Mein erstes Date wo ich in einer Friendzone bin

Benutzer151241  (22)

Ist noch neu hier
Schönen Guten Tag, ich habe ein kleines Problem. Erstmal ich bin 16 und sie ist 15. Nun ich bin seit einem Jahr in der sogenannten Friendzone (Ich liebe sie, sie mag mich nur als Kumpel). Morgen habe ich ein Date mit ihr bei mir, ich weiß leider nicht was ich da machen soll um sie irgendwie zu beeindrucken.

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.

Mfg Andy
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
1.) Muss das Wort Friendzone wirklich sein?
2.) Schau einfach, dass du mit ihr Spaß hast. Eindruck machen muss nicht heißen, dass sie sich unsterblich verliebt in dich.
 

Benutzer129302  (25)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also, erstmal nehme ich an ist das kein Date. Denn wenn sie wie du sagst, nur Freundschaft will, dann sieht sie das auch sicher nicht als eine romantische Verabredung.
Mit beeindrucken ist da nicht viel. Habt Spaß zusammen, suche ab und zu Körperkontakt und schau wie sie reagiert.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Ich sehe das auch so wie S Skya
Das Mädel wird das einfach nur als treffen zwischen Freunden sehen.

Geh es entspannt an, versuche es vielleicht mit etwas flirten und Körperkontakt
 
T

Benutzer

Gast
Nun ich bin seit einem Jahr in der sogenannten Friendzone
Ich weiß, das Wort und die Vorstellung ist unter Teenies wahnsinnig beliebt, aber ich halte das mit der Friendzone für absoluten Quatsch. Entweder man findet jemanden attraktiv/liebenswert, oder eben nicht. Wenn man jemanden einfach nur als Freund mag, dann kann sich derjenige auf den Kopf stellen und die beeindruckendsten (vermeintlich!) Dinge tun - wo von alleine keine romantische/sexuelle Anziehung da ist, kann man sie auch nicht durch ausgeklügelte Strategien herbeizüchten oder aus dem Boden stampfen.

Deshalb mein Rat: Wenn du schon seit einem Jahr "nur" mit ihr befreundet bist, dann finde dich damit ab, dass sie deine Gefühle nicht erwidert. Das ist schwer, aber damit wirst du langfristig glücklicher, als wenn du versuchst, ihr auf Biegen und Brechen Gefühle für dich zu entlocken.
 

Benutzer115625 

Beiträge füllen Bücher
Ich weiß, das Wort und die Vorstellung ist unter Teenies wahnsinnig beliebt, aber ich halte das mit der Friendzone für absoluten Quatsch. Entweder man findet jemanden attraktiv/liebenswert, oder eben nicht. Wenn man jemanden einfach nur als Freund mag, dann kann sich derjenige auf den Kopf stellen und die beeindruckendsten (vermeintlich!) Dinge tun - wo von alleine keine romantische/sexuelle Anziehung da ist, kann man sie auch nicht durch ausgeklügelte Strategien herbeizüchten oder aus dem Boden stampfen.
Na was denn jetzt. Ist es nun quatsch oder nicht? Du lehnst die Vorstellung der "Friendzone" erst ab, nur um dann in anderen Worten zu beschreiben, das es sowas gibt :zwinker:

Grundsätzlich stimme ich der These aber zu: Es gibt keine Friendzone. Das ist ein konstruierter Begriff. Früher fand ich ihn gut, weil (so dachte ich) er eine bestimmte Dynamik der Beziehung zwischen Mann und Frau gut beschreibt. Heute weiß ich, dass er in ganzen Vielen Belangen falsch ist und vor allem auch Kontraproduktiv. Der Begriff nähert nämlich eine Vorstellung einer bestimmten, streng umrandeten, "Zone", aus der Mann ausbrechen müsste. Genau das ist aber nicht der Fall. Es ist ja eigentlich schon im Wort "Dynamik" drin. Eben gerade nicht statisch. Nicht "Mauer einreißen mit aller Macht" sondern "locker flockig durch's nächste Tor marschieren".

Hier muss ich mich zurücklehnen und mal das große Ganze betrachten. Erkennen, dass es im Leben, und insbesondere in zwischenmenschlichen Beziehungen, nicht nur "entweder - oder" gibt. Vielmehr ist alles im Fluss. "Entweder - und" sozusagen.

Wenn ich versuche eine Frau zu küssen, dann gibt es ihrerseits letztlich eine Entscheidung "Ja!" oder "Nein!", und dementsprechend fällt dann der Erfolg meiner Aktion aus. Das ist aber ein bisschen wie Quantenmechanik: Wenn ich eine "Entscheidung" erzwinge, physikalisch gesehen indem ich eine Messung mache, dann nimmt z.B. mein Teilchen eine bestimmte Position ein. Wenn ich jedoch gerade nicht hinschaue ist es in überall gleichzeitig. Und eigentlich ist nichtmal festgeschrieben, dass es nun ein Teilchen ist, weil es sich gleichzeitig nämlich auch als Welle verhalten kann.

Mit diesem plakativen Vergleich von Frauen und Quantenmechanik - für einige sicher ähnlich kompliziert bis unmöglich zu verstehen - im Hinterkopf schaue ich mir jetzt nochmal die Kusssituation an. Auch wenn am Ende ja oder nein steht, so ist es eben quasi nie 100% das eine oder andere. "Er ist heiß, aber irgendwie komisch!" "Wow ich hab echt so ne Hammer geile Zeit mit ihm, aber eigentlich ist er nicht mein Typ". Nur zwei Beispiele von etwaigen Abwägungen, die Wirklichkeit ist noch viel viel differenzierter. Und wenn ich noch genauer Hinschaue ist "Nein!" auch nicht gleich "Nein!" und "Ja!" auch nicht gleich "Ja!". Die Palette reicht von einer Ohrfeige und Getränk im Gesicht bis "Nur kurz mit dem Kopf zucken und sie fällt über mich her." Dazwischen gibt es aber auch, und zwar weit häufiger, sowas wie "sie ziert sich erst, küsst mich dann aber doch" oder "unsere Lippen sind nur noch 5mm entfernt, aber dann rennt sie auf einmal weg".

Es gibt dementsprechend auch nicht DIE Friendzone, sondern es gibt ganz viele verschiedene Facetten von "Diese Frau will nicht mit mir ins Bett.". Prinzipiell behaupte ich: Wer sich gut mit einem Mädel versteht - auf menschlicher Ebene - der hat an sich gute Karten. Richtig gute sogar. Was oft fehlt ist aber die sexuelle Seite. Die "sexual confidence". Lockerheit, Verspieltheit, Spaß, gleichzeitig aber Zielstrebigkeit und das "Nicht-Verstecken" des Mann-Seins. Attraktives, MÄNNLICHES Verhalten. Da kastrieren sich viele gewissermaßen selbst.

Wenn ich das habe, dann gibt es sowas wie Friendzone halt nicht. Aus eigener Erfahrung: Ich habe mit den meisten meiner engeren Freundinnen zumindest schonmal rumgeknutscht. Das passiert halt irgendwann zwangsläufig, wenn ich mich entpsrechend benehme. Weil ich zwar ein Freund bin, aber eben auch irgendwo als Mann attraktiv. Es gibt hier kein entweder oder.

Ich hatte auch schon Situationen mit Freundinnen die ich sehr lange kannte. Von vor meiner Zeit als "Frauenheld". Nie Chancen gehabt. Mit denen habe ich mich aber weiterhin getroffen (wenn auch viel seltener aufgrund allgemeiner Umstände). Freundschaftlich. Ok, ich wollte irgendwie schon, aber die Mädels halt nicht. Irgendwann dann doch mal abgeschrieben, waren eben "Relikte aus früheren Zeiten" an denen ich mir wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit die Zähne ausbeißen würde. Und dann irgendwann: Getroffen wie immer, Spaß, rumschäkern, auf einmel am Rummachen, ...

Was braucht es nun, um aus der Friendzone zu kommen? Da gebe ich nun folgerichtig eine ebenfalls voll relativistische Antwort: Kommt drauf an :zwinker:

Wenn ich eigentlich ein Kandidat für mehr bin, aber nicht aus'm Arsch komme (und deshalb "gefriendzoned" werde), dann muss ich lediglich meine Eier mal nicht an der Tür abgeben und eben machen. Oft die Geschichten, wo sie nach ein paar Wochen schon die "allerbeste Freundin" ist und man sich "freundschaftlich" ja so unheimlich gut versteht. Mhhmhh, genau! Aber ich war ja selber mal da.

Für die wirklich "eingefahrenen" Geschichten, wo sich der asexuelle Status über Jahre etabliert hat, ob man nun mal in Frage kam oder nicht, gilt das nicht. Da spielt dann die Gewohnheit eine ganz große Rolle und mit "offensiven Vorstößen" (er hat stoßen gesagt *höhö*) aus dem Nichts provoziere ich eher "WTF?-Blicke" (aber nicht die erfreuten!) und Abwehrreaktionen. Wie eigentlich immer, wenn keine Anziehung auf sexueller Ebene da ist. Aber selbst wenn da irgendwo noch ein funken ist: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und Leute, die "bewährte Strukturen" aufbrechen wollen machen sich selten beliebt. Für diese Fälle gilt vielmehr mal 2 Schritte zurück, Kontakt etwas zurückfahren, Locker machen, anderswo ein gutes Händchen für Frauen entwickeln, SIE ABSCHREIBEN und dann, irgendwann viel später, selbst völlig perplex sein in Anbetracht der Tatsache, dass sie da gerade stöhnend unter mir liegt :zwinker:

Während ich diese Schlussworte schrieb, dachte ich gerade: "Sag mal du Dussel, hast du darüber nicht schonmal 'nen Text geschrieben?" - Ja lieber Ali, du geiler Typ, hast du. Na super :grin:

https://www.planet-liebe.com/thread...este-freundin-verliebt-was-tun-thread.501241/

Grüße,

Ali Mente
 
Zuletzt bearbeitet:
T

Benutzer

Gast
Na was denn jetzt. Ist es nun quatsch oder nicht? Du lehnst die Vorstellung der "Friendzone" erst ab, nur um dann in anderen Worten zu beschreiben, das es sowas gibt :zwinker:
Ich meinte: Es gibt keine "Zone", aus der man einfach so wieder rauskommen kann (dann in die "Liebeszone", wenn du so willst), indem man nur die richtige Strategie anwendet. :zwinker: Also eigentlich meinte ich es so, wie du in deinem Absatz über Dynamik und übers Ausbrechen beschrieben hast. Das trifft es ganz gut.

Wobei sich ja auch immer wieder Beziehungen aus platonischen Freundschaften entwickeln (meine zum Beispiel :engel:); dann aber nicht, weil einer von beiden eine bestimmte Strategie gefahren ist, um aus der bösen Friendzone auszubrechen, sondern weil man viel Zeit miteinander verbringt, gemeinsam Dinge unternimmt, sich mehr kennen und schätzen lernt und sich dabei die anfänglich freundschaftlichen Gefühle füreinander ganz allmählich verändern. Das funktioniert dann eben "unbeabsichtigt", und nicht, weil einer von beiden sich besonders viel Mühe gibt. So sehe ich das jedenfalls.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren