Mails vom neuen Chef

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nunja, vielleicht hat dies mit dem Betriebsklima ingesamt zu tun und ich kann auch nachvollziehen, wenn man anfangs damit nicht umgehen kann, bzw. vorsichtig ist.

Wenn auf Dauer gesehen aber eine solche Verbundenheit entsteht, dass sich Mitarbeiter auch menschlich ernst genommen fühlen, so ist das doch eigentlich eine positive Entwicklung, oder?

Aber letztlich ist das wohl auch eine Frage der Unternehmensphilosophie. Wenn ein Unternehmen dies gern wie beschrieben so sieht, der Mitarbeiter nicht, dann wirds vermutlich nicht von langer Dauer sein. Muss eben passen.
 

Benutzer112541 

Verbringt hier viel Zeit
Ihr habt alle keinen privaten Kontakt zum Chef?

Richtig.

Das hängt auch viel damit zusammen, dass ich in meiner Freizeit nicht über die Arbeit reden will oder wenn ich das tue, weil ich mich mit Freunden austauschen möchte ohne Rücksicht auf etwaige Befindlichkeiten innerhalb der Firma zu nehmen. Die gibt es nämlich - auch, wenn man sich sehr gut versteht.

Ich möchte im privaten einfach den Kopf frei von Arbeit haben. Dazu gehören auch die Leute.

Außerdem hatte ich als ich 18 war eine super nette Arbeitskollegin mit der ich dicke befreundet war. Die mir dann mal vorgeworfen hat, ich würde zu sehr zwischen Arbeit und Freundschaft trennen und sie möchte daher nicht mehr mit mir befreundet sein. Autsch.

Diese Probleme treten immer auf. Denn Arbeit ist immer irgendwie profilieren, weiterkommen. Mal mehr, mal weniger.
 

Benutzer96466 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn auf Dauer gesehen aber eine solche Verbundenheit entsteht, dass sich Mitarbeiter auch menschlich ernst genommen fühlen, so ist das doch eigentlich eine positive Entwicklung, oder?

Ich fühle mich menschlich schon sehr ernst genommen vom Chef, würde ihn aber trotzdem nicht bei Sozialen Netzen adden, er steht doch nochmal in einem anderen Verhältnis zu mir als die Kollegen.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Ganz ehrlich: Nichts gegen ein angenehmes Arbeitsklima und ein paar nette Kollegen, aber mehr brauche und will ich nicht. Ich bin 40 Stunden und mehr die Woche mit diesen Menschen zusammen, da muss ich ganz bestimmt nicht auch noch Freizeit mit denen verbringen. So nett sie sein mögen; da reichen mir die Pausen und das gelegentliche (!) Bier nach der Arbeit. Am "tollsten" ist es, wenn nach Feierabend noch über die Arbeit geredet wird (schon oft genug erlebt) - nein, danke. Da könnte ich nie abschalten und meinen Kopf frei bekommen. Meine Freizeit gehört meiner Familie und engen Freunden und soll möglichst weit weg von der Arbeit stattfinden. :smile: Klingt vielleicht etwas hart, aber mir ist sehr wichtig, Beruf und Privatleben zu trennen.

Wenn mein Chef mir in Facebook schreiben würde, würde ich mit dem Gedanken spielen, mich dort zu löschen und unter einem Pseudonym anzumelden. Wenn's ein besonders netter Chef ist, würde ich kurz und höflich antworten. Auf sexuelle Anspielungen würde ich nicht eingehen. Und wenn er damit nicht aufhört, würde ich mir einen neuen Job suchen.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da überlegen sich so manche Chefs, wie man unliebsame Mitarbeiter loswerden kann, dabei kann es so einfach sein: Einfach anbaggern... :grin:
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Firebird: Ich sehe dein Problem nicht!

Das mag daran liegen, weil ich gar keines habe. :zwinker: Mich interessiert nur, wie das andere sehen und wie es anderswo gehandhabt wird.

Wie ich das mit meinen eigenen Mitarbeitern mache, das weiß ich schon selbst. Im Übrigen habe ich da auch nicht mit jedem Hinz und Kunz auch privat Kontakt, das beschränkt sicher eher nur auf bestimmtew Mitarbeiter. Und nein, bei dem Kontakt außerhalb der Arbeitszeit gehts nicht um den Job, sondern um rein private Dinge.

Von daher: Nur eine Umfage, muss ja nicht immer gleich Probleme geben. :zwinker:
 
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