Mein Freund denkt echt nur an Sex

Benutzer71062 

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@ LouisKl

als seriöse Grund-Quellen würde ich vorschlagen: die Untersuchungen von Masters und Johnson, Alfred Kinsey und Share Hite.

Eine empirische Studie zeichnet sich im Übrigen dadurch aus, dass man immer zum selben Schluss kommt. Z.B. Untersuchungen über die Wärmeausdehnung von Materialien. Die genauen Bedingungen und das Ziel sind dabei genau festgelegt.

Studien, die nicht empirisch belegt sind haben keinen wissenschaftlichen Aussagewert, sind Theorien (z. B. Atlantis)

Deine Ursachen für Beziehungsprobleme sind schon immer vorhanden gewesen. Warum ist diese Beziehung dann erst zustande gekommen? Also wird man doch wohl Kompromisse eingegangen sein. Das was du als "blenden" bezeichnest, ist in Wirklichkeit die rosarote Brille des Verliebtseins. Wenn die klarer wird, ist man auch weniger für Kompromisse bereit. Warum man sich verliebt, habe ich ja schon geschrieben. Auch darüber gibt es verhaltenswissenschaftliche Untersuchungen, warum und wie lange diese Phase dauert.

Sicherlich kann man das alles negieren, weil man meint, rein verstandeskontrolliert zu sein.

Es mag sein, dass Sex alleine nicht für eine Beziehung aussreicht. Ich glaube aber nachwievor, dass die meisten Gründe für das Scheitern einer Beziehung dort liegen. Man gibt es nur nicht gerne zu, weil man sich ja als verstandesorientierter homo sapiens nicht von seinen Trieben leiten lassen will.
 

Benutzer75021 

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Es mag sein, dass Sex alleine nicht für eine Beziehung aussreicht. Ich glaube aber nachwievor, dass die meisten Gründe für das Scheitern einer Beziehung dort liegen. Man gibt es nur nicht gerne zu, weil man sich ja als verstandesorientierter homo sapiens nicht von seinen Trieben leiten lassen will.

Ich denke, das wir uns seit der Steinzeit schon weiterentwickelt haben und uns nicht nur von Trieben leiten lassen! :ratlos:
Ich kenne sehr viele Beziehungen (unter anderem meine), wo der Mann auch mit seiner Freundin Fußball schaut, Bier trinkt, feiern geht etc...und zwar weil ich es gerne mache! Sowas gibts, weiß ja nicht was für Frauen du bisher kennengelernt hast.
Ohne die ganzen Gemeinsamkeiten könnte meine Beziehung nicht existieren!
 

Benutzer77893 

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Jetzt hört mit dem Wissenschaftlichen Gedöns auf. Wissenschaftliche Theorien konnte man immer dann als bestätigt anerkennen, wenn man ein Experiment hatte die die Theorie bestätigt haben und dieses Experiment immer reproduzierbar waren/sind. Und auch danach haben sich wissenschaftler darüber gestritten, weil die Theorien relativ komplex waren und da reicht ein Experimernt schon lang nicht mehr aus.

Das klappt aber nicht bei den Studien oder bei Menschlichen Beziehungen, weil es ja offensichtlich auch andere Paare gibt, die was anderes Zeigen. Außerdem kann man mit Menschen bei solchen Dingen schlecht Experimente anstellen. Alles was man mehr oder weniger als Bewiesen ansieht sind Experimente mit Künstlich erstellten Gesichtsbilder. Aber Liebe und Beziehungen sind so Komplex, dass da eine Studie nicht ausreicht, zumal es viele Ausnahmen gibt. Und das wird noch einige Jahre/Jahrzehnte dauern...

Daher ist Sex sicherlich ein Bestandteil der "Liebe", aber nicht der einzige, so leicht ist das nicht. Es gibt auch viele Paare die sich getrennt haben, obwohl es im Bett gut lief, wie erklärst du dir das?

Und das mit dem Vegetarierin ist auch Unsinn. Ich kenne so eine Beziehung und die läuft super. Meist kocht er eben Vegetarisch und das Fleisch und anderes herum lässt sie sich manchmal auch auf Fleisch ein. Da kommt es doch drauf an wie sehr sie auf Vegetarisch besteht, die meisten Vegetarier essen dennoch tierische Produkte und wenn du nun die Veganer meist, die haben eh ein Schuss weg, denn Pflanzenkost alleine kann nicht alle benötigten Grundlagen liefern. Und das ist genauso gezeigt worden...
 

Benutzer10752 

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@ LouisKl

als seriöse Grund-Quellen würde ich vorschlagen: die Untersuchungen von Masters und Johnson, Alfred Kinsey und Share Hite.

Eine empirische Studie zeichnet sich im Übrigen dadurch aus, dass man immer zum selben Schluss kommt. Z.B. Untersuchungen über die Wärmeausdehnung von Materialien. Die genauen Bedingungen und das Ziel sind dabei genau festgelegt.

Studien, die nicht empirisch belegt sind haben keinen wissenschaftlichen Aussagewert, sind Theorien (z. B. Atlantis)

Ich weiß jetzt nicht genau, was du studiert hast (wenn überhaupt), weil du ja ziemlich gescheit mit Fachwörtern um dich schmeißt, aber was du erzählst, stimmt weder für die Sozialwissenschaften, noch für die Naturwissenschaften.

Bei den Naturwissenschaften zum Beispiel haben "Theorien" einen sehr hohen wissenschaftlichen Aussagewert, wie beispielsweise die Relativitätstheorie. Eine Theorie in den Naturwissenschaften muss logisch, eindeutig, quantifizierbar und auch prinzipiell falsifizierbar sein, aber zu behaupten, sie hätte keine Aussage, ist einfach ... eine falsche Aussage.

Für die Sozialwissenschaften wiederum sieht alles ganz anders aus, da stimmt aber dann dein erster Teil nicht. Empirische Studien kommen dort oft überhaupt nicht zu demselben Schluss. Sie besagen nur, dass sie sich prinzipiell auf nachvollziehbare, gemessene Daten beziehen, die man nachprüfen kann. Das heißt aber nichts. Wie Q-Fireball schon richtig sagt: Der Mensch ist keine Maschine und Dinge wie Wahrnehmung, Befindlichkeit, Sozialisation oder Beeinflussung spielen automatisch immer eine Rolle, wenn Menschen und ihr Verhalten betroffen sind.

Kurz und gut: Ob Männer und Frauen unterschiedliche Interessen haben, lässt sich nicht so einfach darstellen, wie du das gerne darstellen möchtest. Und endgültig beweisen lässt es sich schon gar nicht.

Auch die von dir zitierten Studien hatten ja alle auch immer ein gewisses (politisches) Ziel.

Deine Ursachen für Beziehungsprobleme sind schon immer vorhanden gewesen.

Richtig. Sie sind immer schon dagewesen. Es sind ganz normale Prozesse, die ablaufen, wenn sich zwei Menschen treffen. Die übrigens genauso ablaufen, wenn sich Freunde oder Kollegen oder sonstwas trifft.

Ich verstehe aber dein Argument dabei nicht.

Warum ist diese Beziehung dann erst zustande gekommen? Also wird man doch wohl Kompromisse eingegangen sein.

Verstehe ich auch nicht. Wieso muss ich Kompromisse eingehen, damit eine Beziehung entsteht?

Im Gegenteil verliebt man sich doch normalerweise in Personen, bei denen man das Gefühl hat, keine Kompromisse eingehen zu müssen, weil sie zu einem passen.

Nochmal: Kann auch sein, dass du da anders tickst, und dich in Äußerlichkeiten verliebst und erst nachher feststellst, ob der Charakter passt. Aber ich glaube nicht, dass das der Normalfall ist. Nur verlang dazu jetzt bitte keine wissenschaftlich-empirischen Studien über die Wärmeausdehnung von Liebeskörpern.

Das was du als "blenden" bezeichnest, ist in Wirklichkeit die rosarote Brille des Verliebtseins. Wenn die klarer wird, ist man auch weniger für Kompromisse bereit. Warum man sich verliebt, habe ich ja schon geschrieben. Auch darüber gibt es verhaltenswissenschaftliche Untersuchungen, warum und wie lange diese Phase dauert.

Du willst mir doch jetzt nicht allen Ernstes erzählen, dass die Phase der "Verliebtheit" (was ist das überhaupt? Muss nicht jede Studie schon allein daran scheitern, dass es völlig unmöglich ist, diesen Begriff zu definieren, weil ihn vermutlich jeder anders definiert? Und wer hat dann Recht?), dass also diese Verliebtheitsphase bei allen Menschen gleich lange dauert? Oder dass sie aus denselben Gründen abflaut?

Es ist doch völlig normal und logisch, dass man sich, wenn man Menschen neu kennenlernt, eher bereit ist, nach ihnen zu richten. Wenn man sie mag. Bei fortlaufender Dauer oder im Alltag ist man weitaus weniger bereit, ständig Kompromisse einzugehen. Das ist genau dasselbe Spielchen mit Freundschaften, die man beispielsweise in Ausnahmesituationen (Urlaub) schließt. Oder verbring mal mit deinen besten Freunden zehn Tage allein im Wald. Dann weißt du, wie sehr sich auch gleichgeschlechtliche gute Freunde auf einmal richtig schön auf die Nerven gehen können.

Sicherlich kann man das alles negieren, weil man meint, rein verstandeskontrolliert zu sein.

Nein, das meine ich nicht. Ich meine aber "verlieben" und "gleiche Interessen haben" schließt sich nicht aus. Im Gegenteil sind sie sogar sehr zusammenhängend. Das fängt ja schon damit an, dass die meisten Paare sich auf der Arbeit oder beim Hobby kennen lernen.

Letzteres ist übrigens ein sehr schönes Gegenbeispiel für deinen Hinweis auf Klischee-Geschichten, in denen sich angeblich jeder wiederfindet, und die deshalb wahr sein müssen (so verstehe ich jedenfalls dein Mario-Barth-Argument). Eine der Klischee-Geschichten lautet nämlich, Paare finden sich in der Disko. Die Wahrheit ist aber, die allerwenigsten Paare finden sich in der Disko oder in der Kneipe. Trotzdem existiert dieser Topos und wird auch weiterhin existieren.

Es mag sein, dass Sex alleine nicht für eine Beziehung aussreicht. Ich glaube aber nachwievor, dass die meisten Gründe für das Scheitern einer Beziehung dort liegen. Man gibt es nur nicht gerne zu, weil man sich ja als verstandesorientierter homo sapiens nicht von seinen Trieben leiten lassen will.

Ich habe das Gefühl, dein Ansatz ist ein ganz anderer: Dein Ansatz ist, dass "sich verlieben" nur mit "Sex" zusammen hängt. Dann stimmt auch der Rest von dem, was du erzählst. Wenn ich nämlich in der Tat am Morgen danach glaube, das süße Ding, was ich abgeschleppt habe, ist meine große Liebe, dann muss die Beziehung in der Tat an allem möglichen scheitern, und meinetwegen auch am Sex. Denn dann verwechselt man Trieb und Liebe.

Liebe erzeugt durchaus Trieb, aber Trieb erzeugt bei mir nicht Liebe. Das sind zwei Schuhe, und die kann ich wunderbar trennen, und gleichzeitig trotzdem anerkennen, dass ich als Mensch selbstverständlich triebgesteuert bin. Es gibt aber mehr Triebe als nur den Sexualtrieb.

Und dass Beziehungen fast ausschließlich an der Sexualität scheitern sollten, verstehe ich nun bei deinem Ansatz überhaupt nicht, denn wenn ich es richtig verstehe, argumentierst du ja eher in die Richtung, dass Sexualität der einzige gemeinsame Nenner ist, auf den man sich anfangs einigen kann (wenn es schon keine gemeinsamen sonstigen Interessen sind).

Ich hatte jedenfalls mehrere Beziehungen, in denen der Sex außerordentlich gut funktioniert hat, und die trotzdem gescheitert sind.
 

Benutzer10610 

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Off-Topic:

Im Verhalten von Männern und Frauen gibt es gravierende Unterschiede. In diversen Commedy-Shows werden diese Unterschiede durch den Kakao gezogen und alle lachen darüber, weil sie sich wiederfinden. (z.B. Mario Barth).

Wenn man sich diese unterschiedlichen Verhaltensweisen mal genau betrachtet, fragt man sich schon: Wie können Männer und Frauen überhaupt in 2er-Beziehungen zusammenleben ?

Wozu braucht ein Mann eine Frau. Beinah alles, was er gern macht, macht sie nicht gern. Das fängt bei der Auswahl der Fernsehfilme an, geht über Sport bis hin zum Essen. All das könnte er mit seinen Kumpeln besser. Kein Streit, keine Diskussionen usw.

Selbstverständlich gilt das auch für Frauen.

(natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, genauso wie es schwule Männer oder lesbische Frauen gibt).
Und das tolle ist, dass sich genau diese Ausnahmen finden können. Ich hätt' nämlich gar keinen Bock auf nen Partner, der nicht meine Interessen teilt :ratlos: Und womöglich irgendwas nur mitmacht, um poppen zu können :eek:
 

Benutzer30954 

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ich und mein freund haben ja die Woche 3-4 mal sex,
find ich eh genug!

Naja, Männer sind nunmal so. Versuch halt mit ihm zu reden, aber ob das was bringt..kenn diese Problematik von einigen Leuten.
Auf der anderen Seite..würde er weniger wollen, würdest du dir auch Gedanken machen
 

Benutzer71062 

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@LouisKL

das Ganze artet inzwischen in einen akademischen Disput aus.
Grundsätzlich bin ich nachwievor der Meinung, dass es ein unterschiedliches Sexualverhalten zwischen Mann und Frau gib. Die meisten Männer haben deutlich mehr Appetit auf Sex als Frauen. Und ich habe mehrer Berichte (Studien) gelesen, die das unterstreichen aber keinen, der das andersherum beschreibt.
Akademisch: Die Theorie, dass Männer und Frauen gleichermaßen Sex wollen wird durch empirische Forschungen widerlegt.

Zu deiner Aussage, dass es zu jedem empirischen Ergebnis ein Gegenergebnis gibt: erstmal bestreite ich das und ferner reduziert sich dann unser Disput auf "du meinst und ich meine und du kennst viele Paare, die .... und ich kenne auch viele Paare, die aber ...."

Das ist mir zu platt und führt zu keinem Ergebnis.Stattdessen möchte ich einige Definitionen aus Wikipedia anführen, die in der Glaubwürdigkeit vielleicht doch von dem einen oder anderen höher eingeschätzt werden als subjektive Meinungen.

Menschliche Sexualität
"Die Sexualität des Menschen beeinflusst seine Psyche, seine persönliche Entwicklung, die Formen seines Zusammenlebens sowie - auch beeinflusst von der Sexualmoral - die gesamte Sozialstruktur, also die Kultur und Gesellschaft, in der er lebt. Da zwischen der Sexualität des Mannes und der Sexualität der Frau teils erhebliche Unterschiede bestehen, führt diese Diskrepanz bei der Heterosexualität zu mannigfaltigen Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Geschlechtern. Folgen mangelnder Anpassung auf beiden Seiten können sich auch in sexuellen Funktionsstörungen bei Frau und Mann niederschlagen." Quelle Wikipedia


Natürlich gibt es auch bei Männer unterschiedliche Ausprägungen der Libido. Diese können auch genetisch bedingt sein siehe http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/265913.html@ louiskl

Ferner hat die Hormonproduktion Auswirkung auf die Libido. Und hier sind Männer und Frauen nunmal unterschiedlich von der Natur programmiert. Der eine auf eine möglichst starke Vermehrung, die andere auf eine möglichst gute Auswahl. Ergänzend sagt Wikipedia dazu "Beim Menschen scheint die Sexualität im Gegensatz zu fast allen Tieren kein reines Instinktverhalten zu sein, sondern auch bewussten Entscheidungsprozessen zu unterliegen."

Man achte dabei auf die vorsichtige Formulierung (hier fett), die dem Instinkt eine wichtige Rolle auf unser Verhalten zuweisen.

Im Übrigen gestaltet sich die Diskussion hier immer schwieriger, da sie immer weiter gefächert wird, Argumente falsch verstanden werden und eine Richtigstellung zu aufwändig ist und Zitate auch falsch interpretiert werden.

Zurück zur Ursprungsfrage: 4-5 mal pro Woche bewegen sich durchaus in der Spannweite des Normalen, die von 1 mal im Monat bis mehrmals am Tag reichen soll und ist vielleicht daher schon ein Kompromiss, auf den sich die TS einlassen muss oder auch nicht.
 

Benutzer81271  (34)

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Leute, hört doch endlich auf mit dem Schubladen-denken!
Es gibt Männer die gerne kuscheln, gerne spazieren gehen, gerne die Partnerin massieren und auch gerne und oft Sex haben.

Mein Freund kuschelt auch gerne, oder massiert mich, einfach weil er mir gerne etwas gutes tut, oder beim Kuscheln meine Wärme spüren und meinen Geruch wahrnehmen will.
Ist er jetzt nur ein halber Mann, weil er gerne ausgiebig spazieren geht und mir oft eine Massage anbietet? Das ist doch echt lächerlich..

Natürlich will er auch Sex, und wir haben eigentlich immer gleichzeitig Lust aufeinander( kann schon 3mal am Tag vorkommen). Er ist somit perfekt. Ein echter Cutie wenn es um Liebesdinge geht, und im Bett halt ein echter Mann.

Übrigens meine Meinung ist sowieso folgende:
Echte Männer wollen auch mal kuscheln, nur Primitivlinge wollen andauernd nur Sex!
 

Benutzer22200  (35)

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Nochmals zu den Studien:

Wenn man die Objektivität von Studien in Frage stellt, kann man gleich jegliche wissenschaftliche Arbeit vergessen. Das eigentliche Totschlagsargument ist nämlich, das es für jede Studie eine Gegenstudie gibt. Man muss sich dann schon genau anschauen, wie die Studien zustandegekommen sind und wie empirisch sie sind.


Sorry... aber das ist mehr als Bullshit. Quantitative Forschung ist nun wirklich nicht der Gipfel der Forschung und das besonders empirische Forschung mehr als ihre Mängel haben, sollte man immer im Auge behalten...

Erinnert mich immer daran... "Schießt der Jäger einmal links am Hasen vorbei und einmal rechts, ist er im Durschnitt tod."

Also ich kenn ein paar Hundert mögliche Forschungsfelder wo rein empirische Forschung weder aussagekräftige noch wirklich sinnvolle Daten ausspuckt.

Empirische Forschung ist ein Überblick über die Gesamtheit und ihr Ergebnis trifft zugleich jeden, aber genaugenommen auch keinen. Wenn man das nicht vergisst... dann ist es Ok.

Studien sind ein Wegweiser...
 

Benutzer70329  (41)

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...um einfach mal wieder auf den eigentlich Thread zurück zu kommen.
Es ist ein klassisches Dilemma, welches einen Kompromiss oder eine Einigung erfordert, mit der mindestens ein Partner unzufrieden ist:

Entweder ihr habt weiterhin wenig (aus seiner Sicht) Sex
---Er muss sich einschränken-> Unzufrieden

Oder ihr habt so oft Sex wie er will
---Du musst unfreiwillig mit ihm Schlafen-> Unzufrieden

Oder ihr trefft euch irgendwo in der Mitte
---Er hat immernoch weniger Sex als er will und du zwingst dich selbst trotzdem mit ihm zu schlafen -> beide Unzufrieden

Jetzt kommt man zu der Frage: Was soll man tun? Man sollte an den Ursachen arbeiten (warum hast du selten Lust und er so häufig? Warum kuschelst du oft lieber oder eher nicht?), weil mit dieser Situation mindestens immer einer unzufrieden sein wird.

Fakt ist: Wenn einem von Sex sehr wichtig ist, dann kann sexuelle Unzufriedenheit ein Grund zur Frustration sein. Das kann zum Ende einer Beziehung führen.
 

Benutzer71062 

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@ D-Man

Es gibt anerkannte Verhaltenswissenschaftler, die ihre Aussagen auf empirische Forschungen stützen.

Auf manchen Gebieten ist eben nur empirische Forschung möglich.

Empirische Forschungen werden z. B. für Aussagen über das Konsumentenverhalten herangezogen. Danach werden Produkte entwickelt. Die Wirtschaft gibt dafür eine Menge Geld aus. Wenn sich herausgestellt hätte, dass diese Daten nicht verwendbar wären, würde man nicht diese Unsummen dafür ausgeben.

@ Kokosflocke

ganz davon abgesehen, dass dein Partner vielleicht auch deine Frisur loben würde, obwohl er sie scheiße findet, kommt es darauf an, warum er kuschelt und spazierengeht. Die weibliche Interpretation geht immer davon aus, dass Mann das schön findet. Vielleicht ist es aber - bewusst oder unterbewusst - nur Mittel zum Zweck.

Sicherlich kenne ich auch genügend Ausnahmen von einer Regel. Trotzdem bleiben es Ausnahmen. Wenn dein Partner so eine ist - schön für dich.

@ Jaybee.

du hast vollkommen Recht mit dieser Analyse. Konsequent wäre dann, dass Paare, die bei ihrem Sexbedarf eine Diskrepanz feststellen, sich trennen. Und sich nur Paare dauerhaft zusammenfinden, die neben anderen Bereichen, auch sexuell mit ihrem Bedarf zusammenpassen. (Funktioniert aber auch nicht, da im Laufe der Zeit bei beiden Partnern Schwankungen im sexuellen Bedürfnis auftreten) Hinzu kommt (und jetzt wieder eine empirische Aussage) dass bei Frauen die Lust bis zum 40. Lebensjahr zunimmt, bei Männern aber ab dem 20. Lebensjahr abnimmt.

Das Dilema ist also nicht nur, einen Partner zu finden, der z. B. mit 20 Jahren sexuell zu einem passt, weil beide sich unterschiedlich verändern können. Bsp.: Ein Paar schläft 4 mal in der Woche miteinander und kuschelt auch ausreichend miteinander. Beide sind damit total glücklich. Jetzt stellt sich Nachwuchs ein. Währen der Mann die gleichen Bedürfnisse behält, verändern sie sich bei der Frau. Diese hat dann nur noch Lust auf einmal Sex pro Monat und kuschelt auch lieber mit dem Kind. Das kann so über Jahre gehen.
Wie fühlt sich der Mann dabei?

Man kommt also in einer Beziehung, sollte sie denn langfristig sein, nicht umhin, Kompromisse bei Sex zu finden.

Eine mögliche Lösung: Wenn er in der Lage ist - obwohl er ansich keine Lust darauf hat - mit ihr zu kuscheln und ihr den Rücken zu massieren, ihr damit Geborgenheit zu schenken, warum ist sie dann nicht in der Lage, obwohl sie keine Lust auf Sex hat, seinen Schwanz zu massieren und ihm damit Befriedigung zu verschaffen. (natürlich auch umgekehrt möglich).
 

Benutzer11623 

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Generell dürften viele Männer dieses "Problem" kennen.

Mir gehts auch öfters so , dass ich will und sie aber nicht wobei es aber manchmal auch umgekehrt der Fall sein. Auf Grund meines ziemlich stressigen Berufes ist mir auch nicht immer nach Sex.

Grundsätzlich habe ich aber kein Problem damit, das sich ja alles ausreden lässt und ich ihre Wünsche respektiere da sie meine auch respektiert.

Sowas sollte immer auf Gegenseitigkeit beruhen. Tut es das nicht, sollte man vielleicht in der Beziehung generell etwas verändern bzw. überdenken.
 

Benutzer10752 

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Um ehrlich zu sein habe ich das Gefühl, dass die Threadstarterin sich mittlerweile schon aus dem Thread verabschiedet hat.

Dazu hätte sie auch gute Gründe, denn im Grunde wurde zu ihrem speziellen Problem alles gesagt: Die einen sind der Meinung, dass ihr Freund völlig übertrieben handelt, und andere sind eben der Meinung, dass ein Mann das Recht auf Sex hat, und sie ihm etwas entgegen kommen soll.

Meiner Meinung nach geht es in dem Problem der Threadstarterin in Wirklichkeit sowieso nicht um Sex und die Häufigkeit von Sex, sondern eigentlich um Kommunikation und um gegenseitiges Verstädnis und Respekt in einer Beziehung. "Anbetteln" um etwas zu bekommen, und Ablehnungen nicht zu respektieren wären für mich Alarmzeichen, dass etwas in der gegenseitigen Wahrnehmung und Kommunikation in dieser Beziehung nicht stimmt.

Das wäre der Punkt, den die beiden mal irgendwie klären müssten. Solange sie sich aber hier nicht mehr einbringt, ist es aber eh müßig, da konkrete Ratschläge zu geben. Es wäre nämlich nur ein Ins-Blaue-hinein-Diskutieren.

Von all dem ausgehend hat sich halt jetzt stattdessen eine Diskussion darüber entwickelt, ob Männer denn eigentlich öfter wollen, oder nicht.

Sooo offtopic finde ich das nun nicht, denn Diskussionen pflegen halt die Eigenschaft zu haben, sich in andere Bereiche fortzupflanzen. So ist es ja mit allem, über was man im Alltag redet, sonst hinge man ja ständig am selben Thema. Mit der Ausgangsfrage zu tun hat es ja trotzdem: Ist ihr Fall typisch und ihr Freund nur ein Sklave der männlichen Natur, dem es in fast jeder anderen Beziehung so gehen würde? Oder ist es einfach nur ein ganz normaler Fall von unterschiedliche-Ansichten?

Das hätte natürlich auch ganz konkrete Auswirkungen auf die Ratschläge. Der Ratschlag würde im zweiten Fall nämlich lauten: Wenn ein Mann tatsächlich ständig Sex will und nicht bereit ist, zurückzustecken, dann passt er wohl nicht zu ihr. Weder von seinen Bedürfnissen noch von seinem (unter dieser Annahme: egoistischen) Verhalten.

Wenn aber die erste Variante zutreffen würde, müsste sie Angst haben, nur sehr schwer einen Freund zu finden, der weniger Sex will.

Und das bestreite ich nach wie vor.

das Ganze artet inzwischen in einen akademischen Disput aus.
Grundsätzlich bin ich nachwievor der Meinung, dass es ein unterschiedliches Sexualverhalten zwischen Mann und Frau gib.

Das wiederum halte ich für völlig logisch.

Die meisten Männer haben deutlich mehr Appetit auf Sex als Frauen. Und ich habe mehrer Berichte (Studien) gelesen, die das unterstreichen aber keinen, der das andersherum beschreibt.

Und das halte ich eben nicht für zwangsläufig. Deine Studien kenne ich nicht, und wenn du so viele gelesen hast, könntest du ja mal welche verlinken oder die Quellen angeben.

Wie oben bereits gesagt: Die dahinterstehende Frage ist ja durchaus für die am Anfang aufgeworfene Frage im Thread interessant: Wenn Männer tatsächlich mehr wollen, dann müsste das ja automatisch in der Mehrzahl der Beziehungen zu einem gewissen Leidensdruck der Frauen führen, mit dem sie (oder der Mann) irgendwie umgehen müssen.

Wenn Männer aber biologisch gesehen NICHT mehr wollen, dann wäre die spannende Frage, woher dann das Klischee kommt, und ob es vielleicht einfach mit einer unterschiedlichen Wahrnehmung von "Sex" zu tun hat. Oder vielleicht auch mit Erziehung oder Umwelt oder was-weiß-ich.

Zu deiner Aussage, dass es zu jedem empirischen Ergebnis ein Gegenergebnis gibt: erstmal bestreite ich das und ferner reduziert sich dann unser Disput auf "du meinst und ich meine und du kennst viele Paare, die .... und ich kenne auch viele Paare, die aber ...."

Die Aussage habe ich so nie getan, das ist also von dir unsachlich argumentiert. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass in Sozialwissenschaften Studien oft zu durchaus unterschiedlichen Ergebnissen führen, weil sie selbst die Fragestellung nicht konkret-mathematisch eingrenzen können. In diesem Fall wäre das: Was heißt denn eigentlich "öfter wollen, als die Frau"? Fängt das an, wenn der Mann mindestens einmal die Woche die Erfahrung macht, dass er Sex will, aber die Frau nicht? Oder fängt das erst bei zehn Mal an? Bei zwanzig Mal? Und was ist mit den Fällen, in denen die Frau will, der Mann das aber gar nicht merkt? Oder es vielleicht ausblendet, weil in seiner Welt diese Variante gar nicht existiert, er also den einen Abend, an dem er völlig müde von der Arbeit heimkommt, und sofort einschläft, während seine Frau gerne Sex mit ihm gehabt hätte, entweder niemals zur Kenntnis nimmt oder unter "Naja, in DIESEM Fall zählt das ja nicht." einordnet.

Kurz und gut: Die Fragestellung "Will Mann öfter als die Frau?" ist weder naturwissenschaftlich noch sozialwissenschaftlich eindeutig zu stellen. Deswegen kann es darauf auch keine eindeutige Antwort geben.

Und bei dieser hiermit wohlbegründeten Meinung bleibe ich, bis du mir eine solche Studie lieferst, die gleichzeitig auch erklärt, WAS sie gefragt hat, und auf welche Weise sie diese Frage gestellt hat.

Bislang argumentierst du nämlich nur mit "Hab ich gelesen..." und mit dem Online-Lexikon für gesammeltes Halbwissen.

Nebenbei bemerkt habe ich auch NIE damit argumentiert, dass "ich Paare kenne..." und deswegen nicht deiner Meinung bin.

Ich habe im Gegenteil sogar behauptet, dass unser beider Erfahrungsschatz aus der persönlichen Umgebung für eine sachlich-fundierte Diskussion herzlich unwichtig ist. Wie bereits irgendwo schon mal erwähnt: Der Mensch tendiert dazu, die eigenen Erfahrungen ins Absolute zu multiplizieren. In Wahrheit kennt er oft nur einen durch persönliche Sozialisation und Umgebung verfälschten Ausschnitt, und negiert dann auch noch alles, was nicht in seine Argumentation reinpasst.

Das ist sehr menschlich, aber dieser Schwäche sollte man sich bewusst sein.

Du bist derjenige, der hier große Thesen spuckt, und sie sogar wissenschaftlich beweisen will. Ich behaupte nur, dass dieses Pauschalurteil so nicht stimmen kann. Dass es sich NICHT um einen Fall mit "So ist es... und es gibt natürlich auch Ausnahmen." handelt. Sondern, dass es sehr viele verschiedene Fälle gibt. Sehr viele verschiedene Ausnahmen, und keine eindeutige Mehrheit, wenn du es so willst.

Ferner hat die Hormonproduktion Auswirkung auf die Libido. Und hier sind Männer und Frauen nunmal unterschiedlich von der Natur programmiert.
[...]
Man achte dabei auf die vorsichtige Formulierung (hier fett), die dem Instinkt eine wichtige Rolle auf unser Verhalten zuweisen.

Das heißt aber alles noch nicht, dass Männer öfter Sex wollen, als Frauen. Es heißt nur, dass Sex auch instinktgesteuert ist. Logisch ist er das. Er ist ein Trieb.

Es wäre aber rein logisch gesehen von der Natur sogar ziemlich dämlich, wenn sie Frauen weniger Lust auf Sex geben würde, als Männern, weil das die Fruchtbarkeitsrate senken und zu Aggression unter den Arten führen würde. Das hat mit dem Qualität-Quantität-Argument (das ja ebenfalls umstritten ist) überhaupt nichts zu tun. Wenn Frau den richtigen Mann gefunden hat (und von diesem Fall reden wir ja), dann gibt es ja eben gerade KEINEN Grund mehr, mit ihm wenig Sex zu haben. Auch unter qualitativen Gesichtspunkten nicht.

Zurück zur Ursprungsfrage: 4-5 mal pro Woche bewegen sich durchaus in der Spannweite des Normalen, die von 1 mal im Monat bis mehrmals am Tag reichen soll und ist vielleicht daher schon ein Kompromiss, auf den sich die TS einlassen muss oder auch nicht.

Und genau solche dahingeworfenen Aussagen sind in solchen Fragen, wie sie die Threadstarterin stellt, eben kompletter Mist. Was bitte ist "normal", und was nützt es mir, wenn ich weiß, dass in einer Partnerschaft einer "durchschnittlich viel" will, und der andere nicht. Muss sich dann tatsächlich der andere im Namen der deutschen Durchschnittserhebung beugen ("oder auch nicht", wie du sagst), weil "viele andere das auch so machen".

Was für ein Argument soll denn das sein?

Hilft das tatsächlich Pärchen weiter, die unterschiedlich viel Sex wollen? "Einigt euch auf den Durchschnitt, den Rest-Deutschland euch vorlebt?"

Ich bleibe bei meiner Behauptung:

a) Nein, eine solche Diskussion und Beweisführung führt uns keinen Schritt weiter.

b) Es ist das normalste von der Welt, dass sich möglichst Pärchen finden sollten, die zueinander passen. Dazu gehören sexuelle Gewohnheiten mit dazu. Kompromisse in einer Beziehung sind möglich, aber auf lange Sicht sind sie der Tod einer jeden Beziehung. Stattdessen gilt schlicht und ergreifend: Wenn dir Sex als Mann wichtig ist (auch das gilt ja nicht für jeden!), dann finde die Frau, deren sexueller Hunger deinem entspricht. Es gibt sie.

Wenn du sie aus diesem oder jenem Grund nicht finden möchtest oder kannst, dann beschwer dich nicht.
 

Benutzer71062 

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@ LouisKL

viel Blabla. Wo bleibt die Aussage? Studien zu Verhaltensweisen werden angezweifelt da sie von der Fragestellung her schon manipuliert sind. Gut, damit kann man jede Untersuchung totschlagen. Nach der Devise "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast". Formulier doch ganz einfach eine Frage um meine Theorie zu verwerfen und stell die hier als Umfrage ein.

Standartquellen habe ich bereits genannt. Im Übrigen hast du für deine Theorie auch keine Quellen genannt.


Zum Zusammenhang zwischen Trieb und Sexualverhalten:
Der männliche Trieb ist so begründet, dass er sich möglichst oft reproduzieren soll. Dass heißt, nur instinktgesteuert würde der Mann ständig unter Strom stehen. Der weibliche Trieb ist mehr auf die Auswahl konzentiert. Hier besteht keine Notwendigkeit zu häufigem Sex. Quantität trifft Qualität. Die Natur ist im Übrigen nicht dämlich, wenn sie die Frau mit weniger Lust ausstattet, sondern nur rational. Die Lust der Frau bringt nämlich nur an drei Tagen etwas. Und an diesen empfängnisbereiten Tagen lässt sich bei manchen Frauen auch eine gesteigert Lust feststellen (instinktgesteuert). Andere Frauen haben wärend ihrer Periode mehr Lust (verhaltensgesteuert, das sie dann keine Angst haben müssen, schwanger zu werden).

O.K. was bleibt. Meinen Theorien widersprochen. Angegebene Quellen von mir nicht gelesen und runtergemacht. Wikipedia als gesammeltes Halbwissen abgetan. Selber Theorien aufgestellt. Selber keine Quellen genannt. Logische Argumentationen mit Fehlern aufgestellt (die Sache mit Trieb und Natur s.o.).

Das ganze bringt nicht weiter und ist nicht konstruktiv.

Und die Behauptung unter b ist vollkommender Quatsch.

Schon allein deshalb, weil sexuelles Verlangen nicht statisch ist, sondern sich Laufe des Lebens verändert. Alter und Lebensphase haben einen nicht unerheblichen Einfluss. Natürlich aus Umwelteinflüsse wie z.B. der Stress eines neuen Jobs. Selbst Paare, die im Moment zu einander passen, können sich in zwei Jahren auseinanderentwickeln und sexuell nicht mehr zueinander passen. In jeder dauerhaften Beziehung sind Kompromisse daher das Wichtigste schlechthin. Und die Art und Weise, wie man dahin kommt. (Für diese Aussage gebe ich keine Quelle an, kann aber jeder in seiner eigenen Beziehung nachvollziehen, wenn diese denn lange genug andauert, ansonsten frag einfach mal eine Frau mit zwei kleinen Kindern, ob die noch genauso viel Lust auf Sex hat, wie vor den Kindern. Und pass auf, dass du die Frage aussagefähig stellst)

Gegenbehauptung: Paare finden sich mehr oder weniger zufällig. Sie orientieren sich dabei an individuellen Kriterien, die für eine dauerhafte Bindung maßgeblich sind. Da es so gut wie nie zu einer Deckung aller Kriterien kommt und diese sich auch im Zeitverlauf verändern, hängt die Beständigkeit der Beziehung von der Fähigkeit beider Partner ab, Kompromisse einzugehen.

Falls dein letzter Satz auf mich bezogen seien sollte:

1. habe ich mich nie beschwert (worüber auch).
2. Suche ich nicht.
 

Benutzer10752 

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viel Blabla. Wo bleibt die Aussage?

Komisch, exakt dasselbe wollte ich gerade auch schreiben. Vielleicht erinnern wir uns einfach nochmal zurück, wie wir in diese Diskussion geraten sind?

Dandy77 schrieb:
@ ginny. Du meinst also, dass du besser weißt, wie Mann denkt? Und du bist dir auch sicher, wie dein Partner darüber denkt?

Vielleicht hast du ja tatsächlich eines dieser seltenen anspruchsvollen Exemplare abbekommen. Vielleicht aber auch nur eines dieser seltenen guten Schauspieler. Oder ein Ja-sager, der aus Angst, dich zu verlieren, alles mitmacht. Es soll sogar Männer geben, die sind von ihrer Partnerin, die jeden Tag Kuscheln will, soweit kastriert, dass sie mit einem mal sex im Monat zufrieden sind.

Männer sind genetisch auf häufigen Sex programmiert. Ihnen das abzugewöhnen ist m.M. genauso schwierig, wie einer Katze das Baden schmackhaft zu machen. Es soll natürlich auch Ausnahmen geben - bei den Katzen.

Du hast die Behauptung aufgestellt, dass alle Männer genetisch auf häufigen Sex programmiert sind, und es keine Ausnahmen gibt.

Zweitens hast du eine Userin angegiftet, dass du (als Mann) automatisch besser wüsstest, was ein anderer Mann denkt. Jedenfalls besser, als sie, die von ihrem Freund redet. Und ihr dann unterstellt, wenn ihr Freund nicht mehr Sex wolle, als sei, sei er entweder eine Ausnahme-Ausnahme, oder ein Schauspieler.

Zu dieser Behauptung haben ich (und andere) Beweise gefordert, die du bis heute nicht erbracht hast. Stattdessen flüchtest du dich in Nebenkriegsschauplätze oder direkte persönliche Attacken. Dann zitierst du als Beweise ominöse Studien, die du aber nur vage benennen willst.

Wenn man dir daraufhin entgegen hält, dass der Nutzen solcher Studien aus diesen und jenen logisch argumentierten Gründen (Sozialwissenschaften!) angezweifelt werden kann, wirst du pampig, allerdings ohne Substanz.

Aber um dir noch mal auf die Sprünge zu helfen: Meine Aussage, die du offenbar vermisst, und eigentlich doch nicht übersehen konntest, lautet: "Was du da geschrieben hast, ist Unsinn."

Diese Aussage habe ich auch begründet. Und zwar ziemlich ausführlich. Wenn dir die Begründung zu kompliziert ist, kann ich dir auch nicht helfen.

Deine zweite Aussage habe ich ebenfalls bestritten, Achtung, ich erinnere auch daran gerne nochmal:

Dandy77 schrieb:
Nach meinen Erfahrungen muss man in einer Beziehung immer Kompromisse eingehen.

Und ich habe im Gegenteil behauptet, dass Beziehungen, die zu sehr auf Kompromissen aufbauen, scheitern müssen. Das beste sind Beziehungen, die auf möglichst wenig Kompromissen aufbauen, weil die Partner sich entweder möglichst ähnlich sind, oder ihre Unterschiede akzeptieren. (Was nicht dasselbe ist, wie Kompromisse einzugehen.)

Studien zu Verhaltensweisen werden angezweifelt da sie von der Fragestellung her schon manipuliert sind. Gut, damit kann man jede Untersuchung totschlagen. Nach der Devise "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast".

Müll.

Studien zu Verhaltensweisen haben eine begrenzte Aussagekraft, je nachdem wie dir Frage gestellt wurde. Das ist das kleine ABC für jede sozialwissenschaftliche Verhaltensstudie, und allgemein für Umfragen sowieso, und verdient einfach keine weitere Diskussion.

Es ist aber schon das vierte Mal in diesem Thread, dass man deine breitwalzenden Walross-Aussagen ("So und so ist es und da gibt es STUDIEN ZU!!!!") vorsichtig-mahnend in Zweifel zieht, und du daraufhin mit dem sehr langweiligen "Da könnte man ja alle Wissenschaft gleich abschaffen!!!" reagierst. Vielleicht solltest du mal lernen, deinen Argumentationsstil auch tatsächlich dem jeweiligen Argument anzupassen, als immer nur dieselben Pfeile zu verschießen.

Standartquellen habe ich bereits genannt. Im Übrigen hast du für deine Theorie auch keine Quellen genannt.

Wie auch? Erstens müsste ich deine Quellen kenne, um Gegen-Quellen liefern zu können. Und zweitens lautet meine Behauptung nach wie vor, dass solche Pauschal-Aussagen, wie du sie triffst, nicht zu beweisen sind. Dafür brauche ich keine Quelle. Im Gegensatz zu dir habe ich keine allgemeingültigen Wahrheiten aufgestellt, sondern dafür plädiert, dass jeder Mensch (oder hier: jeder Mann) anders ist, und dass jeder Mensch das Problem "(zu) häufiger Sex" vor allem anders wahrnimmt.

PS: http://www.roe.ch/Standard,_nicht_Standart

Zum Zusammenhang zwischen Trieb und Sexualverhalten:
Der männliche Trieb ist so begründet, dass er sich möglichst oft reproduzieren soll. Dass heißt, nur instinktgesteuert würde der Mann ständig unter Strom stehen. Der weibliche Trieb ist mehr auf die Auswahl konzentiert. Hier besteht keine Notwendigkeit zu häufigem Sex. Quantität trifft Qualität. Die Natur ist im Übrigen nicht dämlich, wenn sie die Frau mit weniger Lust ausstattet, sondern nur rational. Die Lust der Frau bringt nämlich nur an drei Tagen etwas. Und an diesen empfängnisbereiten Tagen lässt sich bei manchen Frauen auch eine gesteigert Lust feststellen (instinktgesteuert). Andere Frauen haben wärend ihrer Periode mehr Lust (verhaltensgesteuert, das sie dann keine Angst haben müssen, schwanger zu werden).

Das ist genauso Müll. Der Beweis dafür ist schonmal, dass es zahlreiche Tierarten gibt, die nachweislich nur ihren Instinkten folgen, und trotzdem nicht ständig sexuell unter Strom stehen.

Zweitens sind Schwangerschaften bekanntlich an weitaus mehr als nur drei Tagen möglich.

Im Übrigen sind auch "Weibchen" darauf fokussiert, sich fortzupflanzen. Bei einer Spezies, die feste, lebenslange Bindungen eingeht (was nebenbei bemerkt ebenfalls im Tierreich vorkommt), wäre es also nur logisch und konsquent, dass auch Weibchen sehr häufig Lust haben. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass die fruchtbaren Tage sich nicht mit dem Rechenschieber errechnen lassen.

Wikipedia als gesammeltes Halbwissen abgetan.

Ich habe das nicht abgetan, sondern einfach festgestellt. Der große Vorteil von Wikipedia liegt darin, dass dort nicht in professoraler Doktorarbeitsmanier Thesen ausgebreitet werden. Deswegen ist die Verkürzung dieses Online-Kompendiums in sehr vielen Fällen automatisch Halbwissen. Das muss ja nichts Schlechtes sein und reicht im Alltag völlig aus. Für pseudo-wissenschaftliche Schlachtrufe, wie du sie aufstellst, reicht es als Beweisführung aber nicht.

Schon allein deshalb, weil sexuelles Verlangen nicht statisch ist, sondern sich Laufe des Lebens verändert. Alter und Lebensphase haben einen nicht unerheblichen Einfluss. Natürlich aus Umwelteinflüsse wie z.B. der Stress eines neuen Jobs. Selbst Paare, die im Moment zu einander passen, können sich in zwei Jahren auseinanderentwickeln und sexuell nicht mehr zueinander passen. In jeder dauerhaften Beziehung sind Kompromisse daher das Wichtigste schlechthin. Und die Art und Weise, wie man dahin kommt.

Nur wenn du auf dem Antagonismus beharrst, auf dem du beharrst. Ich sage ja nicht, dass Kompromisse von sich aus schlecht sind. Aber es sind genauso Varianten möglich, in denen ich einfach auch weniger Lust habe, wenn meine Frau weniger Lust hat. Solch eine Option scheidet bei dir aber aus, weil du davon ausgehst, dass jeder Mann genetisch darauf programmiert ist, immer mehr zu wollen.

Das bestreite ich nach wie vor. Auch und gerade im Hinblick auf das eingangs im Thread gestellte Problem.

Gegenbehauptung: Paare finden sich mehr oder weniger zufällig. Sie orientieren sich dabei an individuellen Kriterien, die für eine dauerhafte Bindung maßgeblich sind. Da es so gut wie nie zu einer Deckung aller Kriterien kommt und diese sich auch im Zeitverlauf verändern, hängt die Beständigkeit der Beziehung von der Fähigkeit beider Partner ab, Kompromisse einzugehen.

Das hast du vor kurzem aber noch ganz anders dargestellt:

Dandy77 schrieb:
Wozu braucht ein Mann eine Frau. Beinah alles, was er gern macht, macht sie nicht gern. Das fängt bei der Auswahl der Fernsehfilme an, geht über Sport bis hin zum Essen. All das könnte er mit seinen Kumpeln besser. Kein Streit, keine Diskussionen usw.

[...]

These: "Alles was ein Mann gerne mag, kann er mit anderen Männern besser als mit einer Frau. Wenn er trotzdem mit einer Frau zusammen ist, liegt das an seinem Instinkt, seinem Trieb, der ihm vorschreibt, Sex haben zu müssen. Sex ist für ihn also sehr wichtig, weil es der Motivationsfaktor für das Eingehen einer Beziehung zu einer Frau ist".

Natürlich kann man gegen seinen Instinkt, sein Unterbewusstsein ankämpfen. Genauso wie ein Linkshänder, der rechts schreiben muss. Ein permanentes Ankämpfen, dass zu Spannungen und nicht zum Wohlfühlen führt.

Du hast nämlich behauptet, dass für Männer Sex der eigentlich Grundfaktor ist, mit einer Frau zusammen zu kommen, und alles andere ihm egal ist, weil er alle anderen Hobbys ohnehin besser mit Männern machen könnte.

Dagegen habe ich argumentiert.

Wenn du jetzt von dieser Schwachsinns-These zurückruderst, und stattdessen lieber blumig davon redest, dass Paare zusammen kommen durch...

[...] individuellen Kriterien, die für eine dauerhafte Bindung maßgeblich sind. Da es so gut wie nie zu einer Deckung aller Kriterien kommt und diese sich auch im Zeitverlauf verändern...

dann kann ich damit sogar leben. Das widerspricht meinen Argumenten nämlich nicht, sondern bestätigt sie :smile:
 
P

Benutzer

Gast
hmm ich glaub das Problem liegt nicht darin das er zu oft will sondern du anscheinend immer weniger Spaß am Sex mit ihm hast.

Wenn ich so aussagen hör wie "3-4 mal die Woche muss ihm doch reichen" bekomm ich krämpfe... da gehts meiner Ansicht nach nicht mehr darum Spaß am Sex zu haben sondern den Freund einfach abzufertigen damit er Ruhe gibt. SO jedenfalls hört sich das ganze an. Und folglich daraus resultiert sich dann das du immer weniger Lust auf Sex hast(weil du zu müde bist usw).

Denn wer Sex als Dienst an seinem Freund sieht damit er befriedigt wird hat selten Spaß daran. Wenns Spaß machen würde würdet ihr wahrscheinlich 10mal und mehr die Woche Sex haben!


Kann sein das ich jetzt totalen Bullshit daherrede aber irgendwie kommts mir so vor. Hab mich grad letztens mit nem Mädl über genau das gleich unterhalten und irgendwie sind wir dann auf mein oben angeführtes Schema gekommen ..

(und falls wer was änliches gschrieben hat - sorry, hab nur die ersten 2 Posts durchglesen)
 

Benutzer10752 

Beiträge füllen Bücher
Zum Thema "Unterschiedliche Sexlust von Mann und Frau", bzw. (allgemeiner) "Unterschiedliches Verhalten von Mann und Frau", und dadurch auch zu diesem Zitat hier:

Nochmals zu den Studien:

Wenn man die Objektivität von Studien in Frage stellt, kann man gleich jegliche wissenschaftliche Arbeit vergessen. Das eigentliche Totschlagsargument ist nämlich, das es für jede Studie eine Gegenstudie gibt. Man muss sich dann schon genau anschauen, wie die Studien zustandegekommen sind und wie empirisch sie sind.

Im Verhalten von Männern und Frauen gibt es gravierende Unterschiede. In diversen Commedy-Shows werden diese Unterschiede durch den Kakao gezogen und alle lachen darüber, weil sie sich wiederfinden. (z.B. Mario Barth).

... gibt es zufälligerweise gerade einen SPIEGEL-Schwerpunkt. (Selbstverständlich gilt auch hier, wie bei allem anderen Geschriebenen und Gedruckten, dass etwas nicht automatisch die Wahrheit ist, nur weil es geschrieben und gedruckt ist. Die Argumentation ist aber sehr ausführlich und logisch.)

Ich zitiere nur mal ein paar Stellen:

http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,537794,00.html

Quelle: spiegel.de
Auszug aus: Spiegel Special, vom 26.2.2008


[...] Die Prämisse allen Grübelns darüber hat sich allerdings bis heute nicht verändert: Die Frau sei von Natur aus ein fundamental anderes Geschöpf als der Mann. Dabei ist dies bis auf den heutigen Tag nicht bewiesen.

Im Gegenteil. Es liegen gute, wissenschaftlich belegte Gründe auf dem Tisch, die uralte Idee vom großen Unterschied zwischen Weib und Mann als das zu entlarven, was sie ist: ein Mythos.

[...]

Jeder, der die Wucht der Wissenschaft ausnutzt, um dem Publikum immer wieder die Stereotype in die Köpfe zu hämmern, trägt dazu bei, dass diese zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Denn die Klischees verändern die Welt in ihrem Sinne. Wie Viren in Zellen nisten sie sich ein in den Köpfen und veranlassen ihre Opfer dazu, sich dem Stereotyp entsprechend zu verhalten.

[...]

Dafür gibt es Belege: Besonders interessant ist die Reaktion von Männern, die glauben, sie hätten gerade eine ordentliche Portion Testosteron verabreicht bekommen. Tatsächlich aber wirkt in ihrem Hirn ein Placebo. Es verwandelt sie in reizbare Stiere. So verleiht das Märchen vom Wutpotential des Testosterons dem Hormon erst das Wutpotential.

[...]

Inzwischen ist bekannt, dass diese Theorien größtenteils der Phantasie entspringen. Es gibt im Gegenteil gute Belege dafür, dass die Frauen mitgejagt haben damals in paläolithischen Tagen.

Wenn aber auch die Soziobiologie nichts hergibt, was die angeblich festverdrahteten Unterschiede zwischen den Geschlechtern erklären könnte, wenn auch der Höhlenmann und sein felleschabendes Weib bis auf Geburt und Stillen ähnliche Aufgaben zu bewältigen hatten, wackelt die ganze These. Es ist dann nicht mehr so leicht zu erklären, warum das Gehirn sich überhaupt großartig unterscheiden sollte. Und schon gar nicht, warum sich dies ausgerechnet in aggressive, sexhungrige Männlichkeit und treue, geschwätzige Weiblichkeit übersetzen sollte.


Der Artikel handelt vor allem von den angeblichen "alltäglichen" Unterschieden wie Orientierungssinn, logischem Denken und solchen Dingen. Diese Klischees gründen aber exakt auf denselben angeblich wissenschaftlichen Ideen unserer Instinkte und Triebe als Höhlenmenschen und "Tiere".
 

Benutzer22353 

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Es ist das normalste von der Welt, dass sich möglichst Pärchen finden sollten, die zueinander passen. Dazu gehören sexuelle Gewohnheiten mit dazu. Kompromisse in einer Beziehung sind möglich, aber auf lange Sicht sind sie der Tod einer jeden Beziehung. Stattdessen gilt schlicht und ergreifend: Wenn dir Sex als Mann wichtig ist (auch das gilt ja nicht für jeden!), dann finde die Frau, deren sexueller Hunger deinem entspricht. Es gibt sie.

Wenn du sie aus diesem oder jenem Grund nicht finden möchtest oder kannst, dann beschwer dich nicht.

das möcht ich nochmal dick unterstreichen!!!
wenn auf dauer zu viele Kompromisse gemacht werden müssen is das schlecht.

den partner sexuell zu befriedigen ohne selbst Lust zu haben: Eine Horrorvorstellung für mich. Ich würde auch nie wollen, dass das eine frau mir zuliebe machen würde -der partner ohne Lust ist doch für einen selbst Lustkiller Nummer 1!

das selbe gilt für Hobbies
Etwas dem anderen zuliebe mitzumachen obwohl es einem selbst überhaupt keine freude bringt - das bringt es auf dauer nicht. Man wird selbst unzufrieden dabei -im umgekehrten fall spürt man dass es dem anderen keine Freude macht. Entweder man lässt dann den anderen die Freiheit für sein Hobby oder verbringt die zeit mit etwas was beiden freude bringt.

Dinge für den partner zu tun, die einem zuwider sind -das führt früher oder später zu schweren Problemen

Wenns Spaß machen würde würdet ihr wahrscheinlich 10mal und mehr die Woche Sex haben!

diesen Punkt seh ich anders. Es kann doch durchaus Menschen geben, denen es eben zum beispiel 3 mal in der woche Spass macht -denen aber 10 Mal einfach zu viel ist. Wenn so ein mensch dann aus Kompromissgründen dann vielleicht 7 mal sex hat in der Woche hat, ist ihm das zuviel. Irgendwann ist diese person dann vielleicht so weit,dass es ihm überhaupt keinen spass mehr macht -weil er einfach übersättigt ist -und überhaupt keine Lust mehr verspürt.

Beispiel:

Partner A will 2 mal sex in der Woche
Partner B möchte aber mindestens 10 Mal

Kompromiss: man macht es 6 mal

Das wird nicht funktionieren (beide werden unzufrieden sein)
Die Vorstellungen liegen eben zu weit auseinander



wird
 

Benutzer71062 

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@ Balbo

Auch ein Beispiel: Mann und Frau lernen sich kennen, es klappt prima im Bett, beide wollen ca 4 x die Woche.

Sie heiraten, bekommen ein Kind, die Frau verliert die Lust am Sex. Möchte nur noch einmal im Monat. Bei Ihm hat sich nichts geändert.

Was nun? Keine Kompromisse eingehen? Trennen? Hat er nicht das Recht auf vier mal, unter diesen Bedingungen hat er sie doch kennengelernt und ist die feste Bindung eingegangen.

Im konkreten Fall hat sich auch die Lust der TS verändert. Also Trennung. Hier mag es ja noch einfach sein. In einer Ehe mit Kindern geht frau dann doch wohl eher zunächst einen Kompromiss ein




@ LouisKL
Ein Paar Quellen u. a. auch einer vom Spiegel mit Entgegengesetzter Meinung

AZusammenfassung:

Das Gehirn ist das komplizierteste System, das uns Menschen bekannt ist. Mehrere hundert Milliarden Nervenzellen, die durch Billionen von Kontaktstellen verbunden sind, tauschen ihre Botschaften aus. Durch chemische Botenstoffe wandern Informationen von einer Zelle zur anderen. Auch Hormone geben Informationen weiter, nicht nur im Gehirn, sondern im ganzen Körper.
Eine wichtige Rolle spielen dabei die Geschlechtshormone. Sie sind dafür verantwortlich, daß die Natur männliche und weibliche Gehirne hervorbringt, denn bereits vor der Geburt werden die Föten von Hormonen überschwemmt. Durch ein Gen auf dem Y-Chromosom bekommt ein männlicher Embryo mehr Testosteron, dem männlichen Geschlechtshormon, ab, wodurch die Geschlechtsorgane reifen und das Gehirn geprägt wird.
Jungen und Männer sind anders als Mädchen und Frauen. Sie mögen wilde Spiele und sind aggressiver. Sie können besser Landkarten lesen und Figuren im Kopf drehen. Frauen können dagegen besser mit Sprache umgehen. Doch sind diese Fähigkeiten angeboren? Oder werden Kinder stark von der Umwelt beeinflußt? Die Untersuchungen von Mädchen, die vor ihrer Geburt einer Überdosis Testosteron ausgesetzt waren, weisen darauf hin, daß sich das Gehirn durch den Einfluß von Geschlechtshormonen männlich oder weiblich entwickelt. Später wird diese Entwicklung durch den Einfluß von Familie, Schule und Gesellschaft noch verstärkt.
Die individuellen Leistungen von Frauen und Männern werden zum Teil auch von den Geschlechtshormonen beeinflußt, denn je nach Testosteronspiegel steigt oder fällt die Leistungsfähigkeit; ebenso wie Testosteron möglicherweise dafür verantwortlich ist, daß Männer anfälliger für Autismus, Lese- und Rechtschreibschwäche sind. Dagegen sind Frauen eher von Depressionen betroffen. Wenn das Gleichgewicht der chemischen Botenstoffe, das auch von der Psyche beeinflußt wird, gestört ist, kann es passieren, daß das Gehirn monatelang in eine düstere Stimmung verfällt.
Bei Struktur und Aufbau des Gehirns gibt es auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern, wie zum Beispiel der Kern im Hypothalamus, der bei Männern etwa doppelt so groß ist, oder das Splenium, das wiederum bei den Frauen ein größeres Volumen besitzt. Es gibt zwar viele Vermutungen, was diese Unterschiede bedeuten könnten, aber sicher ist sich noch niemand. Man ist jedoch optimistisch, der Lösung in den nächsten Jahren etwas näher zu kommen, da immer raffiniertere Methoden entwickelt werden, um das Gehirn zu studieren.
Quellenverzeichnis
1. Jeanne Rubner, Was Frauen und Männer so im Kopf haben, München 1996
2. Wunder der Wissenschaft, Das Gehirn
3. Rolf Degen, Der kleine Unterschied im Gehirn, FAZ 20.01.99
4. Doreen Kimura, Weibliches und männliches Gehirn, Spektrum der Wissenschaft, November 1992
5. Bild der Wissenschaft, Oktober 1992, Kleine Differenzen

B
Wie Frauen und Männer lieben

Spiegel -MAGAZIN: Sonntag, 06. November, 22.45 - 23.35 Uhr, RTL

Männer kommen grundsätzlich zu früh und Frauen wollen stundenlang gestreichelt werden. Nirgendwo ist der kleine Unterschied zwischen den Geschlechtern so groß wie im Bett. Seit Jahrzehnten versuchen Paartherapeuten, Sexualwissenschaftler und andere selbsternannte Heilsbringer die oftmals unbefriedigende Situation in den Griff zu bekommen. Mit mittelmäßigem Erfolg. Das mag daran liegen, dass Frauen und Männer grundsätzlich sehr verschieden sind. Und zwar liegt das nicht - wie uns lange Zeit versichert wurde - einzig und allein an der Erziehung. Beobachtungen unter Kleinkindern zeigen sehr deutlich: Mädchen spielen tatsächlich gern mit Puppen, sind in der Regel kommunikativer und eher gemein als gewalttätig. Jungs sehen dagegen in jedem Stock eine Waffe, wissen nicht, wohin mit ihrer Kraft und anstatt vieler Worte benutzen sie lieber ihre Fäuste. Vorurteile, die jede Kindergärtnerin bestätigen kann.
Zwischen Krabbelgruppe und Kuschelsex - Steffen Haug und Ralf Quinke über angeborene und anerzogene Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein.

C
Artikel in „Die Welt der Wunder“

Liebespaar: Der kleine Unterschied ist beim Sex besonders groß


Männer und Frauen sind so unterschiedlich, als kämen sie von verschiedenen Planeten: die Männer vom Mars und Frauen von der Venus. Kein Wunder also, dass es manchmal länger dauert, bis beide zueinander finden. Selbst wenn man professionelle Hilfe von Online-Agenturen wie parship.de nutzt, um den perfekten Partner fürs Leben zu finden, so sprechen Mann und Frau eigentlich nicht mal die gleiche "Sprache". Aber wie verwandelt sich nun so ein Mars-Frosch in einen Prinzen auf der Venus?
John Gray erklärt in seinem Buch „Mars sucht Venus. Venus sucht Mars“ die grundlegenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Sein Credo: Wenn beide lernen, wie wichtig bestimmte Dinge auf dem jeweils anderen Planeten sind, können sie jede Menge Frust vermeiden und ihre Beziehung Schritt für Schritt aufbauen. Dies geschieht in fünf Phasen: die der gegenseitigen Anziehung, der Ungewissheit, der Ausschließlichkeit, der Intimität und der endgültigen Bindung.

Bei einem Verhaltenstest erhält man am ehesten unverfälschte Ergebnisse, wenn die Testpersonen glauben, nicht beobachtet zu werden. Deshalb hat Welt der Wunder einen männlichen und einen weiblichen Lockvogel auf die Straße geschickt. Beide haben fremden Passanten ein unmoralisches Angebot gemacht – mit völlig unterschiedlichen Ergebnissen.

Der kleine große Unterschied

Von 20 befragten Frauen lehnten 19 das Angebot unseres männlichen Lockvogels ab, mit ihm zu schlafen. Anders bei den Männern: Hier wären 17 der 20 befragten Gentlemen sofort mit unserem weiblichen Lockvogel ins Bett gegangen. Doch wie kam es zu diesem Ergebnis? Liegt es allein an den biologischen Unterschieden und den geschlechtsspezifischen Hormonen, oder gibt es noch weitere Einflüsse? Brauchen Männer mehr Sex, um glücklich zu sein?

Der Reiz des Testosterons

Vor allem Männern fällt es schwer, den Reizen einer Frau zu widerstehen. Oftmals können sie sich zeitweilig kaum noch auf etwas anderes konzentrieren. Der Grund ist das Hormon Testosteron, welches uns aktiv nach Sex suchen lässt. Zwar verfügen beide Geschlechter über dieses Hormon, aber der Mann produziert es in etwa 20fach höherem Maße. Dieser Unterschied macht Männer wesentlich empfänglicher für die sexuellen Reize des anderen Geschlechts.


Warum Frauen bei der Wahl der Sexualpartner eindeutig wählerischer sind, hat hauptsächlich biologische Gründe. Denn Frauen können ihre Gene nicht so oft weitergeben wie Männer. Während eine Frau mit einem Kind schwanger ist, kann ein Mann theoretisch Hunderte von Nachkommen mit anderen Frauen zeugen. Im Laufe ihres Lebens produziert eine Frau lediglich 100 Eizellen, welche übrigens ihre größten Körperzellen sind. Beim Mann hingegen werden die Geschlechtszellen in Massen produziert. Bei jeder Ejakulation setzt er rund 300 Millionen Spermien frei. Sie sind die kleinsten Körperzellen eines Mannes.

Schwangerschaft ist anstrengend

Ein weiterer Aspekt ist der Energieaufwand, den der Körper der Frau für den Nachwuchs aufbringen muss, sollte sie schwanger werden. Eine Schwangerschaft dauert durchschnittlich 40 Wochen. Hierbei verbrennt die Frau zusätzliche 80.000 Kalorien. Das entspricht der Energie, die man für 30 Marathonläufe benötigen würde. Der Mann dagegen braucht für den Zeugungsakt kaum zusätzliche Reserven. Heutzutage ist dies zwar nur bedingt erwähnenswert, da es kein Problem ist, eine entsprechende Energieversorgung mit Hilfe von sauren Gurken und Rollmöpsen aus dem Supermarkt um die Ecke zu gewährleisten – aber manchmal steckt eben doch wesentlich mehr Urmensch in uns, als wir zugeben wollen.

D

Jeder zweite Mann wünscht sich mehr Sex

Jeder zweite Mann möchte mehr Sex, als er derzeit hat. Und auch jede dritte Frau (32 Prozent) wünscht sich mehr Sex, wie jetzt eine repräsentative Umfrage der Zeitschrift "PETRA" ergab, für die das Gewis-Institut 1.049 Frauen und Männer im Alter von 25 bis 39 Jahren befragte.

Zugleich haben 75 Prozent der Männer mehr Lust auf Sex als ihre Partnerin, während von den Frauen lediglich 16 Prozent öfter wollen als er.Allerdings gibt es keinen Maßstab dafür, was "wenig Sex" bedeutet.
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Was nun? Keine Kompromisse eingehen? Trennen? Hat er nicht das Recht auf vier mal, unter diesen Bedingungen hat er sie doch kennengelernt und ist die feste Bindung eingegangen.
Natürlich hat er kein Recht dazu. Man hat überhaupt kein Recht darauf, dass sich der Partner nicht verändert, wer das denkt, der ist einfach nur naiv. So ziemlich jeder Mensch verändert sich immer mal wieder ein bisschen und damit muss man rechnen - der Status Quo beim Kennenlernen muss nicht beibehalten werden, das ist mehr oder weniger auch Glückssache. Angenommen, ich lerne jemanden kennen, der den gleichen Sport wie ich betriebt. Wir gehen mehrmals die Woche gemeinsam zum Sport und finden das toll. Nach ein paar Jahren macht mir der Sport keinen Spaß mehr, ich hab ein anderes Hobby entwickelt und will nicht mehr mitgehen. So: Hat jetzt etwa der Mann das Recht, mich trotzdem mitzuschleifen, weil er mich ja so kennengelernt hat? :ratlos:

Davon abgesehen kann sich der Mann bei mangelndem Sex ja immer noch selbst befriedigen, es ist ja nicht so, dass er rattig bleiben muss. Und ein Mann, der lieber über seine Freundin oder Frau drübersteigt, die eigentlich keinen Bock hat, der tut mir einfach nur leid.
 

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