Studium Mein Prüfer nimmt ein Forschungssemester

Benutzer65998 

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Hallo zusammen,

ihr wisst doch immer alles und vielleicht könnt ihr mir ja auch bei meinem Problem weiterhelfen:

Ich möchte nächsten Sommer meine Abschlussarbeit schreiben und aus verschiedenen Gründen ist es mir sehr wichtig, dass mich dabei ein bestimmter Prof. betreut.

Nun habe ich gerade gesehen, dass ihm genau für dieses Semester ein Forschungssemester zuerkannt wurde.

Kann er mich trotzdem betreuen, obwohl er keine Lehrverpflichtungen etc. wahrnehmen muss? Ich werde ihm demnächst ohnehin mal darauf ansprechen, aber wenn ich mir so gar keine Hoffnungen darauf machen kann, will ich es lieber gleich wissen...
 

Benutzer67771 

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Die Prüfungsberechtigung verliert er durch ein Forschungssemester jedenfalls nicht, daher hängt es davon ab, ob er dich betreuen will. An sich ist es im Datenzeitalter für eine Betreuung ja nicht erforderlich, dass man selbst mit dem Prüfer am selben Ort ist, die Frage ist also, ob er bereit ist, sich die für dich notwendige Zeit zu nehmen.
 

Benutzer99630  (34)

Sorgt für Gesprächsstoff
An meiner Uni ist auf jeden Fall die Regel, dass Profs auch im Freisemester Arbeiten betreuen und mündliche Prüfungen abnehmen. Die Kommunikation erfolgt dann eben meist schriftlicht, viele bieten aber auch ca. einmal im Monat eine Sprechstunde an.
Aber es wird wohl nichts daran vorbeiführen, dass du ihn persönlich fragst. :zwinker:
 

Benutzer92211 

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Ich habe meine Masterarbeit auch bei einer Professorin geschrieben, die gerade ein Forschungsfreisemester hatte. Da ich aber eh nicht mehr an meinem Studienort wohnte, wäre ich auch sonst nicht alle 2 Tage in ihr Büro gedackelt. Wir haben vorwiegend per E-Mail kommuniziert, Sprechstunden hat sie alle paar Wochen angeboten, was für mich absolut ausreichend war.
 

Benutzer4590 

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Ich habe meine Masterarbeit bei einer Professorin geschrieben, die im Semester zuvor einen Lehrstuhl an einer anderen Uni bekommen hat - wenn das geht, dann geht auch Betreuung im Forschungssemester. :zwinker:

Allerdings geht das m.E. nur, wenn du keine besonders intensive Betreuung brauchst. Ich habe immer gerne weitgehend selbstständig gearbeitet und brauchte nur ab und zu mal einen Rat oder Denkanstoß, insofern hat das gut geklappt. Es gibt aber auch den Typ Student, der am liebsten jede Woche dreimal in die Sprechstunde geht und jedes kleine Problem mit seinem Betreuer erörtern möchte, da ist dann natürlich ein Prof im Forschungssemester als Betreuung nicht so geeignet.
 

Benutzer67771 

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Ich habe meine Masterarbeit bei einer Professorin geschrieben, die im Semester zuvor einen Lehrstuhl an einer anderen Uni bekommen hat
Nur um das vorbeugend klarzustellen, damit sich nicht irgendwann mal jemand auf solche Informationen beruft: Das geht auch nicht immer und braucht bestimmte Voraussetzungen. :zwinker:
 
S

Benutzer

Gast
Tja, deswegen habe ich ein Semester gewartet und mache jetzt erst meine Schwerpunktprüfung, weil ich auch unbedingt zu einer bestimmten Professorin wollte, die im WS 2010/2011 aber ein Forschungssemester einlegte.

Ich würde vorschlagen, du redest mal mit deinem Prof., ob du die Prüfung bei ihm trotzdem machen kannst. Ansonsten würde ich mal das Studienbüro aufsuchen und dort um Rat fragen.
 

Benutzer4590 

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Nur um das vorbeugend klarzustellen, damit sich nicht irgendwann mal jemand auf solche Informationen beruft: Das geht auch nicht immer und braucht bestimmte Voraussetzungen. :zwinker:

Naja, ich habe ja auch nur von mir gesprochen und nicht behauptet, dass das immer, überall und zu jeder Zeit geht. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mal zu seinem Professor geht und sagt "Könnten Sie mich bitte betreuen, obwohl Sie an einer anderen Uni lehren? Ich weiß, dass das geht, ein User in einem Liebesforum im Internet hat das gesagt". :zwinker:
 

Benutzer14593 

Verbringt hier viel Zeit
Frag ihn doch einfach - Forschungssemester kann bedeuten, daß er mehrere Wochen an einem anderen Institut ist und da arbeitet, oder daß er sich einfach nur von der Lehre befreien lässt und normal vor Ort ist. Da eine Diplomarbeit ja auch in der Forschung passiert, kann das ganze auch bedeuten, daß er mehr Zeit für dich hat, als normal.
Ich habe gestandene Professoren erlebt, die den Schreibtisch voll mit Papier hatten. Und wenn sie dann mal wieder ins Labor kamen, wirkten die wie ein Kind, was Weihnachtsgeschenke auspackt. Da konnte man dann die Begeisterung für die Wissenschaft richtig sehen.
 

Benutzer65998 

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Oh, vielen Dank für eure vielen Beiträge, ich hab gar nicht damit gerechnet, dass jemand noch ne Woche später darauf antworten würde.

Ich hab ihn gefragt und seine Antwort war, dass er die Arbeit ja selbst in Timbuktu noch lesen könne. Also, er machts gerne. Er ist zwar einige Monate im Ausland, also völlig weg und nur per Mail erreichbar. Aber ich bin absolut kein Typ, der viel Betreuung braucht, von daher macht mir das nichts aus. Ich überlege nun sogar, fürs Schreiben selbst ins Ausland zu gehen. Denn ein Forschungskolloquium würde er dann ja eh nicht anbieten in dem Zeitraum. Ich bin also mehr als erleichtert über den Stand der Dinge.

Also, danke für eure Beiträge, ich finds interessant in dem Zusammenhang eure Erfahrungen zu hören!
 
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