Mann oder Frau als Therapeut/Therapeutin?

Y
Benutzer229258  Klickt sich gerne rein
  • #1
Ich will eine Therapie machen und ich habe mich auch schon auf die Warteliste setzen lassen. Jetzt muss ich nur noch auf eine E-Mail/einen Anruf warten.

Als ich bei der Therapiestelle angerufen hatte, fragte mich die Sekretärin, ob ich mich lieber von einem Mann oder einer Frau behandeln lassen würde. Ich sagte ihr, dass ich mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe. Dann entgegnete sie, dass das auch später geklärt werden kann.

Mich würde mal interessieren, wie das hier andere sehen würden, die eventuell sogar Erfahrung damit haben. Spielt das Geschlecht überhaupt eine Rolle bei einer Therapie? Wenn ja, spielt es in meinem Fall eine Rolle (für die, die mit meinen Themen und Beiträgen vertraut sind. Für die, die es nicht sind, ganz kurz: Es geht um die Folgen meiner Pornosucht, die ich bei der Therapie verarbeiten will) oder ist das egal?
 
krava
Benutzer59943  (44) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #2
Ich persönlich bevorzuge weibliche Ärzte und würde das bei einem Therapeuten genauso wollen. Also wenn ich es mir aussuchen kann, dann ganz klar eine Therapeutin :zwinker:

Ist aber natürlich Typsache und vielen dürfte das auch komplett egal sein.
 
G
Benutzer Gast
  • #3
Ich sagte ihr, dass ich mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe
Das ist auch gut so!
Du willst Hilfe für ich, ungeachtet dessen ob es eine Frau oder ein Mann ist.
Ich würde mir hierüber keine Gedanken machen und die Betreuung vorbehaltslos annehmen die du geboten bekommst
 
Y
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  • Themenstarter
  • #4
Ich persönlich bevorzuge weibliche Ärzte und würde das bei einem Therapeuten genauso wollen. Also wenn ich es mir aussuchen kann, dann ganz klar eine Therapeutin :zwinker:

Ist aber natürlich Typsache und vielen dürfte das auch komplett egal sein.
Bei Ärzten habe ich selbst keine Präferenzen, was das Geschlecht angeht. Aber keine Ahnung, wie ich es bei einer Therapie sehen würde. Ich habe ja keinerlei Erfahrung damit.
 
Y
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  • Themenstarter
  • #5
Das ist auch gut so!
Du willst Hilfe für ich, ungeachtet dessen ob es eine Frau oder ein Mann ist.
Ich würde mir hierüber keine Gedanken machen und die Betreuung vorbehaltslos annehmen die du geboten bekommst
Ich hätte erst auch gar nicht gedacht, dass das Geschlecht eine Rolle spielt, aber nachdem ich darüber gefragt worden bin, fing ich an, darüber nachzudenken. Sie fragt mich das ja nicht einfach so. Also muss das ja für viele ein wichtiges Thema sein, wenn sie mich das schon fragt. Das muss ja eine Erfahrung sein, die dort in der Praxis gemacht wurde, sonst würde man das ja nicht fragen. Sie wollte vielleicht, dass ich mir Gedanken darüber mache.
 
krava
Benutzer59943  (44) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #6
nein die Dame weiß einfach, DASS es Präferenzen geben kann.
Da werde ich nicht die einzige Person sein, die auf diese Frage eben nicht antwortet "das ist mir egal".

Wenn es dir egal ist, dann ist es doch ok.
wer Präferenzen hat, der muss da nicht überlegen, sondern der weiß das :zwinker:
 
G
Benutzer Gast
  • #7
Y
Benutzer229258  Klickt sich gerne rein
  • Themenstarter
  • #8
nein die Dame weiß einfach, DASS es Präferenzen geben kann.
Da werde ich nicht die einzige Person sein, die auf diese Frage eben nicht antwortet "das ist mir egal".

Wenn es dir egal ist, dann ist es doch ok.
wer Präferenzen hat, der muss da nicht überlegen, sondern der weiß das :zwinker:
Könnte sie mich nicht deshalb nach dem Geschlecht gefragt haben, weil ich ihr vorher den Grund dafür nennen musste, warum ich zur Therapie möchte? Sie hat mich zuerst nach meinem Problem gefragt, ich habe es ihr kurz erklärt, und danach fragte sie nach dem gewünschten Geschlecht des Therapeuten. Hätte sie mich unabhängig vom konkreten Problem ebenfalls nach dem Geschlecht gefragt? Oder war das einfach nur eine routinemäßige Frage, die nichts mit meinem Problem zu tun hatte?
 
Y
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  • Themenstarter
  • #9
Kokiri
Benutzer157013  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #10
Oder war das einfach nur eine routinemäßige Frage, die nichts mit meinem Problem zu tun hatte?
Das halte ich für sehr wahrscheinlich. Eine Freundin von mir durfte in einer Praxis, in der es mehrere Therapeut*innen gab, auch eine Präferenz angeben und es waren komplett andere Themen.
 
Lysia
Benutzer189136  (45) Öfter im Forum
  • #11
Das kann, muss aber nichts mit deinem Thema zu tun haben.

Manche haben da vielleicht Präferenzen, fühlen sich eventuell eher vom selben Geschlecht verstanden oder hätten auch gerne die weibliche Sicht auf diese Thematik.
 
T
Benutzer228096  (39) Öfter im Forum
  • #13
Spielt das Geschlecht überhaupt eine Rolle bei einer Therapie?

Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut spielt eine große Rolle bei der Therapie - wohl auch deutlich mehr als normalerweise zwischen Fach-/Hausarzt und Patient. Das Geschlecht kann hier auch eine Rolle spielen, ist aber sicherlich nur ein Faktor neben vielen anderen, ob man offen miteinander reden kann und sich gegenseitig versteht oder eben nicht. Das wirst du aber eben erst in der Therapie merken, ob das gut zwischen euch klappt oder eben nicht.

Solange du selber in der Lage bist deine Probleme (Wenn ich es richtig im Kopf, geht es bei dir ja viel um sexuelle Dinge) beiden Geschlechtern gegenüber zu schildern, seh ich für dich da keinen Grund dir viele Gedanken zu machen. Gerade im Bereich sexueller Missbrauch oder auch bei großen kulturellen Unterschieden haben Patienten hier vielleicht stärker Präferenzen bzgl. des Geschlechts.
 
G
Benutzer Gast
  • #14
Oder war das einfach nur eine routinemäßige Frage, die nichts mit meinem Problem zu tun hatte?
Es gibt halt einfach Menschen die haben dem anderen Geschlecht gegenüber Hemmungen oder Scham, speziell bei sexuellen oder geschlechterspezifischen Themen.
Ärzte oder Therapeuten behandeln aber professionell nach dem Lehrbuch
 
Topfrose
Benutzer215713  (42) Öfter im Forum
  • #15
Ich habe mit beiden Geschlechtern jeweils gute Erfahrungen gemacht. Es ging allerdings nicht explizit um sexuelle Themen. Da kann ich mir vorstellen, dass es bei einem gleichgeschlechtlichen Therapeuten etwas leichter ist. Aber das würde ich mal drauf ankommen lassen. Du hast ja sowieso die Probestunden, um den Therapeuten kennenzulernen und danach wird erst entschieden.
 
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D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #29
weil ich wegen meiner Penisgröße unsicher bin.
Das nennt sich in der Medizin körperdysmophen Störung (KDS) und hat einen eigenen Diagnoseschlüssel. Ist also auch für eine Therapeutin nichts unbekanntes, mitsamt der Belgeit- und Folgeerscheinungen.
 
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T
Benutzer228096  (39) Öfter im Forum
  • #30
Es kommt noch hinzu, dass meine Sorge ist, dass die Therapeutin sich wegen meiner sexuellen Unischerheit das auf sich und ihr Geschlecht bezieht, so nachdem Motto "Du wirfst uns Frauen also vor, so oberflächlich zu sein." oder "Du willst also uns Frauen zur Last legen, dass wir Präferenzen haben, obwohl es unser gutes Recht ist." So nachdem Motto, ich sei angeblich ein Incel, weil ich wegen meiner Penisgröße unsicher bin. Ich weiß, das könnte weit hergeholt sein, aber das ist mir gerade durch den Kopf gegangen, mir ist das ja hier und auch auf anderen Foren auch schon vorgeworfen worden, dass ich eine frauenfeindliche Inceleinstellung hätte, obwohl ich das anders sehe.
Du bist bei der Therapie als Patient und nicht wie hier im Internet als Diskussionspartner. Die Therapeutin wird wird eine Diagnose stellen und versuchen dir zu helfen. Dass du dabei mit für dich unangenehmen Fragen konfrontiert wirst, ist halt Sinn der Sache. Die Therapeutin sollte es schaffen zwischen sich und deinen Ansichten eine gewisse Distanz aufzurecht halten. Dass das klappt, dafür gibt es natürlich keine Garantie - Therapeuten sind halt auch nur Menschen und nichtmals alle sind jetzt zwingend gut in ihrem Job. Bei einem männlichen Therapeuten kann dir das aber halt genauso passieren, dass er die Distanz nicht bewahren kann.

Wie schon mehrfach geschrieben hier: Fokussier dich auf dich, nicht auf andere. Solange du kein Problem damit hast mit jedweiligen Geschlecht deine Probleme zu bereden ist halt alles knorke. Wenn du natürlich mit der Einstellung reingehst, dass eine Frau dich zwingend verurteilen wird und du dich deswegen nicht traust ehrlich und frei zu reden, dann sind wir tatsächlich an dem Punkt angekommen, an dem das Geschlecht relevant werden könnte. Das hängt aber jetzt ersteinmal von dir ab, ob du es schafft eine Therapeutin zutraust ihren Job gut zu machen oder ob du tatsählich Angst hast von Therapeutinnen verurteilt zu werden.

Wie ich dir schon damals geschrieben habe: Ich persönlich glaube eh nicht, dass Porno oder Sex im Mittelpunkt der Gespräche stehen wird. Die Therapeuten werden erstmal versuchen zu verstehen wie du die Welt und dich selber sonst so siehst.
 
Y
Benutzer229258  Klickt sich gerne rein
  • Themenstarter
  • #39
Du weißt ja nicht, ob dort überhaupt jemand ist, mit dem es passt. Ich würde auf jeden Fall noch weiterschauen. Klar kann es Abweichungen geben in der Wartezeit. Oft werden auch nur die Patienten abgeschöpft, die sich z.B. regelmäßig melden und andere gar nicht angerufen.
Ja, hast recht. Ich werde mal weitere Praxen anrufen, für den Fall, dass es nicht passen sollte, auch wenn es mehrere Psychotherapeuten in dieser Praxis gibt.
 
T
Benutzer228096  (39) Öfter im Forum
  • #40
Ja, ich bin nur bei einer Praxis auf der Warteliste. 2 weitere Praxen wollten mich nicht mal auf die Warteliste setzen, weil selbst ihre Wartelisten zu voll waren. Dann habe ich eine gefunden. Ich wollte erst weitersuchen, aber dann dachte ich mir, die durchschnittliche Wartezeit dürfte überall ähnlich sein. Es würde keinen nennenswerten Unterschied machen. Also warte ich jetzt einfach nur, bis ich benachrichtigt werde.
Die Praxen, die du übers Internet am leichtesten finden kannst, sind halt auch diejenigen, die meistens die längste Wartezeit haben, weil da nunmal alle als erstes anrufen. Es ist daher auf jedenfall sinnvoll weiter zu suchen.
 
Theoderich
Benutzer107327  (41) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #41
Könnte sie mich nicht deshalb nach dem Geschlecht gefragt haben, weil ich ihr vorher den Grund dafür nennen musste, warum ich zur Therapie möchte?
Mit an Sicherheit grenzender Warhscheinlichkeit: Nein. Das ist eine Routinefrage, weil es sein kann, dass sich ein Mensch eben bei einer Frau oder einem Mann besser öffnen und besser therapeutisch arbeiten kann.
Sie hat mich zuerst nach meinem Problem gefragt, ich habe es ihr kurz erklärt, und danach fragte sie nach dem gewünschten Geschlecht des Therapeuten. Hätte sie mich unabhängig vom konkreten Problem ebenfalls nach dem Geschlecht gefragt? Oder war das einfach nur eine routinemäßige Frage, die nichts mit meinem Problem zu tun hatte?
Es ist absolut üblich kurz zu fragen, worum es grob geht und die Routinefrage nachzuschieben. Sie hat m. E. nichts mit deinem Problem z utun.

Okay, dann lasse ich es einfach auf mich zukommen, egal welches Geschlecht es am Ende wird.
Genau so ist es am besten!
Bei mir ist es ein sehr sexuelles, und geschlechtsspezifisches Thema. Da könnte es vielleicht auch sein, dass es für die Therapeutin selbst ein unangenehmes Thema ist.
Je länger man drüber nachdenkt umso unsicherer wird man, oder? Du darfst davon ausgehen, dass das für deine Therapeutin (oder für ihn) schon klar geht und die das beruflich und entsprechend professionell machen.
Für die Therapeutin ist dein sexuelles Problem nicht unangenehm.
Wenn schon eine gewisse berufserfa vorliegt sowieso nicht.
Unangenehm wird es erst wenn du Dinge auf sie beziehst oder im schlimmsten Fall sexuelles interess für sie zeigst.
Oder im vornherein die Absicht d steckt , was bei dir ja nicht der Fall ist , sonst hättest dir schon Gedanken dazu gemacht.
Das wäre in der Tat problematisch, aber dafür gibt es ja keinerlei Anhaltspunkt.
Wobei es dafür spezielle Therapeutinnen gibt die in einer sexualtherapiie mit den Klienten die beiderseitige Nacktheit bis zum Geschlechtsverkehr alles mit einbeziehen.
Das ist dann sicher keine "Psychotherapie" im eigentlichen Sinne, sicher nicht Stand der Wissenschaft und wie du richtig schreibst ganz ganz sicher keine Kassenleistung.

Ja, ich bin nur bei einer Praxis auf der Warteliste. 2 weitere Praxen wollten mich nicht mal auf die Warteliste setzen, weil selbst ihre Wartelisten zu voll waren. Dann habe ich eine gefunden. Ich wollte erst weitersuchen, aber dann dachte ich mir, die durchschnittliche Wartezeit dürfte überall ähnlich sein. Es würde keinen nennenswerten Unterschied machen.
Ich denke, es ist auf jeden Fall sinnvoll, noch weitere Praxen anzufragen. Die Wartezeiten können sich ganz erheblich unterscheiden. Manchmal wird ja auch spontan was frei. Evtl. auch nach 4 Wochen Wartezeit oder so nochmal durchklingeln, wie es denn inzwischen aussieht?

Super jedenfalls, dass du dich entschieden hast, dir professionelle Unterstützung zu holen! Es ist leider oft schon zäh, bis man endlich einen Therapieplatz hat. Ein Systemfehler, da hilft nur dranbleiben.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #42
Ich will eine Therapie machen und ich habe mich auch schon auf die Warteliste setzen lassen. Jetzt muss ich nur noch auf eine E-Mail/einen Anruf warten.
Wie andere vor mir gesagt haben: natürlich ist es besser, wenn du dich bei mehr als einer Praxis "bewirbst." Abgesehen davon, dass das deine Chancen erhöht, früher irgendwo einen Therapieplatz zu bekommen, kann es dir auch gut tun, wenn du wieder mehr in die "Aktivität" kommst und dir mehr Möglichkeiten aktiv heraussuchst.

Ich habe übrigens zu meiner Überraschung festgestellt, dass eine einfache Google-Suche gar nicht ausreicht, weil dir da vor allem die Praxen angezeigt werden, die auch eine eigene Homepage haben. Das sind mittlerweile wohl die meisten; es gibt aber auch Praxen, die im Internet fast gar nicht präsent sind; diese findest du nur über die Website der kassenärztlichen Vereinigung deines Bundeslandes.
Als ich bei der Therapiestelle angerufen hatte, fragte mich die Sekretärin, ob ich mich lieber von einem Mann oder einer Frau behandeln lassen würde.
Reine Routinefrage.
Spielt das Geschlecht [der Therapeutin/des Therapeuten] überhaupt eine Rolle bei einer Therapie?
Ich würde sagen, dass es höchstens im Unterbewusstsein der Patientin/des Patienten eine Rolle spielen kann. Entscheidender ist der Moment, in dem du zum ersten Mal dieser Therapeutin oder diesem Therapeuten gegenübersitzt: wenn du dir dann nach der ersten Sitzung denkst, "Ja, mit dieser Person werde ich zusammenarbeiten können," dann war es die oder der richtige.
 
ProximaCentauri
Benutzer32843  (38) Sehr bekannt hier
  • #43
Man wird das auch häufig bei Massagen o.ä. gefragt - da spielts auch für die Anwendung überhaupt keine Rolle, aber manche Leute haben eben Präferenzen. Ich war schon bei einer Frau und einem Mann, und es war beides gut. Wichtig ist, dass man sich versteht.
 
V
Benutzer231995  dauerhaft gesperrt
  • #44
kommt drauf an, was für therapien. ich war mal bei einer physiotherapie. das war ein mann, war aber okay. war ja nicht in gänze nackig
 
B
Benutzer2404  Verbringt hier viel Zeit
  • #45
kommt drauf an, was für therapien. ich war mal bei einer physiotherapie. das war ein mann, war aber okay. war ja nicht in gänze nackig
Körperlich nicht , aber sich seelisch zu entblößen kann genauso intim sein , oder vielleicht noch intimer sein.

Es heißt nicht umsonst im übertragenen Sinne die hosen runterlassen wenn man etwas detailliert erzählt was man nicht jedem sagen will.
Wenn man das nicht kann bringt die Therapie auch kein Erfolg.

Vergleiche es mit dem Arztbesuch , wenn er die Wunde nicht sieht kann er nicht entscheiden muss sie genäht we4den , oder eventuell medikamentös behandeln weil es entzündet ist.
 
ThePingu
Benutzer225584  (33) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #46
war meistens bei Frauen, gerade bei der ersten Therapie war es mir unheimlich wichtig eine Therapeutin zu haben. Ich hätte mit 18 nicht mit einem Mann über den sex. Missbrauch sprechen können und wollen. Und danach hat es sich immer wieder ergeben, dass es Frauen waren. Jetzt, Jahre später wäre es mir auch egal - bin da abgestumpft und je nach Einrichtung, hast du da auch eher keine Wahl (war stationär und teilstationär und hatte Glück, dass es Frauen waren. Gefragt wurde da nämlich nicht).
 
hts87
Benutzer173280  (38) Meistens hier zu finden
  • #47
Ich hatte schon Männer und Frauen als Therapeuten und bisher, glücklicherweise, keine großen Anpassungsprobleme. Hauptsache die Chemie stimmt, den Draht zueinander. Vertrauen.
 
S
Benutzer188774  Meistens hier zu finden
  • #48
Die Frage, ob Therapeut oder Therapeutin würde ich an Deiner Stelle in erster Linie davon abhängig machen, wo Du am ehrlichsten sein kannst. Ehrlichkeit/Offenheit ist am wichtigsten, denn nur so kann Dein Gegenüber Dir besser helfen. Zudem kann es Dich in der Selbsterkenntnis hemmen, wenn Du gewisse Dinge nicht offen ansprechen/ aussprechen magst.

Wenn Du Dir z.B. schon darüber Gedanken machst, ob Du Dich offen in Bezug auf Dein "Frauenbild" bzw. Deine sexuelle Sicht auf Frauen im Allgemeinen bei einer weiblichen Therapeutin äußern kannst, würde ich eher einen männlichen Therapeuten wählen.

Ich persönlich habe mich in meiner Therapie bewusst für eine Frau entschieden. Auch wenn dies nicht mein Hauptthema der Therapie war, aber ich hatte (aufgrund von familiären Begebenheiten) Probleme in Bezug auf die Thematik "Vertrauen zu Männern". Dies wollte ich eben nicht mit einem männlichen Therapeuten aufarbeiten. Außerdem habe ich schon bei anderen Menschen mitbekommen, dass sie sich in ihr therapeutisches Gegenüber verguckt haben. Das konnte ich mir zwar für mich nicht vorstellen, aber ich wollte auch eben kein Risiko eingehen, mich von meinem eigentlichen Therapieziel ablenken zu lassen. Mal übertragen auf Deine Person: wenn Du pornosüchtig bist und vll ein nicht so gesundes Bild von Frauen hast, besteht ggf. das Risiko, dass Du dies auf Deine Therapeutin überträgst (auch wenn Du sie vll nicht sonderlich attraktiv finden magst). Stell Dir vor, Du hast im schlimmsten Fall sexuelle Gedanken in dieser Richtung. Dann beeinflusst es ggf. Deine Therapie maßgeblich und das hilft Dir nicht. Ich würde da immer ehrlich mit mir sein und ein Risiko minimieren. Ich sage damit nicht, dass es zwangsläufig so kommen würde (das weiß ich nicht), aber es geht bei meinen Gedanken wie gesagt eher um Risikominimierung und den größtmöglichen Erfolg für eine Therapie. Eben auch, weil es sehr anstrengend sein kann, wenn man mehrere Therapieversuche in seinem Leben macht (so meine Erfahrung).
 
Enigma.
Benutzer203678  (53) Öfter im Forum
  • #49
Y YoungMan1
Wenn Du Dir bisher keine Gedanken um das Geschlecht Deines zukünftigen Therapeuten (m/w/d) gemacht hast, dann spricht das wohl eher dafür, dass es für dich nicht besonders relevant ist.

Mir war schon vor der tatsächlichen Suche nach einem Therapieplatz sehr klar, dass für mich nur weibliche Therapeutinnen in Frage kommen.

Nutze die ersten "Schnupper-Stunden" (Erstgespräch(e) und Probatorik) um herauszufinden, ob Du Dich bei der Person wohl fühlst, bei der Du einen Termin bekommst. Lasse Dich ruhig auf mehrere Wartelisten setzen und gehe auch bei verschiedenen TherapeutInnen zu Gesprächen. Die "Chemie" muss stimmen. Du musst das Gefühl haben, dass Du dieser Person (später) Deine dunkelsten Geheimnisse anvertrauen kannst und sie Dich dafür nicht verurteilen wird. Du musst das Gefühl haben, dass diese Person Dich versteht und mit Dir gemeinsam Lösungen für Deine Probleme erarbeiten kann.
 
Y
Benutzer229258  Klickt sich gerne rein
  • Themenstarter
  • #50
Wenn Du Dir z.B. schon darüber Gedanken machst, ob Du Dich offen in Bezug auf Dein "Frauenbild" bzw. Deine sexuelle Sicht auf Frauen im Allgemeinen bei einer weiblichen Therapeutin äußern kannst, würde ich eher einen männlichen Therapeuten wählen.
Es geht um meine Unsicherheit wegen meiner Penisgröße. In diesem Zusammenhang wurde mir das eine oder andere Mal ein falsches Frauenbild unterstellt.
 
S
Benutzer232024  (53) Klickt sich gerne rein
  • #51
Spielt das Geschlecht überhaupt eine Rolle bei einer Therapie?
Ich denke, das ist eine Frage der persönlichen Präferenz.
In welcher Hinsicht soll das eine Therapie sein?
Ich würde - wenn - dann eher zu einem Mann als Therapeut tendieren.
Aber letztlich - Du wir mit Deinem Therapeuten intensiv arbeiten, je nach Thema geht da viel ins Eingemachte. Deswegen wäre gut, daß Du Dich bei ihm/ihr wohl fühlst.
 
B
Benutzer2404  Verbringt hier viel Zeit
  • #52
Es geht um meine Unsicherheit wegen meiner Penisgröße. In diesem Zusammenhang wurde mir das eine oder andere Mal ein falsches Frauenbild unterstellt

Von wem wurde dir das unterstellt ?

Ich hatte lange auch diese Unsicherheit. Bei mir war es aber s dass ich sehr spät in die Pubertät kam und andere somit in dieser Zeit deutlich voraus waren.

Hatte dann eine ganze Zeit lang überhaupt nicht dran gedacht mich mit einer Frau einzulassen aus diesem Grund.

Dass sich das irgendwann geändert hat bekam ich daher überhaupt nicht mit und hatte dann diese negativen Energien schon so festgesetzt dass trotzdem genug Komplexe da waren.
 
Kokiri
Benutzer157013  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #53
B Benno lies dir dazu die anderen Themen des TS durch. Hier geht's um eine andere Frage und es besteht Einigkeit, dass das beste Stück des TS und die damit zusammenhängenden Unsicherheiten selbst nicht mehr im Forum besprochen werden.
 
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