Mein Freund tötete-ich weiss nicht weiter

Benutzer23417 

Benutzer gesperrt
ne ich hab zivildienst gemacht...

aber es muss schrecklich sein zu wissen das man jemanden umgebracht hat, der vielleicht kaum älter ist als man selbst, und auch eine freundin hat die auf ihn wartet.
und dann gleich 4! kann schon sein das er dadurch ein anderer mensch geworden ist.
er sollte auch mit dir drüber reden wenn du willst. aber einen richtigen rat kann ich dir nicht geben. grüße psq
 

Benutzer17091 

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Oh wei, harter Tobak...
Ich fürchte, da kann ihm - wenn überhaupt - nur ein Psychologe helfen...
Du allerdings kannst für ihn da sein, ihm zeigen daß du ihn liebst und ihm zuhörst wenn er irgendwann darüber reden möchte.
Ich fürchte, viel mehr wird nicht drin sein...
 

Benutzer3336  (37)

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Ui, das ist hart! Für beide Seiten!

Ich glaube auch, dass psychologische Betreuung und dass du einfach für ihn da sein solltest. Nicht aufdringlich, aber da.

Werden Berufssoldaten in ihrer Ausbildung nicht auf so etwas vorbereitet? - Man kann wohl niemanden auf so etwas vorbereiten... :frown:
 

Benutzer24749 

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Ich bin auch bei der Bundeswehr. Man wird dort nicht aufs töten vorbereitet, wäre ja auch totaler quatsch.

Sei für ihn da, sprich aber bitte nicht mit ihm darüber. Klingt total blöd, aber Du kannst Dich als Zivilist nicht annähernd in seine Situation versetzen und es nachempfinden. Ich kann es als Soldat auch nicht richtig. Hör ihm also einfach nur zu wenn er mit Dir darüber redet. Die Psychologen der Bundeswehr sind ganz gut, aber nicht ausreichend. Vielleicht sollte er sich privat auch noch in psychologische Behandlung begeben.
Das zu verarbeiten wird bestimmt länger dauern.
 
S

Benutzer

Gast
leider gottes muss man mit sowas als soldat, gerade als berufssoldat im auslandeinsatz immer rechnen..
Das wird ihm sicherlich ja auch klar sein,sonst wäre er kein soldat geworden..
Dass es jetzt passiert ist haut glaube ich jeden um, aber er wird darüber hinweg kommen müssen.es ist sein beruf..das ist sicherlich leichter gesagt als getan, aber wenn er diesen Beruf gewählt hat dann wird er es schaffen!

Stell dir vor was gewesen wäre wenn er nicht geschossen hätte..
Vermutlich wären dann er und seine freunde nicht mehr am leben..

zu töten ist das schlimmste was man tun kann und nunmal die letzte lösung..
er darf sich keine vorwürfe machen und davon wegkommen dass er unrecht getan hat. er hätte nichts anderes tun können.
das ist, leider, krieg.

Wo war er denn?
 

Benutzer3336  (37)

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Frantic81 schrieb:
Ich bin auch bei der Bundeswehr. Man wird dort nicht aufs töten vorbereitet, wäre ja auch totaler quatsch.
Wie ich sagte, man KANN ja auch niemanden darauf vorbereiten.
Wobei ich mir natürlich immer die Frage stelle, ob das jedem Polizisten oder eben Soldaten von vornherein klar ist, dass es eben sein kann, jemanden töten zu müssen...?
 

Benutzer24749 

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Nein, es ist niemanden klar. Man wird zwar ausgebildet um es zu können, aber man beschäftigt sich nie wirklich damit. Bei der Wache ist es mir mal durch den Kopf gegangen, habs aber auch sofort wieder verdrängt. Bis zu meinem nächsten Auslandseinsatz ist es zum Glück noch ein bisschen, aber vielleicht kommt die Frage dann ja mal wieder auf und ich verdränge sie nicht.
 

Benutzer25915 

DieterBohlen-Klon
Er sollte auf jeden Fall einen Psychologen konsultieren und professionelle Hilfe
in Anspruch nehmen! Was da vorgefallen ist, können wir alle nicht nachvollziehen und das lastet seeeeeehr stark auf den Schultern Deines Freundes! Vielleicht wäre eine Traumabewältigungstherapie ganz gut, in
der er das Geschehene aufarbeiten kann.
 

Benutzer13029 

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Das verkraftet man natürlich nicht so ohne weiteres. Wo war er denn stationiert? Irak? Afghanistan? Oder ganz woanders?

ABer ich denke auch, daß er da professionelle Hilfe von einem Psychologen braucht, um darüber hinwegzukommen.
 

Benutzer20305 

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Es ist schlimm was passiert ist, es ist schlimm dass es deinem Freund schlecht geht. Ich hoffe er kommt irgendwann damit klar.

Allerdings möchte ich zu bedenken geben, wenn man Berufssoldat wird, muss man damit rechnen. Man geht ja schließlich nicht spielen sondern man geht in Kriesengebiete.

Das soll nicht heißen, dass ich es nicht schlimm finde, wenn Menschen in so eine Situation kommen. Er hätte es aber auch vermeiden können, indem er einen anderen Beruf gelernt hätte.

Ich könnte nicht mit einem Berufssoldaten zusammen sein, meine Weltansicht würde nicht zu seiner passen.

Also, ich hoffe ihr beiden werdet damit fertig und könnt in die Zukunft schauen.
 

Benutzer26739 

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die_venus schrieb:
Es ist schlimm was passiert ist, es ist schlimm dass es deinem Freund schlecht geht. Ich hoffe er kommt irgendwann damit klar.

Allerdings möchte ich zu bedenken geben, wenn man Berufssoldat wird, muss man damit rechnen. Man geht ja schließlich nicht spielen sondern man geht in Kriesengebiete.

Das soll nicht heißen, dass ich es nicht schlimm finde, wenn Menschen in so eine Situation kommen. Er hätte es aber auch vermeiden können, indem er einen anderen Beruf gelernt hätte.

Ich könnte nicht mit einem Berufssoldaten zusammen sein, meine Weltansicht würde nicht zu seiner passen.

Also, ich hoffe ihr beiden werdet damit fertig und könnt in die Zukunft schauen.

Na ja, dass man in Krisengebiete geht, muss ja nicht zwangsläufig heissen, dass mit dem schlimmsten zu rechnen ist. Es lässt sich leicht dahin sagen, hätt er sich halt nen anderen Beruf suchen sollen. Ein Freund von mir war auch schon in Mazedonien und Afghanistan, auch er kam sehr verändert wieder, obwohl er niemanden töten musste. Aber Leichenteile bergen, von Leuten die mit nem Hubschrauber abgestürzt waren, so leicht lässt sich das auch nicht verdauen...
 

Benutzer20305 

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Very Evil Thing schrieb:
Na ja, dass man in Krisengebiete geht, muss ja nicht zwangsläufig heissen, dass mit dem schlimmsten zu rechnen ist. Es lässt sich leicht dahin sagen, hätt er sich halt nen anderen Beruf suchen sollen. Ein Freund von mir war auch schon in Mazedonien und Afghanistan, auch er kam sehr verändert wieder, obwohl er niemanden töten musste. Aber Leichenteile bergen, von Leuten die mit nem Hubschrauber abgestürzt waren, so leicht lässt sich das auch nicht verdauen...

Habe ich geschrieben, dass es leicht ist? Kann es nicht finden, sorry!

Wenn man sich diesen Beruf aussucht muss man damit rechnen Menschen zu töten, zu bergen, zu verarzten und und und.

Ja, es ist genauso leicht gesagt wie getan!

Ich habe tiefstes Mitgefühl für die beiden, ehrlich! Trotzdem finde ich sollte man diese Tatsache nicht unter den Tisch kehren.
 

Benutzer26739 

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die_venus schrieb:
Habe ich geschrieben, dass es leicht ist? Kann es nicht finden, sorry!

Wenn man sich diesen Beruf aussucht muss man damit rechnen Menschen zu töten, zu bergen, zu verarzten und und und.

Ja, es ist genauso leicht gesagt wie getan!

Ich habe tiefstes Mitgefühl für die beiden, ehrlich! Trotzdem finde ich sollte man diese Tatsache nicht unter den Tisch kehren.


Das leicht war auch nicht auf dich gemünzt.

Ja schon, aber ich glaube nicht, dass man sich dessen wirklich voll bewusst ist bzw überhaupt sein kann. Klar kann man das denken, aber dann in dieser Situation zu sein ist eben GANZ was anderes...

Ich bin beileibe kein Freund der Bunderwehr und was da teilweise abgeht ist krank, aber das ist eben meine Meinung...
 
O

Benutzer

Gast
fdsfa

Ich fürchte, da kann ihm - wenn überhaupt - nur ein Psychologe helfen...

ne, find ich nicht, cih finde der psychotrottel wird ihm nur auf die nerven gehen. mein stiefbruder ist amerikaner und soldat (zum glück bin ich hier auf die welt gekommen zum geier), und er war vor einigen monaten hier, er meinte wenn du ans töten denkst, denkst du du 'mußt' das tun und daß du dann kein schlechtes gewissen hast. aber wenn du es dann wirklich tun 'mußt' dann kommen dir lauter dinge in den kopf, dem typen seine familie, seine freunde, ob jetzt irgendwo seine kinder verhungern, und so weiter. er hat mir erzählt er habe seine psychologische behandlung abgebrochen weil der psychologe es IMMER WIEDER aus ihm rausgeholt hat, anstatt ihn es verarbeiten zu lassen. was er gemeint hat was am wichtigsten für ihn war daß er gespürt hat daß cindy ihn geliebt hat und für ihn da war. das is seine frau. und seinem sohn hat er nichts davon erzählt.

also mein tipp, sei einfach für ihn da. er muß immer spüren daß du ihn liebst und ihn nicht alleine läßt. es geht nicht von heut auf morgen, es wird dauern, monate, bis er 'darüber weg kommt' , es wird nie ganz weg sein es wird ihn sicher prägen, aber es kann besser werden.

viel glück

lg
 

Benutzer25163 

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wie online17 schon gesagt hat es ist sehr wichtig dass du dich um ihn kümmerst aber ich denke dass psychologische behandlung auch was bringt meiner meinung nach zwar nicht soviel wie deine leibe aber immerhin.

un venus ich denk man kann das nich so sagen man braucht solche leute sonst müssten alle wehrdienstleistenden zum auslands-einsatz
 

Benutzer16278  (34)

Benutzer gesperrt
er musste sich retten!
er ist dir erhalten geblieben weil er geschossen hat...
so musste des sehen :>
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
Vermillion666 schrieb:
Er ist ja kein Wehrdienstleistender,sondern Berufssoldat.

dann ist er selbst schuld, da muss er mit rechnen.

ich finde diesen beruf nicht wirklich wichtig und denke, jeder der in irgendeinen auslandseinsatz geht oderso, weiß, dass so was kommen kann und nimmt in kauf, dass er menschen evtl. töten muss.

von daher...

wünsche ihm natürlich, dass er da gut drüber wegkommt (wenn das geht).
 
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