Matheversager

Benutzer80370  (38)

Verbringt hier viel Zeit
[...]
Aber nur, wenn man die von mir genannte Variante 1 bevorzugt :zwinker:

Das Rechnen an sich ist nur die relativ langweilige Anwendung der Mahtematik. - Die Mathematik selbst ist das Gedankengebäude und das Verständnis dahinter.
Wenn man ein mal die Systhematik dahinter verstanden hat, muss man nicht mehr zig Aufgaben vom Gleichen Typ rechnen und muss kaum Lösungswege für bestimmte Aufgabentypenauswendig lernen, weil man selbstständig auf den Lösungsweg kommt.

Ich glaube wir meinen da etwas Unterschiedliches. Ich schaue mir zu Mathe die Aufgabenstellung an und erarbeite mir den Lösungsweg mit Hilfe der Vorlesungsunterlagen. Dadurch erschließt sich mir automatisch ( zumindest meistens :zwinker: ) die grundlegende Methodik und Herangehensweise und auch was dahintersteckt.

Trotzdem rechne ich dann, um auf die Klausur vorbereitet zu sein, jede Menge ähnlicher Aufgaben, einfach weil ich dann in der Prüfung schneller bin. Mir persönlich reicht es nicht zu wissen, dass ich mir die Lösung auch ohne Lernen in der Klausur herleiten könnte, dazu brauche ich nämlich im Zweifelsfall zu lange ( ich habe das schon ausprobiert - es hat zwar funktioniert, aber auf den Nervenkitzel kann ich verzichten :grin: ).

Von einfach nur Rechnen ohne zu wissen was man da tut ( und vor allem: warum man das tut ) halte ich jedenfalls auch nicht viel, das wäre mir vor allem viel zu langweilig. Ich muss aber zugeben dass es, wie du auch schreibst, zum Erfolg führen kann, gerade wenn man ansonsten kein Interesse an der Mathematik hat. Ich kenne jemanden der hat nicht nur Mathe, sondern auch alle andere mathelastigen Klausuren bestanden - einfach indem er sämtliche Altklausuren gerechnet und darauf gehofft hat, dass eine ähnliche Aufgabe wieder drankommen wird. Der hatte aber im Endeffekt einen viel höheren Lernaufwand als ich.

Ich halte aber, um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, eine solche Vorgehensweise im konkreten Fall für falsch. Eine 5- ist schon eine heftige Last, da müssen die noch ausstehenden Arbeiten verdammt gut ausfallen um das noch auszubügeln. Und ob man eine gute Note nur durch Rechenweglernen bekommt? Meine Schulzeit ist zwar schon etwas vorüber, aber bei mir wäre das schwer gewesen. Deswegen hatte ich ja auch nie gute Noten in der Schule :zwinker:
 

Benutzer76959  (30)

Verbringt hier viel Zeit
da gäbs ja noch die ganz doofe idee mit arbeiten gehen und komm nich mit der dummen ausrede "keine zeit" denn das is nur ne dumme ausrede ich kenne einige abiturienten die nebenbei im supermarkt regale einräumen, das bringt ca 400 euro im monat, da wäre dann profinachhilfe drin.

außerdem wenn ich mir deine anderen noten so ansehe könnte es durchaus sein das du jüngeren schülern nachhilfe geben kannst.

Ich arbeite! Ich sollte/muss aber schon für die Zeit nach dem Abitur sparen. Studiengebühren wollen auch irgendwie bezahlt werden, genauso wie Work&Travel und Führerschein. Alleine der Führerschein kostet 1000 Euro... Im Monat verdiene ich ca. 350-400 Euro und da geht schon viel von ab. Klamotten (Und ich bin kein Modefanatiker, aber ne Winterjacke kostet nun mal auch), Schulbücher, Hefte etc. (Alleine der Bio Linder hat 30 Euro gekostet), Nahverkehrticket 30 Euro/Monat und dann auch noch Wochenendaktivitäten.

Dass du so etwas schreibst, zeigt ganz deutlich, dass dir jegliches Grundverständnis der Mathematik fehlt und auch dass du eigentlich gar keine Lust auf Mathe hast.

Bei einer solchen Einstellung zur Mathematik wird dir wohl nicht mal teure, zeitaufwändige professionelle Nachhilfe helfen. - Und eine Stunde Mathe-Nachhilfe an der Uni schon gleich zwei mal nicht.

Auch ein Zurückstufen in die 11. Klasse wird dir bei dieser Einstellung nicht wirklich helfen.

Mathematik ist nicht stupides, blödes, langweiliges Rechnen!
Mathematik ist ein wunderschönes, elegantes, vollständig logisches Gedankengebäude - schon alleine deshalb ist Mathe etwas tolles.
Aber Mathematik ist auch noch die Grundlage jeder quantitativer Wissenschaft. Mathematik ist ein extrem vielfältiges und effektives Werkzeug für alle möglichen Dinge.

Danke für deine Einschätzung :smile: Also erstmal: Ja, alleine lernen macht keinen Spaß. Nachhilfe jedoch hält mich bei der Stange und motiviert.

Mathe an sich ist vllt. etwas tolles, aber ich finde diese "Friss-Oder-Stirb" Mentalität total langweilig. Ich hatte schon immer Probleme damit Sachverhalte zu verstehen, die nicht bis ins kleinste Detail erklärt wurden. So ist das in Mathe bei mir. Ich verstehe vllt. wie ich die Formel nun anwenden muss, frage mich aber immer, wie kommt die überhaupt zu Stande. Das ist auch in Bio so, nur das ich da selbstständig lernen kann was mich interessiert.
 

Benutzer53463 

Meistens hier zu finden
Du wohnst in einer Stadt in der du auch mit Nahverkehrsmitteln gut rum kommst oder? Was hälst du von der Idee mit dem Führerschein zu warten. Nach dem Abi hast du ein paar Monate frei. Da kannst du Schichtarbeit o.ä. machen und dir locker ein paar Tausender verdienen. Mit dem Geld kannst du dann Führerschein machen. Die 1000€ die du dann jetzt nicht sparen musst kannst du dann in Nachhilfe investieren.

Wenn du dir jemanden aus der dem K13 LK suchst der gut erklären kann ist das vermutlich effektiver, als wenn du in der Gruppe etwas machst auch wenn der Dozent sonst wie höher qualifiziert ist. Wichtig ist, dass du deine spezifischen Defizite erklärt bekommst. Also z.B. was bei Schritt A zu B passiert. Wenn du das dann auch verstehst kannst du es selbst anwenden und musst es nicht nach Kochrezept auswendig lernen. Oft bringt auch einfach eine etwas andere Erklärungsvariante viel.

Muss einigen Stimmen von oben zustimmen. Auch ich finde 10€ für eine Stunde alles andere als überzogen. Habe bis vor knapp zwei Jahren Mathe und Physiknachhilfe gegeben und immer zwischen 10 und 12€ bekommen obwohl das nur Mittelstufe war. Weniger würde ich heutzutage sicher nicht verlangen obwohl mein Studiengang nicht mal Mathe beinhaltet. Du musst ja auch bedenken, dass der der dir Nachhilfe gibt sich im Normalfall auch etwas auf deine Stunde vorbereitet und je nachdem was ihr ausmacht auch noch zu dir kommen muss.

Wenn du jedoch meinst, dass du nur ein paar Defizite in der Vergangenheit hast könntest du vielleicht auch einen Kumpel der gut in Mathe ist evtl. LK hat mal fragen ob er sich deiner mal annehmen kann.

Wenn es in NRW ähnlich wie in Bayern ist kann deine Mathe-GK-Note auch ganz normal ziemlich schwanken. Die GK-Leute bei uns hatten 2 Semester Infini, 1 Semester Stochastik und 1 Semester lineare Algebra. Zum Teil hatten manche Leute die sonst die totalen Mathenieten waren in Stochastik den vollen Durchblick. Und die GK-lineare Algebra hat sich mit Kochrezepten von vielen auch mit zweistelligen Punktzahlen bewältigen lassen die auch keine Genies waren. Wenn dich jedoch ein naturwissenschaftliches Studium interessiert solltest du auch deine Defizite richtig beseitigen und über den Verstehen-Weg gehen.
 

Benutzer82836 

Verbringt hier viel Zeit
was du versuchen könntest ist den Sinn der Kapitel (und die Kapitel, die du jetzt siehst und gesehen hast sind in sich so logisch, wenn man sie ein mal richtig verstanden hat) durch Anwendungen zu verstehen

das wird in der schule manchmal vernachlässigt

komplexe Zahlen sah bei uns ca so aus: "so ich sag jetzt einfach mal sqrt(-1)=i und ihr rechnet was damit rum"

gerade Sachen wie Integrale, Ableitungen, Differentialgleichungen, Matrizen... werden wirklich so gut wie überall gebraucht

das Problem ist nur, dass der Stundenplan in der Schule oft so knapp ist, dass die Anwendungen maximal als Fußnote erwähnt werden

ich habe Vektorenanalysis (rot, grad, div, Green-Stokes...)
z.B. aus einem Physik Buch gelernt
die Maxwell Gleichungen zeigen, wie diese kompliziert erscheinenden Konzepte zu verstehen sind

was Integrale und Ableitungen angeht ist die leichteste Anwendung (die ein intuitives Verständnis ermöglicht) wohl die Kinematik von Punktförmigen Körpern (nach Newton)
aber wie gesagt die werden einfach überall gebraucht, wenn du irgendwas in die Richtung machen willst ist ein intuitives Verständnis unabdingbar, die verschiedenen Rechenmethoden kannst du dir danach aneingnen

falls deine Bücher in der Hinsicht schlecht sind (nur auf die Rechentechnik eingehen) könnte dir da sogar wikipedia gut helfen

die Mathe Fächer, die in anderen Studiengängen (wie z.B. Psycho) zum sieben verwendet werden (meist Proba Stat) haben mit deinem Problem relativ wenig zu tun

PS. ich hab das alles auf Französisch oder Englisch gelernt, kann sein, dass einige Fachbegriffe falsch übersetzt sind
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
@mdtom
OK. Wenn du Verständnis und beständiges Üben als guten Weg ansiehst, muss ich dir natürlich zustimmen.
Ich war nur in der glücklichen Lage, dass das Niveau in der Schule so tief war und wir in den Klausuren immer mehr als genügend Zeit hatten, so dass ich mir die Lösungswege immer kurz selbst herleiten konnte (und dabei war ich wohl auch noch ziemlich schnell).
Und jetzt an der Uni wäre es bei mir nutzlos gewesen, spezielle Lösungswege zu lernen (mal abgesehen vom Gauß-Verfahren für Matritzen, bzw. LGS und diversen Diagonalisierungsverfahren, etc. für Matritzen), weil das praktische Rechnen eigentlich fast nie gefragt war. Was bei uns als einfache Übungsaufgabe dem Studenten überlassen wurde, wäre in der Schule ein wichtiger Satz gewesen :zwinker:
Mathe an sich ist vllt. etwas tolles, aber ich finde diese "Friss-Oder-Stirb" Mentalität total langweilig. Ich hatte schon immer Probleme damit Sachverhalte zu verstehen, die nicht bis ins kleinste Detail erklärt wurden. So ist das in Mathe bei mir. Ich verstehe vllt. wie ich die Formel nun anwenden muss, frage mich aber immer, wie kommt die überhaupt zu Stande. Das ist auch in Bio so, nur das ich da selbstständig lernen kann was mich interessiert.
Schul-Mathematik (oder sollte ich besser "stupides Rechnen ohne den richtigen Hintergrund" sagen?) war mir auch immer zu oberflächlich und zu sehr an der Anwendung auf ganz spezielle Probleme beschränkt.
Aber gerade die Frage nach dem Wie und Warum ist doch die optimale Voraussetzung, sich eingehend mit dem Stoff zu beschäftigen und die Prinzipien, die dahinter liegen, zu erkennen.
Auch Mathe kann man selbstständig lernen...
(Allerdings kann ich dir keinen wirklichen Tipp geben, wie man das am besten anstellt, weil für mich die Hintergründe meistens offensichtlich und selbstverständlich waren)


Und zu deinem finanziellen Problem:
Warum musst du Schulbücher kaufen?!? - Bekommt ihr die nicht von der Schule? (Mal abgesehen von Reclam-Heften für Deutsch musste ich kein einziges Buch kaufen)
Wäre es nicht möglich, den Führerschein nach hinten zu verschieben? - Brauchst du den unbedingt sofort? (Auch wenn ich natürlich schon nachvollziehen kann, dass das eine erhebliche Einschränkung wäre, wenn man ein Auto zur Verfügung haben könnte.)
Wäre es nicht möglich, jetzt weniger fürs Studium zu sparen (was nützen dir Ersparnisse fürs Studium, wenn du dann wegen deinen Mahte-Defiziten keine Chance hast, das Studium zu bewältigen oder evtl. schon Probleme hast, das Abi überhaupt zu bekommen?); evtl. auf das Work&Travel zu verzichten und dafür erst mal etwas zu arbeiten? (Gerade Schichtarbeit ist sehr lukrativ)
 

Benutzer6400 

Verbringt hier viel Zeit
Also wer heute noch für unter nem Zehner Nachhilfe gibt, ist aber ein ganz schönes Opfer, man muss sich nur mal angucken, was so Nachhilfeschulen dafür nehmen.

Ääh ... warum? Man wiederholt ja auch selber und hat somit den Stoff wieder drin. Und ich persönlich finde 10€ für eine Stunde extrem ausverschämt. Da bringt mir der Vergleich mit Nachhilfeschulen auch nichts, die sind doch eh Abzocker. :zwinker: Nicht alle, aber das kann sich nicht jeder leisten.
Wie gesagt, ich hab für 5€ pro Stunde Nachhilfe gegeben. War absolut ausreichend. Vllt liegt's auch daran, dass ich aus dem Osten komm und auch nicht aus einer Großstadt ... komm in meiner Stadt mit 5€ weiter als z.B. in München mit 10€. :zwinker:

Off-Topic:
Mein Führerschein hat knapp 900€ gekostet. Es geht also auf jeden Fall so billig. :smile:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ääh ... warum? Man wiederholt ja auch selber und hat somit den Stoff wieder drin. Und ich persönlich finde 10€ für eine Stunde extrem ausverschämt. Da bringt mir der Vergleich mit Nachhilfeschulen auch nichts, die sind doch eh Abzocker. :zwinker: Nicht alle, aber das kann sich nicht jeder leisten.
Wie gesagt, ich hab für 5€ pro Stunde Nachhilfe gegeben. War absolut ausreichend. Vllt liegt's auch daran, dass ich aus dem Osten komm und auch nicht aus einer Großstadt ... komm in meiner Stadt mit 5€ weiter als z.B. in München mit 10€. :zwinker:
[/OT]
Finde ich nicht. Nachhilfe ist in gewissem Sinne eine qualifizierte Arbeit, auf jeden Fall mehr als Regale einräumen oder sowas und selbst dafür sollten man im Normalfall ja schon mindestens 5€ bekommen. Wenn ich als Student oder guter Oberstufenschüler Nachhilfe gebe, dann ist das durchaus eine Arbeit, die nicht jeder gut machen kann.
Vor allem braucht Nachilfe oft auch noch ein wenig Vorbereitung, eventuell An-/Abfahrt. Wenn ich jemanden kenne oder die wirklich nicht viel Asche haben, würde ich es vielleicht für 10€/90Minuten machen, aber ansonsten finde ich 15-20€ für 90 Minuten durchaus angemessen, man muss sich einfach mal angucken, was andere Dienstleistungen kosten, viel weniger ist da einfach Abzocke.
 

Benutzer472 

Verbringt hier viel Zeit
Eine umfassende Lösung kann ich dir nicht bieten, aber einige Anmerkungen:

- Der Unterschied zwischen 1-2 Pkt. in Mathe pro Halbjahr und 6-8 Pkt. in Mathe pro Halbjahr schlägt sich in der Abinote nur sehr gering nieder.
- Dein Schulwissen wird dir im Studium nichts helfen. Da fängt jemand wie du sowieso noch mal von vorn an.
- Auch mit einem Abschluss in Geschichte kann man einen guten Job finden, man muss nur eben mehr dafür tun als andere Absolventen. Bis auf wenige Ausnahmen ist ein Studium eine allgemeine Qualifikation, die zu verschiedenen Berufen unabh. vom Studienfach führen kann.
- Geld für Studienbeiträge zu sparen ist zumindest, wenn man ein Studium in NW anstrebt, Unsinn, da du in einer finanziellen Situation zu sein scheinst, in der man sowieso keine Studienbeiträge zahlen muss. Da ist es sinnvoller, das Geld für Nachhilfe auszugeben, wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob selbst das sinnvoll ist bei dir.

Off-Topic:
Warum musst du Schulbücher kaufen?!? - Bekommt ihr die nicht von der Schule? (Mal abgesehen von Reclam-Heften für Deutsch musste ich kein einziges Buch kaufen)
Seit wir hier die schwarz-gelbe Landesregierung haben und die ihre (Bildungs-)Offensive gestartet hat, wurden entsprechende Zuschüsse gestrichen.
 

Benutzer53463 

Meistens hier zu finden
Ääh ... warum? Man wiederholt ja auch selber und hat somit den Stoff wieder drin. Und ich persönlich finde 10€ für eine Stunde extrem ausverschämt. Da bringt mir der Vergleich mit Nachhilfeschulen auch nichts, die sind doch eh Abzocker. :zwinker: Nicht alle, aber das kann sich nicht jeder leisten.
Wie gesagt, ich hab für 5€ pro Stunde Nachhilfe gegeben. War absolut ausreichend. Vllt liegt's auch daran, dass ich aus dem Osten komm und auch nicht aus einer Großstadt ... komm in meiner Stadt mit 5€ weiter als z.B. in München mit 10€. :zwinker:

Off-Topic:
Mein Führerschein hat knapp 900€ gekostet. Es geht also auf jeden Fall so billig. :smile:

Den Sinn des Stoff Wiederholens für den Nachhilfelehrer habe ich nicht verstanden. Wenn man Nachhilfe gibt sollte man das schon sehr sicher beherrschen. Wenn man erstmal mit Stoff wiederholen anfangen muss für jede Stunde hat man ziemlich verloren. Man sollte sich sicherlich vorbereiten und z.B. entsprechende Übungsaufgaben raussuchen oder Beispiele um den Stoff besser erklären zu können.

Als ich Nachhilfe gegeben habe habe ich auch auf dem Dorf gewohnt und es war auch nicht gerade eine Großstadt in der Nähe. Trotzdem empfand nie jemand 10€ für zuviel. Es kam sogar vor, dass die Eltern von sich aus mehr bezahlt hatten da sie den Erfolg sahen.



Off-Topic:
Zum Thema Führerscheinpreis: Ich denke das liegt weitgehend an der lokalen Marktlage. Wenn es viele Fahrschulen in der Gegend gibt dann fallen die Preise. Bei mir war es so dass die Leute in meinem Jahrgang im Schnitt mehrere 100€ mehr gezahlt haben wie bei meiner Sis zwei Jahre später, obwohl die Spritpreise in der Zeit ganz schön angezogen sind. Ursache war, dass in einem relativ kleinem Einzugsgebiet weitere Fahrschulen aufgemacht hatten und die wohl mehr Konkurrenz hatten wie zuvor.
 

Benutzer76959  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Nochmal danke für alle Antworten. Also erstmal bzgl. der Bücher: An meiner Schule gibt es einen sog. "Selbstkostenbeitrag", dessen Höhe ich nicht genau im Kopf habe. Es dürften 30 Euro pro Schuljahr sein. Klingt im ersten Moment unerheblich, aber oft sind die vom Land gestellten Schulbücher der größte Mist. Beispiel Biologie: Wir bekommen 10 Jahre alte "Natura" Bücher gestellt, die in keinster Weise mit dem Linder mithalten können. Der hat mich aber inkl. Lösungsheft ca. 40 Euro gekostet. Ähnlich in Erdkunde. Klar werden Atlanten vom Land gestellt, aber zur Vorbereitung ist ein eigenes Exemplar vorteilhaft. Das summiert sich halt. Im Prinzip zahlen meine Eltern "nur" noch Lebensmittel und meine Unterkunft. Das ist auch in Ordnung so, momentan ist Ebbe in der Kasse und mehr als ackern können meine Eltern auch nicht.

Meine Mutter versucht nun Geld aufzutreiben und mich zumindest teilweise zu unterstützen. Das klappt aber nicht vor Anfang nächsten Jahres.

Ansonsten läuft es auch ausnahmslos in jedem Fach. In Informatik habe ich zwar auch ein Defizit, pauke aber schon fleißig Tutorials und fülle meine Lücken. Ein Schnitt von 2,0 wird sicher drin sein.

Grüße Linguist
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Ääh ... warum? Man wiederholt ja auch selber und hat somit den Stoff wieder drin. Und ich persönlich finde 10€ für eine Stunde extrem ausverschämt. Da bringt mir der Vergleich mit Nachhilfeschulen auch nichts, die sind doch eh Abzocker. :zwinker: Nicht alle, aber das kann sich nicht jeder leisten.
Wie gesagt, ich hab für 5€ pro Stunde Nachhilfe gegeben. War absolut ausreichend. Vllt liegt's auch daran, dass ich aus dem Osten komm und auch nicht aus einer Großstadt ... komm in meiner Stadt mit 5€ weiter als z.B. in München mit 10€.
Naja... ich sehe das anders:
Ich habe durch Studium, etc. schon genug zu tun. - Da muss sich die Nachhilfe auf jeden Fall finanziell lohnen.
Ich sehe so etwas nicht als "Samariterdienst", sondern als Möglichkeit, nebenher etwas Geld zu verdienen.
Und da versuche ich natürlich, mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Geld zu bekommen...
Und wenn in meiner Gegend 15€ üblich sind, würde ich wohl nicht auf die Idee kommen, deutlich weniger zu verlangen.


Off-Topic:

Seit wir hier die schwarz-gelbe Landesregierung haben und die ihre (Bildungs-)Offensive gestartet hat, wurden entsprechende Zuschüsse gestrichen.
Was?!? :eek:
Keine Leihbücher von der Schule?
So etwas habe ich ja noch nie gehört und halte das für ein absolutes Skandal.
 

Benutzer50486 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

Was?!? :eek:
Keine Leihbücher von der Schule?
So etwas habe ich ja noch nie gehört und halte das für ein absolutes Skandal.
Off-Topic:


Also ich mir war es so, dass es teilweise Leihbücher gab und aber auch ein großer Teil selbst angeschafft werden musste.
 
H

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Zu den Schulbüchern: Das ist ja wirklich der Hammer. Bei uns kriegt man grundsätzlich jedes Buch zur Verfügung gestellt, Sogar die grafischen Taschenrechner für Abi konnte man sich leihen. In Deutsch konnte man sich auch jede Lektüre leihen, wenn man wollte.
Das sind ja Zustände wenn man alles für die Schule selbst kaufen muss, zumal man die meisten Bücher grad mal ein Jahr braucht...
 
D

Benutzer

Gast
vielleicht suchst du hier im forum jemanden der dir nachhilfe geben möchte und kann.ich habe es auch so gemacht und ich habe sogar jemanden gefunden der kein geld möchte wobei das bei mir nicht das problem war.versuch es einfach mal du hast ja nichts zu verlieren.:zwinker:
 

Benutzer56073 

Meistens hier zu finden
ich habs zwar selber noch nicht probiert und ich weiß auch nicht, ob das überhaupt ginge, aber einen versuch wär es wert:

an der uni in deiner nähe studieren doch sicherlich auch einige mathe (einige deswegen, weil es nicht viele freiwillig machen ^^)? vielleicht könntest du da irgendwo große zettel aufhängen, auf denen es heißt, dass du leider sehr große probleme in mathe hast und ganz dringend hilfe brauchst, aber leider so gut wie kein geld dafür übrig ist. ich könnte mir vorstellen, dass sich jemand (wenn auch nur einer) bereit erklären würde, dir zu helfen. im gegenzug könntest du einfach für verpflegung wie kaffee und kekse sorgen :zwinker:
klar, eigentlich braucht jeder student geld, aber an meiner uni helfen sich auch viele studenten gegenseitig oder jüngeren jahrgängen und das auch für lau... warum nicht also auch einem zukünfigen studenten helfen?

viel glück!
 

Benutzer80370  (38)

Verbringt hier viel Zeit
ich habs zwar selber noch nicht probiert und ich weiß auch nicht, ob das überhaupt ginge, aber einen versuch wär es wert:

an der uni in deiner nähe studieren doch sicherlich auch einige mathe (einige deswegen, weil es nicht viele freiwillig machen ^^)? vielleicht könntest du da irgendwo große zettel aufhängen, auf denen es heißt, dass du leider sehr große probleme in mathe hast und ganz dringend hilfe brauchst, aber leider so gut wie kein geld dafür übrig ist. ich könnte mir vorstellen, dass sich jemand (wenn auch nur einer) bereit erklären würde, dir zu helfen. im gegenzug könntest du einfach für verpflegung wie kaffee und kekse sorgen :zwinker:
klar, eigentlich braucht jeder student geld, aber an meiner uni helfen sich auch viele studenten gegenseitig oder jüngeren jahrgängen und das auch für lau... warum nicht also auch einem zukünfigen studenten helfen?

viel glück!

Also damit würdest du hier an der Uni nicht weit kommen. So hart das auch klingt, aber als Student ist man oft genug ausgelastet mit dem eigenen Stoff dass man die Freizeit nicht auch noch opfern möchte um jemandem uneigennützig Schulmathe zu erklären. Geht zumindest mir und denen, die ich kenne, so.

Das kann man meiner Meinung nach auch nicht mit der Hilfe unter Studenten vergleichen. Ich persönlich helfe gerne mal Kommilitonen, egal welches Semester, wenn sie Fragen zu einer Vorlesung haben dich ich schon hinter mir und bestanden habe. Das ist ich mich selbstverständlich, da mir auch schon oft geholfen wurde. Aber das hängt auch damit zusammen dass ich mich im Stoff auskenne und mich nicht extra einlesen muss und man das Ganze mal rasch zwischen zwei Vorlesungen machen kann. Das ist schon was anderes als richtige Nachhilfe zu geben auf die man sich vorbereiten und für die man Zeit einplanen muss.

Deswegen würde ich an der Stelle von Linguist, da ja kein Geld für Nachhilfe da ist, lieber schauen ob ich jemanden in der Stufe finde der mir das erklären kann. Der kennt sich dann auch im Stoff aus und oft lässt sich das dann auch anders als mit Geld regeln.

@ banane0815: Darf man fragen was du studierst / studiert hast? Hört sich ja eher nach theoretischerem Mathe an. Bei mir ( Maschinenbau ) kommt es eher auf die Anwendung an. Da ist es zwar hilfreich die Hintergründe zu verstehen, zum Bestehen der Klausur aber zumindest in den Mathe 1/2 nicht nötig.
 

Benutzer76959  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Schnorren will ich auf keinen Fall. Nachhilfe ist eine Dienstleistung und dementsprechend habe ich auch dafür zu zahlen. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass ein Student bestmöglich verdienen möchte, ist die Zeit gerade in naturwissenschaftlichen Studiengängen ja sehr knapp bemessen. Sicher würde ich nicht anders handeln, wenn davon meine Existenz abhinge..
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren