nicht viel. Ich nehme als das was ich kriegen kann und mache das beste daraus. Mehr kann ich nicht tun.

den film kenne ich glaube ich nicht (und das buch auch nicht), aber ein wenig möchte ich dir wiedersprechen: es ist nicht besser, anders zu sein. es ist weder besser noch schlechter - einfach nur anders, wertungsfrei. wenn etwas normal ist, dem normalen durchschnitt entspricht, dann hat es ja seine gründe dass es das ist - und es wäre nie normal geworden, wenn es so schlecht wäre. für die meisten menschen wird es passen und richtig sein, wenige weichen in größerem ausmaß davon ab - und so, wie ich respekt erwarte trotzdem ich anders bin, so - finde ich - sollten auch die anderen meinen respekt haben trotzdem sie normal sind. sie passen nur eben einfach nicht zu mir und ich nicht zu ihnen.
naja, dass ich von menschen generell ein sehr schlechtes bild habe und die menschheit ansich nicht besonders achte ist ein anderes thema... *g*

In dem Film geht es um ein kleines Mädchen, das auch in eine Familie hineingeboren worden ist, die sie nicht so behandelt wie sie es verdient hat. Und das Mädchen - das ist eben die Mathilda -, erkennt in dem Buch eben, dass sie sich selbst die beste Freundin sein kann und das sie, wenn sie sich Mühe gibt ihr Leben zum besseren wenden kann. Natürlich ist das kindgerecht gestaltet, zudem hat sie telekinetische Fähigkeiten :zwinker: Aber das ist so die Grundaussage für mich vom Film. Das Buch ist inhaltlich sicherlich noch ausführlicher oder anders, aber da ich es nicht gelesen hab kann ich nur vom Film ausgehen.

Natürlich will ich nicht sagen, dass die anderen schlechter sind als ich (das war bisschen unglücklich formuliert) - ich sag nur es ist meistens besser nicht wie alle anderen zu sein und keinem Storm zu folgen, sondern gegen den Strom zu schwimmen. Es unterscheidet mich auch irgendwo von anderen, aber gleichzeitig bin ich anderen auch ähnlich. Es gibt ja nun mal mehr Menschen, die wie ich sind, auch wenn ich so keinen kenne.

Ich hab halt Menschen gesehen, die ja anders als ich waren und sich für "normal" hielten - sie haben andere gequält. Eben auch mich und das eben nur, weil ich anders als sie war. Doch trotzdem würde ich nie sagen, dass ich mich hätte ändern wollen nur um den hätte entgehen zu können.

Man kann keine eindeutigen Striche ziehen, wo "normal" anfängt und wo es aufhört. Es ist das normal, was man als normal ansieht. Und das sieht wieder eben jeder anders. Ich werte nicht und ich will mir auch gar nicht das Recht herausnehmen über andere hinweg zu urteilen - durchaus kann es sein, dass auch die, die gemein sind, schwere Gründe haben. Aber ich kann nur von dem ausgehen, was ich sehe - sicherlich finde ich es nicht gut und sage ein anderes Verhalten wäre besser. Aber dennoch möchte ich nicht sagen, dass diese Menschen schlechter sind. Es sind Menschen, Menschen machen Fehler - und ok ich will trotzdem nie wieder was mit diesen Menschen zu tun haben, aber sie haben auch ein Recht auf ihr leben.

Ich respektiere andere, solange sie mich eben auch respektieren. Ich erkenne auch an, dass sie anders sind als ich - ich toleriere die "Artenvielfalt". Aber ich werde dennoch nicht mit ihnen auf einer Wellenlänge leben.

Und das ist es halt - nicht mehr und nicht weniger :smile:

ich hatte die grenze jetzt so bei ~30 jahren angesetzt, dann werden die meisten etwas ruhiger und legen auch auf andere sachen mehr wert. natürlich bleibt bei den meisten menschen eine gewisse wertigkeit für sex, das ist ja auch ok - aber das ist mehr auf dem level "ich möchte regelmässig guten sex haben" und weniger auf "oh gott, eine jungfrau, was soll ich nur tun, panik, die will bestimmt nie sex" oder so.
hast du eigentlich je angedeutet dass du - die entsprechenden umstände vorausgesetzt - wohl gerne sex hättest?

Na ja Ausnahmen von der Regel gibt es ja trotzdem immer noch denk ich. Ich versteh ja auch, dass Sex wichtig ist in einer Beziehung - ist eben eine Form von Nähe. Und viele der Männer haben ja - nach Überwindung des Schocks - auch gefragt, wie das kommt, dass ich noch Jungfrau bin etc.

Ich hab ja natürlich erklärt wie es um meine Person gestellt ist (ich bin halt schüchtern, kein Partymäuschen etc.) und eben gesagt, dass für mich die Umstände um zu ner Beziehung zu kommen eben ein wenig schwieriger liegen. Ich hab aber auch angedeutet, dass ich natürlich nicht vor hab für immer Jungfrau zu bleiben und unter den richtigen Voraussetzungen, auch nicht abgeneigt bin.

Aber trotzdem wollten die das dann nicht. Ich weiß nicht - vielleicht ist es auch dieses Warten darauf, was sie stört? Weil sie sich vielleicht auch denken, dass es einiges an Zeit braucht bis ich da zu bereit wäre? Oder es setzt sie irgendwie unter Druck? Leider war nie einer von den Männern bereit mir den Grund ihrer Ablehnung zu erklären - es blieb einfach bei "Ne sorry, ich kann das nicht.".

Sie scheinen wohl auch nicht gern darüber zu reden.. Ist mir daher etwas schleierhaft, woran es liegen könnte.

Na ja ok nur einer hat mal einen Grund in etwa angedeutet: Er hätte mal ganz schlechte Erfahrungen mit Sex mit einer Jungfrau gemacht - um was es sich dabei genau handelte ließ er aber offen.

ja nu, manche haben davon weniger, manche mehr. ich habe ja die leise vermutung dass sie dich jetzt so sehr stören bzw. du so sehr angst vor der reaktion darauf hast weil sie für ein problem stehen was du aktuell noch hast - dass du, wenn du nicht mehr übergewichtig bist, damit viel lockerer umgehen kannst. dann stände es eben nurnoch für einen abschnitt deines lebens, nicht für dein aktuelles leben.
insgesamt finde ich aber einfach dass dehnungsstreifen, spätestens wenn sie langsam verblassen, keineswegs etwas hässliches sind - sie erzählen eben einen teil der geschichte deines lebens, wie jede andere narbe auch.

Es stimmt schon zum Teil - das hat du wirklich gut erkannt :zwinker: -, dass ich die Dehnungsstreifen mit meinem Übergewicht in Verbindung bringe. Aber eigentlich ist es der insgesamte Summe aller Makel, die dafür sorgen, dass es mich so stört.

Ich fühl mich häufig echt gestraft.. ich versteh nicht, warum ich so viele Makel an mir habe: zu viel Oberweite, dann Mobbing, infolge des Mobbings Übergewicht, Zahnfehlstellung und dann halt eben auch die Dehnungsstreifen.

Und dann gibt es eben noch Dinge, die ich eben auch nicht so hinkriege - es ist halt nicht direkt ein Makel, aber zum Beispiel ich hab Naturlocken. Locken an sich können schön aussehen. Bei mir tun sie das eben nicht.. es ist halt schwer zu beschreiben. Sie liegen nicht richtig, einige locken sich nicht richtig - sie wirken strohig, obwohl ich eben auch schon alles probiert habe an Feuchtigkeitsshampoos. Sogar richtig teures Zeug.. Und das sind alles Dinge, die mich dann deprimieren. Die eigentlich nur dafür sorgen, dass ich noch unsicherer fühle als ich es eh schon bin.

Eben auch dasselbe mit Klamotten. Ich fühl mich in einer Tour unwohl. Mein Übergewicht ist für mich der größte Makel, weil es mich am ehesten einschränkt. Ich glaube auch, dass es besser wird mit mir, wenn ich das weg hab. Aber auch, weil ich dann weiß ist das Übergewicht weg, kann ich ne Brust-OP beantragen - und da ist mein 2. Makel weg, der mich unwohl fühlen lässt. Letztlich bliebe nur die Zahnfehlstellung, die ich dann nach der OP direkt als nächstes angehen würde und eben die Dehnungsstreifen, falls die bei der Brust-OP nicht mitentfernt werden (bei evtl. Hautüberschüssen oder solchen Sachen, werden bei Brust-OPs auch oft diese mitentfernt und gestrafft, damit die Brust auch an der richtigen Stelle sitzt - es könnte also auch zu ner Bauchdeckenstraffung mitkommen. Was ich zwar nicht vorangig will - ist ja ne Narbe extra.. - aber wenn das gemacht wird, dann wäre das einfach so. Aber ich wäre dann auch nicht traurig drüber glaub ich).

Das ist das, was ich mir eben dabei denke. Eine Narbe wird mir so oder so zurückbleiben - aber ich werde da zumindest weniger gehemmt mit sein, wenn ich dadurch mein Selbstbewusstsein aufgebessert kriege und eben auch sagen kann, was da an Erfolgen dranhängt.. Und für mich wäre das ein Erfolg.

Ist vielleicht ne blöde Sichtweise, wo ich halt auch weiß, dass es andere sicherlich anders sehen würden. Aber das Abnehmen ist mir das wichtigste.

ja, das ist wahr... egal wie oft man sich selber dafür verflucht :grin: aber man lernt eben damit zu leben oder zumindest drumherum zu leben.

Letztlich versucht man dagegen anzukämpfen, damit es einen nicht weiter einschränkt :grin: Aber man hat auch keine andere Wahl, wenn man ein einigermaßen paranoia-freies Leben führen will!

also... für all das was deine familie dir eingebrockt hast tust du ihnen jetzt auch noch den finanziellen gefallen. du bist scheinbar wirklich ein überaus netter mensch :tongue:

wolltest du eigentlich wirklich studieren - ist das dein traum? oder tust du es vor allem damit die lästermäuler mal ihre klappe halten? ich mein nur - wenn es z.b. auch eine ausbildung in deine richtung gäbe, du bist bald 25... dann könntest du beliebig weit weg ziehen, bab beantragen (was, sofern deine eltern nicht grade reich sind, komplett vom staat kommt) und hättest obendrein den ausbildungslohn... und du wärest aus dieser ganzen familiensache raus.

Na ja hauptsächlich geht es mir bei der finanziellen Sache eher um meine Oma. Das Haus, in dem meine Eltern leben, gehört nämlich ihr. Wenn ich jetzt offiziell ausziehen und mein Kindergeld/Bafög selbst beziehen täte, dann würde meine Mutter die Miete nicht zahlen können, da ich erstmal aus der Berechnung vom Amt eh dann raus bin (Sie kriegen ja zur Aufstockung einiges und die Miete wird übernommen) und müsste eine neue Wohnung suchen, da sie die Differenz, die durch mein Fehlen entsteht, nicht zusätzlich vom Amt kriegen und meine Oma hätte ihre Miete nicht von denen bzw. sie müsste auf Geld verzichten, damit meine Mutter dort wohnen bleiben dürfte. Das wird noch von Seiten meiner Oma geregelt - das Haus erreicht bald einen Abzahlungspunkt, wo meine Oma meiner Mutter lebenslanges Wohnrecht zugesteht und die Miete evtl. tatsächlich runtergesetzt werden könnte, damit ich auch ausziehen dürfte.

Es ist halt für mich nicht nur der Vorteil bei meiner Oma zu wohnen, weil es praktischer ist. Meine Oma hat als einziges viel für mich getan und sie zahlt mir ja auch die Studiengebühren. Denn meine Mutter wollte von Anfang an nicht, dass ich studiere - sie ist der Meinung ich pack das nicht. Nur meine Oma hat gesagt, wenn ich studieren kann dann soll ich das auch machen.

Also studieren wollte ich wirklich schon immer. Ich wollte eben was aus mir machen. Natürlich ist da für mich auch ein gewisser Reiz bei, dass ich damit meiner Familie was beweisen kann. Denn die waren es ja auch immer, die mir gesagt haben ich würde es nicht schaffen. Und keine Uni würde mich aufnehmen, obwohl mein Fachabi eigentlich ganz gut war. Aber auch da haben sie schon gemeint ich würde es nicht hinkriegen.

Für mich ist es also lediglich nur eine Frage der Zeit bis ich das verwirklicht habe was ich will und ich kann dann auch immernoch sagen, ich ziehe weg. Jetzt ist es halt nur wegen meiner Oma, damit sie nicht unter der Situation leiden muss.



Ja OK, tut mir leit. Ist ja auch erhlich gesagt man stelle sich mal vor, jemand kommt ins Forum, der unter zu kleinen Brüsten leitet und dann bekommt er als "Aufmunterung" zu hören "Besser als Riesentitten wie bei einer Nutte." oder so.

Also tut mir leit.

Hey minzenbrei - wie gesagt, ich hab dir ja keine böse Absicht unterstellt. Du wolltest mich ja lediglich aufmuntern, wenn auch mit der falschen Strategie :zwinker: Ich wollte dir damit einfach nur sagen, dass man eine Aufmunterung nicht so gestalten sollte, dass man dabei was anderes abwertet - denn beides hat sicherlich seine Vorzüge und irgendwer mag das dann oder eben nicht.

Also mach dir mal keinen Kopf :smile: Es war von meiner Seite nicht böse gemeint, sondern sollte dir lediglich als Hinweis für's nächste Mal sein.

OK, habe verstanden warum du unter den Riesenbrüsten leitest, das hat ja echt praktische Probleme wegen den BHs, dem Scheuern und dem Rücken und so. Dann wünsche ich dir viel Glück und so, dass das mit der Burst-OP hinhaut.

Danke dir. Na ja manche können das schwer nachvollziehen, aber weil eben die wenigstens diese Probleme können. Das ist ganz ok so. Aber ich bin guter Dinge, dass ich irgendwann die Brust-OP krieg.

Und wegen dem Jungfrau sein: Angeblich soll es Männer geben, die darauf scharf sind, gezielt Jungfrauen zu vögeln, weil die noch unschuldig sind, besonders selten und da ist es für die so ein Reiz, die zu knacken.

Außerdem wenn man hie rim Forum liest viele Männer haben das gleiche Problem wie du. Die schreiben sie hätten noch nie ne Freundin, wären mit so und so viel Jahren (30) noch Jungfrau und ärgern sich drüber dass sie nur in der platonischen Friendzone landen.

Ich glaube, diese Männer würden auf jeden Fall kein Problem habn dass du noch Jungfrau bist weil sie es ja selber auch sind. So findet ein Topf sein Deckel.

Na ja, dass es solche Männer gibt, das kann gut sein - aber ich würde mir solche Männer auch nicht suchen ehrlich gesagt. Es klingt nicht sonderlich reizvoll, wenn Männer nur aufs "knacken" aus sind und weil es sich dabei um Jungfrauen handelt.

Sicherlich gibt es auch Jungfrau-Männer. Davon hab ich auch schon was gelesen. Da hast du sicherlich auch recht mit, wenn du sagst die würde es nicht stören. Aber na ja ich hab bisher nie einen getroffen. Ich hab bisher nur von denen reden können, von denen ich weiß, dass es sie gestört hat.

Obwohl ich eher den Eindruck hab, dass Männer, die selbst noch Jungfrau sind, sich da doch noch mehr Probleme mit haben, als ich. Bei Männern in einem gewissen Alter geht man glaub ich noch weniger davon aus, dass sie noch Jungfrauen sind. Mich würde es sicher nicht stören. Aber bei Männern steht oft noch ein anderer Druck dahinter - ist wie mit dem Weinen. Frauen dürfen weinen und Männern wird suggeriert, dass sie es nicht dürfen, weil weinen = schwach heißt.

Aber das ist nur mein Eindruck davon.

Die Männer glauben immer alle Weiber würden nur auf Leute mit Sixpack stehen und die Frauen glauben immer alle Männer würden nur auf durchtrainierte schlanke Weiber stehen. Aber das stimmt nicht. Jeder hat markel. Die Dehnungsstreifen sind nicht schlimm, das hat jeder. Auch übergewichtige Männer.

Das man so denkt, liegt aber auch darin, dass du das in der Werbung, Zeitschriften etc. auch überall siehst - sicherlich hat jeder Makel, aber es gibt für mich immer welche, mit denen man Leben kann und welche mit denen man nicht nicht Leben kann.

Und ich finde das voll ungerecht, dass du deiner Familie die Studiengebührne zurückzahlen musst und dass sie dir keine Unterkunft zahlen. Es gibt auch Studenten die kriegen das alles umsonst also Studiengebühren Auto Unterkunft und so ohne dass sie Nebenjob machen müssen und Geld zurückzahlen. Da ist deine Familie sehr geizig.

Und die Ansichten zum Internet die die haben sind ja wohl sowas von 90iger. Ich meine, es ist 2015 (bzw vor ein paar Tagen noch 2014)!!! Ich sage deiner Family schon mal willkommen im #Neuland!

Ich muss nur meiner Oma die Studiengebühren zurückzahlen. Meine Familie hat da keinen Beitrag dran, denn die wollten nicht das ich studiere. Das meine Oma das wiederkriegt ist für mich selbstverständlich. Sie ist nicht reich und braucht das Geld eigentlich - aber sie versucht mir zu ermöglichen, dass ich ein besseres Leben kriege.

Und das einige Studenten diesen Lebenstil umsonst kriegen, dass liegt auch an deren Familiensituation - wenn die Familie Geld hat, dann kann sie denen das auch geben. Ärmere Familien können sich das nicht leisten. Deswegen studieren da auch weniger - das ist auch ein Thema woran der Staat arbeiten müsste verstehst du? Das eben alle die Möglichkeit haben zu studieren.

Internet hat ebenfalls durch die Medien einen schlechten Ruf - bei meiner Familie ist es aber auch so, dass die anders aufgewachsen sind. Damals gab es kein Handy und Intenet. Aber trotzdem sollte man mit der Zeit gehen und denken :zwinker: In der heutigen Zeit ist Internet nicht mehr wegzudenken. Und auch das Freunde und Beziehungen fnden übers Internet sollte heute normal sein.
 

Benutzer149590  (21)

Benutzer gesperrt
Ich selbst denke nicht, dass ich Schuld habe - Den Kontext hast du falsch verstanden. Ich habe einfach nur gesagt, dass sie sich keiner Schuld bewusst waren - sie also statt die Fehler bei sich zu suchen, immer mir die Schuld gaben. Das hab ich gemeint. In der Schule auch dasselbe Spiel: Nicht die Mobber sahen die Schuld bei sich, sondern bei mir. Ich kann diesen Zug bei den Menschen überhaupt nicht ab.

Stimme ich voll zu.

Außerdem kommst du doch nett und sympathisch rüber (wenn du so rüberkommst wie hier im Forum), da solte offensichtlich sein, dass du keine Schuld.
 
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