Megamarsch

J
Benutzer206846  (18) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Hallo - mich interessieren Erfahrungen rund um das Thema "Megamarsch". Ich überlege an einer 50/12 Veranstaltung teilzunehmen.
Gerne hätte ich Tips zu Ablauf, Strategie und Ausrüstung. Ich kenne natürlich die offiziellen Informationen - aber persönliche Erfahrungen weichen ja gerne mal ab.

Vielen Dank
 
Gärtner91
Benutzer183521  Öfter im Forum
  • #2
Off-Topic:
Musste nur ich dreimal lesen, bis ich das M in der Mitte entdeckt habe? :ninja:
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #3
Was meinst du genau? Ich bin neulich 60 km gelaufen. Es war ein Mammutmarsch.
 
kitty love doggy
Benutzer206015  (35) Öfter im Forum
  • #4
50km in 12std... (bzw 100km in 24std) nennt sich tatsächlich megamarsch...

Hab keine tipps.... außer ausschlafen😅
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #5
Also wir haben für 60 k knapp 12 h gebraucht.

Es gab etwa alle 15 k Verpflegungsstationen mit Essen und Trinken.

Ich würde versuchen in die erste Gruppe zu kommen, dass ihr schon um 6 starten könnt.
Der letzte Teil findet sonst in der Dunkelheit statt. Das ist eher unlustig.

Du brauchst ne Stirnlampe, ne Powerbank, Ibu (für schlimme Blasen), Notfall Proteinriegel, ne Wasserflasche, nen Becher, ggf nen Teller, Feuchttücher für die Toilette, gute, eingelaufene Schuhe. Ne Jacke für Abends, Kopfhörer, damit du abschalten kannst. Die Route auf der Kommot App.

Was ich vorher nicht wusste: die Hände fühlen sich aufgedunsen an, weil sie immer runter hängen, die Beine können schwer werden (ging bei mir weil ich Läuferin bin). Man muss tatsächlich regelmäßig essen, sonst unterzuckert man.

Man wird vom Veranstalter sehr gut versorgt und es hat durchaus Spaß gemacht. Ich kann es sehr empfehlen. Es war eine lustige Erfahrung und die Leute waren alle nett. Es haben sich nette Grüppchen gefunden und wir hatten tatsächlich 12 h lustige Gespräche. Mich würden die 100 k reizen...

Wie der Lauf hieß, weiß ich tatsächlich nicht mehr. Könnte Megamarsch gewesen sein...

Viel Freude! Versuch es zu genießen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dami
Benutzer18168  (42) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #6
Off-Topic:

Auf so einen 100k Megamarsch hätte ich ja auch noch Lust 😎
 
J
Benutzer186595  (47) Verbringt hier viel Zeit
  • #8
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #9
Off-Topic:


Nach einem Megamarsch ist man Mega am Arsch, insofern also nicht ganz verkehrt...
Off-Topic:
und mit einem mega Arsch in Sichtweite marschiert es sich leichter. Ich bin meinem Laufbuddy M auf jeden Fall dankbar, dass er 12 h mit seinem hübschen Popo vor mir her gedackelt ist 😉 .
 
Camellia
Benutzer184772  Öfter im Forum
  • #10
Off-Topic:

und mit einem mega Arsch in Sichtweite marschiert es sich leichter. Ich bin meinem Laufbuddy M auf jeden Fall dankbar, dass er 12 h mit seinem hübschen Popo vor mir her gedackelt ist.
Ist das dann auch gleich eine Empfehlung von dir, sich einen Laufpartner mit attraktiver Rückansicht auszuwählen/mitzunehmen? :grin:
 
CasualFun
Benutzer218141  Öfter im Forum
  • #11
Ich hab mal den 4 Daagse Marsch (Nijmegen) mitgemacht, war ein fantastisches Erlebnis
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #12
Off-Topic:


Ist das dann auch gleich eine Empfehlung von dir, sich einen Laufpartner mit attraktiver Rückansicht auszuwählen/mitzunehmen? :grin:
Off-Topic:
unbedingt. 😬 Und es ist tatsächlich auch ratsam einen Partner zu suchen, der das gleiche will und eine ähnliche Marschart hat. Meine Freunde wollten lachen und quatschen und sahen es als lustigen Spaziergang. M und ich wollten schnell fertig werden und ich hatte Respekt vor der Distanz und war aufgeregt. Entsprechend sind wir zügig und soldatenhaft mit wenig Gesprächen und kurzen Pausen durchmarschiert und waren auch fast ne Stunde vorher im Ziel. Das war perfekt für mich, denn er hat gezogen bzw lief in meinem Tempo und so ein Laufpartner ist wirklich super. Wir haben uns erst dort gefunden und meine Freunde hatten mir amoröse Absichten unterstellt und mich wochenlang deswegen aufgezogen. Tatsächlich habe ich aber außer an seinem Popo null Interesse an ihm verspürt. Wir haben nie geflirtet oder waren interessiert aneinander. Wir waren einfach ein Top Team zusammen, sind zusammen marschiert, haben uns in den kurzen Pausen gemeinsam kurz versorgt, oder kurz motiviert. Nach 12 haben wir uns für die tolle Laufbegleitung bedankt, kurz Pommes gegessen und uns seitdem nie wieder gesehen.
Das habe ich sehr positiv in Erinnerung, diesen Vibe und dieses Match. Ich laufe tatsächlich gerne mit Männern, weil ich persönlich dann weniger "piensig" bin als mit Frauen. Das würde ich auch tatsächlich wieder so machen und ihn ggf auch für die 100 wieder anfragen. Sorry fürs ausholen, irgendwie wollte ich das jetzt kurz teilen.🙈
 
Camellia
Benutzer184772  Öfter im Forum
  • #13
Das war perfekt für mich, denn er hat gezogen bzw lief in meinem Tempo und so ein Laufpartner ist wirklich super.
Danke, fürs Teilen dieser schönen Erfahrung.
Finde es aber eigentlich gar nicht Off-Topic, daher schreibe ich nun auch On-Topic was dazu.
Bei einem Marsch bin ich noch nie mitgelaufen, aber bei vielen Laufveranstaltungen, bei Läufen von meist so 5-15km Distanz, zwei mal HM Distanz.
Solche schönen Erfahrungen mit spontan gefundenen "Laufpartnern", habe ich dabei auch schon gemacht, aber auch die schlechte Erfahrung, dass ich mit einem befreundeten Läufer gemeinsam angetreten bin, bei einem anspruchsvollen HM mit einigen Höhenmetern - meinem ersten HM. Dieser "Laufpartner" war aber einfach läuferisch eine Ecke stärker/schneller unterwegs, als es für mich über diese Distanz funktioniert.
Habe den Fehler gemacht, auf den ersten ca. 10km mit ihm gemeinsam zu laufen, bis ich gemerkt habe, dass ich Bauchschmerzen bekam und etwas Übelkeit verspürte. Da habe ich ihm gesagt, er solle ruhig in seinem Tempo weiterlaufen, ich aber muss nun langsamer machen.
Habe mich von den Problemen beim dann langsamen Laufen wieder berappelt, aber dann ab ca. km 15 massive Probleme bekommen. Konnte die letzten ca. 6km nur im Wechsel Gehen/Laufen und dem Gefühl, jeden Moment ganz aussteigen zu müssen, hinter mich bringen. Ein Wunder, dass ich es doch noch ins Ziel geschafft habe.

Also, von meiner Seite aus auch der Tipp, sich einen passenden Mitläufer zum "dranhängen" zu suchen, insbesondere auf den ersten Kilometern, was die Geschwindigkeit angeht aber eher sich zurückzuhalten und nicht an einen zu starken Läufer/Marschierer zu hängen. Lieber die ersten km etwas langsamer angehen und hinten heraus, wenn die Kraft noch da ist, das Tempo (etwas) erhöhen.
 
Zuletzt bearbeitet:
P
Benutzer201603  Öfter im Forum
  • #14
M
Benutzer33568  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #15
Habe jetzt 2x den Megamarsch bei Nacht mitgemacht, ist mental eine weitere Herausforderung mit der Dunkelheit, aber machbar. Wie schön erwähnt, wird man vom Veranstalter gut versorgt.
 
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Caelyn
Benutzer87573  (37) Sehr bekannt hier
  • #31
Ich habe mal einen 45km Marsch gemacht. Gebraucht haben wir dafür mit eher großzügigen Pausen ca. 10,5h, hatten aber da es kaum Höhenmeter und nur gut befestigte Wege waren die meiste Zeit auch ein Tempo von >5,5 km/h.

Je nachdem wie der Start organisiert ist lohnt es ggf etwas zu warten. Die Zeit im Startpulk war sehr nervig bis es sich etwas verlaufen hatte.

Bei mir hat der Veranstalter so dermaßen viel zu essen und trinken angeboten dass man nichts dabei haben musste außer einer Flasche Wasser (die ich so gut wie nicht genutzt habe). Habe am Schluss auch Verpflegungsstationen ausgelassen weil ich zu satt war und keinen Durst hatte.

Ich hatte obwohl ich davor immer nur 15-20km Wanderungen gemacht habe am nächsten Tag kaum Muskelkater und die Füße taten mir auch nicht weh. Ich bin aber im Gegensatz zu fast allen anderen mit meinen normalen Adidas-Laufschuhen (natürlich eingelaufen) gelaufen. Meine Mitwanderer mit Wanderschuhen hatten so gut wie alle ziemlich starke Blasen.

Ansonsten fand ich es sehr wichtig, sein präferiertes Tempo zu gehen. Bei zu schnell ist man schnell platt, zu langsam hat bei mir zu starken Rückenschmerzen geführt bis es wieder schneller ging.

Wichtig ist dass man die Route auf dem Handy und eine Powerbank dabei hat. Die Routen sind zwar meist ausgeschildert, aber da wird auch gern mal was entfernt.
 
S
Benutzer232024  (53) Klickt sich gerne rein
  • #32
Wir haben hier was ähnliches, nennt sich "Burgenland Extrem". Wahlweise mit dem Radel oder zu Fuß einmal rund um den Neusiedler See.
War eben erst letzte Woche, aber ich hatte nicht die Zeit teilzunehmen.

Zur Auswahl stehen 30km, 60km und etwas über 120km (das ist dann einmal rundrum).
Die 80km Etappe läuft ca. 24 Stunden.
Ich bin etwas aus der Übung und laufe kommendes Jahr erstmal die 60km.
(für den 120km sind 24 Stunden eingeplant, ich finde das schon sehr sportlich)
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #33
@TE wegen der Ausdauer mach dir keine Sorgen. Für Läufer ist das gut machbar. Bei mir, aber das ist sicher individuell, kamen starke Blasen trotz eingelaufener Schuhe (Füße sind meine Schwachstelle) und als ich zuhause war hatte ich kurz "Kreislauf" mit Zähne klappern und frieren und co. Ich konnte an diesem Abend nicht mehr gut laufen, eher nur humpeln, ein minibisschen hat es sich angefühlt wie nach einer Geburt.
Am nächsten Tag war alles wieder ok und am darauffolgenden Tag bin ich sogar wieder gejoggt. Knie, Rücken oder Gelenke allgemein werden durchaus belastet, du kennst ja deine Schwachstellen sicher.
Ich fand das nervigste tatsächlich 12!!! Stunden das Gleiche zu tun. Das nervt schon irgendwann und ich wüsste nicht was (außer vielleicht Fernsehen) ich 12 h am Stück tun will. Das macht einen schon gaga.
Rein muskulär geht das aber und es waren auch durchaus Ü60 Menschen und auch Übergewichtige oder nicht "sportskanonig" aussehende dabei. (Das soll bitte keine Diskriminierung sein!!!). Aber es sind jetzt keine Menschen, die man sonst beim Triathlon sieht oder so. Zumindest bei unserem Marsch nicht.

Ich sage Respekt zu haben ist absolut sinnvoll aber trotzdem wirst du es schaffen. 😘
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #34
Also wir haben für 60 k knapp 12 h gebraucht.

Es gab etwa alle 30 k Verpflegungsstationen mit Essen und Trinken.

Magst Du vielleicht nochmal über die Daten gucken und ggf. korrigieren? Denn alle 30 km würde ja bedeuten "auf halber Strecke" und sonst nichts (bzw. ggf. am Start und im Ziel). Natürlich kann das sein, nur hätte ich mir das öfter vorgestellt und Du schriebst ja selbst:

Man muss tatsächlich regelmäßig essen, sonst unterzuckert man.

und dann kommt mir das eher nicht ganz richtig vor.
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #35
Magst Du vielleicht nochmal über die Daten gucken und ggf. korrigieren? Denn alle 30 km würde ja bedeuten "auf halber Strecke" und sonst nichts (bzw. ggf. am Start und im Ziel). Natürlich kann das sein, nur hätte ich mir das öfter vorgestellt und Du schriebst ja selbst:



und dann kommt mir das eher nicht ganz richtig vor.
Da hast du natürlich Recht. Es gab 4 Stationen für 60 k, also etwa alle 15. Gut aufgepasst.
 
Milk&Apple
Benutzer200985  Öfter im Forum
  • #36
Ein Freund ist den Mammutmarsch bei Hannover (?) gelaufen. 55 km. Er hat dafür um die 11 Stunden gebraucht. Er hat nur wenige, sehr kurze Pausen gemacht, das hat ihm geholfen, fokussiert zu bleiben. Er hatte relativ leichtes Gepäck und bewusst keine Wanderschuhe getragen.

Ich persönlich kann den Reiz zwar schon verstehen. Vor Publikum und bei einem organisierten Event zu laufen, motiviert einfach mehr und man ist nicht so leicht versucht, aufzugeben. Aber mir wäre es einfach zu lang, würden meine Gelenke vermutlich nicht mitmachen. Finde es immer wieder faszinierend, dass Leute, die deutlich älter sind als ich, so was mehr oder weniger problemlos laufen. Klar hat das auch mit Training zu tun, aber eben nicht nur. Ich bekomme schon ab etwa 15 km Schmerzen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich nie ein Fan von langen Wanderungen war, auch unabhängig von Schmerzen. Irgendwann wird mir dann doch langweilig.

Aber auf jeden Fall Respekt an alle, die so einen Marsch laufen, da kann man wirklich stolz drauf sein.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #37
Wenn das Gelände es zulässt, dann bevorzuge ich meine Sneaker. Ansonsten leichte Wanderschuhe, sie sollten eingetragen sein.
Was aus meiner Sicht ebenfalls hilft, sind Kompressionsstrümpfe und ggfs. eine passende Leggins dazu. Die Beine halten bei mir dann länger und besser durch und werden nicht so schwer. Wenn es nicht gerade im Hochsommer stattfindet, dann ist neben Verletzungen und Kreislauf die Psyche einer der Gründe, um abzubrechen.
Meine Strategie ist hierbei, bewusst nicht darüber nachzudenken, ob das ganze Sinn ergibt. Falls du meditieren und laufen hinbekommst und das Terrain das zulässt: wunderbar. Ich empfehle kurze Pausen und bei Touren unter sechs Stunden würde ich auch empfehlen, auf längeres Sitzen zu verzichten. Aufstehen ist anstrengender als weitergehen und wir Menschen sind für das Gehen weiter Strecken gemacht.
Vorbereitung ist zu empfehlen: Lerne dein Equipment kennen, probiere bei einer Wanderung die Verpflegung aus. Mein Problem an Verpflegungsstationen ist oftmals, dass es nur süße Optionen gibt und dann auch noch süße Riegel. Mag ich nicht, finde ich doof. Von daher plane ich für mich passendes und greife bei Sachen, die über Bananenstücke hinausgehen lieber nur dann zu, wenn ich den Boost auch wirklich brauche.
Was ich angenehm fand: Reinigungstücher für die Hände und da Gesicht. Mücken-/und Zeckenspray sind super. Pflaster sind gut (Hydrokolloid ist zu empfehlen. Sollte es zu sehr weitertreiben, würde ich ein großes Heftpflaster darüberkleben. Tempos sind eine super Sache und ich habe auch immer eine kleine Tüte für Müll dabei.
Komoot ist sehr zu empfehlen bei solchen Läufen, da es beim überbrücken hilft und man seinen Fortschritt grafisch sieht.

Off-Topic:
Schweinebacke Schweinebacke , in Diekirch könnte es eine Brauerei geben :zwinker: Aber davon abgesehen ist Luxemburg für mich wahrscheinlich zu hügelig. Aber wäre sicherlich lustig 🤔
Allerdings ist die Totenhopfen-Brauerei deutlich besser :smile:
 
efeu
Benutzer122533  (37) Sehr bekannt hier
  • #38
Freunde von mir sind die 100km in 24h gelaufen und 2 davon auch angekommen.
Wichtig bei denen waren Hirschtalgcreme und diese doppelwandigen Socken. Und sie sind zwischendrin mal gejoggt, um andere Muskeln zu benutzen.
Gut eingelaufene Schuhe und vorheriges Training über eine nicht deutlich kürzere Distanz natürlich vorausgesetzt.
 
J
Benutzer206846  (18) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #39
Nochmals vielen Dank für die ganzen Antworten und Tipps.
Mein Plan sieht jetzt so aus:
- ich werde mir "gute" Wanderschuhe in einem Fachgeschäft zulegen
- ebenfalls neu werde ich mir ein paar Wrightsocks besorgen
- Schuhe und Socken werden dann - so oft es sich ergibt - eingelaufen ( bis Ende März sollte das machbar sein)
- wahrscheinlich kommt noch ein leichter Rucksack mit Trinkblase dazu - für Wasser und ein paar kleine Sachen wie (Blasen-)Pflaster, kleines Handtuch und so weiter)
Die Kleidung wird sich ja - wetterbedingt - erst kurz vor dem Termin ergeben.

Und ich habe mich angemeldet - jetzt gibt es kein Zurück mehr 🫣
 
J
Benutzer199726  (43) Sehr bekannt hier
  • #40
Schau, dass du die Schuhe WIRKLICH gut einläufst. Meine hatten vielleicht so 40 k vor dem Lauf drauf und das war zu wenig. Ich hatte echt schlimme Blasen. Nimm auf jeden Fall Blasenpflaster mit und wenn es blöd wird mit Blasen am Schluss, könntest du auch ne Ibu nehmen. So habe ich gemacht und es ging dann wirklich noch gut für die letzten 10 k.
Ansonsten wirkst du gut vorbereitet, ganz viel Spaß wünsch ich dir!
 
E
Benutzer192529  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #41
Ich habe 2019 den Mammutmarsch NRW 100km in 22h gefinished.

Für mich habe ich gemerkt das es durchaus sinnvoll ist auch vorher mal nen paar km zu wandern und nicht nur zu joggen. Ich habe zB 3 50km+ Wanderungen gemacht - ist einfach nen andere Bewegung.
Wie alle anderen auch sagen: gut eingelaufene Wanderschuhe, gute Wandersocken oder Wrightsocks….
Mir hat gegen Blasen zusätzlich geholfen Hirschtalk ne Woche vorher in die Füsse zu massieren.
Ansonsten war nen Trinksystem sehr hilfreich und zwangsläufig ne Kopflampe. Ich habe mir auch meine Lieblings Schokoriegel eingesteckt und alle ~10km einen davon gegessen…
 
C
Benutzer11345  Meistens hier zu finden
  • #42
Kumpel von mir hat einen mitgemacht. Er hat bei Km 60 von 100 aufgegeben. Er war völlig unvorbereitet. Respekt.
Sein Kumpel wiederrum hat durchgezogen. 100 von 100Km. Resultat: 2 Tage Klinik und 1 Woche krank geschrieben aufgrund von Überlastung. War jedoch auch eine sehr anspruchsvolle Strecke
 
Theoderich
Benutzer107327  (41) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #43
Eine Sache zu den Schuhe:
Ich hoffe, es wird nicht etwa auf Straßen und Schotterwegen gelaufen? Das wäre an sich schon ziemlich dämlich, aber falls doch sind klassische Wanderschuhe dafür gar nicht so die beste Wahl. Da würde ich eher gut gedämpfte Turnschuhe oder neudeutsch "Trailrunner" in Betracht ziehen..
 
J
Benutzer206846  (18) Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #44
Die offizielle Strecke ist noch nicht veröffentlicht. Wenn es soweit ist, will ich sie mal mit dem Rad abfahren. Und je nach dem Schuhe wählen. Meine Laufschuhe sind schon super eingelaufen, bei meinen neuen Wanderschuhen fehlt das noch. Ich trage sie aber auch bei jeder Gelegenheit.
 
laubfröschin
Benutzer233982  (20) dauerhaft gesperrt
  • #45
Vielen Dank schon mal für die vielen Feedbacks.
Es wurde auch nach meinem sportlichen Hintergrund gefragt: ich laufe (=jogge) mehrmals die Woche zwischen 5 und 15 km.
Das finde ich ziemlich top. Ich glaube, 5 km wären für mich kein grosses Problem. 10 würde ich wahrscheinlich auch noch einigermassen gut schaffen aber 15?
Das ist natürlich nicht Wandern / Marschieren - Aber ich denke ich habe schon eine gewisse Ausdauer
Das ist toll, allerdings weiss ich nicht, ob Ausdauer allein dafür ausreichend ist. Ich glaube, beim Joggen oder Rennen kommt es mir darauf an, wie leistungsfähig dein Herzkreislaufsystem ist. Bei diesen ultralangen Wanderungen ist wahrscheinlich wichtiger, dass du genügend Muskeln in den Beinen hast.

Ich habe keine Ahnung, wie lange ich wandern oder marschieren könnte. Aber bestimmt nicht 50 km.

In der Schweiz gab es mal eine Veranstaltung, bei der die Erwachsenen wählen durften zwischen 80, 100 oder 120 km und für Jugendliche gab es eine kürzere Strecke von 60 km.

Das würde ich, wenn überhaupt nur mit dem Velo machen.
 
laubfröschin
Benutzer233982  (20) dauerhaft gesperrt
  • #46
Nochmals vielen Dank für die ganzen Antworten und Tipps.
Mein Plan sieht jetzt so aus:
- ich werde mir "gute" Wanderschuhe in einem Fachgeschäft zulegen
- ebenfalls neu werde ich mir ein paar Wrightsocks besorgen
- Schuhe und Socken werden dann - so oft es sich ergibt - eingelaufen ( bis Ende März sollte das machbar sein)
- wahrscheinlich kommt noch ein leichter Rucksack mit Trinkblase dazu - für Wasser und ein paar kleine Sachen wie (Blasen-)Pflaster, kleines Handtuch und so weiter)
Die Kleidung wird sich ja - wetterbedingt - erst kurz vor dem Termin ergeben.

Und ich habe mich angemeldet - jetzt gibt es kein Zurück mehr 🫣
Ich finde das super mutig von dir!

Vor Blasen an den Füssen hätte ich wahrscheinlich keine so grosse Angst. Aber du musst auf jeden Fall darauf achten, dass du nicht nur gute Socken hast, sondern sie auch ganz straff ziehst. Ich glaube, Blasen entstehen oft auch dadurch, dass man Falten in den Socken hat.

Ausserdem musst du unbedingt vorher wissen, an wie vielen Stationen du etwas zu trinken und wohl auch etwas zu essen bekommst. Je nach Witterung kannst du dann vielleicht einigermassen gut abschätzen, wie viel du mitnehmen musst. Ich würde das sehr lästig finden, bei so einem Marsch einen schweren Rucksack tragen zu müssen.

Willst du das eigentlich alleine machen oder mit Freunden zusammen?
 
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