Mein Partner kifft heimlich seit 1,5 Jahren...

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich äußere mich dazu auch nochmal. Momentan lasse ich mir alles in Ruhe durch den Kopf gehen. Anders als sonst, rede ich hier nicht mehr gegenan, sondern versuche eure Ratschläge, Vorschläge, Ideen und Weisheiten anzunehmen und zu überdenken. Aber dazu brauche ich Zeit. Ich schreibe aktuell auch privat noch mit zwei Usern über die Sache, so dass ich den Prozess der Reflektion noch gar nicht abgeschlossen habe. "Alles gut" ist es für mich aktuell jedenfalls nicht.
Als User in einem Forum neigt man dazu, "endlich mal Ergebnisse" sehen zu wollen, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen und alle möglichen Ratschläge schon gefallen sind. :ashamed: So geht es zumindest mir. Dass manche Entscheidungen etwas (oder auch viel) Zeit brauchen, vergisst man als Außenstehender leicht mal.
Trotzdem will ich dir ans Herz legen, wie es auch schon Andere taten, nicht vorschnell wieder in diese Verteidigungshaltung zu verfallen. Ich glaube, hier will dir keiner was Böses. Aber es wirkt schon so, als würdest du Stück für Stück "dicht machen" und deine Partnerschaft aus Prinzip verteidigen. Was ich auch ein bisschen verstehen kann, aber schau, dass du deshalb nicht gewissermaßen "aus Trotz" anders handelst als du es vielleicht nach reiflicher Überzeugung getan hättest.
 

Benutzer141323 

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Aber es wirkt schon so, als würdest du Stück für Stück "dicht machen" und deine Partnerschaft aus Prinzip verteidigen.

Nein das mache ich doch gar nicht. Ich fühle mich auch überhaupt nicht angegriffen, ich nehme mir nur gerade die Zeit die ich brauche. Bin auch gerade bei meiner Familie, wir feiern den 50. Geburtstag meiner Mutti morgen. Habe einfach viel um die Ohren gerade!
 

Benutzer101125  (30)

Meistens hier zu finden
Jetzt sind ja doch schon einige Tage ins Land gezogen. Gibt es was Neues? :smile:
 

Benutzer141323 

Benutzer gesperrt
Hallo :smile:

Einige von euch haben nochmal nach einem Update gefragt und ich werde hier auch noch ein bisschen was dazu sagen.

Vor einer Woche haben wir uns getrennt. Ich habe ihm erklärt, dass ich ihm ganz einfach nicht mehr vertrauen kann. Ich hinterfrage alles was er mir sagt, ich denke bei jeder lustigen Sprachnachricht, dass er gerade wieder irgendwo gekifft hat.
Wir haben noch Kontakt über WhatsApp und schreiben dort auch noch freundlich miteinander.

So, nun bin ich an Pille danach + 15 "schwanger 1-2" laut Clear Blue. Ich kann das alles noch überhaupt nicht glauben, weil ich mich frage, wie ich auf einmal so schnell schwanger werden kann und das auch noch trotz Pille danach. Die einzig logische Erklärung ist, dass der ES doch stattgefunden hat bzw. nur um wenige Tage verschoben wurde, so dass die Spermien noch überlebt haben. Am möglichen Tag der Befruchtung war er 1,5 Wochen clean. Gerade kann ich es einfach noch nicht fassen, und fühle mich vom Schicksal heimgesucht.
Trotz allem freue ich mich, jeder der mich hier schonmal gelesen hat, wird wissen, wie riesig mein Kinderwunsch schon seit Monaten ist.

Ich weiß überhaupt nicht, wie ich nun verfahren soll. Meine beste Freundin weiß Bescheid. Sonst nur das Forum. Er weiß es nicht, meine Eltern auch nicht. Möchte ich gerade einfach auch nicht.

Es kann gut sein, dass ich in Zukunft alleinerziehend sein werde. Wie hier bereits angesprochen, ich möchte nicht, dass er mit meinem Kind Auto fährt. Ich vertraue ihm nicht. Ich möchte nicht, dass er das geteilte Sorgerecht kriegt. All diese Sachen. Ich misstraue ihm einfach soooooo sehr.
Mit ihm und seinen ganzen Problemen hätte ich zwei Kinder, wenn man ehrlich ist. Ich glaube ich brauche die Kraft jetzt für die Schwangerschaft, das Baby und mich. (Das klingt alles so verrückt in meinen Ohren gerade... Baby. Ohne Papa. Keine Unterstützung in der Schwangerschaft. Bei der Geburt. In den ersten Wochen. :frown:
 
A

Benutzer

Gast
Hörnchen Hörnchen

Zunächst natürlich die besten Glückwünsche - ich freue mich das Dein Kinderwunsch in Erfüllung geht.

Dann aber irgendwie auch schon etwas Bedauern... irgendwie.

Ich kenne eure Geschichte sonst überhaupt nicht - nur nachdem, was Du hier geschrieben hast. Ich habe sicher nicht das Recht oder die Fähigkeit deine Entscheidung zu bewerten oder Dir da rein zu Reden - wollte aber dennoch darauf hinweisen - das es immer Gründe gibt - wenn Menschen "Vertrauen" brechen. Oft hat das etwas mit Feigheit oder unbegründeten Ängsten zu tun. In jedemfall ist es aber nun einmal wie es ist - Ihr bekommt ein Kind zusammen.
 

Benutzer159670  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft!
Baby. Ohne Papa. Keine Unterstützung in der Schwangerschaft. Bei der Geburt. In den ersten Wochen. :frown:
Ich habe keine näheren Informationen, aber: eine Kollegin von mir wurde von ihrem Mann verlassen, als sie mit Zwillingen schwanger war und hatte dann eine "doula" (?), also eine Frau, die sie während der Schwangerschaft und in den ersten Wochen mit Baby unterstützt hat, wie sonst Partner/Familie es getan hätte. Und ich meine auch, dass sie das nicht komplett selbst zahlen muss. Ich weiß, wie gesagt, nichts genaueres. Aber vielleicht ist das etwas, worüber du dich informieren möchtest.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!
 

Benutzer163638 

Öfters im Forum
Auch wenn du es vielleicht nicht gerne hören willst, liebe Hörnchen Hörnchen , es ist nicht nur dein Kind. Es ist euer Kind, vergiss das bitte nicht. Auch wenn du grad nicht gut auf ihn zu sprechen bist, ist es auch sein Kind. Er hat genauso ein Recht darauf, für sein Kind da zu sein und es aufwachsen zu sehen. Und das Kind hat ein Recht darauf, seinen Vater zu kennen und Zeit mit ihm zu verbringen.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
So sehr ich auch sonst immer für die Väterrechte bin, kann ich es durchaus nachvollziehen, wenn erhebliche Zweifel an der Zuverlässigkeit und am Verantwortungsbewusstsein eines Mannes bestehen, der seit längerer Zeit im richtig großen Stil Cannabis konsumiert (und nicht nur gelegentlich mal auf einer Party an einem Joint zieht) und der seine Freundin darüber hinaus auch noch massiv belogen hat.
Ob und in welchem Ausmaß ein solcher Mann seiner Vaterrolle überhaupt gerecht werden kann, weiß ich nun wirklich nicht. Ich denke mal, das muss die Zeit zeigen.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich denke mal, das muss die Zeit zeigen.

Richtig.
Hörnchen Hörnchen ist gerade massiv verletzt und macht eine nicht besonders schöne Zeit durch. Trotz allem dauert es noch 9 Monate, bis das Zwerglein da ist. Da fließt noch viel Wasser den Rhein hinunter. Sie wird dann schon sehen, wie es weitergeht, das kann und muss man von der Situation abhängig machen, in der sie sich dann befindet. Hat er sich bis dahin therapiert und sein Leben aufgeräumt, wird sie anders zu ihm stehen, als wenn er nur halbherzige vergebliche Versuche hinter sich hat und trotzdem noch bekifft Auto fährt.

Hörnchen Hörnchen , konzentrier dich einfach auf das hier und jetzt und plane nicht schon, wie der Kontakt zwischen dem Zwerg und deinem Ex aussehen soll - das kann alles anders kommen und nutzt jetzt auch nix.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Heutzutage kann man dem Vater dieses Recht gar nicht so leicht entziehen. Man muss schon begründen und offenlegen warum man das nicht möchte. Man kann nicht (mehr) einfach das alleinige Sorgerecht beantragen und fertig.
Er hat ja schon ein Kind und scheint mit diesem auch gut und liebevoll umzugehen. Das wäre erst Mal für's Jugendamt ein deutliches Zeichen dafür, das er ein guter Vater ist/sein kann.

Den Drogenkonsum müsste Hörnchen dann wohl offenlegen und die dadurch entstehenden Schwierigkeiten wird er ausbaden müssen, dann wird man sehen wie die Sorgerechtsverhältnisse werden.

Aber von einem grade eben positiven Test zum quasi frühstmöglichen Zeitpunkt bis zu dem Thema ist es noch ein Weilchen hin :zwinker:
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Off-Topic:

Nun, auf der rechtlichen Seite hat er den Nachteil, dass Hörnchen und er nicht verheiratet sind.
Bei nicht verheirateten Paaren gilt meines Wissens immer noch, dass zunächst die Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht hat.
Dies lässt sich durch eine Sorgeerklärung ändern. Der Vater kann ggf. einen Antrag beim Familiengericht stellen, ist also nicht mehr so außen vor wie früher.
NEheSorgeRG Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern
Mehr möchte ich zum rechtlichen Aspekt nicht sagen, das gehört nicht hierher und ich hoffe, dieser Hinweis ist an dieser Stelle okay (sonst lösche ich das wieder). Ggf. lassen sich dazu Informationen finden bzw. auch Beratungsstellen aufsuchen.

Ich hoffe im Interesse des Kindes sehr, dass Hörnchen Hörnchen und ihr Ex-Freund als derzeit werdende Eltern sich in den nächsten Monaten gut beraten lassen und erwachsen miteinander besprechen werden, wie sie ihre jeweiligen Rollen als Eltern erfüllen können. Dass sie klären können, wie zunächst der Umgang der beiden miteinander respektvoll gestaltet werden kann, um die Verantwortung für das gemeinsame Kind zu tragen. Wie es mit dem Vertrauen zueinander aussieht und was nötig ist, um das zerstörte Vertrauen wiederaufzubauen (auch wenn der geschehene Knacks als Narbe vielleicht bleibt.)
Wie auch immer das dann juristisch, emotional, moralisch, praktisch aussehen wird. Zur Klärung des Umgangs braucht es Zeit - und die haben Hörnchen und der Vater des Kindes ja bzw. können sie sich nehmen. Selbstverständlich sollte sein, dass das Kindeswohl im Vordergrund steht.
 

Benutzer141323 

Benutzer gesperrt
Momentan geht es mir ziemlich schlecht. Ich denke wirklich ständig an ihn und vermisse ihn auch. Aktuell herrscht vollständige Funkstille zwischen uns und damit komme ich nur sehr schlecht zurecht. Dass ich ihn noch immer liebe, macht es nicht leichter ihn ein Stück weit zu vergessen. Dass er der Vater meines ungeborenen Kindes ist, macht es nahezu unmöglich, nicht an ihn zu denken und wie er wohl reagieren wird/ würde.

Ich vereinbare morgen einen Termin der Familienhilfe der Caritas. Ich möchte mich dazu wirklich gerne beraten lassen.

Ich habe die ganze Zeit den hoffenden Gedanken, dass er sich um 180 Grad drehen würde, wenn er wusste, dass ich schwanger bin. Dass er dann viel ausgeglichener und liebevoller mit mir wäre. Aber das kann ich mir abschminken oder? Die Realität sieht doch eher so aus, dass er höchstwahrscheinlich weiterkiffen würde, und seine Probleme nachwievor mehr Raum einnehmen würden als meine Anliegen und Sorgen. Dabei bräuchte ich jetzt eigtl seine volle Unterstützung.

Ich freue mich auf mein Baby. Es zu behalten steht absolut gar nicht zur Entscheidung. Ich habe mich zu 100% für mein Kind entschieden.

Ich möchte für mein Kind wirklich nur das Beste. Frage mich in diesem Fall aber wirklich, was das Beste wäre. Ein Vater, der super schnell aggressiv wird? Das Problem hatten wir nämlich letztes We. Da ist er mir gegenüber am Telefon wieder richtig ausfallend geworden, weil ich eine Frage gestellt habe. Das brauche ich in der Schwangerschaft nun wirklich nicht. Ich möchte da wirklich so wenig Stress und Ärger wie nur möglich.

Ich glaube, wäre ich nicht schwanger, wäre ich von ihm nicht mehr getrennt. Klingt jetzt paradox oder? Aber für mich alleine konnte ich die Situation mit ihm gut aushalten, da waren seine Probleme nicht 100% auch meine Probleme. Jetzt ist das anders. Wenn ich mich für ein Leben als Familie entscheide, hänge ich wirklich zu 100% mit drin und ich denke, das würde mich echt unglücklich machen.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde es super, dass du dich beraten lässt. Ich glaube, dass so ein Gespräch mit Beratern, die nicht involviert sind und sich mit solchen und ähnlichen Fragestellungen professionell außeinandersetzen, sehr hilfreich sein kann.

Vielleicht kannst du dir schon mal überlegen, welche Fragen du besprechen willst. Eine Frage, die du auf jeden Fall für dich beantworten musst, ist: Wann sagst du es deinem Exfreund? Auch wenn du nicht mehr mit ihm zusammen sein möchtest, wird er ja dennoch der Vater deines Kindes sein.

Ich finde es auch gar nicht paradox, dass du die Situation allein mit ihm ausgehalten hättest aber in der Situation kein Kind mit ihm gemeinsam erziehen möchtest. Du hast dich ja genau aus diesem Grund auch getrennt (da wusstest du noch nicht, dass du schwanger bist - aber du wusstest, dass du schwanger werden willst und mit diesem Mann eben kein Kind großziehen willst).

Ich denke nicht, dass dein Freund sich um 180 Grad drehen wird, wenn ein Kind da ist. Die Beziehung zu seiner Ex, mit der ein Kind hat, hat ja auch nicht plötzlich geklappt, als sie schwanger wurde, oder?
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Ich finde die Frage mit der Ex von Ria wirklich gut und wichtig.

Dennoch kenne ich einige Männer, die ihr Leben mit der Elternschaft komplett geändert haben u.a. spielten auch Drogen eine Rolle. Aber er muss sich halt wirklich ändern wollen. Ich persönlich sehe auch das Kiffen nicht als das größte Problem, sondern wie er damit umgeht, seinen Alltag regelt.

Sowohl mein erster Freund als auch mein Mann haben in dem Ausmaß deines Freundes gekifft, beide leben nun ihr Leben als zweifache Familienväter, Ingenieure. Mein Mann hat “für uns“ den Konsum, da kamen auch ab und zu andere Sachen dazu, sehr eingeschränkt/eingestellt. Das geht schon!

Ich habe ihm erklärt wie ich mir das Zusammenleben vorstelle und ihm gesagt, dass ich mich trenne wenn sich nichts ändert. Der weiß, dass ich keine Spielchen spiele, sondern dann sehr konsequent bin.

Ich will hier nichts verharmlosen, aber in meinem Umfeld gibt's Manager bei großen Staatsunternehmen, Rechtsanwälte, Ärzte die alle gern mal kiffen und früher sehr viel gekifft haben und auch ne Weile viel verpeilt haben. Dennoch leben sie mit Anfang/Mitte 30 “ganz normal“.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dennoch kenne ich einige Männer, die ihr Leben mit der Elternschaft komplett geändert haben u.a. spielten auch Drogen eine Rolle. Aber er muss sich halt wirklich ändern wollen. Ich persönlich sehe auch das Kiffen nicht als das größte Problem, sondern wie er damit umgeht, seinen Alltag regelt.

Sowohl mein erster Freund als auch mein Mann haben in dem Ausmaß deines Freundes gekifft, beide leben nun ihr Leben als zweifache Familienväter, Ingenieure. Mein Mann hat “für uns“ den Konsum da kamen auch ab und zu andere Sachen dazu sehr eingeschränkt/eingestellt. Das geht schon!

Ich habe ihm erklärt wie ich mir das Zusammenleben vorstelle und ihm gesagt, dass ich mich trenne wenn sich nichts ändert. Der weiß, dass ich keine Spielchen spiele, sondern dann sehr konsequent bin.

Ich will hier nichts verharmlosen, aber in meinem Umfeld gibt's Manager bei großen Staatsunternehmen, Rechtsanwälte, Ärzte die alle gern mal kiffen und früher sehr viel gekifft haben und auch ne Weile viel verpeilt haben. Dennoch leben sie mit Anfang/Mitte 30 “ganz normal“.

Ich wollte damit auch nicht sagen, dass sich nichts ändern lässt. Ich meine nur: Die Elternschaft alleine wird Hörnchen Exfreund vermutlich nicht um 180 Grad drehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass er nichts ändern kann.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
J JunoPeaks Das stimmt und bei Hörnchens Ex-Freund bin ich da auch skeptisch. Ich wollte aufzeigen, dass “viel kiffen“ nicht für immer bedeutet “ein Verpeiler“ zu bleiben. So liest man das hier oft und naja, ich sehe das anders.
[doublepost=1495964574,1495964491][/doublepost]Ich kenne ihn nicht, weiß nicht was da alles los war. Aber wenn sie ihn liebt und er sie, dann sollte es irgendwie weitergehen und wenn es nur ein Versuch ist zusammen weiterzugehen.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
J JunoPeaks Ich kenne ihn nicht, weiß nicht was da alles los war. Aber wenn sie ihn liebt und er sie, dann sollte es irgendwie weitergehen und wenn es nur ein Versuch ist zusammen weiterzugehen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass die beiden es nochmal versuchen könnten /versuchen werden. Dennoch finde ich nicht, dass es bei auf Gegenseitigkeit beruhender Liebe auf jeden Fall "irgendwie weitergehen sollte". Manchmal geht das trotz Liebe nicht. Liebe ist nicht alles.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Das stimmt: siehe Barbara Streisand und Robert Redford in “The way we were“
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn das einzige Problem wäre, dass er die Finger nicht von dem Zeug lassen kann: Das könnte sich eventuell mit der Elternschaft ändern.

Aber die hundert anderen Sachen? Dass er gleich aggressiv wird, wenn ihm was nicht passt? Dass er Auto fährt wie ein Henker, auch mit siener älteren Tochter an Board? Dass er mit Geld nicht umgehen kann? Dass er Hörnchen immer wieder klein zu halten versucht (ich erinnere mich da an einen der ersten Threads, als er vor ihr von seiner Ex geschwärmt hat und ihr hinterhergetrauert hat...)? Dass er unzuverlässig ist? Dass er immer siene Probleme in den Vordergrund stellt und an der Lösung nur mitarbeitet, wenn er getreten wird?

Ein paar Dinge würden natürlich besser werden, wenn er mit dem kiffen vollständig aufhören würde. Da wär dann einfach mehr Geld übrig und er wär dann nicht mehr ganz so lethargisch. Aber Grundsätzlich an sienem Wesen? An seiner Tendenz, Probleme wegzuschieben und sich nciht zu kümmern? An seiner Tendenz, andere nieder zu machen, wenn es nicht nach seinem Kopf geht? An seiner Tendenz, immer und zuerst auf sich zu schauen?

Das hat beim ersten Kind schon nicht geklappt. Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat er das Kind ja vor Hörnchens stetig quängelndem Eingreifen noch nciht einmal regelmäßig gesehen, obwohl er wusste, dass es dem Kind bei dessen Mutter nicht gut geht.
Warum um alles in der Welt sollte sich das bei einem neuen Kind ändern? Dann hat er doch alles, was er will? Eine Hörnchen, die das alles ihm immer durchgehen lässt und sich für ihn kümmert, und die Gewissheit, dass sie einknickt und ihn das machen lässt. Warum um alles in der Welt sollte er sich dann ändern? Läuft doch...

Und da wieder soviel Vertrauen aufzubauen, dass das wieder funktioniert, das wäre eine verdammt große Aufgabe. Die er in Angriff nehmen müsste, wo er in Vorleistung gehen müsste.
Seh ich ehrlich gesagt nicht, dass das passieren wird.


Beratung bei der Caritas ist in jedem Fall gut. Die kennen ganz viele Anlaufstellen, wo man sich auch hier und da noch Hilfe holen kann, damit auch die Mama mal entspannen kann - Leihomas z.B..
 
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